Beiträge von siebener

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    ich finde das prinzip in der NBA zumindest was die transfers hier interessant:
    das schlechteste team bekommt den besten neuen spieler in der neuen saison.
    oft wird der zwar eingetauscht, aber immerhin.


    vlt. läßt sich das prinzip zumindest in sachen fernsehgelder regeln.
    der am wenigsten gezeigte bekommt die meiste kohle,
    die anderen haben ja durch werbeinnahmen sowieso ein ordentliches plus.

    das würde mich auch mal interessieren, da ich mir beim besten willen nicht vorstellen kann,
    wie ein G, also bambini-sichtungstraining ablaufen soll.
    allein die tatsache, dass es 2 stunden dauert finde ich in diesem alter enorm, also für siebenjährige...
    was wird genau gesichtet? wie geht man vor und was verspricht man sich von kindern in diesem alter?

    "Thema F2/F3: Je nach Wahrnehmung werden die Zahlen mit Wertigkeiten verbunden. Das ist für Kinder und ihre Eltern nicht gut. Für deinen Fall fallen mir zwei Beispiele von Kindertrainern ein.
    Im ersten Fall wurden die Teams tatsächlich F2/F3 genannt. Der Trainer und sein Co trainierten die Kinder gemeinsam. Die beiden haben die Kinder für Samstags losen lassen, welche Kinder mit welchem Trainer am Samstag zum jeweiligen Spiel gehen. Auch der Trainer wurde gelost. Das war für die Kinder jede Woche sehr spannend. Aber auch für die Trainer war es eine Herausforderung. Sie hatten immer andere Kinder mit unterschiedlichen Qualitäten und mussten "ihr" Team immer wieder neu aufstellen. Für den Kinderfußballgedanken eine ideale Vorgehensweise. Alle Kinder spielen "irgendwann" auf allen Positionen."


    die idee finde ich super!!!!

    "Als die Spieler am Anfang den Ablauf gesagt bekommen haben, waren sie von dem Eckballtraining angetan."


    kenne ich, weicht aber recht schnell der realität, weil es nicht so klappt wie auf der Plasy oder im TV.
    wenn die bälle nicht gut geschlagen werden, wars das schon. bei 17 spieler sind ja stets nur wenige beteiligt...


    sicher sind standards wichtig, ich kenne auch gegner die das gut trainiert haben,
    aber ich persönlich würde es nur noch als regenerationstraining reinnehmen,
    oder als teil eines trainingslagers.

    eckbälle einzustudieren ist auch echt langweilig.
    die meisten stehen rum, dann reinlaufen usw.
    in der c-jugend kommt hinzu, dass die flanken sicher nicht auf punkt kommen
    und das ganze nicht richtig läuft. sowas kenne ich, bis jetzt in die A-Jugend.
    ich verzichte dann in der regel auf eine bestrafung und lass dann spielen.


    eine komplexe übung mit dreiecksspiel über aussen, anschliessender flanke und überzahl situation mit abwehrspieler
    ist großes kino in der C. keine kritik, aber ich lasse solche sachen immer erst mehrere einheiten ohne gegnerdruck laufen
    und steigere dann. ein vorteil als vatertrainer (ha!!!!!) ist das spiegeln einer solchen übung später durch den sohn.
    "boa, vadda, die übung hat keiner kapiert, du hast das komisch erklärt. erst als du das so und so gesagt hast, wurde uns das klar..."
    oft liegt es nämlich daran, dass man eine übung nicht richtig vermittelt.
    für einen selbst ist das sonnenklar und man versteht oft nicht, warum hochtalentierte jungs sowas nicht begreifen.
    schritt zurücktreten und reflektieren. abbrechen ok, dann aber ohne strafe sondern eine übung machen,
    die sie kennen um sie wieder aufzubauen. frust sollte beim training niemand schieben.
    weder die spieler noch du selbst, passiert aber.


    dagegen kann ich nicht verstehen, dass du handys auf dem platz zulässt?
    das wäre für mich schon eher ein grund die ganze sache zu sanktionieren.
    allerdings würde ich das auf den einzelnen spieler beschränken und nicht auf das ganze team.

