Es geht nicht um das Alter sondern um Erfahrung im Umgang mit Kinden und Eltern.
Nagelsmann war übrigens am Anfang zunächst Cotrainer im Jugendbereich.
Die Tätigkeit eines Trainers umfasst leider nicht nur den Kindern Spass am Fussball zu vermitteln.
Die restliche Organisation kostet meist nochmal die selbe Zeit. Wenn mir keiner zeigt wie es geht, viel Spass.
Bei einem 18 jährigen noch selber aktiven Spieler sehe ich zudem noch weitere Probleme.
Aber vielleicht klappts ja auch, würde jedoch nicht darauf wetten.
Beiträge von AKjfv
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Ein jungen motivierten Fussballer ohne Anleitung und Begleitung in den Ring zu werfen und damit möglicherweise eine spätere erfolgreiche Trainertätigkeit zu verbrennen, halte ich ziemlich verantwortungslos. Leider werden solchen Leuten noch Kinder anvertraut.
Niemand bestreitet die Fähigkeit mit 18 ein gutes Training zu leiten. Jedoch ohne Unterstützung und Heranführung ist doch wohl totaler Quatsch. -
Wow noch ein 18 jähriger" Cheftrainer", wer kommt eigentlich auf solche Schnapsideen.
Sorry, Cotrainer super Idee, aber ohne eigene Erfahrungen im Umgang als Bezugsperson von 7-8 jährigen, wohl eher ein hoffen auf ein Wunder.
Die Problematik Elternschaft wurde bereits angesprochen.
Ich würde raten erstmal einem erfahreren Trainer über die Schulter zu schauen.
Welcher Jugendleiter mit Verantwortungsgefühl auch für den jungen Kollegen trifft eigentlich solche Entscheidungen.? -
Wow einem 18 jährigen wurde die Problemmannschaft des Vereines anvertraut.
Sorry, Respekt für deinen Mut, aber der Verein hat die Kinder wohl schon abgeschrieben.
Diese fehlende Perspektive in ihrem Hobby, könnte der Hauptgrund für das Verhalten sein.
Durch eine amerikanische Motivation wird hier wenig zu erreichen sein, wie auch durch Strenge.
Der Teamgedanke kann nur durch eigene gemeinsame positive Erfahrungen erzeugt werden.
Da sie hier scheinbar sportlich nur schwer zu erreichen sind, würde ich erstmal anderweitig probieren.
Informiere dich hierzu am besten bei Profis vor Ort, vielleicht kennt jemand im Verein z.B einen Erlebnispädagogen. -
Bevor ich das Elterngespräch mit Einzelnen, oder gar Elterngruppen suche( im übrigen keine gute Idee), würde ich einen Verhaltensfaden mit den Kindern erarbeiten. Der dann von den Kindern unterschrieben wird. Wichtig ist, dass die Kinder das Gefühl haben ihn selbst erarbeitet zu haben.
Hier kannst du auch die Wünsche der Kinder zum Verhalten der Elternschaft während des Trainings und der Spiele aufnehmen.
Rahmen: Vielleicht ein Nachmittag in der Soccerhalle. In einer Essenspause sollen die Kinder in gemischten Kleingruppen ihre Vorschläge thematisieren, aufschreiben. Sammeln und nach einem Training der Mannschaft vorlegen.
So ein Verhaltenskodex könnte nach innen und außen Wirken. Sicherlich kein Allheilmittel, aber eine Chance.
Bei den Eltern anzusetzen, ist nach meiner Erfahrung von geringen sittlichen Nährwert.
Beinhaltet zudem gewisse Gefahren. Zuvor würde ich mich zumindest mit dem Jugendleiter absprechen. -
Bin skeptisch ob Teambuilding noch erfolgsversprechend ist.
Das Problem liegt wahrscheinlich im Elternverhalten. Nach meinen Erfahrungen ist es leider heute scheinbar üblich, die spielerischen Fertigkeiten der Mitspieler negativ vor den Ohren der Kinder zu kommentieren.
Schau mal ob die Eltern der von dir ausgemachten Kinder beim Spiel zusammen rumhängen.
Logischerweise übernehmen die kleinen Messis die Anschauungen der Eltern und bringen sie auf ihre Art zum Ausdruck. Lösung. Wenn ich recht habe, wird nur der harte Besen helfen. Denn gegen den Quatsch der Eltern hilft leider keine pädagogische Maßnahme. -
Den Vereinen ist jede Form von Kinder und Jugendarbeit scheinbar lästig geworden.
Bei uns im Kreis werden die Vereine klar vom Fußball dominiert. Leichtathletik, Handball, oder Volleyballabteilungen muss man außerhalb der städtischen Vereine mit der Lupe suchen.
