Beiträge von Manndecker

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    tobn, genau so ist es!


    Wird die JSG aus Leistungsgründen gegründet, oder nach "erfolgreichem " Betrieb in älteren Jahrgängen, wo man leichter Trainer findet oder auch nur eine Mannschaft am Start hat, auf die jüngeren Jahrgänge ausgedehnt, dann beginnt das Drama.


    Die Zahl der Mannschaften nimmt schlagartig zu, die Trainer müssen sich einigen, wer die erste, zweite oder dritte macht, die Mannschaftsaufteilung ist nicht geregelt, die Kriterien für einen Trainer sind nicht klar. Es wird dann komplizierter. Der tolle Ruf ist schnell dahin, die Beteiligten sind dem Ansturm schwer gewachsen.


    Dieses müsst Ihr lösen, sonst wirds gefährlich für die Nachhaltigkeit.

    Hallo,


    so ein Konzept ist was feines, aber es muss auch ein Controlling möglich sein. Regeln, die nicht eingehalten werden (können), sind reine Papiertiger.


    Ein solches Konzept sollte also an die realisitischen Möglichkeiten des Vereins angelehnt sein. Die Frage nach Jahrgangsmannschaften oder nicht wäre für mich so eine Frage. Zudem ist diese Frage nicht unbedingt immer gleich zu beantworten.


    Für mich ein klares Thema für ein solches Konzept ist aber die Frage nach:
    - altersgerechten Lerninhalten
    - Leitbild für Trainer, Eltern und Spielern
    - klare Kommunikation der Ziele für jede Altersklasse


    Für mich wäre außerdem festzulegen:
    - Finanzierung (Sponsoring, Spartenbeitrag, Fördermittel, Gesamtvereinsbeitrag)
    - Personalgewinnungsstrategie (gibt es bezahlte Trainer, ab welcher Altersklasse, für welche Teams...)
    - Eskalationsstufen bei nicht-Einhaltung des Konzepts
    - Ausbildungsstrategie für Trainer und Spieler (Weiterbildung, Fördertraining, Rotation...)
    - Controlling (wie wird "auditiert", ist etwas hochgestochen, aber bei professionellen Ansätzen ist das Pflicht)
    - Spielergewinnungsstrategie (Zulauf, Sichtungstrainings, Trainerverhaltenskodex)
    Bei diesen Themen ist die Frage, wie öffentlich die Punkte zu behandeln sind.



    Was ich nicht festlegen würde (aber schon in Konzepten gesehen habe):
    - Spielsysteme
    - Übungsformen
    Hier glaube ich, das Vielfalt möglich sein muss. Damit ist natürlich die Altersgerechtigkeit ein schwammiges Gebiet, hier kommt es auf das KnowHow der Controller und die Kritikfähigkeit der Trainer an. Da wäre mir die Vorgabe aus dem imspiel-magazin schon zu einschränkend. Dies wäre für mich eher eine Richtlinie, keine Leitlinie. Vielleicht könnte man die Vielfalt fordern, zum Beispiel in der D 9 die Systeme 3 - 3 - 2, 3 - 2 - 3 und 4 - 3 - 1 fordern

    Hi,


    ich möchte das Thema nochmal aufwärmen, da ich einen kleinen Etat zum anschaffen von Material bekommen habe und unsere Bälle mittlerweile eher Stein-Eier sind. Zwei Spielbälle sollten da auch drin sein.


    Aus meiner eigenen Nostalgie finde ich die Adidas Tango recht cool, die aktuellen Matchbälle fände ich zu teuer.


    Hat jemand eine Meinung zum dem Tango Pasadena?


    Den gibt es um 40 Euro, ich bin aber auch anderen Modellen aufgeschlossen, vielleicht den Derby Star - Modellen. Da stört mich nur die ständige Pumperei.

    Kurz zusammengefasst: Die Bengels tanzen Dir auf der Nase rum.


    Das kann die verschiedensten Ursachen haben:
    a. Dein Training ist langweilig
    b. Du bist nicht konsequent in den Regeln (aufstellen und einhalten)
    c. Deine Spieler sind aus der Familie / Umfeld eine andere Gangart gewöhnt
    d. Du hast einzelne problematische Kinder, die eine Sonderbehandlung benötigen


    an a) kannst Du selber arbeiten, schöne interessante Spielformen, zum Beispiel den Torbellino von Schimanski aus einem Parallelthread, ein guter Trainingsplan, ein straffes Programm, keine Schlangenbildung und so weiter


    an b) kannst Du auch selber arbeiten, ist aber schwierig, wenn der Karren schon im Dreck sitzt. Hat die Mannschaft die Regeln selber erarbeitet, ändern diese sich? sind die Regeln allen bekannt? welche Folgen ergeben sich, sind die Folgen bekannt? Gibt es nur Strafen, oder auch Belohnungen?


    bei c) ists in schwierigem häuslichen Umfeld vielleicht nicht einfach, denn Du must u.U. in 90 Minuten 1x pro Woche das ausbaden, was zu Hause an 24 h 7 x pro Woche schief läuft.


    bei d) hilft eventuell die Einbeziehung der Erziehungsberechtigten, Teilnahme nur in Begleitung der Eltern usw.

