Beiträge von Andre
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...also einem, der angespielt werden soll...?
Wenn ich das richtig verstehe...sind/wären wir doch bei einer Situation...wo die Themen
-Spiel im Raum
-ev. Passwege zustellen
-Gegner anlaufen
-vielleicht noch...Antizipieren
-vielleicht noch...Pressinggegeben wären.
Wäre das so richtig verstanden, so sehe ich im Thema Zweikampf nichts, was über ein Schulter an Schulter Spiel im reinen Zweikampf hinaus ginge. Alles andere würde doch abgepfiffen oder beträfe die Individualtaktik dabei, richtig?
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Wenn ich so mitlese überkommen mich...bei den Antworten die ich mir dazu gebe....folgende Fragen:
Wieso ist es wichtig, gegen ein robuster spielendes Team angepasster zu spielen.
Wem ist das wichtig?
Was beinhaltet Zweikampf im F-Alter....danach...überhaupt,...gibts überhaupt Unterschiede ?
Gibt es Zweikampfunterschiede? Wenn ja, benenne sie konkret.
Was beinhaltet das Thema "taktisches 1:1 in der Defensive"?
Ab welcher Altersgruppe ist das sinnvoll?
Wo liegt der Unterschied des taktischen 1 gegen 1 defensiv zum Zweikampfverhalten konkret?
Wenn ich "nur" das Zweikampfverhalten Schulen will....wie macht man das/was beinhaltet das/was macht man/wich macht man....bis...auf was verzichtet man/gehört nicht....nicht mehr dazu?
Ich finde, das jeder verantwortliche Trainer mit Durst auf Wissen sich die Frage beantworten sollte, was den Zweikampf im Fußball ausmacht. Ich äussere meine Gedanken mal so und sage direkt, dass das halt meine Meinung ist:
Denke ich, dass man - um sich die Frage beantworten zu können - zunächst eigentlich mal wissen sollte, was und wie man den Zweikampf gestaltet und wie weit Zweikampf geht...der hört nämlich auf, wenn der Schiri pfeifft.
Genau Letzteres ist noch ein Aspekt...der Schiedsrichter. Dieser ist in der F oftmals ein Elternteil oder ein unerfahrener Trainer, der bis zum Auftakt als Trainer, nie mit dem Fussball zu tun hatte. Das wiederum bedeutet, dass Pfiffe zum Faul entweder nicht, zu spät oder zu früh kommen. Will man das nun ausnutzen als Trainer und hier "Kämpfen" im wahrsten Sinne des Wortes als körperliche Härte trainieren um so das letzte aus der Zitrone herauszuholen oder seiner Verantwortung nachkommen ?
Ich schlüssel den Zweikampf mal aus meiner Sicht auf. Es ist für mich irgendwo eine individuelle Aufgabe zwischen einem Ballführenden der den Ball behaupten will und/oder einem Ballerobernden, der stören will bis den Ballbesitz verändern will.
Im Prinzip gehts um die konkrete Situation des Angehens des Ballführenden im Rahmen der Regel. Das bedeutet für mich, dass die eigentliche ERLAUBTE Situation doch nur die ist, wo Spieler und Gegenspieler sich vor den Ballführenden mit körperlicher Macht zwischen geführtem Ball und Ballführenden zwängen, um den Ball zu übernehmen. Nichts anderes fällt mir hier im Rahmen der Regeln ein...für mich exakt genau die Situation, die den fussballerischen Zweikampf erklärt.
Über nichts simpleres oder anderes reden wir als Trainer doch im Grunde, wenn wir über den Zweikampf sprechen. Ich spreche gerade von dem Endergebnis der Ausbildung.DIESE Situation ist eine Teilsequenz des Themas "Eins gegen Eins in der Defensive" siehe Dfb-Broschüren (siehe in meiner Signatur). Das Thema wird ab der D Jugend veranschlagt. Die Übernahmesequenz beinhaltet max. ein Schulter an Schulter drücken...bis ein Aneinanderlehnen im Lauf zweier Spieler OHNE die Arme vom Körper zu winkeln oder ähnliches...das dürfte so mit meinen Worten der Regel entsprechen.
Diese Sequenz ist im Grunde im lezten Teil eines standardmäßigen Ballablaufens aus dem 1:1 Defensive wiederzufinden.
Das komplette Ausbildungsprogramm zum 1:1 Defensive ist ein taktisches Verhalten eines einzelnen Spielers und stellt zudem das taktische Grundprogramm für ein späteres 1:2 (VT), 1:2 oder 2:3 bis zur Viererkette und dem mannschaftlichen Verschieben dar. Deshalb heisst das Thema in der DFB-Ausbildung vermutlich ja auch "taktisches 1:1 Defensive.
Dieses Thema war für mich mein Steckenpferd. Ich behaupte und sage, wer das "liegenlässt" lässt locker gefühlt 30 Prozent
Schlagkraft der Mannschaft liegen.
ZUDEM...nimmt man viele Pfiffe der erfahrenen Schiedsrichter in Kauf und zwar gegen dein Team
und
man maximiert die Verletzungsgefahr für alle beteiligten Spieler (deine und die des Gegners)!!!!
Denn...wer Kinder bis weit in die E spielen lässt...ab Ende E und auf jedenfalls ab der D als WISSENDER Trainer der sich schlau gemacht hat und es selber ausprobiert hat...das taktische 1:1 in der Defensive ab da immer wieder installiert....der hat den -aus meiner Sicht - gewünschten und sinnvollen Zweikampf im Fußball mehr als ausreichend trainiert. Das machen Trainer hier im Bereich seltenst!!! Man verzichtet...Frage ist, wieso? Wieso wissen viele von Euch Lesern nicht wovon ich spreche? UND...wieso wissen von denen das in drei Monaten immer noch nicht? Das ist für mich ein änderungswürdiger Zustand. Diejenigen die den ändern werden dann danach wissen, warum das Zweikampfthema hier weder für die F-Jugend...noch später so wie es das hier erwähnt wurde ausbildungsmäßig sinnfrei ist.
Das Thema "taktisches 1:1 Defensive" ist für F-Linge nicht machbar. Versucht es erst gar nicht...ich spreche aus Erfahrung.
