Beiträge von soccerbook

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    Anhänge sind doch bei whattsapp auch kein Problem. Da die meisten Smartphones bald so groß sind, wie früher die Laptops, kann mach auch Texte und Tabellen ordentlich erkennen.


    Außerdem arbeite ich noch mit Papier. Trainings- oder Spielpläne können so an den Kühlschrank gepappt werden.

    Jo. Stimmt schon. Wo du es sagst, fällt mir ein, dass ich es ja nicht lesen muss. Ich schicke es ja nur... *Denkfehler* :whistling:
    Für Smartphones habe ich nix übrig. Ich habe eins, weil ich das als Fußball-Trainer brauche. Ansonsten könnte ich darauf verzichten.


    Und als Brillenträger sind mir die Bildschirme immer noch zu klein!!! 8o


    Papier, z.B der Spielplan, ist so ein Ding. Da es ja auch mal zu Spiel-Verschiebungen kommt, habe ich irgendwann darauf verzichtet. Da verweise ich auf unsere Vereinsseite wo alle Termine (dank BFV-Widget) aktuell gehalten werden.


    Aber so eine Art Rahmenterminkalender für den Kühlschrank ist eine sehr gute Idee. Das werde ich mal aufnehmen...


    Gruß,
    sb

    Na dann viel Spaß mit Kommentaren wie: "Paul freut sich schon auf das nächste Training", "Paul kann endlich seine neuen Schuhe ausprobieren" (mit Bild von Paules neuen Schuhen), "Paul war total traurig nach der Niederlage" (mit Bild vom traurigen Paul), "Paul ist total traurig, dass er wegen der Spielverlegung nicht kicken kann" usw.

    So geil... :D:thumbup:


    Bisher erledige ich alles per E-Mail. Mir ist das Tippen auf dem Smartphone einfach zu blöd. Und Anhänge (PDFs etc.) kann man nicht gescheit öffnen und lesen. :cursing:


    Die Eltern die nächste Saison zu uns stoßen, machen mit dem jetztigen Trainer (19 Jahre alt) alles per WhatsApp. Jetzt habe ich auch schon überlegt ob ich nicht alles auf WhatsApp umstelle.
    Aber ich werde es wie @Ersatzbank machen: Das wichtige per E-Mail belassen. Kurze Infos werde ich dann über WhatsApp laufen lassen...


    Gruß,
    sb

    Bei gewissen Übungen sage ich den Kindern schon, dass man diese auch gut zu Hause im Garten, im Schulhof oder am Badesee machen kann. "Aber wehe ihr macht die zuhause im Wohnzimmer oder schießt im Garten die Blumen kaputt. Dann bekomme ich Ärger von euren Eltern." Das gibt dann großes Gelächter bei den Kids und sie meinen jetzt erst recht. Zwei meiner Spieler haben sich vor kurzem von ihren Eltern ein Tor im Garten gewünscht. Die Eltern sind ganz überrascht gewesen, da Fußball bisher nur so nebenbei gemacht wurde. Ich weiß auch nicht, warum... ^^


    Gruß,
    sb

    Also ich schreibe mit Rechts, schieße mit Links (starker Fuß) und halte die Gabel in der rechten bzw. das Messer in der linken Hand. Ich bin als Kind einmal zu viel auf den Kopf gefallen... :D
    Stimmt. Beim TW ist die Erwartungshaltung nochmal höher. Da erwartet man ja, dass er Links und Rechts gleich gut ist. Da zieht man das beidseitige Training also kompromisslos durch.


    @totog
    Das kommt bei uns vielleicht daher, dass es meinen Spielern vorher "verboten" war, Finten und ähnliches im Spiel zu benutzen.
    Auch bei der Beidfüßigkeit, die nicht trainiert wurde, hieß es immer, dass sich die Spieler den Ball halt so hinlegen sollen, dass sie mit dem starken Fuß spielen können.
    Deshalb spreche ich das vor dem Spiel nochmal kurz an, damit sie daran denken und wissen das es nicht verboten ist. Ist auch kein großes Tam-Tam. Bei einigen funktioniert es ja schon automatisch.


