Beiträge von Tom Bombadil

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    Denn, wes Geistes Kind die Verantwortlichen in diesem Verein sind, erschließt sich, wenn man die Homepage des Vereins betrachtet. Man lese sich mal die Spielberichte für die Bambini durch.

    Ditti, vielleicht hab ich Tomaten auf den Augen, aber ich find die Berichte nicht.
    Wo sind die denn versteckt?
    Kannst Du helfen?

    Vor allem aber muss Dein Kollege in diesem Gespräch versichern (wenn nötig, schriftlich ;-), dass er alle Kinder zu gleichen Teilen spielen lässt. Tut er das nicht, würde ich als Eltern mein Kind nicht in seine Mannschaft geben und der Jugendleiter wäre an der Reihe zu reagieren.

    Genau. Und wenn das alles nicht hilft, dann werden Trainer und Verein verklagt. Am besten in Grevenbroich, die haben Erfahrung mit solchen Klagen. ;)


    Mal im Ernst lieber Ranwie, wie stellst Du dir das vor, dass mit der schriftlichen Verpflichtung, allen Spielern die gleiche Spielzeit zu geben.
    Hast Spaß gemacht, richtig. Dann ist ja gut. Ich nämlich auch.


    Zudem werden Kleinfeldspiele soweit ich weiß grundsätzlich nie von Verbandsschiedsrichtern geleitet, da kann man also den Mangel an Jungschiedsrichtern mal nicht als Erklärung heranziehen.

    Nun , wir haben letzte Woche von unserem Kreis (FVN) die Aufforderung bekommen, auch für E-Jgd-Spiele Schiedsrichter anzufordern.
    Es scheint also wieder genügend zu geben.
    Und für die paar Euro ist das doch ein Schnäppchen und jedem Elternschiri vorzuziehen.

    Warum nicht. Besser als gar nichts machen.


    Vielleicht könnten die Kreise das Heft in die Hand nehmen und die Vereine bitten, exakt das zu tun, nämlich pro Mannschaft mind 4-5 Eltern grob ausbilden.
    Wobei das Wort 'ausbilden' nicht suggerieren soll, dass es eines richtigen Lehrgangs bedarf. Ein Abend würde reichen.


    Natürlich müssten die Eltern auch mitspielen.


    Das eigentliche Problem jedoch scheint die zu geringe Anzahl an Jung-Schiedsrichtern zu sein.
    Was ich aber auch verstehe. Denn wer, selbst als Schüler, nimmt gerne die Anreise auf sich, um sich dann, möglicherweise, auch noch von Spielern, Trainern und
    Zuschauern für 12,50 Euro beschimpfen zu lassen.
    Vielleicht könnte man dieses Schmerzensgeld ein wenig höher ansetzen, um den Job attraktiver zu gestalten.

    Wenngleich auch ein bißchen 'off topic'.
    Der Bericht gibt Aufschluss über Ursache und Wirkung wenn aus Mücken Elefanten gemacht werden.


    Hier der Bericht ( kopiert aus dem Internet)


    In NRW wurden seit 2005 bei der Zivil- und Strafjustiz 206 Richter-
    und 81 Staatsanwalt-Stellen erhalten beziehungsweise neu geschaffen.
    Als Ministerin Roswitha Müller-Piepenkötter das an die seit Jahren
    überlasteten Gerichte und Strafverfolgungs-Behörden in NRW adressierte,
    wird sie nicht an eine Verrücktheit wie jene vor dem Amtsgericht
    Grevenbroich gedacht haben.


    Sich über die alberne Klage von Vereinsmitgliedern
    gegen ihren Klub zu erregen, ist richtig. Das wird jeder – wie es bei
    Juristen heißt – billig und recht Denkende nachvollziehen können. Hier
    wurde versucht, aus einer Mücke einen Elefanten zu machen und dafür
    frech, aber zulässig die Rechtsprechung in Anspruch genommen.


