Wobei der Spagat zwischen Breitensport und Leistungsorientierung wohl, bzw. nach meinen Erfahrungen in der Regel scheitert. Allen Perspektiven und Ansprüchen gerecht zu werden scheitert in der Regel an den Ressourcen. Ein Teil des Klientel wird nicht wirklich nach den gesetzten Ansprüchen bedient.
Am Ende verlassen große Teile der Kinder und Jugendlichen den Verein.
Beiträge von AKjfv
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Sorry, aber das ein nicht NLZ mit 3 Bundesligisten etc kooperiert ist wohl eher ein Wunschtraum.
Ich kenne zwar mehrere NLZs mit 2 - 4 Kooperationspartner, aber ein Mittelklasseverein der mit 3 oder mehr höherrangigen Vereinen kooperiert wäre ein echtes Wunder.
Wenn ich vom richtigen Verein ausgehe, ist er Kooperationspartner von Werder Bremen.
Dies ist sicherlich anerkennenswert!Ein ambitionierter Verein nimmt nur Talente!
Was ist in der D Jugend ein Talent? Einer der Stützpunktspieler der 366 DFB Stützpunkte?
Nicht mitgerechnet der Spieler der NLZ und der Spieler die aus Belastungsgründen auf eine weitere Förderung verzichten.
Sicherlich heben sich alle diese Spieler zum betreffenden Zeitpunkt vom Durchschnitt ab.
Aber es bleibt für die spätere Entwicklung bei einer Massensiebung.Wer mehr erwartet wird sicherlich enttäuscht werden.
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Viele JFVs weiten ihre Aktivität bereits auf die jüngsten Jugenden aus, um sich die sonst notwendige Passumschreibung zu sparen und eine einheitliche Jugendarbeit zu garantieren.
Auch andere NLZs haben diese Talenttruppen, die meist mit der vereinseigenen Fußballschule kooperieren, oder Teil dieser sind.
Zusätzliche Einnahmen und hin und wieder bleibt einer hängen.Die Chancen später im relevanten C- A Jugendalter für ein NLZ zu spielen, muss ähnlich wie bei den Kooperationspartnern realistisch als gering bewertet werden.
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Sicherlich klingt das Urteil zunächst einmal schwach!
Aber nach welcher Jugendordnung wollt ihr E Jugendliche für mehrere Spiele sperren?
Die von Hessen sieht außer erzieherischen Maßnahmen keinen Strafkatalog vor.
Würde auch nicht in unser rechtliches System passen, da diese ja noch nicht strafmündig sind.Eine gezielte Videoüberwachung ? ist rechtlich auch nicht möglich. Jeder der im Verein tätig ist, weiß wie sensibel das Recht auf das eigene Bild zu behandeln ist und wie wichtig es ist sich rechtlich abzusichern.
Natürlich ist zuerst der Trainer für Auftreten seiner Mannschaft verantwortlich. Nicht für jede isolierte Einzelhandlung. Aber überhartes Spiel bereits in der E Jugend wird nach meiner Erfahrung in den betreffenden Vereinen entweder gefördert oder als nützlich geduldet.
Blödsinnige Rufe von Seiten der betreffenden Trainer wie Fußball ist kein Ponyhof, Nonnenvölkerball und anderen Schwachsinn den ich nicht weiter ausführen möchte, klingen mir leider zu oft in den Ohren.
Der Trainer hat die Möglichkeit unfaires und unangemessenes Verhalten des Heranwachsenden zu sanktionieren. Wenn es zur Märchenstunde in der Spruchkammer kommt ist das Kind bereits mit dem Bade ausgeschüttet. -
Ein paar Fragen und Anmerkungen:
Zuerst ein Jugenförderverein klingt vom Namen toll, ist in der Regel jedoch nichts anderes als eine erwiterte JSG mit anderem rechtlichem Rahmen, der Name hat zumindest nach meiner Erfahrung keinen Aussagewert für die Qualität der Jugendarbeit. Das Fehlen eines gesamten Jahrgangs ist jedoch merkwürdig.
Geringere Spielzeiten für D Jugendspieler in der Hallenrunde sind die Regel. Es ist logischerweise schwer einen Kader von 13-15 Spieler gerecht auf das Hallenspielsystem von 4+ 1 runter zu brechen.
Die Zugehörigkeit zum Kreis bzw. Bezirk wie ausgeführt verstehe ich nicht. Der Spieler ist für die JFV spielberechtigt. Der Heimatverein spielt keine Rolle, da er gleichzeitig Mitglied der JFV ist.Aushelfen für einen Bundesligisten? Der betreffende Verein spielt in der D Jugend keine Bundesliga und die Gastspielerlaubnis gilt zumindest in Hessen nur für Freundschaftsspiele.
