Allein schon dieses Post zeigt doch, dass du unsicher bist. Setz dich mit den beiden anderen zusammen, redet und dann entscheide nach dem Bauchgefühl...
Vielleicht sagt der eine ja auch: "Ich bin zu emotional am Spielfeldrand, mach du". Wirste aber nur durch ein Gespräch rausfinden.
Beiträge von Goodie
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Privat tragen die meisten Jungs trotzdem eher eine dicke, schwarze Winterjacke.
ja, da haste Recht. Aber hier kann ich als Eltern - zumindest in der Theorie
- immer noch Einfluss nehmen. Bei schwarzer Vereinskluft nicht. -
Klar ist es selbstgemacht. Würden alle mitmachen, wäre das Problem zu lösen. Aber wenn Eltern die Trikots gekauft haben oder Eltern über persönliche Beziehungen einen Sponsor aufgetan haben, dann kannst du nur bitten und leider nicht fordern, dass die Trikots wieder eingesammelt werden.

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Es sieht mMn unprofessionell aus
ich weiß was du meinst aber wer sieht das denn? Training ist doch irgendwie "intern" und das hat doch Dritte gar nichts anzugehen?
"Bunt" gibts bei mir im Training schon bei den Bambinis nicht. Ich habe ausreichend viele Leibchen für alle in div. Farben und jeder bekommt eins. Erspart mit den Kurzen viele Diskussionen (und zum Teil Tränen)

Meine Beobachtung: je ambitionierter, desto einheitlich und auch desto selbstverständlich.
In meinem Dorfverein (hehe, unser Stadtteil versteht sich als Dorf, und das vollkommen zurecht) würde das zu Empörungsstürmen führen, wenn man hier eine Verpflichtung einführen würde. Wir habe aber auch nicht eben wenige, die mit dem Teilhabe-Schein ankommen, also Bürgergeld o.ä. beziehen.
Ich würde einheitliche Kleidung gerne einführen aber ich scheitere schon in der Trainersitzung mit meinem Vorhaben. Schon der Vorstoß, die Trikots aus denen ein Team rausgewachsen ist, einzusammeln scheitert an der mangelnden Unterstützung... Und so stümpert jedes Team alleine so gut es geht. Das dürfte unterm Strich so viel teurer sein als ein großer Wurf. Aber ein Sponsor ist halt auch nicht in Sicht. Das ist das Leid eines kleinen Vereins am Rande einer Großstadt. -
Wo genau seht ihr den Vorteil, wenn man in einheitlicher Kleidung zum Training kommt?
Ich kenne mehrere Vereine, die das ziemlich gut umgesetzt haben und wirklich fast alle in Vereinskleidung kommen. Zwei davon tragen schwarz und da bekomme ich als Verkehrsteilnehmer ehrlich gesagt die Krise, gerade im Winter. Zig Kinder im Dunklen in Schwarz aufm Fahrrad. Aber das hatte bei der Vereinsgründung von schwarz/weiß Kleinkleckersdorf 1897 eV sicher niemand aufm Schirm und ist nun wohl nicht mehr zu ändern.
Wohl aber könnte Jako mal Reflektoren an den Jacken anbringen.
Ich finde ein einheitliches Auftreten auch gut, würde mir aber wünschen, dass die Klamotten a) nicht namentlich beflockt werden und b) intensiver durchgereicht werden. Ein vereinsinterner Trödel oder so.
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Mir geht bei so was immer durch den Sinn, was das mit den Spielern macht. Mit 16, 1,84m groß, die ersten Barthaare sprießen; da könnte man davon ausgehen, dass sie quasi erwachsen sind. Dem ist aber nicht so und der Halt, den Familie hoffentlich (!) bietet wird immer noch gerne angenommen. Mitten in der größten Umbruchsphase des Lebens aus dem sozialen Umfeld rausgerissen werden, dann noch in ein Land, wo man die Sprache nicht versteht stelle ich mir extrem schwierig vor.
Ganz losgelöst vom großen Geld und vom Fame liegen auch diese Spieler abends allein auf ihrem Bett und starren u.U. die Wand an.
Ich kenne keine Zahlen aber ich glaube, dass im gesamten Leistungsbereich (Sport, Musik) der Anteil der Verheizten unglaublich hoch ist.
"er hat sich halt doch nicht durchgesetzt"... Problem gelöst.Kann man das nicht einfach unterbinden? Ist man nicht mit 18 auch noch jung genug?
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Wir gehen mit der F im Winter in die Halle...
Aber ich hatte auch schon einen Jahrgang, der partout auch im Winter raus wollte und wirklich bei Wind und Wetter nahezu vollzählig erschien und es hatte den ganzen Winter geregnet. Da waren die Eltern auch aus der Fraktion: das härtet ab.
