Andre, Ignorieren werd ich dich sicher nicht...
Möchte aber hier nicht weiter darüber diskutieren, da sonst die eigentliche Diskussion zu sehr gestört wird.
Beiträge von koeppchen
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Chris, es ehrt Dich, dass Du das so siehst. Ich wäre mir bei mir noch nicht ganz so sicher, die Gefahr bestünde, dass ich auch eher ab der C zu verwenden bin, ich also auch ungeeignet wäre, weil ich vielleicht doch leistungsbewußt denken würde, obwohl ich nur eine "Landmannschaft" habe, ich die Schnau...nicht halten kann, die Spieler auf festen Positionen spielen lasse usw.. Wenn sich jeder Trainer im unteren Jugendbereich -sagen wir mal bis einschließlich der D diese Frage mal stellen würden, .....wären wir schon einen riesen Schritt weiter!
Gruß AndreDu forderst also von allen anderen Trainern Verhaltensweisen, von denen du nicht sicher bist, ob du sie selbst einhalten könntest? Ich finde, du solltest mal ein bisschen Gas wegnehmen, und nicht alles verdammen, was nicht in deine heile Traumwelt passt! Klar kann man ja mal eine Vision beschreiben, aber dabei solltest du beachten, dass wir Trainer alle "nur" Menschen sind und es außer schwarz und weiß noch viele viele Grautöne dazwischen gibt!
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Ist es wirklich so falsch, wenn man am Seitenrand ein wenig "mitgeht"? So lange man darauf achtet, dass bei den Spielern eher Lob ankommt, und man ihnen auch Freiheiten lässt. Als Fan am Fernseher kommen auch Emotionen, oder? Und dann soll man als Trainer seiner EIGENEN Mannschaft seelenruhig an der Seite stehen müssen? Kompliment an die, die das schaffen... Und die anderen sollten deswegen nicht den Trainerjob an den Nagel hängen, sondern die Emotionen in positive Bahnen lenken. Meine Meinung.
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Aber was ist nun zu tun ....mit denen, die nicht zuhören wollen, die es nicht interessiert, obwohl es sie zu interessieren hat, wenn die Trainerschaft oder/und der Jugendvorstand Dinge als Philosophie/Konzept vorgibt.
Man muss eben in erster Linie überzeugen und nicht "überstülpen". Mal angenommen, ein Trainer ist menschlich super und bei Spielern und Eltern beliebt, trainiert die dritte oder vierte D-Jugend und kann oder will ein Konzept, das irgendjemand ihm aufzwingt, nicht umsetzen. So ungefähr mit dem Selbstwertgefühl, das TRPietro in einem anderen Beitrag beschreibt. Dann kann der Verein mit Druck nichts machen.
Sondern evtl. mit Geduld, oder wenn die anderen Trainer ihm erzählen, wie toll es läuft mit Konzept; dann wird er sich überzeugen lassen. WIchtig ist meiner Meinung nach, wie so ein Konzept bei den Trainern ankommt! -
Es gibt einen Unterschied zwischen offiziellem Spielbetrieb und Training.
Training kann man nämlich den Platz- und Witterungsverhältnissen anpassen, kurzfristig entscheiden, was gemacht wird, den Spielern freistellen ob sie kommen oder nicht usw. Bei Meisterschaftsspielen muss man im Vorfeld über eine ganze Region entscheiden! -
Hallo NF, kann es sein, dass dir die Geduld fehlt, und es dir deswegen nicht gelingt, die schwächeren Spieler im Training weiterzubringen? Du machst hier den Eindruck, als ist es für dich schwierig zu begreifen, dass es deinen Spielern schwerfällt, scheinbar einfache Dinge hinzubekommen. Dann brauchst du eben im Training viel Geduld. Und erklärst manches eben öfters. Wenn die Kinder deine Ungeduld spüren, dann fühlen sie sich unter Druck und kriegen gar nichts hin.
Daher unterstütze ich das was Chris schreibt: Du bist in der falschen Altersstufe und vermutlich im falschen Verein.
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Ich finde es wichtig, dem Thema Kleidung nicht zu großen Wert beizumessen. Vielen geht es mit der einheitlichen Kleidung hauptsächlich um die Außenwirkung. Klar sollte man seinen Verein gut repräsentieren. Aber wenn dann 15 Spieler mit gleichem Trainingsanzug, gleicher Mütze, gleicher Regenjacke und gleicher Sporttasche zum Spiel erscheinen und sich dann noch in toll beflockten Aufwärm-T-Shirts warmmachen, zum Spiel natürlich in mit Namen beschrifteten Trikots antreten, dann habe ich kein gutes Gefühl mehr. Ich frage mich dann, ob die sich evtl. für was besseres halten? Ob hier Trainer/Eltern zeigen wollen, was sie alles tolles für ihr Team tun? Und wie sieht es aus "hinter" der Fassade?
Oft sind das dann nur einzelne Mannschaften eines Vereins und die Gefahr ist da, dass sich hier ein "Verein im Verein" entwickelt, aber das ist ein anderes Thema...
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Bei uns in Württemberg ist die Einteilung in den einzelnen Bezirken unterschiedlich.
