Beiträge von AKjfv

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    sorry aber hessischer Verband verlangt in der F Jugend Fair Play Liga mit einem Mindestabstand der Eltern vom Spielfeld. Wie kann ein Feld zu klein für ein F Jugendspiel sein.

    Sorry Tw, bin häufig deiner Meinung, aber hier kann ich nicht folgen. Die Fussballakademien bbedienen die unreflektierten Träume der Eltern der kleinen Messis. Warum auch nicht, sie wollen Geld verdienen.


    Die teilweise Unsinnigkeit der Geldausgabe würde ich auch nicht thematisieren.
    Die goldene Ananas des einen ist die Oberliga des anderen.
    Als Kinder und Jugendtrainer bis zur B Jugend ist es mir auch total Wurscht wieviel Spieler später in der 1. Mannschaft spielen. Vielleicht spielen sie später Hockey, Tennis, Handball usw.
    Wichtiger ist mir was sie bei mir sportlich, aber auch hinsichtlich Teamgeist usw. gelernt haben.


    Boris Becker hat glaube ich bis zu seinem 14 Lebensjahr auch Fussball gespielt. Fussball ist die beste Einstiegssportart. Der Rest bzw. die ferne Zukunft war mir egal, da sie sich eh meinem Einfluss entzieht.
    So vertrete ich diesen Grundsatz auch gegenüber meinen Kindern. Sie wissen sollten sie eine andere Sportart betreiben wollen, so haben sie meine Unterstützung.
    Übrigens, irgendwo liegt noch mein abgelaufener Übungsleiterschein für Volleyball.
    Noch eine kleine Stichellei, im Volleyball wurde teilweise vor 30 Jahren hinsichtlich Koordination, Schnelligkeit und Athletik, sowie Handlungsschnelligkeit moderner trainiert als heute in den meisten Jugendmannschaften.
    Die fehlende Abkehr von dem " Das haben wir schon immer so gemacht" ist das was den Fussball durch die Vereine leider noch prägt.

    Weil die Ausgangssituation eine ganz andere ist.
    Es geht nicht um das Aufzeigen von Handlungsoptionen in einer Spielform, in der die Spieler möglichst selbständig Optionen und Möglichkeiten zur Lösung von Spielsituationen erarbeiten sollen,
    sondern um Konflikte und Fehlverhalten innerhalb des Teams.
    Vielleicht lässt sich hierdurch der Auslöser schnell unterbinden oder wohl eher vermeiden, abstellen jedoch nicht. Es ging nicht um die Methodik der Lerninhalte, sondern um Spannungen im Team.

    Scheinbar wurde im Grundlagenbereich nicht intensiv gearbeitet.
    Die Frage was sie am Ende der D Jugend können müssen, ist eigentlich irrelevant.
    Die Basics müssen stimmen. Daher Koordination mit Ballschulung und viele Übungen und Spielformen nach H. Wein. Ein Bsp. aus dem Matheunterricht. Es macht keinen Sinn Brüche und Gleichungen, parallel zu den Grundrechenarten zu vermitteln.
    Ein Schritt zurück ist hier sicherlich sinnvoller.
    Sich und die Kinder unter den Zeitdruck zu setzen, alle möglichen Ausbildungsziele erreichen zu müssen wird nicht funktionieren.

    Goodie einen kleinen Tipp. Habe diese Zeit der kleinen Hoppen zum Glück bereits hinter mir.
    Habe versucht den Aufbau bereits vor dem Eintreffen der Kinder vorzunehmen. Bälle blieben bis zum Trainingsbeginn im Sack. Habe das Training immer in die Mitte oder weiter im Eck durchgeführt.Bei den kleinsten war die Regel das eine verantwortliche Person das Kind koplett umgezogen bei mir abgibt.
    Hat sicherlich einige Eltern genervt, aber was solls.
    Trainingsende war erst nach dem kompletten Abbau und Abtransport.

    Manchmal ist sicherlich die Wortwahl in einer Kommunikation entscheidend.
    Die Jugendlichen werden es als Strafe verstehen und nicht als Konsequenz oder Maßnahme usw.
    Ich könnte es auch Sanktion nennen, die Wirkung ist jedoch die Selbige.
    Als Trainer spreche ich eine Reaktion auf sein Fehlverhalten aus, er wird es als Strafe verstehen.
    Man kann auch die verhängte Strafarbeit, als pädagogische Maßnahme verkaufen.
    Dem Adressat ist das Wurscht, er wird sich meist eh ungerecht behandelt fühlen.
    Wichtiger als die Wortwahl ist die Wirkung.
    Solange ich ihn nicht als Person negiere, oder ihm das betreffende Gefühl gebe, sondern lediglich sein situatives Verhalten nicht toleriere, ist ihm meine Wortwahl egal.


