Beiträge von Andre

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    ist dies bei einer Handlung, welche man immer wieder durchführt überhaupt relevant?

    Es ist für mich in so fern relevant, weil ständig wiederholte INSTRUIERTE statt STIMULIERTE Übungen bei dieser Altersgruppe -F- zu Langeweile führt. Oftmals sind diese Übungen auch nur ein Auszug aus einer Gesamtbewegung...damit statisch. Oftmals sind diese Abläufe nicht altersentsprechend, weil sie zu Abläufen gehören, die sie so entwicklungsgemäß nicht tun können (ausgenommen wenige Ausnahmen). Das dem so ist, findet man in wissenschaftlichen Studien. Entsprechend komme ich in Bezug auf deine Frage zu dem Ergbnis, dass es so gesehen relevant ist, etwas nicht zu tun.


    Frage ist doch, ob die Kinder mit Anleitung nicht eher mögliche Automatismen verinnerlichen oder konkrete Lösungen aufnehmen, um diese anschließend dann selbstständig auf das Feld zu bringen? Bei einiges Teams scheint es mir so. Oder kommt am Ende das gleiche raus?


    Ich glaube daran, dass der Einfluss des Trainers meist negativ über dessen Ton und Mimik behaftet ist. Viele Trainer meinen es gut, habe aber leider von recht vielen Dingen keine Ahnung und fordern Dinge ab, die von der bedienten Altersgruppe entwicklungstechnisch nicht abzuleisten ist. Deshalb gehören die Dinge (Passkombinationsspiel, Mannschaftstaktik usw.) ja auch nicht zu den Ausbildungsthemen er F, sondern zur D-Jugend. Es kommt entsprechend dazu, dass viele Spieler einfach überfordert sind und durch den Ton und die Mimik des Trainers gehemmt werden! Sie spielen gezwungen optisch kurz "besser" im Sinne des unwissenden Erwachsenen...was kurz gedacht ist und sich meiner Erfahrung entsprechend bald rächen könnte. Das wird aber in aller Regel von Trainern wie Eltern auf Grund des Unwissens nicht mal registriert.

    Ich habe eine gute, teilweise auch spielerisch starke, F-Junioren Truppe.

    Ist das so? Wovon sprichst du...bei spielerisch starker F-Junioren Truppe. Du sprichts von Mannschaftstaktik...weil du das optische Mannschaftsspiel bewertest. Das ist aber nicht Thema der F. Dort wird die Individualtaktik bewertet...das wäre das 1:1 im Angriff und beim Tore verhindern...das Verteidigen....mehr nicht. Wenn das dann mal zu eine kurzen Zusammespiel führt...wäre das prima...aber nicht Gegenstand der Bewertung und auch nicht Ziel in dieser Altersgruppe. Das tolle....es rennt nicht weg, denn es kommt als Thema später...halt zur B....so man nach dem Ausbildungskonzept DFB ausbildet. Das sollte man aber auch mal lesen und dann bewerten.


    In der zweiten Halbzeit habe ich meinen Jungs ganz bewusst auch viel von außen vorgegeben. Sie haben die Hälfte mit 7:1 gewonnen. Kinder waren happy. Eltern fanden teilweise, dass es die beste Halbzeit überhaupt war. Gute Spielzüge etc. Offensichtlich kann die Steuerung von außen starke Wirkung zeigen.


    Mit anderen Worten wurde hier gegen gemeinschaftlich und verabredet vorsätzlich gegen die Jugendspieleverordnung verstoßen. Ich muss sagen, das die ganze Diskussion überflüssig ist, denn die Verordnung gibt Euch doch vor, wie ihr das zu machen habt. Wen das mein Gegenüber nicht so macht, habe ich die Eier -sorry- ...zum Schutz meiner Koten....das zu sagen. Wenn er dann nicht hört, wird er aus meinem Mund wissen, dass er das im Spielbericht wiederfinden wird. Auch die Trainingsinhalte sind in einem guten veranwortlichen Verein über dessen hoffentlich vorhandenes Konzept zu finden. Das ist Trainervorgabe und da gibt s dann eigentlich auch nichts zu disskutieren.

    Warum sollte ich meine Kids also gegen die "Brüllaffen" verlieren lassen, wenn es keine konkreten Anhaltspunkte gibt, dass sie durch die eigenen Entscheidungen schneller/besser lernen?

    Damit du dich verordnungskonform vorbildlich verhälten willst/verhalten solltest und als bald Wissender zum Konzept stehst und deine Koten vor Ausbildungsverhinderung durch Brüllaffen schützen willst und das im Wissen um die Dinge...im Wissen, dass nichts wegrennt.

    @luibo,


    ich werde hier keine Überzeugungsdiskussion mit 120 Einträgen starten...ich kenne das schon. Diesen Satzinhalt bitte nicht persönlich nehmen, ...nur ich spreche hier aus Erfahrung. Ich kann in dieser Frage auch nicht mehr diskutieren, weil ich festgelegt bis. Festgelegt auf Grund wissenschaftlicher unumstößlicher Erkenntnisse, gepaart mit praktischen Erfahrungen aus 12 Jahren, die so ganz anders waren, als das was Du persönlich wahrgenommen hast.


