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    Aber jeder zweite Spiler mit Rückenproblemen hört sich doch irgendwie seltsam an oder? Da wären ein paar Infos schon nützlich, ob es sich um eine Bambini oder um eine A-Jugend-Leistungsmannschaft handelt, das ist schon ein Riesenunterschied in der Beurteilung!


    Leider gibt es immer wieder unpassende Antworten, weil es hier im Forum keine Themenzuordnung gibt. Denn gäbe es das, könnte man gerade bei längeren Diskussionsthemen rasch hineinfinden, weil man die jeweiligen Aussagen dazu gleich in einen Kontext bringen könnte.


    In dem Fall würde allerdings auch besseres Lesen schon weiterhelfen :) . Dass es sich um eine B-Jugend handelt steht im ersten Beitrag und bei "jeder zweite" hast du dich verlesen, es ging um einen zweiten Spieler; also zwei Spieler aus der Mannschaft haben Rückenbeschwerden, nicht jeder zweite.

    Ich bin auf die Idee gekommen weil bereits der Zweite mit Rückenproblemen bei mir ausfällt.


    Hab mir gedacht, kein Wunder die Jungs drücken die Schulbank kommen nach Hause und setzen sich an den PC und kommen dann zum Training und werden eventuell überbelastet. Das sollte man doch irgendwie auffangen können.


    Hab schon über eine Kooperation mit einem Fitnessstudio nachgedacht, aber das wäre mMn zu zeitintensiv.


    Ok, also es geht dir um Verletzungsprophylaxe.


    Das lässt sich natürlich mit dem Training im Fitnessstudio in einem gewissen Maße machen, aber das ist a) kostenintensiv, b) zeitintensiv und c) bin ich jetzt nicht der Wahnsinnsexperte, was Krafttraining anbelangt, aber es gibt denke ich zielführenderes.


    Krafttraining im Fitnessstudio heißt ja meist recht statische Übungen und oft ein Hinarbeiten auf Maximalkraft, oft ist es isoliertes Training von Muskelgruppen. Ich weiß nicht, was du bislang machst, aber ich finde da die Idee des Functional Training recht plausibel. Dass man also auf Alltagsfunktionalität (oder eben Funktionalität für einen bestimmten Sport) hin trainiert und weniger auf die Maximalkraft (oder gar den Umfang) einzelner Muskeln/Muskelgruppen geht. Aus dem Functional Training stammen die Movement Preps, die MichaMittelfeld auch schon vorgeschlagen hat. Das ist auch die Richtung, aus der etwa Mark Verstegen kommt, der ja zu Klinsmanns Zeiten dann recht häufig in den Medien erwähnt wurde, weil er zur Nationalmannschaft kam und meines Wissens auch immer noch bei Turnieren mit ihr zusammenarbeitet. Da gibt es Übungen etwa bei youtube oder in einschlägigen Büchern/auf Videos. Darüber hinaus würde ich, wenn es um Verletzungsprophylaxe geht, auch einen Blick auf Fifa11+ werfen, da kann man auch Übungen rausnehmen (oder es gleich ganz als Aufwärmprogramm übernehmen): http://f-marc.com/11plus/home/ .


    Wenn es dir Ernst ist damit würde ich aber darüber hinaus empfehlen, dich mal in der Umgebung umzuschauen/umzuhören, ob es Fitnesstrainer gibt, die Training in diese Richtung anbieten. Einige wenige Einheiten, oder sogar erstmal auch nur eine, könnten dir und der Mannschaft da sicher gute Impulse geben. Das Problem bei Krafttraining ist ja, dass die korrekte Haltung sehr wichtig ist; sonst trainiert man eventuell am eigentlichen Ziel vorbei oder trainiert gar Fehlhaltungen ein.


    Zurück zur Sache. Immer mal wieder ist im Krafttrainingsbereich gleichbedeutend mit ohne Wirkung. Heißt, die Zeit wäre in anderen Dingen besser investiert.