    Dass das geschehen konnte, liegt am hochentwickelten,
    in der Verfassung verankerten Rechtsstaat, in dem täglich auch über
    Kleinst-Streitigkeiten zu entscheiden ist, auf dass von Staats wegen
    Rechtsfrieden gestiftet werde. So muss man leider sagen: "Grevenbroich
    ist überall." Die Gerichte erster Instanz sind und bleiben Einfallstore
    auch für Querulanten und Einfaltspinsel.


    Wer hier den Zugang versperren wollte – etwa durch
    Eintrittsgebühren –, der landete am Ende bei Rechtsverweigerung. Für
    die Berufungsinstanzen werden Schwellen eingezogen, die nicht jeder
    Kleinlichkeitskrämer überschreiten kann. Das ist gut und sollte noch
    ausgebaut werden.


    Nach Spielstärke einzuteilen, bedeutet eben nicht sich nur mit den Besten zu beschäftigen. Ganz im Gegenteil. Auf unsere F2- und F3-Spieler legen wir ebenso großen Wert wie auf die F1.

    Ranwie, streich das 'nur' in meiner Aussage und es wird klar, was ich meine.
    Natürlich beschäftigt ihr euch auch mit den schwächeren Teams in gleichem Maße. Daran zweifel ich nicht.


    Nur, wenn Du aus 30 Kindern die besten 10 in ein Team packst, dann erwartest Du automatisch auch die bestmögliche Leistung.
    Und nicht nur Du, sondern auch die Eltern, der Verein und vllt auch die Jungs.
    Wäre ja auch komisch wenn nicht.
    Sowas kann in eine Drucksituation ausarten. Muss natürlich nicht.


    Nochmal, ich sage nicht, dass das falsch ist. Ich halte es nur für verfrüht. Das meine ganz persönliche Philosophie des Kinderfußballs und nicht der Weisheit letzter Schluss..

    oder so ähnlich, ist gestern das abschließende Urteil ergangen.
    Der Artikel bestätigt im wesentlichen die Gegner dieses Gerichtsstreits.
    Jetzt wird das Weihnachtsgeschenk des kleinen Jungen wohl etwas kleiner ausfallen ;)


    Hier der Bericht (kopiert aus dem Netz):


    Ein Vater ist mit dem Versuch gescheitert, im Fußballklub ein
    spezielles Training für seinen siebenjährigen Sohn durchsetzen. Das
    Amtsgericht in Grevenbroich wies die Klage allerdings ab. Der
    Streitfall hat nun eine Debatte um die Überlastung der Justiz ausgelöst.


    Das Amtsgericht Grevenbroich hat gestern entschieden,
    dass Eltern nicht bestimmen können, wer ihre Kinder in einem
    Sportverein trainiert. Der rechtspolitische Sprecher der
    CDU-Landtagsfraktion, Harald Giebels, meinte in einer ersten Reaktion
    auf den bundesweit einmaligen Klagevorgang, dieser sei eigentlich nicht
    tragbar, wenn man bedenke, wie sehr die Gerichte belastet seien: "So
    etwas gehört nicht vor Gericht." Für solche vereinsinternen
    Angelegenheiten müsste es einen internen Moderator geben, der sich
    intensiv um einen Konsens bemüht.


    Allerdings, so schränkte Giebels ein, sei es wegen
    der Rechtswege-Garantie des Grundgesetzes schwierig, derartige
    Streitigkeiten von den Gerichten fernzuhalten: "Wenn die Streitparteien
    sich absolut nicht einigen können oder wollen, landet die Sache leider
    beim Richter." Klar sei aber auch, dass die klagenden Eltern im
    Grevenbroicher Fall ihrem Sprössling einen Tort angetan hätten. Selbst
    wenn die Kläger beim Amtsgericht gesiegt hätten, wäre für den Jungen im
    Sportverein nichts gewonnen gewesen. Auch Ulrich Thole, Sprecher am
    Oberlandesgericht Düsseldorf, sagte, die Justiz könne derartige Fälle
    nicht ablehnen.


