Beiträge von Goodie

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Steht und fällt eher mit der Ehrlichkeit der Kollegen.

    Bei den Bambinis hören die überforderten einfach auf wirklich mitzumachen. Aber ich hatte schon coole Moves bei den Gegnern damit meine kleinen auch ein Tor schaffen. Von insgesamt 12 Trainern war ein echter Idiot dabei, einer musste meine Minis abschießen (lassen) und mit 10 wars cool. Aber wie gesagt: basierte auf Freiwilligkeit.

    Die neuen Kifu-Spiele hören sich toll.an. Wäre schön, wenn Sie oft zum Einsatz kommen.

    meines Wissens ist der FV Niederrhein der letzte und auch hier wird nun endlich umgestellt.
    Wir haben in der Rückrunde erstmalig daran teilgenommen und die Spielform war freiwillig. Mit dem netten Nebeneffekt dass alle Trainerkollegen ebenfalls in diesem System spielen wollten(!) Dadurch war es sehr entspannt. Was allerdings überhaupt nicht geklappt hat war, ausgeglichene Spielfeste zu organisieren. Ich hoffe, dass das künftig besser läuft.
    Bei krassen Entwicklungsunterschieden ists nämlich wurscht ob 3 oder 7 Kinder hoffnungslos überfordert sind.

    Dadurch wird er auch möglicherweise weniger in Spielen, die wichtig erscheinen, nicht eingesetzt.

    Hallo,

    ein Bambini sollte immer spielen, vollkommen unabhängig vom können. Sollte ein Trainer eine größere Gruppe teilen und die schwächeren gegen vermeindlich schwächere spielen lassen, so macht er ja nix falsch. Jedes Spiel ist wichtig denn in dem Alter geht es einzig und alleine um Ballkontakte, Spaß und dem Sammeln von Erfahrungen.
    Trainingsinhalte sollten unter dem Aspekt "der Ball, mein Freund" liegen und wenn ein Erstklässler (oder jünger) den Ball nicht hergeben mag, dann entspricht das vollkommen dem normalen Entwicklungsstand.

    Ja, es gibt immer wieder Kinder die das Abspielen oder angreifen schon raus haben und auch schon wissen, wie sie sich freilaufen müssen. Diese Kinder haben zumeist einen großen Bruder...


    Im Spiel gegen bekannte Gesichter ist es auch immer ganz anders, als gegen wildfremde Kinder. Das ganze Getöse mit Trikots, "anfeuernde" (oder fordernde) Eltern am Rande, Trainer die Anweisungen rufen, Gegenspieler die einen umrennen... auch hier ist eine Zurückhaltung bei vielen Bambinis vollkommen normal. Ihr selber formuliert ja auch einen gewissen Anspruch ans Kind.


    Überlege dir immer folgendes: würdest du das alles auch machen, wenn dein Sohn Klavierunterricht nähme? Oder beim Schreiben lernen?

    "er hält den Stift technisch wirklich sehr gut und beim Malen eines Hauses sieht das auch schon gut aus. Aber die Silben en und ge könnte er schneller und geschwungener schreiben. Sagt mein Mann auch, der ist Lehrer für Physik und Mathe in der Oberstufe."



    Ich wünsche dir von ganzem Herzen viel Freude dabei, deinen Sohn beim kicken zu begleiten und ohne aktive Eltern und deren Unterstützung geht es ja nicht! Aber ich rate dir zu einer größtmöglichen Gelassenheit. Bis er auf dem Großfeld spielen muss und die Technik beherrschen sollte, ist er in der 7. Klasse. Reichlich Zeit, oder? Sei geduldig.


    Und zu deiner Frage, was man im Training mit solchen Kindern macht... Geduldig sein =), die Kinder immer wieder animieren und in die Situation schubsen und warten, dass der Knoten platzt. Wenn er wirklich (!) gerne kicken geht, dann wird der Knoten platzen. Keine Sorge.


    Ich habe vor geraumer Zeit einen Knirps gefragt, der immer hinten stehen bleibt und sich nicht nach vorne traut:

    "Schießt du heute mal ein Tor?"

    Antwort kopfschüttelnd: "nein"

    ich: "warum denn nicht?"

    er kleinlaut: "da sind so viele Kinder"


    Ach so, ja klar, ich Depp. ;) Hätte ich auch sehen können. Ein paar Wochen später wars schon viel besser.


    Nur mal so zu den Entwicklungsschritten:

    ein Vierjähriger hasst idR. Wettkampfspiele. Die Kinder verweigern sich meist, manchmal sogar unter Tränen. Spiel mal mit einem Vierjährigen Mensch ärgere dich nicht! Das geht nicht lange gut. Daher ist das Training auf Kooperation und nicht auf Wettkampf ausgerichtet. So mancher Vierjähriger spricht das erste halbe Jahr nicht mal mit mir. (nur mal so am Rande)

    Ein gutes Jahr später und zahlreiche altersangemessene Spiele weiter funktionieren einfache Wettrennen oder Staffelläufe auf einmal. Idealerweise ergattern die Kinder Teampunkte und gewinnen so gemeinsam oder eben nicht. Das macht es leichter Misserfolge zu akzeptieren. (und inzwischen müssen mir die meisten Kinder von ihrem Tag erzählen)

    Am Ende der Bambinizeit sind die meisten schon erfahrene Schulkinder - ein Umstand der wie ein Katapult auf die Entwicklung der Kinder wirkt. Die Schritte sind riesengroß. Wettkämpfe wie 1vs1 werden mit großen Spaß und Ehrgeiz geführt.

