Beiträge von AKjfv

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    Eine gute Idee für die Winterzeit ist auch immer ein Morgen am Wochenende in einer Soccerhalle.
    Besser als den ganzen Tag in der Halle abzuhängen für 25 min Spielzeit pro Kind.
    Der sportliche Nutzen und der Spass ist ungleich höher.

    Wie soll sich unter Druck Krativität entwickeln. Stressresistenz bei sich noch in der Persönlichkeitsentwicklung befindlichen Heranwachsenen zu verlangen und zu fordern, wird sicherlich selten die Spielertypen hervorbringen die der moderne Fussball eigentlich erfordert.
    Denn trotz der Erfolge der DFB Junioren kommen die Talente unter 21 Jahren in der Bundesliga zumeist aus dem Ausland.Bei der Eintracht ein Serbe. Beim BVB ein Ami, ein Türke, ein Portugiese, ein Franzose und ein Deutscher( Passlack).
    Alles tolle Spieler, aber kein guter Schnitt!

    Durchaus berechtigte Fragen.
    Ein verkürzter Artikel eines pseudowissenschaftlichen, aber überwiegend populärwissenschaftlich arbeiteten abl. Prof. , reicht mir ohne Kontex halt nicht. Titel zählen halt im alten Ostreich mehr.( Kurzer Joke)
    Zutreffend ist sicherlich, dass Training weniger der Wissensvermittlung als der Schaffung des Rahmens der Bewegungserfahrung dient.( insbesondere bei den jüngeren Jahrgängen)
    Da wir die Kinder auch schlecht in eine Black Box stecken können, sind Fortschritte auch schlecht empirisch ratifizierbar.
    Aber unterschiedliche Entwicklungen sind durchaus beobachtbar.
    Die Einsicht das Kinder nur oder besser durch eigene Erfahrungen lernen ist eigentlich pädagogischer Standart.
    Daher geht es um die Schaffung von Rahmenbedingungen oder Lernbedingungen, in denen ein möglichst hohe Bewegungs- und Erfahrungsgewinn erzeugt wird.
    Lerntheorien lassen sich aber auch an anderer Stelle fundiert nachlesen.

    Überspitzt
    Wer im Fussball über 20 jährige Studien zitiert, ist im Fussball noch modern.
    Entwicklungspsychologisch sind nicht 99 Prozent nicht in der Lage weil sich die Synapsen noch nicht geschlossen haben. 8 Jährige haben die doppelte Anzahl wie Erwachsenen.
    Was ihnen fehlt ist die abrufbare Erfahrung. Diese ist nach neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen trainierbar. In der modernen Entwicklungsförderung sollen und werden betreffende Reize auch gesetzt.
    Leider hat die Kommerzialisierung der Life Kinetik eine Breitenwirkung in Schulen und Breitensport verhindert.
    unzweifelhaft gibt es unterschiedliche Entwicklungsstände in dem betreffenden Alter, jeder gut beobachtende Trainer sieht die unterschiedlichen Sensomotorischen Entwicklungsstände insbesondere im betreffenden Alter.
    Diese sind jedoch nicht Gott gegeben sondern trainierbar, können durch gezielt gesetzte Erfahrungen verbessert werden.
    Zutreffend ist das die Kinder in ihren Fähigkeiten immer stärker auseinanderdriften, aber es ist fatal ein willkürliches Alter abzuwarten.
    Ihre Defizite werden dann immer noch bestehen.
    Aber ich habe Zeit verschwendet.

    Alles was ich durch eine bewusst gewählte Spielform oder sonstige Übung stimuliere ist das Trainieren einer Technik oder eines taktischen Verhalten.
    Ob ich das von den Spielern einfordere oder nicht ist dabei unabhängig, warum habe ich mich sonst für diese Spielform entschieden.
    Wenn der Pass eine sinnvolle und erfolgsversprechende Option für den Spieler in der Übung ist, wäre ich ja bescheuert, wenn ich dann die getroffene Entscheidung eines Spielers zum Pass nicht positiv bewerte und damit auch bestärke.
    Didaktisches Lernziel war damit auch das Passspiel, ansonsten war die Methodik falsch gewählt oder nicht altersgemäß.

