Beiträge von siebener

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    es gibt prima titanfelx brillen mit plastik gläsern. die sind super leicht und lassen sich in alle richtungen biegen.
    sportbügel dran, fertig! von diesen taucherbrillen halte ich nix, zumindest nicht im kinder oder jugenfußball.
    sie ist ja kein marketingstar und will lediglich fußek spielen.
    mein sohn spielt seid fast 10 jahren mit so einer brille und hat keine probleme.
    die wird zwar jedes jahr ersetzt und ist nicht gerade preiswert aber das sind linsen auch nicht...

    aber absichtliche gewalt ist teil des fußballs, leider.
    du kannst ihn nicht schützen wenn er auf den platz ist.
    niemand kann das, wie gesagt, je älter desto schlimmer.
    ein gestrecktes bein, ein ellbogen beim kopfball, ein schlag im gewühl,
    absichtliche tritte, spucken, schlagen kommen je nach gegner dazu usw.
    das ist sowohl in der b-jugend als auch in meiner A alltag.
    was meinst du wie entspannt ich fußball schauen kann, wenn meine jungs nicht beteiligt sind.

    ja skippi, da hast du sicherlich recht.


    aber wenn dies alle eltern ständig machen würden, kannste dir ja vorstellen, wieviel fußballspiele so abgebrochen werden.
    deshalb gibt es als ersten ansprechpartner den eigenen trainer, danach evtl. den gegnerischen trainer.
    der oder die wiederum einfluss auf den schieri nehmen können oder müssen.
    ein platzsturm ist unangenehm und lässt auf die situation eskalieren.


    wenn du angst vor verletzungen hast, ist fußball der falsche sport für deinen sohn.
    damit bist du bei den meisten müttern, u.a. bei meiner frau.
    was meine söhne inzwischen alles für verletzungen hatten seid der F, oh mann.
    vom kreutzbandriss über schlüsselbeinbruch, alles da. fußball ist kontaktsport, da kann sowas passieren.
    damit möchte ich schläge und ellbogenchecks nicht verteidgen, aber es kommt vor.
    je weiter die jugend und je geringer die klasse, desto mehr brutalität.
    leider ist das so.


    es soll inzwischen arbeitgeber geben, die fußballspielende azubis ablehnen...
    wenn du sonntags nachmittags mal in den notaufnahmen nachschaust, wirst du wissen warum.

    sorry, ich weiss ja nicht in welchen high-end vereinen ihr so trainiert, aber eine halbe platzhälfte ist doch standard?
    das kenne ich so gar nicht anders, weder von meinem verein, noch von irgendeinem in der nähe...?
    bei 14 jugend- und drei herrenteams ist das bei einem platz gar nicht anders machbar.
    bei uns gibt es gar keinen anderen verein, der hier zwei plätze zur verfügung hätte,
    ausser dem stets gesperrten rasenplatz.


    und mehr als eine platzhälfte benötigt man nicht, selbst für "taktische" spielzüge.
    im spiel ist doch auch alles eng?
    mit 26 spielern ist das schon eine herausforderung, aber durchaus machbar.
    ich habe auch 23 spieler im kader, aber niemals sind alle da.
    man trainiert als mit ca. 18 jungs.
    und da geht einiges, denke ich...

    unsere jungs und mädels spielen am 14./15.12. ihr letztes spiel und ende januar ihr erstes.
    das gilt von den bambinis bis zur A. von hallenrunden keine spur, sind ja auch keine hallen da...
    die kleiderordnung wird bei uns eher lässig gesehen.
    einziges problem sind die "neuen jungschieris", die nach oben wollen.
    die halten sich an alles fest, was in den regeln steht oder "nicht genau" steht.
    da wurden auch mützen schomal verboten.
    ich würde sie jederzeit tolerieren.


    ein problem hingegen stellen diese loops da, die manche kinder gerne um den halls tragen.
    das ist nun echt gefährlich und die dinger müssen ab. rolli anziehen und gut ist.


    ich hatte zum teil kinder dabei bis zur D-jugend, die beim ersten wind und temperaturen unter 5 grad krank waren.
    mittelohrentzündungen ohne ende. sehr bedauerlich, aber auch diese kinder wollen gerne drussen fußballspiel.
    so soll hier handschuhe, lange unterhose, rolli und mütze erlaubt sein, selbst wenn die farbe nicht zum trikot passt.
    wir spielen doch kinder und jugendfußball und nicht bundesliga.

    aber ihr merkt schon was das problem ist:
    das thema ist so komplex und übergreifend, dass ihr euch in nullkommanix vom eigentlich ursprung, nämlich den jugendfußball, entfernt habt.
    jeder hat beobachtungen, gehört und gelesen, kann mit verweisen dienen usw.
    aber wie ist das wirklich in eurem eigenen verein? fangt da an zu kehren und zu beobachten und zu reagieren.
    wenn das gut und umfassend passiert ist die basis schoma ok auf die man dann aufbauen kann.
    alles andere ist der vierte schritt vor dem ersten, meiner meinung nach.

