Beiträge von Tom Bombadil

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    boah, ich hasse das.


    Auf Nachfrage beim Kreis hieß es, die neue Regel kommt vom DfB. Nochmal nachgehakt verwies man an den Verband. Nun ist es scheinbar so, dass auch unser Kreis etwas verwirrt ist und die Entscheidung erstmal aufschob (wir haben ja noch Zeit. Die Saison beginnt erst am 8. Oktober).


    Jeder kocht sein eigenes Süppchen und meint, es wäre das Hauptgericht.

    oder ob in einer Hälfte von Seitenlinie zu Seitenlinie gespielt wird. Hier werden ebenfalls etwa 5 m weggenommen. Sinn ist dabei, das je nach Notwendigkeit auch 2 Spiele parallel ablaufen können.

    Das lass mal besser. Das wird nämlich zu eng. Denn: Wie kann ein Feld ausreichend groß für 18 Spieler sein, wenn bereits 14 (also 7:7) den Platz voll erscheinen lassen?
    Ich hab's versucht. Zumal wir einen recht großen Platz haben. Keine Chance. Null Spielaufbau. Eher ging es zu wie bei den Bambini.

    Wir erwarten souveräne Schiedsrichter, egal ob jung oder alt.


    Was wir bekommen sind zum Teil Jungschiris, die unsicher sind und viele vermeidbare Fehler machen. Für das Alter ansich völlig normal.
    Das Problem, was ich vordergründig sehe, ist die Ausbildung dieser Schiris. Dort wird ihnen eingeimpft, dass sie das Sagen haben und auch durchsetzen sollen.
    Das wissen sie also. Was ihnen fehlt, ist die Erfahrung, wie man es am besten macht. Das lernen sie dann leider erst später.


    Wer schon mal gepfiffen hat weiß, wie schwierig dieser Job ist. Fehler macht man schnell. Zu Fehlern stehen lernt man bei den Lehrgängen offensichtlich nicht.


    Was uns bleibt, ist die berühmte Faust in der Tasche zu machen. Rasten wir aus, ziehen wir die Spieler automatisch mit.

    Puh, was habe ich verpasst?


    Ein ernstzunehmendes Thema. Ich denke, viele sind betroffen und wissen nicht recht, wie sie mit zu vielen Spielern umgehen sollen. So geht es mir auch.
    Spielern abzusagen ist ganz schön doof und unangenehm. Aber eben nicht zu ändern. Die Vereinsführung für schlechte oder falsche Mannschaftseinteilungen verantwortlich zu machen, halte ich für unangebracht.


    Auch würde ich keinen Spieler abweisen, der neu in mein Team kommt, nur weil wir schon 'voll' sind. Dann ist eben einer mehr da...
    Wichtig ist mir, dass sich jeder zum Team zugehörig fühlt. Egal ob er zum Stamm (ja, den gibt's) gehört oder zu den Wechselspielern. Die Grenzen können übrigens fließend sein und die Gründe vielfältig.


    Andre: Der Ton macht die Musik. Du stellst dich gerade aktiv ins Abseits. Hätte ich nicht von dir erwartet. Sehr schade...

    Variation 1 ist besser, das spielnäher. Wann liegt denn während eines Spiels so mal locker ein Ball ruhig auf dem Rasen herum, um sich genüßlich ins Tor schießen zu lassen? Nur bei Standards und Elfmetern ^^

    Richtig. Und es macht m.E. auch wenig Sinn, dass der letzte Spieler ewig warten muss bis er dran ist

    aus ganz pragmatischen Gründen (weniger Linien zusätzlich zu ziehen).

    Prakmatismus muss nicht immer gut sein ;)


    Davon geht die Welt nicht unter

    Das sicher nicht.
    Jedoch finde ich dieses 'ständige' Ändern irgendwelcher Richtlinien, na ja..., sagen wir sub-optimal. 1 Jahr 3er-Kette ist somit dahin.



    Es spielen fast alle guten Mannschaften ein 4-4.

    4-4? Daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Die Abwehr, ja, das macht Sinn und ist taktisch erklärbar. Aber der Angriff? Letztes Jahr haben wir mit einem 'richtigen' Stürmer gespielt, dessen Aufgabe es u.a. war, ständig auf Höhe der Abseitslinie unterwegs und anspielbar zu sein.
    Nun müsste er mehr aus der Tiefe kommen, was dem Gegner ermöglichen wird höher zu verteidigen. Wie gesagt, ich find's schwierig...

    Na prima....also mit 8 Spieler + TW auf so einem breiten Feld, wo man bei modernem Fußball wohl eher mit einer Viererkette arbeiten würde.