Schule ich das 1:1 an sich...beinhaltet dieses viele Situationen wo die Spieler - im Kampf um den Ball - um letztlich ein Tor zu schießen, ausreichend vorkommen. Zudem kommen Bestandteile wie Bewegung, Körperbeherrschung, Schnelligkeit, Antizipation, Spielwitz, Technik in dieser Altersgruppe über Spielformen und Übung zum Tragen und das ist für mich die Vorschule zu den anderen späteren Themen.Streue ich mal eine Übung wie oben im Post ein...geht die Welt nicht unter und da waren auch welche dabei die mit Sicherheit auch Spass machen...aber...man sollte als Trainer dahin kommen zu wissen, dass es sich bei so einer Fungschichte nicht um Schulung des Zweikampfes handeln sollte. Gr. Andre
https://www.dfb.de/trainer/art…en-aller-info-abende-634/
http://fussballtraining.com/blaetterfunktion/info7/
darauf aufbauend
http://fussballtraining.com/blaetterfunktion/info8/
dazu noch das zumindest angelesene Wissen um das Spiel im Raum...Verschieben...usw....und man weiss einiges mehr.
Einige Broschüren oberhalb im Bereich der zweistelligen Nummern kenne ich noch nicht. Die Überschriften sagen deutlich an, dass da in diesem Thema weitergedacht wurde. Ich denke die sollte man sich in der Folge auch mal anschauen. TIPP: wünscht Euch doch mal vom Stützpunktthema eine Trainingsvorstellung zu diesem Thema zur Veranschaulichkung.
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Wenn ich so mitlese überkommen mich...bei den Antworten die ich mir dazu gebe....folgende Fragen:
Wieso ist es wichtig, gegen ein robuster spielendes Team angepasster zu spielen.
Wem ist das wichtig?
Was beinhaltet Zweikampf im F-Alter....danach...überhaupt,...gibts überhaupt Unterschiede ?
Gibt es Zweikampfunterschiede? Wenn ja, benenne sie konkret.
Was beinhaltet das Thema "taktisches 1:1 in der Defensive"?
Ab welcher Altersgruppe ist das sinnvoll?
Wo liegt der Unterschied des taktischen 1 gegen 1 defensiv zum Zweikampfverhalten konkret?
Wenn ich "nur" das Zweikampfverhalten Schulen will....wie macht man das/was beinhaltet das/was macht man/wich macht man....bis...auf was verzichtet man/gehört nicht....nicht mehr dazu?
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geht es hier um Fussball in der Jugend?
Wie gehen die ersten beiden Punkte mit 1gg1 vor Zusammenspiel konform? (das auch du auch immer hier propagierst)
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Nein es ging mir inhaltlich nicht um die Jugend unterhalb der B. Das ist das, was ich von Fußball verstanden habe und entspricht dem, was meine endliche Philosophie wäre. Ich bin hier auch nicht auf Offensive oder Defensive eingegangen, habe hier Selbiges nicht diffe Unter dem Strich hätte ich auch schreiben können...in der eigenen Hälfte bitte das abrufen, was Trainer wünscht...was du gelernt hast, ...worauf sich Spieler durch die gesammelten Erfahrungen auch verlassen kann....damit die Null steht und bei Ballbesitz ab der Mittellinie ein Spiel, wo man das machen kann, was man will. Ich spreche hier von Kreisliganiveau...Ich habe hier ja keine aktiven Erfahrungen als Trainer, aber...das würde ich mir so wünschen zu tun. Ich komme darauf, weil ich so viele B und A - Spiele im Kreisliga A Bereich sah und auch danach Spiele der Ersten und Zweiten - Mannschaft gesehen habe und oftmals nichts als beidseitiges Gedümpel sah, und nicht erkennen konnte, was die Philosophie ist, ...nicht erkennen konnte, was die jemals und überhaupt gelernt hatten und man gewann sogar den Eindruck, das sie nichts gelernt haben und da eigentlich das gleiche (vielleicht auch noch mehr) ohne jegliche "Ausbildung" herausgekommen wäre. Also für mich entsprechend eine glatte Fünf für den Ausbildungsfußball oder die Spieler, so die Ausbildung doch und entgegen meinen Eindrücken stattfand.
So komme ich dann auf das was ich schrieb. Was die Offensive angeht...würde ich das so ab der Mittellinie favorisieren - wie gesagt...alles auf Kreisliganiveau...weil ich davon ausgehe, dass die Spieler so gefährlicher agieren würden. Ich stelle mir vor, dass Spieler (hier) ...die von einem Fachmann wie Dir taktisch instruiert wären, das nicht abrufen können. Dazu fehlt es Teilen der Mannschaft an Intelligenz, sie könnte das nicht umsetzen und man würde sie überfordern und damit hemmen. Im Fazit dezimiere ich so die mögliche Mannschaftsgesamtleistung.
Wären es Spieler die ich selbst ausgebildet hätte, ginge ich davon aus (blanke Theorie)...dass sie VERSTECKT bei freiem Spiel ab der Mittelline ...doch das abrufen würden, was sie durch Training das die Spielintelligenz fördern sollte...zu tun in der Lage wären. Im Zeitfenster der Jugend Erfahrungen gesammelt (weil Trainer es zuließ, Stimulieren statt instruieren usw.)...um so die Spielintelligenz und die Möglichkeit auf Antizipation überhaupt auf den Weg zu bringen.
Passwege zustellen, aber den Gegner nicht angreifen? Aktive Balleroberung nicht als primäres Ziel?
__________________________________________________________________________________________________________Zu weit gedacht, zu wenig geschrieben...also berechtigte Frage deinerseits.
Wer das Ballablaufen detailiert kennt, der hat selbstverständlich die gesamte Situation im Kopf. Richtig und komplett ausgedrückt heisst das für mich - und ich denke hier auch an das Spiel im Raum ...das Spiel im Raum einer A...oder ab den Senioren...das der ballnaheste Spieler selbstverständlich bei Ballbesitz Gegner in den Zweikampf zur Balleroberung geht und zwar - wie beschrieben - durch Ballablaufen (taktisches 1:1 Defensive mit den verschiedenen weiteren Optionen...sprich...wo ist die Situation...nämlich...weit vorm Tor...tornahe und dabei noch, ob mittig oder aussen).Pässe in den offenen Fuß, nicht zwingend in den Lauf. (zB Wandspieler in Mittelstürmerposition).