    "Stimmt. Deshalb haben wir uns von diesen Leuten getrennt bzw. sind diese "freiwillig gegangen worden". Und kommen mal Neue dazu, die der Meinung sind, ihre Mitmenschen nur ausnutzen zu wollen, bekommen sie schnell mit, dass sie am falschen Ort sind."


    tja karl, sowas kann man sich im ballungsraum ruhrgebiet nicht leisten, auch zukünftig nicht.
    ein umdenken muss, für euch leider, für mich nicht so schlimm, stattfinden.
    eine dienstleistung anzubieten ist ja für uns deutsche grundsätzlich eher ein problem.
    sieht man ja auch, dass es direkt "ausnutzen2 heißt, obwohl die eltern gar nichts böses damit beabsichtigen.
    sie geben hier kind ab, es wird bewegt, sie machen was anderes und holen es wieder ab.
    dafür bezahlen sie einen monatlichen beitrag. das der oft zu niedrig ist, steht ausser frage,
    aber, was können die eltern dafür? sie wollen halt nicht "mitmachen" und ich finde, es ist ihr gutes recht.
    umgekehrt bekommen sie ja "beim mitmachen" auch gesagt, bis hier hin und nicht weiter!
    mitspracherecht ist nämlich auch nur soweit, wie die platzhirsche es wollen, gell?


    ich persönlich finde ja die sog. vereinsmeierei mindestens genauso schlimm.
    aber das ist meine private meinung.

    tja, ich sag ja, es gefällt euch nicht :D
    ist aber so, bei eltern, die es nicht mit vereinen haben!
    bei der demographischen entwicklung bleibt den vereinen auch nicht viel möglich, als es zu akzeptieren.
    wir kennen es doch alle: der kleine wird zweckes "betreuung" mal eben geparkt und eltern gehen einkaufen.
    das ist dienstleistung oder wie würdet ihr es nennen?
    viele eltern legen das im laufe der zeit ab, andere nicht.

    ich gehe auch noch mal ganz zurück:


    für alle vereinsmeier, die das ganze gewohnt sind, ist das richtig. ein team besteht aus kinder, trainer und eltern.
    die trainer und kinder sind vereinsmitglieder usw.


    bei allen neuen, die jenigen die sowas früher nicht geamcht haben, also im verein sport getrieben, sind wir dienstleister.
    das gefällt uns nicht, vor allem wenn wir ehrenamtler sind, aber es ist tatsächlich so.
    wenn dem so ist, dann müssen wir damit umgehen. und zwar solcher art, dass die kinder gleich derjenigen behandelt werden,
    die sich als vereinsmitglieder sehen. das eine ist die sachliche ebene, beitrag gleich leistung,
    und das andere ist die, nennen wir es mal ohne wertung, menschliche ebene.


    die zeiten ändern sich halt...

    es ist schön leistungsklasse zu spielen andre, aber kein ziel von uns oder des vereins, koste es was wolle.


    früher war es das große ding, man hatte gehofft, spieler damit zu ziehen, es als garantie für ein konstante jugendarbeit gesehen.
    tja, pustekuchen, es zieht mitnichten, auch wenn man alles darunter verächtlich als bauernliga abtut.
    wohlgemerkt nicht wir trainer, sondern die spieler, und dabei die unzuverlässigsten vorne weg.


    wir spielen jetzt seid drei jahren leistungsklasse. ist ein gewöhnungseffekt eingetreten?
    keine anhnung...

    jemand nannte die möglichkeit der suspendierung, ein einzelner, soweit ich das jetzt überflogen habe.


    meine beschriebenen A und B jugenden sowie mein breitensportverein, der hier so oft zitiert wird,
    zieht hinsichtlich der spieler keine suspendierung in betracht!


    ja, wir nehmen die dinge an so wie sie sind, kann man ja nix ändern.
    und, natürlich ist es ihr hobby und jedwede zukunftsorientierung durch schule, ausbildung oder uni gehen unbedingt vor.


    allerdings bemängelt ich die veränderung in der einstellung als team.
    das "ich" ist sehr stark in den vordergrund getreten und die jungs haben auch kein problem termine am WE anzunehmen,
    obwohl sie wissen dass wir durch verletzung und abwesenheiten mehr als knapp sind. sie wissen zwar, dass es ihre buddies betrifft,
    es ist ihnen aber egal und man trifft sich nachmittags dann trotzdem auf ein köpfchen.
    da hat sich was geändert, was nicht mit dem fußball zusammenhängt.