    @Nottrainer, @open-minded
    ...wenn es in einer Situation zum Erfolg führt! Da kann mein Angreifer auch mal die Pieke nehmen...Hauptsache der Ball zappelt im Netz. ;)


    Gruß,
    sb

    Im Spiel selber vermeiden die meisten Spieler den schwachen Fuß, auch wenn sie mittlerweile fast alle dazu in der Lage wären in "vernünftig" zu benutzen. Daraus schließe ich, dass sie ihn im Training verwenden, weil sie wissen, dass ich es gern möchte, nicht aber weil es "klick" gemacht hat und sie die Vorteile für sich erkannt haben.

    Wäre auch meine Antwort:

    Als ich Ihm in einem Spiel dann mal gedroht habe das ich ihn auswechsle wenn er jetzt nicht zumindest einmal den anderen Fuß probiert ist ihm im ersten Angriff ein Traumtor ins lange Kreuzeck gelungen. Die Drohung war zwar nur im Spaß ausgesprochen hat ihn aber scheinbar trotzdem ermutigt. Seither nimmt er beide Füße wie es gerade kommt.

    Genau. Das hätten wir fast vergessen: Auch vor dem Spiel nochmal ansprechen, dass man das als Trainer sehen möchte. Die fragen dann auch nach dem Spiel ob man das gesehen hat. Mache ich mit Sohlenzieher und Schussfinte (waren Trainingsschwerpunkte) auch. Ich fordere sie dazu auf, dass im Spiel - in der richtigen Situation - anzuwenden. Das gibt ihnen Sicherheit und ermutigt sie.


    Bei den Dickköpfen hilft auch die scherzhafte Drohung, genau! :D


    Ich denke man darf auch nicht vergessen das ein "aufs Tor rennen" möglichst noch mit Gegner eine enorme Stresssituation für die Kinder ist.

    Richtig. Das sollte man auch mal den Eltern gegenüber erwähnen. Auch so ein Ding der Überzeugungsarbeit. Ich habe den Eltern gesagt, dass ich nicht mit den Jungs und Mädels tauschen möchte.


    Nur wer selbst mal gespielt hat, weiß was das für ein Stress ist. Übrigens kann ich dem Zusammenhang mal ein Spiel Mütter vs. Kinder als Saisonabschluss empfehlen. Gerne auch die Väter vs. Kinder. Und dann mal simulieren wie es bei einem Spiel zugeht. Die Erfahrung hat einigen Eltern die Augen geöffnet. Die wissen jetzt warum ich das sage. Super ist auch ein Training mit den Eltern.


    Sollte der Spieler die Situation mit Außenriss lösen ist das doch auch in Ordnung. Es gibt viele Optionen. Dennoch profitiert er später vielleicht vom beidseitigen Training wenn er "schlecht" angespielt wird und ohne lange Bedenkzeit den falschen verwenden muss.

    Das ist genau das Ziel. Den Spielern die Optionen an die Hand geben, d.h. alle Techniken + Beidfüßigkeit. Was sie auf dem Feld dann draus machen, liegt an ihnen. Im letzten Training ist mir im 4:4-Spiel doch tatsächlich mal "Schieß mit links" rausgerutscht. Der Spieler hat aber mit rechts geschossen und getroffen. Oder eines meiner Mädels: Spieleröffnung von hinten. Ich rief "Spiel nach vorn". In dem Moment drehte sich sich zurück und spielte einen blitzsauberen Pass zum TW. Und ich dachte so: "Ja, oder so. :whistling: " Es gibt viele Optionen...


    Gruß,
    sb

    warum haben die Spieler den Verein denn verlassen

    Angebote von höherklassigen Vereinen. Ihr Verein ist ein Dorfverein.

    Der Sturz wäre vielleicht nicht so tief, wie ein einer leistungsorientierten Mannschaft, aber er wäre auch sehr deutlich zu spüren.

    Da könnten wir jetzt über das Wort "deutlich" philosophieren. Aber der Reiz und die Aufgabe als Trainer ist es doch das "deutlich" abzufangen. Damit es eben nicht so ist.