    Stimmt. Dennoch finde ich es durchaus sinnvoll, sowas im Rahmen des Fußballtrainings auch immer mal wieder zu machen, gerade wenn es um Stabilisationstraining geht. Als Anregung verstanden und mit dem Hinweis darauf, dass sowas eigenverantwortlich weitergeführt werden muss. Wenn man aber entweder selber in der Materie ein bisschen Wissen hat oder aber jemanden von außerhalb holen kann (wir hatten Anfang Dezember eine Einheit mit einem Fitnesstrainer, was sehr gut war) halte ich es schon für gut, immer mal wieder Impulse zu setzen. Gerade wenn es im älteren Jugendbereich in eine etwas höhere Leistungsstufe geht macht man ja intensives Training, mehrfach die Woche, mit Spielern, die oft genug 80% ihrer Freizeit damit verbringen, auf ihrem Hintern zu sitzen und deren Haltungsmuskulatur dementsprechend beschaffen ist. Da ist's einerseits notwendig, dass der Körper stabilisiert wird, andererseits hat man im Training kaum Zeit dazu bzw. müsste sonst noch mehr feste Termine ansetzen, was ich auch für kontraproduktiv halte. Es bleibt also, Impulse zu setzen und immer wieder drauf hinzuweisen. Das raffen dann manche Spieler und andere aber natürlich auch nicht...


    Yeah, ich kann von den sieben Hallenzeiten, die unserer Mannschaft pro Woche zur Verfügung stehen, gerne noch ein paar abgeben...


    Zu den Aufstiegen noch:
    Ich bin ja selbst Schiri und was mir bei uns auffällt ist, dass weibliche Schiris alle total schnell aufsteigen, dass kann doch nicht im Interesse des Spiels stehen, wenn dort nach Geschlecht mit zweierlei Maß gemessen wird, aber ist natürlich immer ein gutes Aushängeschild für den Verband.


    Und was mir bei uns noch auffällt ist, dass die Ansetzer kaum mehr auf Tabellensituationen achten. Meine ersten 5 Spiele waren alle total klar ausgegangen, da konnte ich lernen und Fehler hatten keinen Einfluß auf den Spielausgang.
    Letztens hatten wir als Tabellen-9. ein Spiel gegen den 10.(bei 12 Mannschaften) und da wird uns ein Schiri geschickt, der sein 2. Spiel macht. Der hat natürlich gleich mal einen Abstoß über die Mittellinie laufen lassen und daraus ist der Ausgleich gefallen, der dann auch den Endstand markierte. Sowas ist dann echt blöd gelaufen und sehr ärgerlich.


    Wir haben bei uns auch eine Schiedsrichterin, die meines Erachtens zu Unrecht schon etwas aufgestiegen ist. Ich empfehle aber bei solchen Wahrnehmungen immer, sich selbst bewusst zu machen, ob diese empfundene Bevorzugung von einer Gruppe, zu der man nicht gehört, wohl wirklich stattfindet, oder ob man aus welchen Gründen auch immer da vielleicht etwas anders wahrnimmt, als es tatsächlich ist.


    Was die Tabellensituation anbelangt: ich habe nicht den Eindruck, dass bei uns darauf i.d.R. Rücksicht genommen wird. Allerdings bitten wir schon mal den Schiedsrichteransetzer, zu dem einer aus unserem Trainerteam guten Kontakt hat, bei besonderen Spielen um die Ansetzung eines der besseren der verfügbaren Schiedsrichter. Das klappt dann auch normalerweise. Beispiele waren etwa Spiele zwischen 1 und 2 in der Tabelle, oder die Bitte um die Ansetzung eines erfahrenen und durchsetzungsstarken Schiedsrichters gegen eine Mannschaft mit Brülltrainer, der sonst gerne mal das ganze Spiel kaputtschreit.


    Dazu aber mal eine Frage an dich als Schiedsrichter: kennst du vor Spielen den Tabellenstand? Ich habe nämlich einige Male versucht darüber zu sprechen mit Schiedsrichtern bzw. gefragt, ob sie den Tabellenstand kennen und mir ist noch kein Schiedsrichter begegnet, der die Tabellensituation kannte. Dabei stelle ich mir das eigentlich recht hilfreich vor, vorher einen kurzen Blick auf die Tabelle zu werfen um einschätzen zu können, ob einen ein enges Spiel erwartet.

    Also wenn ich mir hier die Hinweise für den abgebenden Verein durchlese, erkenne ich keine relevanten Unterschiede zu den Regelungen des NfV.


    Da hast du Recht. Ich war der Meinung, dass bei uns generell Pässe immer an den Verband zurückgehen. Zumindest laut diesen Erläuterungen können sie aber ja auch an den Spieler gehen. Praxis bei uns im Verein ist, dass Pässe generell an den Verband gehen. Das wäre ja ein Unterschied gewesen. Außerdem bin ich mir nicht sicher, ob alle Verbände im gleichen Maße die Onlineverfahren implementiert haben.