    Meine Erfahrungen waren, dass das was die Wissenschaft belegt die Praxis deckte und auch, dass es Ausnahmen davon gab...aber wenige und auch, das die Grenzen fließend sind...dass heisst, der eine etwas früher, der andere später...aber eines eben nicht...mit 5, 6 oder 7...KEINER, das halte ich für Geschichte, wenn das hier einer erzählen würde.


    Aber auch darüber setzen sich viele hinweg. Und genau die sind es, die zu ihrer Ignoranz auch noch ihr Ego meist nicht in den Griff kriegen und dann so richtig am Rand loslegen oder auch im Kabinengespräch ohne die Eltern drohen und über Mimik und Stimme die Lütten fertig machen...


    ...und dann - und das war gemeint - spielen die gehemmt, weil sie ANGST haben...vor Fehlern und der Anmache und Blossstellung durch genau diesen nicht seltenen Trainertyp.

    @Huhn,


    ich gehe davon aus, dass Ihr "Talente" bedient, ...also überwiegend die (wenigen) Ausnahmen?


    Das Beispiel mit den kurz Auswechseln und sprechen...das finde ich prima und ist positiv wie ich finde!


    Darüber hinaus....und abseits dessen...


    ....sollte meine These auch nur im Ansatz richtig sein und immer wieder übergangen werden, weil Menschen die für diese Altersgruppe als Trainer eingesetzt werden dieses letztlich aus egoistischen Gründen prinzherrlich ignorieren...


    ...das dürfte das einer Tragödie gleichkommen.


    Frage wäre dann auch für die Trainer und Vereine die die Talente bedienen...wie viel Schaden sie zufügen und ...wie gut die Talente sein könnten, ohne den Trainereinfluß.


    Diese Frage lässt sich zwar - wie ich be.- und umschrieben - habe wissenschaftlich und an einigen Praxisbeispielen belegen...jedoch nicht, ob die Talente noch viel besser sein würden, wenn sie Straßenfußballer gewesen wären, um beispielsweise erst als D/C-Jugendliche abzuernten und zu pflücken.


    Diese Frage kann niemand mit NEIN oder JA beantworten, weil niemand sie unbeeinflußt spielen lässt...NIEMAND! Also gibt es diesen Beweis dafür nicht...weder dafür, noch dagegen.

    Lieber Mike,


    ja...aus meiner Sicht ja! Das ist schwer, wenn man die Meute Eltern hinter sich hat und auch die Blicke von unwissenden Trainern die mitleidig schauen.


    Ich weiss es ja nicht...aber ich vermute und bin mutig genug, mal zu hinterfragen:


    Wie groß ist dein Verein...und wie groß ist der gegnerische Verein/wo spielen seine älteren Mannschaften?


    Desto größer ein Verein, desto mehr hat der Verein die Möglichkeit die Mannschaften mit den AUSNAHMEN zu bestücken.


    Die Grenzen der Möglichkeit auf das Tun sind fließend. Es schließen sich keine Synapsen Punkt Eingand D - Jugend, sondern sie sind fließend und Ausnahmespieler - also die, die das ein paar Monate eher können...die gibts.


    Die Realität ist meist die, dass man einen kleinen Teil der Spieler hat, die eine Ausnahme sind.


    Frage ist halt, ob ich nun alle anderen Spieler monatelang überfordere...oder diese Ausnahmespieler unterfordere.


    Hierzu gäbe es Lösungen, die aber nicht in dieses Thema gehören.

    Ich weiss, dass es die Trainerschaft in den hinteren Mannschaften so ab einer dritten Mannschaft besonders schwer haben. Eigentlich gebührt Euch ein Pokal...weil die Trainer der ersten Mannschaften können noch so blöde sein, denen vezeiht man mehr. DAS hat Gründe.


    Ich glaube zu wissen, woran das liegt.


    Auch im letzten Dorfverein wird geträumt und nicht gewusst.


    Unwissen und Träume sorgen dafür, dass immer wieder kreislaufartig die falschen Ziele gesetzt werden, die dann massivst versucht wird, mit Leben zu füllen. Das klappt meist nicht und dann kommt der Frust.


    Ziele sind...das mein Kind in die Bundesliga kommt, ...gesehen und angebetet wird. Deshalb geht mein eigentliches Hauptschulkind auch nicht zur Hauptschule, sondern auf die Eliteschule...dem Gymnasium.
    Die Lehrer die das anders empfahlen...die haben keine Ahnung. Und statt das mein Kind auf der Hauptschule auf dem ihm möglichen Niveau ein selbstbewusster Mensch wird, der kämpfen kann...lasse ich zu dass er mit gesenktem Kopf groß wird und alles andere als Spass hat. Er lernt keine Erfolge zu genießen, sondern er kennt den Untergang, den Misserfolg.


    So kommt es, dass Eltern deren Kinder in der F, E oder D EINS spielen, dort auch immer sind. Ich behaupte, dass der überwiegende Trainertail bestätigen wird, dass die erste Mannschaft der jeweiligen Jugend kein Fahrproblem oder ähnliches hat und sich so um die 80 Prozent der Elternschaft voll einbringt und auch auf Whatsapp antwortet.


    Das schwächt sich ein wenig in der Zweiten Mannschaft der jeweiligen Jugend....ABER....die haben ja noch Hoffnung auf den großen Aufstieg in die Kreisauswahl...der Bundesliga....usw.....