    Das ist doch wirklich übel, oder?
    Ich weiß echt nicht, wie ich spielen lassen soll, zumal wir schon ein Jahr lang völlig anders spielen.


    Ich glaube nicht, dass eine 3er-Kette Sinn macht. Da sind die Abstände einfach zu groß.



    Bei uns wird übrigens auf dem D Feld eine neue Regel ab heute eingeführt. Der Ball darf -wie in der Halle- nicht unberührt über die Spielfeldmitte, sonst Freistoß ab der Linie....was ich gut finde, weil es die langen Abschläge verhindert,

    Finde ich auch gut.



    Zudem ist wohl auch geplant, dass es keinen 9 Meter Strafstoß, sondern einen 8 Meter Strafstoß angepaßt geben wird.

    Diese Regel haben wir schon. Wobei ich mittlerweile denke, dass ab der D aus 9 Metern geschossen werden sollte. Manche haben schon so einen Bumms drauf, da kann einem der Keeper schon leid tun.

    So, nun ist es raus.


    Wie ich soeben erfahren habe, hat der DFB die Fußballkreise in D offiziell für die kommende Saison 11/12 angewiesen, vom Einrücken der Spielfeldgröße abzusehen.


    Bislang war es in der 9er D so, dass es eine Empfehlung von 70x45 Meter gab (Tore jeweils auf den Sechzehner, die Ränder eingerückt).
    Das heißt, dieselbe Anzahl Spieler darf jetzt knapp 1000qm, also 30%, mehr beackern.
    Desweiteren wird das Spielfeld zu einem Quadrat.


    Jetzt, da wir ein Jahr mit den alten Maßen gespielt haben, werde ich mich wohl von der 3er-Kette verabschieden müssen und die 4er-Kette einführen. Ich weiß nur nicht, wie ich die 4 Männekes davor aufstellen soll.

    Zur Halbzeitpause wollte ich deren Keeper etwas aufmundern, weil mir das selbst so weh tat. Der Trainer packte mich von hinten und schrie mich an, was mir denn einfällt mit seinen Kindern zu reden. ... Kopfschüttel. *Er wechselte seinen Keeper zur Pause aus und stellte einen Feldspieler ins Tor*

    Den Torwart hätte ich daraufhin nicht lautstark, aber für den Trainer hörbar ermuntert das Team zu wechseln.

    eine spezielle Übung, um zu sehen, wer "der Chef im Ring" ist: alle Spieler stehen im Kreis, haben einen Ball in der Hand und die andere Hand auf dem Rücken. Jetzt müssen alle gleichzeitig den Ball zum Nebenmann werfen. Ich achte darauf, welcher Spieler das ganze koordiniert.

    So ungefähr, natürlich mit anderen Aufgaben, machen wir unser Assessment-Center für neue Mitarbeiter in der Firma.
    Daraus soll sich ergeben, wer ein guter Teamplayer und wer für Führungsaufgaben geeignet ist.
    Ein m.E. nicht sonderlich gut funktionierendes System, um Bewerber kennenzulernen. Aber anders geht es nicht.


    Du jedoch kennst deine Jungs seit Jahren. In diesem Zusammenhang kommt mir deine Übung, mit Verlaub, lächerlich vor.
    Wenn dir niemand einfällt, dann frag die Jungs. Die werden schon eine Meinung haben.
    Stelle das gemeinsame Ziel und das, was Du von dem Kapitän erwartest in den Raum. Ich denke, eine C-Jugend kann durchaus die Lage erkennen und zielführend argumentieren.
    Probier's aus.

    Ein klasse Thema.
    Warum?
    Weil es vieleTeams in dieser Altersklasse betrifft.


    Ich wollte erst abwarten was so die Allgemeinheit zum Thema von sich gibt. Hier hätte ich erwartet, dass sowas kommt wie 'gerade die Schwachen zu verbessern ist eine Herausforderung' oder '
    Kinder dürfen auf keinen Fall aufgegeben werden' und was weiß ich noch alles.


    Alles schön und gut. Jedoch bin ich fest davon überzeugt, dass es sie gibt: Die Nicht-Fußballer im Fußballverein.


    Aber was sollen wir mir ihnen abfangen? Extrem viel Zeit aufwenden, um einfachste Basics zu vermitteln? Einzeltraining? Puh...


    Ich hatte in meinen 6 Jahren mit der Mannschaft 6 bis 7 dieser Fälle (zum Glück nicht alle auf einmal). Ich hab's ausgesessen und akzeptiert, solange sie da waren, dass nicht alle Übungen erfolgreich durchgeführt werden konnten, dass manchmal Unmut bei anderen Spielern aufkam (von den Eltern mal ganz zu schweigen), dass wir in Spielen, bei denen diese Jungs auf dem Platz waren, in Unterzahl spielten.


