Beiträge von fak
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http://www.hfv-online.de/filea…dnungen/Jugendordnung.pdf
Siehe etwa Seite 18 hier. Das ist jetzt für den HFV, die Beträge stimmen aber etwa mit den aktuellen für den FVR überein.
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open-minded: ich habe da auch durchaus einen "Profifußball in der F-Jugend"-Vibe empfangen. Habe mich allerdings dagegen entschieden, hier jetzt wieder das große Kinderfußball-Fass aufzumachen. Dessen Inhalte ergießen sich ja schon über 90% der Diskussionen hier (was auch naheliegend und richtig ist). Ich finde es aber auch vor dem Hintergrund des Kinderfußballs legitim, sich zu überlegen, was man mit jemand macht, bei dem man großes Talent vermutet. Auch wenn meines Erachtens die Antwort ist, dass man zunächst mal nichts groß Besonderes machen sollte, sondern eben nur in einem Punkt möglichst nichts versäumen sollte. Wobei das natürlich ein Punkt ist, der allen anderen auch nicht schadet - auch in der untersten Kreisklasse ist ja meines Wissens Beidfüßigkeit nicht verboten.
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Es gibt wenige Dinge, die dann im höheren Alter so erschwert sind, wie das Erlernen von Beidfüßigkeit. Darauf würde ich achten. Und sonst nicht überdrehen. Jüngere F-Jugend ist noch sehr früh.
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Nur mal so als Frage, heißt das das alle Spiele in einem Altersbereich parallel stattfinden? Bei uns (BFV Oberbayern) legt der Verein den Spieltag und die Anstoßzeit fest.
Als A-Jugendlicher habe ich mich auch immer auf die Freitagsspiele gefreut, meine Mitspieler auch denn da waren sie meist vom Vortag nicht so "angeschlagen" wenn sie mal wieder durchgezecht haben.Hier ist das auch so, was bei uns gerade zu einem hübschen Verlegungsmarathon führt, weil die Spiele sonst so liegen, dass Mannschaften ca. 5 Minuten Aufwärmzeit vor dem Spiel haben.
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Macht es Sinn die Jungs bei Übungen so ein zu teilen, das die etwas besseren und die Jungs mit Nachholbedarf in jeweils einer Gruppe die Übungen durchführen? So könnte man der Über und Unterforderung entgegenwirken, allerdings könnten die Jungs mit Nachholbedarf das ganze nicht so gut aufnehmen?! Gibt es andere Möglichkeiten?Ich glaube, dass einigermaßen leistungshomogene Gruppen förderlich sind, also so eine Einteilung Sinn macht. Es ist dann nochmal wichtiger als sowieso schon, eindeutig darauf hinzuweisen, dass unabhängig von fußballerischen Fähigkeiten alle respektiert gehören. Wird das gelebt, dann gibt es auch kein großes Problem mit solchen Einteilungen, insbesondere wenn das Ganze auch durchlässig ist. So zumindest meine Erfahrung.
Ich weiß nicht, ob sich das nun auch auf etwa Viererkette bezog, aber da haben wir zum Beispiel die Erfahrung gemacht, dass unser technisch schwächster Spieler dadurch unverzichtbar wurde, dass er die Viererkette außergewöhnlich gut gerafft hat und nach einer Weile dann auch umsetzen und sogar schon für andere mit organisieren konnte. Die intellektuellen Anforderungen, die das ballorientierte Spiel da durchaus stellt, sind also auch eine Chance, um Spielern, die technisch vielleicht limitiert sind, Gelegenheit zu geben, zu glänzen.
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Wie angedeutet gab es die ärztlichen Untersuchungen in unserem Fall, allerdings ohne Ergebnisse. Da trainingsmäßig irgendwie anzusetzen finde ich ja gerade schwierig, weil der Trainingszustand in keinerlei Weise vom Training vernünftig beeinflussbar scheint. Mehrere Einheiten pro Woche und dann keine 5 Minuten laufen zu können ist halt, wie auch im Titel dieser Diskussion erwähnt, eigenartig.
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Das Thema ist für mich sehr interessant, weil wir in unserer Mannschaft einen Spieler haben, den ich ähnlich beschreiben würde. Halt 13 und männlich, aber selbes Problem. Der Junge kommt seit 6 Jahren regelmäßig zum Training, sieht körperlich auch fit aus, es gibt keine bekannten gesundheitlichen Probleme (wir haben der Mutter irgendwann nahe gelegt, das untersuchen zu lassen) und der Junge ist läuferisch so dermaßen eine Kröte, dass es nicht feierlich ist. Ein Sprint über 20m oder 200m Dauerlauf und der ist im Prinzip fertig und braucht erstmal 5min Erholung. Bin da ähnlich ratlos wie sturmi85.