    es ist ein gesellschaftliches problem. schaut euch doch um:
    die mukkibuden für 15 euro im monat gibt es bei uns zuhauf. die sind voll und es schreitet eine sportliche individualisierung voran.
    unseren vereinen bricht die struktur weg, weil die verantwortlichen aufgrund ihres alters aufhören und die jüngeren nix machen.
    wir haben in unserem verein drei senioren teams und ein altherren team, die sich für ein geringe gebühr ihr hobby finanzieren lassen.
    sie bekommen einen kunstrasenplatz, trainingsausrüstung inklusive bälle, trainingsanzüge und zwei sätze trikots.
    umgekehrt sind gerade von diesen ca. 80 senioren gerade mal zwei !!!!! bereit etwas für den verein zu tun,
    sei es im vorstand oder in der trainingsarbeit. traurig aber wahr, so ist das bei uns in der ruhrgebietsgroßstadt.
    und dieser virus frißt sich in die älteren jugenden, da ist unser verein keine ausnahme, wie mir gespräche immer wieder bestätigen.


    es wird immer wieder das "langweilige" training angesprochen. glaubt mir, wir machen ständig neue übungen.
    wir machen nix ohne ball, sehr viele ballübungen in der gruppe mit zig varianten. wir schauen stets über den tellerrand,
    nehmen gerne infos oder übungen der ITK, hasenpflug oder schreiner in unsere trainings auf.
    das zeug besorgen wir uns selbst, nicht der verein. also langeweile kann uns niemand vorwerfen.


    wir hatten neulich eine trainersitzung und es wurde mal wieder von mir ein thema angeprangert, wo ich scheinbar alleine stehe:
    ein f-jugend trainer hat sich zur aufgabe gemacht mit seinen "männern" alles wegzuhämmern was da so kommt.
    fairplayliga und so ein zeug, nicht für uns. die männer würden sich langweilen, wir schlagen jeden mit 20 toren weil die so gut sind.
    ich hatte mich neulich geweigert diese pressemitteilungen rauszugeben, schlicht weil es mir peinlich ist, so etwas rumzuposaunen
    auch im hinblick auf den gegner und dem fairplay gedanken. jetzt sind sie beleidigt.
    ich wies auf meine erfahrung hin, von kindern die in der D jugend frustriert aufhören, von teams die zerplatzen.
    das wollte man alles nicht hören, obwohl ihnen auch die dfb philo bekannt ist. sackgasse, der JL zu schwach, das zu unterbinden.


    ein weiteres thema war eben auch das ausbluten der jugenteams bis zur A-jugend.
    auch da wurde keine antwort gefunden, denn an den bedingungen sowie dem anreiz leistungsklasse zu spielen mangelt es da nicht.
    das einzige manko das wir haben ist der ÖPNV, von dem wir fast abgehängt sind.
    hier scheuen jungs evtl. fahrten quer durch die stadt, aber mehr gründe sind uns da nicht eingefallen,
    ausser og. gründe von mir.

    torwartrainer, wann hast du zum letzten mal in einem einfachen breitensportverein trainiert?
    die mechanismen laufen da anders als im leistungsbereich. du hast keine wahl und kaum druckmittel.


    ich habe alle 95er und 96er die der verein hat, mehr gibt es nicht. du sagst 18 reicht, was mache ich mit den dreien?
    schmeiss ich sie raus weil sie über sind?


    "normalerweise" gibt es bei G8 nicht mehr. es ist ein ganzes schuljahr was denen fehlt und die 96er jetzt ins abi schickt,
    mit allem nötigen stress und schule bis 17.30 uhr und die anderen, die 95er in den job oder studium.
    früher gabe es den alten jahrgang A-jugend, der dann seine schule beendete, die sind jetzt fertig.
    und ja, die anforderungen in den unis und auf dem arbeitsmarkt sind so gestiegen, dass ein einfaches abi nicht mehr reicht.
    so lernen die jungs viel mehr als früher, da liegt die prio bei denen. durch regelstudienzeit ist aber auch dort der druck gestiegen.
    einen faulen studenten wirst du nicht mehr finden, weil er sich nicht mehr leisten kann.


    auch wenn du meinst, sie hätten kein bock, stimmt dies nicht! sie müssen sich schlicht entscheiden. und das tun sie.
    ein krankheitsfall gibt es sehr selten und die verletzungen habe ich ja selbst miterlebt.
    auch durch die tatsache zweier söhne und guter vernetzung bin ich über schulische verpflichtungen genau informiert.
    die fälle, wo eine abmeldung komisch ist, sind sehr selten.
    arbeitszeiten, zum teil auch am WE, sowie Uni sind ebenfalls bekannt.
    was willst du dagegen tun? sag mal etwas konkret um diesen umständen zu begehen bitte!
    da bin ich nämlich gespannt, zu sagen es liegt am training oder mangelnder motivation ist nämlich falsch.