Man steckt halt nicht drin.
Bald ist es am Nachmittag dann zu heiß, dauert noch noch wenige Wochen.

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Also lassen sie lieber Aktivitäten im Freien ausfallen, um das Risiko einer Erkältung zu senken.
War mir bisher nicht so bewusst, dass ein solcher Druck auf immer mehr Familien lastet.
Durchaus nachvollziehbar und ich finde das steht nicht im Widerspruch zu Constantin Ausführungen. Denn natürlich haben die Kinder permanenten Kontakt mit den Erregern über die Klassenzimmer. Und wenn du dir dann noch den allerwertesten abfrierst aufm Fußballplatz, haste als Eltern fix den Rückschluss gezogen: lieber kein Training.
Die Gesellschaft will zwar, dass beide Elternteile arbeiten, ist aber überhaupt nicht darauf eingerichtet. Das könnte jetzt in einer umfangreichen gesellschaftspolitischen Debatte ausufern, von daher nur so viel: das funktioniert alles nur, wenn die Einrichtungen (Kita/Schule) zuverlässig sind (Stichwort Streik/Personalmangel) und die Kinder gesund bleiben.
Alles darüber hinaus ist nicht geregelt und löst natürlich einen ungeheuren Druck aus. Dass die Gesellschaft das aushalten/tolerieren/unterstützen müsste, dass wir Eltern die künftigen und raren Steuer- und Rentenzahlenden heranziehen, ist noch wirklich in weiter Ferne. Und in vielen Jobs auch einfach schwer umsetzbar...
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Wir haben ein Projekt gestartet, Eltern-Kind-Fußball für die allerkleinsten in Ergänzung zum restlos ausgebuchten Eltern-Kind-Turnens des benachbarten Turnvereins.Das Feedback ist gut, die Moral der Eltern niederschmetternd.
Echt cool, dass du mit den 3 dann noch ein Training gemacht hast.
Bei 0 Absagen baut man ja auf und das ist ja manchmal durchaus aufwendig, je nach Aufbauentwurf. Es kommen drei etwas vor der Zeit rein... dann ist offiziell Trainingsbeginn, man geht mal in die Kabine: leer. Da kann man die drei ja schlecht wieder nach Hause schicken. Einer hat sich im Nachgang entschuldigt.
Autsch. Das tut weh. 3 von 13. Das würde ich zweimal, an nem guten Tag vielleicht dreimal mitmachen, dann wäre das Projekt für mich beendet.
Wir geben noch nicht auf, haben nochmal Werbung gemacht und versuchen die Gruppe auf >20 Teilnehmer zu bekommen. Dann kommen hoffentlich genug. Wenn das bis zu den Sommerferien nicht gescheit läuft, werde ich das Projekt beenden. Dann können sich die Eltern wieder auf irgendwelche Wartelisten bei den Turnern setzen lassen und ich übernehme wieder ne G2
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es gehört schon echt in den Frustabbau, dass am Freitag bei mir drei Kinder von 13 erschienen sind bei 0 Absagen. Und das vier Wochen nach dem letzten Meckermail, dass Absagen erwartet werden. Was ist los mit den Leuten? Und dann kann man in der Trainingsstunde nicht mal rummeckern, weil die die da sind, haben ja nix verkehrt gemacht und die die man anmeckern will sind nicht da.
Ich kann nicht klarer kommunizieren! Geht einfach nicht.
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Ich würde eine Abschlussfahrt machen. Außer natürlich, ihr seid eh schon jedes Jahr unterwegs.
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Aber: es muss für alle beteiligten eine Phase des Reinschnupperns und Herantastens geben und die muss länger als 4 Wochen dauern dürfen.
jein... das ganze findet ja erst einmal nur auf der Erwachsenenebene statt. Und Eltern können schon ganz am Anfang abschätzen, ob sie Zeit und Lust haben, ihr Kind einmal, später auch zwei mal pro Woche zum Fußball zu bringen plus die Samstage. Wer dazu nicht bereit ist, braucht für meine Geschmacksnerven gar nicht erst eintreten weil das genau die sind, über die sich am Ende jeder Trainer ärgert. Unzuverlässig, gerne auch noch fordernd.
Ein Kind in irgendeinem Verein anzumelden heißt nun mal, ich gehe eine Verpflichtung ein. Das ist nicht mehr jedem klar und hier bin ich wirklich bei jeder Anmeldung zwar freundlich aber auch sehr deutlich. Obs hilft, kann man nur hoffen aber es kann zumindest keiner sagen: hab ich nicht gewusst.
Sind die Kinder on fire ist das eh meist kein Problem. Aber viele melden ihre Kinder beim Fußball an weil es in der Alterklasse noch nicht viele Alternativen gibt und weil der nächste Fußballplatz nicht weit weg ist.
