Beiträge von momopx

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    Meistens mache ich das Training, deswegen gibt es auch keine Differenzen. Das er meinen Sohn "angeht", ist sogar gewünscht - also nicht die Art und Weise, aber da mein Sohn mit dem Rollenwechsel so seine Probleme hatte, haben wir das bisher so gehandhabt, das er ihn im Training coacht. Ich bin gespannt auf heute, vielleicht rufe ich ihn auch an und frage ihn nochmal wegen des Rahmens... Während dem Training geht echt nicht.


    Ok, wenn ich die Zeit zurückdrehe, gab es sicher zehn Situationen, die ich unmöglich fand. Bei mir selber aber auch mindestens fünf, so fair muss ich dann sein.

    Ist bei uns sehr üblich das auch zB die Auswechselspieler hinter dem Tor machen, nicht nur in unserem Verein. Die Zone an der Seitenlinie ist eingeführt, wird aber nicht immer eingehalten.


    Lizenz haben wir beide nicht, der andere Trainer hat Fussball gespielt, ich nicht. Aber ich mache auch mal Übungen vor oder demonstriere die korrekte Ausführung, für die Basics reichts. Ich würde gerne mehr Tricks können, aber da kann auch der andere Trainer nicht weiterhelfen.


    guenter: Ich glaube, Du bist etwas zu streng. In meiner - nicht perfekten - Welt ist der Zug noch nicht abgefahren. Und wenn man es nicht vorher geregelt hat, kann man es später regeln, wenn man nur will. Die Mannschaft braucht eine klare Richtung, das stimmt. Es gibt leider kein Jugendkonzept bei uns, deswegen tragen wir als Team das aus, was dem Verein sowieso noch bevorsteht wenn er es mit der Jugendarbeit ernst meint.

    Open-minded, ich gebe Dir in fast allem Recht. Ich habe auf seine Erfahrung gebaut, es mir allerdings auch alleine zugetraut. Es macht aber oft auch Spaß mit ihm, bzw einfach nicht alleine. Als Partner sieht er mich schon, ich denke, ich habe ihn gekränkt und "durchgreifen" ist sein Weg damit umzugehen, wobei ich echt nicht weiß, ob er inzwischen nicht auch sagt: "Komm wir vergessen es."


    Warum gemeinsam? Sein Sohn ist in der Mannschaft toll integriert, wenn beide gehen würden, fliegt uns die Mannschaft WIEDER um die Ohren, wo wir jetzt gerade viele Spieler haben und langsam klarkommen.


    Für meinen Sohn? Zum Teil, der Nachbarverein mit dem besseren Standing und Organisation sucht Trainer, die waren damals nur voll als mein Sohn angefangen hat. Da könnte ich jetzt sicher hin und wurde auch schon gefragt. Ich bin aber lieber bei einem Verein, wo auch Kinder kommen, die sonst keinen haben und jeden Tag auf dem Gelände abhängen, weil es zuhause unschön ist. In dem anderen Verein finden sie auch so irgendwen, der ihren Anforderungen genügt - bei uns steht im schlimmsten Fall sonst einer und schreit rum. Sag ich jetzt mal drastisch. Es ist gerade dabei sich zu verbessern, da will ich helfen!


    Und der Kindergartenkumpel meines Sohnes ist jetzt auch in die Mannschaft gekommen, das hat viel für ihn - und damit auch für mich - verbessert. :)

    Nach Deiner Beschreibung hört sich das allerdings nicht so an, als wäre Dein Co sonderlich kompromissbereit. Da ist es wichtig, dass Du Dir Deinerseits überlegst, wie Du Dir den Umgang mit den Kindern vorstellst.

    Gut, ich kann ja mal meine Gedanken zu meinen Wünschen mitteilen, ich glaube, er ist grundsätzlich schon kompromissbereit, bisher herrschten halt zwei Stile nebeneinander, und das war auch nicht komplett schlecht.


    1) Beim Spiel so wenig wie möglich coachen.


    2) Bei Training und Spiel positiv coachen: Was will man sehen, ermutigen, verbessern. "Der Pass war schon fast gut..."