    sicher gibt es den einen oder anderen, der mal keinen bock hat. das ist in dem alter ganz normal.
    es gibt auch gespräche, ständig, über alles. aber nützt nix.
    wir müssen dadurch. und die nächste saison plane ich genauso,
    weil mich die erfahrung lehrt, es geht nicht anders um antreten zu können.


    du schreibst, frag die anderen trainer. tja, als einzige A, mit einer B, die zeitgleich spielt und gleiche Probleme,
    scheinst du da nicht richtig gelesen zu haben. es geht nicht! alle würden sich ja gerne helfen,
    scheitert aber nicht am willen sondern an der machbarkeit.

    "Wer einen 21-er Kader zusammenstellt, der darf sich nicht wundern, wenn ein Teil der Jungs das Gefühl hat, er wird nicht gebraucht!"


    ein kader in dieser größe ist unbedigtes muss für alle die im breitensport arbeiten und nicht im leistungsbereich!!!
    niemals würde ich mit weniger jungs arbeiten in der altersklasse 16 bis 18.
    warum? die gründe habe ich dir beschrieben, aber hier noch ein paar zusätzliche infos:


    von den 21 spielern sind im prinzip ständig drei bis vier verletzt, ohne scheiß, ist wirklich so!
    von den 21 spielern sind zwei torhüter, die sich abwechseln.
    von den 21 spielern hat einer definitiv nicht die klasse und "spielt nur mit" wg. seiner kumpels, weiss das auch, bekommt trotzdem seine einsatzzeiten.
    von den 21 spielern wird einer nach einem kreutzbandriss langsam rangeführt.
    von den 21 spielern studieren inzwischen 3 und sind unter der woche zu trainingszeiten in der uni
    von den 21 spielern machen jetzt im frühjahr 10 leute abi, heißt, weniger training
    von den 21 spielern machen zwei je 3 bzw 6 monate praktikum in einem anderen bundesland.
    von den 21 spielern haben zwei regelmässig spätdienstwoche in ihrem job und können dann gar nicht trainieren
    von den 21 spielern hat aber keiner aufgehört!


    wenn du also alles zusammenziehst, weißt du, dass wir beim spiel mit 13 jungs da stehen inkl. ersatzkeeper...


    zu diesen problemen kommt die grundvoraussetzung, dass wir aus drei teams eins machen mussten
    und mit 21 spielern zu wenig für zwei teams haben.
    dazu kommt eine multikultitruppe, die sich gerade ein wenig selbst zerfrißt und eine starke "ich" mentalität angenommen hat.


    wir haben drei trainingstage angeboten: montags, mittwochs und freitags.
    freitags wollte keiner, wg. der vorabiparties, wg. vorglühen insgesamt, wg. langer schulwoche usw.
    montags finden viele insgesamt zu anstrengend, weil sonntags spiel ist.
    mittwochs müssen die anderen dann arbeiten für führerschein, in die uni, auf schicht oder lernen für die klausur.
    in der B sieht es an anderen tagen mit gleichen argumenten ebenso aus. von august 13 an, nicht erst jetzt...


    das ist breitensport, die jungs haben andere ziele als fußball!
    ich kenne nur teams aus der niederrheinliga und eins aus der leistungsklasse wo das anders ist.
    jeder hat diese probleme dort und nur die teams wo andere auf den "stammplatz" warten, läuft das anders.
    ohne druck läuft das nicht merh in diesem alter, hätte ich nie gedacht, ist aber so.


    "Wenn es nicht das Training ist, was ist es dann?"


    das finde ich respektlos, da du das nur von aussen bewerten kannst ohne mich oder mein training zu kennen.
    wie gesagt, es ist in der B genauso, die von einem C-lizenz trainer betreut wird, also nicht von einem preiswerten vatertrainer
    mit lieblingssohn, nicht wahr?


    ""Ich kann machen, was ich will - der Trainer hat eh seine Lieblinge!"


    geht ja gar nicht, die lieblinge sind ja verletzt oder auf schicht!
    noch ein vorschlag?