    Ausgangspunkt für den kuriosen Rechtsstreit war eine
    Auseinandersetzung zwischen den Eltern des Jungen und dem Trainer
    seiner Mannschaft. "Dieser Trainer ist zu ehrgeizig, er arbeitet
    bereits bei den Bambinis leistungsbezogen", beschwerte sich der Vater
    des Kindes Leon. Durch diese Methoden habe sein Sohn den Spaß am
    Training beim SC Kapellen verloren. Deshalb wolle Leon auch nicht mehr
    am Mannschaftstraining teilnehmen. Er wolle ausschließlich noch das
    Torwarttraining bei einem anderen Trainer absolvieren. Darüber hinaus
    witterte die Familie eine "Verschwörung" des Vereins. Man habe Leon
    nach dem Krach mit dem Trainer im Sommer ausschließen wollen, erst nach
    gerichtlichen Schritten habe der Klub den Ausschluss zurückgenommen.


    Der Geschäftsführer des Deutschen Richterbundes NRW,
    Christian Friehoff, betonte, in NRW fehlten 500 Richter und 200
    Staatsanwälte; rund zwölf Prozent der Stellen seien nicht besetzt. Auch
    angesichts dieser Tatsache stelle sich für den Verband der Richter und
    Staatsanwälte die Frage, ob jedes noch so kleine zwischenmenschliche
    Problem vor die Schranken der Justiz gehöre.


    Andererseits warnte Friehoff davor, dem landläufigen
    Begriff "Bagatelldelikt" juristische Bedeutung beizumessen. Nur weil
    eine Sache geringen Streitwert oder für das Gericht und die meisten
    Bürger wenig Gewicht habe, könne sie im Einzelfall für einen
    Rechtsuchenden dennoch von großer Bedeutung sein. Friehoff: "Auch
    manche Trivialbeleidigung, mit der sich die überlastete Justiz befassen
    muss, tut einem, der deshalb vor Gericht geht, richtig weh." Die Justiz
    habe die auch in der Verfassung niedergelegte Aufgabe, im Konfliktfall
    Rechtsfrieden wiederherzustellen. Falls Konfliktparteien eines
    Rechtsstreites sich nicht einigen könnten bzw. wollten, habe das
    Gericht oft keine Möglichkeit, zu sagen, für diesen Fall werde kein
    Termin anberaumt.


    Der Sportklub-Vorsitzende, Josef Breuer, sagte: "Wir
    können uns nicht vorschreiben lassen, wer bei uns ein Torwarttraining
    zu bekommen hat." Ihm tue es leid, dass der Junge hier der Leidtragende
    sei: "Aber das haben seine Eltern ihm eingebrockt, nicht wir." Andere
    Klubmitglieder verstehen nicht, dass Leons Eltern "wegen einer solchen
    Geschichte vor Gericht" gehen. Die Kosten des Verfahrens - geschätzt
    800 Euro – tragen die beim Amtsgericht unterlegenen Eltern.

    Es geht primär um den Spaß der Kinder, da sind wir uns wohl einig und dazu gehört auch, dass sie in Mannschaften spielen, wo sie mithalten können und nicht nur hinterher laufen. Ich beschreibe einfach mal einen Fall aus der jüngsten Vergangenheit.

    Das ist des Pudels Kern. Es geht um Spass, denn wenn im Umkehrschluss dieser nicht gegeben ist, dann passieren schnell mal Dinge, die nur schwer zu korrigieren sind. Und damit meine ich nicht den Spaß des Trainers.


    Natürlich kann man das so machen, wie Du beschreibst. Natürlich kann man, zumindest theoretisch, bereits Bambini nach Leistung einteilen, so man genug davon hat.
    Ich sage nur, dass ich es in einer F noch nicht für angebracht halte. In diesem Alter steht Freundschaft über Vernunft.


