nGio, wo bist du denn beheimatet?
Beiträge von Goodie
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Mein Highlight war mit einer G1 bei einem Hallenturnier. Es war laut und rummelig und ich habe mich zwischenzeitlich mit ner Tasse Kaffee nach draußen verzogen.
Als ich wieder rein kam waren die Kinder ganz aufgeregt und bestürmten mich.
"Da bist du ja endlich! Wo warst du?"
Als das geklärt war, erklärten mir die zwei Wortführer (zwei so kleine Schlaufüchse): "Wir brauchen ein Spielsystem!"Aha, und wie soll das aussehen?
"Wir könnten ja 2-2-2 spielen aber wir wollen ein 3-2-1 machen und x geht ins Tor, der war heute noch nicht."
Ok, dann macht mal.
Und genau so haben sich die Kinder dann auch selber organisiert. Haben festgelegt, wer draußen bleibt und wer auf welcher Position anfängt. Und beim Anpfiff standen sie komplett richtig.
Joh, und dann gabs aber zum Glück ein ganz normales Bambinispiel mit dem üblichen Bild... sonst hätte ich mir auch echt Sorgen gemacht denn es gab freilich seinerzeit bei den Kindern überhaupt keine Positionen oder Systeme...
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In der Schule lernen die Kinder auch nach wie vor Vokabeln und erfahren die Sprache nicht komplett von selbst und auch die Grundrechenarten müssen sie erstmal explizit vermittelt bekommen, bevor sie diese implizit durch knobeln und üben vertiefen dürfen.
das stimmt ja auch nur bedingt...
Kinder entschlüsseln ihre Muttersprache gänzlich ohne Anleitung im Alter von 0-2 Jahren und erproben sie dann...
Auch das einfache Erfassen von Zahlen erfolgt im Kindergarten spielerisch und durch Nachahmung, nicht durch das explizite Erklären. Und gerade das Schulsystem, welches eigentlich eher dazu geeignet ist Neugierde, Entdeckergeist und Motivation zu brechen, sollte nicht in den Freizeitbereich runter gebrochen werden.Positionsgebunden ausbilden finde ich für einen Dorfverein sinnbefreit denn wie sieht es in der B-Jugend aus? Der Kader dünnt sich zumeist deutlich aus, aus dem Vollen schöpfen geht da häufig nicht mehr. Wenn sich dann noch die beiden IV 50 Min vor dem Spiel mit Restalkohol abmelden, was machste dann?
Sicher haben die Spieler ihre Lieblingspositionen und auch ihre Stärken aber festgelegt werden mir die Kinder immer viel zu früh!
Achtung crossover mit anderer Sportart:Als ich vor Jahren im Volleyball meine mC-Jugend hatte, hat ein Training der Trainer der Herren 1, seinerzeit in der zweiten Bundesliga, übernommen. Der hatte einen so derbe anderen Ansatz! Während ich kommend vom klassischen Technikerwerb, Technikerprobung, Technikfestigung kam - so wie es auch geschult wird - hat dieser Trainer den Jungs das Netz auf Kinnhöhe runter gezogen (so hoch springt ein guter Erwachsener) und hat sie mit dem Ball rumballern (Angriffsschlag und Block) lassen. Die Bälle sind aufgeknallt wie bei den Großen. Die Jungs waren am Ende alle vollgepumpt mit Adrenalin, die hatten Spaß und rote Köpfe.
Der Trainer philosophierte dann mit mir: "mach sie doch erstmal richtig heiß aufs draufkloppen! Dann werden sie schnell begreifen, dass sie auch abwehren müssen und dass das Zuspiel wichtig ist."Zurück zum Fußball ist es bei den Bambinis Standard, dass jeder einen Ball hat und man versucht in vielen verschiedenen Spielen Tore zu machen. Dazu muss man sich mit dem widerspenstigem Ball beschäftigen.
