Beiträge von Willi

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    Mit TKP's schon, aber auch mit PageViews? Echt?


    Dann seid ihr nicht modern. :P



    Ich hab da kein Problem damit. Ich profitiere ja auch und weiß spätestens am Abend nach dem Spiel, wie die Konkurrenz gespielt hat. Wenn ich da an meine Anfänge denke - alle fünf Wochen kam mal die Tabelle in der Zeitung, bis dahin wusste man nicht, ob man Erster war oder Letzter... gruselig.



    Was mich an der Seite viel mehr stört, ist ihre unprofessionelle Aufmachung. Viel zu überladen.

    Du rechnest mit Tausenderkontaktpreisen und PageViews.


    Damit arbeiten moderne Seiten heutzutage nicht mehr. "Normal" sind - beispielsweise - Banner, die 5000x anklickbar sind und dann ersetzt werden.

    Hi Steven,


    ich will dir ne ehrliche Antwort geben.


    Aus der Ferne sieht es für mich so aus, aus wolle dein D1-Kollege alles tun, damit die SG funktioniert. Er hält nicht am Erfolg fest (sonst würde er nur die besten in die D1 holen), sondern will alle 20 Kinder als großes Team sehen.


    Demgegenüber stehst du. Du willst einen festen 10er-Kader, außerdem schließt du gleich mal nicht aus, Kinder des anderen Vereins nach dem Jahr zu dir zu holen (super Voraussetzungen für die Zusammenarbeit!).


    Auch deine geplante Besprechung, bei der du die Kinder ohne Rücksprache mit den anderen Trainerteams fragen willst, wo sie spielen wollen (wo gibt's denn das??), verursacht bei mir ein ziemlich nervöses Zucken an den Augenbrauen.


    Brutale, aber ehrliche Aussage: Aus der Ferne sieht es für mich so aus, dass der faule Apfel im Korb DU bist.


    Ggf. wäre ein Lösungsvorschlag, dass ihr generell zusammen trainiert, also alle 20 Kinder, und euch nur am Wochenende in die Mannschaften aufteilt. Ist für mich sowieso fraglich, warum ihr das nicht macht.

    Andre, du hast in deinem Leben bereits einmal erwiesen, dass du die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis hast. Dafür gebührt dir mein tiefer Respekt.


    Wenn du mal in einem ruhigen Augenblick ganz tief in dich gehst, denk mal drüber nach, ob das, was du hier als "Narzisst" disqualifizierst, nicht vielleicht auch ein bisschen auf dich selber zutrifft.
    Ich bin so böse und kopiere unwissenschaftlicherweise mal aus Wikipedia hier rein - laut dem Onlinelexikon treffen für einen Narzissten mindestens fünf der genannten Punkte zu:

    • hat ein grandioses Verständnis der eigenen Wichtigkeit (übertreibt etwa Leistungen und Talente, erwartet ohne entsprechende Leistungen als überlegen anerkannt zu werden) --> Du erwartest von uns, ohne praktische Erfahrungen deinerseits dein Ideal umzusetzen
    • ist stark eingenommen von Phantasien grenzenlosen Erfolgs, Macht, Brillanz, Schönheit oder idealer Liebe --> bzw. vom DFB-Konzept
    • glaubt von sich, „besonders“ und einzigartig zu sein und nur von anderen besonderen oder hochgestellten Menschen (oder Institutionen) verstanden zu werden oder mit diesen verkehren zu müssen --> trifft nicht zu
    • benötigt exzessive Bewunderung --> trifft nicht zu
    • legt ein Anspruchsdenken an den Tag, d. h. hat übertriebene Erwartungen auf eine besonders günstige Behandlung oder automatisches Eingehen auf die eigenen Erwartungen --> Du erwartest von uns, endlich mal dein Konzept zu verstehen und zu würdigen
    • ist in zwischenmenschlichen Beziehungen ausbeuterisch, d. h. zieht Nutzen aus anderen, um eigene Ziele zu erreichen --> trifft nicht zu
    • zeigt einen Mangel an Empathie: ist nicht bereit, die Gefühle oder Bedürfnisse anderer zu erkennen / anzuerkennen oder sich mit ihnen zu identifizieren --> trifft im Besonderen zu - alles außer deinem Konzept ist Blödsinn
    • ist häufig neidisch auf andere oder glaubt, andere seien neidisch auf ihn / sie --> trifft nicht zu
    • zeigt arrogante, hochmütige Verhaltensweisen oder Ansichten --> trifft v.a. in diesem Thread zu - sachliche Argumente werden mit Emotionen beantwortet


    Sieh dieses Posting jetzt wieder als Angriff oder denk mal drüber nach. Deine Entscheidung.