Eine weitere Frage spielt er Kreisauswahl oder trainiert er im regionalen DFB Stützpunkt. Denn dies sind regional zwei unterschiedliche Fördereinrichtungen.
Zu Letzt eine kleine Aufmunterung und Anmerkung. Der Schritt von einem Dorfverein zu einem " höheren Verein" ( leider habe ich scheinbar übersehen in welcher Klasse er spielt) ist immer schwer. Der Übergang von der E in eine D 1 noch zusätzlich. Wenn er sich noch nicht 100 Prozentig auf diesen Übergang eingestellt hat ist dies kein Wunder und auch keine Katastrophe. Wichtiger in fußballerischer Kontext ist ob er sich weiterentwickelt hat und im Training gut gefördert wird.
Können wir nicht beurteilen! Aber!! Wenn der Druck für euren Sohn bereits hier zu hoch ist, ( was nicht gegen euren Sohn spricht) würde ich vom Schritt in das Haifischbecken eines NLZ dringend abraten.
Wichtig ist was euer Sohn will! -
Wie bereits gesagt wurde, kann kein Verein oder Trainer ohne Spieler/Innen seine Ziele erreichen.
Ihr müsst euren Standpunkt wirklich klarmachen. Wenn ihr euch wirklich einig seid, sind die von André vorgeschlagenen Maßnahmen sicherlich geeignet, eure Position in letzten Konsequenz zu unterstreichen. -
Ein kurzer Blick auf die Internetseite des betreffenden Vereins zeigt, dass die Annahme, oder das Bild von einem kleinen Dorfverein, wohl eher Romantik ist.
Ein Landesligist mit einer solchen Anlage, ist für mich jedenfalls kein kleiner Dorfverein.
Ich glaube eher, dass der Verein sich als Kooperationspartner für ein NLZ ins Gespräch bringen möchte, oder eine daran orientierte Jugendarbeit betreiben möchte.
Diese Vereine( für Hessen wie bereits angesprochen Wieseck, Rosenhöhe Offenbach usw. oder auch aus Grenzregion von Rhein- Land-Pfalz Eisbachtal) sind häufig in der E Jugend und teilweise noch in der D Jugend auf dem fast gleichen Leistungsniveau wie die NLZs in der Region. -
Coerverfan
Mir geht das bewusste falsch lesen tierisch auf die Nerven!
Ich habe ausdrücklich gesagt das ich nicht von einer idealen Schusstechnik ausgehe.
Aber was nicht passt wird halt passend gemacht.
Nochmal! Stereotype Vermittlung von Techniken und Bewegungen lehne ich ab und halte sie nicht für zielführend.
Aber außerhalb der Bandbreite der individuellen Ausprägung gibt es nach meiner Erfahrung Bewegungsmuster die einer Erweiterung der Bewegungserfahrung in der Zukunft erschweren. Hier kann ich unzählige negative Begriffe verwenden um eine Korrektur durch den Trainer zu negieren.Formulierungen wie Schwächen ausmerzen und Fehlerbekämpfungsaussage sind Stereotypen die entweder einem anderen Zeitgeist entspringen oder inhaltsleer sind.
Eine inhaltliche Auseinandersetzung mit meinen Aussagen, wäre für mich sicherlich interessant, aber hiermit kann ich nichts anfangen.
Denn die eigentliche konzeptionelle Frage ist, ob ohne Instruktion, oder zielführende Hinführung ein eigenständiger Erwerb von ausreichendem Bewegungsrepertoir bei jedem Kind möglich ist. -
Wenn ich wissenschaftliche Erkenntnisse anführe, die sich angeblich auf das Erlernen und Erweitern von Bewegungserfahrungen beziehen, ist das wohl eher dünn.
Die eigene Realität ist auch keine wissenschaftliche Erkenntnis.
Wenn ich mit wissenschaftliche Erkenntnissen andere widerlegen möchte, sollte ich auch über solche verfügen.
Das würde die Auseinandersetzung auch spannend und lehrreich machen.
Denn die Auseinandersetzung in der Sportwissenschaft von Vermittlung von Techniken und Sportarten, hat in den letzten Jahren sicherlich eine enorme Bandbreite unterschiedlicher Konzeptionen hervorgebracht.
Deren Verfolgung für den einzelnen sicherlich schwer fällt.