Aber auch die Fußball Jugendabteilungen werden scheinbar als höchst überflüssig betrachtet.
Durch JSGs und JFVs wurde die Jugendarbeit abgekoppelt.
Folge 08/09 hatten noch 33 Vereine eine eigenständige E Jugend. In diesem Jahr 22 Vereine.
Warum ist eigentlich ein A Klasse Verein mit auswärtigen Spielern und bezahltem Trainer, ohne eigenständige Jugendabteilung noch ein gemeinnütziger Verein.
Bei uns hat in diesem Jahr ein Verein der noch nicht einmal Mitglied an einer JSG ist, hohe Zuschüsse vom Kreis für den Neubau eines Rasenplatz bekommen.
Hier kann man Ansetzen. Kein freier Zugang zu städtischen Anlagen ohne Jugendarbeit. Keine Zuschüsse von kommunalen Träger ohne Jugendarbeit. Mindestens 50 Prozent der gemeldeten Spieler müssen Jugendliche sein. Ansonsten kein Zugang zur offiziellen Spielrunden.
Erst wenn die Vereine gezwungen werden, sich im Wettbewerb um und zu Gunsten der Kinder zu bewegen, werden die Vereine wieder einen Teil ihrer auch normierten Aufgaben wieder wahrnehmen. -
Wie häufig kann ich vieles von TW Trainer nur unterschreiben.
Es gibt aber noch weitere Probleme im Mädchenfussball.In vielen Mädchenmannschaften wird nach meiner Beobachtung wirklich unterirdisch trainiert.
Häufig mit dem Hinweis Mädchen müssten anderst trainiert werden, werden Aspekte die taktisches Verhalten, Wettkampforientierung und Ausbildung der Athletik völlig ignoriert.
Der Spaß und die Freude am Erlernen neuer Fertigkeiten wird meist ignoriert und unterminiert.
Eine wirkliche Weiterentwicklung ist daher häufig nicht zu beobachten.Leider spielen Mädchen in Jungenmannschaften fast immer den defensiven Part und fallen dort dahingehend auf, dass ihre Aufgabe ist den Ball nach Eroberung sofort dem spielstärkeren Jungen zuzuspielen.
Mit dem Übergang zur theoretischen A Jugend müssen sich die Mädchen entscheiden ob sie Seniorinnen oder bei den Jungen spielen wollen. Zumindestens bei uns ist dann ein Doppelspielrecht ausgeschlossen. Was für ein Quatsch!
In den meisten Vereinen sind die Mädchenmannschaften das Ende der Nahrungskette. Schlechte Trainingszeiten, Ausstattung usw. Obwohl die öffentliche Wahrnehmung häufig bereits eine andere ist, hat sich bei den Hohlköpfen in vielen Vereinen die Vorureile gegenüber Mädchen scheinbar gehalten.
Problem viele Mädchenabteilungen machen sich selbstständig, dadurch verlieren die Mädchen jedoch die Möglichkeit des Zweitspielrechtes bei den Jungen.Weitere Aspekte gerne später
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Spielervater und Trainer.
Das eigentlich schwierigste objektiv bestehende Spannungsverhältnis ist der Konflikt mit dem eigenen Kind. Kinder sind insbesondere nicht in der Lage zwischen dem Trainer und dem Vater zu unterscheiden. Die erwachsenen Eltern der restlichen Kinder eigentlich schon.
Trotzdem müssen sich Trainerväter in der Realität ständig rechtfertigen.
Nach meiner Erkenntnis werden Spieler bei Trainern mit anderem Backround noch viel stärker bevorzugt.
Auch in meiner Trainerzeit war weniger mein eigener Sohn ein Thema, als vielmehr das mir die Verwandtschaftsverhältnisse meiner Spieler total egal war.
Denn nach dem ich mehr Zeit zur Beobachtung der inneren Strukturen von Vereinen hatte, zeigt sich insbesondere bei den Trainern die nicht Vater eines Spielers sind, trotzdem ein starker Nespotismus. Hier werden teilweise in erschreckender Weise Spieler mit entsprechendem familiären Hintergrund bevorzugt. Dies wird aber nicht in dem selben Umfang thematisiert.
Scheinbar weil die entsprechenden Eltern auch gegenüber dem Trainerpapa über mehr Einfluss verfügen. -
Habe einen betreffenden Antrag auch nicht gefunden. Scheinbar war insbesondere mit den Verbänden im Norden eine Mehrheit für den Antrag nicht absehbar.
