Beiträge von Praios

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    Hi,
    in Hessen kein Problem, habe ich jetzt schon mehrere Jahre hintereinander problemlos in Anspruch genommen.
    Alle Infos findest du hier:
    https://soziales.hessen.de/fam…liche/jugend-und-ehrenamt
    http://www.hessischer-jugendri…amtliches-engagement.html


    Du musst den Antrag ausfüllen, zur Jugendhilfe senden, genehmigen lassen und dann beim Arbeitgeber abgeben.
    Dein Lohn wird ganz normal vom Arbeitgeber weiter gezahlt, nach der Aktion muss der Arbeitgeber wiederum einen Antrag auf die Erstattung der Lohnkosten stellen. Hierbei ist wichtig, dass dein Antrag vom Arbeitgeber mit eingereicht wird. Der Arbeitgeber ist bei Genehmigung deines Antrages durch die Jugendhilfe verpflichtet, dich frei zu stellen.


    Du solltest allerdings deinen Arbeitgeber darauf hin weisen, dass die Sozialversicherungsbeiträge nicht erstattet werden.


    Ganz wichtig!!! Es zählt nur eine ehrenamtliche Betätigung UND die Aktion ist nicht gewinnorientiert.


    Kleines Beispiel....
    Unsere Ferienfussballschule wird vom e.V. veranstaltet und alle Teilnehmer zahlen einen Unkostenbeitrag, die Trainer helfen ehrenamtlich. Diese Aktion ist Ok


    Die GmbH unseres Vereins veranstaltet ein Torwartcamp, alle Teilnehmer zahlen einen Unkostenbeitrag, die Trainer helfen ehrenamtlich. Diese Aktion ist nicht Ok.


    Die Jugendhilfe sagt...eine GmbH ist Gewinnnorientiert...ein e.V. nicht. Die Begründung finde ich gut und wirkt einem Missbrauch entgegen.


    Gruss
    Matthias

    Hallo Trainerfuchs,
    was die Lebensdauer stark erhöht, ist ein 4mm gespanntes Stahlseil oben hinten. Dadurch hälst du das Netz hoch und vermeidest das das Tor auf dem Netz steht und so im schlimmsten Fall mit eingeklemmten Netz verschoben wird. Vor allem bei Toren mit integrierten Gewichten wichtig. Bei uns halten so die Netze bei ähnlicher Belastung ca. 3 Jahre.
    In den Netzen ist zwar ein starkes Seil an dieser Stelle zum spannen eingearbeitet, allerdings hält das nicht.


    Gruss
    Matthias

    Hallo Andre,
    ich mach dir einen Vorschlag...


    Du kommst an einem Tag zwischen dem 07.04. - 10.04. nach 35708 Haiger und machst ein 1vs1 defensiv Seminar. Alle Trainertalker können gerne kommen und daran teil nehmen. Spritkosten und Aufwandentschädigung bekommst du natürlich. Dir stehen ca. 25 einigermassen gut ausgebildete D-Jugendliche zur Verfügung inkl. 4 weiteren aufnahmefähigen Trainern die dir nach vorheriger Absprache helfen können.


    Interesse? Wenn dir ein Tag nicht reicht, kannst du gerne auch zwei in Anspruch nehmen. Schwerpunkt von unserem Trainingslager ist das 1vs1 defensiv...würde also passen.


    Gruss
    Matthias

    Die Eltern hast Du ja schon angesprochen - viel mehr kannst Du nicht tun.

    Das stimmt nicht, es geht mehr!


    Im hessischen Fussballverband gibt es extra einen Lehrgang der sich mit Kindeswohlgefährdung beschäftigt. Ich kann das jedem Trainer ans Herz legen.


    Wenn du nach dem Begriff "Kindeswohlgefährdung + Trainer" googelst, findest du genügend Hilfestellungen um eine richtige Entscheidung als Trainer treffen zu können. Außerdem würde ich ein Gespräch mit deinem Jugendleiter suchen.



