Beiträge von open-minded

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    Aber nicht, dass du jetzt eine C-Jugend-Mannschaft trainierst, bei der jeder Zweite aufgrund der einsetzenden Pubertät und des damit verbundenen starkem Wachstum diverse Belastungsschmerzen hat?

    gerde dafür empfiehlt Simone Schubert das funktionelle Training, welches u.a. Core-Training enthält.

    fak
    mit dem "Impulse setzen" bin ich voll bei dir.
    Ebenso mit deiner Empfehlung von funktionalem Training und deiner Skepsis beim Fitnesscenter.
    Funktionales Training gleicht muskuläre Dysbalancen aus, kräftigt die für die Sportart benötigte Muskulatur und schult die dazugehörigen Bewegungsabläufe mit einhergehender Verbesserung der Beweglichkeit.
    Hier im Coachshop gibt´s z.B. ein e-Book von Simone Schubert "PREPARED - funktionelles Warm-up im Fußball".
    Darin erklärt sie recht gut verständlich, warum durch muskuläre Dysbalancen (wie sie ja bei DoPa74´s Spielern offensichtlich vorkommen) Rückenschmerzen entstehen.
    Ebenfalls enthalten sind natürlich geeignete Übungen.

    immer auch mal wieder Krafttraining mit den Jungs zu machen


    noch konsequenter wäre der Satz so: "immer auch mal wieder irgendein Krafttraining ein Stück weit mit den Jungs zu machen..",
    das hört sich dann fast nach Jogi Löw an ( obwohl ja seine Rede beim deutschen Medienpreis schon gut gemacht war ! ) =)


    Zurück zur Sache. Immer mal wieder ist im Krafttrainingsbereich gleichbedeutend mit ohne Wirkung. Heißt, die Zeit wäre in anderen Dingen besser investiert.
    Zuerst muß man sich fragen, was will ich erreichen. Soll es der Vermeidung von Verletzungen dienen, oder der Steigerung der Sprintgeschwindigkeit oder wie TW-Trainer vorschlägt dem Herausarbeiten von Imponier-Spoilern?
    Hat man sich entschieden, wählt man eine geeignete Maßnahme aus und legt die Zeitplanung fest.
    Weiß man´s dann was nötig wäre, kann man gucken, wie´s in´s bestehende Training sinnvoll integriert werden kann und ob überhaupt die nötigen Dinge dafür (Zeit, Platz, Equipment) vorhanden sind.

    ja, Karl hat recht.
    Wenn ihr mal beim nächsten Turnier (egal ob Halle oder draußen) bewußt nach Gefahrenquellen Ausschau haltet, entdeckt ihr bestimmt viele Dinge, die den Kids gefährlich werden können. Eigentlich verwunderlich dass nicht mehr passiert.
    Obwohl, es endet nicht jede Geschichte in der Zeitung. Viele minderschwere Verletzungen, die vermieden werden könnten, erfährt niemand.
    Evtl. wäre eine Auflistung von gefährlichen Situationen sinnvoll. Hier sind Leute mit langer Erfahrung.
    Z.B.:
    - Klettern mit Stollenschuhen auf Spielgeräten (Kletterturm...)
    - Verletzungsquellen, die zu nahe am Spielfeldrand stehen ( Bänke; nicht korrekt geschlossene Deckel der Bewässerungsanlage; Trainingstore;
    Lichtmasten; herumliegende Slalomstangen mit Rasenspitzen.............)
    - Rumturnen auf Sprossenwänden

    Jungs, ich wundere mich jetzt ein wenig.
    Klar, die angesprochenen "Teambuildingmaßnahmen" sind hier bestimmt richtig und wichtig, doch sind sie Schritt 2.
    Besonders der neueste Hinweis von "B-G32"...

    Zitat

    ...zeigt doch, dass es an den Basics im Miteinander von Gruppen hapert. Die Schule ist da scheinbar auch keine Hilfe.
    Deshalb muß im ersten Schritt erst mal eine gemeinsame Ebene in Punkto Kommunikation und Umgehensweise untereinander geschaffen werden, ansonsten sind sämtliche weitergehenden Anstrengungen, die in Richtung "Teambuilding "gehen, gefärdet.

    Wisst ihr vielleicht einen Weg, wie man das eingrenzen kann?