    Diese Hoffnung hat der Elternteil in der F, E oder D 3 oder 5 nicht. Ihr Koten -sorry- wird das wohl nicht schaffen. Er will ein bisl kicken und da er ja auch nicht das Umfeld mit den begnadeten wahnsinns Erste Mannschaft Kickern hat...ist das auch nicht so interessant. Deshalb kommen wir mal...und mal nicht, oder vielleicht doch usw....


    Ja, ich glaube so einfach ist das, so ticken die Leute. Das ist das Bild.


    Ich würde mich freuen, wenn ich mich irre, glaube das aber so.


    Frage ist halt, was ich nun daraus mache.


    Der Threadschreiber hier ist für mich da auf einem guten Weg. Er hinterfragt sich, ...kann offen sagen, das er Fehler macht und weiss auch, dass er wohl nicht zum Supertrainer aufsteigt. Gute Vorraussetzungen dafür was zu machen.


    Ich würde hier versuchen, einfach ein gutes ansprechendes machbares Training zu liefern. Ich würde mir kleine Ziele setzen und deshalb wäre meine Erwartung auch niedrig. Das beinhaltet, dass ich wenig enttäuscht sein würde. Ich hätte heute einfach das Ziel, ein tolle Zeit für meine Jungs zu kreieren, die sie hoffentlich nie vergessen. Es kann und darf nämlich nicht sein, das Kinder einer Dritten oder noch weiter hinten nicht den gleichen Respekt erhalten, wie es die aus der Ersten haben.


    Um genau das zu forcieren wäre ich z.b. auch dafür, dass man einmal im Monat oder vielleicht sogar einmal die Woche ein Zusatztraining oder sogar das zweite Training der Woche für alle Mannschaften gibt. Das könnte man sogar so weit spinnen, dass man Jahrgangsübergreifend trainiert und zwar in Wettkämpfen wie ein Schnellturnier mit gemischten Teams die Punkte sammeln auf Kleinfeldern. Dort könnte man sogar darüber nachdenken, dass die Spielasse welche auf die Mannschaften verteilt würden....in den letzten X Minuten keine Tore mehr schiessen dürfen (Provokationsregel)...das fordert sie und fördert dann andere...nur mal so als Beispiel benannt.


    Und sollte ich mit meiner Kernaussage im Ansatz richtig liegen....würdet ihr eines sehen. DIE ELTERN DIE SONST NICHT DA WAREN, WERDEN ZUSCHAUEN KOMMEN....denke ich (jedenfalls in einem höheren Teil als es das davor war.


    Andere Vorteile wären,...die Akzeptanz der Spieler im Miteinander....die Trainer wüssten wer wie gut ist....es wäre an das Bolzplatzspiel/an den Straßenfußball angelehnt....die Spieler lernen auch mal die anderen Trainer kennen....das wäre VEREIN. Gr. Andre

    RESPEKT....bin echt verwundert,...dachte immer ich wäre allein mit meiner Ansicht. Ich habe mir selbst den Zahn gezogen. Bei mir war es so, dass ich - einige wird es wieder langeweilen, weil ich es schon so oft schrieb...aber,


    -ich las damals in einen Verkehrsstudien, wo es um Unfälle mit Kindern ging. Dort stand - wissenschaftlich fundiert beschrieben - , dass Kinder halt bis zu einem bestimmten Alter Geschwindigkeiten und Räume nicht richtig einschätzen, nicht wie ein Erwachsener sehen kann und Geschwindigkeiten falsch einschätzen. Das kommt durch Bewegungserfahrungen...später...und zwar dann, wenn sich bestimmte Synapsen im Gehirn schliessen.


    Erst dann haben die Kinder die Möglichkeit bestimmte Dinge zu tun.


    Ein Auto oder ein Ball...beides ist in Geschwindigkeit. Das Kind steht am Fahrbahnrand, ein Auto kommt...es geht u.U. los...damit ist zu rechnen. Grund: siehe oben.


    Das Auto ersetzte ich gegen einen Fußball. Wo ist der Unterschied?


    Nun kommt noch hinzu, dass auf dem Fußballplatz ein Kind in Bewegung ist.


    Meine Beobachtungen hier waren, dass


    -es Kinder gibt, die einen Ball führen. Das führen eines Balls heisst...Atmen, laufen, fixieren....aber bis zu einem bestimmten Alter nicht seitlich sehen können, weil räumliches Sehen noch nicht möglich ist. DESHALB sieht dieser Spieler auch nicht den völlig frei stehenden Mitspieler und spielt ihn nicht an. Das tut er meist unter dem getöse der unwissenden Zuschauer und Trainer und wird angemotzt oder ausgewechselt. Das wiederum hemmt ihn in seiner weiteren Entwicklung.


    Dann kommt es zeitlich später dazu, dass dieser Spieler den Nebenspieler sieht und anpasst im Lauf. Der Nebenspieler ist aber noch nicht so weit, weil seine Synapsen noch nicht geschlossen sind. Das zeigte sich im Bereich der F-Jugend bis in die E und selbstverständlich davor bei den Minis dadurch, dass der Spieler den quer zu ihm gespielten oder gar abgeprallten Ball einfach nicht nur annahm und mitnahm...so wie es jeder Spieler ungefähr ab der D tun würde, sondern....er ließ ich an sich vorbeirollen, um dann im rechten Winkel abzubiegen und ihn zu verfolgen.


