uwe, auch du gehst jetzt schnell von der marterie fußball weg und sprichst von "nährboden", der gefährlich werden kann.
das ist alles richtig, aber mitnichten ein totschlagargument: wenn man es ausspricht ist man braun.
schlimmer noch, es wird bestitten, dass es überhaupt so ist.
in meinem kreis mülheim, duisburg, dinslaken kenne ich mich aus.
meine erfahrung decken sich mit dem des konfliktberaters aus dem essener norden.
auch hier spielen wir nicht gerne.
die amtliche lügt nicht, hier stehen die namen aufgeführt und der prozentsatz stimmt.
auch die vereine die immer wieder genannt werden hier im umkreis haben diese prozentzahl an mitgliedern mit migrationshintergrund.
auch meine arbeit der letzten jahre mit migranten und meine erfahrung ist fakt und nicht weg zu diskutieren.
ich wehre mich entschieden gegen den verdacht der rechten ecke. ob ich früher gegen skins gestritten habe
oder auch heute noch zu demos gegen rechts gehe, tut nichts zur sache. das ist privat vom fußball los gelöst.
aber ich möchte sagen dürfen, dass diese aktionen durch migranten zunehmen und ich die angst verstehe.
ich möchte sagen dürfen, dass deren frust nichts im fußball zu suchen hat
und wenn sie das nicht in den griff bekommen, sollen sie aufhören in unserem verband fußball zu spielen!
ich werde es wieder erleben bei unser stadtmeisterschaft im hallenfußball.
es wird sichtbar sein, dass die teams und fans mit migrationshintergrund aus der rolle fallen.
nein, sie werden nicht von der ganzen halle angefeindet, denn sie sind die halle, jedenfalls größtenteils.
sagen darf man das aber inzwischen nicht mehr...
neulich wurde jemand bei einer öffentlichen veranstaltung von genossen von der bühne gezerrt und mit hausverbot belegt
nur weil er öffentlich gesagt hat, er habe angst, wenn eine moschee in seiner strasse gebaut wird.
unabhängig ob er dies haben müsste, was ich stark bezweifel, stört mich dieser generalverdacht sehr.
