Beiträge von AKjfv

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    Nottrainer zum einen wird dein Sohn mal krank sein oder bei seinem besten Freund zum Geburtstag eingeladen sein. In einem Breitensportverein wirst du am Wochenende bei 13 Spieler wirklich 11 Spieler auf den Platz zu bringen.


    Aber wie du siehst ist die mögliche Bevorzugung oder härtere Behandlung des eigenen Sohnes ein heikles Thema und führt zu Konflikten mit der Elternschaft und leider wirst du nach meiner Erfahrung selbst bei objektivster Behandlung deines Juniors möglicherweise Angegriffen.


    Nun an dieser Stelle eine kleine Verteidigung der Elterntrainer.
    Von den Trainern die Elternteil eines Spielers waren oder sind und und die ich kenne und ihre Arbeit einschätzen kann. gab und gibt es sicherlich manchmal Problem hinsichtlich des eigenen Nachwuchses. Aber sie sind häufig zuverlässiger, kennen sich häufig aus eigener Erfahrung mit den Problemen der betreffenden Altersklasse aus und sind in der Regel auch mit größerem Engagement bei der Sache. Nach den wenigen gut ausgebildeten und idealistischen Trainer die ich kenne, wären sie häufig meine zweite Wahl.
    Denn nach meiner Ansicht ist wirklicher und ernsthafter Idealismus nicht nur bei Trainern im Fußballbereich eine seltene Rarität. Bei Trainern die nicht Elterntrainer waren oder sind habe ich zumeist ebensoviele Verstöße gegen die Prinzipien des Kinder- und Jugendfußball und meist auch Nepotismus erlebt, hier zwar nicht im wahren Sinne zum Vorteil der Verwandtschaft. Aber es gibt den Sohn des Bürgermeisters, des Nachbarn, des 1 Vorsitzenden usw.
    Außerdem würden zumindest die Breitensportvereine in den ländlichen Gebieten ohne die Elterntrainer aussterben.
    Wichtig wäre sie wie alle anderen durch Vereine und Verbände besser zu schulen. Da sie es auch zum Wohle ihres Kindes tuen, sind sie möglicherweise sogar interessierter an einer Verbesserung ihrer Tätigkeit.

    Hab Bewußt diese Diskussion wiederbelebt. Ich kann die Frustration hinsichtlich der Bewertung der durchschnittlichen Jugendarbeit der Vereine voll und ganz verstehen. Bin auch nicht sonderlich optimistisch und habe für mich schon längst die betreffenden Konsequenzen gezogen.
    Geld wird das Problem nicht lösen.
    Wenn kein ernst gemeintes Konzept vorliegt, welches nicht wirklich die Interessen der Kinder und Jugendlichen im alleinigem Fokus hat, wird jede andere Maßnahme scheitern.
    Ob der Beitrag steigt und die Trainer bezahlt werden ist dann eigentlich für den A......
    Ich kenne Vereine wo ordentlich bezahlt wird, wo plötzlich aktive Seniorenspieler sekundär finanziert werden.
    Begeisterung für den Sport und der Entwicklung der Kinder sind monitär nicht bewertbar und kein Kriterium um die Spreu vom Weizen zu trennen.
    Solange nach meiner Einschätzung mehr als die Hälfte der Verantwortlichen die Jugendarbeit aus Sekundärpräferenzen betreibt, wird sich am kritisierten Elend nichts ändern.
    Leider habe ich jedoch in der Breite keine Ahnung wie diesem Missstand entgegen gewirkt werden kann.

    Ähnlich wie die Kirche und bei den Älteren die sog Volksparteien gelingt es den Vereinen nicht eine Bindung zu erzielen. Wahrscheinlich ist auch auf Schalke die Verhaftung nich mehr die Selbe. Warum auch?
    In den meisten Vereinen zählen nur die unterklassigen Senioren. Die Freunde, der Trainer, die Eltern stehen in Konkurrenz zum unbekannten Vereinswappen usw.. Warum sollten sich die Kinder ernsthaft an den Verein binden. Warum sind tausende Kinder nördlich der Mainlinie Bayern Fans. Weil sie gern bei den Siegern sind. Wenn die Vereine kein attraktives Angebot schaffen, werden sie dorthin Wechseln wo sie bei den Gewinnern sind oder aufhören.