    Dann irgendwo in der D vernahm ich, dass so ziemlich alle Spieler das alles plötzlich beherrschten. Und ab der C...spielten die plötzlich miteinander.


    Das DfB-Ausbildungskonzept beinhaltet diese fließenden Entwicklungsstufen, deshalb ist es kein schlechtes. Man muß nichts davon wissen, es einfach nur kopieren und macht nichts falsch.


    Problem dabei ist, dass sich niemand dran halten muß. Der Trainer unseres jüngsten Sohnes verwendete gefühlt 80 Prozent auf ein Passkombinationsspiel schon in der F. Das hatte zur Folge, dass die Kinder Misserfolge im Bereich von 100 Prozent kannten und sie wussten auch, wie laut ein Trainer werden kann, der arg unzufrieden war. Die Halbzeitansprachen gehörten in die Herren...Ein Trainer halt, der nicht im Kopf hatte, was für sie machbar war und der nicht das bewertete, was ihr Altersziel und Ausbildungsziel auf Grund ihrer Möglichkeiten war.


    Dadurch lernten sie nie den Zweikampf so richtig...und das zeigte sich dann in der D. Und auch dort gab es immer nur Haue und sinnbildlich auf die Augen. Sie waren gehemmt, da sie Angst vor Fehlern hatten, sie waren in ihrer Entwicklung mit Betonschuhen und Gummibändern am Rücken ausgestattet, sie waren überfüttert vom Passspiel und zum Passen kam es nicht, weil ihnen da wo es möglich war (D-Jugend) die Erfahrung aus dem Zweikampfspiel fehlte. Eine einzige Kathastrophe, die oft und überall jedes Jahr wieder passiert.


    Das passiert, weil die Trainerschaft stark flüchtig ist und immer wieder neue nachwachsen (Elterntrainer) und der Verein kein Konzept hat, an das man die Trainerschaft bindet. So macht man durch die Jahrzehnte hindurch immer wieder die gleichen Fehler ohne sie abstellen zu können. Ein Kreislauf den keiner wollen sollte, weil es einfach dämlich ist, sorry.


    Um so erfreuerlicher, dass Ihr das offensichtlich erkannt habt. Ich sehe den heutigen Trainer bis mindestens zum Ende der E eher als Bespasser. Der sollte auf das was und wie die Jungs das geil finden eingehen und versteckt den Teil schulen, der für sie wichtig und altersgerecht ist. Er ist eher Aufsichtspflichtiger und Begleiter als Trainer in dem Sinne, wie gefühlt 99 Prozent der Trainerschaft und Zuschauer das meinen. Nur "meinen" ist nicht wissen.


    Ja es war ein langer Weg bis zu dieser Erkenntnis, es tat auch weh...leider bin ich heute kein Trainer mehr, aber vielleicht mal später mit Enkelkindern und dann werde ich das in meinem Bereich so regeln und die Koten gegen die Idioten am Rand verteidigen...ich verpreche schon jetzt, dass es anstrengend mit mir wird. Gr. Andre

    zum Eingangsstatement


    Ich bin heute der Ansicht, dass ich mich als Trainer damals in der F vieeeel zu wichtig nahm. Ich glaube fest, dass ich als Trainer das Fortkommen der Spieler nicht im Ansatz verändert oder verbessert habe. Wären sie zu Hause zum Straßenfußball gegangen, wären die heute vermutlich noch viel besser, weil ich als Trainer durch Unwissen und Fehler einen Teil Ausbildung verhindert habe...da ich Druck erzeugte, statt Wettkampf usw....Ich MEINTE es würde Fun und Spass von mir verbreitet. Das war aber bei weitem nicht immer so, manchmal ja.


    Durch diese Ansicht komme ich zu dem Ergebnis, dass Trainer eigentlich nur eine Art Freizeitpartner sind...Begleiter sind....mit dem Angebot Fußball. Desto mehr Fachwissen (das ist damals nicht ausreichend hatte) und Möglichkeit mich in meinem egoistischen Streben durch meine wirkliche ehrliche Einstellung vorhanden ist, um mich zu steuern...desto eher die Möglichkeit einen Spieler - hier ein Kleinkind - in Teilen zu schulen. Beides war damals nicht vorhanden! Das gilt für die meisten neuen Trainer immer...für mich jedenfalls, denn...es harpert oft am Wissen und...sie sind oft Wölfe im Schafspelz. Sie stülpen oftmals einen Deckmantel über Lügen und smarte Gesichter mit Kreidestimme, um ihr ungewünschtes und unpassende Ego auf dem Weg gewinnen zu wollen.


    Bei diese Hintergrund ist es doch egal, ob ein Spieler mal nicht zum Training kommt. Da wird absolut nichts in dieser Altersgruppe einstudiert oder getan, was wichtig wäre!!!


    Wenn doch, benenne es einer und beleuchte es begründend. Ich möchte nicht drohen, aber es könnte danach ein lange Diskussion mit mir entstehen.


