TW-Trainer zu deinen einzelnen Punkten:
- Weder die Unterstützung der Eltern der Spielerinnen, noch die mangelnde Akzeptanz der Altersgenossen sind nach meiner Erfahrung ein Problem.
- dies gilt leider nicht für die Eltern der Spieler in einer gemischten Mannschaft, hier wird man sobald die Gefahr besteht, der eigene Zögling könnte nur eine Minute weniger spielen sein blaues Wunder erleben.
- viele Trainern haben sobald der Kader groß genug ist wenig Interesse ein Mädchen in einer Jungenmannschaft zu fördern.
Wobei hier keine Pauschalisierung möglich ist.
- Schwierig ist der Aspekt der Trainer im Mädchen- und Frauenfußball.
Zum einen ist die Tätigkeit unter dem totalen Leistungsfußball weder besonderst anerkannt, noch finanziell interessant. Was also für den Unteren und Mittleren Kinder- und Jugendfußball gilt, muss verstärkt für den angesprochenen Bereich gelten.
In der Breite herrscht zu geringe Qualifizierung, was zu einer Perspektivlosigkeit führt, die von den Mädchen registriert und auf die eigenen Fähigkeiten und Perspektiven gemünzt wird.
Nach meiner Meinung sind Mädchen genauso bestrebt sich zu verbessern und zu lernen wie Jungs, manchmal sogar eher zu motivieren als Jungs, da sie sich nicht bereits für kleine Ronaldos halten.
Manchmal nur halt ein wenig anders.
Beiträge von AKjfv
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Zum Thema gibt es eine neue Untersuchung unter Schriftenreihe NLZ Unterfranken.
Informativ auch hinsichtlich motorischer und koordinative Fähigkeit.Nach dieser Untersuchung sind die Zahlen der fussballspielenden Mädchen scheinbar nicht nur in unserem Raum rückläufig.
Ein Faktor der nach meiner Beobachtung nicht nur die Quantität, sondern auch die Qualität umfasst.
Eine Entwicklung die spätestens in 10 Jahren auch bei der absoluten Leistungsspitze ankommen wird.
Wenn der DFB und die Einzelverbände droht dem Frauenfußball die selbe Entwicklung wie den anderen Ballsportarten im Verhältnis zur internationalen Spitze.
Das Fördersystem der Jungs auf die Mädchen zu übertragen, wird diese Entwicklung alleine nicht aufhalten.Die Chance der HeimWM wurde scheinbar vertan. Wie so häufig ist man von einem Boom ausgegangen und hat die Hände abwartend in den Schoß gelegt.
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Die Nachwuchsproblematik bei den Mädchen werden in den nächsten Jahren merklich spürbar werden.
Den Verbänden und Vereinen ist es nicht gelungen nachhaltige Strukturen zu entwickeln, um Mädchen für den Fußball zu gewinnen.
Das Niveau und die Breite in den jüngeren Jahrgängen ist zumindest in unserer Region stark rückläufig.
Auch bei den älteren Jahrgängen sind in den letzten 5 Jahren einige Mannschaften verschwunden.
Die Folgen wird auch die Leistungsspitze in etwa 10 Jahren spüren.
Das von den Jungs kopierte Stützpunktsystem und Fördersystem entspricht zumindest nach meiner Auffassung nicht, oder zu wenig den wirklichen Bedürfnissen und Realitäten im Mädchenfussball. -
Die "Jungen Damen" werden sich sicherlich glücklich fühlen, wenn ihnen endlich ein richtiger Trainer zeigt wie ein Esel nicht als Elefant läuft. Der sie an dem reichen Schatz seiner Erfahrungen teilhaben lässt.
Wäre sicherlich ein lustiges Experiment. Aber die Trainingsstunde wäre sicherlich schnell beendet, denn in diesem Fall sind die Mädchen nicht so leidensfähig wie ihre männlichen Altersgenossen. -
Gute Übungen zur Laufleiter findet man auf you tube insbesondere aus den USA unter Ladder Training, persönlich ziehe ich Hütchen z.B Regenbogenlauf, Ringe oder Laufstreifen der Leiter vor. Da ich hier die Abstände variieren kann.
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Hinnehmen?
Denke das gerade in den Wachstumsphasen koordinative und stabilisierende Übungen wichtig sind.
Wirkliche instruierte Korrekturen jedoch wahrscheinlich kontraproduktiv sind. Da sich eine Individuelle Anpassung an die neuen Hebelverhältnisse usw. beim Jugendlichen erst einmal ergeben muss.