    Gut, ich mach das alles noch nicht so lange, gerade mal 4 Jahre. Vielleicht ist meine Einstellung in diesem Punkt auch überzogen. Vielleicht macht den Kindern diese Wechselei gar nichts aus.
    Allerdings hab ich noch keine F-Truppe gesehen, in der ein Leistungsgefälle so offensichtlich war. Klar hast Du immer 2 oder 3 dabei, die durch Dribblings und Tore auffallen und auch welche, die nicht gerade vor den Ball treten können oder, auf Ascheplätzen, kleine Häufchen bauen.
    Und natürlich die breite Masse.
    Dieses Verhältnis findest Du in allen Mannschaften dieses Alters. Warum also eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen?


    Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier, unter dem Deckmantel der Homogenität, eine Vorform des Leistungsfußballs praktiziert wird.
    Denn wenn man sich nur mit den Besten beschäftigt, dann zieht das auch eine entsprechende Erwartungshaltung hinterher.


    Vielleicht ok ab einer E-Jgd, mit Sicherheit aber ab der D-Jgd.


    Ich stehe übrigens vor dem selben Problem ab dem Sommer. 30 Kinder aus 3 Mannschaften. Daraus sollen 2 11er Teams entstehen. Ich weiß schon jetzt, dass sich mind.
    4-5 Spieler, die es nicht in die D1 schaffen werden, mit Sicherheit abmelden (zum Teil auch auf Wunsch der Eltern)

    Ein befreundeter Trainer, er trainiert einen männlichen 99er Jahrgang (U11), sagte mir vor einer Woche, dass er eine Einladung zu einem Spiel gegen eine U-13 Juniorinnentruppe hätte.
    Weil ich sein Team kenne, wusste ich, dass die Jungs ziemlich gut sind. Die Mädels stehen in ihrer Gruppe unangefochten auf Platz 1 mit 60:5 Toren in 5 oder 6 Spielen. Also von der Papierform her ebenfalls gut.
    Ich riet ihm trotzdem davon ab, weil ich davon ausging, dass die Mädchen keine wirkliche Chance hätten und es weder den Jungs, noch den Mädchen wirklich etwas bringt.


    Ein anderer befreundeter Trainer, der ebenfalls eine Mädchenmannschaft (U15) trainiert und sogar Auswahlspielerinnen dabei hat, war sich da gar nicht so sicher. Er ging davon aus, dass das Spiel knapp ausgehen würde.


    Im Endeffekt, um es kurz zu machen, gewannen die Jungs mit 26:1, wobei sie in der 2.Halbzeit mit angezogener Handbremse spielten.


    Was mich nun interessiert, sind eure möglicherweise ähnlichen Erfahrungen oder habt ihr sowas gar mal andersherum erlebt?
    Sind Mädchen ähnlichen Alters so viel schlechter?

    das ist meines Wissens nicht in der JspO geregelt. Bei uns steht sowas in den Durchführungsbestimmungen des Kreises.
    Hier die Reihenfolge, die unbedingt einzuhalten ist, wenn kein Schiri vom Kreis verfügbar ist.


    a) anwesender neutraler Schiedsrichter
    b) anwesender SR des Gastvereins
    c) anwesender SR des Platzvereins
    d) Betreuer des Gastvereins mit gültigem Jugendleiter - Ausweis
    e) Betreuer des Platzvereins mit gültigem Jugendleiter - Ausweis
    f) Betreuer des Gastvereins
    g) Betreuer des Platzvereins
    h) Beide Vereine haben sich auf einen Spielleiter zu einigen, wobei der Spielleiter seine Anschrift im Spielbericht (SR-Adresse) anzugeben hat.
    Einigen sich die Vereine nicht, so ist das Spiel für beide verloren zu werten.

