Beiträge von open-minded

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    dann schau dir doch bitte mal ein Spiel einer Seniorenmannschaft und einer Frauenmannschaft an!

    und genau dafür hatte der Autor des von UWE angesprochenen Buches die Textstelle gedacht. Für ein Frauenteam, bei dem die Spielerinnen mit aller Gewalt auf den Beinen bleiben wollen.
    Er gibt diese Empfehlung werder für ein Seniortenteam, noch für Jugendteams.
    Das hätte beim Zitieren des Textes nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden dürfen !

    Wir sind wie gesagt erst eingebrochen nachdem wir unsere Chancen nicht genutzt haben um das Spiel entgültig zu entscheiden.....
    Nur wird dann der Ball vorne nahe des gegnerischen Strafraums zu oft verloren......
    Hatten bisher nur Gegner wo der Torwart nach der Aktion bis zu unserem Strafraum bolzt. Bedeutet dann natürlich viele Laufwege der Offensive.....

    sehe hier folgende Ansatzpunkte:
    1.)Problem der hohen, weiten Bälle hinter euere Abwehr: --> wie TW-Trainer schreibt, könnte ein zurückhängender Spieler im Zentrum, sowie ein aufmerksamer TW, den Druck bei "Bolzerei" mindern (vor allem in HZ2 )
    2.)dafür sorgen, daß der gegnerische TW möglichst wenig Gelegenheiten zum Zurückbolzen bekommt, sprich er soll den Ball möglichst wenig bekommen! Z.B. Abstoßgelegenheiten des gegnerischen TW reduzieren! Keine Schüße über oder neben das Tor!
    Abschlaggelegenheiten reduzieren, also keine Schüße auf´s Tor, von denen man weiß, dass sie sowieso keine Chanche haben, das sind z.B. Schüße auf´s Tor aus unmöglichen Winkeln, Schüße die zu weit weg sind, womöglich noch mit dem schwächeren Bein ausgeführt, Schüßchen aus höchster Bedrängnis u.s.w.
    Zudem könnte man die eigenen Stürmer dazu ermuntern, bei sich bietender Gelegenheit die Rückpasswege der gegn. Verteidiger zum Torwart zuzustellen. Oder auch den gegn. TW generell etwas unter Druck zu setzten. Das könnte seine Fehlerquote erhöhen und seine Genauigkeit leidet.
    3.) Halbzeitpause so gestalten, dass die Spieler in erster Linie mental regenerieren können. Ruhige Ecke oder Kabine, relaxen, trinken, nicht rumlaufen und Quatsch machen, keine komplizierten Erklärungen.
    4.) im Training öfter auf verkürztes Feld spielen, sodass viele Aktionen im Angriffsdrittel und viele Torabschlüße zustande kommen. Hier können o.g. Punkte gecoacht werden, wie u.a. Genauigkeit vor Kraft.

    anfällig in der Rückwärtsbewegung ist. wenn es der Gegner versteht, schnell umzuschalten

    ...und das dürfte immer mehr Teams gelingen, ist doch gerade das schnelle Umschalten in der Fußballwelt eines der Topthemen, oder ?


    Was mich bzgl. der niederländischen Ausbildung interessieren würde, ist der Schulsport.
    Wie sieht der beim Nachbarn denn aus ?
    Da die Niederländer ja scheinbar sehr früh fußballspezifisch ausbilden (siehe fussball training junior 04/15), überlassen Sie die vielseitigen Bewegungskonzepte weitgehend den Schulen.
    Da müßte der Schulsport dort schon wesentlich von unserem abweichen. Ist das so?

    Ganz ehrlich? Weiß ich nimmer :pinch: !
    Er hatte seine Lehrprobe direkt vor mir. Ich habe zwar mit meinen Augen zugeguckt, mein Hirn war aber meist nicht dabei. Es hat scheinbar meinen Ablauf immer wieder durchgespuhlt.
    Würde dir gerne mehr sagen, ist aber wegen Erinnerungslücken nicht möglich !
    Ach ja, was ich noch für erwähnenswert halte ist die Zeit ! So mancher vertut sich da etwas im Kampf der Konzentration.
    Ich hatte es folgender Maßen gemacht, was auch gut klappte: z.B. 4 Übungsteile a`5 min = 20 min.
    Habe die Stoppuhr am Handgelenk (wichtig !) bei Lehrprobenstart gestartet und wußte dann bei Blick auf die laufende Uhr immer, ob ich in meinem 5 Minuten-Zeitzraster war.
    Einer hatte z.B. die Uhrzeit aus dem Blick verloren und beendete sein Programm selbständig, als er meinte fertig zu sein. Scheinbar 4 Minuten zu früh. Er hat bestanden, aber hat "Einlauf" bekommen ;) .

    Vielleicht telefoniere ich noch einmal mit dem Trainer, ich war gestern doch zu überrumpelt, um gezielte Fragen zu stellen. Aber eigentlich bin ich auch dank eurer Beiträge inzwischen doch fast überzeugt, dass unser Sohn da, wo er jetzt ist, erst einmal gut aufgehoben ist. Wenn er wirklich so viel Talent hat, hat er das ja nächstes Jahr auch noch.


