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    Natürlich kann eine A-Jugend auch mal laufen. E-Jugendliche laufen genauso Platzrunden, wenn man ihnen das sagt (wir trainieren einmal die Woche auf dem Platz des Nachbarvereins, da lässt sich das jede Woche wieder nebenan beobachten...). Ich frage mich nur, ob das gut genutzte Trainingszeit ist. Mir ist nicht ganz klar, ob du mit zwei Laufeinheiten in der Woche zuvor meinst, dass ihr alle gemeinsam lauft, oder ob das jeder für sich macht. Wenn es alle gemeinsam machen, dann ist das für mich eher schlecht genutzte Trainingszeit. Wenn ich alle zusammen habe, dann würde ich lieber fußballspezifischer arbeiten. Ist Ansichtssache, nur mein Gedanke dazu.


    Dein Fokus bei dem Trainingslager scheint sehr auf Kondition zu sein, auch gedanklich von dir. Kann man sicher so machen; ich bin mir aber nicht sicher, ob das Prinzip, dann mal richtig reinzuhauen und deutlich über die Belastung in der Saison zu gehen, unbedingt sinnvoll ist. Aber auch das kann man unterschiedlich sehen. Zwei Punkte, die ich aber selbst bei einem Trainingslager mit diesem Fokus fragwürdig finde:


    1) Mit einem 30-Minuten-Lauf beginnen. Du nutzt die Zeit, in der alle frisch sind, geistig wie körperlich, mit einem drögen Ausdauerlauf. Ich würde da eher etwas taktisches machen, vielleicht das, was mir am wichtigsten ist und was für das Trainingslager diesbezüglich im Zentrum stehen soll. Ausdauer trainieren kannst du auch am Ende der Einheit, am Ende des Tages, am Ende des Trainingslagers. Taktik wird mit zunehmender Dauer immer schwieriger, weil unkonzentrierter werden.


    2) Das Sprintvolumen nach und nach erhöhen. Dabei frage ich mich, was das Ziel ist. Schnelligkeit oder "immer mehr machen"? Letzteres, ok, dann passt das vielleicht. Ob sich aber Schnelligkeit gut trainieren lässt, wenn du immer mehr Belastung und Ermüdung hast, wage ich zu beweifeln. Das ist ja eine ungewöhnliche Belastung für deine Spieler, ich glaube also, dass du Schnelligkeit, da es ja auch keine Pausen gibt, so nicht vernünftig trainieren kannst (kommt halt wiederum auf das Ziel an - wenn du sie nur mal richtig schleifen willst und Willensschulung betreiben willst geht das wiederum auch so).



    Deine Hauptfrage, ob du so Muskelkater vermeidest, lässt sich schwierig beantworten, weil aus den Aufzählungen ja noch nicht richtig ersichtlich ist, wie hoch die Belastung in einzelnen Einheiten tatsächlich wird.

    Ich halte deinen Schluss für richtig. @guenter hat ja dargelegt, aus welchen Gründen die "Ausbildungsentschädigung", die eigentlich keine ist, eingeführt wurde. Geradezu absurd finde ich, dass ihre Höhe sich einzig und alleine an der Spielklasse der ersten Seniorenmannschaft des aufnehmenden Vereins bemisst. Bei den meisten Wechseln, die ich hier bisher im Juniorenbereich erlebt habe, hat für keinen einzigen der Beteiligten die Spielklasse der Ersten Herren auch nur irgendeine Rolle bei der Motivation zum Wechsel gespielt. Und bei den meisten Vereinen im Kreis kann ich auch keinen Zusammenhang zwischen den Spielklassen der Senioren- und ihrer Jugendmannschaften erkennen. Es ist schon so, wie z.B. @fak sagt, dass nämlich einige gute Spieler den Verein wechseln, um in einer höheren Spielklasse spielen zu können. Aber es geht ihnen dabei doch um ihre Spielklasse und nicht die der Senioren..

    Da geht ziemlich der Bezug zum Spieler selbst verloren, das stimmt schon. Ich verstehe die Regelung so, dass hier ein gewisser Ausgleich zwischen klassenniedrigeren und klassenhöheren Vereinen geschaffen werden soll, weil die klassenniedrigeren eben für die klassenhöheren mit ausbilden langfristig. Darüber hinaus kann man vielleicht annehmen, dass bei klassenhöheren generell auch mehr Geld im Spiel ist, wobei das sicher nicht ausnahmslos zutrifft und selbst wenn: auch wenn im Verein viel Geld bewegt wird, heißt das ja noch nicht, dass das auch dem Jugendbereich zur Verfügung steht. Ich sehe bei dieser Regelung den Fokus auf den Vereinen, nicht auf dem einzelnen Spieler. Was sicher überdenkenswert ist.

