überwachung der freizeit durch eine app die zusätzliches fußballfernes training unterstützt?
geht gar nicht! im breitensport und bei jugendlichen sowieso nicht.
einfluss auf die aufstellung? boa, wie kagge ist das denn!
es reicht doch wenn man das empfiehlt und ansonsten sollte man sein training so gut gestalten,
dass man die grundlagenausdauer auch so hinbekommt. wenn jemand bock hat ist es ja toll,
er hat sicherlich einen körperlichen vorteil, aber der ist auch schnell eingeholt.
dann noch einen coopertest oder laktat werte checken vor beginn der vorbereitung um die app werte zu prüfen, oder?
oh je...
grundsätzlich werden unsere kinder zuviel gescannt und überwacht, das muss nicht auch noch durch einen trainer
also eine privatperson, erfolgen. auch wenn ihr aus eurer sicht verständliche daten erhebt, so erhebt ihr sie dennoch.
bewegungsmuster etc. sorry, aber das geht euch nix an!
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Das mit dem Laktattest ist vermutlich etwas aufwändig. Wir machen aber einen Shuttle-Run zu verschiedenen Zeitpunkten, um Entwicklungen zu dokumentieren. Also keine Sorge, auch da werden genug Daten erhoben... 
Im Ernst: ich kann die Bedenken verstehen. Ich bin auch generell kein Freund von Datenerhebung überall. Ich hab's aber aufgegeben, mich dagegen an allen Punkten zu wehren, weil es mir zu anstrengend ist und zu nichts führt. Und wenn jeder Scheiß an allen möglichen Stellen gespeichert wird, ohne, dass ich mich dagegen wehren kann, sehe ich im Vergleich dazu die (letzten Endes dann ja doch freiwillige) Übergabe dieser Daten an einen Fußballtrainer als vergleichsweise unproblematisch an. Wobei sich ein Spieler und dessen Eltern dagegen verweigern. Er macht die Läufe, verwendet aber die App nicht. Das finde ich als persönliche Entscheidung sehr cool, weil es eine Sensibilität gegenüber Datensammlung zeigt, die so wenige haben. Ich selbst habe es halt aufgegeben, mich in einem Umfeld, in dem überall alles gesammelt wird, zu versuchen, dagegen zu stellen. In Bereichen, in denen ich es sehr wichtig finde, schon und ich berücksichtige das Thema zum Beispiel bei Wahlentscheidungen, aber im alltäglichen Leben finde ich's zu anstrengend und richte dann den Blick eher auf die positiven Seiten, die solche Möglichkeiten auch haben. Seinen Erfolg zu dokumentieren (und das ohne sich und andere dabei belügen zu können) hat auch was für sich. Mehrere Spieler haben schon zurückgemeldet, dass sie total stolz darauf sind, wie gut sie das hinbekommen haben (andererseits haben auch welche gesagt, dass sie sich unter Druck gesetzt fühlen und zwar Bock auf Fußball haben, aber keinen Bock auf die aufgezwungenen Läufe in der Pause, was ich so in der Offenheit auch gut finde und bei manchen auch verständlich).
Grundsätzlicher kann man das mit dem Laufen auch so sehen, dass wir damit Selbstdisziplin fördern. Was nicht nur für den Fußball eine ganz hilfreiche Eigenschaft sein kann. Wobei man natürlich der Ansicht sein kann, dass das nicht Aufgabe des Trainers beim Hobby Fußball sein sollte, sondern der Eltern oder Lehrer. Kann man aber auch anders sehen.