    Und nochmals:
    Ich bin der erste Vorkämpfer für kindgerechtes Training im Verein und im Bezirk. Meine 12 Jahre Erfahrung als Jugendtrainer und Jugendleiter sagen mir aber, dass jedes Konzept auf individuelle Vereinsgegebenheiten angepasst werden muss, um in der Realität gelebt werden zu können - und dass Dinge, die du ins DFB-Konzept reininterpretierst, in der alltäglichen Praxis einfach anders sind und sein müssen.

    Nein.


    Bzw. Jein.


    Hier in Württemberg wird ja - wir hatten uns diesbezüglich schonmal ausgetauscht - das Ballorientierte Spiel ab Bambinis gepredigt. Das ganze natürlich kindgerecht verpackt.


    Einen Eindruck davon vermittelt unser Jugendkonzept. In diesem haben wir Grundsätze des kindgerechten Trainings mit der wfv-Lehrmeinung vermischt.
    Es geht mit dem sportlichen Teil los ab Seite 8.


    http://www.tsv-ehningen.de/fus…%20Stand%20Mai%202011.pdf

    Andre, passt zwar jetzt eigentlich nicht hierher, tut es aber nirgends, deshalb möchte ich trotzdem ganz höflich und gleich hier (ich bin ein Mann der Tat ;) ) eine Bitte loswerden, weil es mir extrem auffällt die letzen Wochen: Könntest Du bitte weniger "würde, hätte, könnte" usw. benutzen, weniger den Konjunktiv. Schreibe doch bitte konkret von dem was Du machst und gemacht hast. Da sind ggf. mehrwertige Erfahrungen aus der Praxis für alle. Dankeschön!


    Dat isset ja.
    Umgesetzt hatters noch nich.

    Urlaub ist Urlaub. Wo die Familien diesen verbringen, geht mich als Trainer nichts an. Wenn die Eltern ihr Kind für die Zeit x abmelden, weil sie da Urlaub machen, muss ich das als Trainer akzeptieren! Dass Kindern deswegen Nachteile erwachsen sollen, empfinde ich als hochgradig unfair.


    Wenn mich Spieler/Eltern, die Urlaub auf Balkonien machen, anrufen und sagen "komme heute nicht ins Training, da Ausflug auf die Schwäbische Alb", bin ich der Erste, der es akzeptiert.
    Wenn mich aber Spieler/Eltern anrufen, die Urlaub auf Balkonien machen, und sagen "mein Kind kommt nicht, es hat gerade Bock Playstation zu spielen", dann sag ich halt "dann hab ich keinen Bock ehrenamtlich für das Kind meine Zeit zu opfern - es soll dann auch beim Spiel am Wochenende daheim bleiben."

    Eine Trommel habe ich nicht. Ich drohe grundsätzlich niemandem. Mir wurde noch nie nachgesagt, ich würde Stimmung verbreiten. Und Wellen mache ich auch nicht, obwohl meine Figur durchaus dafür geeignet wäre. :S


    Aber ich habe vor Ferienbeginn sachlich über Folgendes informiert:
    - ich nehme niemanden seinen Urlaub übel - die Spieler haben keine Nachteile, weil sie im Urlaub sind
    - ich erwarte, dass die Spieler im Training sind, wenn sie nicht im Urlaub sind - wer das nicht ist, hat Nachteile gegenüber jenen die es sind.


    Ich denk nicht, dass meine 4,5 Stunden Training pro Woche die Freiheit eines seine Ferien verbringenden Jugendlichen in seinen 168 freien Stunden pro Woche einschränkt.

    Andre, genau solche Postings sind der Grund dafür, dass ich dir dringend zu einem Trainerschein rate.


    Nicht alles, was man sich anliest, ist vernünftig oder wird richtig interpretiert.