    Es gibt ja immer eine Vermischung zwischen Talentförderung und Wettkämpfen bei diesen Maßnahmen. D.h. die Stützpunkte treten auch gegeneinander an. Wenn da nicht von der Leitung ganz klar entgegengesteuert wird setzt das für Stützpunkttrainer einen Anreiz, die Spieler nicht nach langfristigem Potential, sondern nach aktueller Entwicklung auszusuchen. Das ist in vielen Bereichen recht schwer zu beurteilen, in der körperlichen Entwicklung aber nicht so. Ein größerer, schnellerer Spieler wird auch bei Defiziten erstmal zu guten Ergebnissen in den Wettkämpfen beitragen können. Es gibt also in dem aktuellen System durchaus Anreize dafür, nicht nach den eigentlich vorgegebenen Kriterien auszusuchen, sondern nach aktueller Stärke inkl. körperlicher Entwicklung.

    Das mag richtig sein. Allerdings kennen meiner Erfahrung nach nur die wenigsten Eltern die restriktiveren Wechselvorschriften, die bei uns ab der D-Jugend gelten, bevor sie zum ersten mal betroffen sind. Dann sind Reaktionen wie diejenige von @Else Tetzlaff hier, so zumindest mein Eindruck, eher die Regel als die Ausnahme. Und tatsächlich schütteln die Eltern meiner Noch-F-Junioren mit einer Mischung aus Verblüffung, Verwunderung und Unverständnis die Köpfe, wenn ich ihnen von den Regularien im Zusammenhang gerade mit dem Vereinswechsel im Jugendbereich erzähle.


    Ich stimme ja durchaus dir und auch @guenter darin zu, dass die berechtigten und statthaften Interessen der Vereine nicht völlig unberücksichtigt bleiben dürfen, aber es muss doch das Ziel sein, zu einer Übereinkunft zwischen Spielern und Vereinen zu kommen, die für beide Seiten gleichermaßen akzeptabel ist. Sie sollte natürlich auch mit geltendem Recht vereinbar sein, so dass die Androhung der gerichtlichen Überprüfung einem halbwegs fachkundigen Juristen nicht sofort weiche Knie einbringt..


    Ich glaube, dass zum Verständnis dieser natürlich seltsam anmutenden Regeln die Erklärung von guenter wichtig ist. Vereinswechsel sind aus meiner Sicht da kein Problem, wo Vereine wechselseitig mal davon profitieren und mal im negativen Sinne betroffen sind. Sie sind auch zu hochklassigen Vereinen mit guter Arbeit sinnvoll: selbstverständlich kann ein Verein mit NLZ etwa nicht seine Spieler nur aus dem unmittelbaren Umfeld finden und alle selbst ausbilden, da müssen irgendwann die talentiertesten hinwechseln aus meiner Sicht. Mit gewissen Abstrichen gilt das auch für hochklassige Vereine, die kein NLZ aber einigermaßen gute Arbeit betreiben. Was aber hier zum Beispiel passiert, wenn ich mich an den weiter oben erwähnten Spieler von uns erinnere: Vereine mit höheren Spielklassen bilden nicht vernünftig aus und bedienen sich dann bei anderen. Bei uns im Fußballkreis sieht es etwa in unserem Jahrgang so aus, dass im Stützpunkt seit Jahren und das jetzt auch noch im letzten Jahr, genau zwei Spieler spielen, die im Verein öfter mal Abwehr spielen und es dann auch entsprechend können, ein AV und ein IV. Sonst sind da nur Offensivspieler. Die Stützpunkttrainer sagen sie würden liebend gerne mehr Spieler haben, die auch hinten schon aus den Vereinen einigermaßen wissen, was sie machen müssen. Sie finden aber keine. Wir haben seit Jahren immer gegen die hiesigen Platzhirsche gespielt und uns gewundert, dass da anscheinend 0 Ausbildung in Richtung Defensivverhalten stattfindet (brauchen die halt auch auf Kreisebene nicht, weil sie eh alles gewinnen). Dann stellen die aber fest: oh, jetzt spielen wir ja auf einmal gegen Mainz und Kaiserslautern und kriegen die Hucke voll. Komisch, irgendwie kann bei uns auch keiner anständig verteidigen. Und noch dann sind sie erstmal zu blöd, sich an gute Spieler zu erinnern, sondern sie brauchen erst eine Verbandsauswahlnominierung um dann anhand dieser Vorselektion merken zu können, dass es da ja gute Abwehrspieler gibt. Und anhand der Spielklasse ist so ein Verein dann irgendwann für einen Spieler logischerweise attraktiv. Ich sehe aber nicht ein, dass es da dann keine Gegenleistung für die Ausbildungsarbeit geben soll. Weshalb wir in der Regel erstmal auf der festgelegten Ablösesumme bestehen; dabei aber natürlich auch versuchen, eine Regelung zu finden, bei der der Spieler möglichst bald wieder ans Spielen kommt. Dabei wechseln bei uns Spieler, deren Eltern sich stark im Verein engagiert haben, ohne Aufwandsentschädigung, das leitet sich aus meiner Sicht logisch davon ab, dass es um die Entschädigung des Aufwands geht - wenn der Vater oder die Mutter selber den Aufwand betrieben haben, dann macht auch keine Entschädigung an den Verein Sinn.