    Die Frage stellt sich doch vielmehr, was wäre aus der Mannschaft geworden, wenn sie weiter so trainiert und gespielt hätten und dabei zusammen geblieben wären?

    Eine super Truppe, die meistens gut spielt wenn die beiden Besten dabei sind. Sie würden sogar den Sprung in die erste Mannschaft schaffen. Wären da Leistungsträger und bieten dem Dorf-Publikum unterhaltsamen Fußball bis...sie woanders studieren, Arbeitszeiten nicht so passen oder Freundin/Frau nicht mehr mitspielt. Dann wäre es genau das Gleiche, wie jetzt in der C. Mit nur einem Unterschied:


    Das Dorf-Publikum würde sich über den "Restbestand" fragen, wo die denn Fußballspielen gelernt haben oder warum die nicht mal nen gscheiten Pass spielen können. Die Sprüche kennen wie ja alle...


    Also ist mein Ansatz: Versuche als Trainer jeden Spieler so gut wie möglich auszubilden. Alle lernen Spielverständnis und du brauchst nicht DEN Spielmacher. Alle lernen Tore zu schießen und du brauchst nicht DEN Torjäger. Mein Gedanke oder meine Vorstellungen sind vielleicht ein bisschen verrückt, ich weiß. Das läßt sich hier auch schwer beschreiben. (Uwe, wir brauchen wieder eine Trainertech!!! :rolleyes: ) Muss aber nochmal die Brücke zur EM schlagen: Island, Ungarn, etc. Alles Mannschaften wo kein Spieler so wirklich herausragt und dennoch gewinnen sie und haben Erfolg. Deshalb erscheint mir meine These doch nicht ganz soooo verrückt.


    Gruß,
    sb

    Wollte beim letzten Video vom Turnier schon was dazu sagen.


    Als erstes ist mir aufgefallen, dass sich die Spieler ganz normal so bewegen wie sich Kinder im diesem Alter nun mal bewegen. Der Ball ist im Verhältnis zu den Spielern noch relativ groß und der Bewegungsapparat ist noch schwach.
    In dem Video vom Turnier sieht man es noch besser. Die Bewegungen sehen aus, wie bei meinen Spielern. D.h. Björn züchtet da keine funktionierenden Kampfmaschinen heran.


    Zu 1) Habe ich beim Passdreieck auch schon gesagt. Solche Übungen finde ich als einführenden Teil und zum Erklären ganz gut. Da kann man sicher drüber streiten. Ich mache es beim Thema Anschlussaktion auch gerne mit dem Passdreieck oder Passquadrat. Ja, sogar Horst Wein, hat das, als Korrekturübung in seiner Sammlung. Und wenn der das macht, ist das richtig. ;) Gut das @personalityX nochmal was zur richtigen Ausführung gesagt hat. Habe ich wieder was gelernt.


    Zu 2+3) Solche Übungen und Spiele gibt es bei mir jedesmal zum Einstimmen. Erstens zum Runterkommen, zweitens zur Einstimmung auf das Thema.


    4) Mache ich den Ton aus, sieht es so aus als wenn ein paar Jungs nach der Schule bolzen. Sie probieren sich aus und versuchen Situationen zu lösen, passt. Die Technik einzelner Spieler ist sehr bemerkenswert.


    Zum dem Thema steuern sage ich nix, weil ich eher der ruhige Typ bin. Ich müsste z.B. aber ein bisschen aktiver an der Seitenlinie werden. Mich würde das aber nerven, nach jedem Spiel Fussel am Mund zu haben. Ist mir gestern auch bei Antonio Conte aufgefallen. Hat der vergessen seinen Spielern beim Training oder in der Spielbesprechnung was zu sagen??? Der hat ja das ganze Spiel simultan dirigiert. Trotzdem: Geiler Typ! (bin Juve-Fan)


    Danke für das Reinstellen der Videos. Von mir aus können es mit der Zeit mehr werden. Die Anregungen sind super...


    Gruß,
    sb

    Wer nicht bereit ist, eine Durststrecke dorthin zu überwinden, mit Rückschlägen zu leben, der wird kaum wirkliche Glücksmomente erleben können.