In unserem Bezirk wird folgendermaßen eingeteilt (niedrigste Staffel zuerst)
f+e-jugend:
im Herbst Qualistaffeln ---> im Frühjahr Kreisstaffeln, die nach den Herbstergebnissen eingeteilt werden, ohne unterschiedliche Levels
d-jugend:
1. im Herbst Qualistaffeln ---> im Frühjahr Kreisstaffeln und 2 Leistungsstaffeln, die nach den Herbstergebnissen eingeteilt werden. Aus den Leistungsstaffeln steigen die Meister auf in
2. eine Bezirksstaffel (ganzjährig)c-jugend
1. im Herbst Qualistaffeln ---> im Frühjahr Kreisstaffeln und 2 Leistungsstaffeln, die nach den Herbstergebnissen eingeteilt werden. Aus den Leistungsstaffeln steigen die Meister auf in
2. eine Bezirksstaffel (ganzjährig)Verbandsebene:
3. Landesstaffelnmit Baden und Südbaden:
4. Oberligab+a-jugend
1. Kreisstaffeln
2. Leistungsstaffeln
3. BezirksstaffelnVerbandsebene:
4. Verbandsstaffelnmit Baden und Südbaden:
5. Oberligabundesweit:
6. Bundesligen -
Ich habe selbst (nicht als Trainer) in den letzten 2 Wochen drei Mal jeweils über zwei Stunden draußen Fußball gespielt. Wir haben abends ab 19 Uhr, bei -5 bis -10 Grad auf einem schneebedeckten Kunstrasenplatz gekickt!
Das Spielen auf dem schneebedeckten Platz hat uns allen einen Riesen-Spaß gemacht, es gab keine Verletzungen und im Gegensatz zu sonst hat fast niemand über Wehwehchen geklagt.
Mit warmer Kleidung (T-Shirt +Pulli+ Fleecejacke+Schal+Handschuhe) und fast ständig in Bewegung habe ich nicht gefroren und meine Erältung von vor 2 Wochen ist auch weg!
Ich denke, dass ein Training auf freiwilliger Basis für Jugendmannschaften unproblematisch ist. Voraussetzung ist, dass die Spieler passend gekleidet sind. Auch der Trainer sollte darauf achten, dass er nicht nur rumsteht (!)
Die vorherrschende Meinung (viel zu kalt, usw) hier wundert mich schon sehr. Habt ihr früher nur bei schönem Wetter gekickt?P.S. Training bei nasskaltem Schneematsch und um 0 Grad ist viel, viel kritischer!!
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Zitat
Original von Chris
Dann würde es sich auch ausgleichen, wenn einfach keiner Startgeld nimmt, oder?
Nochmal: Man verdient auch so genug Geld bei einem Hallenturnier, dazu brauch's kein Startgeld (klar, wenn man ein Komplettprogramm mit Verpflegung, Übernachtung usw anbietet, ist das was anderes!).Hmm Startgeld ist eben ein Anreiz für Vereine, Turniere anzubieten.
Ich könnte mir vorstellen, dass ohne Startgeld das Turnierangebot stark zurückgehen würde, das will doch auch keiner. Das Startgeld gleicht sich natürlich nur für die Vereine aus, die Turniere veranstalten. Wer hier viel Engegement an den Tag legt, verdient ein bisschen mehr, wer nichts anbietet, bezahlt ein bisschen mehr. Deswegen finde ich Startgelder in vernünftigem Rahmen OK.
Turniere nur über Speisen und Getränke zu finanzieren finde ich nicht gut. Dann würde bei uns niemand mehr A- oder B-Jugend-Turniere ausrichten. Und ich denke, auch die Essenspreise würden steigen.
Wem das nicht passt, der kann ja private Trainingsturniere machen, ohne Startgeld, ohne Bewirtung, ohne offizielle Schiris... Nur für die Spieler. -
Bei uns sind 25 Euro normal. Auch wir verlangen so viel für unsere Hallenturniere und sind meistens ausgebucht.
Dafür dürfen die Mannschaften unseres Vereins auch selbst ohne Beschränkung an anderen Hallenturnieren teilnehmen. Die Kosten übernimmt der Verein. Ein Startgeld in Höhe von 35 oder 40 Euro würde ich aber auch nicht bezahlen. Das kommt aber kaum vor, daher wähle ich Turniere meist danach aus, ob sie gut organisiert sind und einigermaßen viel Spielzeit für die Mannschaft dabei rumkommt.
Ich finde das Startgeld fair, weil es Sinn macht, dass es sich für die Vereine "lohnt", Hallenturniere auszurichten. Außerdem gleicht sich das Startgeld ja am Ende ungefähr aus - wenn man selbst ein Turnier ausrichtet und an Turnieren anderer Vereine teilnimmt. -
Die Lösung sollte ein Mittelweg sein... Wer wenig zum Training kommt, spielt weniger - aber nicht gar keine - Turniere. Und das solltest du den Spielern auch so erklären. Kann auch nichts schaden, wenn die Spieler mal einen Blick auf deine Trainingsbeteiligungs-Statistik werfen. Der eine oder andere wird sich wundern, wie selten er ins Training kommt!