    Der Nutzen liegt aus meiner Sicht darin, dass Spieler und Eltern sich einen Wechsel dann besser überlegen.

    @fak, deinen Einwand kann ich nachvollziehen. Allerdings würde ich schon hoffen, dass Vereinswechsel nicht ganz so leichtfertig vollzogen werden wie du es beschreibst, wenn man eine gute Arbeit macht. Das sicher auch vom Umfeld ab, so gibt es ja wahrscheinlich in vielen Kreisen den sprichwörtlichen Hecht im Karpfenteich oder sogar mehrere davon, die aktiv und mit ganz oder teilweise falschen Versprechungen abwerben. Ich würde aber meinen, dass man diesem Problem als Verein auch aktiv begegnen kann. Dazu müsste man vor allem die Eltern der Spieler aktiv aufklären, aber glaubwürdig und objektiv, und ganz sicher nicht mit FUD (Fear, Uncertainty and Doubt). Außerdem ist den meisten Leuten doch auch gar nicht klar, wie aufwendig die Organisation im Verein ist und wofür alles und wieviel an Kreis und Verband gezahlt werden muss. Ich würde mir schon ein so vertrauensvolles Klima in den Mannschaften wünschen, dass man mit Spielern und Eltern vereinbaren kann, dass sie etwaige Wechselabsichten bereits frühzeitig vermelden -- dazu gehört natürlich auch die Gewähr, dass ihnen dadurch keine Nachteile entstehen und man nicht über Gebühr versuchen wird, sie von diesem Gedanken abzubringen. Dann könnte man eben frühzeitig planen. Man könnte darüber wahrscheinlich sogar eine Vereinbarung abschließen: wenn ein Spieler die Wechselabsicht vor einem bestimmten Stichtag, z.B. dem 1.3. oder 1.4., bekannt gibt, so erklärt der Verein, dass er die Freigabe erteilen wird. Gleichzeitig kündigt der Verein an, die Freigabe im Regelfall zu verweigern, wenn die Abmeldung ohne vorherige Ankündigung erst nach z.B: dem 30.4. oder 31.5. erfolgt.


    Es wäre natürlich zwingend notwendig, eine solche Vereinbarung aktiv zu kommunizieren und nicht nur einfach als Teil der Satzung oder so unterzubringen. Aber meinst du nicht, dass das funktionieren könnte?


    Es könnte natürlich sein, dass es dann zu vielen Sicherheitsankündigungen kommt, die nicht ernst gemeint sind. Wenn dem so wäre, müsste man das vielleicht etwas sanktionieren, denn das würde ja dazu führen, dass man weniger Mannschaften einplant und diese, wenn die Ankündigungen großteils nicht wahr gemacht werden, dann zu groß werden.


    Das mit der aktiven und (aus meiner Sicht) glaubwürdigen Aufklärung machen wir. Das hilft auch, auch wenn man auch dann nicht vor unangenehmen Überraschungen gefeit ist. Hatten wir beispielsweise gerade mit einem Spieler aus unserem Jahrgang. Mit dem ist mein Trainerkollege seit Jahren im Dialog, weil klar war, dass Anfragen kommen werden und dass es auch irgendwann sinnvoll für ihn sein wird, zu wechseln. Nachdem wir letzte Saison aufgestiegen sind, war unsere Sicht, dass er noch ein Jahr bei uns spielen sollte, trotz Anfragen von vier Vereinen (die alle in ihrer jeweiligen Region ganz gut sind, aber keine absoluten Topadressen). Das haben wir auch vermittelt und haben dann auch die Zusage bekommen, dass er bleibt. Dann waren aber im Juni nochmal Termine mit der Verbandsauswahl. Dort ist er dann schön bequatscht worden und stand dann am 24.6. mit seinem Vater auf dem Trainingsplatz und teilte mit, dass er den Verein wechseln wird. Ohne weiteren Dialog. Da fragt man sich dann, was die jahrelange Kommunikation genutzt hat, wenn dann auf einmal spontan so eine Entscheidung getroffen wird. Entscheidend ist dabei dann immer auch das Elternhaus. In dem Fall meinte der Vater, sein Sohn müsste das entscheiden. Was ich im C-Jugendalter, alleine, immer noch schwierig finde. So ist uns dann jetzt ein paar Tage vor Ende der Wechselfrist der aktuell stärkste Spieler abhanden gekommen. Die Herausforderung, die wir mit der neuen Spielklasse angenommen haben, unter anderem um Spieler wie ihn zu halten bzw. auch um ihnen zu ermöglichen, noch ein Jahr im Heimatort zu spielen, wird damit ziemlich schwierig, eine Entscheidung wäre möglicherweise anders gefallen, wenn wir das gewusst hätten. Aber, klar, in der Regel hilft aktive Kommunikation schon.