Dieses Problem ist jedoch geschlechtsunabhängig. Bei den Mädchen lediglich früher und meist etwas länger andauernd. Jedoch bedeutend früher abgeschlossen. Während die Jungs länger an Wachstumsschüben usw. leiden. Daher ist es auffällig das Koordinatives Training in den höheren Jahrgängen bei mir im Umfeld fast keine Rolle mehr spielt.
Im Übrigen bin ich der Meinung das Spieler- Papa mit seiner Kritik durchaus recht hat. -
Sorry Ersatzbank, nicht wirklich interessant.
U13 bei den Mädchen ist bei den Mädchen die Phase mit dem längsten Längenwachstum, unbeachtet der weiblichen Anatomie, neigen auch Jungs mit einem früher Wachstumsschub zu langen tiefen Schritten.
Interessant wäre geschlechtsunabhängig die Möglichkeit und Sinnhaftigkeit der Korrektur in der betreffenden Phase und darüberhinaus.
Schrittlänge und Frequenz und ihre situationsbedingte Trainierbarkeit in der Pubertät wäre natürlich ein interessantes Thema. -
Ernsthafte Auseinandersetzung!
Leider sind die statistischen Zahlen der fussballspielenden Mädchen wohl unrealistisch( bitte selber googeln)
Die große Chance Mädchenfussball als Breitensport zu etablieren wurde in den Jahren nach der eigenen HeimWM wohl vergeben. Die Zahlen der aktiven Mädchen über dem 12 Lebensjahr ist wohl rückläufig.
Die Damen und Mädchenabteilungen werden in den meisten Vereinen meist als Belastung empfunden.
Der Damen und Frauensport findet in der deutschen Gesellschaft nur dann statt, wenn dort Gold gewonnen wird. In Italien und selbst in der Türkei sind beim Volleyball der Frauen die Hallen voll.
Wann kam das letzte Handball, Basketball, Volleyball, oder Fußballspiel der Bundesliga der Frauen in der Sportschau.
Frauensport ist nur präsent wenn die Nationalhymne gespielt werden könnte. Biathlon oder so spannende Sportarten wie Rodeln, Eisschnelllauf oder Bob kommen jedoch ständig.Zur Erklärung möchte die Leistung der Athletinnen nicht schmälern, aber medial nicht wirklich spannend.
Aber es geht eigentlich nicht um den Spitzensport, sondern dem Recht der Mädchen ihr Hobby ähnlich respektiert auszuüben, wie die Jungs.
Gleiche Förderung, usw. werden sie im seltensten Fall erfahren. Dümmliche Vergleiche haben sie jedoch sicherlich nicht verdient.
Kurze eigene Erfahrung, in der Antrittsgeschwindigkeit und Endgeschwindigkeit sind sie den Jungen nach der Pupertät unterlegen, in den koordinativen Fähigkeiten bin ich gerne bereit meine langjährigeren Spielerinnen in den Vergleich zu setzen. -
Geht es jetzt in der Quatschdebatte, eigentlich um Damen oder um U13 Mädchen.
Beim letzten U13 Kreisturnier hätte man unter dem Gesichtspunkt einer Eignung zum Rennpferd bei vielen der Jungs wohl eher den Abdecker geholt.
Nächstes Woche sind die Verbandsauswahlen der U 15 Juniorinnen in Wedau, da kann man sich über Eselinnen gut informieren. -
Habe auch gestern die geschilderte Übung durchgeführt. Leider haben sie einen Lösungsansatz gefunden, der zu Lasten der Aktivität führte. Durch Beobachten von Aussen und mitzählen haben sie leider dadurch zu statisch das Chaos gut organisiert. Hatte nur 10 min eingeplant und habe verzichtet wieder mehr Chaos zu organisieren.
Bei der Technik und Koordinationsschulung, wobei ich Coerver Ballmastery und Bewegungsmuster von M. Nowak eingesetzt habe und die auf dem Hallenboden teilweisehr anspruchsvoll waren, bin ich auf den abrufbaren Bewegungsgewinn auf dem leichteren Untergrund Rasen recht gespannt.
Überrascht war ich wie gut einige Übungen umgestzt wurden.
Bsp. Ball am Fuss, Tennisball in der gegenüberliegenden Hand , bei einer vorgegebenen kombinierten Ballführung, musste bei der Zirkulation vom rechten auf linkem Fuss, der Ball von der linkenauf die rechte Seite übergeben werden. Hier war ich sehr positiv überrascht, während einfache Basics des Coerver Repertoire ungeahnte Probleme machen. was schwer und einfach fällt ist nicht immer vorhersehbar.