Mal sehen was die nächsten Jahre bringen. -
Deine Ehrlichkeit ehrt dich und es sicherlich sinnvoll den Druck zu reduzieren. Wenn die Maßnahme ähnlich wie bei uns abläuft, war deine Tochter als 07 Jahrgang hier sicherlich noch überfordert.
Kinder in diesem Alter bereits zu einer 3 tägigen Lehrgang einzuladen, finde ich auch eher bedenklich und auch pädagogisch grenzwertig. -
Zu alter Sack. Mit einer C 7 eine Leistungsmannschaft zu etablieren, wird natürlich ein langer Weg.
Das Norwegersystem ist für die kleineren Vereine zwar eine Chance den Jugendbereich im Mädchenfussball zu erhalten, für stärkere Spielerinnen aus der Verbandsförderung jedoch total uninteressant.
Wünsche dir jedoch bei deinem Spagat ein glückliches Händchen. -
Die Variante hängt auch von Spielklasse, sportliche Zielsetzung und Über- bzw. Unterbau des Vereines ab.
Sind die talentierteren Spieler in der Zukunft überhaupt zu halten?
Bei den Mädchen trennen sich auch durch die Einstellung zum Hobby spätestens mit dem Übergang von der D zur C Jugend die Spreu vom Weizen. Sorry harte aber zutreffende Bewertung. -
Interessanter Bericht!
Zum einen zeigt sie die Notwendigkeit der Rotation, aber auch ihre Schwächen für den Spielablauf ( nicht das Ergebnis!!!)
Bei uns im Kreis werden in der G und F Jugend Turniertage gespielt.
G Jugend 4 Spiele a 12 min.
F Jugend 5 Spiele a 12 min.
Hier hat man die Chance die Rotation am Gegner usw. anzupassen und kann sich bereits vorher Positionswechsel überlegen.
Nach meiner Erkenntnis gilt es auch die Rotationen an den Spielern auszurichten.
Unerfahrener Spieler ( dier Z. Bsp. erst in der F Jugend angefangen haben) habe ich erst weniger rotieren lassen und sie zuerst stärker nach ihren Wünschen eingesetzt. Erst mit einsetzender Spielerfahrungen habe ich sie dann auch auf anderen Positionen eingesetzt.
Bei denjenigen mit einfach mehr Spielerfahrungen war das rotieren problemloser, auch wenn sie sicherlich ihre Qualitäten auf bestimmten Positionen stärker zum tragen kamen.
Die Urzeitrotation habe ich nicht angewendet, war mir bei unserer kurzen Spielzeiten zu stressig und auch bei längeren Spielzeiten zu aufwendig. Ziehe Positionswechsel bei Einwechselungen vor. Ob jeder wirklich die genaue Spielzeit auf jeder Position spielt ist nicht so wichtig, eher der zu gewinnende Ausbildungsgewinn beim einzelnen Spieler. -
Das Thema Anglerei hilft hier nicht weiter. Zum einem esse ich eh lieber ein gutes Steak von der Weide und zum anderen hilft die Kompetenz einen Anglerverein zu leiten oder hier Kinder und Jugendliche anleiten zu können nicht weiter.
Hab schon gestandene Lehrer als Kinder und Jugendtrainer Versagen sehen.Das Problem ist das Trainer ohne Erfahrung im Kinderbereich häufig den sportlichen Erfolg als Kriterium für ihre erfolgreiche Trainertätigkeit werten.
Ging mir teilweise ähnlich, zum einen weil auch Kinder und vor allem Eltern unzweifelhaft gerne gewinnen.
Der Vergleich was Kinder anderer Mannschaften schon können erzeugt auch einen gewissen Druck.
Dies ist jedoch in der Regel kurzfristig gedacht.
Eigentlich wird man erst mit dem sog. Leistungsalter sagen können, ob das Kind gut ausgebildet wurde.
Alles andere ist nur eine Momentaufnahme für den Ausbildungsstand. Der sportliche Erfolg der von einzelnen Spieler in den jüngeren Jahrgängen erzielt wurde, ist daher unter diesem Gesichtspunkt eine negative Momentaufnahme unter falschen Kriterien.
Die Folgen treten jetzt schon scheinbar auf. Die Idee ein Wechsel in einen erfolgsorientierteren Verein würde die bestehenden Probleme lösen ist schon fast weltfremd.Bei uns suchen die betreffenden Vereine keine durchschnittlichen Spieler. Höchstens zur Auffüllung des Kaders. Dann wird es aber eine kurze Vereinskarriere. -
Zum einen werden Spielgemeinschaften nicht immer beliebig genehmigt. Eine Lösung der bestehenden Problem ist meist nicht zu erwarten, eher im Gegenteil.
Außerdem warum sollte hierdurch mehr Erfolge erzielt werden, nur weil man die Basis erweitert.
