Beiträge von AKjfv

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    Zuerst Guenter ich kann dich gut verstehen. Jedem Elternteil liegt primär das Wohlergehen des eigenen Kindes im Fokus.
    Aber in einem anderen Bericht hast du geäußert, du hättest den Schiedsrichter bewußt ignoriert.
    Daher fühlen sich am Ende, ob zutreffend oder nicht beide( Schiedsrichter und Elternteil) respektlos behandelt.
    Vielleicht wäre ein Gespräch nach Spielende nötig oder besser gewesen.
    Denn ohne den erforderlichen gegenseitigen Respekt der beteiligten Parteien, wird sich die leider häufig verfahrene Situation nicht bessern.

    Sicherlich ist der Hinweis, sie könnten auch in einer Jungenmannschaft spielen zutreffend, denn hier lernen sie zumeist mehr.
    Aber körperlich treten hier die selben Diskrepanzen auf. Denn dein Größenbeispiel erreichen in einer D jugend älteren Jahrgangs mindestens 2-3 Spieler.
    Verantwortungslos, war es in einer B Jugend auf Kreisebene nicht, sondern lediglich nicht regelkonform.
    Ob es sinnig ist einen C Jugendspieler in einer A Jugend spielen zu lassen, halte ich z.B. für in der Regel viel verantwortungsloser.
    Sie hatten scheinbar ihren Spaß und müssen nun ein 3/4 Jahr zusehen, oder sich einen anderen Verein suchen. Hier sind bei den Mädchen jedoch größere Entfernungen möglich.
    Aber ein Trainer sollte sich in solchen Fällen durchaus selber informieren.

    Melde mich doch nocheinmal!
    Zuerst einmal Steini, guter Beitag.
    Vorneweg bin ich der Meinung gerade die kleineren Spieler gehören eher gefördert.
    Denn wer sich in diesem Alter gegen viel größere Spieler behaupten kann, wird später wenn sich der Größenvorteil nivelliert eher Vorteile haben.
    Voraussetzung sind Schnelligkeit, Technik und der gehörige " Biss".
    Leider sieht man noch immer in den Kreisauswahlen, usw. in den jüngeren Jahrgängen teilweise die Goliaths mit begrenzten technischen und koordinativen Fähigkeiten.
    Groß, sehr Groß und Schuss wie Pferd.
    Ob der betreffende Junge die von mir genannten Qualitäten hat, können wir alle nicht einschätzen.
    Das restliche Feuerwerk hat eher abgelenkt.
    Wenn dein Sohn den Wunsch und den Willen hat, hilft nur der Sprung ins kalte Wasser.
    Ein, oder zwei Probetrainings in der angestrebten Spielklasse.
    Aber Vorsicht! Vielleicht beinhaltet diese Erfahrung ein noch größeres Frustrationserlebnis für euch.

    Zu Praios!
    Ich bin immer bereit mich über meine Trainerarbeit auszulassen.
    Dies ist ja eigentlich Sinn eines solchen Forums.
    Wenn ich hierbei meine Meinung vertrete, tue ich dies aus Überzeugung, vielleicht manchmal zu impulsiv!
    Aber im Netz läßt jeder manchmal die erforderliche Sorgfalt vermissen.
    Geht ja so schnell.
    Dieses Thema ist ein gutes Beispiel.
    Keiner weiß jetzt wie er den Sachverhalt werten soll.
    Die eigenen Erfahrungen prägen und werten die sich veränderten Fakten.
    Wenn ich dich nerve tut es mir leid, aber ich werde weiter meine Meinung zur Diskussion stellen.

    Das Kind hat sicherlich nicht den Text unter den Videos verfasst, der bei Fußball.de unter Torjäger abgelegt sind. Ansonsten hätte ich sie nicht gefunden.
    ... 10 Tor, .... 11 Tor, usw


    Zurecht wird hier von vielen Trainer abgelehnt, dass z.B. bei Turnieren der beste Spieler oder Torschütze gewählt werden usw..
    Bei allem berechtigten Stolz der Eltern über die Leistungen der Kinder, den hier auch niemand ihnen nehmen will.
    In der Regel sind solche Maßnahmen weder pädagogisch noch sonstwie hilfreich.
    Denn häufig bleibt bei den kleinen Prinzen der Kreisklasse als Perspektive nur die Kreisklasse.

    Endlich kann ich mit jemanden kommunizieren, der an so einem Quatschwettbewerb wie dem Tor des Monats für Kinder teilnimmt und ein Video von seinem Minimessi einsendet.