    Hier noch ein Link: http://www.kassel-ju-jutsu.de/…ng-Sportjugend-Hessen.pdf
    Gruss
    Matthias

    Weitergedacht wäre ja ein Hinderniss interessant, dass in etwa auf Augenhöhe ist, aber keine vom Auge verfolgbare Verbindung zum Boden hat. Etwa ein gasbefüllter Luftballon mit unsichtbarer Schnur, oder ein von der Hallendecke abgehängter Gegenstand. Klingt irgendwie aufwendig

    Wenn du gleichfarbige Stangen hast, dann kannst du am oberen Ende verschieden farbige Leibchen anbringen. So ist der untere Teil gleich und es muss nach oben geschaut werden.

    Hi,
    an diesem Thread beteilige ich mich sehr gerne!


    Super Idee!


    Hier meine Lieblingsspielform zu diesem Thema.



    Aufbau: Quadrat mit 10-25m Seitenlänge, je nach Spieleranzahl


    Spieleranzahl: min. 8 - max. 16, optimal sind 10


    Zwei Mannschaften einteilen. Jeder Mannschaft zwei sich gegenüberliegende Seiten des Quadrates zuweisen. Auf jeder Seite steht ein Anspieler. Siehe Grafik.
    Der Rest spielt innerhalb des Quadrates.


    Ziel ist es den Ball von einem Anspieler zum anderen gegenüberliegenden Anspieler zu spielen.
    Wird der Ball zu einem Anspieler gepasst, geht dieser mit dem Ball ins Feld und spielt Richtung anderer Seite weiter. Der Passgeber wird zum Anspieler.


    Jede erfolgreiche Aktion ist ein Punkt. Eine erfolgreiche Aktion ist der Pass zum Anspieler und eine gute Ball An- und Mitnahme.
    Eine Aktion zweimal hinereinander auf der selben Seite ist erlaubt aber zählt nur beim ersten mal als Punkt.


    Sobald die andere Mannschaft den Ball erobert, dreht sich die Spielrichtung um 90° und die Balleroberer können nun versuchen auf einer ihrer Seiten ein Punkt zu erzielen.


    Das ganze ca. 3x5min.


    Darauf achten das die Anspieler immer anspielbar sind und die komplette Seite nutzen.
    Genügend Bälle an den Eckhütchen bereit legen.


    Gruss
    Matthias

    Seit mehreren Jahren bin ich jetzt ein "leistungsbesessener Trainer", der Kinder spielen lässt, wo er sie hinsteckt. Mein Verein geht ähnlich vor, wie Andre es beschrieben hat.

    Ich hoffe das der fussballerische Aspekt nicht das höchste Kriterium bei deinen Einteilungen in den angesprochenen Altersklassen hat.




    Zitat von Falkao

    Warum bleibt der Spaß Nebensache? Meines Erachtens nimmt der Spaß zu.

    Dann ist doch alles gut :) Nur habe ich sowas in bisher drei Fußballkreisen in zwei unterschiedlichen Landesverbänden nie positiv zugunsten der Kinder erlebt.


    Ich habe was dagegen, wenn man ein Konzept verfolgt ohne auf die Belange und Bedürfnisse der Kinder zu achten. In meinen Augen steht das Wohl der Kinder vor allen Vereinsinteressen!



    Aber...ich kann auch eure Meinung verstehen, nur habe ich kein Verständnis dafür und würde in solchen Vereinen nicht arbeiten.


    Gruss
    Matthias

    Hallo Andre,
    das ein roter Faden dort fehlt ist richtig und muss meiner Meinung nach auch dort ausgearbeitet werden. Bzw. statt festen Regeln sollten die Trainer des Kinderbereichs in Gesprächen einen gemeinsamen Weg finden.


    Aber...ich glaube das du mit deinem Konzept nicht kindgerecht handelst!