__________________________________________________________________________________________________________Nein...nicht zwingend in den Lauf...was ich persönlich ...gerade in der Offensive sehr wünschen würde. Hierbei gehe ich davon aus, dass der Spieler sich - entsprechend meiner Denke - immer bewegt. Man stelle sich vor, die Antizipieren "nur"noch am Maximum (nur mal theoretisch angedacht)...dann wären sie für den Gegner fast nicht mehr lesbar. Das ganze -wie von mir vorhin beschrieben - in des Gegners Hälfte...Das würde für mich - theoretisch - bedeuten, dass es sehr große Erfolgsaussichten für Torabschlüsse gäbe...den Gegner bindet...das Team denen das eigene Spiel aufzwingt und der Gegner stark auf Defensive setzen wird, geradezu eingezwungen würde...und würde es ungut klappen, der Fehler erstmal weiter vom Tor geschieht, so das andere Elemente der Philo ...wie das hinter den Ball kommen, das Ballablaufen und konzentrierte ruhigere Verteidigen möglich wäre.An dieser Stelle denke ich auch an die Formen des Pressingspiels, die für mich hier zusätzlich einspielen würden.
Und der letzte Punkt: Ich habe es schon mehrere Male hier versucht mit dir zu diskutieren: defensives 1gg1 ist nicht nur Ablaufen. Im Gegenteil in der Regel sind das ja nicht isolierte 1gg1 Situationen auf einem QUadratkilometer, sondern rrgendwo grenzen Mitspieler den Handlungsspielraum des Gegners ein. Außerdem ist das frontale 1gg1 nicht das häufigste oder gar einzige defensive 1gg1.
__________________________________________________________________________________________________________Naja, hier kann ich Dir nicht ganz folgen. Das liegt womöglich daran, dass ich nicht dein Wissen habe und auch nicht deine Erfahrung. Ich denke mal drüber nach, dauert aber;-))) Interessant ist der letzte Satz..."oder gar eizige defensive 1gg1"...wenn du dazu mal deinen Gedanken äussern könntest, wäre ich hinterher möglicherweise schlauer;-)))).
Was ist zB, wenn der Gegner einfach schneller ist, als man selbst. Wie soll man da bei deinen Prinzipien überhaupt in den Zweikampf gelangen?
Also...auch hier der Gedanke...ich bewege mich gedanklich in der Kreisliga und da findet vieles von dem nicht statt und deshalb verzeiht sie auch vieles. Entsprechend...lass ich es stattfinden, dürfte ich recht schnell großen Erfolg haben..denke ich.
Wenn der Gegner schneller ist...ja, auf dem Niveau der Liga wo du dich wohl bewegst, ist das ein Argument, kann ich mir vorstellen. Hier käme das zutragen, wenn der Gegner -ausnahmsweise- ein schnelles Talent wo spielen hätte. Andererseits...ich bin immer nur ein durchschnittlicher Kicker der Kreisliga gewesen. Nachdem ich Trainer wurde und viel dummes Zeug dachte, geriet ich an die Taktik des defensiven 1:1 über eine Fortbildung des hiesigen Stützpunktes. Man erklärte es uns..machte es dann im Training durch Hinleiten vor und ich machte aktiv mit. Dann dachte ich so, dass das genial einfach und gut sei und versuchte das theoretisch gelernte in der Praxis umzusetzen. Das war damals in der Halle...also auf ENGEM Raum. Ich spielte gegen ein gleichaltrigen - aber auf jeden Fall besseren und minimal aber schnelleren Spieler/Kollegen als ich es war. Ich würde das nicht schreiben wenns nicht so gewesen wäre aber ...die Taktik ging so prima auf, dass ich davon überzeugt war und ab da trainierte ich das mit den Jungs. Erfolg...wäre ja auch nachzulesen...kaum über 10 Gegentore auf Kreisliganiveau...damals D 1 Jugend, statt 38 oder 54 Gegentore...wie zuvor (Zahlen aus dem hohlen Bauch benannt).
Im engen Raum Halle...oder -und nun komme ich zur Beantwortung deiner Frage- ...oder der Aussenverteidiger bei einer Spielsituation...Gegner kommt mit Ball über die Aussenlinie, z.B. nahe vorm Tor....ich dränge den Gegner im Rahmen des schulmässigen Ballablaufens durch Ableiten/Umleiten und danach Ballablaufen im taktischen 1:1 Defensiv nach aussen zur Seitenauslinie (wäre verbleichbar eng!) oder gar auf seinen schlechten Fuß (Kreisliga...nix beidfüssig) nach innen zur Mitte hin
und nun
kommt der nächste Teil hinzu...das Doppeln in diesem Rahmem. Das würde -so es denn klappen würde- auch den schnellen Gegner safe machen bzw. entschärfen. Ich sehe das so. Dabei denke ich auch an das Verschieben des restlichen Teams.
P.S. Ich hoffe ich habe mich nicht lächerlich gemacht, was ich schrieb entspricht meinem derzeitigen Ausbildungsstand als Trainer und ich lasse mich hier gern beschulen, falls nötig. Warum das Programm die Zitate so seltsam übernahm ist mir derzeit ein Rätsel, ...habe einen Unterstrich gezogen, alles was jeweils darüber steht gehört zum Gesamtzitat

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-wenn der Gegner in Ballbesitz ist, sollte man sich fragen...WARUM?
-niemand steht
-Spiele was dein Bauch dir sagt...wenn WIR angreifen und du das Team in des Gegners Hälfte ist
-gehe in den freien Raum wenn du den Ball besitzt
-spiele sehr schnell, laufe sehr schnell wenn du in der gegnerischen Hälfte bist
-Spiele den Ball vor dem Zweikampf in unserer Spielhälfte
-gehe nur dann in den Zweikampf, wenn du keine andere Option hast
-Spiele den Ball für deinen Mittspieler durch die Schnittstelle in den freien Raum
-stelle die Passwege zu wenn der Gegner den Ball führt
-komme hinter den Ball bei Ballverlust
-lauft den Ball- bei gegnerischem Ballbesizt -ab und geht erst an Selbigen, wenn ihr die Geschwindigkeit des Gegners aufgenommen habt...das beginnt beim Stürmer
-Passe möglichst flach und gezielt in den Lauf -
Ich würde den Torwart in den "Sturm" einwechseln und eine Provokationsregel setzen...nämlich...Tore werden nur mit dem linken Fuß geschossen....Das wäre im Training davor Trainingsinhalt.
