Beiträge von betreuer72

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    an wem liegts nun, am Trainer oder an den Kindern?

    tja, die Frage stellt sich, ganz klar - Beispiel: unser vorletztes Heimspiel, ein Kind der gegnerischen Mannschaft, benimmt sich schlecht auf dem Platz, tritt, schubst, foult meine Tochter mehrfach, einmal so rüde, dass sie richtig in die Luft fliegt und die Antwort des Trainers des Gegners: der ist halt so, da kann man nichts machen
    na hallo, wer, wenn nicht der Trainer, kann da was machen, der Junge sollte wissen, dass es so nicht geht und das Verhalten Konsequenzen hat.

    die Antwort ist dann stellvertretend für vieles , was so in Mannschaften , auch Umfeld, abgeht.

    genau


    jeder Trainer, aber auch jeder, sollte bevor er die Umstände in seiner Mannschaft und seinem Umfeld kritisiert, zuallerst mal bei sich anfangen.

    Daumen hoch, Günter, da bin ich voll bei Dir ! Er hat eine Vorbildfunktion !

    Noch ein anderer Punkt: Ihr, d.h. du und dein Mann, seid ja sehr engagiert, dafür gebührt Euch auf jeden Fall Anerkennung, Dank und Respekt. Macht aber nicht den Fehler, von anderen Leuten ebenso viel Engagement zu erwarten, wie Ihr es aufbringt. Andere Leute sind nicht so begeistert, das ist ihr gutes Recht. Jeder sollte einen Minimalbeitrag leisten, dazu gehört dann z.B. die gelegentliche Trikotwäsche und der Thekendienst. Aber alles andere sollte freiwillig sein. Da wird es Unterschiede geben und das ist dann auch in Ordnung. Ihr könnt ja am Saisonende, nachdem Ihr der gesamten Elternschaft für die Unterstützung gedankt habt, einen paar Personen noch mal getrennt für bestimmte Dinge danken, die über das Normalmaß hinaus gingen.

    Das schlimme ist, dass es manche Leute sogar "zum Kotzen" finden, wenn man sich engagiert. Von wegen, die schon wieder, jetzt machen sie sich wieder wichtig . ist doch auch blöd, oder ?

    vlt. hat er auch einfach nur den rythmus verloren und braucht ein wenig zeit um wieder rein zu kommen.
    solche dinge wie eine notbremse, einen bock oder einen fehlschuss sprechen wir im training kurz mit viel humor an
    und dann geht es weiter ohne viel analyse oder schuldzuweisungen.

    siebener: aus dem gefühl raus würde ich es genauso sehen wie Du . wahrscheinlich macht er sich eh schon selbst genug Gedanken bzw. Vorwürfe.

    binde bleibt, spielzeit auch. natürlich steht er beim nächsten spiel in der startelf,
    da er euer käptn ist und ihr das vertrauen zu ihm habt. spielt er schlecht, auswechseln, wie jeden anderen auch.
    vlt. ein wenig später als andere, aber auf jeden fall ersetzen.

    ich denke auch, dass jeder, egal ob Kapitän oder nicht, wenn er schlecht spielt, ausgewechselt werden sollte - bei uns in der Mannschaft ist so ziemlich der einzige, der nicht ausgewechselt wird, der Kapitän, der ist komischerweise unantastbar, egal wie schlecht er spielt

    ich bin bei uns Betreuer, wir springen auch beim Training mal für den Trainer ein, wenn er nicht da ist, gestern hatte ich den Schlüssel für alles (Platz, Kabine, etc.), die Trikots, Brötchen, Würstchen, etc.,
    alle anderen kamen, als alles soweit fertig war.
    Und nach dem Spiel sagt unser Trainer zu dem des Gegners, dass er alles immer allein macht - was meinst Du wie ich mich in dem Moment gefühlt habe...

    es gibt Trainer die befassen sich mit hochtrabenden Dingen, andere sind nicht einmal in der Lage grundsätzlich Einfaches seiner Mannschaft rüberzubringen. Manchmal trifft beides auch in einer Person zusammen, die nennt man dann bei uns Fusballprofessor.

    dann haben wir so einen - einen, der gerade gestern gegenüber dem Trainer der gegnerischen Mannschaftz betont hat, dass er alles mit den Kindern alleine macht - wenn du da als Betreuer daneben stehst, versetzt dir das doch einen kleinen Stich

    Hallo,
    ich habe mal eine Frage: wenn meine Mannschaft Anstoß hat, wie weit sollten die Spieler der gegnerischen Mannschaft weg stehen ? Gibt es da eine Regel ?
    Wir haben es in den letzten Spielen erlebt, dass unseren Kindern beim Anstoß im Mittelkreis schon die Gegenspieler auf den Füßen standen und so fast kein Anstoß möglich war