    ja, ein playbook habe ich auch.


    es beschränkt sich überwiegend auf standards,
    aber auch pressingfallen und konter nach ballgewinn von gegnerischen standards.
    sind insgesamt 15 seiten mit jeweils einer großen grafik.

    auch ich empfinde diese schwarz-weiss malerei als zu subtil und grundlegend falsch.


    es gibt eine klare strategie der rechten szene, und die heißt verwischen von grenzen.
    glatze, springerstiefel und HH ist nicht mehr. che ist bei denen angesagt, ja, isso, kapuzenshirts, baggys und piercings.
    alles attribute der linken szene, die inzwischen ebenfalls radikal agiert.
    klammern wir dieses mal aus, das führt zu nix, denke ich.


    sprechen wir von idelogischem gedankengut:


    der muslimische stürmer, der ständig angepisst ist, weil man ihn "angeblich" beleidigt.
    der aufgrund "seiner mentalität" eine ganz andere reizschwelle hat und diese auch vor sich herträgt wie eine "monstranz" (haha, mir fiel nix besseres ein)
    diese aggressivität, die von trainern geschätzt wird, von gegenspielern gefürchtet aber die mitspieler offentsichtlich nervt.
    spricht man ihn darauf an, erzählt er dir von ehre, respekt und dies und das und setzt beim nächsten training aus, weil er in die moschee muss.
    ausserdem ist er gangsta, wie alle anderen brüder auch. und bald beginnt er die "deutschen schnösel" zu verachten.
    auf teamfahrten fallen worte von unterdrückung der palistinänser und hass gegen amis. auf seinem ipod werden "deutsche huren gefickt".
    radikal? ideologische nationalistische tendenz im jugendfussball oder einfach nur pubertärer quatsch?


    der ruhige deutsche abwehrspieler, der gerne zum training kommt um mit seinen kumpels zu spielen.
    er ist mental stark, gutes elternhaus, beide lehrer und bald macht er führerschein und bekommt ein auto.
    zunächst schaut er sich den "migranten" neugierig an, freut sich aufgrund der neuen mentalität in der mannschaft.
    er ist ja von seinen eltern als tolerant und aufgeschlossen erzogen worden.
    dann dreht sich das ganze. er hasst diese ausbrüche, diese extrawürste, diese reizschwelle schon beim training.
    auch das religiöse gehabe geht ihm auf dem keks, weil zum beispiel der prophet sagt, man müsse sich beim trinken setzen.
    er mag die westliche mentalität und schaut mit sorge auf die konflikte in der arabischen welt.
    mit den anderen "deutschen" grenzt er inzwischen sich ab und es kommt zu einer klaren linie zwischen den gruppen.


    ist das eine radikalisierung innerhalb einer gewachsenen mannschaft im jugendfussball?
    was kann der trainer machen? der kann da gar nix mehr machen, da die jungs fast volljährig sind.
    beim fussball spielen sie noch zusammen, aber ihre partys feiern sie getrennt.
    ihre ansichten haben sich entfernt, obwohl sie mal zusammen im drachenboot ruderten.


    nach der letzten jugendmannschaft werden sich ihre wege trennen.
    die mannschaften heißen dann auf der einen seite galatasaray oder africa united
    und auf der anderen ist es der heimatverein, für immer!


    ganz so einfach ist das alles nicht, leute.

    @ andre


    "Ein Lehrer einer hiesigen Ganztagsschule berichtete mir zu meiner Verwunderung jüngst, dass Schüler die in einem Sportverein Training am Nachmittag erhalten und dieses schriftlich beweisen, selbstverständlich dafür vom Schulsport/Schulunterricht freigestellt werden. Es geht anscheinend auch umgekehrt."


    gibt es bei uns auch, halte ich aber für verkehrt, da zu einseitig. du wirst lachen, aber selbst tanzen, volleyball oder schnödes leichtathletik in der schule
    sind mir persönlich wichtig für die jungs, da sie vielseitig sind, was ich wiederum nicht anbieten kann.



    tobn


    ich sag ja nicht, dass diese dinge falsch sind, nur vermittelt sich mir eine veränderungswut.
    diese alte these senioren und junioren haben nichts miteinander zu tun ist oll und ich teile sie nicht, da beide sowohl im verein und im dachverband gemeinsam sind.
    und die ältere B und A haben sehr wohl mit den senioren zu tun, dnkt nicht immer nur an die kurzen, wenn ihr von jugendfußball sprecht.


    nochmals ein beispiel aus meiner sicht / erfahrung:
    früher, also in der älteren F zb. kamen wir zum platz, der gegner kam und man einigte sich darauf, ob sechs, sieben oder neun kinder auflaufen konnten.
    gespielt wurde halbe platzhälfte, kleine tore. der schieri wurde immer vom gast gestellt, fertig. man konnte entspannt den kindern beim fußball zuschauen,
    hin und wieder dem gegnerischen trainer eine ansage machen, wenn es zu laut war und die eltern ebenfalls leicht erziehen.
    alles in allem war das aber entspannend und die jungs haben sich bis heute gut gehalten und entwickelt. viele sind dabei geblieben.