    Bis einschliesslich E-Jugend sollen die Kinder doch besser da spielen wo sie am meisten Spass haben und nicht dort wo irgend welche leistungsbesessenen Trainer sie hinstecken wollen.
    Dein Konzept erzeugt Druck auf die Kinder und noch viel schlimmer auf manch Eltern...der Spass bleibt Nebensache.


    Ich habe oft gegen solche Mannschaften gespielt und war erschreckt wie emotionslos diese Mannschaften gespielt haben. In der E-Jugend!


    Guten Spielern kann man ein Fördertraining außerhalb des Mannschaftstrainings anbieten. Genügend Anbieter gibt es ja wie Sand am Meer, falls der Verein das nicht selber stemmen kann.


    Gruss
    Matthias

    Hallo,
    das Mannschaftskader nach Spielstärke aufgetellt werden ist in vielen Vereinen normal. Allerdings verstehe ich nicht, warum dafür extra noch ein internes Freundschaftsspiel zwischen zwei Mannschaften gemacht werden muss.
    Zumal ja die Kinder wohl schon lange bei euch sind.


    Allerdings vermute ich, dass du mit der aktuellen Situation nicht umgehen kannst und vielleicht von deinem Sohn zuviel erwartest oder ihn falsch einschätzen tust.


    Gruss
    Matthias

    @ Andre


    Ganz konkret:


    1. Letztes Jahr mit der U11 hatten wir ein Problem mit dem Deckungsschatten. Natürlich haben wir im Training die Problematik auf dem Platz angesprochen und korrigiert.
    Die "Taktiktafel", es hätte auch ein Stück Tapete sein können, hat mir in der Halbzeit des folgenden Spiels geholfen, den Kindern das Problem ohne viel Worte zu erklären. Und komischer weise haben sie es tatsächlich verstanden und in der 2. Halbzeit deutlich besser gemacht.


    2. Vor einem für die Kinder wichtigen Spiel (Derby), habe ich sehr komplizierte Spielzüge auf die Taktiktafel gemalt. Am Ende fragte ich, ob es alle verstanden haben. Natürlich keiner :) Ich löste die Situation auf und erklärte das das alles Quatsch ist und sie einfach mit Freude Fußball spielen sollen. Mein Ziel wurde erreicht...jeder Spieler war erleichtert, spielte mit Freude und Mut anstatt gehemmt und ängstlich.


    Btw. und Offtopic
    Andre, du schreibst viel richtiges. Aber mit deinen polarisierenden Beiträgen nimmst du kreativen Menschen auch den Mut, neue Dinge auszuprobieren. Diese Denkweise (Schwarz/Weiß) ist mir aus China bekannt bzw. kommt sehr oft im Kommunismus vor. Da sich dort neue Dinge schlecht weiter entwickeln dürfte durch aus bekannt sein... In der heutigen Welt löst man Minderheitsprobleme nicht, in dem man einfachthalber der Mehrheit die Gründe der Probleme der Minderheit verbietet.


    Gruss
    Matthias

    Richtig, in G, F, E und D gehört kein Training zu Kraft, Ausdauer oder ähnlichem. Das sollte @volleyballknuffel nicht machen bzw. die Zeit sinnvoller nutzen.

    Hallo,
    das kann ich so nicht bestätigen.
    Ich denke da muß man schon differenzierter schauen und nicht gleich den Finger heben beim Wort Kraft und Ausdauertraining im oberen Kinderbereich.


    Ich meine auch das Muskelaufbautraining im Kinderbereich nicht sinnvoll ist, aber Training zur Kräftigung der vorhandenen Muskulatur bzw. Stabilisationstraining unbedingt auch schon in der E-Jugend geschickt ins Training eingepackt werden muss. Es darf halt kein Schwerpunkt sein, aber nebenher durchaus in Spielformen eingebaut werden.