    Und dennoch gibt's in jedem Entwicklungsschritt Kinder die weiter sind und welche die sich noch zurückhalten.


    Wenn wir Erwachsenen endlich mal die Interessen der Kinder in den Vordergrund stellen (und Tabellen und somit "wichtige" Spiele gehören sicher nicht dazu) und uns entspannen, dann würde sich vieles verbessern. Die neuen Kifu-Spiele gehen in die richtige Richtung aber es sind noch dicke Bretter zu bohren.

    Bei den kleinen haben wir 29 Grad festgelegt. Danach sind Kinder einfach besser im Pool aufgehoben zumal wir schon um 15:30 trainieren... Da ist auch die Sonnenintensität noch heftig

    MICH würde jetzt ein Geldbetrag nicht locken, tatsächlich würde es mich eher beschämen, Geld zu nehmen.

    In dem Augenblick, wo ich Geld nehme fühle ich mich als "Angestellter". In dem Augenblick, wo ich das Gefühl habe, etwas Gutes zu tun habe ich das "Ehrenamt", dass ich schätze.

    Ja geht mir auch, nur diese Haltung muss man sich leisten können.

    Bei Schülern sieht das aber anders aus. Hier ist ein verdienter Euro sicher viel mehr wert als einer von Oma und somit sicher eine geeignete Wertschätzung. Und Studenten müssen jobben um über den Monat zu kommen...

    Ich generiere bei meinen Minikickern ja auch neue Kollegen. Das sind zumeist Väter (und eine Mutter), die selbst kicken. Man muss die Leute freundlich ansprechen, häufiger auch mehr als einmal. Denn das Phänomen, dass man sich nicht aufdrängen möchte, muss man erst mal überwinden.

    Einige nicht kickende Eltern bieten sich als Helfer an, auch kann man ein paar Eltern mit einzelnen Aufgaben beauftragen. So ist eine Mutter Admin in der WhatsAppgGruppe und nimmt die Kontaktdaten von neuen Familien auf.


    Manchmal hat man Elternteile, die Bambinis oder F noch nicht als Fußball ansehen und keine Lust haben sich hier aufgeschlossen zu zeigen. Aber auch das Traineramt muss ja erlernt werden.

    Ich hatte allerdings aktuell einen Jahrgang wo bei den Eltern nix ging. Zumeist Alleinerziehende oder Ausländer ohne gescheite Deutschkenntnisse. Hier konnte jetzt ein Jungtrainer aktiviert werden

    Welche Erfahrungen hast du denn mit 15jährigen Trainern gemacht?

    Ich hatte mal einen 13 jährigen, der mir über ein Sozialpraktikum (Schulinitiative) an die Seite gestellt wurde. Der hat sich in diesem Jahr vom "ich steh hier unbeholfen rum" zu einer echten Hilfe gemausert. Wenn solche Kids dran bleiben würden, wäre das super.

    Die drei Jungs von denen ich sprach haben alle den Juniorcoach absolviert. Auch eine Schulinitiative. Im Anschreiben stand sinngemäß "wir haben dich nominiert weil wir dich toll finden und dich auf deinem Weg bestärken wollen"


    Generell glaube ich nicht, dass der letzte Honk so eine Ausbildung absolviert.

    Also dein Vorstand hat dich offen kritisiert - das könnte mann ja positiv bewerten wenn sie dir konkrete Verbesserungsvorschläge mitgegeben hätten. Das gleiche bei den Spielern. "kein Spaß" ok aber dann können sie doch das ganze sicher auch weiter ausführen, oder?

    Einfach so ne Pauschalaussage raushauen und dich damit stehen lassen, ist Käse.

    Für 50€ im Monat Aufwandsentschädigung alleine, würde niemand den Trainerjob übernehmen.

    Ich hatte heute drei frisch gebackene Junior Coaches (15 J.) im Auto und ich habe sie gefragt, was sie motiviert hat den Kurs zu machen (kein Unterricht) und was passieren müßte damit sie nun ne F übernehmen würden. Alle drei sofort: "Kohle!" 60-70 € fanden die Jungs übrigens angemessen...

    Hallo,

    das Thema Hitze nimmt ja deutlich zu. Habt ihr euch als Verein hier schon mal Gedanken gemacht?
    Gibt es bei euch ein Konzept? Oder pfiffige Ideen, die über einen aufgestellten Wassereimer hinaus gehen?