Für den Fall, dass du nicht rotieren lässt, wäre das deine Chance, hier mal genau das zu tun.
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Man bedenke einmal, dass hier der GRUNDSTEIN gelegt wird...für alles Gute wie Negative.
Eine Grundschule in Bewegung über Erfahrungen gesteuert...ist der Grundstein für alles was da kommt.
Ein zu frühes Fußballtraining vor diesen Erfahrungen...ist der Grundstein an Vernichtung bzw. Verhinderung für alles was da hätte kommen können.
Es ist für mich sogar der Beginn des DropOuts auf Raten.
Ich würde mir aufgrund meiner Erfahrungen, meines Wissens und meiner Philo von Vereinen wünschen, dass sie das Fundament dafür legen, dass Trainer die das anders sehen einfach keine Kifumannschaft bedienen.
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Ich sprach nicht vom Turnen. Turnen ist gut, ich kann dem aber nix abgewinnen...leider, denn meine heutige Wirbelsäule schreit danach. Ich beschrieb spannende Laufspiele gepaart mit Geschicklichkeitsaufgaben.
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Würde ich eine Minikickermannschaft übernehmen, würde ich es so halten:
1. die Trainingszeit wäre nicht 1,5 Std., sondern 1 Stunde...die PÜNKTLICHST beginnt, so dass eine Echtzeitstunden effektiv stattfindet.
2. in dieser Zeit fände, bis auf das Abschlussspiel so gut wie kein Fußballtraining statt.
3. Deshalb hätten die auch noch keine Fußballschuhe an.
4. Ich würde versuchen, ihre Fantasie anzuregen (Krokodile gegen Flamingos o.ä.) und zwar durch das, was ich verbal "verkaufe". Ziel wäre es für mich, sie über IHRE Fanatasie anzusprechen, damit Spannung entsteht...die sie zum Laufen bewegt und zur Bewegung animiert. Das nennt man später wohl "Wettkampf"...wobei mir das etwas überzogen erscheint. Je nach Entwicklungsstand hielten sie hierbei mal was fest...einen Ball oder ihren Partner o.ä. ...und später dabei rückwärts laufen und und und.
Die Spiele würden sich eher durch die Überschriften ändern, als durch das Spiel selbst. Das beschreibt schön, was meine Philosophie wäre....nämlich....Bewegungsschule!
5. Top EINS wäre, dass sie nachts von ihrem geilen Trainer und dem Supertraining träumen...jedenfalls wäre das die Messlatte.
Top Zwei wäre...das sie nicht weinen, wenn Mama die Sporttasche packt, stattdessen mithelfen die Tasche zu packen, damit sie pünktlich fertig am Start sind, wenns losgeht.6. Den Schluss bildet das Abschlussspiel, das mit einem Ritual enden würde (Sitzkreis etc.), so wie der Beginn
Gr. Andre
P.S. Davon wüsste mein Verein und die Eltern und im Vorgriff erwähnt...diejenigen Spielereltern (besonders die Väter und hinbringenden Opis)....denen das nicht passt, die müssten einfach einen Verein weiter gehen...so siehts aus.
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zunächst....ich habe provokant ...und hart...an meiner Wahrheit geschrieben und versuche dadurch zum Nachdenken...ggf. Nacharbeitung anzuregen...es ist nie zu spät den Brand zu löschen.
Das war allgemein in den Raum gestellt und nicht an einen aktuellen und speziellen Adressaten gerichtet.
PROFESSIONALISIERUNG...schreibst du...und damit wird etwas dargestellt, was ich so nicht sehe.
Ich sehe jedoch in der Legende, dass es bestimmten Vereinen recht gut geht und anderen eben nicht. Schaut man etwas näher hin, stellt man fest, dass die Profivereine irgendwann in der Vergangenheit strukturiert aufgestellt waren und das, denke ich...war das Fundament für anderes.
Hier -wie ich oft über das WARUM und WIE zur Einführung eines geschützten Konzeptes schrieb- ist das nur das Fundament. Ich sehe ein Konzept für den kleinsten Verein als machbar an. Es hilft Qualität einzuführen und zu halten, es hilft Streit nicht entstehen zu lassen und auch, Streit zu schlichten...schneller zu schlichten, was in der Gesamtheit zu einem ganz anderen Zusammenleben führen würde. Es steigert den Ruf und und und...
Und wenn man das über eine durch Mitgliedsbeiträge gestützte Aufwandsentschädigung attraktiver zu machen...dann ist das zwar strukturell wie bei den Großen...aber längst nicht professionell...
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Ach ja...mein Heimatverein hat nächste Saison keine A-Jugend mehr. Im Herrenbereich versucht man gerade Spielgemeinschaften mit anderen Vereinen des Umlands einzugehen, die ebenfalls die letzten Jahre den absehbaren Trend verpennt haben.
Ich habe es damals -aus mehreren Gründen- genau wie Steini gesehen und gemacht. Ich werde niemals wieder in einem Verein ohne Konzept als Trainer antreten!
Wenn man mal genau und akribisch hinschaut muß man ein ganzes Stück weit erkennen, dass das was er da aus seinem alten Verein beispielhaft anführt nichts anderes als FLICKSCHUSTEREI ist, war und vermutlich bis zum Exodus bleiben wird, siehe Statement 17. Und das, weil man seine Hausaufgaben aus mehreren bekannten und benannten Gründen nicht gemacht hat, und stur und dumm nicht machen wird! Und das, obwohl es so einfach wäre, Hammer schwach eigentlich!
P.S. Etwas unverdiente Luft zum weiteratmen wirds dann geben, wenn die Politik das G8 wieder abschafft. Das verlegt die Atemnot aber nur etwas nach hinten, garantiert.
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Tja Leute, ...ich bin überhaupt nicht überrascht. Diejenigen mit Weitsicht haben das was ihr da jetzt so "plötzlich" bemerkt schon vor zehn Jahren erkannt! Einige unter uns hier und andere VERANTWORTLICHE für vereinsschädigendes Verhalten sind schon länger unerkannt im Nichts verschollen und ihr pflückt das wurmhaltige Obst als gesägte Ernte anderer nun und kratzt Euch fragend den Kopf (?). Damals wie heute hießen die Themen:
Drop out
Konkurrenz zu anderen Sportarten und neuen Funangeboten
G8
schlechte Trainer (Unwissen/nicht altersgerechte Trainings/Gebrüll/keine Rotation/BANKDRÜCKER)....und das von Verantwortlichen wissend gedeckt!!!