    Das Problem des Hechts im Karpfenteich gibt es sicher so ziemlich überall. Die Frage ist dabei, wie ein solcher Verein aufgestellt ist. Bei uns gibt es in direkter Nähe keinen Verein, der durchgängig gut aufgestellt ist. Nur Pseudohechte. Ein Verein spielt zum Beispiel seit Jahren in der B-Jugend-Verbandsliga, hat aber das Kunststück fertig gebracht mit den besten Bedingungen in der Stadt, was die Infrastruktur anbelangt, keine C-Jugend mehr zusammen zu bekommen. Schon vorher haben (bei einem Verein, der bei den Senioren Kreisliga B spielt) kaum Spieler aus der eigenen Jugend in der B1 gespielt, jetzt kommt dann einfach gar nichts mehr nach. Führt dazu, dass der Verein halt jeden einigermaßen begabten Kicker in der Stadt versucht abzuwerben. Das betraf bei uns meines Wissens 6 Spieler im B-Jugendalter. Da treten wir dann auch mit allen möglichen Mitteln entgegen. Sprich: keine Erlaubnis für Probetraining, keine Freigabe bei Wechsel. Letztlich ist dann jetzt ein Spieler gegangen. Und wir können eine vernünftige B-Jugend stellen, mit Spielern, die wir seit Jahren ausgebildet haben. Der Punkt ist für mich nicht, dass einzelne Spieler wechseln, zu richtig guten Vereinen, das sollen sie. Aber wenn ich als Verein etwas von unten aufbauen will, dann kann ich auch nicht ohne weiteres zulassen, dass andere Vereine bei einem schmarotzen, wenn sie selbst keine vernünftige Arbeit leisten. Dafür sind sicher gute Arbeit und gute Kommunikation die wichtigsten Voraussetzungen, aber mein Eindruck in unserem Umfeld ist, dass es auch Not tut, entsprechend den Regularien sich gegen Vereine zur Wehr zu setzen, die ihren eigenen Erfolg auf Basis der Arbeit anderer erreichen wollen.

    Der Punkt bei diesen Wechseln ist für mich immer folgender: natürlich ist es aus Spieler- und Elternsicht unerfreulich, wenn ein Wechsel erschwert wird. Und es kotzt mich an, dass man im Jugendbereich sowas wie festgelegte Ablösesummen braucht. Ich glaube aber, dass man sie braucht. Wenn Wechsel nur dann vollzogen würden, wenn es entweder im eigenen Verein überhaupt nicht stimmt oder wenn eine richtig hohe Spielklasse möglich ist, dann wäre ich für eine Abschaffung. In der Praxis sieht es aber so aus, dass massenweise sinnlose Wechsel stattfinden, weil man hier Batschklasse A spielen kann statt woanders Batschklasse B. Der Trainer hat mir mal was gesagt, was mir nicht passt? Vereinswechsel. Und auch da sollte es natürlich im Prinzip Spielern frei stehen, sinnlose Wechsel zu tätigen. Das Problem ist aber, dass ein Verein so nicht planen kann, wenn auf einmal mehrere Spieler weggehen. Und es ist aus meiner Sicht mitnichten so, dass das nur bei Vereinen passieren wird, die selbst schlechte Arbeit machen. Wenn der Nachbarverein eine Klasse höher spielt und dann noch irgendwelche Versprechungen macht, dann ist man ganz schnell mal drei oder vier Spieler los und es kann mit einer Mannschaft eng werden.

    Ich halte die Erklärungen dafür, warum statisches Dehnen vor der Belastung nicht sinnvoll sein soll, tendenziell für plausibel, ohne aber diesbezüglich das Fachwissen zu haben, um das wirklich eingehend zu überprüfen. Wir machen 11+ (allerdings in leicht abgespeckter Form, weil ich 20 Minuten ohne Ball im Jugendbereich bei 2-3 Trainingseinheiten für zu viel halte, dazu mache ich dann lieber noch was mit Ball) und ich finde das ganz gut. Natürlich kann ich nicht beurteilen, inwiefern das Verletzungen vorbeugt.

    Ich habe mit Notizen auch gerade mal angefangen, als Experiment, weil ich zu Beginn einer C-Jugend Saison mit vielen Spielern, die aus der D hochkommen, (wie sich herausgestellt hat, sehr zurecht...) damit gerechnet habe, dass wahnsinnig viele Dinge anfallen in den Spielen, auf die einzugehen ist. Damit belästige ich dann nicht (zumindest nicht mit allem) gleich die Spieler beim Spiel, aber es bietet halt auch Ansatzpunkte für das Training. Meine Notizen von einem der bisherigen Testspiele sehen so aus (wobei das natürlich im jüngeren Bereich andere Inhalte wären):


    - weniger Kontakte Mittelfeld
    - rausrücken aus der Kette
    - Stürmer nicht zu weit hinten stehen auch bei Druckphase Gegner
    - Rausrücken nach Klärung
    - "lasst euch nicht verarschen" ist keine Hilfe (Spielername)
    - Anstoß nicht in die letzte Reihe zurück
    - Breite nutzen
    - Steckpässe diago (Spielername)
    - AV ist nicht drauf außen