    Ist in meiner Trainersein-Sprüche-Sammlung aufgenommen!
    Danke für den Beitrag... :thumbup:


    @totog
    Ich habe da auch schon andere Erfahrungen gemacht: Ein Verein in unserer Nähe. Erfolgsorientiert ab F-Jugend, Spieler haben feste Positionen, Spieler werden aussortiert, etc. pp.
    Die letzen Jahre wurden sie gelobt über ihre Erfolge und Ergebnisse in der Jugendarbeit in F + E +D. Letztens ein C-Spiel von denen gesehen. Mal davon abgesehen, dass es nicht meine Art wäre, Fußball spielen zu lassen, kam die Frage von einem Zuschauer: Hey, die waren doch früher mal so gut. Was ist mit denen los? Die besten Spieler haben den Verein verlassen, der C-Trainer darf sich jetzt mit den Vernachlässigten abgeben. Und dann kommt sowas bei rum. Keiner weiß, wie man ein Spiel gestaltet, dazu Ballunsicherheit und techische Schwierigkeiten - haben die Spieler, die jetzt auf dem Platz stehen, nicht bzw. nur unzureichend gelernt.


    In meiner Vorstellung sollte so etwas nicht passieren. Selbst wenn mein bester Spieler uns verlässt, habe ich immer noch andere gut ausgebildete Spieler. Der Fall sollte da nicht so groß sein wie bei obigem Beispiel, weil die Leistungsschere nicht so weit auseinandergeht. Schaun mer mal, ob man als Trainer so etwas schaffen kann...


    Also: Halte durch! ;)


    Gruß,
    sb

    Nach drei Wochen dürfte jedem Spieler klar sein, dass die Benutzung des schwachen Fußes die einfachste Variante ist, sich ein Sonderlob abzuholen.

    Es geht dabei nicht um das Sonderlob. Die Belohnung soll ja die geglückte Aktion mit dem schwachen Fuß sein. Bei mir gibt es da kein Lob in dem Sinne. Bei mir gibt es eher so eine Art Bestätigung dafür, dass man auch mit dem schwachen Fuß (fast) genauso gut werden kann wie mit dem starken Fuß. Im letzten Spiel hat einer meiner Spieler mit dem schwachen Fuß ein Tor erzielt. Er hat gleich gerufen: Der war mit Links! Dann sage ich sinngemäß: Super. Siehst du, man kann auch mit dem schwachen Fuß Tore schießen. Darum trainieren wir das.

    Bei der Benutzung des schwachen Fußes sehe ich aber immer wieder, dass Spieler innerhalb des einen Jahres keinen Schritt voran gekommen sind. Andere wiederum haben bei identischem Training einen Riesenschritt mit ihrem schwachen Fuß gemacht.


    Ich vermute bei diesem Thema oft eine Kopfsache...

    Hey, nicht die Antwort vorwegnehmen... :D
    Hatte darüber gerade letztens eine Unterhaltung mit meiner Frau (arbeitet im Kita). Thema: Wann kapieren die das endlich? Bei einigen macht es früher, bei anderen erst später Klick. Bei manchen vielleicht gar nie, keine Ahnung. Ihre Erfahrung dennoch: Geduld haben! Manche nehmen extra nicht ihren schwachen Fuß her (Dickköpfe) oder andere bekommen das vom Elternhaus her gesagt (bloß nicht den schwachen Fuß). Beharrlichkeit ist da glaube ich wichtig. Wenn man da hartnäckig bleibt und bei den Dickköpfen Überzeugungsarbeit leistet - und dann auch noch Erfolgserlebnisse kommen - dann klappt das schon.


    Braucht bloß Zeit. Egal bei welchem Spielertyp.


    Wie geht Ihr das Kopfthema "schwacher Fuß" an?