    Das kann von Landesverband zu Landesverband unterschiedlich sein. Ich beschäftige mich zwar nicht mit Spielerwechseln, aber meines Wissens ist es etwa im FV Rheinland anders, als beim NFV laut dem Link von August. Ich würde also auf jeden Fall nach Informationen für deinen Landesverband suchen und mich nicht auf das verlassen, was da zum NFV steht (außer natürlich du bist im NFV).


    Richtig ist aber auch, dass sowas normalerweise über Jugendleitung oder ggf. andere Vereinsmitglieder läuft, die sich um solche Angelegenheiten kümmern (es sei denn, der Verein ist mehr so chaotisch, dann musst du's vielleicht selbst machen :-)).

    @Revilo
    Eigentlich braucht man Deinem Posting nichts mehr hinzuzufügen ! Hat dieser Wahnsinn nie ein Ende ?


    @onkel
    Bei einer Kreismeisterschaft ist der jeweilige Kreis für die Rahmenbedingungen zuständig. Und wenn in der Ausschreibung nicht explizit drin steht, dass sich die Trainer ausschließlich auf ihrer Seite aufzuhalten haben, schöpfen viele Kandidaten eben diese Lücke aus. Konnte ich am eigenen Leib miterleben, als ein Betreuer auf meiner Seite stand und mir mit seiner Dauerbeschallung auf die E... ging. Auf Ansprache kam nur: Nö. Steht doch nirgendwo.
    Insofern sind da dem jeweiligen Ausrichter die Hände gebunden.
    Ich kann mich noch daran erinnern, dass unser Kreis dies nach einigen Vorfällen in der Ausschreibung verankert hatte, dass die Trainer auf ihrer Seite zu stehen haben. Ich weiß nicht, ob dies heute auch noch so ist.


    Mein Höhepunkt in der Hinsicht waren in der E-Jugend bei einem Hallenturnier mal zwei Mütter eines anderen Vereins. Ich stand mit zwei Metern Abstand zum Spielfeld kurz vor der Tribüne. Diese zwei Mütter standen dann beim Spiel direkt am Spielfeldrand, anfangs in der Hälfte, in der die Auswechselspieler und der Trainer des Vereins auch waren. Dann haben sie aber angefangen, dem Spiel nachzugehen. Und standen dann irgendwann - kreischenderweise - vor mir. Ich musste erstmal lachen, aber dann ist es mir doch ziemlich auf die Nerven gegangen. Als sie mal wieder etwas zur Seite gewichen sind habe ich mich dann an den Spielfeldrand gestellt. Daraufhin sind sie beim nächsten Mal vor mir her auf das Spielfeld gelatscht. Als ich sie gebeten habe, sich mal etwas zu zügeln kamen Kommentare in die Richtung was ich denn eigentlich wollte, ich hätte ihnen gar nichts zu sagen. Der Trainer der Mannschaft, eigentlich ganz vernünftig, wollte und konnte sich anscheinend dagegen auch nicht durchsetzen, der Turnierleitung war's auch wurscht. Das ist dann doch mal ein Fall, in dem man sich drüber freut, wenn die Kinder irgendwann alt genug werden, dass die Eltern peinlich werden - denn die Kinder dieser Mütter spielen beide noch, mittlerweile wird aber nicht mehr am Rand oder von der Tribüne in dem Maße mitgekrischen.

    Unser Platz ist tatsächlich immer mehrfach belegt. Die einzigen Einheiten mit ganzem Platz haben wir ab und an bei einem Nachbarverein.


    Und natürlich lassen sich die meisten Sachen auch in einer Platzhälfte erledigen. Verschieben im 11 gegen 11 wird schwierig, aber in unserem Fall zum Beispiel auch die Balleroberung am Flügel im Mittelfeldpressing, auch wenn nicht die ganze Mannschaft, sondern nur ein Ausschnitt abgebildet werden soll. Wobei sich auch da mal der Platz auf dem Platz so verteilen lässt, dass das möglich ist.