    Zitat von »Trainerfrau111«




    D A N K E !!!! Wenigstens einer der mich versteht, während viele anscheinend überhaupt nicht wissen, was ich überhaupt meine.
    Och, ich habe Dich schon gut verstanden. Vielleicht war meine Antwort nicht gefühlskonform.
    Ich habe auch einen Frauenversteherschein gemacht, vor 16 Jahren. Vielleicht brauche ich ein Update. :P

    hast du da geheiratet ? ^^


    Gruß,
    Uzunbacak

    Bei uns ist es so, dass ich Betreuerin bin und mein Mann nicht trainiert, aber unterstützt, z.B. , wenn wir den Trainer vertreten oder bei der Bewirtung bei Heimspielen (Würstchen besorgen, etc.).
    Wie oft habe ich schon gehört, dass unsere Wochenenden komplett verplant sind, weil Turniere sind oder auch Wettkämpfe meiner anderen Tochter (Leichtathletik). Ich bin auch eine der ersten, die gefragt werden, wenn es um Hilfe bei der Bedienung, beim Verkauf oder auch Kuchenbacken oder Salat, etc. geht. Wie oft hat er sich da schon aufgeregt, weil ich dann halt auch mal weg bin.
    Ich habe in der Woche auch keine wirkliche Zeit für mich, weil ich entweder die Kinder zum Sport bringe, beim Training helfe oder aber, wenn ich zuhause bin, ist er oftmals, da im Außendienst, über Nacht weg und ich kann auch nur auf dem Sofa sitzen und selbst keinen Sport zusätzlich machen, weil keiner auf die Kinder aufpasst.
    Dass mit dem Verständnis betrifft also auch den anderen Ehepartner, nicht nur die Frau des Trainers. Ich kann die Argumentation durchaus nachvollziehen, aber das Problem ist, dass oftmals für Außenstehende wie Eltern gar nicht der Einsatz der Trainer bzw. Betreuer gesehen wird. Obwohl bei uns der Trainereinsatz durchaus gesehen und honoriert wird. Er bekam z.B. ein Geschenk zu Weihnachten von den Eltern und Kindern.

    vielen Dank für den Tipp - ich denke, ich werde ihn mal versuchen - ich sehe z.B. immer, dass schon mein Mann und ich unterschiedlicher Meinung sind, was die Kinder betrifft...

    Sohnemann beschwert sich bei der Mutter:


    Stell dir mal vor, der Papa hat den Max toll gelobt, weil der 6 mal mit dem Ball jonglieren konnte. zu mir hat er nix gesagt, obwohl ich den Ball 20 mal hochgehalten hab, das ist doch unfair. was die Mutter dann natürlich auch noch bestätigte. hatte mal wieder den Schwarzen (oh pardon, natürlich den nichtweisspigmentierten) Peter


    Erklärungsnotstand.: zum Glück wurde dann verstanden, dass Max, der typische Dicke Paule, seine Leistung von 3 auf 6 verdoppelte, was ich als Superleistung empfand, bei meinem Sohnemann die 20 als normal ansah, da er jederzeit in der Lage ist 30-40 mal und mehr den Ball hochzuhalten.


    genau wie Kritik, sollte auch Lob durchdacht angewendet werden.


    es muss ehrlich rüberkommen, es muss sehr klar sein, warum was bestimmtes gelobt wird, man sollte auch wissen, wann man ein Lob vor allen Anderen oder nur dem Jungen alleine rüberbringt, Lob sollte auch in einem absehbaren Zeitraum gleichmässig verteilt sein (Dicke Paule, genauso oft wie dern Leistungsträger)


    Ich selbst hatte eine zeitlang den Fehler gemacht, dass ich die Dicke Paules mehr lobte als die Leistungsträger. ging davon aus, dass sie eh wissen dass sie besser seíen. grosser Fehler. jeder brauch seinen Lobanteil.


    nicht so gut finde ich pauschales Lob, nur so dahingesagtes Lob, Kritik ohne gleichzeitig auch ein Lob parat zu haben, Lob , wo es eigendlich nichts zu loben gibt, aber auch zuviel Lob, da es sich auch schnell abnutzen kann und auch die glaubwürigkeit nicht immer stärkt.


    guenter: Ich denke, das trifft es so ziemlich, danke Günter ! :thumbup:

    @schroeppke: ich muss dazu sagen, dass ich zwei Töchter habe, die beide in derselben Mannschaft spielen. Die Problematik mit den Konflikten betrifft nicht die kleine Tochter, von der jetzt die Rede ist, sondern die Große (die damaligen Probleme haben wir inzwischen allesamt gelöst). Die kleine Tochter hat eigentlich keine Probleme mit dem Trainer (wie es die Große hatte) und auch keine Probleme, ihren Platz in der Mannschaft zu finden. Sie ist ein sehr umgängliches Kind.

    holzi: irgendwie empfinde ich das jetzt als einen persönlichen Angriff, vielleicht irre ich mich da ja auch - ich erwarte in sportlicher Hinsicht überhaupt gar nichts, ich möchte nur, dass die Kinder Spaß haben und vielleicht auch belohnt werden, in dem sie Tore schießen, ich setze niemanden unter Druck, auch meine Tochter nicht.
    Sie ist nicht in einer Opferrolle und ich bemittleide mich auch nicht selbst. Ich bin gefragt worden, ob ich helfen möchte als Betreuer und ich tue es gerne, ich bin kein Trainer und habe dementsprechend auch nicht den sportlichen Background wie die meisten hier. Trotzdem bin ich immer noch Mutter und habe halt auch ein paar Fragen. Momentan kommt es mir ein bisschen so vor, als säßen alle hier und würden sich mit der flachen Hand gegen den Kopf schlagen... ?(


    Ich bin immer dankbar für Tipps und kann auch mit Kritik umgehen, aber ich komme mir gerade abgewatscht vor...

    alles Spekulation, da keiner hier, einschliesslich Betreuer, weiss, was der Trainer mit seiner Aussage eigendlich meinte.


    deshalb sollte er mal gefragt werden.


    guenter: mein Mann hat es mir erst zuhause gesagt, da konnte ich den Trainer nicht mehr fragen, sorry :whistling: