Beiträge von koeppchen

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    Die Seite ist schon ziemlich gelungen.


    Die Kategorien könnte man noch ein bisschen überarbeiten:
    Bei Freundschaftsspielen würde ich nicht zwischen Spielangebot und Spiel gesucht unterscheiden. Schließlich sucht man immer einen Gegner...
    Die Kategorien Spieler sucht und Spieler gesucht scheinen auch etwas missverständlich zu sein. Ich würde unterteilen in Spieler sucht Verein und Verein sucht Spieler. Irgendwie sucht aber jeder Verein Spieler, oder?

    Sag mal D-Jugend: Viele Vereine haben einen Schnitt von 15-17 Spielern. Wie Du sagst manche sind verhindert z.b weil sie krank sind oder unzuverlässig. Jetzt spielen 11 Kinder durch die Ausfälle habe ich 14 Kinder. Hab ich Glück. Heisst ich habe 3 Auswechselspieler auf der Bank muss aber niemand aussortieren. Sind jetzt alle 17 fit und das muss ich 3 Kinder weg lassen und habe 3 auf der Ersatzbank. Das ist schon sehr heftig.

    Solche Rechensaltos sollen ernsthaft ein Argument gegen den 9-er Fußball sein????
    Ich behaupte mal: Viele Vereine haben auch 11-15 oder 20-25 Spieler. Und jetzt?

    Ja genau, E-Mail an den DFB. Das ist doch für den verantwortlichen Trainer, wie wenn ein Sack Reis umfällt.


    Möglicherweise einen Effekt erzielst du, wenn du

    • du den Eltern persönlich mitteilst, was du von der ganzen Sache hältst
    • du dem anderen Trainer persönlich oder telefonisch ruhig die Meinung sagst und ihn fragst, ob er das gut findet
    • du - nach Absprache mit deinem Jugendleiter - den Jugendleiter des anderen Vereins anrufst und ihn fragst, ob er das Abwerben und die Versprechungen gut findet

    Dann sollte meiner Meinung nach der Fall unter "Reisende soll man nicht aufhalten" abgehakt werden.

    Ich sehe hier nicht nur den bösen bösen Trainer des anderen Vereins, sondern vor allem die Eltern des Jungen in der Pflicht. Schließlich entscheiden die, ob er wechselt. Vielleicht war der eigentliche Grund des Wechsels nicht das Abwerben, sondern eher, dass sich der Spieler in deiner Mannschaft nicht wohl fühlt - wie du ja auch schreibst!?

    Nach einem Umzug habe ich mir hier am neuen Wohnort einen neuen Verein gesucht, um als Trainer wieder einzusteigen. Dazu habe ich drei in Frage kommende Vereine per E-Mail angeschrieben, ob sie nicht einen Trainer gebrauchen können... Gemeldet hat sich nur einer. Es war dann auch ein netter erster Kontakt, und der Verein schien wie gewünscht nicht so leistungsorientiert zu sein.


    Naja, auf jeden Fall bin ich jetzt als C-Jugend-Trainer für die neue Saison eingestiegen. Ich komme aus einem Verein mit ca. 15-20 Jugendmannschaften und mein neuer Verein hat jetzt nur noch 6 oder so... C-Jugend ist die höchste Jugend. Obwohl ich hier jetzt in einer größeren Stadt bin. Schön ist, dass ich das Gefühl habe, etwas neues aufbauen zu können. Ich ertappe mich aber dabei, wie ich vieles vergleiche. Früher dauerten die Trainersitzungen eine Stunde, jetzt war ich auf einer dreistündigen Trainersitzung. Scheinbar ist in dem kleinen Verein üblich, dass jeder bei allem mitredet. So allmählich erfahre ich auch, dass es in der letzten Zeit viel Streit im Verein gab, einige freiwillig gegangen sind, andere abgesetzt wurden.


    Naja, mein Job ist die Mannschaft und die macht einen netten EIndruck. Hier spürt man allerdings, dass in der Stadt viel Konkurrenz an Vereinen herrscht. Spieler scheinen schnell bereit zu sein, zu einem anderen Verein zu wechseln, wenn ihnen irgendeine Nase nicht passt. Unsere Mannschaft für die neue Saison steht auch noch nicht so richtig, wir sind auf Zugänge und Wiedereinsteiger angewiesen.