    Mit Verlaub die Idee einer Wildcard für die C Jugend Gruppenliga ist eine Illusion. Die betreffende Gruppenliga setzt sich aus 7 Kreisen zusammen. Einige der sog. Großen Vereine sind zur Zeit in der Gruppenliga nicht vertreten, oder werden in den nächsten zwei Jahren mit allen Mitteln versuchen mit ihrem jüngeren Jahrgang in die Gruppenliga aufzusteigen. In zwei eurer Nachbarkreisen haben sich zwei der größeren Vereine neu strukturiert und werden finanziell gut ausgestalten dies Ebenfalls versuchen.
    Den Aufschrei möchte ich hören sollte ein kleinerer Verein ohne sportliche Qualifikation hier bevorzugt werden.
    Alles andere ist bestenfalls Wunschdenken!
    In Betracht käme lediglich eine Spielgemeinschaft mit einem Verein, der in der betreffenden Klasse spielt.
    Ob dies zum langfristigem Vorteil der betreffenden Vereine wäre, kann abgesehen von der Frage der Genehmigung bezweifelt werden.

    noch ein kleinen Tipp Fussballkreise sind geschwätziger als Waschweiber, wahrscheinlich weiß nicht nur ich um welchen Verein und um welche Mannschaft es sich handelt. Einige Aussagen könnten daher nicht sehr gut aufgenommen werden. Insbesondere bei den betreffenden Konkurrenten um die beste betreffende Jugend in der Region.

    In Hessen gibt es nach meiner Kenntnis keine Möglichkeit ohne sportliche Qualifikation. Wenn du die in der Regel erforderliche Relegation für die D Jugend Gruppenliga bestehst, genieße die kommende Saison. Wenn deine Mannschaft selbst im ländlichen Raum aus dem Stehgreif unter die ersten drei der Gruppenliga kommen solltest, wird wahrscheinlich deine Mannschaftsstärke anschließend von größeren Vereine dezimiert werden. Worauf man dann als Trainer auch stolz sein kann, aber nicht verhindern kann.
    Mit der Prognose Top 3 wäre ich jedoch sehr vorsichtg. Gerade im Übergang zum D 1 Alter verstärken sich viele Vereine noch einmal.

    Die Darmstädter Jugendmannschaften in der Juniorenbundesliga mussten in dieser Saison ihre Heimspiele auslagern, da der vorgeschriebene Untergrund Rasen ist und nicht genug Rasenplätze für den Spielbetrieb zur Verfügung standen.

    Warum sich durch einen Trainingsplan für die gesamte Saison einschränken lassen.
    Du bist am dichtesten dran. Wenn gewisse Ausbildungseinheiten länger dauern. Dann ist das so der Fall.
    Wir müssten jetzt aber hier stehen, setzt die Kinder und den Trainer unter unsinnvollen Druck.
    Wofür ?
    Wichtig ist ein positives Fazit der gesamten Lerngruppe zu den angestrebten Lerninhalten.
    Eigener Druck und Druck auf den Kindern jeden Lerninhalte abgearbeitet zu haben, war noch nie ein sinnvoller Leitfaden.
    Manchmal ist nach meiner Erfahrung, die Entdeckung der Langsamkeit für die Zukunft viel Sinnvoller.

    Ballmitnahme aus der Bewegung erst in der heutigen D, nach den Plänen des DFB für die Neustrukturierung der Alterszugehörigkeit, hätte das bereits in der G Jugend erfolgen müssen.
    Zynismus bitte ignorieren!
    Die Frage ist Können und nicht Müssen.
    Nach meiner Ansicht ist Ballmitnahme wesentlicher Bestandteil der F Jugend als Basic. Einen flachen Ball können die meisten besser ausgebildeten bereits in der Regel kontrolliert verarbeiten. step by step.
    Try and error. Mit fragender Herangehensweise werden viele bereits hier viele Vorteile erkennen.
    Offen, Ballfern usw. Ergebnisoffen!