    Ähnlich könnte es auch für den Trainerbedarf geregelt werden: wer Teams ohne ausgebildete Trainer in den Staffelbetrieb schickt, der zahlt Strafe!


    Das zieht natürlich nur, wenn nicht wirklich Jeder die Lizenz erhält! Ich erinnere mich an meine C-Breitensport-Lizenz. Eine Bewertung der Sozialkompetenz fand nicht statt, am Ende sind zwei Mann durch die Fachprüfung gefallen, bei ein paar anderen Bewerbern gab es ein wenig Kritik für meiner Meinung nach völlig unzureichend organisierte Übungen und eine Beobachtung vor Ort (Spiel und Training) fand überhaupt nicht statt.


    Und nach mündlicher Nachprüfung hat dann doch jeder seine Lizenz erhalten. Kurzes Fazit: Am Ende hast Du statt eines einfachen Brüllaffen eben einen mit Lizenz.


    Na, ehrlich gesagt klingt das doch für mich als wäre im Verein doch alles im Lot oder auf gutem Wege. Da sollten die Diskussionen über Elternabende und Konzeptvorstellung doch in den Griff zu kriegen sein? Sprich, den Eltern ist das Konzept vielleicht einfach noch nicht verständlich gemacht worden?

    Hi Trainierin90,


    ständige Niederlagen sind bei den Eltern grundsätzlich ein Problem. Diese Diskussion über das Gewinndenken wird hier im Forum regelmäßig geführt. Du bist mit Deinem Team in einer Liga geführt, in der Ihr im Prinzip nix zu suchen habt. Es ist wie überall bei Ergebnissport: Einer ist immer der Schwächste, egal auf welchem Niveau man spielt. Ob in der 1. BL der VFB Stuttgart (abduck) oder in einem Team der schwächste Spieler.
    Ich fürchte, dass Du als Frau auch mit Vorurteilen konfrontiert bist, auch wenn das vielleicht nur unbewusst geschieht oder versteckt oder am Frühstückstisch. Dies zusammen führt zu Diskussionen und Anzweifelung der Kompetenz.


    Deshalb denke ich, dass die Eltern davon überzeugt werden müssen, dass diese Diskussion falsch ist und das Dein Weg der Richtige oder zumindest ein richtiger Weg ist. Deine Position gegenüber den Kindern ist hier wichtig. Was erzählen die den zu Hause am Frühstückstisch? Freundschaftsspiele, die dann gegen gleichstarke oder schwächere Teams durchgeführt werden, können helfen, und dann gegen nur knapp Bessere.


    Und vor allem eine Kompetenz ausstrahlende Vorstellung. Wie macht sich die Mannschaft warm? Welche Qualität hat das Training? Wie melden die Kinder den Umgang mit Dir zurück? Kannst Du den Weg der Ausbildung, den Du gewählt hast, fachlich untermauern? Ein Gesamtkonzept kann da natürlich ungemein helfen, aber das wirds wohl nicht geben?


    Jugendabteilung: Es ist leicht gesagt, sich nicht von den Eltern reinreden zu lassen, aber dann tatsächlich das Standing zu haben, die Diskussionen zu ignorieren, ist dann eine andere Nummer.


    Vielleicht hilft es, sich schlichtweg am anderen Spielfeldrand zu plazieren und einen kompetenten Unterstützer (Dein Co_Trainer?) bei den Eltern zu plazieren, der dann subtil für Dich arbeitet.

    Ich finde das erstmal ziemlich cool, dass ein Fussballlehrer sich einem mehr oder weniger kleinen Verein annimmt. Und dort nochmehr fachlich hervorragend ausgebildetes Personal dazuzieht. Und wenn der Trainerkollege keine pädagogische Flitzpiepe ist, wird das wohl auch mit den Alterszielen genauso passen wie in jedem anderen Gurkenverein, bei dem jemand auf eine Jugend losgelassen wird auch. Ist halt etwas Glücksache, aber einem Fussballlehrer traue ich da schon aufgrund seines besseren Backgrounds mehr zu als einem Trainerpapi. Es ist doch auch genau das, was hier standing propagiert wird. Ausgebildete Trainer und die Erarbeitung eines Konzeptes. Im Aufbau werden natürlich auch Fehler gemacht.