    Bin mal sehr gespannt, wie alles weitergeht. Ich hoffe es ist OK, wenn ich dieses Topic für meine Erfahrungsberichte "mitnutze".

    Aus der Sicht der Entwicklung der Kinder hast du wahrscheinlich recht, Andre. Aber wie du merkst, triffst du bei vielen Trainern einen wunden Punkt. Deshalb will ich noch eine andere Sichtweise hereinbringen.


    Wenn man den Trainern jede Möglichkeit nimmt, während des Spiels Emotionen auszuleben, wird man vielen den Spaß an der Sache nehmen. Nicht jeder wird es schaffen, Samstags völlig entspannt zum Spiel zu fahren. Und alles "in sich herein fressen" ist auch nicht die beste Lösung. Deswegen denke ich, wenn ein Trainer dieses aus deiner Sicht ideale Verhalten nicht umsetzen kann, dann ist es noch lange nicht schlecht, die Anspannung in positive Emotionen umzusetzen. Das bedeutet Loben, Anfeuern usw.


    Und die positive Wirkung einer solchen Unterstützung kann man eigentlich nicht leugnen - schau dir nur mal im Fernsehen ein Spiel am Aachener Tivoli, Millerntor usw. an! Ein begeistertes, unterstützendes Publikum wirkt positiv auf die Mannschaft - ein kritisches Heimpublikum schwächt jedoch die Motivation und das Selbstbewusstsein der eigenen Mannschaft, genauso wie ein kritisierender Trainer.

    Zuviel Druck, ob von dir als Trainer oder von zu Hause. Dadurch kommt Nervosität und Verkrampfung ins Spiel. Ein Teufelskreis, vor allem wenn sich im Team und bei den Trainern dann Ratlosigkeit oder sogar Verzweiflung breit macht...
    Die Lösung: siehe Beitrag von siebener ;)

    (außer ich bleibe Verletzungsfrei dann werd ich es wohl wieder ins erste Team schaffen)

    Du kannst nicht gleichzeitig in der ersten Mannschaft spielen und Trainer der Reserve sein. Mit 24 Jahren hast du doch sicher noch den Ehrgeiz in der ersten Mannschaft zu spielen??? Das wäre für mich ein entscheidender "Haken"!

    Mal abgesehen vom Geld finde ich es durchaus richtig, dass in einem Verein Kinder, Jugendliche, Erwachsene und "Alte Herren" ihrem Hobby nachgehen können.


    Hier gibt es genug Möglichkeiten, dass die einen von den anderen profitieren:
    - Aktive und Alte Herren Spieler als Jugendtrainer und Funktionäre (wie Peter Pan z.B.)
    - Jugendspieler und ihre Eltern als Zuschauer bei den Erwachsenen-Spielen
    - Die Jugend als Zukunft der Erwachsenen-Mannschaften und als Zukunft des Vereins
    - Andererseits kann ein Verein bei Sponsoren, Stadtverwaltung sehr gut mit seiner Jugendarbeit "werben"!!


    Oft ist leider den Beteiligten nicht bewusst, dass man gemeinsam viel besser klarkommt. Ähnlich wie Tom Bombadil habe ich es auch erlebt, dass die 1. Mannschaft sich als die wichtigste Mannschaft im Verein fühlt, und ebenso die Spielleiter und Vorstände nur auf dieses "Aushängeschild" achten und sich um die anderen Mannschaften gar nicht kümmern.


    Was das Finanzielle angeht, muss ich Peter Pan eher widersprechen. Wer fair rechnet, wird bei den meisten Vereinen feststellen, dass die Jugend viel eher kostendeckend wirtschaftet, als die Erwachsenenmannschaften!! Da kann man im Kassenbericht allerdings viel verschleiern, leider....

    Ich habe es meist so erlebt, dass vor der Saison eine gemeinsame "Vorbereitung" beider A, B- bzw. C-Jugend-Mannschaften gemacht wurde. Dadurch verstärkt sich schon mal die Gemeinschaft über beide Mannschaften hinweg. Ca. 1 Woche vor dem ersten Spiel wird dann eingeteilt - mit persönlicher Begründung in Einzelgesprächen. Die Einteilung macht das Trainerteam gemeinsam unter Federführung des Trainers der ersten Mannschaft. Sicher ist das nicht 100%-ig objektiv, v.a. fließen hier auch "weiche" Faktoren wie Ehrgeiz, Einsatzbereitschaft, Trainingsfleiß usw. ein. Natürlich auch der "Nasen-Faktor" bzw. die persönliche Eignung der Trainer.


