Beiträge von open-minded

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    Ich persönlich bin nur noch genervt,weil jede Woche jemand anderes kommt und irgendwas hat.


    sorry, aber das ist doch bei einem Job in der JL täglich Brot.
    Evtl. solltest du überlegen, ob du dir insgesamt zuviel zumutest.
    JL und Trainer ist schon viel "Holz".
    Da braucht nur noch im beruflichen oder familiären Bereich was dazuzukommen, und es wird eng.
    Sollte es in diese Richtung gehen, müßtest du mal analisieren, ob du aktuell gut genug organisiert bist.
    Was könnte man besser verteilen oder reduzieren?

    für meinen Geschmack berichtet der hier interviewte Trainer nur aus Teilbereichen.
    Klar, in der spanischen Jugendausbildung sind Ballmastery und Passübungen gewichtige Punkte.
    Wären sie die einzigen, würde ich die gemachte Aussage dieses Coaches, dass er sich ehrlich gesagt wundere, wo all die tollen Spieler in Spanien herkämen, verstehen.
    Nicht erwähnt wird allerdings der Punkt, woher diese Spieler ihre Kreativität und Handlungsschnelligkeit haben.
    Das sind die unzähligen "kleinen Spiele" (alla H-Wein) die spanische Kids durchlaufen, und in denen alle Eventualitäten des Spiels gelehrt werden.
    Verknüpft man diese selbstlehrende spielnahe Ausbildung mit der technischen und taktischen Perfektion, hat man den spanischen Spieler.

    Hey Milky,


    sei nicht so hart mit uns.
    Einige aus deinem Thread sind nicht täglich online.
    Ich hab´s gestern auch gelesen. Dass ich keine Antwort geschrieben habe heißt nicht automatisch dass es mir am A... vorbeigeht.
    Habe mich etwas gewundert, dass du damit "raushaust" obwohl es noch nicht nicht und nagelfest ist mit dem Ausbildungsvertrag.
    Da werden sich einige gefragt haben ob gratulieren nicht zu voreilig wäre ?!


    Andererseits freut es mich und bestimmt auch andere Leser, dass sich bei euch alles zum Guten entwickelt hat.
    Dazu schon mal Glückwunsch ;)

    So weit ich das beurteilen kann, wachsen alle meine Kids relativ behütet auf.

    bei uns ist das auch so.
    Spielt man dann gegen ein Team, wo das eben anders ist und die Kinder eigenständiger und härter sind, merkt man sofort, wie sich die eigenen Kids beeindrucken lassen.
    Da kann das Aussehen eine Rolle spielen ( wilde Frisur ect. ), ungewohntes Gehabe oder Ausdrucksweise, Klamotten....
    Deshalb denke ich, dass man als Trainer evtl. vorhandenem"Überbehütetsein" in bedachter und behutsamer Weise entgegenwirken, bzw. nicht noch verstärken sollte.
    D.h. eine sinnvolle, akzeptable "Körperlichkeit" zulassen und wo nötig die Scheu davor nehmen.
    Erforderliche Grundlage dazu ist im ersten Schritt, ein Umfeld bei Training und Spiel zu schaffen, das allen Kindern als sichere Basis dient.
    Jeder soll wissen was erlaubt ist und was zu weit geht. Der Trainer wacht darüber, gleichzeitig sollen aber die Kinder ihre Rechte selbst einfordern lernen ( "Hallo, das hat weh getan." )
    Anders gesagt, soll die "Selbstbehauptung" step by step gestärkt werden.
    Und immer daran denken, der Trainer ist selbst Vorbild :) !

    Gehen wir mal von einer Truppe aus, und das ist vielerorts die gängige Praxis, die im dritten Jahr seit Eintritt als 5 Jährige nun in der "F" angekommen ist.
    Da muß man sich doch fragen, wo in den gezeigten Übungen der Lernfortschritt oder ein neuer Anreitz gegenüber der Bambinizeit stattfindet.
    Es wird zwar auf die veränderten altersspezifischen Faktoren eingegangen, aber nicht auf "aufbauendes, voranschreitendes Lernen".