Und die Rezepte dagegen waren auch bekannt und benannt (geschützte "überwachte" Konzepte/weniger vor allem unten....Minis aufwärts....spielen lassen usw....ist mehr) bis man Fussel am Mund hatte....weil bestimmte Egozentriker bis Narzisten ewig dagegen waren.
Nun holts ein.....
.....angesagtes/vorausgesagtes Vereinssterben ist das nächste Thema zwei Jahre weiter...
.....wer nicht hören will muss fühlen
....und die, die es überleben werden weite Anfahrten zu ihren Spielen haben....sage ich auch noch voraus, sorry....Gr. Andre
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@'Kelvin.....ärgerst Du Dich, weil Du speziell diesen Spieler so gern ausgebildet hättest oder worum geht es hier im Kern des Übels?
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Gerade in leistungsorientierten Verein (nicht nur,aber vor allem NLZ´s) werden viele Spieler schon in jungen Jahren aussortiert und durch vermeintlich Stärkere ersetzt. Gerade im KiFu ist dies sicherlich ziemlich brutal und absolut unnötig.
Ich stelle mir die Frage, was macht das mit einem Kind, wenn er beispielsweise 10-12 Jahre alt ist, zwei Jahre in einem leistungsorientierten Verein spielt und gesagt bekommt, dass es nicht mehr reicht?
Gibt es aufgrund dessen depressive Kinder?
Wie muss ein aufnehmender Trainer, diesen "verbrannten" Jungen anpacken?
Welche Pflicht hat der abgebende Trainer im leistungsorientierten Verein, sowohl in der Gesprächsführung eines Aussortier-Gesprächs als auch schon in der Prävention eines möglichen Aussortierens?
Reichen pauschale Aussagen wie, du musst mehr Spielzeit haben?Zunächst sollte sich JEDER mal hinterfragen und für sich die Frage mit dem leistungsbezogenen Verein klären
Ferner ist meine Erfahrung, dass das oftmals nicht nur im NLZ oder beim Stützpunkt stattfindet, sondern auch im ganz normalen Dorfverein beginnend und dann sogar - wie hier im Forum oft zu lesen - sogar in einer (beispielsweise benannt) F 3, 5, oder 18!!! Genau so wie bei den Minis...E usw..!!!HIER geht für mich der WITZ und WAHNSINN schon los.
Der kleinste Verein...der größte unsortierte Verein, ...konzeptlos....Vorstand aus Ehrenamtlern bestehend...die oft keine Ahnung vom Führen haben...alles geben...jedoch starke Defizite verschiedenster Natur haben. Das alles unter dem Auftrag und Deckmantel des EV zugleich. Man lässt jeden der nicht schnell genug auf den Baum kommt als Trainer zu. Viele dieser Leute und ein paar in der Vorstandsspitze haben nun endlich das Gefühl, hier - oftmals entgegen ihrem Berufs.- und Privatleben - was "reissen" zu können. Man will sich ein Denkmal setzen, sucht die Schulterklopfer und man hat im Detail oft keine Ahnung, ...wie eingang beschrieben...kein Konzept...es ist viel Willkür, ungeplantes...sich zufällig ergebendes am Werk und man lenkt es - meist zu seinen Gunsten - irgendwie in die Richtung wie man es für sich und sein Ziel benötigt...und das dann unbemerkt und schleichend...ohne Konsequenz...auf Kosten derer die sich nicht wehren können...der Kinder. Man tut so, als wäre man der große erfahrene Trainer der die große Karriere für den Spieler und den Verein vorbereitet und lenkt und in Wirklichkeit trifft davon nichts ...aber auch gar nichts zu.
Weder verbessert man die Spieler, meistens fördert man sie nicht mal, sondern man vergrault sie über Bankdrückerei, feste Positionen, Gebrüll vom Rand...Ausschluss...Verhinderung von Spielintelligenz und Spielwitz....was ja vereinsschädigend ist und eigentlich für den "Täter" und "Mittäter" (Vorstand der das zulässt) zum Ausschluß führen muß...(siehe Statuten!).
Und zu diesem Sumpf gehört dann natürlich auch, dass man im großen Kampf um die goldene Ananas, für den Schulterkloper unter oftmals Narzissten...für den kleinen Eintrag im ortsansässigen Käseblatt oder der wichtigen Vereinszeitung...mal drin steht und sich darstellen kann und das nicht bei Schalke 04, Bayern München oder sonst wem im großen Geschäft, sondern auf fast gleicher Ebene (ACHTUNG IRNONIE) im EV...Breitensport...hinterm Deich.
Das alles passt auch schön zur Schulsituation. Denn die ach so schlauen Eltern habe in der Vorbuchung bereits für den eigentlichen Handwerkerjunior die Geschäftsetage und die Führung dieser gebucht, und das obwohl Junior/Juniorin in Klasse vier schwerste Schwierigkeiten bei der Rechtschreibung oder beim Rechnen hatten. Statt Hauptschule...gehts dann zum Gymnasium und ab Klasse 7 kehrt das Superkind dann - oftmals lebensprägend mit der Verliererstimmung eines Brückenspringers dorthin wohin er von Anfang an gehörte!!! -
Das wiederum spiegelt die Mentalität unserer heutigen Gesellschaft wieder und sie deckt sich in Teilen mit den -sorry- Spinnern in den Vereinen, die das in Hunderttausend Jahren nicht verstehen werden...die es nicht schaffen werden, über ihren eigenen Ego-Schatten zu springen und sich bei der Installation von Sinnvollem (geschützte Konzepte) eher gegenseitig zerfleischen, dabei nach hinten/aussen aber noch freundlich grinsen und das Fair-Play vorschieben.
DAS ALLES ist für mich - heute - Körperverletztung an Schutzbefohlenen.
Statt das Trainer und Verein erkennen, dass man -gerade in heutigen Konkurrenzzeiten- mit einem ansprechenden Angebot für alle am Markt hält...so auch die aktiven Mitgliedern ...die späteren Helfer...von denen ein Verein abhängig ist und lebt...so zu rekrutieren ...um dann ggf. in der untersten Liga zu spielen, dafür aber ausreichend Mitglieder hat und atmet...setzt man auf die erste Mannschaft. Um das tun zu können, wird schon da unten kräftig selektiert und dieser Grundgedanke ist in jedem Schädel unangetastet implantiert.