    Ja, kommunizieren.
    Mit den Kids zusammen Regeln aufstellen für Umgangang miteinander.
    Dafür sorgen, dass diese Grundregeln des Miteinanders eingehalten werden.
    Das verhindert ständig neue Diskussionen und vermindert Reibungsverluste.
    Alle fühlen sich dann sicherer und eine besseres "Klima" entsteht.

    Unterfordern tun wir ihn schon teilweise, aber das ist nicht anders zu machen, weil manche kinder noch neu sind, aber wie gesagt, an guten tagen ist das kein problem für ihn und er gibt teilweise sogar seinen mitspielern ratschläge, wo sie sich verbessern können


    ist da wirklich nichts zu machen? Ihn ins Boot holen um Mitspieler besser zu machen. Für ihn speziell den Schwierigkeitsgrad und damit den Reiz im Training erhöhen, in dem er in Übungen oder Spielen Zusatzaufgaben oder Regeln bekommt.
    Wäre er in einem anderen Verein besser aufgehoben (Fairness gegenüber Talent)?
    Was sagt er selber zu seinem Verhalten? Hat er eine Idee was nicht passt? Dazu lese ich gar nichts !
    Ihr habt 16 Kinder die regelm. da sind. Üben sie auch mal in Gruppen die nach Stärke eingeteilt sind?
    Die Kinder kann man die Gruppen nicht betimmen lassen, weil dann "Cliquenbildung" oder "Stark gegen Schwach" das Resultat ist.
    Das schadet der Spielfreude, der Fairness und der Gruppengemeinschaft. Das muß man aber kommunizieren.

    ändert euer Selbstbild. Jedes Team ist gewissener Maßen ein Zweckbündnis. Viele Teams im Breitensport sind nicht homogen.
    Alle Eltern ticken nie gleich.
    Weg aus der Opferrolle, hinzu Changen und Herausforderungen. =)

    ich finde es schon sehr ungut, wenn 2008er ("G") in der F spielen sollen, damit der Kader dort spielfähig ist.
    Die Kinder werden um ihre altersgerechte, schrittweise Ausbildung betrogen.
    Jünger bedeutet, dass dann wohl Bambini dort im Punktspielbetrieb stehen. Unhaltbarer Zustand !


    Wer macht denn da bei euch Jugendleitung ???

    Wie soll ich das weiterhin angehen?

    in diesem Satz könnte schon die Lösung liegen.
    Womöglich wäre ein Trainerwechsel förderlich.
    Sechs Jahre sind eine lange Zeit.
    Nicht falsch verstehen! In dieser Zeit warst du für die Mannschaft wertvoll, hast sie weitergebracht und einen soliden Grundstein gelegt.
    Konstante, verlässliche Bedingungen sind ja am Anfang für die Kids auch wichtig.
    Aber sie werden älter, brauchen irgendwann neue Inputs. Jeder Trainer nutzt sich irgendwann ab.
    Trainertypen passen nicht zu jeder Altersklasse gleich gut. Dem einen Jugendtrainer liegen die "Kleinen" mehr, dem anderen die etwas älteren.
    In der D hängt dein Einfluß u.U. auch vom Eigenkönnen ab, weiß nicht ob der Name "Antikicker" das aussagen soll ???

    Ich weiss nicht ob ich mir das noch reinziehen will.

    Wäre natürlich ein Trainer weniger der sich Gedanken macht. Insofern nicht gut.
    Andererseits muß das jeder selbst entscheiden.
    Zu überlegen wäre, ob das der einzige oder wirkliche Grund für deine Überlegung ist, oder ob der Frust tiefer sitzt, sprich auch andere Gründe haben könnte ?
    Hast du z.B. einen Nachfolger für deine E gefunden?

    Das gab es schon immer, aber ich empfinde das Marketing der Großkonzerne heutzutage als deutlich penetranter und allgegenwärtiger als noch zu meiner Kindheit und Jugend.

    Zugegeben, das mag sein, ja.


    Ich finde es immer wieder witzig, wenn wir im Training Kinder haben, die im Spiel ihre Schuhe verlieren, weil sie einfach nicht richtig passen. Mag ja sein, dass sie mal aufgehen, aber dass sie beim Schießen wegfliegen.