    Was ich von so einem Nonsens halte, kann ich ohne meine gute Erziehung zu vergessen, hier leider nicht äußern.


    Aber wie sich hier zeigt geht es nicht um das Hobby des Kindes, sondern um die eigene Profilierung.


    Jeder vernünftige Mensch hätte seine Anonymität wenigstens halbwegs bewahrt.
    Ich hoffe für dein Kind, dass die Berliner nicht nur keinen Flughafen bauen können, sondern auch mit dem Umgang des Internets nicht sehr vertraut sind.
    Oder den Sohn nicht für den Unfug des Vaters verantwortlich machen.

    Skippi, aber kann es sein, dass du den betreffenden Personen im Verein ein wenig mit dem Hype um deinen Sohn auf die Nerven gehst.
    Denn ich kenne niemanden der von seinem Sohn in der letzten Saison 3. Videos bei Fußball.de eingestellt hat.
    Sollten Eltern meiner Spieler so einen Quatsch veranstalten, hätten wir mehr als Redebedarf.
    Außerdem zeigen die Videos eher altersgemäß ungeschickte Torhüter als einen Meisterschützen.

    Das Problem eines Wechsels liegt im Frustrationspotential für das Kind.
    Daher sorgsam und ohne zu große Erwartungshaltung ein Probetraining arrangieren.
    Die zwangsläufige Sperre berücksichtigen und wirklich den Willen des Kindes in den Vordergrund stellen.
    Aus einer D 4 in eine höherrangige Mannschaft wird ein Schritt, der ein wenig Geduld bei allen Beteiligten verlangen wird

    Der sog. Knipser ist im modernen Fußball eigentlich ein Anachronismus.
    Wenn Müller im Finale zur WM über 15 Kilometer läuft hat dies mit einem Knipser wenig gemeinsam.
    Im eigentlichen Sinne dreht es sich um Handlungsgeschwindigkeit auf der betreffenden Position.
    Diese haben Müller oder Lewandowski im überragenden Sinne.
    Der Rest ist Teil einer typisch Deutschen Stürmerdiskussion.
    Die im Ausland wahrscheinlich keiner versteht.

    Ich bin auch zusammen mit meinem Sohn gewechselt, aber erst ist mein Sohn gewechselt und dann habe ich meine Person ins Spiel gebracht.
    Dein Sohn hat wohl Priorität.
    Denn nur dann kannst du einschätzen, ob der Verein an dir oder deinem Sohn Interesse hat.
    Manchmal auch umgekehrt.
    Seniorenspieler haben vom Jugendfußball in der Regel keine Ahnung, warum auch!

    Erstens: Der Sohn wechselt den Verein- der Vater bleibt wo er ist, nämlich still am Spielfeldrand.
    Zweitens: in der E 3 als älterer Jahrgang ist dies zwar erwähnenswert, jedoch kein Kriterium.
    Drittens: Eigentlich wird immer weniger auf die körperliche Entwicklung abgestellt. Wenn das restliche Gesamtpaket stimmt. Vielleicht seid ihr die Ausnahme.
    Viertens: Versucht euer Glück bei einem Probetraining, aber stell nicht auf die Meinung im Jugendfußball eher unerfahrener Leute ab.
    Fünftens: Dein Kind muss sich Wohlfühlen! Die Profikarriere ist mit 99,999999 % Prozent ausgeschlossen.

    Zuerst meine Aussagen möchte ich nicht falsch verstanden wissen.
    Die Ursache ist weniger Überheblichkeit als Ärger über die Gleichgültigkeit vieler Kollegen.
    Bei einer angenommenen Einheit von Training und Wettkampf, zeigt die Vorbereitung häufig die von Guenter bereits bemängelte Gleichgültigkeit vieler Trainer.
    Wenn ich mit Kaffeebecher in der Hand mir von der Heimmannschaft geliehene Bälle in die Mannschaftsmitte werfe und weiter mit den Eltern quatsche ergeben sich für mich klare Rückschlüsse auf das Training.


    Mein absoluter Lieblingsklassiker 10 Kinder stehen an der Mittellinie und passen auf den Trainer am Strafraum.
    Traben dann zum Rückpass und knallen den nun meist ruhenden Ball aufs Tor.
    4 Schüsse pro Kind in wahrscheinlich 10 Minuten.
    Motto: Diese Übung haben wir bereits in meiner Jugend gemacht.


    Oder 10 Kinder stehen wie die Marmorsäulen im Kreis und passen sich mit nachlaufen den Ball zu.
    Wenn ich Pech habe 3 Ballkontakte in 5 Minuten.