    Das ist jetzt von vor zwei Wochen und zumindest jetzt weiß ich noch ganz gut, was gemeint war, denke, das ändert sich auch nicht, selbst wenn ich die Notizen später nutzen wollte. Es ist natürlich immer eine Abwägung; man verpasst schon ein paar Sekunden Spiel, aber bei wichtigen Notizen und wenn man davon ausgeht, dass man sonst das ein oder andere vergisst, finde ich das schon sinnvoll. Es darf halt nicht dazu führen, dass man jeden Quatsch aufschreibt und dann nichts mehr vom Spiel mitbekommt. Wenn ich aber vielleicht drei Minuten vom Spiel damit beschäftigt bin, Notizen zu machen und den Rest des Spiels aber sehe, dann finde ich's vertretbar.

    2x die Woche ist doch denke ich Standard. Zwei Wochen vorher wird auch passen.


    Ich würde gar nicht irgendwelche speziellen Übungen zu Grundlagenausdauer etc. suchen und machen. Wenn du spielst trainierst du fußballspezifisch auch das Laufvermögen. Wenn sich da welche zu viel rausnehmen kannst du Zusatzregeln wie "nie stehen bleiben" (sonst Liegestütze) dazu nehmen oder die Spieleranzahl und Feldgröße anpassen. Wenn du Sprint trainieren willst, dann machst du halt Zweikampf, bei dem eine Spielerin die andere verfolgen muss oder ähnliches.

    Was mir zu dem Thema einfällt: ich hielt die Regelung, dass Torhüter im Luftkampf geschützt werden und dementsprechend im Fünfer nicht angegangen werden dürfen, für sehr sinnvoll. Allerdings ging mir immer deren Auslegung auf die Nerven. Die führte nämlich dazu, dass ein Angreifer selbst bei bester Positionierung gar nicht erst versuchen musste irgendwie an den Ball zu kommen, sobald der Torhüter irgendwo in der Nähe war, selbst wenn der Angreifer bestens positioniert war und der Torhüter schlecht zum Ball stand. Sobald es irgendeinen Körperkontakt gab: Freistoß für den Torhüter. Das war meines Erachtens keine sinnvolle Regelauslegung. Noch weniger sinnvoll ist allerdings das, was ich jetzt bereits manchmal sehe, nämlich dass Torhüter relativ hart angegangen werden im Luftzweikampf und das dann weiterläuft. Da wurde beim Änderungsbedarf meines Erachtens Regelauslegung mit der Regel an sich verwechselt und infolgedessen dann das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

    Das ist meines Erachtens noch eher konservativ gerechnet. Also das, was man mindestens brauchen wird, wenn man es einigermaßen detailliert macht.

    Das mit dem Video ist auch so ne Sache. Meine Eltern haben von mir den Auftrag möglichst viel mit dem Handy mitzufilmen (funktioniert überraschend gut). Aber nicht zur Videoanalyse, sondern weil ich am Ende jedes Halbjahres ein kurzes Propaganda Video zusammenschneide (kurze Best-Of-Clips mit fetziger Musik). Glaube aber, wenn man die Kamera auf einem Stativ mitfilmen lässt, dass man durchaus zusätzliche Erkenntnisse gewinnen kann.


    Ja, da gibt's auch wieder unterschiedliche Ziele. Wir haben in der E und D mal sporadisch mitgefilmt, jetzt in der C bei der zweiten sporadisch, bei der ersten eigentlich regelmäßig. Wobei wir dann aber nicht jedes Spiel nochmal angucken und auch wenn wir das tun nur ganz selten mal auch mit den Spielern einzelne Szenen anschauen. Ist sonst einfach zu zeitaufwändig. Bei kleinerem Feld kriegt man ja das Spielfeld auch ganz gut drauf. Wenn du den zusätzlichen Aufwand betreiben möchtest ist das sicher was, was sich ab und zu lohnt. Man sieht doch noch ganz andere Dinge. Es ist aber ein echter Zeitfresser.

    Ich schaffe es bei Spielen in der Regel nicht, zu beobachten. Wir zeichnen deswegen häufiger mal Spiele auf. Ist aber natürlich wieder ein erheblicher Aufwand. Beim Spiel hat man gerade im unteren Bereich so viel zu tun mit auswechseln, Wehwehchen betreuen usw., dass mit Beobachtung nicht viel ist. Also: natürlich fällt einem das ein oder andere auf, aber von gezieltem Beobachten, wie du das dir vorstellst, ist das weit entfernt. Ich glaube auch, dass sich das nur schwer beim Spiel umsetzen lässt. Dazu müsste man ja handlungsentlastet sein und als Trainer ist man das eben in der Regel nicht. Ich schaue mir sehr gerne ab und zu mal ein Training von außen als Zuschauer an, da sieht man dann viel mehr. Bzw. haben wir ein großes Trainerteam und zwei Wettkampfmannschaften und oft schaut der Trainer, der gerade nicht die Wettkampfmannschaft betreut, auch noch zu und kann dann seine Beobachtungen mitteilen. Das findet aber bei uns auch nicht gezielt statt. Wenn es gezielt wäre müsste es sich aber ja bei Spielern, die man kennt, auch danach richten, auf welche speziellen Inhalte man sich konzentrieren will.