    Man muß erst etwas zu sagen haben, wenn man reden will !
    Ich würde die Kommunikation zu dem Stützpunkttrainer nochmal suchen, sei es auch nur drum um die Vorgehensweise einer Nachsichtung in einem Jahr zu besprechen. evtl. gibt es ja noch andere Lösungen die er anbieten könnte ?!
    Sollte euer Sohn beim Heimatverein bleiben, sollte mit seinen Trainern dort besprochen werden, welche passenden Möglichkeiten der indviduellen Förderung, außer der gelegentlichen Teilnahme im Trainings-oder Punktspielbetrieb des älteren Jahrgangs, möglich wären.
    Läuft z.B. das von dir erwähnte Ausdauer- und Sprinttraining optimal und sinnvoll ab, oder besteht da Verbesserungs- oder Ergänzungsbedarf ( Kräftigung, o.ä. )

    Noch´n Tipp:
    eine Generalprobe erweist sich oft als hilfreich.
    Da kommst du evtl. erst auf Dinge, die du im Kopfkino gar nicht am Schirm hattest.
    Zudem kannst du die Zeit realistischer einschätzen und bekommst ein Gefühl für den gesamten Ablauf.
    Evtl. hast du noch Zeit mit deinem F-Team. Zur Not tun´s auch zwei, drei Kumpels.

    weil ihm die gute Spielübersicht und die Spielintelligenz unseres Sohnes positiv aufgefallen sei.

    Nach allem, was du über Heimatverein, Freunde, sportl. Engagement, Schule u.s.w. schreibst, wäre das montägliche Stützpunkttraining als Ergänzung zum Vereinstraining ideal gewesen.
    Ich habe mir den Talentsichtungstag am vergangenen WE bei uns am Stützpunkt (inkl. NLZ des BFV) angesehen.
    Liest man sich den dazugehörigen "Leitfaden" durch, ist da folgendes zu lesen:


    "Technik und Spielfähigkeit
    sowie eine grundsätzliche
    motorische und
    sportliche Begabung
    stehen im Vordergrund der Sichtungskriterien. Der Blick der
    Talentsichter richtet sich auf technische und taktische Voraussetzungen bei einem Spieler
    bzw. Spielerin, die bei den verschiedenen Stationen gezeigt werden. Darüber hinaus gilt der
    Blick auf eine besondere Begabung. In der Trainersprache wird diese besondere Begabung
    eine „
    Waffe
    “ bezeichnet"!



    Demgemäß sollte die Körperlichkeit bei Teil 1 (4 Stationen zur Überprüfung der Technik- und Individualtaktik) so gut wie keine Rolle spielen.
    Auch bei Teil 2 (drei Spielformen 5 gg. 5) fließen neben der körperlichen Durchsetuzngsfähigkeit viele davon unabhängige Dinge mit in die Bewetung ein, also z.B. Kreativität, Kommunikation, Passqualität, Dribbelqualität, Spielübersicht, Täuschbewegungen, Beidbeinigkeit, .....u.s.w.....


    Außerdem lobt der Stützpunkttrainer doch ausdrücklich seine Spielübersicht- / Intelligenz.


    Also soll es nur an der Körpergröße gelegen haben ??? Seltsam !


    Bietet zumindest Stoff für ne Unterhaltung mit dem oder den Trainern.

    Hallo Sportsfreund,


    ne, hatte anderes Thema. Habe aber ein paar Dinge dazu mitbekommen.
    Nimm bitte keine Koordinationsleiter, sondern eben Stangen oder Hütchen oder Reifen, wie verlangt.
    Gut hat unseren Prüfern gefallen, wenn du die Stangen auf die Hütchen legst. Es kommt bei der Koordination eben auf Genauigkeit der Ausführung an, und erst in zweiter Linie auf Geschwindigkeit. Wenn jemand ungenau durch den Parcour hechelt, werden Stangen purzeln, was natürlich in deiner Lehrprobe die ideale Gelegenheit zur Verbesserung bietet.
    Ich würde die Übungen wo geeignet zweimal parallel aufbauen, da 12 Kids in einer Schlange selbst in einer Lehrprobe ziemlich schnell langweilig wird.
    Das konnte ich bei unserem Kurs beim Kollegen mit deinem Thema sehen. Und glaub mir, Anlässe korrigierend einzugreifen sind zwar willkommen, aber albernde Pupertierende zur Besinnung zu bringen ist für deine Konzentration nicht wirklich toll !
    D.h. du hast nun an einer Station 5 bis 6 Spieler stehen, was genau richtig ist. Die Spieler sollen ja nach jedem Durchgang zwar vollständig erholt sein, um wieder voll konzentriert in den nächsten Durchgang zu gehen, aber langweilig wirds bei dieser Aufteilung auch keinem.
    Baue die beiden Parcoure nebeneinander auf, so dass du beide Übungsgruppen im Auge hast und keine weiten Strecken laufen mußt.
    Baue keine zu komplizierten Sachen auf. Bei doppeltem Übungsaufbau hast du natürlich doppelten Umbau-Aufwand.
    Unserem Kursleiter waren immer die einfacheren Aufbauten und Abläufe lieber als "mit Gewalt noch einen Schnörkel dazu".
    Also auch eher bei einem Thema (Stangen auf Hütchen) bleiben und dies ausbauen durch leicht abgewandelte Vorgaben ( "schnellere Ausführung; veränderte Kontaktzahlen; Rückwärtsbewegung......Technik im Anschluss.....u.s.w.). Klare Linie soll erkennbar sein und kein "Salat" (O-Ton).