Beiträge von Willi

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    Nein, hast Du nicht. Da ist ein großer Unterschied zwischen E und B. Zum einen macht eine Vorbereitung bei einer B sportlich Sinn, zum anderen verbringen B-Jugendliche ihre Ferien wohl weit weniger im Kreise der Familie als E-Jugendliche.


    So, jetzt kommen wir wieder zu dem Punkt, an dem ich dir aus Erfahrung sage, dass genau die B-Jugendlichen, die als E-Jugendliche diese Konsequenz nicht erfahren haben, nicht mehr dazu zu bringen sind, diese Konsequenz anzunehmen.
    Irgendwie drehen wir uns im Kreis.


    Nein, das kann ich nicht verstehen. Das ist auch völliger Blödsinn. Kinder, deren Eltern in den ersten Wochen Urlaub haben und Kinder die "außer Landes" weilen, müssen solche Repressalien nicht fürchten. Sorry, aber das ist einfach nur beliebig.


    Verstehe ich nicht. Es ist einfach nur so, dass Kinder, die im Training sind, wenn sie in der Gegend sind, Vorteile haben.
    Und hör bitte mit dem Begriff "Repressalien" auf. Das klingt so, als würde ich meine Jungs einmal pro Woche Waterboarding unterziehen. ?(


    Wenn ich das schon höre, "in den ersten Wochen die Bank näher betrachten". Hallo, wir sprechen hier von einer E-Jugend. Wenn da mal einer nicht zum Training kommt, verliert er ja auch nicht sofort das Recht zu spielen. Es ist nicht böse gemeint, aber hättest Du selber ein Kind in dem Alter, könntest Du vielleicht besser nachvollziehen, was ich meine.


    Also ich sprach von meiner B-Jugend. Deswegen ja die "ich"-Form.


    Ich halte es aber auch für angemessen, in einer E-Jugend einen Zusammenhang zwischen Trainingsbesuch und -einsatz und Spielzeit herzustellen.

    Hm, was soll ich jetzt dazu sagen?


    Wir machen SIEBEN Tage Jugendhallenturnier, die Eltern müssen zu Zeiten arbeiten, an denen das eigene Kind nicht spielt (Erfahrungswerte - sonst ist plötzlich die Küche leer), drei Tage Jugendcamp, eine Woche Hallenhobbyturnier, drei Tage Pfingstfest --> Zelt für 2000 Leute, usw.


    Obulus halte ich für schwierig.
    Wenn es dumm läuft, hat man lauter Zahler, aber keine Schaffer mehr. ;)

    Das mag ja sein, interessiert aber nicht, denn wir sprachen ja über das Training einer E-Jugend, oder irre ich mich da?


    Aha. Von einem B-Jugend-Schüler darf ich verlangen, dass er in den Ferien trainiert, von einem E-Jugend-Schüler aber nicht?
    Oder habe ich dich falsch verstanden?




    Ich bin selbständig und komme nie auf die üblichen 6 Wochen Urlaub im Jahr. Dieses Jahr sind es die letzten beiden Wochen der Sommerferien, wenn alles gut geht. Diese Zeit möchte ich mit der Familie verbringen und so gestalten, wie ich es für richtig halte. Ich werde niemandem Auskunft oder Rechenschaft dafür ablegen, wann ich wo bin und was ich wann mache und ob wir nun an den Trainingstagen wirklich etwas vorhaben oder nur faul im Garten liegen. Es ist mir dann auch wirklich scheißegal, ob da einer auf dem Platz steht und meint Training machen zu müssen. Ist das so schwer zu kapieren? Dieses Recht steht aus meiner Sicht jeder Familie zu, denn es soll noch Familien geben, die gerne Zeit miteinander verbringen. Wieso willst Du das nicht verstehen?



    Ich verstehe das ja. Absolut.
    Nur musst du als Vater eben verstehen, und da könnte dein Sohn noch so gut sein, dass er in den ersten Wochen erst mal die Bank näher betrachtet. Denn die Regeln gebe ICH als Trainer vor und nicht DU als Vater.