    Ich gucke bei Trainingsbeginn immer mal wieder wie fest die Schuhe gebunden sind. Einerseits ist das selbständige Schuhebinden zu fördern, erfordert aber bei jüngeren Kindern immer ma wieder Kontrolle, bis es sitzt.

    Ich freu mich immer, wenn ich mal wieder in's Sportgeschäft komme und die geilen neuen Fußballschuhe sehe.


    Das macht Lust auf Fußball. Deshalb gönne ich mir öfters mal welche.


    Viele Möglichkeiten seinem Hobby "Fußball " ein individuelles Equipmentteil hinzuzufügen hat man doch eh nicht.


    Neben der Frisur und den Tatoos sind es eben die Schuhe, die sichtbar sind. Andere Sportarten geben da wesentlich mehr her und Fußball konkurriert viel mehr als früher mit ihnen.


    Ich möchte auch ungern vor den Kids in antiquierter Ausrüstung stehen während ich moderne Trainingsmethodik empfehle.


    Ich hüte mich auch davor exotische Farben zu belächeln. Soll er/sie doch Spaß damit haben.


    Funktionell kann ich ebenfalls nix aussetzen, denke sogar, dass neben dem Design auch in die "Technik" der Schuhe viel investiert wird.


    Und mal ehrlich, hätte sich ein Sportartikelhersteller nach der Entwicklung seines Spitzenmodells der 80er Jahre von sämtlichen neuen Innovationen verabschiedet, gäbe es ihn längst nicht mehr.

    zu 1.) ich finde, man sollte ihn von Anfang an zum Mitspielen animieren. Das behindert doch nicht das gleichzeitige Erlernen vob Grundtechniken.
    Übrigens sind viele Torwarttrainer der ersten Reihe nach wie vor der Meinung, dass das Sauberhalten des Kastens nach wie vor Priorität A hat, obwohl die Tätigkeit der Spieleröffnung und Spielweiterführung mittlerweile die meiste Zeit einnimmt.


    zu 2.)wüßte nicht, warum der TW eine anders geartete Unterstützung/ Coaching bräuchte wie ein Feldspieler.
    Möglicherweise kann man in der Startphase in extra dafür angelegten Übungen einen akustischen Impuls geben, damit er ein Gefühl für den richtigen Zeitpunkt für´s rauslaufen bekommt, in Spielen soll er sich aber selbständig probieren dürfen.


    zu 3.) sehr wichtig. Von der "Denke", dass Fußballer im Allgemeinen nicht kapieren müßen, was am Platz passiert, davon hat man ja schon vor geraumer Zeit Abstand genommen. Umsomehr gilt das für den Spezialisten und Einmanngruppe Torwart, der ganze Mannschaftsteile steuern soll.


    3.1 siehe 3.)
    3.1.1) Beides ist wichtig und wiedersprechen sich nicht. Manche Dinge müßen automatisiert sein, manche durch Abwägen entschieden werden.
    3.1.2.) Ne, obwohl... " liegst du faul am Boden tritt dir garantiert einer in die H.....aber lassen wir das =)

    Es kann nicht sein, dass unsere Ergebnisse davon abhängig ist, wie der körperliche Stand der Gegner sind.

    Ist aber nicht dein Ernst oder?

    Ich muss einfach versuchen, den Jungs die Angst vor großen Gegenspielern ein wenig zu nehmen bei einer Besprechung vor einem Spiel. Und sagen, dass diese Leute spielerisch nicht wirklich besser sind. Und als bestes Beispiel kann ich nennen, dass die meisten von uns letzte Saison als D2 auch einige Spiele gegen D1-Mannschaften gewonnen haben.

    Obwohl ich die Truppe vor dem Spiel bewusst nochmal starkgeredet habe

    habe so das Gefühl (muß aber nicht stimmen ;) ), dass in erster Linie du sprichst, agierst, machst, einschätzt.
    Lass doch mal die Jungs erzählen, was für Ängste oder Bedenken vorhanden sind. Welche Lösungen fallen den Kids ein?
    Es gilt ein Konzept zu entwickeln, in welchem die Kids eine realistische Change sehen mit den "Riesen" fertig zu werden.
    Fragen könnten sein: "wer hilft alles mit beim Verteidigen? Steh ich alleine, oder kann ich mit Hilfe rechnen? Beteiligt sich der Sturm am Verteidigen und bremst schon mal ab?............"