Aber für Lifekinetik, differenziertes Lernen usw. Reicht sicherlich auch der Autoverkehr als Basis der Erkenntnis. -
Also dann bitte zeige mir deine wissenschaftliche Erkenntnisse Bitte Beleg!! Bitte aus der Sportwissenschaft und kein Autobeispiel.
Zeig mir bitte im DFB Konzept, wie die Bewegungserfahrungen unterstützt und begleitet werden sollen, hier wird nämlich eine Festlegung oder Auseinandersetzung der verschiedenen sportpädagogischen Konzeptionen über die Vermittlungen von Bewegungserfahrungen und ihre Stärken und Schwächen bewußt vermieden.
Hier sind andere Sportarten sicherlich weiter. -
André bitte verschone mich mit deinen Synapsen.
Wie ich bereits angesprochen habe geht es nicht um das " Einschleifen einer richtigen oder idealen Technik".
Wie immer ist eine individuelle Ausprägung einer Technik anzustreben.
Die Idee einer selbstorganisierten Entwicklung von Bewegungsfertigkeiten, in dem im Sinne von Trail und Error die ökonomischste usw. Bewegung in das bestehende Bewegungsrepertoir eingebettet werden ist sicherlich ein Ideal.
Aber!!
In der heutigen Zeit zeigen sich leider schon früh bei den Kindern Bewegungsauffälligkeiten.
Diesem Umstand gilt es Rechnung zu tragen. Die Gefahr einer weiteren Verfestigung " falscher Bewegungsmuster" kann mit gezielten Übungen entgegen gewirkt werden.
Geduldige Korrektur mit Bezug auf die unvollkommene Vorstellung und Wahrnehmung des Lernenden ist jedoch kein Sündenfall, sondern wargenommene Verantwortung für die sportliche Entwicklung des Kindes.
Auch bei den jüngsten ist es möglich die Aufmerksamkeit auf einzelne Aspekte zu lenken.
Wobei eine visuelle Verdeutlichung meist erfolgreicher ist, ob eine Reduktion der Schnelligkeit einer dynamischen Bewegung sinnvoll ist streitig.
Auf die restlichen hier getätigten Phrasen möchte ich nicht weiter eingehen. -
Dirk Coerverfan
Natürlich geht es es primär um Bewegungserfahrung. Trail und error ist als sportpädagogisches Konzept nicht unumstritten.
Aber bitte verschone uns mit Formulierungen " Wie Schwächen ausmerzen", niemand möchte hier ernsthaft die Kinder " drillen".
Diese Formulierungen stammen aus einem anderen Trainingskonzept.
Warum sollte ein Kind welches an einer erkannten oder reflektierten Schwäche arbeitet, am Ende nicht ganzheitlich stärker sein.
Zwischen gesundem Selbstbewusstsein schaffen und und wissentlich die Augen verschließen ist halt ein pädagogischer Unterschied.
Am Ende des Tages wird mich spätestens der Ergotherapeut verfluchen, weil ich das Kind völlig unsinnig bestärkt habe. Aber den lieben Spaßonkel zu spielen ist sicherlich bequemer. -
Zum Anfang gesagt, habe ich bei den jüngeren Jahrgängen nie ein Hauptaugenmerk aufs Torschußtraining gesetzt.
Eine Korrektur von falschen Bewegungsabläufen, halte ich jedoch auch bei den Jüngsten für nötig.
Insbesondere wenn die Gefahr besteht, dass sich falsche Bewegungsmuster automatisieren.
Bei aller zu akzeptierenden Abweichungen eines Bewegungsmuster, sind grob falsche Abläufe später nur noch mit hohem Zeitaufwand zu korrigieren. -
Sich für die Rechte der Kinder im Fußball einzusetzen ist sicherlich ein hehres Ziel.
Die Konzeptionen des DFB sind jedoch weder das kommunistische Manifest oder die Bibel.
Daher ist es auch unangebracht reflexartig und beisserisch eine einzig wahre Lehre verteidigen zu wollen und alle Anderen am liebsten als Abweicher und Häretiker zu branntmarken
Im Gegensatz zum Zeitalter eines Tomas de Torquemado wissen wir das die Erde keine Scheibe ist und es durchaus erlaubt ist über den Tellerrand hinaus zu schauen.
Aber warum sollte ich mich über meinen Horizont erheben, wenn ich mich bereits im Besitz der unfehlbaren Wahrheit wähne. Aber zum Glück darf in einer pluralistischen und demokratischen Gesellschaft jeder seine Meinung mit viel Engament vertreten, ob er andere damit nervt oder nicht, ändert nichts an diesem Recht.