    Ja. Meine unterscheidet sich auch von deiner und entspricht eher der von Ranwie. Es ist ja so: du hast keine Ferien mehr, seit du aus der Schule raus bist. Deine Spieler schon. Für dich in deiner Funktion als Trainer gibt es keinen Unterschied zwischen beiden Zeiträumen (Schulzeit und Ferienzeit), für sie sehr wohl. Ich halte es für klug, das zu berücksichtigen. Ebenso wie die Tatsache, dass während der Ferien ein signifikant höherer Anteil an Spieler und deren Eltern von dir nicht erwartet, dass du deine Zeit für das Training opferst. Wenn du es dennoch tust, kannst du ihnen das meiner Meinung nach nicht vorhalten, du tust es dann ja auch freiwillig. Meiner Meinung nach sind Ferientage nicht anhand des geografischen Aufenthaltsortes der sie erlebenden Subjekte zu beurteilen. Sorry, letzter Satz nochmal ohne Justus-Jonas-Sprech: ob ein Kind in Antalya ist oder zu Hause spielt für mich keine Rolle, Ferien sind Ferien.


    Naja, ich habe studiert - ich hatte quasi über Jahre Ferien am Stück. :D


    Aber mal im Ernst:
    Der Logik, dass ich von meinen Spielern keine Konsequenz (im oben erläuterten Sinne) fordern darf, ich ich selber ja freiwillig konsequent bin, kann ich nicht ganz folgen.


    Im Gegenteil - dieses Jahr sind vier meiner bisher genommenen 20 Urlaubstage für den Verein draufgegangen. In denen bin ich bei unserem Jugendcamp rumgehampelt oder hab unseren Mannschaftsausflug vor- und nachbereitet.
    Da kann und will ich dann nicht akzeptieren, dass jemand nicht kommt, weil ja gerade Ferien sind.

    Ich hab's vielleicht übertrieben dargestellt.


    Die Religion "keine Mannschaftstaktik bis einschließlich D" wird bei uns jedenfalls gerade umgekehrt in "Mannschaftstaktik ab der F". Nur halt kindgerecht.



    Zwecks kindgerechter Formung des BOS:
    Beispiel 5er-Fußball in der F. Der Trainer legt mit Hütchen im Training ein 1-1-2-1 hin. Dann fragt er die Kinder: "Was seht ihr da?" Die meisten sehen einen Drachen. Dann erklärt er, dass man den Drachen ja kaputt macht, wenn man vorne weggeht und hinten stehenbleibt - "und ihr wollt ja nicht, dass der Drachen kaputt geht, Kinder?" (an dieser Stelle gibt es meistens den einen Rabauken, der "Doch!" schreit. :whistling: )
    Die einzelnen Positionen heißen dann z.B. "Drachenbauch" oder "Drachenschwanz". Die Kommandos heißen z.B. "Drachenbauch - Achtung der Drache geht kaputt!"! Die Spieler wissen dann meist, dass sie vergessen haben, sich in Richtung Ball zu bewegen, sondern stehengeblieben sind.

    wenn ich an die Schiedsrichter in der 4.Kreisklasse denke, ohoh. Die sehen oft gar nichts. Da nützt das nichts wenn die 4erkette rechtzeitig vorschiebt, und den Gegenspieler 4 Meter ins Abseits stellt. Das sieht der nicht :evil:


    Herr, bitte lass Gras wachsen für die, die es IMMER noch nicht begriffen haben, das eine Kette zu spielen NICHTS mit Abseits oder Schiedsrichtern zu tun hat.




    Du hättest die Zuschauer vom Gegner mal hören sollen wo wir das 4-0 gemacht haben.Wenn du ein gutes Klima im Verein (Mannschaft) haben willst, und Spass am 4.Kreisklassefußball, dann lasse deine Jungs das System spielen was sie schon Jahre lang gemacht haben.


    Und an den 70jährigen Um-Elf-Uhr-Schon-Das-Dritte-Weizen-Trinkern soll sich der Trainer orientieren?
    Die motzen auch, wenn man mal in rot spielt statt in blau, wenn der Schiedsrichter ne Frau ist oder wenn im Vereinsheim das Bier drei Cent mehr kostet.
    Ne, ne. Vereinsarbeit bitte langfristig begreifen.

    Neues, anderes Thema. Und ich kenne da auch beide Seiten. Es gibt durchaus Eltern, die lieber den entsprechenden Beitrag zur Mannschaftskasse aus ihrer eigenen Tasche leisten würden, als sich mehrere Stunden an einem Tag, den sie sonst frei oder zur anderen Verfügung hätten, auf den Platz zu stellen.


    Das ist auch eine Einstellung, die mir zu akzeptieren schwerfällt.
    (Wobei es sie relaistisch gesehen gibt und bei mir in jeder von mir trainierten Mannschaft leider immer auch vorkam).


