Wieso willst du die Trainingseinheiten der anderen angucken? Richtig unnötig meines Erachtens nach. Viel wichtiger ist dass du am Vereinsleben teilnimmst, wo man sich auch unterhalten kann. Aber den Verein kennenzulernen ist ein Prozess, das dauert mehrere Jahre.
Ich schätze du bist es in deinem alten Verein in dem du bestimmt lange selber gespielt hast jeden beim Namen zu kennen, oder? Aber das kommt nur zustande weil du über Jahre immer neue Leute kennenlernst. Du solltest einfach nichts überstürzen, erstmal kommt es auf die Funktionäre und die Mannschaften um dich herum an (also 1 Jahrgang drüber und drunter). Natürlich solltest du kein Vereinsevent auslassen und nach und nach wirst du heimisch
Beiträge von 16er
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Neulich: Spieler wird ausgewechselt, Und fragt mich: Kann ich mir ne Pommes holen?
Dann heute gebau das selbe kurz vor Spielbeginn -
Füße hoch, der Witz von Karl kam flach

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So einfach ist es auch nicht
bei mir werden hauptsächlich orange-rote Hypervenom und gelbe Magista gespielt -
Fußballtalent ist sehr vielschichtig. Aus meiner Dicht gibt es folgende Parameter anhand derer sich zeigt ob ein Kind talentiert ist.
a) körperliche Voraussetzungen
sehr vage gefasst, und bietet wenig Filterungsmöglichkeit da erstmal alle Kinder ähnliche Voraussetzungen haben. Allerdings gibt es Kinder die von Haus aus eine athletische Statur haben und es in diesem Punkt einfacher haben. eine gewisse Grundschnelligkeit ist auch nicht zu unterschätzen. Aber das ist nicht alles (siehe Mertesacker).
Förderbar ist dies durch ganzheitliches Körpertraining im Kindesalterb) fußballerisches Vermögen - Technik
Das ist natürlich essentiell. Förderbar durch vieeeel Spielzeit. Aber immer im Mannschaftsspiel. 1 vs 1 auf Tore bolzen hat noch niemandem ne tolle Technik beschert. Gegen ältere zu spielen ist auch extrem Wichtig. Man lernt wie man sich durchsetzt. Erfahrungsgemäß sind die Straßenfußballer die besseren Fußballer. Eigene Erfahrung? Sicherlich. Selbst die 12 Jährigen im Fußballkäfig können einem ganz schön den Schneid abkaufen da diese Punkt c) beherrschen.c) Instinkt durch Erfahrung
einfach zu wissen was der Gegner macht und die Richtige Entscheidung zu treffen. Das erlangt man nur durch viele Spiele und viele Zweikämpfed) Intelligenz
Nicht zu verwechseln mit Instinkt. Hierbei steht das gesamte Spielfeld im Vordergrund. Die Situation lesen können ist das, was einen Spitzensportler ausmachen kann. Hier ist das einzige Parameter welches nur durch Vereinsfußball erlangt werden kann.
Überblick zu haben, Dinge zu erkennen etc die andere nicht erkennen ist eine wichtige Fähigkeit und kann selbst durch vermeintlich unfußballerische Erfahrungen wie das Lernen eines Musikinstrument gefördert werden.e) Charakter
letztlich nur für Leistungssportler entscheidend daher gehe ich nicht näher darauf ein -
Ich hab es nicht als Vorwurf aufgefasst

und ich würde lügen wenn ich sagen würde dass ich das so nicht erwartet hätte -
Es ist keine Aussicht auf Besserung vorhanden.
Auf meinen Vater habe ich zurückgegriffen da er gepfiffen hat und mein Bruder auch spielen durfte -
Auch wenn es etwas von der Fragestellung abweicht aber es sind ja einige drauf eingegangen, daher schildere ich mal meine Situation:
Ich kenne von den Spielereltern sage und schreibe 5 Väter und 4 Mütter. Früher war das anders. Da kannte ich 8-9 Väter, 5-6 Mütter und 2 Opas. Besser aber immer noch nicht sooo prickelnd. Turniere werden vom Verein veranstaltet und die Eltern müssen mithelfen da sonst die Kinder nicht spielen dürfen. Aber da sieht man eher die großen Geschwister, aber die sind wenigstens unserer Sprache mächtig. Mich juckt die Elternschaft wenig, da keiner kommen möchte. Hab mir aber vorgenommen das bei meiner nächsten Mannschaft zu bessern, nicht zuletzt weil ich immer etwas neidisch auf die Elternscharen in amderen Vereinen bin. Es ist sogar schon vorgekommen dass mein Vater zu Auswärtsspielen fahren musste weil keine Eltern kamen. -
Ich kann da jetzt leider wenig Tipps geben, ich kenne die Eltern meiner Spieler größtenteils nicht.
Aber ich möchte warnen: So etwas KANN den Gruppeneffekt auch noch auf die Kinder übertragen obwohl es sehr unwahrscheinlich ist. Aber ehrlich gesagt finde ich die Elterngemeinschaft solange die sich nicht gegenseitig beschimpfen und anderweitig verunglimpfen total überbewertet
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Im untersten Bereich braucht man doch kein Lauftraining. Wenn mein Trainer zur "Vorbereitung" auf die Kreisliga C Freundschaftsrunde ankommen würde mit Lauftraining dann müsste ich den auslachen. in diesen Ligen gibt es nämlich kaum Spieler die aus sportlichem Ehrgeiz Fußball spielen sondern Spaßkicker die Fußballspielen wollen und ansonsten eine Teambuildingeinheit in der Vereinskneipe präferieren.