    3) Roteriende Aufstellung auf allen Positionen. Machen wir auch eigentlich auch so.


    4) Keine Strafauswechselungen. Wenn Spieler müde sind bzw nicht mitmachen oder nur vorne auf Torchancen warten, kann man auswechseln mit dem Hinweis auf Müdigkeit. Das finde ich schwer, ich bin derzeit eh dazu gekommen, weniger ein- und auszuwechseln, sondern Blöcke durchspielen zu lassen, das hab ich vorher etwas übertrieben.


    5) Kein Rundenlaufen als Strafe. Gab es bisher ein- oder zweimal, als ich nicht da war und wir Probleme mit der Disziplin hatten. Auch nicht für einzelne Spieler.


    6) Dribbeln, Finten und Tricks sind gut und in Spielen erlaubt. Auch wenn mal was schiefgeht.


    7) Ob manche Kinder später im Leistungsfussball mitmachen oder nicht, ist egal, wir bieten auch dem vielzitierten "dicken Paule" ein tolles Training und Spiele. Machen wir auch so, aber manchmal kommen dann Sprüche von ihm "in der E fliegen die alle raus", das finde ich unangemessen.


    Das habe ich mir aufgeschrieben. Was meint ihr?

    Dann solltet Ihr vielleicht eher darüber nachdenken, wie Ihr es Ihr schonend beibringen könnt. Es scheint ja ein großes Mißverständnis zwischen der Mannschaft und der Spielerin zu geben, wie es laufen soll.

    Und dorthin wechseln, wohin der Freund geht? Gibt vermutlich Gründe dagegen, sonst hättest Du das überlegt. Das hilft ja immer ziemlich gut, wenn man jemanden schon kennt.

    Hättet Ihr denn Lust, sie einzubinden, wenn sie kommt, sich aber trotzdem nicht entwickelt? Ich frage deshalb, weil es ja auch legitim sein kann, jemandem zu sagen: "Geht nicht mehr, Du hattest Deine Chance."

    Wenn es mein Kind wäre, würde ich danach gehen, was er möchte. Spielen Freunde in der Mannschaft? Ist das Klima gut?
    Du könntest ihm ja auch anbieten, mal bei einem anderen Verein ein Probetraining zu machen!

    Hallo liebe TrainerInnengemeinde,


    ich bitte um eure Tipps und Mithilfe bei folgendem Problem:


    Ich bin eine Hälfte eines Vatertrainerteams einer 2.F. Ich mache das zum ersten Mal und habe mich zusammen mit einem anderen Vater bereiterklärt, der wiederum etwas mehr Erfahrung als ich hat. Ich bin aber mit Freude und Engangement dabei, denke viel über die Probleme der Mannschaft nach (sehr kleiner fester Kern, Spieler kommen unregelmäsig, Hackordnung nicht geregelt, Verein muss sich im Kinderfussball Namen neu erarbeiten, es gibt kein übergreifendes Konzept etc - dabei konnte mir diese Seite toll helfen, danke dafür!) und probiere viele (manchmal zu viele) Übungen aus.
    Nachdem wir auch ohne ein "konzeptionelles" Treffen bisher gut zu zweit klargekommen sind, er aus seiner Erfahrung und dem Stehgreif, ich auch mal mit eigenen Plänen, gab es jetzt beim Spiel am Wochenende einen Knall, und das leider auch vor Eltern und Spielern. Mein Hitzkopf trägt dabei gehörige Schuld daran, passiert war folgendes:


    Mein Cotrainer hat die Angewohnheit, in Spielen und auch beim Training eher fehlerorientiert zu coachen. Sprich: Er ruft rein, die Spieler sollen nicht so einen Scheiß machen, nicht dribbeln, mehr Laufen (aber wohin??) etc. Abgesehen davon, das die Spieler so nicht mitbekommen, was sie statt dessen machen sollen, standen bei ein- zwei Gelegenheiten einem Kind auch mal die Tränen in den Augen. ich suche das Gespräch, aber er sagt meist "Das müssen die auch mal abkönnen." Er ist grundsätzlich liebevoll mit den Kindern, aber was das angeht bin ich echt anderer Meinung.
    Beim Spiel am Wochenende stand ich an der Seitenlinie und coachte (ich schaffe es so langsam nur noch zu sagen "Super, weiter so, wach bleiben, zurückkommen.. etc.." und er stand irgendwann beim Tor und coachte. Ist grundsätzlich gut manchmal, weil unsere Torhüter rotieren und in diesem Fall beim ersten mal Unterstützung brauchten - allerdings kamen dann auch die Rufe ins Feld, unter anderem auch zu meinem Sohn, der einen schlechten Tag erwischt hatte und sich ständig verdribbelte und unbedrängt gefährliche Rückpässe spielte etc. Ich erkläre es mir nur so, das der typische Vater/Trainerkonflikt in mir ausgebrochen ist, den in dem Fall ist mir mein Sohn wichtig und ich kenne ihn gut genug um zu wissen, das er solche Ansagen nicht verkraftet und aufgibt. Also hab ich ne Ansage über das Feld gemacht und meinem Mit-Trainer gesagt, nun ja, ich hab gebrüllt, er möge die Kinder nicht runtermachen. Worauf er zurückbrüllte, und wir in der Halbzeit auch noch ein Wortgefecht hatten. Er sagte so was wie "Du oder ich". Mein Sohn wollte natürlich ausgewechselt werden, weil er gesagt bekommen hatte, wie scheisse er spielt... Ach ja: Wir haben das bisher beste Spiel gemacht und sind 1:1 rausgegangen.


    Ich habe mich hinterher entschuldigt und darum gebeten, das wir uns endlich mal abstimmen, wie wir das mit den Kindern handhaben - er meinte, "das dauert nicht lang." und wollte es gleich erledigen, ich hatte aber keine Zeit mehr, und er sagte, wir machen das Dienstag beim Training. Ich sagte, wir könnten ja ein Elternteil bitten, das Training zu leiten, und er meinte, wir machen das nebenher. Da bin ich sehr skeptisch, bzw habe Schiss, das das ganze a) entweder nicht nachhaltig wird oder b) auf die autoritäre Nummer "Friss oder Stirb" hinausläuft. Der Verein liegt mir am Herzen, und ich will nicht einfach gehen, weil ich meine blinden Flecken kenne, daran arbeite, und ansonsten zwar kein Fussballass, aber ein guter KfuTrainer werden kann und will, das macht nämlich Spaß! Und es laufen zuviele rum und wollen nur gewinnen. Mein Cotrainer steht da irgendwie dazwischen, aber er sagt auch "es geht nur ums gewinnen.." und teilt die Gruppe nicht bei 12 Mann und einem Dirbbelslalom aufs Tor. Ich möchte die Situation fair schildern, und mir liegt ein gemeinsames Weitermachen am Herzen.
    Den Jungendleiter würde ich involvieren, wenn wir zu zweit nicht weitekommen. Unter Strich steckt da auch ein Vater/ohnding dahinter, allerdings bitte ich Euch, das nicht zu hoch zu hängen wie es sich vielleicht liest, mir geht es um ALLE Kinder und die Ansagen kamen auch nicht nur zu meinem Sohn. Ich bin eher strenger zu meinem Sohn als zu anderen, aber das wäre ein eigener Post...


    Jetzt hab ich mir es erstmal von der Seele geschrieben......