Witzig fanden die Meisten, während zwei Teams spielten sollten einige bei einer Schrittfolgenübung den Stroop Test gemacht. 3 Sambaschritte- 3 Stepover-3 Übersteiger usw. Muss das Rauschen klar erhöhen. War aber nur als Gag gedacht um die pausierende Mannschaft zu beschäftigen. -
Warum sollte ich in dem betreffenden Alter ein Casting durchführen?
Die maßgeblichen Spieler in dem für die Klasse in Frage kommenden Umfeld bzw. Radius sind doch bekannt.
Ausnahme vielleicht in den Großstädten. Kenne keinen Verein im näheren und weiterem Umfeld der über D1 noch so eine Veranstaltung durchführt. -
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Thorsten bei Stufe 1 hast du sicherlich recht. Auch bei Stufe 2 wird es noch zuwenig Action geben.
Ich hatte 15, da für mich die weiteren Stufen eingeplant waren, habe ich die Gruppen nicht geteilt.
Stufen 3 und 4 wären mit 7 bzw. 8 Spielerinnen wahrscheinlich nur schwer möglich gewesen.
Der Vorteil der Übung ist für mich gerade das ich mit Zusatzaufgaben auf die Größe der Trainingsgruppe reagieren kann.
Der Vorschlag von Grätsche ist übrigens top.werde ich beim nächsten Mal so umsetzen. Aber nach kurzer Zeit die Funktion der Bälle tauschen. Überlegung: Kommando Darmstadt Ball absteigend, Kommando Eintracht Ball aufsteigend. Kleiner Gag aus Hessen. -
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Eine Rotation nachträglich einzuführen ist immer schwierig.
Die Kinder haben Rolle angenommen und mit der E Jugend setzt verstärkt der Ergebnisdruck durch Verein, Eltern und teilweise auch durch die Kinder ein.
Würde aber wenn möglich auch gegen Widerstände eine punktuelle Rotation, nach Einwechselung, Bei Freundschaftsspielen usw. durchführen. Schleichend und mit viel positiver Bestärkung.
Ist für die Entwicklung der Kinder einfach zu wichtig.
Auch bei Trainingsspielen ergibt sich die Möglichkeit die Kinder in neue Positionen zu schubsen. -
An Thorsten und andere Interessierte.
Eine wirklich Klasse Warm up Übung in der viele nötige Aspekte geschult und die Trainingsgruppe in unterschiedlichen Aspekten gefordert wird. (Konzentration, Kommunikation, räumliche Wahrnehmung usw.)Ablauf. Rechteck abgestimmt auf die Gruppengröße.
Durchgeführt mit 15 Spielerinnen in einer Halle von ca. 25- 15.Die Spielerinnen bilden einen Kreis und zählen durch und merken sich ihren Vorder- und nachfolgenden Spieler. Spielerinnen verteilen sich im Raum.
1. Zunächst um die Übung verständlich zu machen, spielt die 1 auf 2, 2-3,3-4,.....15-1.
2. Hat die Gruppe den Grundzug verstanden, müssen die Spieler nach Ballannahme eine Finte mit Richtungsänderung machen. Verhindert den Paarlauf in Strudelbewegung.
Zusätzlich wird ein zweiter Ball ins Spiel gebracht der in aufsteigender Richtung entweder zugepasst oder zugeworfen wird. Wir mit zuwerfen.
Zusätzlich ist eine Kommunikation zwischen Passgeber und Passempfänger wünschenswert.
3 Insbesondere nach der weiteren Steigerung 3. hier wird nun ein Ball ins Spiel gebracht der in absteigender Richtung zugepasst wird.
4. Trainer rufen Zahlen und die betreffende "Nummer" bekommt einen Ball zugespielt oder zugeworfen und wirft oder passt den Ball zum Trainer zurück. Hier ergibt sich die Möglichkeit der zusätzlichen Steigerung. ( Ruf Fangen- Köpfen.Köpfen fangen.
Am Ende haben beide Trainer aktiv mitgewirkt.
Die Kommunikation zwischen den Spielerinnen ist noch ausbaufähig.
Aber die Köpfe haben geraucht und die Spielerinnen waren toll bemüht das Chaos zu organisieren.
Unzählige Ergänzungen möglich.
Jedoch noch nicht erprobt.
Bei ungerader Zahl wird Ball 2 immer zum übernächsten Spieler geworfen, Das selbe beim absteigenden Ball.
Oder 1-2-1-3-2-4 -3 usw.
Mit Leibchen 3-4 Farben. Ball 2 muss zu einem Spieler der selben Farbe geworfen werden.