Bei denen gilt dann wieder: Feuer entfachen...
Wieso sollte allen Erwachsenen vor Ort nicht daran gelegen sein, dass möglichst viele Kinder aktiv mitspielen? Zuschauende Kinder sind Kinder zweiter Wahl und dieses Gefühl sollte man Kindern nicht geben.
Eltern sind hier durchaus auch Egomane und beobachten mit Argusaugen auch die Trainingsbeteiligung. Wenn man hier als Trainer ne klare Haltung hat, ist das hilfreich.
Ich finde, wen ich wie lange einsetzen möchte, muss ich über die Nominierung regeln aber wer eingeladen ist, spielt zeitlich gleichberechtigt ggü allen anderen. Alles andere finde ich unfair, den Eltern und vorallem den Kindern gegenüber.
Manchmal höre ich dann Sätze wie: "ich habe mit dem Spieler gesprochen, es ist ok für ihn, nicht eingewechselt zu werden!"
ja, nee, is klar. Was soll das arme Kind denn sagen außer: "ok". Die Trainer haben dann ja auch nicht das heulende Kind im Auto. Und auch die Eltern wollen ja das eigene Kind und nicht irgendwelche Kinder spielen sehen. Gerade in den älteren Jahrgängen, wo sich das Gesicht der Mannschaft jährlich signifikant ändert und somit die Identifikation sinkt.
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Zitat
Entscheidet sich mein Kind für einen Mannschaftssport, wo 2 mal die Woche Training angeboten wird, ist mein Kind 2 mal die Woche da.
Ich kommuniziere immer klar meine Erwartungshaltung an die Eltern: Nicht das Kind entscheidet sich für einen Mannschaftssport sondern die Familie. "Wenn ihr hier eintretet, entscheidet ihr euch für viele, viele Stunden am Fußballplatz und ihr seht die anderen Eltern häufiger als eure besten Freunde. Wenn es mit dem Spielbetrieb losgeht, erwarten wir, dass ihr das unterstützt und samstags morgens auf der Matte steht!"
Ansonsten gilt noch: Absage bei Nichterscheinen! Niemand muss sich erklären, wieso, weshalb, warum. Zur Not tuts auch ein Daumen runter. Ich möchte einfach wissen, mit wie vielen Teilnehmern ich rechnen kann.
Das ist bei dem, was ich aktuell mache (Vorstufe der Bambinis, Eltern-Kind-Angebot) im Grunde vollkommen wurscht, hat aber einen erzieherischen Charakter. Leider muss man das heutzutage so manchen Eltern beibringen. Vielen ist das absolut selbstverständlich, anderen nicht.Über Druck wie "Trainingszwang" wird man die intrinsische Motivation kaum triggern können. Und um die muss man sich kümmern. Man kann nur versuchen, das Feuer zu entfachen. Wenn es gelingt, steigt die intrinische Motivation. Wenn nicht, werden die Kinder wieder aufhören.
Trainingszwang kann man IMO nur machen, wenn man zwischen einer ersten und einer zweiten Mannschaft unterscheiden kann. Was willste denn mit Mitgliedern machen, die nur auf 48% kommen? Rauswerfen? -
Bleibt die Periodisierung des Trainings für deine Mädels unter Berücksichtigung des Menstruationszyklus.
meinst du das ernst?
Im Spitzensport mit individuellen Trainingsplänen ist das sicher sehr sinnvoll. Aber bei zwei mal Training pro Woche im Hobbyumfeld wohl kaum, oder? -
Und wo steht geschrieben, dass man das nicht auch alles in einer Fußballabteilung machen kann?
In unserem Stadtteil gibts von einem Turnverein der Eltern-Kind-Turnen anbietet und die Kinder pünktlich zum 3. Geburtstag rauswirft. Ab da gehts dann beim Turnen weiter und viele Kinder wollen das nicht. Für die Bambinis sind die Kinder aber noch zu klein. Als meine Kinder so klein waren, gab es nur bei den Handballern ein passendes Angebot: Handballminis, so eine Art Kinderturnen mit Bällen.
Das hat mich/uns inspiriert, das ganze auch beim Fußball anzubieten für die ballaffinen Kinder. Und so ist es auch geworden. Ganzjährig in der Turnhalle, Bewegungsangebote, hauptsächlich freies Spielen und Bewegen, ein Haufen bunte Bälle, am Ende einfachste Spiele mit denen die wollen.
Und ob sich die Kinder später für Basketball, Schach oder die freiwillige Feuerwehr entscheiden... mir ist das vollkommen wumpe. -
Über die von Futziball bin ich bei meinen Vorbereitungen auch gestolpert. Wir waren uns gleich einig: das kann man selber machen.