    Zudem noch ein Gedanke aus heutiger Sicht. Es ist für mich absolut ok, wenn Spieler den Fußball auszuprobieren...und ihn nicht so wichtig zu nehmen. Ich hatte dazu mal eine andere Meinung. Ich denke heute, dass es vielleicht durchaus gut sein könnte, auch einen F-Kader größer zu gestalten.


    Mein Nichte z.B. spielt beim Stützpunkt. Sie hat kee Lust mehr auf dreimal Training die Woche...auch nicht mehr mit D/C - Alter. Das wird aber erwartet. Ich habe ihr geraten, die moderne Trainerin höflich anzusprechen um sie zu bitten, sie von einem Training die Woche im Verein zu entbinden...damit es mit dem Stützpunkttraining nur zu zwei Trainingsterminen - zumindest mal eine Zeit - kommt. Wenn das nicht geht...hört sie beim Stützpunkt auf. Ich habe das damals meinen Spielern (es waren 4) so gewährt und sie nicht verpetzt und sie spielten bei einem Training bei mir trotzdem mindestens die halbe Zeit.


    Man muß das alles heute im Jahr 17 locker sehen. Alles andere hat sonst auch schnell mit Mitgliederschwund zu tun. Das wäre Vereinsschädigend. Vereinsschädigendes Verhalten sorgt lt.Statuten eigentlich für den Raussschmiss des Trainers.


    Ich würde mich heute als Trainer so definieren, dass ich über meine Art und mein Training versuchen würde, dass die gern viermal Trainieren würden...damit sie auf die Zweimal richtig hungrig sind. Das ist die Messlatte.

    ...was dann aus dem Sport werden soll? .


    Ich bin der heutigen Meinung...also in Zeiten wo es Vereine extrem schwer haben durch Trainermangel und Spielerschwund besonders in der A Jugend, aber auch bei den alten Herren.....(also denen, die vieles abfangen!!!! das es starken Sinn machen könnte, umzudenken. Es besteht für mich ein starkes Missverhältnis zwischen dem Streben nach "oben"...dem Wachstumsgedanken...Aufstieg... usw. und der Gefahr, dass ich als Verein dabei ausblute....ausblute, weil mir Mitglieder flöten gehen durch Abwenden und wegbleiben.


    Früher spielten in der ersten Mannschaft langjährige Mitglieder im Verein, statt Söldner, die sich meistens mit dem Verein nicht identifizieren. Im Jugendbereich ist das meist so, das Spielereltern dieser Spieler sich nicht einbringen und bei den Erwachsenen sind die im Verein auf Events auch eher fremd.


    Dem entgegen gibts dann die eigenen Spieler, welche oftmals Platz für den Söldner mache. D.h....sie sitzen trotz langer Anfahrten und Minusgraden auf der Bank, oder spielen in der Zweiten.....


    Hinzu gesellt sich, dass diese Spieler im eigenen Verein dadurch eher gefrustet sind...da sie dann ja nicht dort spielen wo sich gefordert würden. Sie haben keine Chance auf Erste. Diese Spieler machen dann Stimmung...offen durch verbalen Frustabbau oder versteckt, weil sie gehen. Oftmals findet man diese Leute in Freizeitmannschaften oder überhaupt nicht mehr im/beim Fußball...im Gegensatz zu früher.


    Würde das - über eine möglicher Weise versteckte Vereinspolitik/Philosophie - anders gehändelt, weil der Aufstieg nicht um jeden Preis das Ziel ist, sondern das Vereinsinterne Miteinander....so würde man die Erste weitestgehend mit eigenen Gewächsen bestücken und dort spielen, wo man aus eigener Kraft verdient hingehört. Denjenigen Spielern denen das nicht reicht, die können ja gehen.


    Es käme sogar in Betracht, auf einen Aufstieg zu verzichten, weil deutlich erkennbar ist, dass das Kommende nicht zum Nachwuchs passt und man zum Ligenerhalt gar zuviele Söldner einholen müsste, was nach meinem Beispiel nicht zur neuen Philo gehörte. Ob man mit dieser Philo offen umginge oder sie nur bei den Verantwortlichen betreiben würde, sollte der Kenner des Klientel vor Ort entscheiden. Ich würde damit offen umgehen, das könnte auch Werbung für VEREIN und Gemeinschaft sein.


    So wäre intern gegeben, dass Spieler sich empfehlen können. So BINDET man Mitglieder, da sie so meist bis in die alten Herren ständig verbleiben.


    Mir kommt es auch abseits dieses beschriebenen Gedankens so vor, dass das Sichtungs.- und Förderungssystem ähnlich des Lobbismusses von mächtigen Leuten installiert wurde, um Geld zu verdienen und die Überschrift des Forderns und Förderns eine verarschende Lachnummer ist. Das ganze erscheint mir heute so, als würde man doch recht kostengünstig ein Zeitfenster öffnen, um Talente zwecks Erkennens billig und schneller Abschöpfen zu können. Man weiss vermutlich genau, dass Eltern greenhornmäßig da mitmachen und zwar voll. Dabei bedenke ich die Fakten...hier waren es grob überschlagen mal 10000 spielende Kinder und max. 4 verdienten damit mal Geld (eher 2).


    Diese zweite Anmerkung passt nicht richtig zur Ersten, aber irgendwie doch, da die Antriebsmotoren für das Tun die selben zu sein scheinen.