    Ich hatte ja schon gesagt, dass es unterschiedliche Ziele und Schwerpunkte bei so einem "Trainingslager" gibt. Wir schaffen es durchaus, dass auch nachmittags noch Konzentration da ist. Die Frage ist halt, ob ich das will oder für nötig halte. Wenn man einen anderen Fokus hat ist das ja völlig ok, hatte ich ja schon geschrieben.

    Morgens Kondition/Laufparcous/schnelle (Umschalt)Ballspiele - Mittagspause (evtl. Grillen ja die Eltern was und bringen Salat mit) danach 1 - 2 Stunden Ruhepause/Abschalten - vielleicht bietet sich ja hier an das die Mannschaft ein Playstation FIFA/PES Turnier macht. Nachmittags 1 gegen 1 bis 4 gegen 4 Spiele und ein wenig Theorie/Taktik mit Hinblick auf Großfeld abends gemeinschaftliches Grillen/Lagerfeuer. Evtl auch Übernachten/Zelten ansonsten nach Hause und dann Sa und Sonntag das gleiche (natürlich mit Variation und beim Playstationturnier die KO Runde und Sonntags dann das kleine und Große Finale) evtl. noch Abschlussspiel gegen eine andere Mannschaft oder die Eltern.

    Das finde ich in der Reihenfolge nicht besonders gelungen. Morgens müde machen, dann schön die übrig gebliebene Konzentration an der Playstation verballern und dann Theorie? Wenn das Trainingslager (was ich prinzipiell durchaus für eine gute Idee halte; wir machen allerdings nur einzelne Tage, bei denen wir dann gemeinsam am Sportplatz sind, so von 10-17 Uhr) einen sportlichen Fokus haben soll, dann würde ich das anders machen. Solche Tage sind, weil man Zeit hat, tatsächlich gute Gelegenheiten, um sich mit taktischen Sachen ein wenig zu beschäftigen. Das würde ich dann aber morgens machen, wenn (hoffentlich) alle einigermaßen wach sind - und es dann eben in der Praxis umsetzen im weiteren Verlauf. Massives, fokussiertes Lauftraining halte ich für keinen guten Inhalt in einem "Trainingslager" im Breitensport - die Spieler/innen werden allein durch den Trainingsumfang sowieso schon höher belastet als sonst. Wenn man dann noch, insbesondere am Anfang, hohe Intensitäten reinknallt, weiß ich nicht, ob das besonders sinnvoll ist. Darüber hinaus meine ich mich zu erinnern, dass sich die konditionelle Arbeit im Frauen/Mädchenbereich sinnvollerweise ein bisschen anders gestaltet als im Männer/Jungenbereich; weniger Fokus darauf in der Vorbereitung, dafür kontinuierlichere Arbeit an dem Thema - aber da gibt es hier im Forum Teilnehmer, die sich besser auskennen. Zu einem sportlich orientierten Trainingslager gehört dann für mich auch kein Grillen in der Mittagspause, sondern eine für Sport und insbesondere Fußball passende Nahrung. Etwa Nudeln mit Tomatensauce. Schmeckt allen, ist kohlenhydratreich und ist schneller verdaut als Fleisch. Ein Abschlussgrillen ganz zum Ende ist natürlich was anderes.


    Das bezieht sich jetzt aber nur auf ein sportlich fokussiertes "Trainingslager". Wenn man eher die Mannschaftskomponente im Blick hat kann man natürlich sehr wohl den Ablauf so in etwa machen, dann kann man zum Beispiel auch das Fifa-Spielen als wichtiger ansehen als die gute Konzentration beim zweiten Training.


