tja, tobn, wie würde ich das gestalten?
tja, die kleinfelder finde ich gut. auch die begrenzte zahl finde ich klasse, ich habe das damals nicht verstanden,
dachte wie alle trainer nur daran möglichst viele kinder spielen zu lassen. finde ich auch heute nicht schlecht...
fairplay finde ich gut, tabellen weg finde ich gut, auch wenn ich nicht verstehe, warum in den verbänden interne tabellen wichtig sind
um die neuen staffeln einzuteilen, was dann wieder dazu führt, dass es sehr wohl tabellen gibt bei uns.
rein raus wechseln finde ich gut, viermal reicht. die felder und tore an das alter anpassen finde ich gut.
aber der c-jugend bevorzuge ich großfeld und große tore. da sollte der kifu abgeschlossen sein und der jufu beginnen dürfen.
das sind für mich formalien.
jetzt ans eingemachte: im kinderfußball (für mich bis alte D) muss es möglich sein sowohl inklusion zu betreiben wie auch mixteams zu spielen.
ich habe damit sehr gute erfahrungen gemacht und wünsche mir hier mehr aktivität seitens der verbände.
zwingend müssen teams verpflichtet werden, dies zu ermöglichen. teams ohne diesen ansatz starten zb. mit einem minus
und weiterhin zählen tore von mädchen doppelt sowie von kindern mit beeinträchtigung.
im jugendfußball (ab der C) müssen vier migranten bzw. vier deutsche kinder zum tema gehören.
teams ohne starten mit minus. dies ist wichtig um wie hier gegen rassismus und eskalation im fußball vorzugehen
wie auch die allgemeine integration zu fördern. der dfb setzt hier nur lippenbekenntnisse und setzt hier auf eigenverantwortung der vereine.
das finde ich schwach und hat nicht funktioniert. diese verpflichtende änderung steh an erster stelle für alle zukünftige änderungen.
was hier im kreis so abgeht im moment, oh mann...
alles andre ist ausbildung: beidfüßigkeit oder viererkette, dribbeln, coerver, turbolernfußball,
klatsch und dreh, aber auch positions rotation ist klassische ausbildung.
nimmst du einen baustein da raus um ihn verpflichtend zu setzen, müssen alle anderen dinge auch so gehandhabt werden.
das würde mir als trainer aber nicht gefallen. bedenke, die meisten von uns machen das als hobby, nicht beruflich.
für sie steht am ende nicht der seniorenspieler mit perspektive sondern das kleine, nette, der spass usw.
von mir aus auch anspruch, ehrgeiz oder der wunsch nach neuem. dies kann aber am besten gedeihen durch gute ausbildung
und durch freiheiten, neues auszuprobieren. chaosfußball, bambinitaktik in der B usw.
(neulich habe ich gesehen, dass bei senioren nach anstoss 9 spieler dem ball hintergejagt sind bsi in den strafraum,
sowas wäre mit den ganzen regeln niemals möglich)
nochmals, das ist mir ganz wichtig, ich bin nicht gegen neues.
ich bin aber gegen zuviele regeln, es engt ein und man brauch jemanden, der darauf achtet sie umzusetzen
sowie einen entsprechenden strafenkatalog. wenn ich daran denke, wer alles so schieri ist... oha.
fußball ist das einfachste spiel der welt. lassen wir es doch dabei.
alles andere, auf was ihr so abzielt ist schlicht ausbildung.