Wir haben das Angebot von 2,5 - 4 Jahren ausgeschrieben. Gekommen sind Kinder von 2-3 Jahren. Das sind dann nochmal andere Bedingungen aber hey, alle haben Spaß, das Feedback der Eltern ist gut. -
auch Off Topic
im Verein meines Großen kaufen die Eltern Hosen und Stutzen selber, die Trikots werden gestellt. Das ist vor allem für Sponsoren attraktiv, da die Preise nur fürs Trikot natürlich deutlich geringer ausfallen und die Spendenbereitschaft erhöht. -
. Sieben davon trainieren bereits seit einem Jahr zusammen und haben ein fortgeschrittenes Niveau, was sich auch darin zeigt, dass das Team in der letzten Saison ungeschlagen war. Weitere drei Kinder sind seit etwa 4-5 Monaten dabei, und zwei sind erst kürzlich eingestiegen.
Unser Haupttrainer bevorzugt es, im Training die sieben fortgeschrittenen Spieler meistens zusammen spielen zu lassen, um ihre Fähigkeiten weiter zu verbessern, insbesondere für anstehende Spiele und Turniere. Die restlichen fünf Spieler werden hingegen oft in anderen Übungen zusammengefasst.klingt für mich wie ein Papa-Trainer, der sich besser ne C-Jugend geschnappt hätte.
Die Zielgruppe sind Kindergartenkinder. Sie sollten wie Kindergartenkinder behandelt werden.
Und neue Kinder sind nun wahrlich nichts besonderes sondern absoluter Standard. Es wandelt sich permanent. Einige hören wieder auf, andere werden schon in jüngsten Jahren in "bessere" Vereine abwandern.
Klar hat man die Blümchenpflücker, die sich für alles mehr interessieren als für das angebotene Training. Das kann aber täuschen denn vielleicht fiebert genau dieses Kind dem nächsten Training entgegen und wächst sich gerne aus. Gerade das Vorschuljahr und vorallem die erste Klasse sind unglaubliche Katapulte der Entwicklung der Kinder.
Wir hatten Kinder, die ein halbes Jahr überhaupt nicht mitgemacht haben und urplötzlich durchgestartet sind.
Generell ist man gut bedient, sich nicht auf die 3-4 Besten zu konzentrieren sondern die breite Mitte ins Auge zu fassen. Von der Mitte aus kann man Aufgaben nach oben ergänzen und nach unten vereinfachen.
Da aber meist der Trainersohn zu den Top 3 gehört, bleibt dieser Gedanke in der Mottenkiste. -
Huhu,
wir sind genau diesen Weg gegangen und wollten die Lücke zwischen Ende Eltern-Kind-Turnen und Bambini schließen.
Näheres gerne per PN -
ein paar Einwürfe meinerseits:
1. Kollektivstrafen gehen gar nicht.
2. Sprache: man muss bei allem Frust über die Umgangsformen auch anerkennen, dass Jugendsprache anders ist als das was wir miteinander pflegen. Ein "Bist du behindert?!" lässt uns kolossal zusammenzucken, kann aber durchaus nur im Sinne von "lass das" verwendet werden. Es ist oft nur harmloses Geplänkel. Was nicht heißt, dass man das durchgehen lassen muss. Das macht Schule auch nicht anders: aufm Schulhof ok, im Klassenzimmer nicht. Klare Regeln helfen hier.
3. ich würde folgendes machen: Analysiere mal genau, was passiert. Und so wird aus " es wird sich gegenseitig beleidigt, runtergemacht..." vielleicht ein: X und Y beileidigen, A und B sind die Opfer und wehren sich ähnlich unflätig" Und schon hast du einen Ansatz. Denn das Training für alle beenden ist ja auch eine unspezifische Kollektivstrafe. Hier gehen alle Kinder heim und erzählen: wir haben eher Schluss gemacht, weil sich die anderen nicht benehmen.
X und Y hingegen auf die Bank zu setzen, sie nach Hause zu schicken, sie nicht zu nominieren, ist spezifisch und (hoffentlich) wirksam. Gespräche mit Eltern, Spieler und Jugendleitung dürften auch hilfreich sein denn jeder Verein schreibt sich hoffentlich auf die Fahne, dass man frei von Rassismus und Gewalt agiert.Klar kann es passieren, dass die so angezählten sich eine Alternative suchen aber dann gibt es auch keine Einsicht und auch ist kein Verlust.
Viele Jungs anfangs der Pubertät sind sehr empfindlich. Und die netten Kinder leiden richtig unter den 2 Vollpfosten auch wenn sie selber nicht gefeuert werden. In sofern sollte man sich hier immer kümmern.