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Bei uns, auch FV Rheinland, sind die Standardspielzeiten für die A-Jugend auch freitags abends und ich finde das auch gut. F-Jugend freitags nachmittags, E-B samstags. Wobei ich die Spielzeiten teilweise nicht so toll finde. Die E-Jugend liegt in der Regel mittags. Da könnte man meines Erachtens auch auf vormittags gehen und hat im Sommer bessere Bedingungen; angenehmer für Familien finde ich's auch, wobei sich da die Meinungen unterscheiden dürften. Für einen Verein wie meinen, mit allen Jugenden bis zur C-Jugend mehrfach besetzt, darüber einfach, sowie zwei Seniorenmannschaften, bei einem Sportplatz, könnte das auch den Samstag wenigstens ein bisschen entzerren. Wir versuchen unsere Heimspiele gerade so gelegt zu bekommen, dass man vielleicht zwischen den Spielen noch ein paar Minuten zum Warmmachen hat und dass nicht ständig Kabinen doppelt belegt werden, stoßen dabei aber nicht unbedingt auf Wohlwollen bei den Verantwortlichen (man kann Wunschspielzeiten angeben, die dann aber IMMER ignoriert werden - was ein wenig die Frage aufwirft, wozu das dann dienen soll, dass man das angeben kann).
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Finde das prinzipiell gut. Wir haben, als unsere Jungs doch noch sehr zurückhaltend waren im Vergleich zu Altersgenossen, mal American Football-Trainer da gehabt und haben mit denen einige Übungen erarbeitet, die Elemente aus dem American Football dann auch ein bisschen mit Fußball verbinden. Die Übungen machen wir (selten) auch jetzt nochmal. Das war glaube ich eine super Erfahrung. Bei in der Regel zwei Einheiten in der Woche ist natürlich die Frage, wieviel von der wenigen, konzentrierten Fußballzeit, man dann auch noch für andere Dinge verwenden kann/will. Andererseits ist es, so lange wir nicht unbedingt Profis ausbilden wollen (und die würden dann irgendwann sowieso mehr trainieren) möglicherweise wesentlich wertvoller und intensiver, mal was ganz Anderes zu machen, anstatt der üblichen Fußballeinheit.
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Das war ja auch wiederum nur ein Scherz meinerseits.
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Mir scheint, dass ihr die Schlechtigkeit der Welt im Allgemeinen und des Kinderfußballs im Besonderen nicht so ganz ernst nehmt...
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Da dürfte sich das Aufbleiben gelohnt haben...
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Ich glaube das Problem mit Krul ist weniger, dass er eingewechselt wurde, sondern wie er sich dann beim Elfmeterschießen verhalten hat. Ich hätte da gerne eine deutliche, frühzeitige Ermahnung seitens des Schiedsrichters gesehen und dann zügig eine gelbe Karte und notfalls noch gelb-rot hinterher. Dieses permanente Angequatsche der Schützen und das Rumgehampel außerhalb des Tors waren für mich unsportlich.
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Als junger Trainer ging es mir nahe, als ein Spieler den Verein wechseln wollte, den ich trainiert habe. Weil ich es auf mich bezogen habe. Mittlerweile sehe ich das differenzierter. Es gab allerdings auch jetzt nochmal eine Situation, über die ich ab und an nochmal kurz nachdenke: ein Spieler, der den gesamten unteren Jugendbereich im Verein war, beim gleichen Trainerteam (ich bin ab E-Jugend dabei) und dessen Vater auch sehr engagiert war, bei Arbeiten am Sportplatzgelände, regelmäßig dabei, etc., wurde nach dem ersten Spiel der D-Jugend abgemeldet. Schriftlich, völlig aus dem Nichts. Auf mehrere Anrufe hin wie auch auf Emails gab es keine Reaktion seitens Mutter oder Vater. Bis heute, fast zwei Jahre später, hat niemand im Trainerteam auch nur den blassesten Schimmer, was der Grund für die Abmeldung war. Der Junge spielt jetzt bei einem anderen Verein; bei drei Spielen gegen diesen Verein in der letzten Saison stand er jedes Mal auf dem Spielberichtsbogen, wurde dann aber aus laut dortigen Trainern verschiedenen Gründen kurzfristig gestrichen bzw. hat sich für das jeweilige Spiel entschuldigt. Sowas gibt einem dann schon nochmal zu denken; auch ganz unabhängig davon, dass ich den Jungen enorm gut leiden konnte.
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Bei uns (Dorfverein) gibt es monatliche Aufwandsentschädigungen, die meines Wissens von 20€ (Assistenztrainer, einmal die Woche dabei) bis irgendwo in den dreistelligen Bereich gehen. Es geht hauptsächlich nach Zeitaufwand, die Kopftrainer, die wir in jeder Jugend haben, erhalten mehr als die anderen Mitglieder des Trainingsteams, u.a. weil die auch den Organisationsaufwand an der Backe haben. Der F-Jugend-Kopftrainer erhält meines Wissens die größte Aufwandsentschädigung, weil wir in der F-Jugend einen guten Kopftrainer wollen und aber F-Jugend meist für Trainer, die nicht gerade Väter sind, nicht so besonders attraktiv ist und weil eben wiederum der Organisations- und Erziehungsaufwand (Kinder/Eltern) bei über 40 Kindern dann doch recht groß ist.