Daher werde ich mich jetzt zurücklehnen und die DFB Schrift hinsichtlich des systematischen Erlernens des Passspiels ab der E Jugend zu Gemüte führen. " Passen wie Toni Kross"
Das die das Dürfen? -
Ausgangspunkt war eine E 1 die nach der Auffassung des Trainers in den Zweikämpfen zu zögerlich agiert.
Hier gab es sicherlich ein paar nützliche Tipps wie die Fähigkeit der Kinder im Zweikampf verbessert werden können. Wichtig ist sicherlich das Selbstbewusstsein der Kinder in die eigene Fähigkeiten zu verbessern.Die Bereitschaft der Kinder zum intensiven Zweikampf ist nach meiner Erfahrung in dieser Altersstufe jedoch sehr unterschiedlich ausgeprägt und lässt sich durch den Trainer nur im geringen Umfang steigern.
Viele Kinder agieren einfach noch zögerlich und wollen sich in einem härteren Zweikampf nicht wehtun.
Was sicherlich verständlich ist.
Andere agieren mit höherem Risikobereitschaft und höheren intrensischen Motivation.Es ist jedoch sinnlos eine höhere Zweikampfbereitschaft abzuverlangen. Dies führt häufig dazu, dass die Spieler sich ein unfaires Zweikampfverhalten angewöhnen, welches für sie kein höheres Risiko beinhaltet, aber ein höhere Erfolgsaussicht verspricht.
Daher kann hier abhängig von der Persönlichkeit des Spielers eine wirkliche Verbesserung nur durch viel Geduld erfolgen. Einige werden jedoch nie wirklich intensive Zweikämpfe führen!
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Ich denke es ist nur verständlich, wenn man seine Zöglinge gut auf die zukünftigen Anforderungen ( hier die sportlichen) vorbereiten möchte.
Wie im Übergang zur weiterführenden Schulen erreicht man dies jedoch nicht am Besten wenn man den Stoff der 5. Klasse behandelt, sondern in dem die bisherigen Basics ausgebaut und vertieft werden.
Angesichts des häufigen engen Spielplan im Frühjahr und Sommer ist hierfür auch eigentlich keine Zeit. -
Bei Mädchenmannschaften ist es nach meiner Meinung und Erfahrungen häufiger unproblematisch eine Jahrgangsstufe zu überspringen.
Ist das Mädchen jedoch Jahrgang 2003 wäre es in unserem Verband, außer für Auswahlspielerinnen verboten, zwei Altersstufen höher zu spielen. -
Um deutlicher zu werden!
Nach meiner Meinung ist ein mittelmäßiges Team aus der D Jugendkreisklasse, für ein gutes E Jugend Team keine sportliche Herausforderung.Ein gutes Team was als E 2 mit den E 1 Mannschaften mithält, wird bei gutem Training und einigermaßen talentierten Spielern, diese ein Jahr später überflügelt haben.
Hart gesagt gegen die Spreu der D Jugend ( als D 3) zu spielen birgt keine wirkliche Chance eine Mannschaft voran zu bringen.
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Ich habe eine kurze Frage, warum ist eine mittelmäßige D Jugendklasse eigentlich eine höhere sportliche Herausforderung.
Die Bedenken hinsichtlich der Umstellung E 7 auf D 9 hast du ja selber bereits geäußert.Viele der sog. leistungsbezogenen Vereine ziehen gerne ihre Jahrgänge in den jüngeren Jahrgängen hoch.
Ob aber insbesondere der frühere Übergang auf das D Jugendfeld den Kindern in ihrer individuellen Entwicklung geholfen hat kann bezweifelt werden.Wenn eure Mannschaft wirklich so stark ist, werdet ihr problemlos starke Gegner finden, wo ihr euch auf Augenhöhe messen könnt. Lediglich die Fahrten werden etwas weiter.
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Sorry, TW, aber laut Pressemitteilung des OLG wurden Eingriffe in die Grundrechte nach deutschem GG überhaupt nicht geprüft.
Es ging nur um die Umsetzung des EU Vertrages zur Freizügigkeit der europäischen Arbeitnehmer und die bereits vorliegende höchstrichterliche Rechtsprechung des EuGH. Mehr nicht.
Mehr werden auch die nächsten Instanzen nicht prüfen.
Zum einen aus formellen Gründen und in der Regel wird bei fehlender Betroffenheit vermieden ein größeres Fass aufzumachen.