    Nachhaltigkeit erreicht man nur durch Konsequenz und dem vermittelten Gefühl der Fairniss.
    In der Regel wollen und fordern Kinder und Jugendliche klare Regeln für und in der Gruppe.
    Die Sanktionen bei Fehlverhalten müssen jedoch transparent sein. Im Normalfall ist dann eine spiralförmige Eskalation eher ausgeschlossen.
    Die Vermittlung von persönlicher Betroffenheit ist nach meiner Ansicht jedoch Kontraproduktiv.
    Larius Du möchtest 12- 13 jährige Jungs wirklich ernsthaft fragen und sie auffordern zu formulieren, welche Probleme sie mit der betreffenden Übung haben und ihnen Lösungswege aufzeigen.
    Könnte sicherlich eine interessante Erfahrung werden.
    Eine Redekerze im Training wäre sicherlich nicht verkehrt.


    Aber Quatsch bei Seite, eine Nachfrage über die " Sanktionen" der betreffenden Schule kann auch helfen.
    Ich fand Liegestützen immer eine ziemlich blöde " Maßnahme"( da das Kind im Foccus aller steht). aber im Englischunterricht meiner Kinder ist dies die typische Strafe, wenn sie hier Deutsch sprechen. Kommt komischerweise in der 6. und 9. Klasse relativ gut an. Nur beim letzten Elternabend haben sich Eltern beschwert. Die Kinder, bzw. Jugendliche haben sich jedoch für die Beibehaltung der " Konsequenz" ausgesprochen.
    Probier halt aus was passt, aber keine Diskussionen mit den "Verurteilten".

    Nachdem ich heute Zeit und gewecktes Interesse habe, auch hier noch eine Antwort.
    Außer dem geschätzten 1/4 bis 1/3 ( je nach Ausrichtung des Vereins) der Eltern, denen das Trainingskonzept und die Trainingsinhalte relativ bis total Wurscht sind, ist das Interessante am Fußball auch das viele Vorstellungen von dem Sport existieren.
    In der Bundesliga wird seit neuestem unreflektiert über Laptoptrainer diskutiert.
    Bei den jüngeren über die notwendige körperliche Härte, die erforderliche Kondition, Team versus individueller Förderung, Kopfballtraining am besten ab dem 5. Lebensjahr. Coaching oder nicht usw.
    Schon hier bei interessierten Trainern und interessierten Eltern, sind die Diskussionen teilweise hitzig und kontrovers.
    Leider sind 50- 60 Prozent( eine private Schätzung) der Eltern total Ahnungslos, aber trotzdem leidenschaftlich dabei( positive Lesart)
    Kurzes Beispiel: Trotz nach eigener Angabe 10 Jahre Fußball im Aktivenbereich, riet ein Elternteil seinem Filius lautstark am letzten Wochenende, seinen Gegenspieler beim gegnerischen Abstoß ins Abseits zu stellen. Ich persönlich war ziemlich belustigt, da mein Sohn beim anderen Team spielte.


    Vieles kann man den Eltern über Lerninhalte und Lernziele erklären, aber wenn die eigene Philosophie konträr der von anderen gelebten Einstellung ist, wird es schwierig.
    Hier greifen sich dann die Eltern diejenige Philosophie heraus, die ihren eigenen Vorstellungen am ehesten entsprechen. Diese wird jedoch teilweise 20 Jahre alt sein und sich am Erwachsenenfussball orientieren.


    In der Zukunft werden nach meiner Auffassung nur noch diejenigen Vereine langfristig und erfolgreich eine Chance haben, die diesen Konflikt offensiv begegnen und ein modernes einheitliches Konzept über alle Jahrgänge von Fördern und Fordern der Kinder und Jugendlichen entwickeln. Ein weiter so wird und kann es für die meisten Vereine die ernsthaft Jugendarbeit betrieben wollen nicht geben.
    Aber vielleicht wird noch mein Enkel bei der C Jugend die Übung 6 Tagesrennen rund um den Platz erleben dürfen. Dann nehm ich jedoch meinen Rollator und Hau ihm dem Betreffenden ins Kreuz.
    Zum Abschluss noch etwas Trainerschelte.

