Beiträge von koeppchen

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    Tja Marc, dann wird es mal dringend Zeit für eine andere Perspektive, um den Schaden, den die Kinder durch dieses Ergebnisdenken erleiden, zu sehen! Viele andere haben in den letzten Jahren zum Glück ihre Meinung geändert!


    Außerdem können die Staffelleiter die Ergebnisse erfahren, auch ohne, dass sie groß im Internet veröffentlicht werden.

    bcefferens Aussage unterstreiche ich 100%. Ich habe viel lieber einen einigermaßen ahnungslosen neutralen Schiri als einen parteiischen, der alles sieht (aber nicht alles pfeift). In den letzten Jahre hatte ich selten Probleme mit Schiris, aber diese Saison sind wir schon zweimal ordentlich "hereingefallen", als ein Betreuer des Gegners das Spiel gepfiffen hat...

    Erst seit dieser Saison. Es ist aber schon ein wenig organisierter, als UnsUwe andeutet. Die Einteilung macht der Staffelleiter und es treffen sich an den Spieltagen die gleichen Mannschaften wieder. (8-er Staffeln, aber nicht "jeder gegen jeden" sondern irgendwie weniger Spiele pro Spieltag)
    Vorteil ist: Es werden keine Platzierungen ausgespielt, es gibt auch keine Tabellen.
    Nachteil: Wer rechnen will, kann dies auch tun... (wie immer)
    hohe Ergebnisse gibt es auch häufiger, das lässt sich wohl kaum vermeiden.
    ... übrigens: Die F-Jugend spielt bei uns 5 - 5 auf ein recht kleines Feld (kleiner als ein Viertelplatz)

    Würde ich nicht mal widersprechen, aber fakt ist eben das ein System
    der Raumdeckung Fehler eher schlechter verzeit als wenn man Mann gegen
    Mann spielt und hinten einen drin stehen hat der die Bälle raus haut.
    Aber das nur mal so nebenbei bemerkt ...

    Hm, ich finde, wenn eines der Hauptziele des Jugendfußballs die Ausbildung der Spieler ist, sollte man echt nicht mit Libero spielen. Abwehrverhalten in einer Kette gehört einfach zur Taktik in einer A,B,C-Jugend dazu....Inzwischen wird ja sogar in den meisten Kreisliga-A-Mannschaften mit Kette gespielt.

    Sorry, aber die Ziele, die du dir steckst, sind utopisch.
    Du bist nicht in der Situation, hier Bäume ausreißen zu können...
    Du bist 2-3 Jahre älter als die Spieler, 2. Co-Trainer und dein Bruder spielt in der Mannschaft - es wird enorm schwer sein zu erreichen, dass du als Trainer und nicht als Kumpel akzeptiert wirst. Ganz zu schweigen davon, dass du hier Disziplin in die Mannschaft bringen kannst. Das wird alles nur in Zusammenarbeit mit deinen Mittrainern gehen. Scheinbar legen diese aber nicht viel Wert darauf.
    Ich würde dir echt raten, dass du bei einer D- oder E-Jugend als Co-Trainer oder bei einer F-Jugend als erster Trainer einsteigst, wo du dich dann in Ruhe als Trainer weiterentwickeln kannst.

    Zum letzten Teil: Ausgebildete Schiedsrichter haben wir genug im Verein. Das Dumme ist aber folgendes: Viele machen den Schein, um sich ein Taschengeld zu verdienen. Interesse und Enthusiasmus gleich NULL! Freiwillig und für ´ne Gratis-Cola machen die Meisten nicht mal den Finger krumm. Sicher kann man die Jung-Schiedsrichter im Verein dazu anhalten, freiwillig Spiele in den unteren Altersklassen zu leiten. Manche machen es, die meisten allerdings werden sich weigern. Es sei denn, sie sind Fussballbesessen. Natürlich könnte man auch sagen, sie bekommen für die freiwillige Spielleitung 5 Euro vom Verein. DA allerdings hapert es dann wieder. Denn sobald man sie finanziell entschädigt, kann man gleich Schiedsrichter vom Verband kommen lassen.

    Bei meinem ehemaligen Verein gibt es auch eine Menge Jung-Schiris, die fast alle regelmäßig Spiele der unteren Altersklasse pfeifen. Gutes Vereinsleben? Engagierte Schiri-Gruppe? Oder sind die alle Fußball-besessen? Wohl ein bisschen von allem. So gesehen lohnt es sich für jeden Verein, sich im Schiribereich zu engagieren...

    Ranwie, du musst die Ausnahme von der Regel letztlich vor dir selbst und nicht vor uns verantworten. Überleg dir, ob du damit die Gedanken, Ideale verletzt, die hinter deinem Trainerdasein stehen, oder nicht.... Grundsätzlich denke ich, dass Ausnahmen möglich sind, man soll sich ja nicht der Regel sklavisch unterwerfen, sondern eigentlich wichtig sind die Ziele, die man damit verfolgt - und die sollte man immer im Blick haben!
    Nur - was passiert, wenn ihr durch das Abweichen vom Prinzip das Endspiel gewinnt?? Wenn es wirklich ein derart wichtiges Erfolgserlebnis ist, wird es euch - Spieler, Trainer und Eltern - nicht bestärken, öfters mal eine Ausnahme zu machen? Wo das doch so gut geklappt hat! Dann liegt es an dir, die Grenze zu ziehen. Nach dem Motto: Das war eine einmalige Ausnahme, aber die eigentlichen (Ausbildungs- und Team-) Ziele sind wichtiger!