    Ich finde, dass man mit gewissen Ungerechtigkeiten leben muss. So viel Zeit wie bei Variante 4 würde ich auf den Auswahlprozess nicht verwenden. Dann lieber eine gewisse Durchlässigkeit während der Saison, so dass ein herausragender Spieler der zweiten Mannschaft eine Chance bei der ersten bekommen kann. Das erhöht doch auch die Motivation im Saisonverlauf.

    Ich finde Andres Meinung hier durchaus konsequent. Eine "leistungsmäßige" Einteilung hilft grundsätzlich allen Spielern. Ab welcher Jugend das so durchgeführt werden soll, sei mal dahingestellt.
    Es entwickelt sich jeder Spieler dann am besten, wenn er Gegner und Mitspieler auf ähnlichem Spielniveau hat. Dann macht es auch am meisten Spaß. Klar kann man als Trainer versuchen, Teamgeist und Akzeptanz untereinander zu fördern, auch wenn Leistungsunterschiede da sind. Aber je geringer die Leistungsunterschiede, desto eher klappt es, dass alle Spieler sich gegenseitig anspielen und keiner sich als "fünftes Rad" am Wagen fühlt.
    Wichtig ist natürlich, wie die Trainer mit der "ersten" und der "zweiten" Mannschaft umgehen. Man darf die Spieler hier nicht unterschiedlich behandeln, und muss unbedingt einschreiten, wenn die Spieler der "ersten" sich als etwas besseres fühlen. Ich würde auch die Grenzlinie nicht so straff ziehen, öfters mal gemeinsam trainieren, sich gegenseitig aushelfen usw. Am besten ist natürlich, wenn die Spieler der einen Mannschaft bei Spielen an der Seitenlinie stehen und die andere anfeuern und umgekehrt!

    Es läuft im Endeffekt auf die Frage hinaus: Welche Ziele sollte man als Trainer in den Vordergrund stellen?

    • Langfristige Ausbildungsziele, Fortschritte/Erfolg sieht man erst nach einiger Zeit.
    • Oder kurzfristige Ziele nach dem Motto, die Mannschaft soll "mit den verfügbaren Spielern" in den aktuellen Spielen so gut wie möglich spielen. Fortschritte/Erfolg sieht man evtl. schnell.

    Ein bisschen weiter gedacht: Woran messe ich mich als Trainer? Daran, dass in dieser Halbsaison bessere Ergebnisse rausgesprungen sind? Oder daran, dass ich einen langfristigen Ausbildungsplan verfolge?


    Wenn ein Trainer langfristig denkt, wird er auch die Spiele als Training begreifen, d.h. Spiele und Training sind beides Elemente der fußballerischen Ausbildung. Dann wird er auch einsehen, dass ein ausgewogenes Training, verschiedene Techniken, Spielformen usw. genauso dazugehört wie "ausgewogenes Spielen" auf verschiedenen Positionen incl. Ersatzbank.


    Zugegeben, es ist manchmal schwer, das so trotz der Stimmen im "Umfeld" und der eigenen Emotionen während und nach dem Spiel so umzusetzen. Aber es ist definitiv der richtige Weg.

    Der DFB spricht übrigens auf seiner Homepage von "einer zusätzlichen Einheit wöchentlich" und von D-Junioren (nicht E-Junioren!)

    siehe: http://www.dfb.de/index.php?id=11154


    Ich glaube nicht, dass das was euer Stützpunkttrainer macht, in Ordnung ist.

    Naja, das Thema lässt sich mit einer Frage zusammenfassen:


    Woher bekommt man einen kindgerechten Trainer, der die Mannschaft übernehmen kann?


    Wenn man den hat, dann kann man evtl. auch den derzeitigen Trainer ablösen. Meist konzentriert sich in diesem jungen Altersbereich die Trainersuche auf den Kreis der Eltern. Daher wäre eine Elternversammlung eine gute Möglichkeit, das (gemeinsame) Problem zu diskutieren und zu lösen. Da wird auch die Jugendleitung im Normalfall nichts dagegen haben...

    Tja, wenn man hier postet, muss man auch mit kritischen Anmerkungen klar kommen.


    Ich frage mich auch, warum es bei einer E-Jugend unbedingt Schweden sein muss. Was kann man da erleben, was es bei einem hiesigen Turnier nicht gibt???