    Sorry deine Kritik ist vollkommen berechtigt.
    Problematisch ist eine Ferndiagnose der Maßnahmen bei Fehlverhalten allerdings schon.
    Zum einen sollte die Maßnahme in dem Alter vorher angekündigt und der Grund für diese erklärt sein.
    Beispiel: hier wohl eher mannschftsundienliches Verhalten ( leider ist mir keine blödere Formulierung eingefallen). Diejenigen räumen den Platz später alleine ab. z.B.
    Die Strafe sollte aber immer zeitnahe sein.
    Zuviel Aufmerksamkeit bei der Strafe ist bei einigen auch nicht wirklich sinnvoll.


    Nach einer Siegesserie dürfte wohl eine gewisse altersbedingte Überheblichkeit eine Rolle spielen.
    Wenn du sie disziplinieren willst, sind Aufgaben die für das gesamte Team wirken immer nett.
    Ausschluss vom Training, war bei mir immer ultimo ratio.
    Kollektivstrafen für das gesamte Team, finde ich in der Regel nicht sinnvoll.
    Ein Unterschied gibt es jedoch bei fußballerischen Regelverstößen, hier würde ich auch fußballerisch einwirken. Ballbesitz, 9m usw.
    Da die Jungs in der Regel auch im Training nicht verlieren wollen, werden die kollektiven Reinigungsprozesse hier in der Regel greifen. Problematisch und anstrengend für den Trainer, da hier wirklich konsequent agiert werden muss, um das übersteigerte Gerechtigkeitsgefühl der Jungs zu befriedigen, aber wie würde unsere Kanzlerin sagen alternativlos.

    Zum einen sicherlich ein altersbedingtes Problem. Insbesondere die eigene Reflexion und Kritikfähigkeit in dem betreffenden Alter ist schlicht unterirdisch.
    Aber Vorsicht! Die Kritik an Spielern ist eigentlich Monopol des Trainers, oder sollte es eigentlich sein.
    Daher( als Ferndiagnose) richtet sich die " Kritik" auch gegen dich.
    Frage: Normalerweise hat eine Mannschaft in dem Alter eine klare Hierarchie. Diese muss nicht immer rein leistungsbezogen sein. Gibt es ein oder mehrere Ereignisse die dieses Konstrukt aus den Angeln gehoben hat. ( Niederlagenserie, usw.)
    Würde dieser Erscheinung auf jeden Fall entgegenwirken!
    Übrigens finde ich in dem Alter ein Abschlussspiel als Trainingsinhalt nicht wirklich notwendig!
    Was ist die Spielform Belohnung oder Trainingsinhalt?
    Spielformen in denen die Kinder für die Wettkampfpraxis vorbereitet werden, gehören nicht ritualisiert in den Schlussteil, freies Bolzen können sie auch ohne Trainer!

    Zu meiner Aufzählung:
    Ich finde übrigens den Vergleich Schule- Lehrer, Verein - Trainer sehr zutreffend.
    Auch hier werden teilweise mit Halbwissen eine unzutreffenden Pauschalisierung vorgenommen.
    Jedoch weiß auch jeder mit Kindern das eine einheitliche Ausbildung nicht einheitliche Qualität von Lehrern hervorbringt.
    Doch auch Schulen werden zunehmend als Dienstleister wahrgenommen. Da nicht jedem die Flucht in die teure Privatschule möglich ist, findet in unserem Schulkreis ein immer größerer von den Eltern gesteuerte Wechsel zwischen den Schulen statt. Ob dies im sinnvoll ist, ist sicherlich ein anderes Thema.
    Die einen Schulen sind überlaufen, andere kämpfen um ihre Existenzberechtigung.
    Die Schulen müssen erkennen, dass sie sich im Konkurrenzkampf um die Schüler befinden.
    Die Vereine sind dies auch, haben dies häufig jedoch noch erkannt.
    Leichter war es bisher sich mit anderen Vereinen zusammen zu tuen. Die JFVs und JSGs haben hier meistens nicht geholfen, oder nur vorübergehend.
    Sicherlich bedürfen Strukturreformen der Vereine eine höhere Manpower und finanzielle Ausstattung, aber wenn sich Gruppenligisten und Verbandsligisten mit einem Etat von über 100.000 Euro ihrer Jugendarbeit durch Fusionen mit anderen Vereinen fast entledigen dürfen, besteht für eine gute Jugendarbeit scheinbar
    keine Notwendigkeit.
    Konsequenz: Bei uns sprießen private Fußballakademien wie Pilze aus dem Boden. Hier wird aus monitären Gründen eine qualitativ hochwertige Ausbildung versprochen. Diese werden überraschend unkritisch reflektiert. Nach meiner Ansicht vielleicht auch weil das was etwas kostet, einfach besser sein muss.
    Aber sie sind zumindestens in ihrer Aussendarstellung gut organisiert und strukturisiert.

