Beiträge von koeppchen

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    Na, dass die Spielfeldgröße mit der Gesundheit nichts zu tun hat. Entweder die Spielerinnen sind fit genug um zu kicken, oder eben nicht. Dass du dies deinen 15 Spielerinnen gegenüber nicht verantworten kannst, nur mit 7 zu spielen, weil sie sonst kaum spielen können. Und dass das eine 9-er Liga ist, und die Spielfeldgröße vorgegeben. Wenn ihm das nicht passt, soll er eben das Spiel absagen.
    Du bist doch in der besseren Verhandlungsposition! Und wenn er dir blöd kommt, dann schaltest du eben auf stur.
    Und um die Fairness hochzuhalten, könntest du ja noch vorschlagen:
    "Wir probieren es einfach mal mit 9 gegen 9, schauen ob es geht, wenn es dann bei einer deiner Spielerinnen nicht mehr geht, nehme ich auch eine runter und wir spielen mit 8 gegen 8 weiter." Was soll er da noch groß einwenden?

    Überleg doch noch mal in Ruhe, wie du dich in der einen oder anderen beschriebenen Situation hättest anders verhalten können, und nehme dir vor, das "nächstes Mal" umzusetzen. Es ist wichtig, den Leuten, die sich so benehmen, ein ruhiges, aber klares Feedback zu geben, und ggf. einzugreifen. Das bist du auch deiner Mannschaft schuldig.

    Ja, das kann ich so bestätigen :) Habe außerdem die Pause genutzt, um den Trainer C zu machen. Als aktiver Trainer konnte ich mich dazu nie aufraffen.

    Klar, da werden die Jungschiris echt verheizt. Die Schiri-Obleute sind nicht flexibel genug. Ein 13-14 jähriger muss eben seine ersten 4-5 Spiele in der E-Jugend pfeifen, auch wenn in der E-Jugend normal keine Schiris kommen und selbst in der C nicht alle Spiele besetzt werden können. Grundsätzlich kann ein 13-14 jähriger schon Spiele pfeifen, aber eben Kleinfeld...


    Ich werde dort garantiert nicht mehr teilnehmen. Jedoch werde ich es mir wohl nicht nehmen lassen, im nächsten Jahr als Zaungast anzureisen, denn ich möchte gerne sehen, ob das Turnier nur ein einmaliger Fehltritt der Beteiligten war, oder ob sich das nochmal wiederholt.

    Na dann bin ich gespannt, was du schreibst, wenn in 1 Jahr dieser Faden wieder aufgenommen wird :]

    Ich erwarte fast nichts, ...ausser dem für mich positiven Gefühl, ein Teil der Gemeinschaft sein zu dürfen. Das reicht mir und macht mich zufrieden. So wenig, das ist es auf den Nenner herunter gebrochen, ...wenn ich tief in mich reinschaue. Gruß Andre

    Dem schließe ich mich an. Im Grunde mache ich es, weil es MIR Spaß macht.
    Aber all die Punkte, die ih angesprochen habt, tun natürlich gut und motivieren, helfen über Schwierigkeiten und Durststrecken hinweg. Vor Jahren habe ich mal eine Liste geschrieben, mit dem Titel "Ernte". Vielleicht findet sich ja der eine oder andere von euch hier wieder:



    Neben der persönlichen und sportlichen Entwicklung der Spieler ist das Engagement im Jugendfußball auch für die Trainer und Betreuer in vielerlei Hinsicht eine Bereicherung. So entsteht in vielen Fällen eine „win-win“-Situation für alle Beteiligten. Wir erwähnen hier einige Aspekte, als Denkanstoß für Fußballinteressierte („Wäre das nichts für euch?“) und als Motivation für die bereits engagierten...


    Freizeitausgleich


    • Ich kann an der frischen Luft sein, mich bewegen --> Gesundheit, Wohlbefinden
    • Training ist Ausgleich zu Arbeit, Schule usw.; bedeutet „abschalten können“.
    • Hier kann ich Chef sein, „richtige Entscheidungen“ treffen, gestalten.
    • Arbeit mit Jugendlichen hält jung, und zeigt neue Persprektiven.