    1. Übungen immer beide Seiten aufbauen. (sollte eh lar sein)
    2. Auf richtige Ausführung achten. (wenn man sich umdreht, nehmen sie doch den starken Fuß - also penibel drauf achten)
    3. (kurze) statische Übungen mit schwachem Fuß (damit sie Bewegungserfahrung haben)
    4. in Spielformen (3:3 oder 4:4) Regeln einsetzen (nur Tore mit links/rechts zählen - sie bekommen Erfolgserlebnisse)
    5. Wettbewerbe durchführen (steigert den Ehrgeiz / ich mache gerne Fußball-Golf erst mit dem starken Fuß, dann mit dem schwachen Fuß)
    6. den Kindern die Vorteile aufzeigen (Frage-Antwort-Spiel - z.B. mit welchem Fuß könnte/müsste ich aus diesem Winkel aufs Tor schießen)
    7. Zielvorgabe: Ihr sollt dadurch lernen situationsbedingt den richtigen Fuß zu benutzen. Da kann der Gegner machen was er will. Ihr könnt es mit Links oder Rechts.
    8. Nicht nur loben, sondern auch mal "Siehste, sag ich doch das klappt." sagen.


    Gruß,
    sb

    Ein wenig Schmunzeln mußte ich bei der Übungsform "Fallen"! Ich finde es zwar toll, wenn sich Trainer auch an TW-Übungen heran trauen, aber sie sollten besser mit den einfachen Sachen starten.

    Jo. Mein Fehler. ;) Das war nicht "Fallen" sondern eher "Abrollen": 2 Spieler zusammen. Ein Spieler sitzt auf dem Boden. Ein Spieler steht und wirft den Ball links und rechts neben den Körper. Hierbei acht geben beim Abrollen über die Körperseite - Ellenbogen nach vorne. Da geht es mir z.B. nicht um Schnelligkeit, sondern das sie sich richtig abrollen und nicht verletzen.


    Generell geht es mir erstmal nur darum, dass sie das Fangen lernen und das in verschiedenen Positionen (Sitzen, Stehen, Laufen - Frontal - Seitlich). Alles nur ganz einfach...da ich kein Experte auf dem Gebiet bin. Da sollte, wie du sagst, der Schuster bei seinen Les


    Bei uns im Verein gibt es leider keinen der sich so richtig mit TW-Übungen auskennt bzw. keinen der sich damit mal beschäftigen möchte. Ich war auf der BFV-Schulung "TW-Training...D-A Junioren", da mich das Thema sehr interessiert. Ist natürlich noch nichts für E-Junioren. Aber spätestens in der nächsten Saison betrifft es mich ja doch. Da möchte ich gut vorbereitet sein.


    Jetzt aber wieder weiter beim eigentlichen Thema... :whistling:


    Klar sollte man bei extremen Witterungsverhältnissen auch darauf Rücksicht nehmen, aber es gibt ein paar wenige Regeln, die insbesondere im Nachwuchs-Fussballtraining von Vorteil sind

    So ist mein Training sonst auch aufgebaut. Bei Hitze weiche ich von dem durchstrukturierten Aufbau aber auch mal gerne ab. Es geht dann mal entspannter zur Sache. Obwohl man da wieder aufpassen sollte, dass das Training überhaupt Sinn macht. Denn lernen sollte man auch da noch etwas...


    Gruß,
    sb

    Thema Hitze und Ozon belastet die Eltern meiner Kinder stark. Übrigens auch leichter Regen. Ach, und mäßiger Wind auch. Nicht zu vergessen kühles Wetter - so unter 14° C ist schon auch sehr schwer für die meisten Mütter...
    Mir geht das Thema unheimlich auf die xxxx.
    Zumal jede einzelne Mama schon 2 Tage vorher anruft oder whatts APP schreibt (etc.) ob das Training nicht ausfalle ... NERVT!

    Sorry, musste lachen (oder doch weinen?), weil bekannt... ^^


    Hatten gestern 30°C im Schatten. 7 von 10 Spielern waren da. Da wir am WE noch ein Spiel haben (es wird ähnlich warm), sollten die Kinder auch mal bei solchen Bedingungen trainieren. Somit sind sie für das Spiel gut vorbereitet - Thema Hitze und Sonneneinstrahlung.


    Habe die Vorgabe gemacht, dass alle Kappis tragen sollten und wir machen mind. alle 15 Minuten eine Trinkpause im Schatten.