Zwei Jahre später stehen die Kinder schlechtestenfalls in einer Gasse und schießen gelangweilt hin und her. So wurde es auch in meinem Lehrgang vermittelt!
Aber guck doch mal in die "glücklichen" Gesichter nach dem vierten mal hin und her spielen. Da ist keiner konzentriert mit Spaß bei der Sache, sie sehen schlicht nicht, dass sie einen Vorteil von einer sauberen Technik hätten. Wollen sie aber ein Tor schießen oder einen druckvollen, gut getimten Pass spielen, so werden sie sich damit sicher auseinander setzen WIE das am besten geht.
In der Pubertät werden lt. Gehirnforscher Kausalketten komplett lahm gelegt. Da reicht es nur zu Aktion-Reaktion. Folgen oder weitere Schritte können nicht kalkuliert werden. Ob das nur bei elterlichen Ansagen greift oder auch im Freizeitsektor, weiß ich nicht, das ging aus den Publikationen nicht hervor. In sofern wäre der Weg von der Iso-Übung zur Spielsituation unendlich weit weg. -
Hier hat es der landessportbund konkretisiert: Selbsttest ist nicht ausreichend
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Meine Freundin und Ärztin sagte mir vorhin, dass sie auch für NRW bald damit rechnet, dass die Impfpriorisierung aufgehoben wird. Ich möchte jetzt keine Pro-/Contra-Impfdebatte lostreten. Ich habe jedoch die Hoffnung, dass der Spuk sich dann hoffentlich bald legt.
Es wird Zeit! Vorallem für die Kinder!
Wenn man nun sagen könnte: im September, dann... damit wäre mir schon geholfen. Dieses berühmte Licht am Tunnelende -
Hier schließt gerade so mancher Verein seine Pforten. Inzidenzen um die 200 und diese unsäglichen Regeln, dazu die Angst etwas falsch zu machen und zur Rechenschaft gezogen zu werden...
Ich kann es verstehen. Die Optimisten sagen dass sich die Impfung bald deutlich auf die Inzidenzen auswirken wird. Schön wäre es.
Ich bin da weniger zuversichtlich Dank der illegalen Partys, diverser Demos und auch das Fastenbrechen in größerem Rahmen
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Zitat
Deutscher Bundestag – 19. Wahlperiode – 9 – Drucksache 19/28692
Die folgenden Wörter werden angefügt:
„für Kinder bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres ist die Ausübung von Sport ferner zulässig in Form von kontaktloser Ausübung im Freien in Gruppen von höchstens fünf Kindern; Anleitungspersonen müssen auf Anforderung der nach Landesrecht zuständigen Behörde ein negatives Ergebnis einer innerhalb von 24 Stunden vor der Sportausübung mittels eines anerkannten Tests durchgeführten Testung auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen;“
Doch, ist noch drin. In einem der Änderungsdokumenten.
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Zählen Selbsttests zu den "anerkannten Tests"?
Nein... die Selbsttests sind nur privat. Die werden nirgends anerkannt.
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tja, dann lässt man sie halt ziehen... Eine Einladungsliga wird ihren Markt finden.
Aber wir sind ja irgendwie alle Heuchler. Wenn man mal ehrlich ist, interessiert sich kaum jemand für Bielefeld gegen Augsburg (Fans ausgenommen) Und in der CL wollen wir auch keine Vereine sehen, wo wir erstmal auf die Karte gucken müssen, aus welchem osteuropäischem Land die denn kommen. Wir wollen die Stars sehen. Und weil das so ist, wird auch ne Superleague funktionieren. Alle werden meckern, die Hardcorefans wenden sich ab, andere rücken nach.Das Fähnchen Verein wird doch seit Jahren nur noch aus Gewohnheit hochgehalten. Das sind Wirtschaftsunternehmen, die ne Show anbieten und die wird nachgefragt. Für mich hat das nichts, aber auch gar nichts mehr mit Verein, Miteinander oder Identifikation zu tun. Spieler und Trainer kommen und gehen. Fertig. Das tun sie in einem Artistenzirkus auch. Da kann ich mir auch Spitzenleistungen anschauen und mich prächtig unterhalten.