    Zum Thema Zeitaufwand.
    Die Zeit die jemand für seine ehrenamtliche Tätigkeit aufwendet gilt es in jedem Fall zu respektieren.
    Aber der Zeitaufwand und das nötige Zeitmanagement der Eltern sollte einem bei seiner Tätigkeit durchaus bewußt sein.
    Da der Ortsverein, in welchem die Kinder schon in jüngeren Jahren alleine zum Sportplatz gehen konnte, eine aussterbende Art ist, bedarf es der Organisation des Transports.
    Ich kenne einige alleinerziehende Mütter die Schicht arbeiten und nur mit großen Nöten organisieren können das ihre Kinder zum Training gehen können.
    Da sie gern am Hobby ihrer Kinder teilnehmen, opfern sie am Wochenende einen großen Teil ihrer Freizeit.
    Dies als selbstverständlich anzunehmen ist sicherlich für ein gegenseitiges Miteinander nicht hilfreich.
    Auch wenn ich aus meiner Zeit auch die Verpissereltern kenne, es gibt auch viele hilfsbereite Eltern.
    Diese sitzen vielleicht auch nicht vor Copra 11, sondern sind gerade bei einer Elternberatssitzung usw.


    Zidane 77 200 km fahre ich teilweise als Papa in der Woche, habe es mir jedoch selbst so ausgesucht.
    Verlange daher auch von meinen Kindern, im Training und im Spiel Gas zu geben.
    Dankbarkeit kann man bei Kindern noch weniger erwarten, als von Erwachsenen.

    Da ich jetzt beide Seiten bzw. Perspektiven ausreichend kenne, kann ich den Frust beider Seiten gut verstehen.
    Und ich finde schon, dass die Jugendarbeit unter strukturellen Problem leidet die den Frust beider Seiten verstärken.


    Kein Verein den ich kenne hat wirklich funktionierende Strukturen.
    Hierfür gibt es nach meiner Ansicht unzählige Gründe, die eine erforderliche Qualitätssicherung, Kontrolle, aber auch Unterstützung der Trainer ausschließen.
    Hier ein paar nicht vollständige Beispiele zum Thema Jugendleiter:
    - durch die unzähligen und insbesondere in letzter Zeit sich vermehrten administrativen Aufgaben ist die Zeit für weitere Aufgaben nicht gegeben.
    - der Jugendleiter ist hinsichtlich moderner Jugendarbeit total ahnungslos.
    - der Jugendleiter hat keine wirkliche Lust sich in Konflikte einzumischen, insbesondere bei bestehenden persönlichen oder verwandtschaftlicher Kontakte zu verstehen.
    - es fehlt ein wirkliches, einheitliches und verpflichtendes Jugendkonzept. Die halbgaren Absichtserklärungen auf den Internetseiten laß ich nicht gelten.
    - Welche Durchsetzungsbefugnis hat der Jugendleiter gegenüber einem Trainer.


    Nun zum Trainerteam
    - leider sind nach meiner Erfahrung die Trainer auch selten ein Team, welches sich Gegenseitig unterstützt und zum Wohle des Vereins an einem Strang zieht.
    - zum einen wird noch sehr unterschiedlich trainiert. Die Gegensätze verunsichern nicht nur die Eltern, sondern führen häufig auch zu Ablehnung, Neid, Missgunst, usw. Innerhalb der Trainerschaft.
    Wenn man sich beim normalen Dorfverein, aber auch bei den besseren Vereinen einen Trainingstag anschaut, wobei zwei oder mehr Mannschaften trainieren, kann man das gut beobachten.
    Während der eine Trainer ( überspitz) die Kinder im Entengang die Stadiontreppe hochjagt, versucht sich der andere (überspitzt) in dem Versuch eines falsch verstandenen altersgemäßen Training, jedes Fordern von den Kindern im Superlativ zu begleiten und jeden Leistungsanreiz auf den geringst möglichen Nenner herunterzubrechen.
    Muss leider meinen Junior bei einem Freund abholen, hoffe später meine Aufzählungen zu den fehlenden und nötigen Strukturen weiter auszuführen.

    Ich glaube ein wesentlicher Faktor ist Glück.
    Verletzungen zur Unzeit und der falsche Trainer haben wohl schon manche hoffnungsvolle Karriere beendet. Wäre Thomas Müller heute der internationale Superstar, wenn statt eines manchmal merkwürdigen Holländers, bereits der Superstar Guardiola Trainer der Bayern gewesen wäre?