Ich kenne Trainer, die haben das so gemacht. Ich kenne Spieler, die sind davon betroffen gewesen. Ich frage mich, wieso mein ältester Sohn eigentlich bei einem E-Sichtungsturnier - bis heute von mir und ihm unvergessen - nicht in einem entscheidenden Spiel eingewechselt wurde. Ja...er hatte ein wenig rundere Wangen, weil es ihm so gut schmeckte, aber ein "Guter" war er dennoch...Zirka sechs Jahre später wurde er von Herrn Hrubesch (Stützpunktkoordinator) in einem Pokalspiel gesichtet und in eine Regionalauswahl berufen. Er spielte gegen die U 16 des BVB und und und...lief beim Deutschlandspiel gegen Italien ein und und und....
...was ich damit sagen will ist ...das das ein persönlicher Unterstrich für das oben benannte war. Zwei Trainer die der Meinung waren, das dieser Junge nicht gut genug war für ihr beschissenes Spiel vor den Stützpunktheinis und das unvergessen vor allem für meine Sohn. Ich bin hier emotional betroffen...u.a. diese Erfahrung war es, die mir die Einsicht brachte, das ich mein Tun als Trainer als Verantwortlicher für die vielen Kreisligakicker die durch meine Schule gingen hinterfragte...verantwortlich hinterfragte und deshalb war es für mich wichtig, dass alle spielten, niemand ausgegrenzt wurde.
Ferner hatte ich zu einer Zeit, als ich als Trainer noch gedanklich im Tun zu den "Anderen" gehörte den Stützpunkt immer für mich als Messlatte genutzt...unbewusst. Ich stellte immer in Gesprächen heraus, dass ich derzeit 4, 5 oder 6 Spieler beim Stützpunkt hatte. Damit meinte ich wohl, das die da sind, weil ich so toll war. Das war SCHWACHSINN...die wären auch ohne mein Tun dahin gekommen, vermutlich wären es noch zwei mehr gewesen, weil ich durch mein dämliches Gebrüll schon in der F bestimmte Kinder im Tun hemmte. Als die Götter vom DFB dann irgendwann meine Jungs aussortierten, da erhielt ich Kinder zurück, die lt. Elternberichten ins Bett urinierten, ...plötzlich bei Mama und Papa wieder im Bett schlafen wollten und die keine Lust mehr auf Fußball hatten.
Ab da fing ich an mich zu hinterfragen..alles zu hinterfragen...hinter den Vorhang zu schauen...und so kam es zu der oben knallhart aufgeführten Schilderung die bis heute Bestand hat.
Mein Tipp:
1. erkenne an, worum es geht und stehle den Kindern nicht ihre Zeit für deinen Egoismus.
2. wenn du damit nicht umgehen kannst, bleibe dem Kifu fern und gehe
oder
3. sorge für ein geschütztes Konzept das die Kinder und Leute wie dich selbst und letztlich den Verein schützt.

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@das Huhn...lorrekt, sehe ich auch so.
Wie siehts aus...wie verantwortlich bist du auch bei anderer Meinung?
Willst du dahin schreiben...eine schön sachliche Mail mit den Fakten und deinen Anmerkungen oder soll ich das aus Nrw tun oder wollen wir zuschauen und nichts tun?
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da habe ich dich wohl etwas missverstanden.
Ich denke, dass es - so man einen guten Weg gefunden hat - die Qualität anzuheben ...diese Güte die dann entstanden ist in ihrer Nachhaltigkeit zu sichern.
Das denke ich - kann man sicher und gut erreichen -, wenn ich ein Konzept einführen würde.
Hier hinein gehört für mich auch, z.B. eine vereinsinterne Trainingsdatei, wo gerade neue Trainer sich angelehnt an das Konzept ihre Trainingsthemen ziehen könnten.
Für mich stünde eine Qualitätssicherung im Rahmen dieser Nachhaltigkeit als oberstes Ziel an. Hierbei ist ein ständiges Hinterfragen unausweichlich. Hierzu könnte gehören, dass man sich in regelmäßigen Abständen mit einem/dem eingeführten Gremium diesbezüglich trifft und Altes wie Neues aufzunehmen oder wieder zu entfernen (z.B. aus der vereinsinternen Onlinebank).
Das Konzept selbst würde ich schützen und zwar durch Koordinatoren, die im WIR den roten Faden "überwachen"...mal einen Tipp bringen, etwas noch besser umzusetzen (das Stimulieren beispielsweise oder die Abläufe auf dem Trainingsplatz) oder auch, einen schlimmen Finge/vereinsschädigenden Narzissten ganz schnell wieder zu entfernen, weil dieser stetig gegen das Konzept verstößt, weil er z.B. rumbrüllt, den Verein blamiert, nicht auswechselt, ungleiche Spielzeiten im Kifu produziert, nicht altersgerechte und nicht zum Konzept passende Trainings anbietet und so überfordert und und und.
Und um das Traineramt attraktiv zu machen, und um den Trainer noch mehr an dieses Konzept zu binden...würde ich dafür sorgen, dass dem Trainer eine Aufwandsentschädigung in Höhe von mindestens 100 bis 150 Euro im Monat pro Team zukäme, finanziert durch eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge auf 9, 12 bis 15 Euro im Monat...für das erste und zweite Kind, drittes Kind frei.
Das wiederum würde ich unter Darstellung des Problems, Lösungsvorschlages und einer Abstimmung in der Mitgliedsversammlung bringen. Das Ergebnis wäre der Auftrag für den Vorstand oder...meine Kündigung, da ich nie wieder in einem Verein tätig werde, wo kein Konzept die Dinge regelt. Gr. Andre
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Warum z.B. hinterfragen wir heute einen H.Wein dessen Konzept aus Üben und Spielen nun zwar bereits 20 Jahre alt ist, aber dennoch sicherlich eine “gute“ Möglichkeit des Kindertrainings darstellt?
Ich hinterfrage ihn nicht. Ich finde die Methode, Kinder zu stimulieren statt sie zu instruieren -wie Horst Wein es in seinem Buch "Entwicklung der Spielintelligenz" beschrieb ...sehr sehr gut, weil es das Mitdenken der Kinder projeziert und Denken und Tun vereint. Das was er dazu sagt und meint und beschreibt...ist nichts neues. Jeder der hier im Forum Lehrer an einer Schule ist kennt das, das ist täglich Brot...würde ich mal so annehmen.