    Mit zusätzlichem Training meinte ich, dass dann die Intensität im Vorbereitungsprogramm gesteigert wird.
    Zusätzlich wird kurz ein taktischer Schwerpunkt vorgegeben und im Spiel auch verstärkt abverlangt.

    Guenter
    Wir treffen uns bei Heimspielen 1 Stunde vor dem Spiel. Notwendig da Platzaufbau usw.
    Nach dem Umziehen verbleiben etwa 50 min.
    Würde ich die Kinder jetzt unkontrolliert Bolzen lassen, wäre die Intensität ungleich höher.
    Praktischer Aspekt.


    Dazu bin ich der Meinung, dass die Kinder durch unser Programm in dem die wesentlichen technischen Komponenten kurz durchlaufen wurden, sicherer bei Spielbeginn agieren.
    Dies ist sicherlich bei jüngeren Jahrgängen in denen die Techniken noch nicht so automatisiert sind, nach meiner Ansicht erforderlich.
    Bei schwächeren Gegnern nutzen wir bisweilen die Vorbereitung auch als zusätzliches Training.
    Da wir 3 mal die Woche trainieren ist auch während des Spiels kein Spannungsabfall zu beobachten.
    Ich denke die Vorbereitung auf das Spiel wird in den jüngeren Jahrgängen häufig total vernachlässigt.
    Meist brauche ich mir nur das Aufwärmprogramm einer mir unbekannten Mannschaft anzuschauen, um eine meist zutreffende Prognose über das Ergebnis abzugeben.


    Ansprache, bzw. Einstellung und Aufstellung 2- 3 Minuten.
    Auch wenn ich sicher mehr zu sagen hätte, könnte ich dies dann auch dem Rasen erzählen.

    Bei einer E jugend geht es logischerweise nicht um ein Aufwärmen, da die Verletzungsgefahr wie in den älteren Jahrgängen nicht gegeben ist.
    Daher sprechen wir von Spielvorbereitung.
    Hier dauert unser Programm etwa 30- 40 Minuten.
    Ballführungsübungen und kurze Passübungen, Koordinationsübungenund abschließender Torschuß.
    Diese sind ritualisiert und werden von den Kindern teilweise eigenverantwortlich übernommen.


    Damit wir Trainer die kurzen organisatorischen Aufgaben wahrnehmen können.
    Ich könnte jedoch auch jeden 3 mal aufs Tor schießen lassen und die Kinder ansonsten zutexten.
    Vielleicht solltest du mal ein Aufwärmprogramm eines höherklassigeren Vereins in der betreffenden Jugend ansehen.

    45 Minuten Besprechung in der untersten Liga?
    Dafür aber evtl. nur 20 Minuten Aufwärmen.
    Da macht sich meine E Jugend intensiver warm.
    Schöner wäre ein Bild deiner Spieler bei deinem Vortrag.
    Wahrscheinlich entspricht es dem Verhalten von Schülern in diesem Alter.

    Der totale Unfug ist es bereits in der F jugend in einer Runde zu spielen.
    Bei uns werden Turniere gespielt.
    In 12 Minuten sind die Ergebnisse immer ertragbar.
    Dauert zwar etwas lange!


    Da man aber zwischen den Turnierwochenenden Zeit hat kann man mit gleichstarken Gegnern Freundschaftsspiele vereinbaren.

    Chris
    Wenn ich dich richtig verstehe?
    Schaffen nur etwa 6 Spieler eurer D2 den Schritt in die D 1. Was je nach Stärke des Kaders weniger als 50% Prozent sind.
    Wie verfahrt ihr mit diesen Spielern. Habt ihr eine Auffangmannschaft, oder wird den Kindern nahegelegt den Verein zu verlassen.
    Finden vorab Gespräche statt um betreffende Defizite zu benennen, oder werden die Spieler vor vollendete Tatsachen gestellt.
    Kurz wie offen und ehrlich geht ihr hiermit um.

    Bei uns spielen in der Regel höchsten 20 % in einem Dorfverein.
    Im Nachbarkreis eher nur 10% .
    Aber in der Regel wechseln die betreffenden Kinder mit Eintritt in das D Jugendalter zu den Vereinen die Gruppenliga spielen.


    Vorher wird man wahrscheinlich differenzieren müssen, zumal auch regionale Unterschiede sehr wahrscheinlich sind.
    Zumal es an einer Definition für Dorfverein mangelt.
    Hoffenheim ist wahrscheinlich eigentlich ein Dorfverein. Kleiner Scherz.