Vielleicht orientiert man sich einfach mal 1-2 Stufen weiter nach unten und guckt sich 2. oder 3. Liga an. Oder geht zur örtlichen 1. Mannschaft.
Erst wenn sich das zahlende Volk wirklich (!) abwenden würde, würde ein Umdenken stattfinden. Erst, wenn die Zahlen nicht mehr stimmen. Zu Zeiten von Boris Becker konnte man jedes Tennisspiel im TV zeigen und es wurde geguckt. Dann kam die Übersättigung und weg vom Fenster waren sie. Fußball ist sehr viel robuster aber davor sicher sind sie auch nicht.
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Das mit der Testpflicht haut mich auch um... Dann bin ich auch raus. Den Aufwand betreibe ich nicht. Ich habe Selbsttests hier, die gelten aber nicht. Die nächste Teststation ist von hier aus mit dem Auto ne Viertelstunde entfernt, Termin machen, Parkplatz suchen... sorry, da bin ich ja fast länger unterwegs als ich mit den Bambinis trainieren würde.
na ja, warten wir mal ab, was am Ende drin steht. -
Der FVN bricht auch ohne Auf- und Absteiger ab...
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Ich empfehle mittlerweile jeden, die Stützpunkte zu meiden weil es einfach unsäglich ist was da abgeht. Da werden Profiszenarien gemalt und Spieler völlig in ein falsches Bild gerück, sowie den Spaß am kicken genommen.
Sag mal, bekommst du dafür eigentlich Geld? Sobald das Wort STP fällt, fühlst du dich berufen, Stellung zu beziehen. Meinst du nicht, dass es gerade hier genug Leute gibt, die sich von IHREM STP ein vernünftiges und realistisches Bild machen können? Nicht jeder STP ist ne Katastrophe und leider sind viele auch nicht gut. Aber mein Sohn zum Beispiel fand das Training bislang "ok" und nach einem Trainerwechsel nun "gut". So what!
Ein pauschales "geh das nicht hin, da ergeht es dir schlecht" wird der Sache jedenfalls nicht gerecht. -
also wir haben eine neue Verordnung mit Schule zu (weil über 200) und Sport draußen in 10er Gruppen für Kinder bis 14 erlaubt...
Das freut mich für Euch, welches Bundesland seid ihr?
NRW - aber da zur Zeit ja jede Kommune sich das "Beste" aus dem Strauß der Maßnahmen herauspicken kann, sagt das nicht viel aus.
Mein 12 Jähriger meinte in dem Zusammenhang übrigens, dass er das STP-Training fragwürdig findet, schliesslich kämen da ja Spieler aus vielen Vereinen zusammen. Im Verein müssten feste Gruppen gebildet werden, im STP wäre das wieder anders. Da hat er irgendwie recht. Aber wenn das Training draußen ungefährlich ist, dann ist der STP - wo es kaum zwischenmenschliches gibt - wiederum gut machbar, weil nach dem Training sofort jeder seiner Wege geht.
Und da ich das Väter-Experten-Gequatsche am Rand sowieso unerträglich finde, halte ich mich da schon sehr lange fern. -
also wir haben eine neue Verordnung mit Schule zu (weil über 200) und Sport draußen in 10er Gruppen für Kinder bis 14 erlaubt...
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Und wieder zu... Duisburg schließt die Sportanlagen... 127 zur Zeit...
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Hier sehe ich auch den positiven Effekt beim Homeschooling. Hier lernen die Kinder sehr gut mit dem Notebook und sinnvollen Microsoft-Tools umzugehen.
Ansonsten überwiegen aber natürlich die negativen Seiten, vor allem die fehlenden Sozialkontakte der Kinder.