    Wer heutzutage in welcher Situation auch immer Manndeckung spielt, aus dem macht eine modern spielende, gleichstarke oder sogar um einiges schlechtere Mannschaft Hackfleisch. Zumal bei den Profis.

    Sollte ich nicht weiterhin an der ballorientierten Spielweise festhalten, auch falls ich nun 1 gegen 1 trainieren lassen sollte?
    Gruß Elpawo


    Huch, hab ich das irgendwo behauptet? Bloß nicht.


    Gib deinen Spielern aber mit auf den Weg, dass ihr euch am Anfang eines langen Weges befindet, dass Rückschläge kommen werden, aber dass sie am Ende den Erfolg genau dann ernten werden, wenn sie dir auch am Anfang glauben - v.a. im Bezug auf das 1 gegen 1.


    Tipp:
    Besorg dir die DVD "Modernes Verteidigen". Da wird echt klasse aufgebaut, wie man zumindest das ballorientierte Verteidigen einführt.


    Sach ma - haben Ranwie und du den gleichen Rhetorikkurs besucht?
    Jetzt bin ich schon der böse Ergebnisdenker und Erfolgsverrückte im Kinderfußball. Echt lustig.


    Versuch's doch mal mit Argumenten.
    Z.B. entkräfte folgendes:
    - Wie oben dargestellt liegt fast ein Drittel des Jahres in den Schulferien. Langfristig verzichtest du bei Verzicht auf Ferientraining auf wichtige Wiederholungszahlen, die du für's Techniktraining brauchst.
    - Ich schule die soziale Komponente. Individualinteressen werden zugunsten Mannschaftsinteressen zurückgestellt.


    Ich behaupte ja auch nicht, dass in jeden Ferien trainiert werden muss. Weihnachten will ich als Trainer auch meine Ruhe, und zu Beginn jeder Sommerferien gibt's zwei, drei Wochen Pause. Dann ist aber gut.

    Mal als Antwort:


    An einer E-Jugend-Vorbereitung ist NICHTS wichtig.
    Es gibt nichts vorzubereiten, was man nicht auch in der Saison machen könnte.


    Wie oben geschrieben:
    Trotzdem finde ich den Wunsch eines Trainers, vor dem ersten Spiel mal die komplette Mannschaft im Training gehabt zu haben, nicht empörend.
    Allein schon, weil die wenigsten Eltern ja bei Abwesenheiten des Kindes beim Trainer anrufen und fragen, ob das Kind beim Spiel gebraucht wird, sondern es (leider) der Normalfall sein wird, dass gedacht wird "der ruft schon an wenn er den Paule braucht".
    Und ich seh's irgendwie nicht ein, dass ich als Trainer dann ewig rumtelefoniere, weil ein paar keinen Bock auf Ferientraining haben.

    Haha, ja genau, bei den Kleinen muss hart durchgegriffen werden, sonst ist alles zu spät.


    Rhetorisch auch ganz nett, mir Dinge in den Mund zu legen, die ich nicht gesagt und gemeint habe, aber mehr auch nicht.


    Auch einem E-Junior kann ich kindgerecht vermitteln, dass Fußball eine Mannschaftssportart ist. Und den Eltern kann ich's deutlich rüberbringen. Das hat nichts mit "hart durchgreifen" zu tun. Aber wenn ich mich entscheiden muss, welche Kinder zum Spiel mitgehen, weil ich aufgrund bestehender Regelungen nicht alle einwechseln darf, dann kommen halt die mit die im Training waren.
    Bin ich dann der böse, harte Magathverschnitt, der Konzeptverächter, der Kinderseelenschänder?


    Wäre das anders, würdest du deinen ersten Satz -siehe Zitat- nicht stellen, weil du wüsstest, dass in der F und E kein Ausbildungsthema ein Vorbereitungstraining erforderlich macht bzw. legalisiert.


    Naja - aber den Wunsch des Threadstarters, sein Team vor dem ersten Spieltag mal komplett im Training gehabt zu haben, finde ich durchaus verständlich.

    Weitere Frage:
    Zumindest wir hier in Baden-Württemberg haben sechs Wochen Sommerferien, eine Woche Herbstferien, drei Wochen Weihnachtsferien, eine Woche Faschingsferien, zwei Wochen Osterferien und zwei Wochen Pfingstferien. Macht 15 Wochen bzw. fast ein Drittel des Jahres.