    Warum ist eine Passübung im Viereck eine Gruppentaktische Übung.
    Wie soll eigentlich die Technik des Passens erlernt werden? Frontal ist für Anfänger sicherlich als Einstieg sinnvoll, kommt im Spiel jedoch zu selten vor.
    Was nützt ein gutes 1-1 Ofensiv, wenn der Spieler wegen der fehlenden Fähigkeit der Ballan-. und Mitnahme seine erlernte Fähigkeit nie anwenden kann.
    Hierbei den Ball nach vorne, links, rechts zu kontrollieren ist als Basis notwendiger Bestandteil der F Jugendausbildung.
    Wiederholung Basis Ballnaher und Ballferner Fuß kommt dann in der E. Einige F Jugendlichen können jedoch bereits dies- manchmal Instiktiv

    Bitte nicht von den langfristigen Trainingszielen Abrücken.
    Ich kenne unzählige Spieler und Mannschaften, die ihre Spiele durch hohe Schüsse ab der Mittellinie, oder durch hohe und weite Abschläge durch den Metzersohn ( bitte nicht als Verunglimpfung werten ) gewonnen haben und das die betreffenden Trainer auch gefordert haben. Trotz unzähliger Siege und Tore, finden sich die betreffenden Mannschaften und Spieler heute fast alle in den untersten Klassen wieder.
    Kurzfristige Erfolgsgaranten werden später durch Automatisierung zum Entwicklungshandicap.
    Sinn Doppelpassübungen ?
    Aber wenn Schußtraining- Ausbildung, bzw. Heranführung an alle Schußtechniken. Ein flacher druckvoller Schuß ins untere Toreck, können viele später nicht. Die Torwärte wachsen in der E- D Jugend jedoch, das Tor nicht.

    Ich denke auch, dass die Probleme der A Jugenden erst einmal genau analysiert werden sollten.
    Die Neuordnung schafft aber auch bei den Kleinsten Probleme. Die Zeit des spielerischen Heranführen an den wettkampforientierten Sport Fußball wird verkürzt. Auch hier besteht die Gefahr, dass viele Kinder überfordert werden und die Lust verlieren.
    Ich werde diesen Kommentar auch aus Zeitgründen etwas fatalistisch abkürzen.
    Nur die Harten sollen in den Garten, der Rest kann dann im teuren DFB Trikot FIFA 18 spielen, dann profitiert wenigstens der DFB davon.

    TW
    Bin in der Analyse voll bei dir. Hinsichtlich des angesprochenen Abwenden der Jugendlichen vom Fußball habe ich auch kein Masterplan oder eine komplette griffige Antwort.
    Diese wird es auch nicht geben.


    Aber es misslingt den Vereinen sichtlich ab der C Jugend die Jungendliche zu halten oder pädagogisch formuliert sie "abzuholen" und langfristig zu binden.
    Gründe hierfür sind sicherlich mannigfaltig.
    Meine Erfahrungen in der betreffenden Altersschicht sind eigentlich zu begrenzt, um wirklich ein Urteil zu fällen.
    Nach meinen Beobachtungen werden im unteren Breitensport die Jugendliche nur verwahrt.
    Sie und ihr Sport werden nicht ausreichend ernst genommen. Die Trainer sind meist mit den Problemen des betreffenden Alters überfordert. Meist entweder zu alt oder versuchen sich als Kumpel.
    Saufen mit der B Jugend ersetzt keine Trainer Spieler Beziehung.
    Wie soll es den jungen Erwachsenen wichtig erscheinen ihr Hobby auszuüben, wenn ihnen Gleichgültigkeit widerfährt.
    Wie gesagt gibt es viele Gründe, Ausbildung, Schule usw. Und ich schildere hier nur verkürzt meine Beobachtungen.

    Das Problem des Massensterben der A Jugendteams mit einer Verjüngerung der Spieler lösen zu wollen, erscheint mir jedoch angesichts der möglichen Nebenwirkungen die falsche Medizin.
    Die eigentliche Frage warum mit spätestens 14 Jahren sich viele Jugendliche vom Fußball abwenden und sich dieser Prozess in der B Jugend und A Jugend noch verstärkt, bleibt unbeantwortet.
    Neuerungen sind sicherlich immer erstrebenswert, wenn sie sich an dem Wohle der Kinder und Jugendlichen orientieren.
    Hier sehr ich jedoch nur Vorteile für die Verbände, Vereine und möglicherweise für den reinen Leistungsfußball, ob in 10 Jahren mehr A Jugendteams im Wettbewerb stehen, kann wohl bezweifelt werden.
    Zudem wird die verkürzte Ausbildungszeit die Chancen der Jugendlichen ihr Hobby auch als Erwachsene im Wettkampf zu betreiben nicht erhöhen.