Hier vermischt sich gerade online/offline. Die Kinder spielen mit Klassenkameraden ein Onlinespiel. Dazu verabreden sie sich für eine feste Uhrzeit und zocken miteinander. Per Audio wird sich angefeuert, gewarnt, gelacht, gemault.
Und jetzt bin ich ehrlich gesagt mit meinem Latein auch etwas am Ende. Zuvor waren die Onlinezeiten bei uns auch stark eingeschränkt. Aber ist das nicht eine der wenigen Formen des Miteinanders? Bei uns sind die Onlinezeiten stark gestiegen. Rein auf die Uhr darf man echt nicht mehr gucken.
Homeschooling, Musikunterricht, Onlinetraining, zocken, youtube...
Und so sind zocken und youtube nur ein Teil des (online)Tages. Immerhin.Mir fällt folgendes auf: Die Online-Varianten funktionieren immer dann ganz gut, wenn sie eine gewissen Verbindlichkeit haben. Die Musikschule unterrichtet regelmäßig und so gut es eben geht.
Beim Fußball war lange nix los, jetzt macht man mal ne Konferenz, so richtig aber doch nicht... die Beteiligung ist nicht gut, also macht man noch weniger... die klassische Abwärtsspirale... Klar, ein Mannschaftssport ist was anderes als ein Instrumentalkurs. Aber die Motivation sich überhaupt zu bewegen ist im Sinkflug.
Aber wer kann sich zur Zeit schon frei machen von einer gewissen C-Müdigkeit...let1612 ich finde deine Einwürfe etwas sehr optimistisch...
Homeoffice als Stressentzerrer? Sicher, wenn man künftig 1-2 Tage daheim arbeitet, den Rest im Betrieb, dann mag das ne Regelung sein, die allen was Positives bringt. Ich bin aber jetzt seit Wochen permanent im Homeoffice und mein Stressfaktor steigt langsam aber kontinuierlich. Weil Kommunikation schon immer schwierig ist aber es nur noch per Telefon noch schwieriger wird.
Plätze vor 17 Uhr belegen? Wie sollen die Kinder denn bitte an den Platz kommen? Selbst bei den Kleinsten sind viele in Betreuungen bis 14, 15 oder gar 16 Uhr. Auch daran wird sich auch nach einer Pandemie nicht viel ändern.
Onlineseminare können sicher dauerhaft etabliert werden und werden ihr Publikum finden. Wobei ich gerade den Austausch mit den anderen bereichernd fand.- wo sind die Vereine, die daran denken in "Betreuungszeiten" Training anzubieten? Dann würden Trainingsplätze sogar morgens benutzt werden.
- wie können sich die Vereine neu aufstellen, wenn es zukünftig einen Wechsel zwischen Präsenz- und Onlineunterricht geben wird?
- wo sind die Konzepte diese neuen Möglichkeiten im Sinne der Vereine zu nutzen.
Diese 2-3 Jahre Corona können uns 10-20 Jahre voran bringen, wenn wir die Möglichkeiten nur nutzen.
Diesen Frage finde ich eher kindlich-naiv. Wo sollen denn das Personal her kommen, für diese "neuen" Vereine?
Für wahrscheinlich keinen von uns Trainern wird sich nach Corona etwas am Konstrukt "Erwerbstätigkeit" geändert haben. Und das Ehrenamt kommt halt on top.
Ich würde meinen Job sicher nicht schmeißen, nur weil man mir künftig 11 €/Std. für Vereinsarbeit anbieten würde.Die Vision von Schule bis 16 Uhr und dann sind die Kinder wirklich fertig, haben gelernt, gesportelt und musiziert, hatte ich ja schon vor langem hier mal geäußert. Aber dass Verein - wo man ja hingehen oder gebracht werden muss - hier in eine Marktlücke springen könnte, sehe ich nicht.