    heute gibt es aufgrund kleinerer felder, die überall unterschiedlich ausgemessen werden den ersten stress. beim ball den zweiten.
    wir machen das immer so, da hat sich noch keiner beschwert, heißt es. und der ball ist doch klasse... usw.
    ok, dann die beschriebenen situationen von kinderlee ohne schieri und (un)fairen mitspielern und verantwortlichen.
    das ist für mich nicht entspannend und ich sehe diesen breitensport als hobby. sry, entregelung bedeutet erziehung durch trainer
    und zwar aller, der eigenen kinder, der gegnerischen. der eigenen eltern, der gegnerischen. den gegnerischen trainern usw.
    puh, alles toll gemeint, aber eine riesenaufgabe für alle. mehr aufwand eben.
    wie bei der inklusion in der schule. finden auch alle toll, aber wirklich handeln können es die wenigsten, da sie allein gelassen werden.
    ausgedacht am "grünen" tisch und umsetzen müssen es aber die anderen, bin dann mal weg.


    und da kann ich den frust vom threadsteller eben nachfühlen.

    willst du wrklich ans eingemachte, andre?
    holla die waldfee, nur mal so, ist rechstradikal der äußerste rand, sprich militant oder geht auch nationalistisch?
    da kommen nämlich sicher einige vereine ins schwitzen, wo es schon immer so oder so war...
    wovon ich spreche? zwei beispiele aus meinem verein, wo KEINER (offen) rechtsradikal oder national angestellt ist.


    mein team ist das einzige von vielen jugendteams im verein, wo kontinuierlich migranten spielen:
    türken, kroaten, albaner, pakistani, spanier und deutsche.
    (fast) alle anderen teams bei uns sind ausschließlich deutsch. zufall? (k)eine ahnung...


    manchmal habe ich es gesehen, dass wenn ein reiner türkischer verein zu besuch kommt, eine deutschlandfahne gehisst wird...


    rechtsradikal oder der normale fußballwahn? ich finde es jedenfalls schon problematisch bis ekelhaft.

    naja, ich denke, dass kinderlee einfach keinen bock auf die FPL in dieser form hat, weil er sich als versuchsballon fühlt.
    da wird etwas angeordnet, gilt ab dem soundsovielten und alle sollen sich daran halten.


    da ausserhalb dieses forums extrem viele geister rum laufen, die fußball von annodazumal spielen lassen, tauchen nun jede menge schwierigkeiten auf.
    schwierigkeiten, die man früher aufgrund von div. gegebenheiten so nicht hatte. das hobby kinderfußball könnte so in mehr stress aus arten, als ursprünglich gedacht.
    richtig? fraglich ob man dazu bock hat, denn es ist zwar eine gute sache, die ich auch unterstütze, wo aber viele vereine und kreise allein gelassen wurden.
    sich immer alles zu erkämpfen, persönliche konfrontation am platz und später den verband per rundmail aufzuscheuchen ist halt nicht jedermanns sache, andre.
    das verstehe ich. und das dann wiederum teams oder trainer diesen "rechtsfreien" raum nutzen ist die folge...


    ich empfinde diese regulierungs- und veränderungswut auch inzwischen als too much.
    vor 6 jahren habe ich mit meiner d-jugend noch komplettes feld und große tore gespielt.
    ein jahr zuvor war dies sogar in der e-jugend noch möglich, wenn man wollte.


    was sich in diesen jahren nunmehr alles geändert hat, gab es in 50 jahren vorher nicht.
    meiner meinung nach zwar durchaus richtig und nachvollziehbar, aber ein tacken zuviel:
    von veränderte trainings über abschaffung der ligen, kleinere felder und teams, abschaffung von schieris und dies und das.
    heute las ich, selbst bei den senioren will man demnächst eine kleinere anzahl und felder, damit vereine ihre teams melden.
    ich weiss nicht...


    off topic aber ein wichtiges anliegen von mir,
    denn ein thema fassen die herren nach wie vor nicht an:
    die kontrollierte installierung von schulteams, schulligen und neuen alterseinteilungen, raus aus den alten verbandsstrukturen.
    warum denkt keiner in diese richtung? die kinder da abholen, wo sie sind, in der schule?
    ganz einfach, weil es denen nicht um den fußball selbst geht, sondern um die vereine, denen die alten knacker ja angehören...

    schrieb ich ja, kommandos die sinn machen, kommandos von denen, die den raum
    und den blick dafür haben und kein blosses"hier" durch drei abwehrspieler durch.


    aber das blödeste kommando ist dieses "schiess", gerne auch schon mal 30 meter vorm tor...
    ich seh von aussen lücken, schnittstellen, räume und irgendeiner schreit "schiess"... und der schiesst und weg die chance!
    verdorri, echt ey...