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Naja er macht bei einem Training mit und wenn es ihm gefällt und er kein Chaot ist, darf er bleiben....
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Die Frage ist auch: Wie sage ichs den Kindern...
Nach dem Motto "Ach wie unfair, die anderen sind älter jammer jammer..." oder doch lieber Erfolg anders definieren: "Es ist toll, wenn ihr mit denen mithalten könnt, auch wenn ihr nicht gewinnt." -
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Wer von den 3 gerade nicht im Tor steht sollte als Feldspieler eingesetzt werden und nich auf der Bank hocken.
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hallo Andre,
ich habe das Gefühl, dass du inzwischen ganz schön in Fahrt bist.... das war nicht meine Absicht. Am liebsten würde ich dich jetzt ein wenig bremsen....
1. Ich habe den Eindruck, bei dir in einer Schublade zu landen, in die ich nicht reingehöre. Ich bin ein Trainer mit einem besonderen Herz für schwächere Spieler und habe bei meinen Mannschaften auf die sozialen Dinge wie Fairness und Teamgeist immer einen größeren Wert gelegt als aufs Sportliche. Was ich aber nicht mag, sind scheinbar einfache tolle Lösungen; dann stelle ich gerne kritische Fragen.
2. Ich habe in den letzten Jahren mit meiner Mannschaft meist verloren und habe Unfairness von Seiten der Sieger verschiedentlich erlebt. Deswegen habe ich weiter oben gesagt, dass erst die Grundlagen der Fairness da sein müssen. Das fordere ich auch von allen ein. Eine Mannschaft bei Unterzahl anzugleichen, das ist das Sahnehäubchen, toll, aber nicht selbstverständlich.
3. Wie jeder von uns schöpfst du auch deine Meinung aus dem Traineralltag mit deiner Mannschaft. Diese scheinen fußballerisch und menschlich von dir so gut ausgebildet zu sein, dass sie sich jederzeit freiwillig melden, beim Gegner mitzuspielen. Bei einer intakten, einigermaßen erfolgreichen Mannschaft sehe ich da auch kein Problem.
Lass uns doch mal einen anderen Fall konstruieren:
4. "ES KANN NICHT SPORTLICH SEIN, GEGEN EINEN GEGNER BEISPIELSWEISE MIT
11:9 oder wie auch immer anzutreten! Ich boxe auch nicht gegen einen Gegner ohne Arme! "
Stell dir vor, du bist Trainer einer C2-Mannschaft, die die ersten 5 Saisonspiele (in einer zusammengewürfelten Quali-Staffel) alle hoch verloren hat. Es kommt nun der Nachbarverein, der in der oberen Tabellenhälfte steht und schon in den letzten Jahren zu den besten Kreisvereinen gehörte. Sie haben, warum auch immer, nur 10 Spieler dabei. In dieser Situation wäre ich nicht in der Lage, meiner Mannschaft, die endlich ein bisschen Hoffnung in den Gesichtern hat, zu erklären, dass wir jetzt auch mit einem Mann weniger spielen.
Und das ist nicht irgendein an den Haaren herzogenes Beispiel, sondern es wäre meist so oder ähnlich gewesen, wenn bei meiner Mannschaft in den letzten 2 Jahren ein Team in Unterzahl angereist wäre.
Ich schreibe nicht, wie ich entschieden hätte, das weiß ich nicht - aber bitte schaut euch das Problem nicht nur von einer Seite aus an! -
Andre, dann werd doch bitte mal konkret: Wie wählt der Trainer die Spieler aus, die zur anderen Mannschaft rübergehen, wenn sich niemand freiwillig meldet? Was macht er, wenn die Spieler sich weigern?
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Eine spannende Frage noch: Wie erklärt ein Trainer der eigenen Mannschaft, dass sie verloren haben, weil er die drei besten Spieler an den Gegner abgibt? Schafft er hier durch FairPlay möglicherweise böses Blut in den eigenen Reihen?
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Aus meiner Sicht ist die Geschichte von Kleinfeldborusse ein Highlight. Wenn mir das als Trainer der unterlegenen Mannschaft passiert wäre, würde ich auch bis heute mit leuchtenden Augen davon berichten.
Was ich mit meinem Beitrag weiter oben meinte, ist was ich als Fairplay erwarte. Ich erwarte nicht, dass ein Trainer einem zahlenmäßig unterlegenen Mannschaft unter die Arme greift - und habe es wie gesagt auch noch nicht erlebt. Wenn es aber doch passiert, ziehe ich den Hut!
Ich bin selbst erst einmal mit einer Mannschaft in Unterzahl angetreten, unverschuldet, 2 Spieler waren nicht zum Treffpunkt gekommen und ich konnte keinen mehr organisieren. Es ergab sich bei sehr warmem Wetter eine 0:8-Niederlage, der Gegner hat sein Team nicht reduziert. Aber unser Team ist in diesem Spiel ein Stückweit zusammengewachsen. Einige Spieler sind in dieser Sondersituation "endlich" aus sich raus gekommen. So hatte dieses Spiel auch sein Gutes.