    Bei der Zusammensetzung der Stützpunkte und weiteren Förderteams entstehen immer Diskussionen. Meist in der Elternschaft, aber auch bei den Trainern. Die Frage warum der und derjenige nicht, ergibt sich aus der Natur der Sache. Wirklich objektive Kriterien ergeben sich insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen nicht. Merkmale wie Schnelligkeit sind noch zu stark wachstumsabhängig. Über das Jonglieren möchte ich an dieser Stelle nicht weiter auslassen. Bei der Aufnahme ist zudem die in dem Alter noch stark schwankende Tagesform sicherlich nicht unendscheident. Daher kann nach meiner Auffassung noch nicht wirklich von einer Talentschmiede gesprochen werden. Vielmehr von dem Versuch einer breiten Bestandsaufnahme.



    Bayern mit seinem breiten Netz von 18 NLZ ist sicherlich ein interessanter Versuch die Förderung zu optimieren, aber sicherlich für die Jugendförderung in Deutschland ebensowenig repräsentativ wie Brandenburg.
    Genießt die Zeit in der Mädchenförderung, aber legt den Schwerpunkt auf ihrer Entwicklung im Verein.

    Als bekennender Eintracht Fan, frage ich mich schon warum die Schwachköpfe nun über zivilrechtliche Strafen abgeschreckt werden sollen. Der strafrechtliche Rahmen reicht eigentlich völlig aus.
    Schwerer Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung usw. würden eigentlich ausreichen. Ich schreie eigentlich ungern nach dem starken Arm des Gesetzes und teile ungern die Position der Abschreckung von Strafnormen. Aber wer bei Großveranstaltungen Böller usw. zündet oder in den gegnerischen Block schmeißt, bei dem kann ich keine positive Sozialprognose teilen.
    Hier hilft leider nur die strafrechtliche Sanktionierung.
    Nach einem Privatkonkurs sind die kausalen zivilen Schäden der Vereine eh nicht einklagbar, bzw. vollstreckbar.
    Die extremen Ränder der Ultras, ob gewaltbereit oder gewaltbereit und rechts, gehören endlich ehrlich bekämpft.
    Hier sind jedoch nicht nur die Vereine, sondern auch die Innenminister gefordert.

    Leider ist die Akzeptanz von Mädchen im sog. Jungensport Fußball nicht so gewachsen, wie es eigentlich zu erwarten gewesen wäre. Die dummen Sprüche von Eltern und leider von einigen Trainern sind nicht wirklich weniger geworden.
    Vielleicht ist dies der Grund warum zumindest bei uns in den Kreisen, immer mehr Mädchenmannschaften entstehen. Zudem es in Hessen die Regel gibt wonach Mädchen in Mädchenmannschaften zwei Jahre älter sein dürfen. Die Wettkampfpraxis sieht dann leider meist so aus. In der G und F Jugend verbreiten teilweise die Mädchenmannschaften Angst und Schrecken. Da ein 7 Jähriger F 2 ler häufig viel Respekt vor einem 10 jährigem Mädchen hat. Mit 11 spielen die Mädchen dann in einer U 13 Runde.
    Leider ist die fußballerische Ausbildung die sie hier erhalten zumeist sehr übersichtlich.
    Dies hat zur Folge das in den höheren Klassen in den älteren Jahrgängen fast ausschließlich Mädchen spielen die vorher in Jungsmannschaften gespielt haben. Zudem kommen in den Seniorinnenmannschaften durch das Fehlen der A Juniorinen fast keine Spielerinnen aus den Mädchenmannschaften an.
    Daher mein klares Plädoyer für eine ernsthaftere Einbindung der Mädchen in den Vereinen. Die Zahl der Mädchen die wenigstens als Notnagel gebraucht wurden und deshalb eingebunden wurden ist nach meinen Beobachtungen gesunken, da die vielen JFVs und JSGs die in den letzten Jahren entstanden sind, in den jüngeren Jahrgängen über noch ausreichend Jungs verfügen.
    Viele Mädchen, wie auch meine Tochter wurden mit offenen Armen empfangen, weil das Dorf nicht genug Jungs hatte und die Jungs mit ihr in der selben Straße oder im Kindergarten waren. Hier war der Start einfacher.
    Im vorliegenden Fall wurde das Mädchen für die F Jugend gebraucht, in der E Jugend war die Not scheinbar nicht groß genug.

    Für so viele Tomahawks in der Luft und Claymores am Boden finde ich den Kompromiss etwas überraschend.
    Aber meistens ist es in der Realität besser ein wenig zrückzurudern, als die Sprengkraft gegen die eigenen Intensionen zu zünden.
    Außerdem sind wie hier meist die Interessen der Kinder und ihre Zukunft entscheidend.