    Hm es macht zumindest Sinn, den Kindern gegenüber ehrlich zu sein und sich realistische Ziele zu setzen.
    Im Gegensatz zu Toms Meinung sollte man sich als schwächere Mannschaft genau überlegen, ob man am Pokal teilnimmt. In der ersten Runde waren bei uns Ergebnisse von 0:8 bis in den zweistelligen Bereich eher die Regel als die Ausnahme. Und wir durften sogar ein 0:16 gegen einen zwei Klassen höher spielenden Gegner erleben ...

    Einerseits - nein.
    Weil zu befürchten ist, dass der Sohn darunter leidet. Dass sich die Leute vom Verein zusammenstehen gegen die Familie.
    Weil hier ein ehrenamtlich Engagierter angeklagt wird, der vielleicht auch nur das Beste wollte, sich aber in der Richtung geirrt hat. Wie viele von uns.
    Weil hier um eine kleine Sache, die überall vorkommen kann (und vorkommt), viel Wind gemacht wird.
    Weil das Problem durch den Wechsel zu einem benachbarten Verein leicht gelöst (oder zumindest vermieden) werden kann.


    Andererseits - ja.
    Weil die (eher unwahrscheinliche) Möglichkeit besteht, dass im Verein die Vernünftigen überwiegen, den Trainer entsorgen und alles wird gut.
    Weil hier offensichtlich dem Kind unrecht getan wurde.
    Weil endlich mal in der Öffentlichkeit darüber gesprochen wird: Über kindgerechtes Trainerverhalten, über Erfolgsorientierung im Kinderfußball, über Verbohrtheit und Unverbesserliche.
    Weil ein entsprechendes Urteil über Rechte des Kindes im Kinderfußball Signalwirkung hätte.


    Die Familie selbst muss letztlich die Argumente abwägen. Wir wissen nicht, ob nur Rechthaberei und evtl. Publicity dazu geführt haben, den Schritt vor Gericht zu tun. Wenn aber die oben genannten Argumente die Hauptrolle gespielt haben, dann habe ich Respekt...

    Was den Vorfall selbst angeht, hast du recht, Andre. Allerdings gibt es da noch diese Vorgeschichte, dass der Vater damals (im Streit!?) zum Nachbarverein gewechselt ist... Wer weiß, was da so noch alles abgelaufen ist. Daher muss man auch dem Vater eine Teilschuld geben, dass hier eine Streitigkeit unter Erwachsenen auf dem Rücken des Kinds ausgetragen wird.

    Die Interpretation von trainer2005 passt soweit zu dem, was ich meinte...
    Zuerst musst du dir die Frage stellen, ob du was ändern kannst.


    Wenn nein, dann musst du die Situation akzeptieren und auch deinen Kollegen. Versuche einen Weg zu finden, dass ihr so gut wie möglich klarkommt und dass er so wenig Schaden wie möglich anrichtet. Ein paar offene Worte deinem Kollegen gegenüber können in diesem Fall nicht schaden, aber letztlich musst du ihn dann "nehmen wie er ist".


    Wenn ja, dann versuch die Situation zu ändern. Die meisten Schreiber hier sind der Meinung, dass es geht, ich denke auch. Schaffe vollendete Tatsachen, indem du dich von ihm trennst. Ein persönliches Gespräch wäre gut. Den Vorstand informierst du vorher. Für die restliche Saison findet sich im Normalfall schon eine provisorische Notlösung... Fast jede Notlösung ist besser als zwei Trainer, die sich nicht einig sind!

    Wenn also der Zweikampf in seinen Varianten geschult wird und beim Spiel abgerufen wird, ...dann läuft das logischer Weise auf eine Manndeckung hinaus, ...die offizielle Raumdeckung kommt halt später. Das -Tore verhindern wollen- führt entsprechend zur Manndeckung bei gegnerischem Ballbesitz-, ...so glaube ich, ist es o.k.. Gruß Andre

    Eben das sehe ich nicht so... Aus meiner Sicht ist Manndeckung sehr weit entfernt von einem kindgerechten Spiel. Wie oft muss man denn einen E- und F-Jugend-Spieler darauf hinweisen, dass er gefälligst auf seinen Gegner aufpassen muss. Natürlich und kindgerecht ist die Orientierung zum Ball. Ball verloren? Dann muss ich ihn schnell wiederholen!!! Und dann kommt es selbstverständlich dazu, dass man z.B. auch zu zweit den Gegner angreift - später als "doppeln" bezeichnet. Es wurde hier schon mehrfach besprochen, dass es eigentlich widersinnig ist, das den Spielern zu verbieten.
    Ehrlich gesagt ist mir die Logik auch nicht klar, dass man nur durch Manndeckung 1:1 Situationen erreicht. Das hängt doch mehr von den Vorgaben in der Offensive ab, ob die Spieler gezwungen werden, den Ball abzuspielen, oder ob sie auch gewisse Freiheiten haben! Wenn eine Mannschaft ballorientiert spielt, wird es genauso, wenn nicht gar noch mehr 1:1 Situationen geben.
    Schade, dass du nicht mal einen Lehrgang bei einem unserer Fußballlehrer besucht hast. Ich bin sicher, das würde dich auch überzeugen!

    In der F und E Jugend geht es nicht um die Verschiebung der Mannschaft hin zum Ball, sondern man spielt hier in der Manndeckung auf Kleinfeld. Manndeckung ergibt sich aus der Philosophie, dass man eben im bereits benannten Spiel im 1:1 den Zweikampf probt. Ein Argument mehr, keine weiteren Vorgaben im Bereich der taktischen Einstellung auszusprechen.

    Woher hast du das denn ?( In der E- und F-Jugend soll man also bloß nicht verschieben, sondern MANNDECKUNG vorgeben, damit es zu vielen 1:1 Situationen kommt!?
    Ich verstehe diese Schlussfolgerung nicht, und bin mir auch sicher, dass vom DFB diesen Satz so niemand unterschreiben würde.