    Für meinen Geschmack ist das eine systemische Frage.
    Entweder ich halte es wie Karl und stimme alles darauf ab,
    oder ich entscheide mich bewußt für die von dir angesprochene "Wechselspieler- Zusatz-Übungseinheit".
    Dann ist es natürlich besser in Gruppen je Halbzeit zu wechseln, damit die Konzentration auch bei der jeweiligen Aufgabe ist.
    Gut wäre dann ein Co-Trainer und das Wissen um einen nutzbaren Trainingsort.
    Was hindert dich das mal auszuprobieren?

    aber eine Gewisse Mentalität und Einsatzwillen haben die kleinsten doch in der Regel immer?!

    ...ja, dennoch sehe ich immer wieder große Unterschiede, weswegen ich das....

    alle wollen den Ball jeder geht voll drauf usw


    ...so nicht bestätigen kann.
    Da gibt es zwar die "Unerschrockenen", die ohne Bedenken um Leib und Leben, sei es das eigene oder das der anderen, zum Ball drängen.
    Genauso gibt es aber auch die Zögerlichen, die Zugucker, die Taktiker, die "anders Interessierten", die Diskutierer.......

    Besser spät als nie Danke sagen :D

    Bitte sehr gerne =) ich leg sogar nochmal nach:



    Mit dem Frühling, da hast du recht. Der unterstützt euch. Er kommt gerade recht.


    Er sorgt für Hochstimmung und Zuversicht. Auch bei den Eltern. Dies überträgt sich automatisch auf deinen Sohn.


    Damit unterstützt ihr ihn in seinem "Durchhaltewillen". Genauso wie ihr mit dem Burger-Restaurant-Besuch für Highlights sorgt.


    Mehr davon ! Was könntet ihr ihm z.B. zu Ostern schenken, das ihm Bock auf Fußball macht? Neue Fußballschuhe die er schon lange wollte?
    Was ich meine ist, ihr als Eltern solltet ihm den Eindruck vermitteln, dass die momentane Situation eben eine Vorübergehende ist. Sie muß zwar gemeistert werden, darf aber nicht überbewertet werden. Der Fokus soll auf die nicht ferne Zukunft gerichtet sein.
    Wünsche euch sonnige Tage !

    ich fasse mal zusammen:
    - Neu in Landesklasse mit (warum auch immer) Spielern die überwiegend 2 Jahre jünger sind als viele ihrer Gegner.
    - sehr schlechte Platzverhältnisse


    Euere Ausgangsposition ist doch eine komplett andere als letztes Jahr.
    Die Gegner sind nicht nur physisch stärker als letztes Jahr, sondern auch technisch, taktisch, mental eine neue "Dimension".
    Letztes Jahr habt ihr alle dominiert und konntet "schön" spielen. Jetzt ist das eben anders.
    Da wäre es doch ein Wunder, wenn der Spielaufbau ähnlich schön anzusehen wäre wie letzte Saison! Wie soll das gehen?
    In dieser Eingewöhnungsphase ist meiner Meinung nach ein gewisser Anteil an "Sicherheitvarianten" unvermeidbar.
    Zufriedengeben oder damit abfinden im Sinne von Resignieren ist nicht damit gemeint, sondern vorübergehende Akzeptanz eines gewissen, kleiner werdenden Anteils, insbesonders wenn es gegen den Tabellenführer geht, oder die Platzverhältnisse wieder mal schlimm sind.
    Das würde ich auch so kommunizieren, damit keine Selbstzweifel aufkommen.
    Daher ist es euer Job als Trainer die "Bolzerei" in sinnollere Alternativen umzuleiten und zeitgleich den geordneten Spielaufbau zu verfeinern und weiter zu optimieren. So kann er mit der Zeit auch wieder stärker eingefordert werden, zuerst bei den schwächeren Gegnern.

    Mein Gefühl ist jedoch, je mehr wir darüber reden (das trainieren) umso lieber ziehen sie die Option auch.

    ist doch klar, alles andere wäre doch wiedersinnig. Ihr zeigt ihnen einen sinnvollen Weg, da sollen und wollen sie den doch auch mal gehen.

    Über diese neue Mannschaft freut er sich sehr und kann es kaum abwarten, das ist sein kleines Licht am Horizont


    ich finde so klein ist dieses Licht gar nicht.
    Das sollte das neue Ziel sein. Die Vorfreude kann ihm die Übergangszeit verkürzen.
    Auch bei den erfolgreichsten Fußballern dürfte es wenige geben, die nicht mal Rückschläge in der einen oder anderen Form "verarbeiten" mußten.
    Gab´s Gespräche mit dem Stützpunkt-Trainer über dieses Thema hier ??? Was rät dieser?