    Ich sehe es trotzdem grundsätzlich so, dass sich Eltern bewusst sein müssen, dass es in einer Gemeinschaft wie einem Sportverein nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten gibt.


    Wir haben ca. 45 € als Jahresbeitrag im Verein, wovon ca. 25 € als Beitrag an die Abteilung fließen. Die Ausgaben pro Kind liegen um das Fünf- bis Sechsfache darüber. Da wir kein sponsorenfinanzierter Verein sind, holen wir den Unterschiedsbetrag über viele Veranstaltungen wieder rein. Da brauchen wir die Eltern als Helfer - realistisch gesehen sollte damit das klappt jedes Elternteil einmal im Jahr einen Dienst mit ca. sechs Stunden leisten.
    (Auch hier ist es leider wieder - wie wohl überall - so, dass einige doppelt schaffen und andere gar nicht.)
    Die Alternative wäre eine Anhebung des Beitrags um einen dreistelligen Betrag - da bekämen aber einige finanzschwächere Familien wahrscheinlich Probleme, daher ist das für mich jetzt auch nicht die ganz tolle Lösung.


    Ich weiß ja nicht, ob und wie viele eigene Kinder du hast, aber wenn man eines oder vielleicht sogar mehrere Kinder im Kindergarten- und/oder Grundschulalter hat und evtl. auch noch berufstätig oder ehrenamtlich tätig ist, so schrumpft die freie Zeit doch unglaublich stark zusammen.


    Treffer. :D Kinderlos.



    Aus meiner Sicht handelt der Verein klug, der bei der Verteilung der Termine für die Grilldienste versucht, auf die verschiedenen Bedürfnisse seiner Mannschaften einzugehen und diese nach Möglichkeit zu berücksichtigen.


    Das versteht sich von selbst - die Bambinis sollten nicht den Grilldienst während der Abendspiele machen müssen, weil die zu spät enden, als dass Kinder und Eltern beide noch auf dem Sportplatz sein könnten - so schüfe man u.U. ein Kinderbetreuungsproblem.



    Und vielleicht auch Alternativen für den einen oder anderen Soziophob anzubieten, dessen Kinder diese Eigenschaft glücklicherweise nicht geerbt haben und die im Verein gut aufgehoben sind.


    Schwierig. Schlag mal Alternativen vor. ;)

    Ich habe das sehr wohl kapiert. Aber die Teilnahme an einer Veranstaltung kann entweder verpflichtend oder freiwillig sein. Wenn es aber eine freiwillige Veranstaltung ist, hat jeder das Recht nicht zu erscheinen, oder?


    PFLICHT wäre für mich:
    Papa Müller, du bleibst mal schön daheim vom Ausflug auf die Schwäbische Alb, damit Söhnchen Müller ins Training gehen kann.
    Halte ich - genau wie du - für Blödsinn.


    KONSEQUENZ wäre für mich:
    Wer in den Ferien daheim ist, kommt zum Training. Denn ich stehe als Trainer auch auf dem Platz und habe ehrenamtlich das Training vorbereitet und meine Zeit geopfert. Nichts anderes verlange ich nun vom Spieler auch.


    Zwischen diesen beiden Dingen gibt es durchaus einen Unterschied. Den kann man gerne diskutieren und auch seine eigene Meinung dazu haben. Du hast die deine, ich die meine. Kein Problem.
    Nur die Unterstellung (v.a. seitens Andre), die meinerseits vertretene Meinung sei Kifu-feindlich, die kann und will ich nicht stehen lassen.

    Wir weichen vom DFB-Konzept in ausbilderischer Hinsicht ab.


    Hier in Württemberg wird gelehrt, dass Kinder von Beginn an in Richtung Ballorientiertes Spiel erzogen werden sollen. Es werden auch Vorschläge gemacht, wie eine Aufstellung im 5er-Fußball (F-Jugend), 7er-Fußball (E-Jugend) und 9er-Fußball (D-Jugend) aussehen soll.
    Insofern ist die Unterscheidung, dass es quasi ab der F schon mannschaftstaktische Züge gibt. Natürlich immer in kindgerechten Bahnen - man wird keinen F-Jugendlichen mit Kommandos wie "setz dich ab" belästigen oder von ihm ballorientiertes Verteidigen bei Standards verlangen.


    Diesen Ansatz finde ich logischer als den DFB-Ansatz, der den Kindern, die das ballorientierte Spiel ja eigentlich von Beginn an in sich tragen, dieses erst quasi wieder abtrainieren will ("ja keine Mannschaftstaktik vor der C"), anstatt es kindgerecht zu formen.