Ball 3 darf weder zu eigenen Farbe und oder zu der Farbe gespielt werden von der der vorherige Ball kam.
Find die Grundübungen ab E Jugend geeignet. Die Variationen, Gruppengröße und Feldgröße ergeben Möglichkeiten für jede Alters- und Leistungsgruppe.
Hoffe habe die Übung einigermaßen verständlich erklärt. -
Den Fokuss von den Kindern zu den Erwachsenen z u verlegen!
Was sind die Kinder ein " Guinea Pig" für die guten Absichten der Erwachsenen?
Keine positive Absicht, Prognose, oder sonstige gut gemeinte Intension rechtfertigt Kinder zur Erziehung von Erwachsenen zu benutzen.
Zumal die Erfolgsaussicht eher zweifelhaft ist.
In 20 Jahren sieht es dann besser aus? Beim Fußball würde ich darauf nicht Wetten?
Leider kann ich kein Bazinga einführen. -
Vorsicht!
Bei Eltern Defizite der Kinder anzuzeigen, kann ziemlich nach hinten losgehen.
Nachdem ich meiner Frau( therapeutische Ausbildung) gewisse Auffälligkeiten geschildert hatte und mich mit mir beratschlagt hatte, wurde ich bei den Eltern vorstellig, mit der Bitte wegen gewissen Symptomen mal einen Spezialisten zu konsolidieren. Danach war ich persona non gräte und wurde fast gelyncht.
Erst Jahre später beichtete mir die Mutter beim Dorffest nach ein paar Bier, sie hätte früher auf meinen Vorschlag hören sollen.
Also Vorsicht -
Bin dem Alter zum Glück entwachsen. Hilfreich sind bekannte Rituale aus dem Kindergarten und der Schule zu übernehmen( Schweigefuchs) usw. oder neue einzuführen. Bei den Kleinsten finde ich 3- 0 zu abstrakt. Der eigentliche Lerninhalt der Übung ist für den Lernstand deiner Gruppe auch nicht weiterführend.
Kreis um dich versammeln und dann Pusten, mit Glück entsteht ein Kreis. Die Kinder finden das auch witzig.Puh da freue ich mich ja geradezu auf meine pubertierenden Mädchen. -
Fand auch die Erhebung des Fussballkreises München das eigentlich interessante an dem Bericht und kann die Einwände von Ersatzbank gut verstehen.
Denn wie auch er zeigen sich für mich hier klare Defizite der Fair Play Liga.
Zum einen teile ich die Romantisierung des gerechten Bolzplatzes nicht.
Zum anderen sind Erwachsene bei dem auch von Erwachsenen organisierten Spiel anwesend.
Wie auch Ersatzbank angesprochen hat, ist die Gefühlswelt der Kinder häufig geprägt, durch eine altersgemäße Egozentrik verstärkt durch eine meist starken Sensucht nach Gerechtigkeit.
Wiederfährt ihnen nun von den anwesenden Erwachsenen( Trainer) keine Reflexion in dieser als ungerecht empfundenen Situation, kann dies zu Frustration und im Extremfall auch zum Vertrauensverlust führen.
Nach meiner Erfahrung wirkt dieses Empfinden auch teilweise länger nach als die erlittene Niederlage.
Leider habe ich zu diesem Thema . Bsp. noch keine Abhandlung eines Kinderpsychologen gefunden.
Es ist schon interessant das ständig die Trainer befragt werden zum Thema FPL, die eigentlich ins Zentrum gestellten Kinder und die Auswirkung auf die Ausübung auf ihr Hobby scheinbar nicht untersucht werden.
Hier kann ich mich jedoch irren. Es wäre jedoch fatal, wenn die FPL nicht im eigentlichen Interesse der Kinder steht, sondern nur aus Erwachsenensicht eine tolle Idee wäre.
Der Ansatz der FPL hat viele positive Ansätze.
Der Gedanke eines fairen Umgangs auf dem Sportplatz müsste eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, zu Glauben Kinder wären von den Irrungen und Wirrungen der Erwachsenen noch frei und würden ihren eigenen Egoismus für das freie und faire Spiel zurückstellen finde ich jedoch sehr blauäugig. Ein großer Teil der Kinder nimmt die Situation auch garnicht reflektiert genug war, um ein eigenes oder fremdes unsportliches Verhalten erkennen zu können.
Die FPL funktioniert nach meiner Ansicht nur wenn die Erwachsenen diese fair und gemeinschaftlich organisieren.
In allen anderen Fällen scheitert sie, wobei die Kinder gerade dann die Leidtragenden sind.