    Aber gut, ich werde trotzdem von meinem Weg nicht abringen lassen und die Jungs in spielerischer Hinsicht weiter fördern.

    da haben sie ja nochmal Glück gehabt ;) :P

    Diese Zeit habe ich nun mal im Moment nicht, da ich im beruflichen wie privaten Bereich ziemlich voll ausgelastet bin und zudem noch selber aktiv Fußball spiele.

    du solltest in der ganzen Alltagshektik nicht die Geduld verlieren.

    Grundsätzlich ist es erst mal nachvollziebar, wenn dein "Spitzenspieler A" die Dinge tut, die ihm am erfolgversprechensten oder am vertrautesten erscheinen.
    Altersgemäß soll er nun aber auch lernen und verstehen, dass es für Ihn und das Team oft vorteilhafter ist, wenn er seine Vorgehensweise ändert und erweitert.
    Dazu muß er im Training komprimiert zahlreiche spielnahe Situationen erleben, in welchen das Zusammenspiel mit Mitspielern offensichtlich die bessere Wahl ist.
    Die Übungen und Spielformen sollen dabei so gewählt werden, dass sie auch bei Interaktionen mit den schwächeren Spielern funktionieren.
    Erst dann wird er sie als erfolgversprechende Möglichkeit im Spiel in Betracht ziehen.
    Schau dir mal folgende Einheit des DFB an:

    Zitat

    Übrigens müßen Vorgaben nicht zwangsweise für alle Spieler gelten. Während ein schwächerer Spieler z.B. keiner Beschränkung der Ballkontakte unterliegt, könnte vom starken Spieler z.B. 5 Kontakte gefordert werden. Wichtig hierbei ist, dass es der starke Spieler nicht als Strafe auffaßt.
    Im Trainingsspiel kannst du zusätzlich darauf achten, dass Spieler A und B nicht immer im selben Team spielen.

    Hallo,


    zunächst sehe ich bei dir zwei Themen:
    1. Du und dein Heimatverein
    2. Du und dein ideale Vision vom Trainerdasein


    zu 1.) hier wirst du keine Change haben alles im Alleingang so zu formen wie du es haben möchtest. Selbst falls du selbst JL würdest, hättest du mit der bestehenden Trainerschaft kein leichtes Spiel, aber dafür bist du wohl zu jung?!
    Warten könntest du höchstens ob mit neuer JL alles besser wird. Aber selbst wenn ein Reformer in deinem Sinne JL würde, könnte es lange bis nie dauern, bis sich Entscheidendes ändert.

    Zitat

    zu 2.) das mit deinem ehemaligen Kollegen hört sich zunächst mal ganz gut an. Da weißt du dass ihr an einem Strang zieht und wenn der Verein wirklich so ist wie du es vermutest, wäre das doch viel mehr "Dein Ding" oder?


    Ich würde mich aber nicht auf´s "Vermuten" verlassen, sondern deinen ehem. Kollegen besuchen, mit ihm reden, mir die Truppe, den Verein und das Training angucken. Ist alles so wie du es o.k. findest?
    Parallel hindert dich doch nicht´s mal bei der Vereinsführung deines jetzigen Vereins zu fragen wie´s weitergeht.
    Mit deinem nun präziseren Überblick triffst du bestimmt die richtige Entscheidung.

    Grundsätzlich sind mit viele Jugendspiele ? auch auf hohem Niveau ? noch viel zu statisch, positionsgebunden und schematisch. Viele Potentiale bleiben wegen der Ergebnis- und Positionsfixierung im Verborgenem. Ein Schuss Straßenfussball, Kreativität und Wahnsinn würde vielen Jugendlichen in der Ausbildung und auch dem Spiel allgemein helfen?zumindest perspektivisch?man muss natürlich bereit sein, Rückschläge und Niederlagen hinzunehmen und auch dem Unmut des ergebnisfixierten Umfeld stand zu halten.


    Es bleibt zu hoffen, dass die Strahlkraft und die Erfolge der deutschen Fußballnationalmannschaft und des FC Bayern auch den Jugendfußball positiv beeinflußen werden.
    Die zunehmende Variabilität und mutige Experimentierfreude sollten doch richtungsweisend sein.