    Das verstößt weder gegen irgendein Dogma noch gegen eine andere Regel und ich finde Deine sicherlich lustige Spielstunde im Wald ja auch nicht verkehrt, aber dass Du die Teilnahme zur PFLICHT erklärst und hier so ein Fass aufmachst, ist schon ein starkes Stück!


    Also ehrlich, das mag ja für die Kinder eine Gaudi sein, aber das Ganze in Verbindung mit Begriffen wie "Vorbereitung" und "offizieller Trainingsbeginn" zu nennen, es zur Pflichtveranstaltung zu erklären und sich darüber zu beklagen, dass nicht alle dabei sein wollen, spottet ja wohl jeder Beschreibung.


    Ranwie, du hast es immer noch nicht verstanden. Keiner hat diese Trainings zur PFLICHT erklärt.
    Es geht nur um Leute, die prinzipiell an KEINER Vereinsveranstaltung teilnehmen wollen, weil Ferien sind.
    Das ist ein himmelweiter Unterschied.


    Beispiel: Am 28.8., zwei Wochen vor Ferienende, soll ich mit meinem Team beim ersten Heimspiel der Herren grillen.
    Für uns ne tolle Sache, weil einiges für die Mannschaftskasse über bleibt.
    Hätten alle deine Einstellung, stünden nur wir vier Trainer da und würden uns dem Buckel krumm schuften - die Spieler und Eltern sind schließlich in den Ferien und wollen sich erholen.
    Kann es das sein?

    Es ging hier nie um das Thema "Kindgerechtigkeit", sondern um das Thema "Konsequenz des Trainers" - das haben alle bis auf zwei User auch begriffen.
    Andre, dass du jetzt tobias.hameln vorwirfst, er habe sich nicht deutlich genug erklärt, ist ein Treppenwitz! Er hat nirgends geschrieben, dass er - um in deinen Worten zu schreiben - Kondition bolzen will, den dicken Paule dünner machen oder Mannschaftstaktik üben. Das hast du fälschlicherweise hineininterpretiert, weil du mal wieder deine Religion ausbreiten wolltest. Er hat sich nicht zu verteidigen für etwas, was du ihm fälschlicherweise vorwirfst. Das wär ja grad so, als wäre ich Schuld an einer Ohrfeige, die mir gegeben wurde, weil ich mich nicht gewehrt habe. Meine Güte.


    Um beim Stichwort Religion zu bleiben: Du bist Fundamentalist. Fundamentalisten sind Leute, die ihrer Sache meistens einen Bärendienst erweisen.
    Das beinahe religiöse Eiferertum, das hier bald jedes Thema beherrscht, in dem es ansatzweise Berührungspunkte zum Kifu gibt, ist für mich der Grund, warum ich mich derzeit sehr wenig (bis auf die letzten zwei Tage) am Forum beteilige. Ich denke, das geht nicht nur mir so.
    Und es ist so, dass in jedem Thema immer das gleiche immer wieder durchgekaut wird und Leute, die nicht ansatzweise des Gewinndenkens verdächtig sind, sich immer wieder dessen erwehren müssen. Und das kotzt mich an, denn es nimmt diesem Forum einiges an Qualität.


    Und ja - Kampf für den Kifu ist wichtig. Und nein - ich denke nicht, dass du das Thema Kifu positiv voranbringst. Ich denke sogar, das Gegenteil ist der Fall.

    Tu mal Butter bei dir Fische. Ganz ehrlich, ich will Dich nicht "testen", sondern ich suche nach Ideen, wie ich unser Vereins-Konzept weiter verbessern kann.


    In diesem Thread habe ich unser Konzept verlinkt:
    Der Trainer sollte wissen, was ballorientiertes Spiel bedeutet und das schon in der F, um das Konzept verstehen zu können, ohne es ggf. anzuwenden!


    Schau mal rein, wirst das eine oder andere angepasste oder zum DFB-Konzept verschiedene finden.


    Möchte jetzt nicht wirklich auf die ganze Genese etc. unseres Konzeptes eingehen, da ich kein Romanschreiber bin.





    ABER einer MUSS sich erstmal hinstellen und sagen "das sind die neuen Regeln, daran haben sich alle zu halten".


    Klar. So isses.
    Kommunikation und wie man es rüberbringt ist alles.