    Vielleicht kann mir jemand den Unterschied vom bewussten stimulieren vom Passpiel und dem trainieren von Passspiel erklären. Ein möglicher Unterschied in der Methodik ist mir bewusst.
    Didaktisches Ziel der Übung bleibt jedoch das Erlernen und Umsetzung von Passformen.

    Da immer wieder die Wissenschaft und die Fähigkeit der Kinder im Verkehr herangezogen wird, um die Unfähigkeit der Kinder zur Orientierung im Raum herangezogen wird, empfehle ich eine neuere Abhandlung der Schweizer Stelle für Unfallverhütung.
    Entwicklungspsychologische Grundlagen bei bfu.ch


    Denn durch ständiges Wiederholen wird eine Behauptung keine wissenschaftliche Tatsache.

    In den jüngeren Jahrgängen wird gerne der Ball mit Sohle gestoppt. Eine Technik der jedoch nach meiner Ansicht entgegengewirkt werden sollte. Sieht zwar nach der Ansicht der Kinder cool aus, ist jedoch das klassische Totstoppen.

    Wie meine Vorredner würde ich von einem festen Torwart und Torwarttraining abraten.
    zum einen ist es auch für einen späteren Torwart wichtig im modernen Fussball als Fussballer ausgebildet worden zu sein. Ausserdem brauch ein TW später eine gwisse Körpergröße, die lässt sich jetzt noch nich t einschätzen. Daher ist eine Spezialisierung zum jetzigen Zeitpunkt riskant.

    Hallo André, hat aber lange gedauert bis du auf dein Lieblingsthema angesprungen bist.
    Der betreffende Trainer hat aber nur nach der Grundtechnik gefragt.
    Der Pass als Grundtechnik und die Ball An- und Mitnahme, sind nach DFB Net jedoch klarer Ausbildungsinhalt.
    Außerdem wie unterscheidet sich die Grundtechnik des Passes von den möglichen Schußtechniken im betreffenden Alter.
    Klassisches Ball An- und Mitnahme, auch wenn hier eigentlich nicht mehr unterschieden wird, sind ebenso wesentliche Bestandteile.
    Jede Spielform nach H . Wein schult genau diese Fähigkeiten.

    Wow. Förderung ist die zielgerichtete Entwicklung und Unterstützung, bzw Eltfaltung einer Begabung.
    Wobei es Aufgabe der Eltern ist die Begeisterung zu lenken, um eine optimale Entfaltung zu lenken.
    Dazu gehört auch die langfristige und ernsthafte Beschäftigung mit den Fähigkeiten des Kindes.
    Zwischen der nötigen Motivation zum Durchhalten und der mittelfristigen schädlichen Überförderung gibt es einen klaren Unterschied. Blödsinnige Kommentare helfen hier weder dem Kind noch den Eltern.

    Das Beispiel Noten, bzw. Benotung in der Schule ist leider totaler Quatsch.
    Unabhängig der pädagogischen Dikussion über den Sinn und Unsinn von Benotungen im Grundschulalter und dem Sinn vom gemeinsamen Lernen bis zur 10 Klasse( wie beim Pisa Sieger Finnland) ist die Ausgangslage gänzlich verschieden.


    Zum einen haben wir Schulpflicht!
    Außerdem findet der Unterricht nicht öffentlich statt und die Benotung wird auch nicht jedem mitgeteilt.
    Dies dient unter anderem dem Schutz der Schüler und der Lernatmosphäre.