    Gestaltungsmöglichkeiten

    • Jetzt kann ich besser machen, was meine Trainer falsch gemacht haben!
    • Die Taktik austüfteln, jeden Spieler nach seinen Stärken einzusetzen und Erkenntnisse aus dem letzten Spiel auszuwerten, macht einen Riesenspaß!
    • Nie ist ein Fußballspiel so spannend wie als Trainer! Ich habe teilweise die Möglichkeit einem Spiel die entscheidende Wendung zu geben oder den entscheidenden Fehler zu machen.
    • Ich sehe, wie die Spieler sich weiterentwicklen und auch meine „Handschrift“ in ihrem Spiel.
    • Ich kann den Spielern vermitteln, was Teamgeist bedeutet, damit sie ihre Mitspieler akzeptieren und „zusammen spielen“, und wie eine Mannschaft mit Rückschlägen umgeht.

    persönlicher Nutzen (Benefit)

    • Ich lerne viele Leute kennen, habe mit Menschen zu tun, die mein Engagement wertschätzen --> Aufbau von Kontakten („Beziehungen“), von denen ich in vielfältiger Weise profitieren kann.
    • Erfahrungen als Trainer sind für die Weiterentwicklung meiner Persönlichkeit wertvoll: Ich trage Verantwortung; lerne zu überzeugen, zu motivieren und zu argumentieren.
    • Ehrenamtliches Engagement macht sich gut im Lebenslauf und in Bewerbungsgesprächen, ist Voraussetzung für Stipendien usw.
    • Fußball erklären hilft auch, selbst den Sport besser zu verstehen und sich fußballerisch zu verbessern.


    Spaß im Team

    • Im Jugendfußball wird Integration gelebt, Deutsche und Ausländer haben gemeinsam Spaß am Fußball, mein Engagement verbessert unsere Gesellschaft im Kleinen.
    • Spaß, Lachen, Flachsen: Mit Kindern und Jugendlichen ist es nie langweilig!
    • Ich habe Mitstreiter im Trainerteam, mit denen ich an einem Strang ziehe, um die Mannschaft zu verbessern. Mit ihnen kann ich Ideen besprechen und über die Spieler diskutieren!
    • Meine Spieler sind „dankbar“, sie freuen sich mich zu sehen und verbinden mich mit ihrem Lieblings-Hobby. Sie erinnern sich auch später noch an ihren Trainer „damals“ und was er ihnen beigebracht hat.
    • Mit den Jugendlichen den Moment genießen, das kann man von ihnen sehr schön neu erleben.

    Ich kann an Boateng nicht viel finden. Der hat zwar immer mal wieder gute Aktionen, aber auch krasse Aussetzer. Ist außerdem immer wieder (sogar im Nationaltrikot) für einen Platzverweis gut. Bei allen Qualitäten, dieses Risiko kann der Bundestrainer bei einer WM nicht eingehen. Aus meiner Sicht hätte Mats Hummels zumindest im vorläufigen Aufgebot landen müssen. Er antizipiert unheimlich gut. Auf Arne Friedrich könnte ich auch gut verzichten!

    Hallo Leute,


    in dem Streetsoccertopic hat sich eine Randdiskussion entwickelt, die ich sehr interessant finde. Es ging darum, was ich als Trainer auf Grund meines Engagements, meines "investierten Herzbluts" erwarten kann / soll. Hier ein paar Zitate aus dem anderen Topic, an denen man sieht, wie unterschiedlich hier die Meinungen sind:

    ich denke auch, das viele übungsleiter sich zu sehr mit ihrer mannschaft aueinandersetzten und zu viel herzblut investieren, viel zu viel!

    Ich hätte auch oft was anderes zu tun, als zum Training zu gehen. Ich muß mir auch manchmal anhören lassen "für den Fussball machst du alles, für mich hast keine Zeit" Ja, dann antworte ich, das ich eine Verpflichtung eingegangen bin und die muß ich halt einhalten.

    "Wir Trainer haben es sicher immer schwerer... also erwarte ich da das nötige Respekt seits Junioren und insbesondere seits Eltern."


    ja gehts noch? ihr seid dienstleister, nix weiter! was fällt euch denn ein, solche sprüche zu klopfen?

    Du meinst wir sind Dienstleister? Sorry... jetzt übertreibst Du es! Solange ich vom Fussball nicht leben kann, werde ich mich als Trainer bestimmt nicht als Dienstleister sehen. Dies ist mein Hobby und daran will "auch ich" Spass haben. Es ist ein Geben und ein Nehmen. Genau... ein Geben auch seits Spieler und Eltern und nicht nur seits Trainer.