    Es wird jetzt spannend, ob die Entwicklung nachhaltig wird. Niemand macht einen Fussballlehrerschein für eine E-Jugend. Die beiden werden wohl irgendwann eine Herrenmannschaft trainieren wollen und nur noch beratend zur Verfügung stehen. Bis dahin muss finanziell, konzept- und ausbildungstechnisch alles soweit in geordneten Bahnen sein, dass man auf den Initiator auch verzichten kann.


    Im Prinzip kann das Ziel daher bei einem solchen Ansatz nur "NLZ" heissen, also zertifiziert, mit Audit usw. Denn sonst zerrinnt Dir der Ansatz an dem Tag zwischen den Fingern, an dem die alten Besen dann weg sind und andere Besen dann anders kehren.


    Ich jedenfalls würde mich freuen, wenn bei uns so ein Fussballlehrer lostreten würde.

    TW-Trainer (und natürlich auch alle anderen ;.)): was hälst Du von folgender Spielform, hilft diese dem Torwart bei dem Training des Themas? Wie kann man die eventuell besser gestalten?


    Altersklasse C-Jugend,
    ein großes Tor,
    an der Mittellinie zwei Kontertore, nach außen gesetzt
    ein Torwart, Verteidiger mindestens 2 AV, 2 IV am besten noch zwei Mittelfeld, je nach Anwesenheit
    Angreifer tendenziell in Unterzahl oder Gleichzahl, also mindestens 12 Teilnehmer


    Die Verteidiger kontern auf die Kontertore, Tor werden durch durchdribbeln erzielt,
    Die Sturmreihe versucht, normal auf das Tor zu spielen.


    Varianten:
    - auch in der Mitte ein Kontertor
    - Sturmreihe: Tore aus dem Rücklegen von der Grundlinie zählen doppelt

    Hm , also die Eltern wissen ja auch wie viele Spieler momentan und im Sommer wahrscheinlich da sein werden . Und über die Eltern erfahren es dann die einen oder anderen Kinder wenn Sie es nicht schon selbst bemerkt haben . Und ich finde es jetzt nicht schlimm , die Kinder mit in den einen oder anderen Gedanken mit einzubeziehen . Sie fragen ja auch nach ob nächste Saison eine D3 eröffnet wird , oder muss mein Kumpel aus der E -Jugend den Verein wechseln weil wir nicht genügend haben . die Eltern bzw auch die Kinder untereinander sprechen ja auch über solche dinge.........zumindest ist das bei mir hier so .Das ich dann darauf Antworte ist für mich normal .


    Für mich sind das zwei Sachen:
    a) wann gehe ich mit der Saisonplanung an die Spieler/Eltern? --> dann, wenn ich darüber Bescheid weiss
    b) wann weiss ich darüber Bescheid? --> Es ist ja gerade mal Halbzeit.


    Dass sich im Verein jetzt bereits Gedanken gemacht werden, wie die nächste Saison losgeht, das mag ja noch angehen, aber ausserhalb der Funktionäre sollte ja wohl da noch Ruhe hergestellt werden. Auf Nachfrage kann ja ein Termin genannt werden, zu dem die Frage dann beantwortet wird, aber um diese Saisonzeit bereits mit Spielern (Kindern!) über Wenns und Abers und Bereitschaft usw zu sprechen, ohne diese Absprachen dann halten zu können, ist in meinen Augen nicht sehr verlässlich und wird schnell zum Bumerang: "Du hast doch damals gesagt....."


    Vielleicht schliesst Ihr ja eine JSG ab, dann gibts mehr Spieler für eine D3, vielleicht gehen auch ein paar Spieler, vielleicht kommen welche dazu... Alles unbekannt.

    3 .Der Junge ( ich nenne ihn mal Karl ) der jetzt mit Fußball angefangen ist will ausschließlich Torwart sein . Meine Gespräche mit Ihm , das er ja auch mal Anstatt im Tor , aufs Feld spielen könnte wiegelt er ab . Also wechsele ich die 3 ab . Aber damit sind nun mal alle nicht ganz zufrieden . Logisch . Da die E- Junioren keinen Torwart hätten , fragte ich ihn halt was er davon halten würde . Er sagte sofort ja bzw ( dann kann ich ja immer ins Tor ) . Ich habe ihm natürlich erklärt , das es nicht für immer wäre wegen des Alters . Sein Kumpel würde dann mit Ihm verbleiben .


    ich finde es etwas ungeschickt, mit E-Jugendlichen solche ungelegten Eier zu besprechen. Wenn man die Infos rausgibt, sollte man sich über den Weg im Klaren sein.

    Das entspricht so ungefähr den geschilderten Ansätzen von Chris und tobn. Sie haben es viel besser umgesetzt als wir zu träumen gewagt haben...