    Da unser Rasen nicht frisch gemäht (schön weich) war, habe den endlich mal trockenen Boden gleich für TW-spezifische Dinge ausgenutzt. Thema hier: Fallen.
    Dann noch Torschuss-Techniken durchgegangen - sozusagen als Wiederholung des Erlernten. Alles in zwei kleinen Gruppen und eher statische Übungen, damit es nicht so anstrengend wird.


    Als Abschluß noch ein Spielchen auf einem 20x20m-Feld auf vier Tore bzw. ein Jugendtor mit neutralem TW. 20 Minuten davon durften sie dann barfuß (aber mit Schienbeinschoner) spielen, weil sie sich das mal gewünscht hatten. Frage hier: Was macht ihr, damit ihr nicht soviel laufen müsst?


    Wenn es länger so heiss bleibt, gebe ich auch gerne hitzefrei. Da bin ich nicht so... :thumbup:


    Gruß,
    sb

    das Wahrnehmen von Kindern

    Genau das fehlt Vielen. Das geschieht manchmal auch gar nicht bewusst schädigend, sondern eher unterbewusst. Das ist halt ein sehr schwieriges Thema...

    Hier scheint der DFB, die Vereine und sehr häufig auch die Trainer komplett zu versagen.

    Jo. Nicht alle über einen Kamm scheren. Unser Ausbilder (Trainer einer Senioren und D-Jugend) bei der C-Lizenz hat auch gemeint: Laßt die Kinder in G und F, Kinder sein. Die Ausbildung wie sie Erwachsene kennen, sollte erst später stattfinden. Einer der Sportskameraden hat dann aber ein Motiv ans Licht gebracht: "Naja, wenn ich schon in der F-Jugend, z.B. mit Taktik anfange, bin ich den anderen Teams ja vorraus. Und habe mehr Erfolg. Das bringt den Kindern ja auch was."


    Gruß,
    sb

    Ich baue die sogenannten "Coerver-Moves" hin und wieder in meine Übungen/Spielformen ein, z.B. als Einstieg in eine Übung oder als Einstimmen am Anfang des Training. Gerne nach den Ferien, damit die Kids, die privat nicht/wenig bolzen, wieder bissl Ballgefühl bekommen.


    Gerade bei Kindern die gerade mit dem Fußball anfangen (habe 3 die erst ein Jahr spielen) finde ich diese statischen Moves ganz gut. Zum einen lernen sie die Bewegungen Stück für Stück kennen und ich als Trainer kann gut korrigieren. Ich nenne das in meinem Trainingsplan Ballschule/Ballgefühl. Bei meinen Kindern bringt es mMn schon was. (Bilde ich mir jetzt mal ein. ;) ) Negative Erfahrungen habe ich noch nicht gemacht.


    Gruß,
    sb

    Die Grundfrage ist ja: Bespaße ich die Jungs als Trainer zwischen den Spielen in irgendeiner Form (Spiele/Übungen/evt fußballferne Sachen zum Teambuiling) oder lasse ich das alles frei laufen?

    Teils teils... ich übergebe die Kinder nach den Spielen in die Obhut der Eltern und lass das frei laufen. Die sind dann für Trinken/Essen/Ruhepause "verantwortlich". Kurz vorm nächsten Spiel sammle ich wieder alle ein und bespreche das nächste Spiel (Aufstellung, Matchplan, etc.) Wenn ich sehe das die Kids nur am Rumtoben sind, gehe ich schon mal hin und sorge für eine Ruhepause. Schaue mit ihnen z.B. eines der gerade laufenden Spiele an oder ziehe die Besprechung der Aufstellung vor. Das funktioniert jetzt bei meiner Mannschaft, weil ich mich auf die Eltern verlassen kann.


    Vor zwei Jahren hatte ich eine Mannschaft wo zwei Kinder schon nach dem ersten Spiel 2 Schoko-Riegel weggemapmpft haben und nach dem zweiten Spiel die Leberkas-Semmel dran war. Die Eltern hatten da kein Auge drauf bzw. waren genauso. Da habe ich die Pausen-Aufsicht übernommen. Habe mit ihnen locker über Ernährung gequatscht und Spiele gemacht.