    Mir fällt auf, ...das das ausbleiben von Lob und die Anerkennung der Trainer wohl ein echtes Problem sein könnte/zu sein scheint. Ich habe mir die Beiträge nochmals gründlich durchgelesen und ich bekomme, nachdem ich diesen Gedanken hatte, dieses Gefühl, das das wohl ein Kernproblem sein könnte. Viele Kommentare, viel Bitterkeit bei einigen lassen deutlichst darauf schließen, ...wie ich finde, teilweise auch nachempfinde.


    Umgangssprachlich sind einige recht "angepißt", ....weil sie stellen für sich fest, was sie alles leisten und stellen es in Relation zu dem, ...was zurückkommt...oder besser gesagt, was nicht zurückkommt.
    Das kann ich -wenn ich denn richtig liege- gut verstehen, ...denn wer klopft dem Trainer, der seine Schichten verlegt, mit Vollgas durchs Land rauscht, um zum Training zu kommen, eine F 7894 trainiert und nie gewinnt, sich mit teilweise primitiven Eltern rummlümmeln muß, oder auch umgeben von gestrigen Vereinsmeiern umgeben ist, ....mal auf die Schultern. NIEMAND, ...ausser das sicherlich gut gemeinte DANKE zum Saisonabschluss oder zur Weihnachtsfeier....KEINER. Wie es da wohl den Kollegen Schiedsrichtern geht?


    Eines dürfen wir hier nicht vergessen. Die Kindergesichter in die wir schauen. Jeder von uns sollte in 10, 20 oder 30ig Jahren in den Spiegel gucken können. Und wenn Ihr mal auf der letzten Seite in der Tageszeitung steht, und Eure heutigen Spieler sitzen am Tisch und denken dann im Guten an Euch, ....dann habt ihr alles richtig gemacht. Und bis dahin, ....immer Mensch bleiben....Gruß Andre ;)

    Was ist für euch der Ertrag, den ihr für euer investiertes Herzblut bekommt / bekommen wollt?
    Dank, Anerkennung, ein Blick in glückliche Gesichter, Disziplin, gleiches Engagement der anderen, Leistungsbereitschaft?

    Habe Football zuletzt mit folgenden Regeln gespielt: Man darf mit dem Ei laufen, allerdings nur bis man von einem Gegner berührt wird, dann muss man stehen bleiben. Pässe nicht nach vorne, nur nach hinten und quer.
    Hat eigentlich ganz gut funktioniert.

    - die E3 wird zur Schießbude ihrer Liga, weil das für die E3 geplante "Spielermaterial" wirklich noch nicht so weit ist (dies wird wahrscheinlich wirklich so eintreten, da ansonsten nur Leistungsvereine ihre 3. Teams in unsere Staffel schicken)

    Eure Staffel? Sind die Staffeln über Jahre hinweg fest? Ich würde an eurer Stelle unbedingt versuchen, die E3 in eine schwächere Staffel zu bekommen. Das muss doch auch der Staffelleiter einsehen...
    Habt ihr übrigens schon einen engagierten Trainer, der die E3 macht?

    Zudem haben wir auch "große Erfolge" (i.S.v. Siegen/ Tabellenstand....das Thema "Gewinndenken" bleibt davon unberührt) - ich meine damit, dass es an mangelnder Motivation nicht liegen sollte....

    Da stellt sich eben die Frage: Besteht eine Verbindung zwischen "Erfolgen" und Motivation? Oder wird sie eher von Trainern und Eltern gerne hereininterpretiert? Man hört dies ja immer von den Verfechtern des Gewinndenkens... Die hier geschilderten Erfahrungen machen mich aber eher stutzig.

    Wir hatten in dieser Saison bisher vier sehr schlechte Spiele. Danach habe ich mich als Trainer gefragt, warum ich diesen Job mache. Jeweils im direkt folgenden Spiel haben wir unsere besten Saisonspiele abgeliefert. Nach diesen Spielen wusste ich, warum ich diesen Job mache. Gründe? Ich weiß es nicht. Aber wir haben gerade in der Woche nach den bitteren Niederlagen eine besondere Konzentration und besonderes Engagement der Mannschaft im Training beobachtet, die sich dann im folgenden Spiel fortsetzten. Und umgekehrt....

    Ich finde den Gedanken an ein immer wieder unterbrochenes Spiel furchtbar. Technische Hilfsmittel wie der Chip im Ball, die keine Spielunterbrechung erfordern, sind OK. Aber kein Videobeweis. Es gibt doch selbst im Fernsehen noch so viele Zweifelsfälle!