Beiträge von koeppchen

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    Jo ich setz die Erwartungen nicht zu hoch und glaube bestimmt nicht, dass jeder ein Fitnessprogramm durchzieht. Wenn nur einige wenige Spieler ein oder zweimal laufen gehen, ist es aus meiner Sicht schon viel. Ich wäre selber nicht allzu begeistert davon, in den Ferien ein Fitnessprogramm zu absolvieren.
    Aber ich habe Spieler, die einen gewissen Ehrgeiz haben, und denen möchte ich Ideen liefern, was sie tun können. Gerade weil ich es auch für sinnvoll halte, ab der 4. Ferienwoche wieder ein bisschen in Bewegung zu kommen...

    Hallo,


    hier noch eine Frage zur Saisonvorbereitung. Wir haben mit unserer B-Jugend vier Wochen Saisonvorbereitung geplant, wovon die ersten drei Wochen in den Ferien liegen. Mehr als die Hälfte der Spieler kommen erst kurz vor Ferienende aus dem Urlaub zurück. Jetzt haben mich die Spieler gebeten, ihnen einen Plan mitzugeben, wie sie sich im Urlaub fit halten/fit machen können. Ich freue mich natürlich sehr über die große Eignmotivation der Spieler!
    Jetzt die Frage: Hat jemand von euch so einen Plan gemacht oder habt ihr Ideen, wie dieser zu gestalten ist?

    Ein Spieler der sich zu früh auf die Torwartposition spezialisiert, wird kaum eine Zukunft im Fußball haben. Lass den Torwart Erfahrungen im Feld machen! Die Entscheidungen trifft der Trainer, nicht die Mitspieler oder Eltern.

    Am einfachsten ist doch, einfach diejenigen zu fragen, die eine Lizenz gemacht haben, ob sie dazugelernt haben.
    Der Osterhase beschreibt das sehr gut, bei mir war es auch absolut lohnend. Klar hängt es von zwei Faktoren ab, der Qualität des Lehrgangs(-leiters) und der Bereitschaft und dem Interesse des Teilnehmers. Aber das ist doch klar!

    Aber worauf kommt es mir persönlich an? Das sollte man sich fragen. Sollen wir nicht ausbilden? Und wenn ich dann einen absoluten bisherigen "Nichtfußballer" am Ende der Saison brauchbar gemacht habe, wenn ich einen bisher guten Spieler noch besser gemacht habe - dann habe ich doch etwas erreicht. Egal wo ich in der Tabelle stehe. Das schreibt sich natürlich leicht, da ich bisher noch nicht der Trainer der "Schießbude" war. Da wird es sicher schon irgendwann schwer die Kinder zu motivieren. Die Kinder wollen natürlich gewinnen und Erfolgserlebnisse. Das sollen sie auch wollen. Aber ich definiere meine Erfolgserlebnisse eben anders. Ich muss und will mit dem arbeiten, was ich habe. Und da will ich das Beste draus machen.

    Ja, ich rate auch zu etwas mehr Gelassenheit. Ich kenne genug Mannschaften, bei denen die bösen Gegner, die lügen und betrügen, immer ein Hauptthema sind. Bei diesen Teams darf man aber meist nicht so genau hinschauen, wie sie selbst auftreten...
    Man tut gut daran, sic so weit wie möglich auf die eigene Mannschaft und deren Leistungen/Fortschritte zu konzentrieren.

    Aber wie ich ja gesagt habe: ich hätte es wohl erst mit Kollegen im Verein besprechen müssen anstatt es hier einzustellen

    Ja, ihr solltet euch einfach zusammensetzen und die Situation möglichst sachlich diskutieren. Verständlich, dass deine erste Reaktion emotional war, aber das bringt euch nicht weiter.

    Seit wann ist Robben gut im 1 gegen 1? Der ist pfeilschnell und kommt mit immer dem gleichen Linksvorbei-Trick in eine gute Schussposition, dann zieht er ab. Ein Dribbelkünstler ist der nicht.

    Ja, das denke ich auch immer und frage mich, warum die Bundesliga-Verteidiger das nicht kapieren?
    Andererseits glaub ich nicht, dass die alle doof sind - da ist wahrscheinlich mehr dahinter als ich sehe!

    Alex, du scheinst eine ganz andere Einstellung zum Jugendfußball zu haben, daher macht es wenig Sinn, weiter zu diskutieren. Wir drehen uns nur im Kreis. Aus meiner Sicht ist klar, dass Erfolg im C-Jugendbereich in einer breitensportorientierten Mannschaft nicht hauptsächlich an den Ergebnissen zu messen ist.