    @ torwarttrainer


    ein klares nein zu deinen gründen, warum im breitensport so wenig in der A ankommen.
    es ist nicht die qualität des trainings, du kannst hier anbieten was du willst, es ändert sich nichts.
    auch die frage das erfolges oder der spielklasse ist hier völlig egal, glaube mir, ich weiss wovon ich spreche:
    wie sind dritter der LK und haben bei 21 spielern regelmässig nur 8 - 10 beim training.
    die B ist letzter in der LK und ebenfalls bei 21 jungs nur 8 - 10 spieler.
    beide teams werden durchgängig von zwei trainern betreut und wird durchaus abwechslungsreich bespasst.
    der knüller: fragt man bei anderen teams in der staffel nach ist dies bei wenigen ausnahmen der alltag.


    gründe im breitensport:


    - g8, nebenjobs und in der älteren A inzwischen ausbildung und uni
    - viele ablenkungen durch internet und konsolen
    - die fitness studios sind durch geringe kosten und öffnungszeiten ein echter faktor bei gleichzeitigem körperwahn geworden.
    - leichtes abmelden durch sms, facebook und whatsapp erspart lange entschuldigungen
    - durch mangelnde trainingsbeteiligung sinkt der spassfaktor bei den anderen, abwärtsspirale
    - kein teamgefühl mehr. spieler melden sich ab ohne auch nur zwei sekunden über ihre kumpels nachzudenken.
    - interner druck findet nicht statt, konflikte werden auf dieser ebene nicht mehr greführt, streitkultur ist abhanden gekommen
    - durch diese faktoren ist keine wirksame bestrafung möglich, da man ja am WE spielen muss.


    und


    ein unglaubliche verletzungsfülle wie schlüsselbeinbruch, bänderrisse zuhauf, bandscheibenvorfall, gebrochene kniescheiben etc.
    soviele in einer saison, alles die älteren jahrgänge betreffend, habe ich noch nie erlebt.
    warum? kunstrasen vlt.? ernährung? regeneration? mangelnde beweglichkeit? ich weiss es nicht...

    ja, hennef kann ich auch empfehlen. ist zwar weiter als duisburg hat aber eine geile kunstrasenhalle in riesigen ausmassen.
    wedau ist auch ok, allerdings gibt es da nur rasenplätze und keine netsprechenden hallen.
    beides dürfte allerdings fast shon ausgebucht sein... also schnell!

    es ist wirklich nicht so einfach, wie man meint. ein beispiel:
    meine jungs leben oft von ihren emotionen, sie regen sich manchmal schneller auf als andere.
    da wird niemals böse oder unsportlich, bleibt alles im rahmen und für mich vertretbar.
    auf aussenstehende wirkt das oft "aggressiv". so, und nun?
    nimmt man ihnen diese "emotion", verlieren sie ein teil ihrer stärke.
    der stellvertretende jugendleiter kam neulich auf mich zu und meinte,
    er wolle demnächst mal einen kodex aufstellen, wo er "sowas" mit sanktionen belegen wolle.
    was ist davon zu halten?


    auch kann man unterscheiden zwischen interner- und außendarstellung.
    vom grüßen untereinander, der spieler, trainer und eltern usw.
    auftreten beim gegner inklusive verhalten der zuschauer usw.
    aber wenn man regeln aufstellt, muss man sie auch sanktionieren müssen.
    wie soll das funktionieren?


    intern ganz wichtig: polizeiliches führungszeugnis für trainer.
    wird demnächst übrigens förderungsrelevant.
    ist sicher auch bestandteil eines kodex oder ist es selbstverständlich?


    schwierig, weil wo anfangen und wo aufhören...


    ich kenne solche verhaltenskodexe von "größeren" vereinen, die ihre jugendteams entsprechend "einschwören".
    die werden dann wirksam auf der homepage gepostet, aber ich habe noch niemals erlebt,
    dass diese jungs dann auch entsprechend korrigiert werden, wenn sie sich "fehlverhalten".
    großes bohei und nix dahinter, ist ja auch müssig dem eigenen spieler hinterher zu laufen und ihn zu ermahnen,
    dass er den gegnerischen trainer nicht korrekt gegrüßt hat.

    ich finde hobbypsychologen echt stark, chapeau. was ihr alles so wisst, so aus sicht des kindes... bombe!