    @Schimmi, auf youtube gibt es ein video der Münchener Fussballschule zu dem Thema. Das entspricht ziemlich genau dem Ansatz eines 4-3-1. bzw 2-3-3. Letztlich gilt es doch aber auch, Flexibilität zu lehren und zuzulassen, oder? Also auch mal Unordnung zu erzeugen, eben Chaos gegen eine Ordnung zu stellen? Das würde ich jedenfalls als Lehre aus der Zeit mitnehmen. Denn gegen zum Beispiel NLZ-Mannschaften haben wir mit unserer Ordnung ehrlich gesagt schlecht ausgesehen, und im Gespräch mit dem Trainer meinte der, dass wir aufgrund der Ordnung halt auch leicht auszurechnen seien.


    Sprich, wenn man sich auf ein System festnagelt, und zum Beispiel immer den Spielaufbau über den AV mit anschliessendem Hinterlaufen schön redet, dann werden Deine Spieler das ja auch spielen, was gegen eine Kreistruppe bestimmt auch super klappt, aber eine gute Mannschaft wird das durchschauen.

    Wollte lange schon ein Thema anschneiden aber das passt ja jetzt perfekt.


    Meine Mannschaft (D Jugend) hat oft (zu 40-60% der Trainingseinheiten) einfach keine Lust auf Fußballtraining (viele Spielformen bzw Wettkamofe) sondern möchte einfach frei bolzen. Mir gefällt das als Trainer natürlich nicht, aber halse ich mit dem Training nur zusätzlich etwas auf das keinem hilft oder sind die Kinder einfach zu sehr Straßenkicker? Was ist eure Meinung dazu?



    Hi 16'er,


    ich spiele selber noch Ü40, davor entsprechend lange Ü32. Ich habe in diesen langen Jahren des "nach'erste'mannschaft"-Spiels nicht erlebt, dass ein organisiertes Training stattfindet. Immer nur freies Spiel. Das ist es, was der Fussballer an sich machen will. Der Versuch, ein organisiertes Training hinzubekommen, ist zum Scheitern verurteilt.


    Jugendliche sind ebenfalls erstmal auf dieses freie Spiel aus. Und ich kann das voll verstehen, weil ich selber auch so ticke. Dir (und mir in der Rolle engagierter Jugendtrainer) ist das dann natürlich zu wenig. Wir wollen mehr, sonst bräuchten wir ja nur einen Ball in die Mitte schmeissen. Jetzt gilt es, die Spieler davon zu überzeugen, (und nicht dazu zu überreden), dass das organisierte Training, dass die Übungsformen entweder sinnvoll oder mindestens den gleichen Spassfaktor besitzt wie das freie Spiel. Dies hängt von vielen Faktoren ab. Neben den Ansprüchen und Fähigkeiten Deiner Spieler auch von Deinen Fähigkeiten, Begeisterung zu transoprtieren und Deinem Wortgewicht, den Ergebnissen vom Wochenende und der Art des Umgangs. Musst Du mit Strafen agieren, wenn mal was nicht läuft, oder sehen Deine Spieler den Fauxpas selber ein? Kannst Du zurückweichen? Wenn Du selber schlecht vorbereitet bist, oder Deine Übung Kacke ist, kannst Du Dir das eingestehen und schnell umbauen? Denke, das wird bei Dir kein Thema sein, den Du bist ja hinreichend jung, um flexibel zu sein.


    Die Eigenmotivation Deiner Spieler in eine Bahn zu lenken, die mit Deiner Stoßrichtung übereinstimmt, ist eine schwierige, aber ungeheuer wichtige Aufgabe im Teammanagement. Es kann auch nötig sein, die eigene Richtung zu verändern.

    Zu der Feldgröße: Das D9-Feld habe ich in guter Erinnerung. Aus genau den geschliderten Gründen der Reichweite einiger Spieler sollte die Breitenvorgabe unbedingt eingehalten werden. Ansonsten gilt: Ecken kurz spielen ;)
    Durch die noch kleinen Tore hat auch ein normal gewachsener Torwart die Chance, einen hohen Ball zu halten. Abseits ist halt so, dass der (allein pfeifende) Schiri das sowieso nicht richtig einschätzen kann, da haben wir einfach gar nicht drauf gespielt. Besser den Ball im 1vs1 klären.


    Was ich in bester Erinnerung habe, sidn die Fähigkeiten der Spieler. In diesem Alter gelingt ihnen vieles, sie wollen nur spielen und rennen den Mädels noch nicht hinterher, sind aber schon so selbstständig, dass sie Turnierbetreuung und Mannschaftsfahrt selbst planen und betreuen können, ein tolles Alter ;-).

    Man kann auch den ein oder anderen Ball mit in den Wald nehmen. Da liegen genug Bäume rum, auf denen man balancierend den Ball spielen kann ;) Sprich: das Jogging kann ja auch lustig sein! Es kommt darauf an, was man daraus macht und welches Ziel man anvisiert