    Also wenn man sich das so alles durchliest, dann frage ich mich, ob ihr eure Vorstände bezahlt. Der Vorstand muss dies und soll das. Am Ende sind das doch die gleichen Ehrenamtler wie die Trainer. Nee, nee, das ist in meinen Augen nicht der richtige Weg.


    Ich glaube vielmehr, dass sich Verein vollkommen neu aufstellen muss. Nämlich analog zu Musikschule oder anderen Bildungseinrichtungen eben weil sich niemand mehr engagieren will. Beide Eltern berufstätig, gerne noch mit reichlich Überstunden, die Kinder im Ganztag, der Haushalt will auch noch gemacht werden - alle sind gestresst. Man kanns verstehen.


    Ich plädiere schon sehr lange für einen Verein, der erst einmal sehr teuer ist und sich die Mitglieder durch aktive Mitarbeit von den Kosten wieder befreien könnten. Dafür würden die Macher dann aber endlich mal gescheit bezahlt.


    Die Realität sind aber niedrige Beiträge, hohes Anspruchsdenken bei allen (Trainer, Vorstand, Eltern, Aktive) und statt dass man sich aktiv unterstützt, macht man sich gegenseitig das Leben schwer. 🤷

    Was haben 17-24 Jährige denn sonst für Nebenjobs? Sowas wie Kellnern oder Regale einräumen - typische 200-450€ Jobs. Von daher müsste man wohl irgendwas in diesem Bereich monatlich zahlen.


    Einkleidung und Finanzierung der Aus-, Fort- und Weiterbildung (zumindest bis einschließlich C-Lizenz) sollten ebenfalls selbstverständlich sein.

    Kommt ja auch auf den zeitlichen Aufwand an. Mein Neffe (21) bekommt beim Rudern 20 € pro Einheit.


    Mein Sohn macht gerade den Junior Coach. Ihn lockt ausschließlich Geld. Hier im Umfeld wird aber überhaupt nichts bezahlt und so wird er auch erstmal nichts machen. (außer ich verhafte ihn ab und zu mir zu helfen)

    Mich lockt Geld gar nicht. Ich mache das aus Spaß.


    Ich plädiere auch dafür alle jungen Trainer aus Schule und Ausbildung ordentlich zu bezahlen!

    Ich hab mir ja überlegt das aus reinem Spaß mal 5 Minuten spielen zu lassen im letzten Training, einfach nur um mal zu sehen wie sowas aussieht. :D

    Da kann ich dir schon vorhersagen wie das ausgeht: die Kinder werden begeistert sein. Die Faulis können sich ausruhen, die ballverrückten haben den Ball. Und TW will in dem Alter eh jeder mal sein, weil die Handschuhe so cool sind.
    Die Kinder stört das nicht.


    Dieses Phänomen hatten wir nämlich letztens: einer meiner Bambinikollegen hatte alle gegen alle spielen lassen auf die Jugendtore. Anschließend kamen zwei Kinder zu mir (andere Hälfte) und meinte: "haste das gesehen? wie bei den Großen. Warum haben wir das bei dir nie gemacht?"
    Fängst du damit einmal an, dann haste ruck-zuck Diskussionen - diesmal mit den Kindern.


    Das ist wie das vierte Eis am Tag: die Kinder finden das super.

    Das Fair Play Prinzip im Kinderfußball begünstigt diejenigen, die unfair spielen. Wer schreit, kriegt recht.

    ich sehe das ähnlich:

    Das Fair Play Prinzip im Kinderfußball begünstigt diejenigen, die unfair spielen lassen.


    Wenn du gescheite Trainerkollegen hast, dann schreiten die Trainer gemeinsam ein wenns unfair ist.
    Ich bin nur auch absolut dagegen ohne SR aber mit Tabellen zu spielen. Bin mal gespannt, ob das hier am Niederrhein nun endlich ein Ende nimmt. Bisher ist mir noch nicht in allen Jahrgängen klar, was da geplant ist. Jede Woche neue Infos. Vielleicht weiß hier einer mehr?

    Ich geh dann in mein 3tes Bambini-Jahr. Wir spielen auf den Spielfesten immer gegen die gleichen Teams.

    Wenn du aktuell kein Problem hast, gegen die 16er zu bestehen, dann wäre das wohl nächstes Jahr auch kein Problem. Gegen 15er sollte es hingegen eng werden, einfach weil die Kinder vom Spielverständnis weiter sind. Die Schule / Einschulung ist wie ein Entwicklungskatapult!

    Zu "ich bin eine Frau"


    Ja, und? Ich auch. Ich nehme immer jede Hilfe an, auch von Frauen, auch von Schwimmern oder Skatspielern. Hilfe ist eigentlich immer erwünscht.


    Es geht ja nicht darum, ein Training zu planen und zu leiten sondern nach den Vorgaben des Trainers Aufsicht zu führen etwa bei einem Spiel oder in einem Abschnitt eines Parcours,helfen beim auf- und Abbau usw.

    Mannschaftskasse, Zeugwart, Adresslisten führen, Anmeldungen einsammeln, Sommerfest, Weihnachtsfeier - zu tun gibt es genug