    Es gibt allerdings bei uns im Stadtgebiet auch einen Verein bei dem nicht mal das möglich wäre, weil die ständig mit vier Mannschaften gleichzeitig auf dem Platz sind. Da hat aber meiner Einschätzung nach sowieso niemand so viele Kenntnisse, dass erstens Verschieben und zweitens dann auch noch Dinge am richtigen Ort trainiert werden würden (der Zulauf liegt mehr daran, dass es der einzige Kunstrasenplatz der Gegend ist), also ist es auch schon wieder egal...

    Ein nicht gesichertes Tor hatten wir noch nicht; haben allerdings schon mehrfach darauf hingewiesen, dass sich sehr nahe am Spielfeldrand gefährliche Dinge (etwa nicht benötigte Tore) befanden. Die wurden dann auch immer (ggf. gemeinsam) beseitigt. Auf die Sicherung der Tore wird zumindest in unserem Kreis schon von amtlicher Seite sehr geachtet und mir sind noch nie ungesicherte Tore aufgefallen.

    Klar, daher ja das Wort rotschig ;)


    Sehr schön :D .


    Ich finde die meisten aktuellen Fußballschuhe, die ich so sehe, auch ziemlich hässlich. Aber das ist halt Geschmackssache. In Aussehen wie Tragegefühl geht mir nichts über Copa Mundial. Wobei ich jetzt deutlich günstigere Schuhe trage, da ich nicht mehr selber spiele und Copa Mundial als Trainer doch etwas unnötig fände. Wenn ich reich genug wäre, vielleicht...


    Zum Thema Fußballschuhe sind mir beim Lesen gerade noch zwei hübsche Anekdoten eingefallen:


    1) Spieler in der E-Jugend kommt ganz stolz an, er hätte ganz tolle neue Fußballschuhe. Beim Laufen durch den Flur klackt es so komisch. Nachgeschaut: schöne lange Metallstollen. Problem: wir haben ausschließlich einen Hartplatz und spielen einmal im Jahr auswärts auf Rasen. Also keine so ganz passende Wahl...


    2) C-Jugend. Ein Spieler hat neue Fußballschuhe. Dem Trainerteam fällt auf, dass das doch ziemlich clownsmäßig aussieht - nicht nur wegen der Farben, sondern vor allem, weil die viel zu lang scheinen. Einer fragt den Spieler, ob die nicht etwas zu groß wären. Spieler meint "nein, nein, das passt schon so". Beim nächsten Training fällt es uns wieder auf und wir denken, dass das so einfach nicht richtig sein kann. Sprechen es nochmal an, erstmal beim Spieler, dann bei der Mutter. Letzten Endes hat sich dann herausgestellt, dass sie die Schuhe online bestellt hatten und der Laden den Schuh aus Versehen DREI Nummern zu groß geliefert hatte. Das war aber anscheinend weder Mutter noch Sohn aufgefallen 8o . Ich würde mir ja vorstellen, dass einem das spätestens beim Tragen auffällt...


    Gegen eine geringe Provision vermittle ich dich gerne weiter. :D
    Tatsächlich gibt es sicherlich bei Orthopäden auch 'Qualitätsunterschiede'. Wir haben das Glück, einen Chirurgen, der z.B. auch die örtliche Handballmannschaft sowie einen der im Kreis am höchsten spielenden Fußballvereine medizinisch betreut, im direkten Bekanntenkreis haben. Wobei meine Patellageschichte von einem anderen Orthopäden gerichtet wurde, und mir die Einlagen von einem im selben Ärztehaus befindlichen Chirurgen, der aber übrigens noch nicht mal den Doktortitel führt, (eingriffsfrei) verschrieben wurden. In der Praxis des Patelladoktors ist übrigens aber auch ein Arzt tätig, der früher in der Schulklasse meines Bruders war. Nach dem zu urteilen, was ich von ihm bisher gehört habe, würde ich mir vielleicht eine zweite Meinung einholen, wenn ich bei ihm gewesen bin...


    Der Doktortitel hat ja auch meiner Einschätzung nach genau 0,0 mit der Fähigkeit als Arzt zu tun. Einen Doktortitel bekommt man ja nicht für ärztliche Fähigkeiten, sondern dafür, sich sehr lange mit einem Thema auseinandersetzen zu können.