    Als wir vor zwei Jahren beschlossen haben, im unteren Jugendbereich eine einheitliche KiFu-Philosophie einzuführen, waren viele skeptisch. Es hat unendlich viel Überzeugungsarbeit gekostet. Ich habe zahlreiche Pamphlete verfasst und unzählige Gespräche mit Eltern und Trainern geführt und führe diese teilweise (jetzt vor allem mit Eltern) immer noch. Einzelne Trainer haben uns verlassen, die meisten aber gehen den Weg mit, bilden sich fort und folgen der Philosophie, auch wenn es nicht jedem leicht fällt. Manche muss man immer wieder erinnern, worum es eigentlich geht.


    Wir beide scheinen das gleiche zu meinen, aber es unterschiedlich auszudrücken.
    Du redest ja auch, anstatt die Leute gleich vom Hof zu jagen, nicht wahr?




    Kompromisse sind gut und notwendig, aber es gibt in eben auch Säulen einer Philosphie, die einfach nicht diskutabel sind. Wenn z.B. ein F-Jugendtrainer nicht bereit ist, alle Kinder gleichermaßen und auf allen Positionen spielen zu lassen, wird er bei uns keine Mannschaft bekommen.


    Das ist und muss die letzte Konsequenz eines Konzepts sein:
    Wer die Grundzüge nicht mitträgt, bekommt keine Rolle bei der Umsetzung.
    Richtig so und auch hier Übereinstimmung.

    Willi, ist das so? Ich habe es doch begründet, warum genau das für mich so nicht ist. Gut, siehste das halt anders und wir sind hier nicht einer Meinung.


    Vielleicht ist es auch so, dass du ebend nicht darauf fixiert bist und es deshalb nicht siehst, richtig?



    Schöner hätte ich es nicht sagen können.
    ich bin nicht fixiert.


    Du bist es aber.
    Und - sorry für die Ausdrucksweise - Fixierungen auf bestimmte Dinge führen meistens zu ziemlicher Scheiße. Zumindest für die Mitmenschen.

    Andre, dein Problem ist unter anderem, dass du andere Postings nur sehr oberflächlich liest oder nicht verstehst.


    KONZEPT....ich mache genau das, was ich in anderen Threads vertreten habe....ich nutze das GUTE Konzept des Dfb. Es ist schlüssig, macht sinn und ist wissenschaftlich fundiert, besser geht es überhaupt nicht. Auf die Frage, wo dieses Konzept denn schlecht ist, habe ich bis jetzt noch keine Antwort erhalten!



    Hat hier niemand behauptet. habe nur geschrieben, man muss es auf die Praxis münzen, und damit ggf. anpassen oder Kompromisse eingehen.



    Ich habe einen B -Trainer kennengelernt. Der sagte, dass ihm auffalle, dass die Jungs nullkommanull in der Lage sind, auch nur einfachste Kritik anzuhören. WAHNSINN!


    Das begegnet mir auch im täglichen Dienst. Was früher ok. war, muß heute ellenlang ausdiskutiert werden und dabei eskaliert es immer häufiger.



    Hmmm... und deswegen muss ich jetzt den Eltern sagen "klar, euer Kind muss in den Ferien nicht ins Training"? Unterstütze ich damit nicht diese Beliebigkeit?



    Ich gehe sogar noch einen SChritt weiter, im Profisport wird auch nicht rumgesülzt und ein Traineröhrchen mit Honig bestrichen, ...da gibts eine Vorgabe -KONZEPT- und das ist an der Philosophie entstanden und ab gehts. Da gibts Koodis und die sprechen an, was anzusprechen ist.



    Profisport und Breitensport sind unterschiedliche Sportarten und nicht vergleichbar. Oder zahlt dein Verein die Trainer?



    Nur da unten in den Vereinen, dort wo das Ehrenamt steckt, da haben bestimmte Leute eine Chance mit ihrer Art und Weise, ...damit kommen sie hier im Forum aber nicht weiter, jedenfalls nicht bei mir!!! Dabei möchte ich es mal belassen. Gruß Andre



    Ja Wahnsinn. Jetzt ist noch das Ehrenamt und die Ehrenamtler schuld. Alle doof außer Mutti.
    Andre, hörst dich eigentlich manchmal selber reden?

    Ich soll mit beim Gewinndenken bewegen?


    In diesem Thread geht es NULL ums Gewinndenken! Und das willst du nicht verstehen, weil du total drauf fixiert bist.


    Hier geht's schlicht und einfach um die Frage der Konsequenz des Trainers bzw. seiner Einforderung von Trainingsdisziplin in einem gewissen Alter oder auch generell. Der Threadersteller selber hat mehrmals glaubhaft deutlich gemacht, dass er nicht ein Felix Magath des Kifu ist.