    Generell lasse ich das gerne laufen, da ich in der Pause selbst ein bisschen entspannen, mit den Leuten quatschen oder die anderen Spiele schauen kann.
    Aber warum die Pause nicht aktiver nutzen? Werde das mal im Hinterkopf behalten...


    Gruß,
    sb

    Habe zurzeit eher das Phänomen, dass sich einige meiner Spieler nach Außen absetzen und gerne mal abdrängen lassen. Erkennen/Entdecken die gerade die Größe des Spielfeldes? :huh:


    Dadurch das ich im Training meist nur ein Jugendtor zur Verfügung habe, spiele ich auf der anderen Seite meistens/immer mit zwei Toren:
    - Stangentor als "normales Tor"
    - zwei Mini-Tore
    - drei Pop-Up-Tore
    - Dribbel-Tore
    - Hütchen- oder Stangentore mit Querstange (flaches Tor)


    Habe letztens z.B. zwei Stangentore als Dribbeltore an die Seitenauslinie gestellt:


    dribbel_li_re.JPG


    Bei uns haben die Spielformen mit verschiedenen Toren und die immer verschienene Anordnung der Tore anscheinend was geholfen.


    Gruß,
    sb

    Möchte da keinem persönlich zu Nahe treten. Auch hier gibt es wieder kein Richtig oder Falsch...

    Als Trainer ist es doch meine Aufgabe, den Kindern/ Spielern-egal in welchem Alter- Hilfestellung zu geben. Und wenn ich se darauf hinweise, das da die Nr. 7 schon drei Tore gemacht hat....und die Spieler besonders auf den aufpassen und stören sollen....wo ist denn da das Problem?
    Es hört sich hier grad so an, als wenn der Trainer nur Zuschauer sein darf!

    Jo, Hilfestellung geben, wenn Hilfe nötig ist. Das ist vollkommen ok. Darum geht es ja in den Spielen: Kinder sammeln Erfahrungen, wir Trainer helfen. Das was du beschreibst ist für mich eine Soforthilfe. Die hilft den Kids kurzfristig. Hilft es den Kindern auch langfristig?


    Ich frage die Kinder bei Auswechslungen und in der Halbzeit: Was lief gut, was lief nicht so gut? Dann frage ich sie nach Lösungen. Im Idealfall, haben sie die Lösung selbst parat, wenn nicht, helfe ich ihnen auf die Sprünge und weiter geht's...


    Ein Auszug aus unserem, zusammen ausgearbeiteten, Matchplan:


    - Gemeinsam Gegentore verhindern und Tore erzielen! -> weil Spieler hinten oder vorne keine Unterstützung hatten
    - Wir wollen den Ball erobern, damit der Gegner nicht schießen kann! -> die Gegner schießen soooo stark!
    - Wir brauchen den Ball um Tore zu erzielen! -> Wir haben erste HZ kein Tor geschossen.
    - Einer geht immer auf den Ballführenden! -> Der Spieler XY ist soooo gut.
    - Spieler in Ballnähe helfen, wenn's nötig ist! -> bei schnellen, technisch oder schußstarken Gegenspielern (der Spieler XY ist soooo gut)


    Fragwürdig finde ich es, wenn ich vor dem Spiel eine Gegneranalyse betreibe und im Spiel einen festen Manndecker abstelle. Fragwürdig deshalb, weil mich das Motiv dahinter interessiert. Welche Spielphilosophie steckt dahinter? Nehme ich dem Manndecker-Kind nicht die Freiheit im Spiel? Stört es das eigene Spiel nicht, wenn ich mit einem Mann weniger spiele?


    Gruß,
    sb

    Bin mal ehrlich: Ich habe meine Spieler noch nie auf einen Gegenspieler hingewiesen bzw. einen Gegenspieler speziell bewachen lassen. Es geht doch um die Leistung der eigenen Spieler und nicht um den Gegner...


    Wer macht sowas? Warum macht man sowas? 8|?(


    Gruß,
    sb