    Auch die Aussage von Andre bzgl. Kondition, dass dies in keinem "DFB-Konzept" so vorgesehen ist, ist nicht richtig.
    In dem von mir oben erwähnten Buch (DFB-Buch) ist sehr wohl die Rede von spielerischen Konditionstraining in der D-Jugend. Auf Einzelheiten will ich hier nicht eingehen und empfehle eben jenes Buch einmal zu lesen.


    Gruss
    Mathias

    Hi,
    im Anhang findest du eine Tabelle die quasi ein roter Faden in der kommenden Saison für die Trainingsschwerpunkte meiner D-Jugendmannschaft ist. Einfach das .pdf am Ende des Dateinamens weg machen... Ohne .pdf hätte ich dir hier die Datei nicht zur Verfügung stellen können.


    Das habe ich nicht erfunden, sondern ist stark angelehnt an das Buch "Kinder und Jugendfussball - Ausbilden mit Konzept 2"


    Dort spricht man übrigens von spielerischer Konditionsschulung.


    Gruss Matthias

    Was soll ich schreiben...bei allem was ich jetzt schreiben müßte, müßte ich dir zu nah treten bzw. würdest du dich beleidigt fühlen. Und das will ich nicht!


    Also gebe ich nach und spreche dir in allen Punkten Recht zu und verbuche dich unter hoffnungsloser Fall.

    Aha...


    So weit ich informiert bin, außer natürlich die glanzvollen Bayern und der kleine FC Porto, würde jeder Fussballverein negative Zahlen ohne Finanzspritzen schreiben. Ganz zu schweigen davon, dass die öffentliche Hand für Sicherheit und Infrastruktur aufkommen muss ( Auch beim FCB).
    Wo ist da eine Wertschöpfung?


    Weiter noch...die Sponsoren können ihre Sponsorengelder von der Steuer absetzen, die VIP-Logen werden als Geschäftsausgaben deglariert und unsere Polizisten müssen sich um halbstarke Schwachköpfe kümmern...


    Auf der anderen Seite ist kein Geld für Lehrer, Schulgebäude und Hallenbäder da...Hallo, gehts noch?


    Das was in den Profifussball rein gesteckt wird, wirst du ohne steuerliche Vergünstigungen und öffentlichen Mitteln niemals zurück erwirtschaften können. Womit auch


    ####


    Mein Beipiel mit dem Mittelmeer führe ich an um zu zeigen, dass es Menschen gibt die es tausendmal mehr verdient haben als Held betitelt zu werden.

    Warum werden Fußballspieler so dermassen glorifiziert? Das sind absolut priviligierte Menschen die eine Menge Kohle verdienen und eine volkswirtschaftliche Wertschöpfung vorweisen mit der es mein Hamster im Hamsterrad locker aufnehmen kann.


    Da gibts Menschen die ihr komplett erspartes in ein altes Schiff stecken, unbezahlten Urlaub auf unbestimmte Zeit nehmen und viele viele Menschen im Mittelmeer retten. Von denen erscheint vielleicht mal ein Bericht auf Arte.


    Lange werden wir uns solch ein hochbezahltes System ohne Wertschöpfung nicht mehr leisten können. Bzw. sollten mal die ganzen Sponsoren lieber ihr Geld in Arbeitslöhne oder soziale Projekte stecken, bevor der deutsche Michel rafft was los ist.

    Ist doch ganz einfach...


    Die Starken eurer beiden Mannschaften steckt ihr in das Team des unmöglichen Trainer.


    Danach mischt ihr die beiden anderen Teams und steckt in eine Mannschaft die Mittleren und in die andere die Schwachen. Beim aufteilen solltet ihr nur im Interesse der Kinder handeln. Wenn dein Ego es zulässt...nimmst du freiwillig die schwächere Mannschaft und hast keine Dikussionen mehr um dieses Thema.
    Hört sich ziemlich nach Trainer-Kindergarten auf Kosten der Kinder bei euch an...


    Gruss
    Matthias