    Deine Aussage


    Das sind junge Männer und keine Kinder mehr. Bin mir sicher, dass die auch gewinnen wollen wenn sie können und auch mit Druck umgehen können. Sorry, aber das hat mit Fußball nichts mehr zu tun, egal was ein DFB davon hält.


    ist aus meiner Sicht total daneben. C-Jugendliche sind weder erwachsen, noch Kinder sondern irgendwo dazwischen. Wer sie wie Männer behandelt macht mit Sicherheit etwas falsch!! Und dass Männer mit Druck umgehen können, naja, man schaue bloß mal in den Profibereich. Warum wohl hat dort Psychologie einen so großen Stellenwert??

    Hallo Alex,


    na, das ist doch etwas unsachlich, was du da schreibst.


    • Die Trainer stehen nicht Schlange, um diese Mannschaft zu übernehmen, wenn ich zurücktreten sollte. Auf gut Deutsch, es würde keinen neuen Trainer geben.
    • Woher du die 90 % hast, weiß ich nicht. Wir waren nicht in jedem Spiel der Rückrunde überlegen, aber die Ergebnisse entsprechen eben oft nicht den Leistungen.
    • Habe ich von einer deutlichen Weiterentwicklung der Mannschaft in den letzten Monaten geschrieben. Die Mannschaft zieht mit und das Verhältnis untereinander sowie zu uns Trainern ist gut.
    • Wie viel Erfahrungen hast du selbst mit dem C-Jugend-Alter, dass du solche Aussagen mal einfach "in den Raum wirfst"? Ich finde es interessant, dass Kollege Zw3rg ganz ähnliche Situationen schon öfters erlebt hat.

    Ich sehe es auch eher wie Impulse. Diese harte Grenze, die man oft zwischen C- und D- Jugend zieht, ist so nicht gerechtfertigt.
    Und führt vielleicht sogar zu falschen Schlüssen. Interessanterweise ist ja in der DFB Training-Online Datenbank C- und D-Jugend zusammengefasst. Die Koordinationsschwierigkeiten durch das Wachstum gibt es natürlich, aber es trifft ja bei weitem nicht alle Spieler gleich!

    Toto2, ich wollte dich nicht kritisieren. Sorry wenn das falsch rüberkam. "Stark reden" ist natürlich gut, wenn es ein Problem mit dem Selbstvertrauen gibt.
    Der Fall meiner Mannschaft ist nur ein bisschen anders gelagert. Die Spieler sind sich durchaus bewusst, dass unser Team in einigen Spielen grundsätzlich nicht schlechter als die jeweiligen Gegner ist. Wir kennen unsere Gegner ja noch aus der Vorrunde. Daher gab es jetzt ein paar Spiele, bei denen die Spieler vorher dachten "gegen die gewinnen wir jetzt endlich". Das ging so weit, dass facebook über das Endergebnis diskutiert wurde, ob 4:1 oder 5:0. Ich habe das zunächst als gesunden Optimismus interpretiert. Nur blöd, dass das Spiel dann 2:5 ausging. So hat sich das Team ein Stück weit selbst Druck gemacht. Diese Erwartungen wurden nur eben nicht erfüllt...
    Da hätte ich früher den Teufelskreis durchbrechen sollen, und die Aufmerksamkeit noch mehr von den Ergebnissen ablenken...

    Ja in der C-Jugend sollten die Spieler das weitestgehend selbst in die Hand nehmen. Ich informiere aber bei den meisten Rundmails Eltern und Spieler, sofern ich jeweils eine Mail-Adresse habe. Das heißt, die Spieler sind für mich die ersten Ansprechpartner. Aber es hat sich bewährt, die Eltern einzubinden, die häufig noch die Termine ihrer Kinder koordinieren. Facebook nutze ich höchstens zusätzlich zur E-Mail, es sind nicht alle Spieler im Facebook vertreten. Den allergrößten Teil der Ankündigungen wie Nominierungen und Treffpunkte zu den Spielen mache ich nur mündlich im Training.

    Trainer2005, vielen Dank für deine Antwort! Zum einen, weil du mich aus einer ähnlichen Situation heraus ermutigst! Aber besonders, weil du genau erkannt hast, wo das Problem liegt.
    Ich werde genau das machen - möglichst den Druck von der Mannschaft nehmen, und auch wenn nötig den Gegner stark reden. Es scheint bei meiner Truppe besonders wichtig zu sein, dass sie nicht mit zu großen Erwartungen (und Druck!) in ein Spiel geht und dann schnell enttäuscht ist.
    Es ist immer wichtig, auf die kleinen Dinge hinzuweisen, die funktionieren müssen, bei jedem einzelnen Spieler, damit ein großes Ziel der Mannschaft erreicht werden kann. Und dass gerade die Spieler, die sehr schwankende "Leistungen" abrufen, besonders anfällig sind für "schwierige Umstände" und dann hadern, anstatt sich damit zu beschäftigen, was sie ganz persönlich beeinflussen können.


    Toto2, wie oben beschrieben ist es aus meiner Sicht zwar ein Stück weit Kopfsache, aber eher nicht lösbar, in dem man die Mannschaft in einer Art und Weise "stark redet", die zu hohe Erwartungen weckt.