Natürlich gibts ab und an ehrgeizige Leute (einer meiner Spieler möchte gerne eine zusätzliche Einheit ansetzen um zum Nächstgelegenen See zu laufen) aber das ist seeeehr selten -
Ich glaube das ist dein großes Problem: bei all der Radikalen KiFu Romantik und dem Ruf nach Spaß vergisst du, dass Gewinnen immer noch am meisten Spaß macht.
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Ich denke einfach, dass man nur das anwenden kann, was im Training gefordert wird. Und wenn im Training kein Aggressiver Zweikampf gefordert wird dann geht das in Fleisch und Blut über.
Hier passt der Spruch: Man wächst an seinen Aufgaben und wenns im Training locker flockig ausm Fußgelenk klappt dann eignet man sich das total an -
Überzahlspiel ist gut, aber nicht in diesem Fall zu häufig anzuwenden denn
-Man muss klug und nicht gallig sein
-die in Unterzahl spielenden haben kaum eine Chance an den Ball zu kommen, also warum auch anstrengen?mMn solltest du mehr 1 vs 1 trainieren lassen und da den Fokus auch auf die defensive Seite legen
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Obwohl ich gegen deine These bin kann ich aus persönlicher Erfahrung sagen, dass einen das draußen hocken nachhaltig verfolgen kann. Sowas habe ich nämlich selbst erlebt.
In der E2 (!), beim Stand von 4:2 in einem nicht entscheidenden Spiel musste ich 45 Minuten lang draußen hocken. Als ich in der 40. Minute dann mal vorsichtig nachgefragt habe sagte mein damaliger Trainer zu mir und einem anderen: "Nein ihr kommt nicht mehr rein, ich will den Sieg nicht gefährden"
Der hatte gesessen. Und ich hatte Glück: Mein Vater (guter Bekannter des Trainers und Vorstandsmitglied
, soooo schlecht war ich aber nicht) war bei JEDEM meiner Spiele anwesend außer bei besagtem Match aber das war hart. Unnötig zu erwähnen dass ich sonst oft gespielt habe. Aber das ist das Problem. Mauscheleien und Vetternwirtschaft aber an ALLERERSTER STELLE ist das Gewinnen, koste es was es wolle solange man seinen Kumpels nicht auf den Schlips tritt.Ich glaube ich würde mich beschweren wenn mein Sohn später bevorzugt wird oder schlecht ausgebildet wird. Und als Trainer: Erst Recht den Kampf gegen Windmühlen antreten denn es tut mir weh die anderen Mannschaften zu sehen in denen immer die Besten spielen. Selbst gegen meine Trainerteamkollegen fühle ich mich manchmal wie der Anwalt der (fußballerisch) Armen was sich durch die eigene Erfahrung wahrscheinlich gefestigt hat.
Und wer mich kennt weiß wie sehr ich verlieren hasse, aber Fairness ist mir einfach wichtig
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Kurze Gegenfrage: Trainiert ihr viel 1 vs 1?
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Erstmal hi, willkommen im Forum und danke für den Beitrag.
Ich ratter einfach mal meine Gedanken runter:
-gefällt mir sehr gut dass dein Sohn auf dem Bolzplatz spielt (mMn lernt man da 3 Mal so viel wie im Verein, jedenfalls in dem Alter
-Gratulation dass das alles so gut klappt im Moment, anscheinend super Eltern, Trainer und Spieler, ABER
stell dich darauf ein, dass das nicht ewig so bleibt. Faustregel ist eig. 4-6 Jahre bis zur E1 der selbe Trainer, danach alle 2 Jahre ein neuer.
-schön dass ihr euch für euren Stadtteilverein entschieden habt, ist ja auch nicht selbstverständlichUnd als Zugabe
-wäre es echt korrekt mal zu schildern was der Trainer so gut macht
man lernt ja nie aus und vllt übersieht man was, gerade im Bereich Kommunikation
-und schreib ruhig öfter hier deine Elternsicht rein, das beleuchtet den Stoff nochmal von einer anderen Seite -
Ich würde dem auch bei der ersten Aktion lautstark klar machen dass das so nicht geht und du der einzige bist der mit deinen Spielern redet. Und das bei jeder Aktion noch mal. Und in der Zeit den Schiri bitten das Spiel zu unterbrechen. Spätestens beim 3. Mal ist das entweder der Gegner oder der Schiri leid
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Weil das nicht mit letzter Sicherheit gewährleistet werden kann. Das wäre ja noch schöner.
Mal ein Beispiel:
-ein Kind das sich nicht benimmt müsste IMMER dabei sein. Warum? Recht auf Spielbetrieb
-man müsste dementsprechend ab dem 12. angemeldeten Kind ein Team stellen und zu Sechst spielen wenn sich einer beschwertdie Eltern zahlen fürs Training da wir nichts anderes garantieren können, der Spielbetrieb ist Bonus
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Der Beitrag ist ziemlich unnötig. Aus zwei Gründen
1. Sollte es eine selbstverständlichkeit sein dass man die Kinder spielen lässt, wenn man nicht am Ende in der D mit 7 Mann da stehen will
2. Hat kein Kind das Recht auf Spielbetrieb
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Ich WÜRDE wenn ich Schiri wäre die Zeitstrafe bei leichten Handgreiflichkeiten und Revanchefouls vergeben. Und halt bei Gelbwürdigen Fouls wenn der Spieler schon verwarnt wurde