    Deshalb meine These, das man besser in die Zukunft geht durch Backen kleinerer Brötchen, das ist verlässlicher und langfristiger gedacht, da es Mitglieder die man dringend benötigt....bindet! DAS ist doch VEREIN.

    Hallo,


    ich habe als Vater und als Trainer und auch als Onkel einer Nichte, die derzeit beim Stützpunkt spielt und als Vater eines Sohnes, dessen Freundin recht hoch spielt, so meine Erfahrungen gemacht und darüber eine Meinung gebildet.


    Als Trainer erfüllte mich die Anzahl meiner Spieler beim Stützpunkt immer mit stolz. Fälschlicher Weise dachte ich damals unbewußt, das das mit meinen Trainerleistungen zu tun hatte.
    Dadurch erzeugte ich unbewußt heftigsten Druck bei den Spielern (10jährige und darunter) und deren Eltern und bei mir selbst auch....und bei den Spielern die nicht dort waren und dazu auch nicht das Zeug hatten.


    Ich bewertete den Stützpunkt restlos über. Auf damals zirka 10000 Fußballkids im Fußballkreis Steinfurt kamen bis zu 4 Spieler, die später über den Fußball etwas Geld verdienten. In den Vorjahren schafften es Simon Rolfes und Peter NIemeyer bis in die BL.
    Das zeigt auf, wovon wir sprechen.


    Stützpunkt bedeutet oft, stetiger Leistungsdruck. Das beantworten gebauchpinselte Eltern und deren Kindern in Teilen damit, das der Sport einen hohen Stellenwert einnimmt, oftmals restlos unnötig...sieht man meine grobe "statistische" Anmerkung. Damit einher geht oft, das die Schulnoten leiden. Vielfach haben die vor dem Training dort Bauchschmerzen und wenig Lust, ...was wohl am Leistungs.- und Konkurrenzdruck lag. Man sorgt dort ständig für Druck, da man die Konkurrenz im Nacken sitzen hat, zudem absolviert man regelmäßige Tests.


    Kinder beantworten das manchmal auch damit, dass man in eine Essstörung wandert. Das gilt natürlich nicht für alle, aber diese Dinge bekam ich damals mit.


    Eltern erkennen das oft spät, manche überhaupt nicht und es wird zur Schule auch dort Druck gemacht. Fragt sich warum? Man träumt von der großen Fußballkariere des anstehenden Abiturkindes...seinem späteren Manager....der dazwischen Millionen im Fußball verdienen könnte, schließlich konnte mein Kind ja schon noch früher Lesen als das Nachbarkind und laufen auch.
    Intelligenten Eltern tut das später oft sehr, ...sehr leid,was man da mitgemacht hat.


    Gerade im Mädchenfussball ist das - aus meiner Sicht - noch sinnfreier. Im Damenfußball wird kein Geld verdient. Spielt man höher, sind oft sehr weite Anfahrten zu den Spielen einzuplanen...und man zahlt die Anfahrt oftmals selbst.


    Ferner spreche ich - so nett wie wie viele Trainer auch sind - den ausreichenden Sachverstand ab.


    Das begründe ich mit einer Erfahrung. Eine - aus meiner Sicht - durchschnittliche Spielerin ...technisch eher unterer Durchschnitt...nicht auffallend schnell oder wendig...jedoch mit einer relativ guten Spielübersicht...groß für alter gewachsen, hatte eigentlich für den Stützpunkt - meiner Ansicht nach keine Chance....andere brachten gleiche Attribute mit höheren Werten...halt schnell, wendig, auch groß und auch mit Spielübersicht. Der bringe ich bei, wie man einen Ball abläuft. Ab da gehen auf Kreisliganiveau im engen Raum Halle keine Gegner mehr vorbei. Schwups fällt das einer Stützpunkttrainerin auf...andere Spielerinnen wären dazu auch in der Lage gewesen, aber denen brachte man das nie bei und das wird mangels Trainerwissen wahrscheinlich auch so bleiben. Ist doch schade, weil andere Spielerinnen eigentlich talentierter waren. Sie kam -meiner Ansicht nach hierdurch- zum Stützpunkt.


    Die Freundin meines ältesten Sohnes möchte gern kicken. Sie ist 20 und hat für sich den Traum vom großen Fußblall aufgegeben. Sie erkannte das, was ich oben erwähnte. Weite Fahrten...eigene Kosten...Freizeitverlust...damals in jungen Jahren der Druck...die Schulnote, die ohne besser gewesen wäre?...so sie. Und auch aus ihrem Mund die Einsicht...das selbst eine BL-Kariere nicht unbedingt bis vermutlich nicht die verlorenen Berufsjahre auffangen würde. Leider ...so sie...hat sie keine Lust auf Kreisliganiveau mit Frauen zu spielen...die zwar nett sind und ihren Spass haben, aber die nicht auf ihrem Niveau spielen können. Das ist die Zwickmühle. Sie sagt heute, dass eine Handballspielerin zumindest hier im Bereich da andere Optionen hat...genau wie eine Volleyballerin...aus ihrer Sicht ernsthaft gemeint, ...sicherlich nicht jeden so.


    Im Fazit möchte ich ausdrücken, das es genau so gut sein kann, einfach bei zwei Trainings im Heimatverein...vor der eigenen Tür zu spielen, so lange das Spass macht!!!