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Für mich stellt sich wenn ich ehrlich bin die Frage brauchen wir überhaupt die Stützpunkte? In den STützpunkten befinden sich nur Spieler aus Amateurvereinen und in jedem Fußballkreis gibt es wahrscheinlich ein oder zwei Vereine die einen Großteil der Spieler abstellen.
Wäre es nicht sinnvoller wenn die Spieler aus den kleinen Mannschaften in die größeren gehen und somit da dann bei drei oder vier Einheiten die Woche sich möglicherweise besser entwickeln? SO würde man erstmal Verantwortung an die Vereine abgeben aber würde das nicht langfristig durch mehr Einheiten die Qualität erhöhen?
Das würde natürlich nur dann funktionieren wenn die Vereine für gute Trainingsqualität sorgen...Ich weiß das ist jetzt sehr provokativ aber ich finde es trotzdem interessant mal über das was wäre wenn zu denken

Der entscheidende Satz ist der mit der Trainingsqualität...
Ich hab selber noch die Anfänge von Stützpunkten mitbekommen. Habe zu der Zeit bei keinem Spitzenverein, aber bei einem recht großen Verein gespielt. Das Training im Stützpunkt war qualitativ hochwertiger; selbst wenn das nicht so gewesen wäre, wären es nochmal andere Impulse gewesen (wobei es da auch Schwierigkeiten geben kann natürlich - wir vermitteln im Verein, dass mit einem Kontakt spielen super ist, wenn das geht, im Stützpunkt vermittelt zumindest einer der Trainer, dass immer mindestens zwei Kontakte gemacht werden sollen, das ist für einen 11jährigen nicht so ganz leicht zu handlen je nachdem). Wenn man aus welchen Gründen auch immer noch nicht so früh wechseln will, dann bietet der Stützpunkt eine Trainingseinheit die Woche zusätzlich und auch Vergleichsmöglichkeiten mit anderen starken Spielern, sowie die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen (zu Spielern und dann ggf. auch zu anderen Vereinen). In einer Region mit vielen Profivereinen mag das anders aussehen, aber hier in der Fußballprovinz (Rheinland, in dem Fall) halte ich die Stützpunkte generell erstmal für eine Bereicherung.
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So weit ich das beurteilen kann, halte ich die hiesigen Stützpunkttrainer für kompetent. Die Sichtung für die Verbandsauswahl fand ich allerdings merkwürdig, weil ich mich nach Ansicht eines kompletten Turniers der Stützpunkte, bei dem dann überwiegend Spieler nominiert wurden, die mir nicht oder sogar negativ aufgefallen waren, gefragt habe, ob ich denn so überhaupt keine Ahnung von Fußball habe. Vielleicht lag es auch daran, dass der für den Jahrgang hauptverantwortliche Trainer die Hälfte der Zeit mit seinem Nebenmann gequatscht hat, statt die Spiele zu gucken...
Ich glaube, dass die Stützpunkte für Spieler aus Vereinen mit nicht so tollen Trainern eine super Möglichkeit sind, um 1. Dinge zu lernen, die sie sonst nicht lernen würden und 2. Kontakte zu knüpfen für einen Vereinswechsel. Unabhängig davon ließe sich da sicher viel verbessern. Das sehe ich bei uns ganz stark im Torspielerbereich, wo ich weder die Auswahl der Spieler für den Stützpunkt nachvollziehen kann noch eine vernünftige Ausbildung der Torspieler im Stützpunkt stattfindet.
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Hi,
Die Kinder haben in dem Alter noch eine Grundkondition, diese reicht m.M.n. für das aus, was sie vorhaben.Das hat man mir beim Trainerlehrgang auch erzählt. Es traf aber weder auf die Mannschaft zu, die ich damals trainiert habe, noch auf die, die ich jetzt die letzten Jahre trainiere. Wir haben Kinder dabei, die sind seit 6 Jahren dabei, haben sogar über 90% Trainingsbeteiligung, sind aber nach 5 Minuten laufen (fußballspezifisch oder fußballunspezifisch) komplett am Ende. Das ist natürlich ein Extrembeispiel, aber dass in den unteren Jugenden bei allen Kindern von Haus aus Bewegungsdrang und -fähigkeit in einem gewissen Maße vorhanden sind, das halte ich für überholt.
Nichtsdestotrotz würde ich auf keinen Fall fokussiert Ausdauer trainieren in der D-Jugend. Schau halt, dass das Training immer viel Bewegung enthält und geringe Standzeiten; das ist ja auch unabhängig vom Ausdaueraspekt ein guter Grundsatz.
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Ich würde eher fragen: was ist mit Löw los? Einstudierte Standards? Sinnvolle Einwechslungen? Wo kommt das denn auf einmal her?