    Insgesamt stellt für mich aber ein Trainingslager ja noch keine Vorbereitung dar. Die ursprüngliche Frage ist ja auch sehr (zu?) allgemein gehalten. Um da aber auch mal kurz drauf einzugehen: Vorbereitung nach alter Schule im Sinne von erstmal Laufschuhe mitbringen und Waldläufe machen? Nein. Generell nicht mehr, und im Jugendbereich erst recht nicht mehr und dann im Mädchenbereich wahrscheinlich nochmal erst recht nicht. Ich weiß nicht, ob tatsächlich ein Wechsel des Spielfelds stattfindet - das muss ja im Mädchenbereich nicht unbedingt der Fall sein. Wenn ja, dann wäre für mich ein Inhalt der Vorbereitung die Gewöhnung an neue Umstände. Vielleicht etwas vergrößerte Passdistanzen. Und natürlich immer auch taktische Dinge, die sich dann ändern würden. Bzw. generell deine taktischen Vorstellungen. Was Kondition anbelangt gibt es generell zwei Schulen; einmal erst Grundlagenausdauer aufbauen und dann Schnelligkeit, Kraft etc. obendrauf setzen. Oder aber von Anfang an alles trainieren. Vom Aufbau her würde man erstmal auf Umfang gehen (ggf. etwas längere Einheiten) und dann nach 2 Wochen oder so auf mehr Intensität. Das alles aber natürlich fußballspezifisch, nicht mit ständigen Läufen, die fußballunspezifisch sind. Da ich aber davon ausgehe, dass wir von reinem Breitensport reden, weiß ich nicht, wieviel Sinn es ergibt, sich da groß drum zu kümmern. Ich würde weitgehend auf ein paar taktische Dinge eingehen, gerade wenn sich da etwas geändert haben sollte oder neue Spielerinnen dazu gekommen sein sollten; ansonsten darauf achten, dass die Spielerinnen sich ausreichend fußballspezifisch bewegen, dann passt das schon.

    @fakDas habe ich bestimmt schon mal gesagt, aber ich wiederhole das gerne: Das ist vermutlich das beste Konzept, dass ich für die Lösung dieses Problems kenne. Es hört sich fast zu schön an, um wahr zu sein...Wichtig finde ich aber auch folgende Sätze:


    Die gutn Trainer benötigt man definitiv. Zumal ein (kurzfrist-) erfolgsgeiler Trainer bei Euch nicht reinpassen würde, da er sicher gerne eine TEam nur aus den Guten zusammen stellen und trainieren wollte. Und ich kann mir auch vorstellen, dass man bei den Eltern der guten Kicker viel Überzeugungsarbeit leisten muss. Ist es das, was Du mit "langem Atem" meinst?


    Grüße
    Oliver

    Erfolgsgeil sind wir durchaus beide selber. Entscheidend ist halt die Überzeugung, dass dementsprechendes Handeln im Kinderfußball nicht weiterhilft. Da stehen bei mir einige Jahre Erfahrung als Trainer dahinter und beim Kollegen über 20 Jahre auf allen Ebenen, von Kreisstaffel Dorfverein über einen Oberligisten bei den Senioren bis hin zu Auswahlmannschaften. Die Vorgehensweise ist für uns gut so, lässt sich aber deswegen noch nicht notwendigerweise überall auch so machen. Sobald zum Beispiel Staffeln von Anfang an nach Leistung/Alter eingeteilt werden, wie das wohl in vielen Kreisen ist, hat man mit der Vorgehensweise ein Problem.


    Die Überzeugungsarbeit war durchaus notwendig, fällt aber natürlich leichter, wenn man durch entsprechend hochklassige Erfahrungen als Trainer eine gewisse Autorität in einem Dorfverein hat. Ein Großteil dessen ist aber auch passiert, bevor ich dazu gestoßen bin, Mitte des ersten Jahres der E-Jugend. Ab da hat's dann auch im Trainerteam richtig gepasst. Vorher gab es wohl durchaus andere Ansichten, auch vom Vater des in Bambini und F-Jugend stärksten Spielers, der damals auch im Trainerteam war und doch gerne öfter mal gewinnen wollte. Der Spieler war übrigens Ende der D-Jugend nur noch irgendwo zwischen D1 und D2 einzuordnen leistungsmäßig, bevor er zu Beginn des ersten Jahres C-Jugend ganz aufgehört hat - so viel nur zu Entwicklungen; Spieler, die in der F-Jugend wohl noch Schwierigkeiten hatten, geradeaus zu laufen, haben letzte Saison im jüngeren C-Jugendjahrgang Bezirksliga gespielt.


    Was ich mit dem langen Atem vor allem meinte, war, wie man als Trainer empfindet. So gut man diese Vorgehensweise findet; man verliert damit zunächst mal einfach mehr Spiele als nötig. Wenn man einen gewissen Ehrgeiz als Sportler hat ist das manchmal schwierig. Wenn du das x-te Mal gegen den Nachbarverein die Hucke vollkriegst fragst du dich schon, ob das so wirklich richtig ist und ob es wirklich nötig ist, dass Kinder, die wenig Talent und manchmal sogar wenig Interesse zeigen, genau so lange auf dem Platz sind, wie die Besten. Das je nachdem vier Jahre, in F- und E-Jugend mitzumachen, bei 2:2 10 Minuten vor Schluss den stärksten Spieler auszuwechseln, weil er schon viel Spielzeit hat und dafür einen zu bringen, der richtig schlecht ist, und dann noch 2:4 zu verlieren. Das machte, zumindest mir, nicht immer Spaß. Irgendwann gab es dann aber Schlüsselmomente. Ein Verein in der Stadt kann keine D-Jugend stellen und drei richtig talentierte Jungs wechseln zu uns, auf den Aschenplatz, weil sie von uns so viel gutes gehört haben. Ein Spieler, der immer schmächtig war, technisch schwach und oft desinteressiert, macht nach Jahren, in denen keine klare Weiterentwicklung zu sehen war, auf einmal körperlich einen Schub und entwickelt parallel Ehrgeiz, spielt mehrere Stunden pro Tag Fußball und bringt im Training irgendwann erfolgreich Übersteiger an und wird robust in Zweikämpfen. Solche Sachen. Und was zentral war: wir haben in der D-Jugend dann irgendwann gegen den Nachbarverein gespielt, gegen den es in E- und F-Jugend ständig Klatschen gab. Pokalspiel. 10 Minuten vor Schluss stand es 4:0 für uns, wir haben nochmal durchgewechselt und auf der Bank saßen dann vier Stützpunktspieler und es ist bei 4:0 geblieben. Und dann merkst du, dass es neben dem menschlich vernünftigen Umgang mit allen Kindern auch sportlich nicht so verkehrt war. Aber die Zeit, bis es solche Erlebnisse vermehrt gibt, ist ganz schön lang.