    Hinsichtlich der Spielfeldgröße bin ich ein großer Vertreter von so kleinen Teams für die jüngeren Jahrgänge.
    Hinsichtlich der Mädchen sollte diese Regel auch hier gelten!
    Bei uns gibt es keine A Jugend. Sollte dann eine 16 Jährige für eine Seniorinnenmannschaft spielen, darf sie nicht mehr in einer männlichen Juniorenmannschaft spielen. So ist jedenfalls die Regelung beim HFV für die Mädchen nach meiner Kenntnis.
    Die neue Regelung dürfte zudem die körperlichen Spätentwickler und die Spätgeborenen zusätzlich ihrer Chancen berauben. Verletzungen und Wachstumsstörungen über längere Zeiträume würden Drop out noch verstärken. Ob dies die Zukunft des A jugendspielbetriebes sichert, kann wohl nur bezweifelt werden.
    Einfacher auf Landesebene wäre eine Reform der Kreise, die sich an der Bevölkerungsentwicklung der letzten 20 Jahre wiederspiegelt und nicht ein Relikt aus vergangenen Zeiten.
    Zu überdenken wäre auch das norwegische System für die unteren Klassen.
    Aber in Wirklichkeit sind in den meisten Vereinen eine A Jugend leider völlig nutzlos. Solang selbst in A Klasse bessere Jugendliche für Geld angeworben werden.

    Hab lange nichts mehr geschrieben. Bin aber ein wenig überrascht. Wo sind eigentlich in der vorliegenden Diskussion die Vertreter einer altersgemäßen und kontinuierlichen Jugendausbildung.
    De Fakto wird jeder der schwierigen Übergänge auf die nächste Feldgröße ein Jahr vorgezogen.
    Gruppentaktik und Mannschaftstaktik müssten demnach ein Jahr vorher in den Trainingsalltag integriert werden.
    Ähnlich wie bei der Einführung von G 8 (in den meisten Bundesländern bereits zurückgenommen und als fataler Fehler gewertet, auch auf Druck der Universitäten) werden Kinder zum Spielball eines Experimentes.
    Da ich nur noch aus Sicht eines interessierten Vaters schreibe, wären die Folgen für meine Kinder fatal.
    Mein Sohn würde aus jetziger Sicht der Dinge aus der D 2 Kreisliga ( bei uns zweit höchste Klasse) direkt in die Verbandsliga C Jugend wechseln. Na Prost.
    Meine Tochter direkt aus der B 2 zu den Seniorinnen.
    Das wirkliche Argument für den Unsinn ist doch, dass die Vereine ein Jahr weniger für den angeblich so teuren Jugendfußball ausgeben müssen. Und wie so oft brauchen die greisen Funktionäre bei ihren Verbandstagen etwas was sie entscheiden müssen, um ihre Daseinsberechtigung zu beweisen. Lange wurde dafür gekämpft die Kinder und Jugendliche erst spät an das Großfeld heranzuführen. Jetzt wird das Rad zurückgedreht, wahrscheinlich von denen die den Sinn bereits damals nicht verstanden haben. Allerdings versteh ich jetzt warum die NLZs bei uns in der Region wieder auf die körperlich sehr weit und groß entwickelten schauen.

    Wettbewerbsformen gehören nach meiner Meinung auch im Training eingebettet.
    Da du jedoch eine G Jugend betreust, gilt es sie noch dosiert einzusetzen.
    Jedoch führen extrensische Motivationsformen (Pokale usw.) zu einer zusätzlichen Frustration bei den Verlierern. Da die Kleinen eh über eine niedrige Frustrationsgrenze verfügen, kann ich nur abraten.
    Habe damals das Mannschaftsmaskottchen als Wanderpokal für Trainingsleistungen mißbraucht und diese Idee schnell wieder eingestellt.
    Wettbewerbe ja, die Kinder sind hier eh ausreichend bei der Sache. Danach Gummitiere für alle.
    Am Ende des Trainings sollten Alle ein gutes Gefühl haben!