Bei uns gibt es eine Mischregelung. Zum Beispiel spielen Kreismeister der D- und C-Jugend gegeneinander einen Bezirksligaplatz aus in einer Relegation. Dann gibt es diverse Regelungen mit bestplatzierten überkreislich spielenden Mannschaften aus dem Kreis usw. usf. Ist recht kompliziert, versucht aber dem Unsinn, den du beschrieben hast, zu begegnen. Führt dann allerdings auch wieder zu komischen Dingen; in diesem Jahr steigen wir sowohl mit der D-Jugend als auch mit der C2 auf, weil die D-Jugend im Kreis Dritter geworden ist hinter zwei Mannschaften, die weder im D-Jugend noch im C-Jugendbereich das sich daraus ergebende Aufstiegsrecht nutzen können, weil jeweils schon Mannschaften aus dem Verein in der entsprechenden Liga eingegliedert sind.
Ich glaube, dass für unterschiedliche Vereine unterschiedliche Dinge sinnvoll sind. Bei den hochklassigen Vereinen macht das durchgängige System, wie es jetzt vielerorts ist, durchaus Sinn, weil da regelmäßig gute Mannschaften zusammenkommen. Bei Dorfvereinen, die mal einen guten und mal einen schlechten Jahrgang haben, ist es meist unsinnig. Eine weitere Art, dem zu begegnen, ist, dass im unteren Bereich (bei uns: bis einschließlich Bezirksliga) im ersten Halbjahr eine Qualifikation gespielt wird und dann die Mannschaften in Kreisstaffel, Leistungsklasse (=höchste Kreisklasse) und Bezirksliga sortiert werden. Wird bei uns in der A-Jugend praktiziert und soll in Kürze auf C- und B-Jugend ausgeweitet werden. Ich halte das theoretisch für ein gutes System, habe aber noch zu wenig Einblicke, um wirklich sagen zu können, welche Folgen das hat.