    Ich sehe hier entsprechend nicht die Antwort auf die Chance die der Threadschreiber sucht, sondern die Chance die sich durch meinen Hinweis ergibt, das "Ganze" mal/sich grundsätzlich kritisch zu hinterfragen. Wofür das alles...das Thema...überhaupt...welch Chance, ....worauf???!!!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bengalisches_Feuer


    2000 Grad Hitze...habe ich wo aufgeschnappt...fast nicht zu löschen (Wikipedia), nicht mal, wenn man das Teil kopfüber in den tiefen Sand steckt und auch nicht mit Wasser. So etwas wird von Leuten - sorry - ohne Schulabschluss und oft über 2,0 Promille innerhalb einer engen Menschenmenge gezündet...und stellenweise geworfen, obwohl es gesetzlich und von der Stadtionordnung her verboten ist.


    Darüber entsteht die unter dem Druck mancher Ultras und Co. entstandene Debatte des DFB, ob man das an bestimmten Punkten im Stadion zulassen soll. Der Druck des Mopps lässt manch Gegenüber fälschlicher Weise (siehe Bildbericht) denken, dass es ohne sie angeblich nicht geht. Die Menge vernünftiger Fans/Stadionbesucher (siehe Bildbericht) zeigt das Gegenteil, genau wie das Ergebnis des Spiels Schalke - Hannover aus 8/2017. Das ist der Sachstand.

    @Constantin


    Die Regeln stehen doch. Pyro ist ausserhalb und innerhalb des Stadion verboten. Zweitens...braucht man Ultras lt. Bildbericht nicht...das Ergebnis hängt vom Tamtam nicht ab und am Beispiel Hannover können die übrigen Zuschauer auch für Stimmung sorgen.


    Ich würde mit solchen Leuten darüber nicht diskutieren. Ich diskutiere doch auch nicht mit der Polizei darüber, ob ich bei rot fahren darf oder nicht. Da gilt da geltene Recht eindeutig und fertig.


    Ich würde den Vereinen raten, eigene “Anstimmer“ (nicht nur den Stadionsprecher) einzustellen, die die Menge zu Stimmung animiert. So würde Ultra und &Co. in die Sinnlosigkeit verschickt.

    Folgendes als gelebte Meinung von einigen älteren konsequenten Exfussballern festgestellt...die mir sehr imponiert.


    Da gibts eine Riege Altfussballer...Die bestellten als Altkunden regelmäßig Sky und man ging ab und an ins Stadion nach Dortmund oder fuhr auch mal bis München.


    Man diskutierte sich auf Feiern die Köpfe heiss....DFB-Skandale....Kartenkosten und scheiss Spiele....Skykosten, ständiges Verhandeln und dann mitbekommen, dass der Freund oder Nachbar einen anderen Preis bekam oder über einen lachte, weil der zum Schnapspreis schwarz mitschaute....Und nun....Bundeligaspieltermine zerpflückt, was man scheisse fand. Dann kam der Tropfen zum Überlaufen. 100000000 (Einhundertmillionengrenze) wurde gesprengt....was man unmöglich und einfach Pervers findet. Dazu gesellte sich noch, dass einige wenige dabei sehr reich werden und die Masse die es bezahlt, gemolken wird.


    Konsequenz


    Man kündigte Sky und besinnt sich auf die hiesigen Vereine...egal wo die spielen. Hier ist das so, das man in das gallische Dorf namens LOTTE fährt und dazu noch eine Jahrskarte für erschwingliche 2?? Euro erwarb. So trifft man sich nun in Lotte...manchmal in OS und geht hinterher in die Kneipe...aber....vor Ort. Man gibt das Geld...das vorgesehene Geld alle zwei Wochen hier vor Ort aus, in Geselligkeit.


    Ich finde das Vorbildlich und es stellt die einzige Möglichkeit, denen da oben zu zeigen, das es Grenzen gibt.


    Ich weiss nicht ob das zusammenhängt...aber man konnte im letzten Jahr z.B. bei Schalke 04 sehen, dass das Stadio zur BL nicht mehr ausverkauft war. Das hatte sicherlich auch mit den Leistungen der Mannschaft zu tun, ...aber ich vermute nicht nur...da spielten auch die gestiegenen Kosten ein!

    Also ich bin bei der kritischen Anmerkung....das es sich halt nur um "Bild" handelt....in diesem Fall nicht bei Euch. Das bin ich nicht, weil es inhaltlich doch die nachweisbaren Fakten benennt und belegt!


    Zudem merke ich an, dass vor zirka drei Wochen durch die hiesige Presse lief, dass Elemente des Dfb darüber nachdenken würden bzw. äusserten, dass man diskutieren solle, das Pyro an bestimmten Stellen im Stadion zugelassen werden sollten. Das habe ich so gelesen -Quelle kann ich derzeit nicht benennen-...inhaltlich ist das so gewesen und sicherlich recherchierbar.


    Diese Forderung ist Grund für den Thread. Ich finde das unglaublich mit der Gesundheit anderer Leute so umzugehen und ferner wäre das eine Kapitulation des Rechtsstaates und des Fussballs vor den Idioten im Fanbereich (der Großteil der Fans ist hier nicht angesprochen).