Ja, es wird eine neue Form der Normalität geben und irgendwann wird sich auch das kulturelle Leben wieder zurecht geruckelt haben. Aber das wird noch richtig lange dauern. -
oh weh... hoffentlich heilt es vollumfänglich! Gute Besserung
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ja aber glaubt ihr denn wirklich, man könne von 0 auf 100 wechseln? Da wird definitiv als Stufenplan kommen. Schon alleine damit niemand sagen kann: hätte man auch früher mit Abstufungen haben können

Ich glaube, ein großer Knackpunkt werden in der Tat die Schulen sein. Wenn man diese nicht in Klassenstärke öffnet wird es wohl keinen Kontaktsport geben. Das ist zumindest meine Erwartung... -
Es geht doch schonbei den Bambinis los .... Sorry, das sehe ich komplett anders. Was ich als Trainer erlebt habe, da langst du dir an den Kopf.
DA mache ich andere Erfahrungen. Nämlich, dass man die Eltern aufklären kann und muss! Es sind in meinem Umfeld ein paar, bei denen die Eltern merkwürdige Vorstellungen von Kinderfußball aber mit denen kann man sprechen und Erwartungen in geordnete Bahnen lenken. Ich hatte in den letzten Jahren so ungefähr 50 Bambinis zwischen den Fingern und exakt zwei Elternpaare waren vollkommen bekloppt und echt nicht zu retten.
Vergleiche zum Schreiben/rechnen lernen sind gut geeignet, etwa dass beim Schreiben lernen auch niemand in der Tür des Klassenzimmers steht und schreit: da muss ein Punkt aufs i, ein PUNKT!!!
Auch als Turnierleiterin war ich öfter am Rand unterwegs und habe mit vollkommen ausgeflippten, emotionalisierten Müttern geredet und ihnen erklärt, dass sie ihren Kindern überhaupt keinen Gefallen tun. Die meisten waren zugänglich! "ach das ist so spannend, das ist das erste Turnier... wahrscheinlich sollte ich ruhiger werden" -
Es gibt sicherlich Eltern, Trainer (insbesondere Stützpunkttrainer) die zu viel Druck machen. Den meisten Druck machen sich die Jungs/Mädels aber auch selber. Auf einem bestimmten Level besteht selbst in der besten Umgebung ein gewisser Leistungsdruck, weil eben nicht alle im Kader (gleichviel) spielen können. Bis zu einem bestimmten Grad ist Druck oder Stress auch nicht schlecht, im Gegenteil wenn man gar keinen Druck oder Stress hat, ist das auch schon wieder ungesund.
Meinst du nicht, dass der Druck, der vom Gegner kommt, groß genug ist? Der Wille, ein Spiel zu gewinnen oder zumindest immer sein bestes zu geben, sollte jeder haben, der sich in einen Wettkampf stürzt. Aber wer braucht denn Druck vom Trainer? Die wenigsten sind durch Druck zu motivieren, während die meisten auf Zuspruch, Vertrauen und positiver Verstärkung reagieren. Wenn du es gescheit anstellst, reißen sich die Kinder für dich den Hintern auf - weil sie gefallen wollen.
Ich habe hier im Forum mal gelesen, dass die Kinder immer auf den Platz gehen sollten, als ginge es um das WM-Endspiel - mindestens - aber doch bitte alle Erwachsenen ein Kinderfußballspiel sehen sollten. Das trifft es völlig, finde ich.Aber ich glaube in dem Zusammenhang mit C sind ja eher die gemeint, die vor lauter Fußball keine Zeit mehr hatten, mal nach rechts oder links zu gucken weil sie ihre Zeit nur im Auto oder aufm Platz verbracht haben. Wenn die jetzt entdecken, dass es noch was anderes im Leben gibt, finde ich das eher positiv.
Die intrinsisch Motivierten gucken sicher re/li aber die marschieren sofort wieder aufn Platz, wenn es geht. Davon bin ich fest überzeugt.In einem wirst du aber Recht haben: die, die wirklich in Richtung Profi gehen, müssen lernen mit dem immensen Druck umzugehen, der sich durch die Öffentlichkeit und existenzielle Ängste ergeben.