    Für alle, die es interessiert. Es gab letzten Freitag die Verhandlung des Streitfalls.
    Die Eltern haben jetzt, m.E., eine lächerliche Forderung gestellt, nachdem der Verein die Bereitschaft gezeigt hat, den Jungen wieder trainieren zu lassen.
    Am 24 geht's in die nächste Runde :)
    Aber lest selbst (aus dem Netz kopiert):



    Die Eltern des Kindes waren vor Gericht gezogen, um ein
    Torwart-Sondertraining für den Siebenjährigen beim Fußballklub SC
    Kapellen zu erwirken. In einer emotionalen Verhandlung tauschten beide
    Seiten zum Prozessauftakt ihre Argumente aus.
    Eine gütliche Einigung war nicht zustande gekommen. Den Vorschlag der Eltern, dass
    der Verein für den Jungen acht Monate lang ein Torwart-Sondertraining
    anbieten sollte und die Eltern danach mit dem Sohn den SC Kapellen
    verlassen würden, lehnte der Fußballklub ab. Man könne Eltern nicht das
    Recht einräumen, über den Trainingsbetrieb des Klubs zu bestimmen, sagte ein Vereinssprecher.Laut
    Verein kann der Junge am normalen F-Jugend-Mannschaftstraining
    teilnehmen. Nach Angaben seiner Eltern bleibt er aber zu Hause, weil er
    den Trainer der Mannschaft nicht mag. Dieser sei «zu ehrgeizig». Lieber
    würde er mit einem anderen Trainer ein Torwarttraining abhalten.

    . Alle werden gelobt. Vom Verteidiger, der den Ball gewonnen hat, über den Spieler, der Raum geschaffen hat, bis zu dem der das Tor gemacht hat.

    schön, so handhabe ich es auch. ist auch wichtig, wie du schon sagtest, für die, die eher hinten spielen.

    Wir waren letzte woche zum ersten mal in der Halle. Ich habe einfach 4 Teams gebildet und hab sie in einer art tunierform gegeneinander spielen lassen

    Find ich nicht so gut. Wenn 2 Teams spielen, stehen 2 draußen.
    Pausen sollen immer wieder sein, das ist klar. Aber nicht so lange.
    Gerade die Zwerge in dem Alter wollen beschäftigt werden, sonst kommen sie schnell auf dumme Gedanken. ;)

    *Tom, ...richtig, ich wollte (Vergangenheit) immer gewinnen, fast um jeden Preis. Heute ist/wäre es mir mehr als SCHEISSEGAL.

    Das ist, mal wieder, nur schwarz oder weiß.

    Ich ziehe mich hier nun wieder raus, denn ich möchte mich nicht streiten. In mir kommt immer mehr der Verdacht und das Gefühl auf, dass ich mich in Einigen doch getäuscht habe, ...einige sind noch nicht so weit. Ich wünsche mir das Eure Einsicht irgendwann doch mal vorhanden ist, ....für die Kinder. Bis dahin, Gruß Andre

    Och Andre, das hört sich an wie: Wenn ihr nicht für mich seid, dann seid ihr gegen mich. Vielleicht möchte der eine oder andere hier gar nicht einsichtig werden, weil
    er nicht uneinsichtig ist. Manche haben eben nur eine andere Meinung.
    Und da sich Foren zum Diskutieren hervorragend eignen, solltest Du nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, nur weil Du eben nciht alle bekehren konntest.


    P.S.Entweder ich habe es überlesen Tom, ...aber ich glaube da fehlt noch eine Antwort auf folgende Frage:


    Wenn es die Tabelle in der E abgedruckt in der Zeitung gäbe, siehst Du -als jemand der kindgerechtes Training gibt und nicht gewinndenkend ist und im Sinne der Ausbildung aggiert- keine Gefahr dafür, dass viele andere Trainer, die noch nicht so weit sind wie du, hier in ganz alte Muster verfallen? ;)

    Ich sagte ja bereits: Ich bin durchaus gewinnorientiert.
    Und wer behauptet, dass ich schon 'weit' bin? Ich bin das kleinste Licht von allen, aber ich strenge mich furchtbar an, für die Jungs, die ich trainiere, ein guter Trainer zu sein. Ob mir das immer gelingt, wage ich mal zu bezweifeln.


    Mir ist pupsegal, ob und was die Zeitung da so druckt. Die Schreihälse, die Druckmacher, die Unverbesserlichen und auch die Leistungsorientierten in einer F-Jgd ;) ,
    alle die wirst Du nicht ändern, zumindest nicht so.