    Auch wenn ich bei der Fair Playliga vieles kritisch sehe und unabhängige Spielbegleiter ebenso als notwendig betrachte, ist es gerade diese Notwendigkeit, die für einen Schutz der Kinder in den ersten Jahren ihrer sportlichen Entwicklung sprechen.


    Jedes Spiel ist für die Kinder mehr oder weniger ein Wettkampf. Kinder wollen in der Regel auch gewinnen.
    Eine weitere Erhöhung bedürfen die Kinder in der Regel nicht.
    Diese ist für die Eltern und nicht die Kinder wichtig.
    Die Kinder haben das Ergebnis meist schon wenig später vergessen, oder es spielt keine große Rolle mehr.
    Nur die Erwachsenen wollen drei Tage später, die Tabelle und das Ergebnisse in der Zeitung lesen.
    Wenn Kinder Fußball nur wegen des Erfolges spielen, werden sie den Spaß am Spiel schnell verlieren.
    Die Weichen daher bereits bei den Kleinsten in diese Richtung zu stellen, verbaut zudem die Möglichkeit die ersten Schritte druckfrei zu beschreiten.


    Ziel ist auch das Erlernen von anderen sozialen Kompetenzen wie Respekt, Fairness, Teamgefühl usw.
    Falsch verstandene Leistungsorientierung hilft für den Erwerb dieser sicherlich wichtigen Werte nicht wirklich.

    Das Problem ist das Huhn hinsichtlich seiner Einschätzung eines Teils der Elternschaft garnicht so falsch liegt. Die Mitgliedschaftschaft in einem der sog. leistungsbezogenen Vereinen des Kindes ist fast ein Statussymbol. Nach meinen Erfahrungen wird trotz geringer Einsatzzeiten und ersichtlicher geringer Chance einer weiteren sportlichen Zukunft in dem betreffenden Verein und teilweise hohem Zeitaufwand( Anfahrtszeit usw. )der Krug solange zum Brunnen getragen bis er bricht.
    Die Beratungsresitenz ist hier schon beachtlich und die Scheuklappen der Eltern teilweise schon belustigend oder traurig.
    Hier stellt sich schon die Frage ob den Eltern die sportliche Zukunft und Entwicklung des Kindes oder der Presseartikel mit Bild des Kindes wichtiger ist.
    Daher ist für die Vereinswahl meist nicht das sportliche Ausbildungskonzept ausschlaggebend, sondern die sportlichen Erfolge des Vereins in der Vergangenheit.
    Für die Vereine im mittleren Segment( von den NLZ habe ich keine Ahnung) sind damit also auch nur die kurzfristigen Erfolge erforderlich, um weiterhin ihre Kaderzahlen hoch sind.
    Wenn Eltern bereits im jüngeren Kinderfussball eine Staffelung der Einsatzzeiten allein nach dem Erfolg für die Mannschaft befürworten und akzeptieren, wird es schwierig etwas zu verändern.
    Denn meist war es der Druck der Konsumenten der Vergangenheit eine Veränderung bewirkt hat.
    Die haben jedoch im betreffenden Fall keine Stimme und ihre Vertreter meist nicht wirklich hilfreich.

    Das im Verein niemand mit deiner Tochter über das betreffende Thema geredet hat, würde ich nicht so negativ sehen. Könnte auch der Versuch sein nicht daran zu rühren. Als Trainer wäre ich übrigens zwiegespalten. Denn die Verbandsmassnahmen nehmen teilweise überhand und insbesondere bei den etwas älteren geht die Doppelbelastung häufig zu Lasten der Vereinsmannschaft.
    Wünsche euch weiterhin alles gute.

    F1 oder F2.
    Ziel Vermittlung der technischen und koordinativen Fähigkeit des Passspiel( beidfüßiges) oder hin zum kollektivem Spiel?
    Erstes sicherlich nötiger Trainingspunkt, zweites orientiert sich nach meiner Auffassung am Lern- und Leistungsstand der Trainingsgruppe.
    Jedoch keine Schematischen Kombinationen üben!