    Halten wir fest, das der Druck der "Bekloppten" durch mündliche laute Fordernungen, durch ihr Tun in und vor den Stadien, das vermeidliche Fordern danach, das sie was tun dürfen, was nicht gewünscht ist oder sie "Singen" nicht mehr (nötigendes Fordern) lt. faktischen Angaben im Bildbericht die Diskussion um das Zulassen doch direkt aushebelt....was das Hannoverspiel gegen Schalke doch belegt. Fans und Spielverlauf hängen kaum zusammen...vielleicht überhaupt nicht...wir können uns auf einen geringen Anteil gern einigen.


    Ferner zwei weitere Anmerkung zum Vorgehen der Vereine und der Polizei


    Die Vereine werden oft gefordert und müssen Strafe zahlen.


    Wie sollen Vereine das Verhindern? Das Gegenüber ist so bekloppt, dass der Einzelne sich die Pyrotechnik in den Hintern schiebt. Wie willst du den Eintritt ins Stadion da verhindern?


    Hier wieder der Verweis auf den Bildbericht. Die Fans selber müssen das Regeln. Es gilt für mich, dass die übrigen Fans den Idioten mal unter den Arm nehmen...notfalls ausliefern an die Polizei. Das/diese Kultur fand im Groben in Hannover statt...das war toll und genau das, was innerhalb der Ultras stattfinden sollte. Es sind Einzelne ...vielleicht noch einzelne Gruppen unter ihnen, die den anderen das Event versauen.


    Polizei


    Polizei fährt seit Jahrzehnten das taktische Modell der Deeskalation. Davor war Polizei in den Stadien zu sehen...mit Beginn des Deeskalaltionsmodells waren die raus. Das war früher gut, ist heute nach meinem Dafürhalten nicht mehr immer richtig. Um das zu ändern, müsste man vielleicht die Fanblocks im Stadion verkleinern....kleiner Aufteilen und mehr Polizei einstellen, um mehr Präsenz ins Stadion zu bekommen und um dann zur Not auch mal einen verkleinerten Fanblock komplett räumen zu können...was eine Konsequenz nach der Benutzung von Pyro wär!!! Nur hierzu fehlt wohl das Personal.

    http://www.bild.de/sport/fussb…ultras-53023492.bild.html


    Menschen...die mit 2,0 Promille und Schlachtrufen wie "Hurensöhne" u.a. mit Bengalos wedeln wollen und meinen, das es ohne sie nicht geht und zudem es schaffen, einen resignierenden DFB und Co. in die Knie zu ringen (Diskussion Bengalos zuzulassen)....wird an diesem Beispiel vermutlich nicht klar, wie wenig nötig ihr tun für die wahren Fans ist,...obwohl es das sollte....nur dafür fehlst wohl der Wahrscheinlichkeit nach ?! :*

    Finde ich gut mal zu fragen...was geworden ist.


    Ich fühlte mich damals gebauchpinselt...sowohl als Trainer, als auch als Vater.


    Später erkannte ich, wie unwichtig der Stützpunkt für meinen Sohn und andere Spieler war, da keiner von denen in die Bundesliga wollte.

    Wenn ich mir die Regel 12 anschaue kann man auch - als Schiedsrichter - zu dem Ergebnis kommen, hier ein Foulspiel zu pfeifen. Dann wäre das Tor nicht gegeben worden. Lese ich die Regel 12...steht da was von unsportlichem Verhalten. Liest man mal genau...richtet sich die Regel doch allgemein gegen alle Spieler auf dem Platz...dh. auch die Mitspieler sind geschützt....


    Hier wurde der Mitspieler sogar verletzt.


    Also unsportliches Verhalten = Foulspiel = Freistoß und Tor gilt nicht ??? ^^:?:


    https://de.fifa.com/mm/documen…s_misconduct_de_47381.pdf

    Fussballerisch relativ dämlich vom anderen Spieler und es hätte mich auch wütend gemacht.


    Interessante Frage wäre, WARUM der Spieler das gemacht hat?


    -war er weiter als der Ballführende und dieser ging ihm auf den Sack, weil er nie abspielte und ihn ritt die Wut....war entsprechend undiszipliniert und nahm egoistisch Verletzungen in kauf?


    -oder konnte er es nicht besser und dachte, er machte was tolles?


    Ich finde die Aktion nicht genial, sondern aus den Augen eines Erwachsenen einfach fußballerisch und teammäßig dösig.


    Andererseits...wovon sprechen wir? Die in dem Augenblick stattfindende Emotion ließe mich -wie eingangs beschrieben- sauer reagieren...das Tor würde für mich NICHT zählen.


    Ich finde, er hat den anderen Spieler vorgeführt. Da es ein Kind ist, sollte man das unter vier Augen mit dem Bengel im ruhigen besprechen...in zunächst vielleicht fragen, ob er sich an die Situation vor dem Tor erinnern kann...um dann später mal dahin zu kommen/ihn gedanklich dazu zu kriegen, .....ein Gefühl dafür zu bekommen, wie der andere Spieler sich gefühlt hat und auch...ob ein Tor die Verletzung des anderen rechtfertigt....und vielleicht noch, wieviel Glück das Tor behinhaltet hat, denn wäre der Ball nicht drin gewesen, wäre er gedanklich doch selber geköpft worden.