    Tatsächlich habe ich mittlerweile auch hier einen meiner Meinung nach guten Orthopäden gefunden. Habe da allerdings als Jugendlicher bei einer ziemlichen Ärzteodyssee recht andere Erfahrungen gemacht. Kniebeschwerden: "Mein Vorschlag wäre mal zwei Wochen eingipsen." - "Wieso?" - "Vielleicht hilft das was. Muss aber nicht sein." Ca. der Sorte waren da die meisten Erfahrungen.


    Jep, ohne Sinn und Verstand. Weil du nicht differenzierst zwischen der Situation, wie Dinge in der Regel rechtlich beurteilt werden und der Beurteilung dessen, ob das so sinnvoll ist. Genau das, was du beschreibst, ist meines Erachtens das Problem: es muss immer jemand verantwortlich sein. Selbstverständlich habe ich eine Aufsichtspflicht und das ist auch sinnvoll so. Wenn also der Umzug stattfindet (woher wusste ich, dass dieses Beispiel kommt... :) ), dann muss ich darauf achten, dass sich da möglichst niemand in Gefahr begibt. Ich habe deswegen ganz bewusst geschrieben "aus heiterem Himmel" und meinte das als Beispiel für etwas, mit dem man nun absolut nicht rechnen kann. Das ist auch genau der Punkt, der für mich entscheidend ist bei diesen Dingen; es gibt immer eine Grenze, die man gesellschaftlich und rechtlich finden muss, ab der man jemanden verantwortlich macht für etwas und ab der man auf der anderen Seite sagt, dass das nicht in der Verantwortung einer Person, die die Aufsicht hat, liegt, weil hier keine offensichtliche Gefahr übersehen wurde. Ich bin eben der Ansicht, dass die Tendenz dazu geht, in zu vielen Situationen nicht zu akzeptieren, dass Dinge trotz generell verantwortungsbewusstem Verhalten von Menschen passieren und stattdessen immer irgendjemanden zu finden, der schuldig ist.


    Davon unbenommen versuche ich natürlich trotzdem, mich den Regelungen entsprechend zu verhalten. Hieß zum Beispiel diese Woche, dass ich mit zwei Jungs, die an einer Laufeinheit nicht mehr teilnehmen konnten, zurück zum Sportplatz gegangen bin, statt sie alleine gehen zu lassen (5 Minuten durch den Ort, was ich zwei 14jährigen durchaus zutrauen würde...), einfach weil ich ja während der Trainingszeit die Aufsichtspflicht habe. Ich versuche also, mich den Regelungen entsprechend zu verhalten; deswegen muss ich sie aber ja nicht unbedingt gut heißen.


    So wie sich der Fall, mit dem es hier losging, nach dem Artikel darstellt, den ich eben eingestellt habe, hat der Trainer übrigens meines Erachtens zurecht eine Mitschuld zugewiesen bekommen.

    der Orthopäde jedoch immer rasch und richtig.


    Darf ich dann zu eurem Orthopäden kommen, wenn ich mal wieder Bedarf haben sollte? Das erinnert mich nämlich so überhaupt nicht an die Orthopäden hier bei uns...

    @ fak:


    ja, du musst die tore checken! alle tore müssen laut spielordnung gesichert sein.
    logischerweise dann auch beim training, haben ja auch eigentlich alle vereine inzwischen.
    tust du es nicht, setzt du die gesundheit deiner schutzbefohlenen aufs spiel...
    ob das weltfremd ist, weiss ich nicht. fakt ist: du bist verantwortlich.
    auch als ehrenamtlicher...


    Ich dachte eigentlich, ich hätte das klar genug getrennt, aber nochmal:


    selbstverständlich bin ich dafür verantwortlich, dass ich nur Training oder Spiel auf einer Sportanlage durchführe, die nach meinem Eindruck sicher ist. Nur: wenn ich auf einem anderen Platz bin, dann kontrolliere ich doch nicht alles im Detail; und nach dem ursprünglichen Artikel hatte ich das so verstanden, dass das in einer Nebenhalle, bei einem anderen Veranstalter, passiert sei. Da wird es dann irgendwann weltfremd, wenn dafür jemandem Verantwortung zugeschrieben wird. Wenn einem meiner Spieler auf dem Weg von Kabine zum Platz aus heiterem Himmel ein Klavier auf den Kopf fällt, bin ich dann auch verantwortlich? Vermutlich würdest du das so sagen, sonst müsstest du hier nicht mehrfach ohne Sinn und Verstand einfach den Satz "du bist verantwortlich", ohne jedes Betrachten von Umständen, wiederholen.