    Irgendwelche Gedanken? ?(

    Hallo Leute,


    hab lange gesucht und in einem Mathematikerforum die Antwort bekommen für einen Spielplan alle gegen alle für 8 Teilnehmer in 2er Teams. Es sind 14 Partien, die gleichzeitig auf je zwei Feldern ausgtragen werden, also 7 x 2. Hier ein möglicher Plan, so spielt jeder mit jedem und jeder zwei mal gegen jeden:


    • AB vs CD; EF vs GH
    • AG vs BH; CE vs DF
    • AD vs GF; BC vs HE
    • AH vs DE; GB vs FC
    • AF vs HC; DG vs EB
    • AE vs FB; HD vs CG
    • AC vs EG; FH vs BD

    Die Lösung ist alles andere als trivial (finde ich), hier findet man sie (für die Mathe-Interessierten):


    Lösung
    Jetzt sollen bitte auch nur 8 ins Training kommen, und bitte keiner eine halbe Stunde zu spät!!!!! 8|

    Hallo jensO,


    ich fühle mit Dir, habe auch als Papatrainer eine F, die sich aus Spielern zusammensetzt, die teilweise vorher nicht zusammen waren, ich glaube abseits des kindgerechten Trainings liegt da der Hund begraben.


    Das Gegenseitig-Fertigmachen haben wir besser in den Griff bekommen, indem wir es jedesmal ansprechen und auch Alternativen aufzeigen (sprachlich), auch das sich gegenseitig aufbauen fordern und loben. Wenn im Spiel ein Spruch kommt, geht der betreffende Spieler sofort raus und ich erkläre es ihm draussen. Ich sage immer, das es Teil des Fairplays ist, auch untereinander fair zu sein. Fehler passieren!


    Wegen der Disziplin habe ich bisher einmal die hier im Forum vorgeschlagene Hütchen-Ampel verwendet, mit großem Erfolg! Wir haben einen Wanderpokal, um den am Trainigsende in verschiedenen Torschussvarianten gespielt wird, der steht am ersten Hütchen. Bei Störungen wandert der Pokal je ein Hütchen weiter, beim vierten Hütchen gibt es KEIN Torschiessen um den Pokal.
    Das schöne ist, die Kinder sehen, wenn man zum Pokal geht und kümmern sich untereinander. Ich werde das weiter beibehalten.


    Und zu den Übungen: Vom Ablauf anspruchsvollere Sachen funktionieren machmal auch einfach nicht, dann muss man halt was anderes probieren! Auch wenn man sich die Haare raufen will.. :)


    Dann habe ich noch die Idee gehabt, ein Tauziehen Mannschaft gegen Trainer zu machen... Ganz symbolisch... mal schauen!


    Viel Erfolg!

    Bin mal gespannt, was beim Rückspiel passiert. Ein Torgeschenk durch Kiesling der Leverkusener wären ein Zeichen von Größe und Fairplay, oder?

    Die Probleme habe ich auch! Ich habe folgendes für sinnvoll gefunden:


    Ich setze mich hin - die Kinder kommen auch und setzen sich. Der Ball kann nicht gekickt werden, die anderen werden neugierig, weil ein enger Kreis entsteht.


    Ich versuche durchzusetzen, das der Ball in den Pausen ruhig ist, der Fuss auf dem Ball. Das klappt bisher so mittel.


    Manchmal hilft auch Geduld und das von eminem Vorredner erwähnte Schweigen... Dann erledigen auch mal andere Kinder das herbeirufen... :) Weil sie wollen, das es weitergeht.
    Aber berichte mal!

    Ich hab ganz gute Erfahrungen damit gemacht, zunächst schrittweise was zu ändern, zB darum zu bitten, nur Anfeuerungen zu rufen oder zu loben und nicht runterzumachen.


    Einer unserer Trainer hat auch die charmante Eigenschaft, die "sündigen" Eltern ein wenig auf die Schippe zu nehmen und ihnen mal nen netten Spruch zu drücken - und dann wieder auf fachlich umschalten und die Argumente bringen, warum das Reinbrüllen für die Kinder nicht gut ist. Wenn bei Dir im Verein - wie bei unserem - wenige Regeln für Eltern etc bestehen, dann ist das vielleicht ein Weg. Es ist allemal besser, darüber zu lachen und freundlich zu bleiben, als sofort darauf zu bestehen, das die Regeln jetzt gelten... Selbst wenn es zwei Monate braucht, alle Eltern hinter Dich zu bringen, wird es Dich später um so sehr weitergebracht haben! Ich würde es nicht auf einen machtkampf hinauslaufen lassen.