Warum stecken wir Stunden in das Entwickeln von Spielformen zum Schwerpunkt wenn der Einfluss von uns Trainer derart gering ist? Bezogen auf Spielzeit auf den Bolzplatz
Ganz einfach...weil die Spielform die Form des Lernens ist, die "ganzheitlich" alles in einem schult und die Kinder mehr oder minder unbeeinflusst ihre Erfahrungen machen lässt und zwar am Maximum...so Trainer als Begleiter das Maximum dabei kitzelt.
Z.B. weil er in dem kleinen Übungsteil vor der Spielform die Grundschule legte, und die Kinder diese in der Spielform abrufen können...von selbst...oder weil Trainer das über die/eine sogenannte Provokationsregel eben provoziert (Tore zählen nur mit dem linken Fuß...oder zählen doppelt, wenn sie mit links geschossen wurden und und und).
Dabei ist zu wissen, dass sich die Synapsen im Gehirn über Erfahrungen ein wenig eher schließen könnten. Das beinhaltet für mich, dass ich das nicht erzwingen kann...das das nicht wirklich wichtig ist, dass das eine/drei oder 10 Wochen schneller geht...aber schön ist, wenns denn so wäre. OHNE diese Erfahrungen sitzen sie zu Hause vor der Playsi...und da lernen sie DAS jedenfalls so nicht, ...dafür aber schnelles denken. Selbst das zeigt auf, das alles Vor.- und Nachteile hat. Ich denke halt, dass man -je mehr man sich schlau macht- mehr für sein Training mitnehmen kann, das man den Kindern anbietet. "NUR" Horst Wein...nur DFB...nur der Trainer selbst ist nicht die Lösung, wobei es DIE Lösung auch nicht gibt....jedenfalls nicht beim/im Kifu.
Warum sollte ich z.B. einem Trainierkollegen von H.Wein abraten und Spielformen empfehlen, wenn dies eine sehr gute (wenn auch alte) Möglichkeit der Trainingsgestaltung ist. Der Mehrwert einer weiteren Optimierung ist in meinen Augen nur noch sehr gering im Verhältnis zum Aufwand.
Mal am Rande...wer Horst Wein-Fan ist...und das berücksichtigt was er propagierte (Vergangenheitsform...denn der Mann ist gestorben)...der macht schon eine Menge richtig...finde ich. Da wäre das Stimulieren gebucht und die Spielform doch auch. Ich erinnere mich, dass ich damals im Internet zirka 120 Meter orangenfarbenes zirka 2,5 Zentimeter breites Band bestellte...Haken einnähte und mit Zeltheringen so drei breite in der Tiefe schmale ...Felder erzeugte, um die Felder zu erzeugen, die Horst Wein in seinem Buch "Spielintelligenz" nachbauen zu können. Dann habe ich das Buch intensiv gelesen und jede einzelne für das Feld vorgesehene Übung für die Wettkampfform des Spielgeschehens rauszuschreiben. Ich glaube es waren um die 20ig Übungen die sich so rauskristalisierten. Das ging im Prinzip über Übungsformen im Dreierverband...bis in die reine Spielform. Z.B....kannte ich nicht, wie man ein Drei gegen Null spielt und das über Stimulierung und in Wettkampfform auf diesem Feld. Da war alles ganzheitlich drin.
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Ich denke mal, es kommt wie immer darauf an, welche Art von Spielern man jeweils betreut.
Ich bin heute der Ansicht, dass man in einer F 1 nicht die Trainingsthemen für/der älteren Jugenden trainieren sollte/darf, sondern die Themen der F kann ich erschweren...inhaltlich und in der Frequenz der Abläufe oder sogar beides zusammen.
Ich glaube es ist ein riesen Denkfehler derer, die da MEINEN (kein Wissen) Talente zu trainieren und deshalb MEINEN schwereres -eigentlich für diese Altersgruppe genetisch belegten geltenden Grenzen umzustoßen.
Von 100 Schüler der Klasse 1 gibt es - einen Schüler - der so eine Ausnahme/so ein Überflieger ist, das der das schaffen würde, den Mathestoff der Klasse 4 und weil er Einstein heisst, sogar den der Klasse 10 zu lernen.
Versammle ich auf 1000 Schüler DIESE Talente...mag da ja was gehen. Diese "Versammlung" von Talenten hat von Euch da draussen aber so gut wie NIEMAND!
Wenns hoch kommt, habt ihr mal einen, der heraussticht.
Wenn ich einen davon habe...ist es dann richtig, ALLE ANDEREN Spieler auf dessen Niveau zu trainieren?
Genau das MEINEN viele anscheinend, denn genau das findet da draussen sehr oft statt und das ist nicht gut!
P.S.
und mal nebenbei gesagt...mir war klar das dieses tolle und für viele Leute Licht ins Dunkel der Seele bringende Thema von sehr vielen auch hier abgelehnt wird. DAS hat Gründe! Genau deshalb wäre ich dafür, dass ein Fußballverband von oben nach unten denen die Kinderfußball in so frühem Alter anbieten feste Vorgaben machen, was sie wie tun müssen. Man sollte das steuern, weil die meisten bekommen das Ruder da nicht hin. Man könnte bei mehrfachen Verstößen den Verbandsausschluß, Ausschluss aus dem Ligabetrieb z.B. für die erste Mannschaft vorsehen, wenn der Verein nicht dafür Sorge trägt, dass das da "unten" im Kifu nicht klappt und befolgt wird. Die Pappenheimer sind erkannt...man schaut aber lieber weiterhin zu...auch wenn manches in den Köpfen der Leute sich im Laufe der Zeit - ein wenig verbessert hat.
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WAS WÄRE WENN....
-der Trainer der Minis, F und E erkennen würden...dazu in er Lage wäre...über sein Ich zu springen und erkennen würde, dass er nicht so wichtig ist, wie er und das Umfeld es meinen? Was wäre, wenn er nicht mehr ausbilden soll, sondern nur noch "Begleiter" wäre...wie es der Initiator des obigen Textes aussagt?
-man erkennen würde, dass viel Zeit und Lust beim Trainer wie Spieler VERGEUDET würde, weil man das Kind ständig überfordert oder gar langweilt und man selber als Trainer Haarausfall und die Pimpernellen kriegt, weil man das Gegenüber (Kleinkind) langweilt bis überfordert oder gar verängstigt und das was man eigentlich an den "Mann" bringen will...keine Chance darauf hat überhaupt anzukommen?