    Aber irgendwann sehen diese Jungs ein, dass Fußball eigentlich gar nicht ihr Sport ist und ziehen sich zurück. Ich denke, sowas gehört zum Breitensport. Da müssen wir als Trainer durch. Ich würde es auch kaum über's Herz bringen, einem Jungen eine andere Sportart zu empfehlen, ihn also fast aktiv auszuschließen. Manche Dinge erledigen sich von selbst.


    Aktuell habe ich 2 solcher Spieler in meinem Kader. Einen Newbie, der es eben schwer hat, weil er erst mit 12 zum Fußball kam und einen anderen Spieler, den ich von Anfang an bei mir habe. Der wäre ein toller Turner. Was der von Haus aus kann ist beeindruckend. Leider schafft er es nicht, einen Ball über 5 Meter geradeaus zu spielen. Ich mag ihn aber und er hat seinen Platz in der Gemeinschaft. Also muss ich mich zusammennehmen und akzeptieren, dass, wenn er spielt, das meiste schief geht. Aber ok, wie gesagt, wir befinden uns im Breitensport.

    Ich finde, sowas ist abhängig vom Alter der Jungs.


    In der G und der F würde bei mir jeder mal drankommen.
    Ab der E und in der D würde ich einen Kapitän bestimmen und zwar nach meinen individuellen Kriterien.
    Dann, ab der C, würde ich die Jungs entscheiden lassen. Vielleicht durch eine offene Diskussion, vielleicht durch eine Wahl. Keine Ahnung. Soweit bin ich nich nicht.

    Ich bin eigentlich immer mehr dafür das beim Kinder und Jugendfussball auch Coachingzonen eingeführt werden

    Coachingzonen schränken die Bewegung ein, nicht die Stimme



    Das ist leider immer noch die Regel, aber ich reg mich darüber nicht mehr auf.

    Nein, ich denke, es wird besser. Aber es dauert. Irgendwann, in 10 Jahren oder so, werden wir uns nur grinsend an vergangene Zeiten erinnern. Bis dahin wird sich die FP-Liga massiv ausgeweitet haben und Früchte tragen.

    Prinzipiell halte ich garnichts davon, wenn ein Spieler nicht altersgerecht spielt.

    Definiere altersgerecht.


    In einer D-Jgd spielen im Normalfall 2 Jahrgänge. Wenn Du ein Jahrgangsteam hast und den jungen Jahrgang stellst, also einen 2000er, warum sollte dann nicht auch ein gut entwickelter 2001er mitspielen dürfen? Das ist dann durchaus altersgerecht.


    Anders is es, wenn Du einen Altjahrgang hättest, also einen 99er. Dann kann der Abstand zwischen einem jungen 01er und einem alten 99er schon mal fast 3 Jahre sein.


    Es kommt also auf den Individualfall an, wie ich finde.

    hier geht es um die frage der persönlichen eignung

    saschakummer


    Die Absicht ehrt euch. Das steht außer Frage. Leider schießt ihr am Ziel vorbei. Euer Verein stellt sich hin und sagt: 'Seht her, wir nehmen uns dem Problem an. Wir sind die Guten. Und die Trainer, die das Zeugnis liefern gehören dazu'.


    Die wahre persönliche Eignung geht niemals aus einem Führungszeugnis hervor. Und wenn man bedenkt, dass angeblich über 90% der Missbrauchsfälle in den Familien (Vater, Onkel, usw.) begangen werden, dann bedeutet so eine Aktion in einem Verein Panikmache, wenn nicht sogar Histerie.


    Natürlich ist jeder Fall, der in einem Verein vorkommt einer zuviel. Und ich möchte auch nicht als Jugendleiter den Eltern Rede und Antwort stehen, deren Kind von sowas betroffen ist.


    Trotzdem glaube ich nicht im Ansatz an eine Risikominimierung. Insofern würde ich persönlich so ein Zeugnis nicht abgeben.

    Da zahlst du die 15.- bis 30.- Euro Strafe und gehst einfach nicht zum Rückspiel.


    Stattdessen nice Freundschaftsspiel mit anderem Team. Fertig.

    Nette Idee, wenngleich unangemessen.
    Erstens ist der Spaß teurer und zweitens frage ich mich, wie oft Du sowas machen willst, wenn Du auf solche lauten Joysticktrainer triffst.
    Ich find die Typen auch äußerst fragwürdig. Aber gleich nicht antreten? Da muss schon was anderes passieren.


    Davon ab ist es sicherlich nicht korrekt auf einen anderen Trainer loszugehen. Es gehört sich aber auch nicht, einen Trainer zu fragen, ob er noch 'alle Latten am Zaun hat'.
    It takes 2 for a tango.