    aus meiner warte kann ich nochwas dazu bei steuern: mein jüngerer sohn hat jeweils zwei jahre bei anderen trainern gespielt.
    er ist heilfroh, wenn er wieder bei mir trainieren kann. warum? weil der andere trainer, ohne sohn, keine entsprechenden qualitäten hat. trotz C-linzenz.
    so setzt er sich liebend gerne den gräßlichen konflikten, den lautstarken streitereien, der benachteiligung und bevorzugung aus.
    warum nur, wahrscheinlich zwinge ich ihn, ne besser, er hat nicht gelernt sich abzunabeln, genau, der 17jährige...


    und nochwas. ich habe seid diesem jahr einen neuen Cotrainer. wir sind gleichberechtigte A-jugendtrainer.
    der hat gleich zwei lieblinge, die IMMER spielen müssen. den einen kennt er privat, der andere ist der sohn eines sponsors.
    die darf man nicht mal kritisieren, so läuft das. in welches schema passt der denn jetzt bei euch?
    mein sohn sitzt dabei übrigens auf der bank, gemäß seiner reellen leistung.

    schöne aufzählung, chris. sicher ist das alles richtig. man könnte die gleiche liste bei dem "nicht"vatertrainer führen.


    auch die oft genannte variante, dass der vatertrainer neben der konflikt situation mit seinem sohn alle anderen konflikte ebenfalls dazu bekommt.
    das sehe ich nicht so, ganz und gar nicht, denn er ist ja, nach eurer einschätzung so sehr mit seinem sohn beschäftigt,
    dass er keinen anderen spieler neben ihm haben kann. das würde sich quasi ausschließen, und erzählt mir jetzt nix vom gegenteil.
    ich spreche hier aus erfahrung, während viele hier philosophieren!


    mir gefällt auch nicht, dass dies hier das große problem darstellt (vermutlich das einzige) und vorteile überhaupt nicht genannt werden.
    hier nochmals die für mich wichtigsten: er ist definitiv zuverlässiger! das ist fakt, nicht widerlegbar (ausnahmen bestätigen die regel)
    er ist eher bereit als ehrenamtler zu arbeiten als andere, da er eine zusätzliche motivation hat.
    dies ist für den breitensport und viele seiner vereine überlebenswichtig!
    und, ja, er macht sogar scheine. bei uns haben dies inzwischen fast alle, auch die vatertrainer.
    (nur eben ich nicht, aus zig gründen, die mit meinen anfängen zu tun haben, beruf, zeitmanagement, kosten
    und inzwischen uneinsichtigkeit ob der eigenen kompetenz :rolleyes: )


    und nochwas für alle hater hier:
    jede zeit mit seinen kindern, und sei es bei deren hobby, ist besser als keine!

    @ FB


    du bist wenig zimperlich gegen uns vatertrainer aber umgekehrt empfindlich reagieren?


    wenn man etwas nicht verstehen will, dann bemüht man sich auch nicht. neid? worauf? auf basiswissen, dass ich bereits seid zig jahren habe?
    nur damit ich einen "schein" habe? ich schiesse nicht mehr oder weniger wie du gegen vatertrainer schiesst.
    respektlos bin ich nur soweit wie mir respktlosigkeit entgegen gebracht wird.
    jeder kann einen schein machen, wie er mag oder wie er will. ich sehe es aber mitnichten als ausschließkriterium an,
    damit man ein guter trainer ist. da gibt es unendlich mehr als ein schein.
    ausbildung kann in vielen formen erlangt werden und erfolgen, da gibt es nicht nur einen weg, baron.
    gibt es diese wege nicht, fehlt die unterstützung von mentoren oder verein, ist das wohl ein weg.


    man soll wohl auch als scheininhaber besser kohle verdienen können, habe ich gehört.
    "jeder xy scheininhaber bekommt bei uns soundsoviel", sagt der verein FC killepitt. klar, dann verstehe ich das.
    ich bin aber ehrenamtler und mach das weil ich bock darauf habe.


    mal ein anderer aspekt: hier wird seitenlang über die bevorzugung oder benachteiligung der söhne des vatertrainer gesprochen.
    hand aufs herz: jeder trainer hat doch auch sonst seine lieblinge, seinen spieler, der immer drauf bleibt, den, von dem er mehr erwartet,
    den er härter anfasst um ihn zu kitzeln oder weil er dies vermeintlich braucht. was ist daran also anders?
    gar nichts, ausser dass dieser danach nicht am küchentisch sitzt.
    ich kenne zig solcher trainer, die ihren "capitano" oder wie sie ihn nennen haben, wie ihren eigenen sohn eben.
    das ist eben menschlich.