    Das System mit den Staffeln ist wie bei uns. Ich habe es schon 10x hier beschrieben und schreibe es nochmal, weil es passt. Wir haben es folgendermaßen gemacht: Training lief mit allen Kindern gemeinsam. Dazu gab es Spielgruppen. Die Spielgruppen wurden gemischt eingeteilt, so dass jede Mannschaft etwa gleich stark war. So haben wir es vermieden, in die (bei uns so genannte) Meisterrunde zu kommen und damit nach Stärke einteilen zu müssen. In jeder Mannschaft haben alle Spieler über eine Runde verteilt dieselbe Spielzeit bekommen. Führte dazu, dass wir in der Herbstrunde meistens mehr Niederlagen hatten, in der Frühjahrsrunde mehr Siege. Dadurch, dass aber alles als eine große Gruppe zusammen lief, haben wir im Training aber die Möglichkeit gehabt, unterschiedlich zusammenzustellen. Je nach Inhalt wurde da dann auch durchaus nach Leistung zusammengestellt, um passende Übungen anbieten zu können. Bei den Spielen waren wir aber der Ansicht, dass Siege in dem Alter nicht so wichtig sind, dass es im Gegenteil für einen starken Spieler auch mal förderlich sein kann, mit Niederlagen umgehen zu lernen. In der D-Jugend und jetzt C-Jugend haben wir das Konzept, alle Spieler einer Jugend möglichst als große Gruppe zusammenzuhalten beibehalten, haben aber die Unterteilung nach Leistung (wenn auch mit viel Durchlässigkeit) dann vorgenommen, wie es auch den Spielklassen entspricht. Unser Jahrgang ist der erste, mit dem so vorgegangen wurde, bei allen Jahrgängen darunter läuft es genauso.


    Ergebnis bislang: statt bislang maximal mal 10 Spielern pro Jahrgang in unserem Verein haben wir 20 in der C-Jugend. Vorher stellte unser Verein alle 2 Jahre oder so einen Stützpunkt/Kreisauswahlspieler und alle paar Jahre mal einen Verbandsauswahlspieler; in unserem Jahrgang sind es 6 Stützpunktspieler (wovon allerdings zwei von sich aus von anderen Vereinen zu uns gekommen sind) und 2 Verbandsauswahlspieler; im Jahrgang darauf haben jetzt wieder zwei eine Einladung für den ersten Lehrgang bekommen (wovon allerdings einer auch aus einem anderen Verein stammt und von dort zu uns wollte). Es ist also so sowohl Breite entstanden als auch eine für einen Verein unserer Größenordnung durchaus beachtliche Spitze. Darüber hinaus haben wir meinem Eindruck nach einen tollen Zusammenhalt auch mannschaftsübergreifend, was ich unter anderem in dem (organisatorisch) gemeinsamen Trainieren begründet sehe.


    Nur mal so als Beschreibung, wie man es zum Beispiel auch machen kann - ohne so notwendigerweise den talentierteren Kindern irgendwie zu schaden, weil sie zu viel mit schwächeren spielen mussten oder so. Ich glaube, dass die Erfahrungen bei unserer Vorgehensweise mindestens so wertvoll sind wie die in einer stärkeren Runde mit stärkeren Gegnern. Das ist dann eher später wichtig. Wobei man natürlich wieder nicht dahinter gucken kann, was passiert wäre, wenn wir es anders gemacht hätten. Vielleicht wären dann die stärksten noch besser? Ich bezweifle es aber. Und ich glaube, dass wir dann weniger Breite hätten und weniger Zusammenhalt. Zugegebenermaßen sind wir auch, was die Trainer anbelangt, außergewöhnlich gut besetzt für einen Verein wie unseren, damit haben die Erfolge sicher auch viel zu tun. Aber eben auch diese Vorgehensweise, für die man allerdings einen ganz schön langen Atem braucht.