ist dies bei einer Handlung, welche man immer wieder durchführt überhaupt relevant?
Es ist für mich in so fern relevant, weil ständig wiederholte INSTRUIERTE statt STIMULIERTE Übungen bei dieser Altersgruppe -F- zu Langeweile führt. Oftmals sind diese Übungen auch nur ein Auszug aus einer Gesamtbewegung...damit statisch. Oftmals sind diese Abläufe nicht altersentsprechend, weil sie zu Abläufen gehören, die sie so entwicklungsgemäß nicht tun können (ausgenommen wenige Ausnahmen). Das dem so ist, findet man in wissenschaftlichen Studien. Entsprechend komme ich in Bezug auf deine Frage zu dem Ergbnis, dass es so gesehen relevant ist, etwas nicht zu tun.
Frage ist doch, ob die Kinder mit Anleitung nicht eher mögliche Automatismen verinnerlichen oder konkrete Lösungen aufnehmen, um diese anschließend dann selbstständig auf das Feld zu bringen? Bei einiges Teams scheint es mir so. Oder kommt am Ende das gleiche raus?
Ich glaube daran, dass der Einfluss des Trainers meist negativ über dessen Ton und Mimik behaftet ist. Viele Trainer meinen es gut, habe aber leider von recht vielen Dingen keine Ahnung und fordern Dinge ab, die von der bedienten Altersgruppe entwicklungstechnisch nicht abzuleisten ist. Deshalb gehören die Dinge (Passkombinationsspiel, Mannschaftstaktik usw.) ja auch nicht zu den Ausbildungsthemen er F, sondern zur D-Jugend. Es kommt entsprechend dazu, dass viele Spieler einfach überfordert sind und durch den Ton und die Mimik des Trainers gehemmt werden! Sie spielen gezwungen optisch kurz "besser" im Sinne des unwissenden Erwachsenen...was kurz gedacht ist und sich meiner Erfahrung entsprechend bald rächen könnte. Das wird aber in aller Regel von Trainern wie Eltern auf Grund des Unwissens nicht mal registriert.
Ich habe eine gute, teilweise auch spielerisch starke, F-Junioren Truppe.
Ist das so? Wovon sprichst du...bei spielerisch starker F-Junioren Truppe. Du sprichts von Mannschaftstaktik...weil du das optische Mannschaftsspiel bewertest. Das ist aber nicht Thema der F. Dort wird die Individualtaktik bewertet...das wäre das 1:1 im Angriff und beim Tore verhindern...das Verteidigen....mehr nicht. Wenn das dann mal zu eine kurzen Zusammespiel führt...wäre das prima...aber nicht Gegenstand der Bewertung und auch nicht Ziel in dieser Altersgruppe. Das tolle....es rennt nicht weg, denn es kommt als Thema später...halt zur B....so man nach dem Ausbildungskonzept DFB ausbildet. Das sollte man aber auch mal lesen und dann bewerten.
In der zweiten Halbzeit habe ich meinen Jungs ganz bewusst auch viel von außen vorgegeben. Sie haben die Hälfte mit 7:1 gewonnen. Kinder waren happy. Eltern fanden teilweise, dass es die beste Halbzeit überhaupt war. Gute Spielzüge etc. Offensichtlich kann die Steuerung von außen starke Wirkung zeigen.
Mit anderen Worten wurde hier gegen gemeinschaftlich und verabredet vorsätzlich gegen die Jugendspieleverordnung verstoßen. Ich muss sagen, das die ganze Diskussion überflüssig ist, denn die Verordnung gibt Euch doch vor, wie ihr das zu machen habt. Wen das mein Gegenüber nicht so macht, habe ich die Eier -sorry- ...zum Schutz meiner Koten....das zu sagen. Wenn er dann nicht hört, wird er aus meinem Mund wissen, dass er das im Spielbericht wiederfinden wird. Auch die Trainingsinhalte sind in einem guten veranwortlichen Verein über dessen hoffentlich vorhandenes Konzept zu finden. Das ist Trainervorgabe und da gibt s dann eigentlich auch nichts zu disskutieren.
Warum sollte ich meine Kids also gegen die "Brüllaffen" verlieren lassen, wenn es keine konkreten Anhaltspunkte gibt, dass sie durch die eigenen Entscheidungen schneller/besser lernen?
Damit du dich verordnungskonform vorbildlich verhälten willst/verhalten solltest und als bald Wissender zum Konzept stehst und deine Koten vor Ausbildungsverhinderung durch Brüllaffen schützen willst und das im Wissen um die Dinge...im Wissen, dass nichts wegrennt.