-man bei völligem Mundaufstand und Schnappatmung an sich heranlässt, das man durch sein Tun sogar daran hindert, sich zu entwickeln....das gar verhindert, hemmt und unterdrückt....und so ebend keine Spielintelligenz, Spielwitz, Erfahrungen zulässt?
Dann wären wir - aus meiner heutigen Überzeugung heraus - einen sehr großen Schritt weiter und dort angekommen, wo wir besser hingehen sollten!
Früher...zu meiner Zeit...da war es umgekehrt!!!!!!!!!
Wir -Baujahr 66 herum - wir gingen noch heraus zum spielen...auf die Wiese oder in den Wald. Dort haben wir allerlei gemacht...wir kamen mit blutigen Knien oder auch mal Nasen, ..mit Prellungen, Risswunden, Abschürfungen und Schnott unter der Nase mit schwarzen Fingernägeln und zerrissenen alten Jeans nach Hause. Wir spielten meist in Sandalen Fußball und wir trugen dabei auch schwere Lederhosen mit Hosenträgern. Wir kletterten auf Garagen, Bäume und bauten Buden mit und ohne Hammer, Nägeln und Schaufeln. Wir gingen in Tümpel, mit und ohne Schuhe, wir angelten schwarz und wir spielten mit kleinen Soldatenfiguren, spielten Spielfilme in Cowboy.- Ritter.- oder Indianerkleidung nach...ich war meist der Sherrif;-)))
Wir konnten bis zum Umfallen rückwärtslaufen, uns dabei drehen...springen und dabei hatte wir noch ein kleines Eis (Lutschfinger) in der Hand...das meist nicht runterplumste.
DAS alles ließ man zu...war normal..niemand störte uns dabei.
Wir gingen - wenn denn - nicht zu den Minis, der F und meist auch nicht zur E. Wir gingen in die heutige D...wo der Ligabetrieb losging. Dort trainierten wir meist mit bis zu vier Jahrgängen.
Unterschied zu heute: Der Trainer -Gott hab ihn seelig- ...war ein feiner Typ...trotz das er grob im Ton war...hatte keine Ahnung vom Fußball...und wir lernte nichts, keine Indiviudaltaktik, Gruppentaktik oder gar Mannschaftstaktik.
Wir - bis auf ganz wenige Ausnahmen - spielten nie hoch, ...keiner verdiente damit Geld, ....das gilt bis heute immer noch für die heutige Generation...was aufzeigt, wie (un)wichtig das alles eigentlich ist!
FETTE FRAGE IST:
-wie gut wären wir damals gewesen, wenn wir nach unserer Grundschule der Bewegung und des Erfahrungsammelns in Bezug auf unseren Körper....einen Trainer gehabt hätten, der uns ruhig und im Fun...dann ab der D (also ab dem Alter, wo die Synapsen im Gehirn sich schließen und das Kind in der Lage ist, gewisse Dinge zu tun, was ja wissenschaftlich belegt ist) das beigebracht hätte, was viele Trainer schon unter biegen und brechen in der G, F und E reinzaubern wollen...unter Gebrüll, Druck und Angstmache, mit Falten auf der Stirn und und und....wie gut wären wir gewesen?
Und parallel dazu zurück zum Eingangsstatement - Post 1 - . Wie gut wären/könnte Eure...unsere heutigen Koten sein bis werden, wenn man eben sie nicht so früh in ein Korsett stecken würde, weil man meint...(Meinen ist ...kein Wissen).
Heute ist es meist so, dass das Umfeld leider nicht mehr so ist, wie meine Generation und die davor es mal kannten. Heute hat sich alles verändert. Die Veränderungen gehen oft mit Bewegungsmangel einher. Wie viele Eltern da draussen zeigen ihren Kindern denn heute noch, dass man sich in der Freizeit gerne und mit Spass bewegt. Radeln, Kanu, Wanern, Spiele spielen, Drachensteigen, Klettern, Pierschen, Fangenspielen und und und. Viele haben da keine Lust drauf und leben "Abhängen" vor...Doppelverdiener weils muss und dann platt zu Hause....teilweise haben sie keine Kohle dafür, weil man trotz Doppelverdienertum dennoch nicht ausreichend Kohle hat...weil Freizeit auch mal Geld kostet...wie viele liegen am Sonntag regelmäßig in Essig...oder sind zu dick und damit meist zu schwerfällig sich aufzuraffen?
Wie viele resignieren vor Playstation und Co.?
Das zeigt auf, wie wichtig die Trainerposition und der Verein als Ausgleich sind. Diese Ausgleichszeit wird aber oft über Unwissenheit und falschem Ehrgeiz bis falscher Einstellung und falscher Philosophie zerstört und zwar vom Verein selbst (weil er es zulässt...kein oder kein geschütztes Konzept hat)...und vom Trainer bis zu den Eltern, die den Trainer und Verein das falsche tun lassen.
Das führt für die, die sich noch nicht wehren können (Kinder) dazu, das viele mit Angst oder gehemmt im Verein bleiben und überfordert kicken und ständig versuchen etwas abgefordertes instruiertes roboterhaft nachzuspielen, weil Trainer, Verein, Eltern MEINEN, das das so richtig ist.
Mein FAZIT ist...das das Post 1 inhaltlich genau das wiederspiegelt, wohin man kommen sollte. Der Verein und letztlich der Trainer haben die große einzigartige wertvolle Chance, diesen Bewegungsdefiziten entgegen zu treten. Verstünde man nun, als BEGLEITER zu agieren, würde man nicht den Fußball so in den Vordergrund stellen, sondern die Bewegung mit einem Fußball oder auch Bewegung allgemein.
Wir kämen dann in den Bereich, das Spielenlassen mit gefühlt besser 70 Prozent zu belassen und über STIMULIEREN (z.B. Fragestellungen die Kinder zu IHREM Ergebnis kommen zu lassen oder auch über Provokationsregeln etwas tun zu lassen...etwas zu erreichen, statt sie zu Instruieren oftmals nicht machbare oder auch langweilige stupide Vorgaben und Anweisungen in die Zwangsjacke der Verdammnis auf Verhinderung von Spielintelligenz und Spielwitz verantwortlich zu treiben.
Gr. Andre