Bei einer erfolgsorientierten SG werden dann aus den (Bsp)24 Spieler innerhalb eines Jahres 15. Spätestens ab der C Jugend ist die Basis wieder nicht groß genug.
Wer in der FLP nach dem Wettbewerb giert, sollte sich später nicht über Niederlagen beschweren.
Denn wo einige Gewinnen, müssen andere verlieren. -
Alles schon ein wenig seltsam!
Der ältere Jahrgang stellt zwei Mannschaften und der jüngere ein Team.Welches sich gerade zerlegt. Als Trainer mit Führungsaufgaben im Berufsleben, finde ich es schon bedenklich, wenn sich jemand beschwert wenn Trainerkollegen hier auch den primär für das Team verantwortlichen hinterfragen.
Breitensport kann nicht durch die Suche nach Talenten betrieben werden, sondern durch Ausbildung der vorhandenen Kinder. Man kann natürlich auch der Vereinsführung die Schuld geben, die gerade einen Spieler eine Chance zur besseren Entwicklung gegeben hat.
Zu meinem Glück haben nicht 3 Kinder nach der F Jugend bereits den Wunsch gehabt das Team zu verlassen.
Am Ende des Tages wird man gerade daran gemessen. -
Ein Kader der mit 15 Spielern bestückt war, würde ich nicht gerade als knapp kalkuliert werten.
Einen talentierten Spieler innerhalb eines Jahrgangs hochzuziehen ist nach meiner Ansicht gängige Praxis und in der Regel zum Wohle des Spielers sinnvoll.
Auch in der E Jugend kann ein einzelner Spieler zwar das Zünglein an der Waage sein. Eine Niederlagenserie kann er wohl nicht abwenden.
Viele Eltern möchten sich gern an den Erfolgen der Kinder Sonnen, ob sie wirklich einen Beitrag dazu leisten ist ihnen häufig egal. Wenn sich wie geschildert, Unzuverlässigkeit mit der fehlenden Einsicht der Notwendigkeit der Entwicklung der gesamten Mannschaft paart, hat das Team wenig Zukunft.
Für mich stellt sich jedoch die Frage, ob das Thema wie auch hier, nicht zu sehr debattiert wurde und damit die Mannschaft usw. nach unten gezogen wurde. Eine Abwärtsspirale die nicht so einfach wieder umgebogen werden kann, sondern sich weiter negativ auswirken kann. -
Ängste vor Fehlern müssen nicht zwangsläufig vom Trainer hervorgerufen werden. Unsicherheit in der Wettkampfsituation wird wahrscheinlich durch die gemachten Erfahrungen hervorgerufen. Nur weil eine negative Bestärkung durch den Trainer fehlt und die Kinder vom Trainer positiv verstärkt werden, fehlt häufig das nötige Selbstvertrauen im nötigen Tempo in die Zweikämpfe usw. zu gehen.
Trägheit reflektiert dann die negative Selbsteinschätzung der Kinder. Wer genug mit sich selbst zu tuen hat, wird kaum in der Lage sein, dem Mitspieler oder dem Team zu helfen. -
Eine Ferndiagnose abzugeben ist sicherlich schwierig.
Zuerst stellt sich die Frage ob es an der fehlenden Belastbarkeit der Kinder oder der fehlenden intrensischen Motivation liegt.Zum ersten gilt es zu beachten das sich insbesondere bei der E und D hinsichtlich der Laufbelastung für das Mittelfeld eine relativ hohe Belastung ergibt, wenn nicht alle Mannschaftsteile mitarbeiten, die wird verstärkt durch die altersbedingte hohe Quote der Ballverluste. insbesondere in der mittleren Zone des Feldes.
Ich bezweifele dass deine Mittelfeldspieler weniger laufen als die anderen Teile der Mannschaft, es fällt hier jedoch stärker auf.
Hinsichtlich der altersbedingten Mängel hinsichtlich der Belastungs- und Konzentrationsdauer muss hier im Trainingsalltag daran gearbeitet werden.Bei dem fehlenden Willen zurückzulaufen, gilt es folgende Punkte zu prüfen.
Zum einen ist es insbesondere sehr typisch das Unsicherheit in Passivität umschlägt. "Wenn ich nichts mache, kann ich auch nichts Falsch machen.Altersbedingt fehlt Ihnen häufig auch noch der Teamgeist für die Fehler anderer, dem Ball hinterherzulaufen, oder zumindest in voller Geschwindigkeit.
Aber wenn ich ehrlich bin in der Regel liegt die Wurzel solcher Probleme in der fehlenden Vorbereitung auf die Wettkampfsituation. Der Rest verstärkt nur die Symptome.
