@ enno
deinem chauvinismus stelle ich gerne meinen "schwachsinn" entgegen, da habe ich kein problem mit.
aus deinen aussagen lese ich zumindest ein erbe derjenigen heraus, die in den 70ern noch den frauenfussball generell unter strafe gestellt haben,
weil es doch sicher sittliche grenzen gibt, die du und deinesgleichen bestimmen.
"als nächstes verlangt man vielleicht eine getrennte umkleidekabine , damit sich das mädchen nicht mit den anderen (hauptsächlich) jungs umziehen muss (ich geh mal von G/F/E aus) , dann soll vielleicht einer mit turban spielen ... usw ."
ja, getrennte umkleidekabinen müssen sein. bis zur alten d-jugend hatte ich ein gemischtes team und ich habe die mädchen immer vor den jungs sich umziehen lassen. so mussten die jungs erstmal warten und hätten wir seinerzeit genügend abzutrennende kabinen gehabt, hätten sie nicht warten müssen. ist im regen manchmal echt blöd...
oder wie hättest du es gerne gehabt?
ansonsten geht toleranz von allen seiten aus und ein mädchen dafür zusätzlich zu bestrafen, dass es einem religiös geprägten umfeld gross wird, ist falsch. so können wir gar nicht die schwere ihres schritts einschätzen, dass dieses mädchen trotz aller widerstände (eltern, trainer und lästiges kopftuch) unseren schönen sport fußball ausüben möchte. in diesen kulturkreisen ist es für frauen verpönt sport zu treiben, vor allem in der öffentlichkeit und wir sollten die grenze, wenn wir sie denn unbedingt ziehen müssen, hinter diesem mädchen ziehen, damit wir zeigen, dass wir tolerant sind und damit kein problem haben und ausserdem den widerstand des mädchen gegen engstirnigen fanatismus unterstützen. das zeigt größe und auch die kraft unseres sports fußball in der integration. alles andere ist, sorry dabei bleibe ich, chauvinismus in reinkultur.
und zu dir enno nochmal persönlich: mir kommt es vor als würdest du dich schütteln müssen, wenn du unsere deutsche damen und herrenmannschaft sehen musst,
mit ihren ganzen schwer auszusprechenden namen, oder? ein umstand, den ich leider immer noch viel zu oft wahrnehmen muss...