    Wollt ihr ernsthaft behaupten, in diesen 15 Wochen müsste kein Training stattfinden? (Gut, Weihnachtsferien mal ausgenommen...)

    Hach, Ranwie.
    Polemik ist schön zu lesen und macht beim Schreiben Spaß. Mich stößt sie in einer an sich ernsten Diskussion aber eher ab.


    Dein "Wenn ein B-Jugendtrainer nicht in der Lage ist, seinen Jungs klar zu machen, was Sache ist, dann sollte er eine andere Altersklasse trainieren" empfinde ich fast als Frechheit. Ich trainiere eine Leistungsmannschaft und fordere genau das von meinen Jungs. Nach fünf Jahren im oberen Altersbereich kann ich aber auf Basis eigener Erfahrungen sagen, dass man Verhaltensweisen, die sich in früheren Jahren eingeschliffen haben, nur ganz schwer ändert. Außer man hat einen 30er-Kader und sortiert gnadenlos aus. Ist das dann das anzustrebende Ideal?


    Ich bin im Verein und im Bezirk einer der Kämpfer für kindgerechtes Training und Spiel sowie für Abschaffung jeglicher Erfolgsorientierung im Kinderfußball.
    Euer Ansatz der Unverbindlichkeit geht aber m.E. an der Realität vorbei und rührt aus einer konzeptuellen Überinterpretation.

    Ohne das ich mich bei deinen Gegebenheiten genau auskenne:


    Wenn die Spieler null Alhnung vom Ballorientierten Spiel haben, würde ich den Fokus in den ersten Monaten auf das 1 gegen 1 legen bzw. die Folgerungen daraus im Ballorientierten Spiel (wohin leite ich den Gegner in welcher Situation).
    Denn wenn die Spieler in der Jugend keine Ballorientierung gelernt haben, werden sie auch das nicht können.


    Und, ganz wichtig:
    Damit du für die Zukunft besser ausgebildete Spieler bekommst, ändere die Ausbildung in eurer Jugend, hin zum Ballorientierten Spiel.

    Ich habe in meinen zwölf Jahren als Jugendtrainer wirklich alles und jeden trainiert. Von einer A-Jugend und einer leistungsorientierten B wie im Moment über D-Mädels bis hin zu einer E5 und den Bambinis. Immer die Mannschaften, für die sich grad sonst kein Trainer fand.


    Meine eigene Erfahrung sowie die, die ich als Trainer von Jugendlichen, die im Kindesalter von anderen trainiert wurden, gesammelt habe:
    "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr."
    Soll heißen: Wenn der Trainer in der F und E nicht darauf achtet, dass Kinder Training als etwas Verbindliches ansehen (bzw. dass er die Eltern dazu erzieht, dass sie ihre Kinder entsprechend erziehen), hat der B-Jugend-Trainer keine Chance mehr darauf einzuwirken, und übernimmt einen Larifari-Haufen.


    Eure guten Absichten laufen hier langfristig ins Leere.


    Es würde mich durchaus interessieren, ob die "Pro-Nicht-Ins-Training-In-Den-Ferien"-Schreiber diese eigene praktische Erfahrung von beiden Seiten - also als Trainer einer unteren und einer oberen Mannschaft - auch vorweisen können.


    Und Andre, bist du wirklich der Meinung, dass langfristig die individualtaktische Ausbildung des Fußballers wichtiger ist als die soziale Komponente? Das überrascht mich jetzt aber.
    Ist aber vielleicht ein andere Diskussion, die wir ein einem anderen Thema führen sollten, um das hier nicht zu verwässern.

    Von Manndeckung auf Ballorientierung umzustellen dauert lang.
    Bis es einigermaßen funktioniert, mindestens ein Jahr.
    Grundzüge sind nach einigen wochen hinzukriegen - bis das ganze Team aber tut was es tun soll, musst du dir viel Zeit geben.


    Ich halte es deshalb für völligen Blödsinn, auf irgendwelche Ergebnisse in irgendwelchen Spielen abzuzielen, vor allem am Anfang.


    Tipp:
    Hab Geduld, fang beim kleinen ABC an (Individualverhalten im 1 gegen 1) und ende erst am Ende der Saison mit der Mannschaftstaktik.
    Du bist im Jugendfußball, deswegen hast du die Zeit.