    Ich übertreibe mal etwas und hoffe dich nicht zu verärgern.....ich könnte zur Versinnbildlichung auch fragen...ob ein bischen schlagen ok ist....entweder man ist schwanger oder man ist es nicht...in solchen Fragen....verstehst du. Und weil ich das so sehe, sehe ich in dieser einzigen Frage auch nicht die Möglichkeit sich zu bewegen. HIer müssen sich andere bewegen, ich nicht.


    Tja, das Leben besteht aus Kompromissen. Und zwar in allen Bereichen. Wer was erreichen will, vor allem im Non-Profit-Bereich und im Ehrenamt, der muss das wissen und können.


    Du bist nur vom einen Extrem ( = Champions League Sieger in der F) in das andere ( = nur Kifu und DFB-Prinzip im reinen Wortsinn sind heilig, praktische Anpassungen sind nicht erlaubt) gefallen.
    Der Unterschied ist, dass dir deine Frau jetzt den Kopf nicht mehr wäscht deswegen, weils keine negativen Auswirkungen mehr auf deine Kinder hat.

    Sprichst Du hier die Kifu-Prinzipien und/oder das DFB-Konzept an? Wo genau hältst Du Anpassungen für erforderlich?


    Ich spreche sowohl als auch an. In ALLEN Bereichen sind Anpassungen erforderlich.


    In meiner Jugendleiterzeit haben wir im Verein ein Jugend-Sportkonzept aufgestellt. Das beinhaltet vieles, was hier immer diskutiert wird, angereichert mit einigen Besonderheiten der württembergischen Fußballlehre.


    Um das umzusetzen - um generell ein Konzept umzusetzen - muss genau geschaut werden, was ich wie unter welchen Voraussetzungen schaffen kann.
    Beispielsweise:
    Ich kann noch so sehr auf Kifu-Prinzipien abfahren - wenn ich als Verein keine anderen Trainer habe, kann ich nur auf die Karten "Weiterbildung" und "Überzeugung" setzen, um Trainer auf den richtigen Weg zu bringen. Da kann ich mich nicht hinstellen wie Andre und sagen "es hat zu sein" und "es muss".


    Ein Konzept und eine Philosophie ist immer nur dann gut, existent und wird verfolgt, wenn die Leute dahinterstehen. Das erreicht man im Ehrenamt nicht durch die harte Hand.

    Also ich finde, die Klicks gehen.


    Oben auf "Amateure" klicken, dann öffnen sich rechts die Dropdown-Leisten.
    Mir ist nicht wirklich klar, wie sich das verbessern ließe. Finde die Leisten recht logisch aufgebaut.


    Klicktechnisch finde ich übrigens grad die Verlags- bzw. Zeitungsseiten am schlimmsten.
    Spiel mal z.B. Sudoku auf der ZEIT-Homepage. Jeder Klick in ein Kästchen wird als neue PageView gezählt. Echt Hammer.


    Ist auch der Grund, warum diese Drecks-Bilderklickstrecken Mode geworden sind, anstatt dass man die benutzerfreundlich in einen Artikel einbaut.

    Der Threadersteller hat sich durch sein letztes Posting selbst disqualifiziert.


    Allerdings läufts mir auch bei deinen Worten kalt gruselnd über den Rücken, Andre. Ich muss immer an den ersten und einzigen Trainer denken, den ich in meiner Jugendleiterzeit rauswerfen musste. Der war immer absolut 1000%ig, total auf sein Ding fixiert, ließ keine andere Position als seine Meinung zu und war der Meinung, dass die anderen einfach nicht erkennen, wie doof sie sind und er im Besitz der einzig wahren Wahrheit.
    Erkennst was wieder?


    Das Leben besteht nun mal aus Kompromissen. Du bewegst dich aber keinen Millimeter, selbst wenn dir Leute wie ich, die schon aktiv in ihrem Kreis für Verbesserungen im Kinderbereich gesorgt haben, erzählen, dass die Praxis Anpassungen erfordert.


    Damit erweist du erstens deiner Sache einen Bärendienst, weil die unangemeldeten Leser die Sache deiner Person gleichsetzen ("was dieser unvernünftige Typ propagiert muss unvernünftig sein") und zweitens bringst du mich in die freakige Situation, als Kinderfußball-Prinzipien-Anhänger gegen einen Kinderfußball-Verfechter argumentieren zu müssen. Heidewitschka!