    Ansonsten warte ich immer noch darauf, dass mir jemand schlüssig erklärt, warum Tabellen in Altersklassen ohne Aufstieg so unverzichtbar sein sollen? Ihr sagt immer nur, dass sie nicht schlimm sind. Sagt mir lieber wozu man sie braucht? Die Kinder brauchen sie jedenfalls nicht und ich als Trainer brauche sie auch nicht.

    Nun, die Gründe hatte ich bereits erwähnt. Seit der E suche ich mir meine Gegner für Freundschaftsspiele auf die Art und Weise aus. Es ist nicht der Weisheit letzter Schluss, aber doch insofern hilfreich, als dass ich meist relativ gleichwertige (also knappes Ergebnis) Gegner finde.
    Das allein finde ich klasse.


    Ich hab im übrigen keine Probleme mit tabellengeilen Eltern. Und meine Jungs interessieren sich auch nicht wirklich dafür.
    Allerdings ist das auf Turnieren gänzlich anders. Da fragen sie häufig, wie sie gerade stehen.


    Btw, Ranwie, wie macht ihr das auf Turnieren? Fahrt ihr vor der Siegerehrung nach Hause?

    Wenn Du, Tom, nicht nach Leistung einteilst, würde mich interessieren, wie bei Euch die Mannschaften gebildet werden?

    Nun, man urteilt immer aufgrund seiner eigenen Situation.


    Wir sind ein Dorfverein, der eben nicht, wie in vielen Städten üblich, andere Vereine um sich herum wähnt.
    Es gibt also weit und breit nur uns ;)


    Meine Erfahrung ist, dass Kinder aus einzelnen Ortsteilen ganze Mannschaften stellen. Die gehen zusammen zur Schule und verbringen auch einen Großteil ihrer Freizeit miteinander. Das allein ist für mich Grund genug, es in jungen Jahren nicht zu ändern.


    Da stelle ich mir folgendes Gespräch vor:
    Tja, lieber Max, dein Freund Maik, mit dem du seit den Bambini zusammen spielst, muss leider das Team verlassen und zur F2 gehen. Komm, ist doch nicht so schlimm. Du siehst ihn doch noch in der Schule. Du musst wissen, wenn der Maik weg ist, dann sind wir viel besser. Ist doch klasse, oder?


    Na klar 'fressen' das manche F-Spieler klaglos und ohne Probleme. Aber manche eben nicht.


    Begriffe wie Homogenität und Leistung sind in einer F-Jgd m.E. völlig unangebracht. Wir sind im Breitensport tätig. Unsere Aufgabe ist es, den KIndern eine sportliche Heimat zu bieten. Back to the roots. That's it.

    Wenn es die Tabelle in der E abgedruckt in der Zeitung gäbe, siehst Du -als jemand der kindgerechtes Training gibt und nicht gewinndenkend ist und im Sinne der Ausbildung aggiert- keine Gefahr dafür, dass viele andere Trainer, die noch nicht so weit sind wie du, hier in ganz alte Muster verfallen?

    Hey Andre, hab ich jemals gesagt, ich wäre nicht'gewinndenkend'?
    Hör mal, klar will ich gewinnen. Genau wie Du. Genau wie jeder andere Trainer, den ich kenne.


    Was meinst Du mit 'viele andere Trainer'? Es gibt sie sicherlich, die Bösen, die nicht kindgerecht agierenden, aber es sind wenige. Sie fallen eben nur ob ihres
    Verhaltens eher auf als ein Leisetreter.




    Zudem ist es dir bei der Auswahl des Gegners nicht möglich, den Staffelleiter anzurufen, damit er dir ein paar Einschätzungen macht?

    Nope, der Junge hat genug zu tun. Außerdem bilde ich mir gern ein eigenes Urteil.
    Und warum auch, es gibt ja Tabellen ;)

    Mir wäre es völlig egal wie gut der Freundschaftsspielpartner ist.

    Ich glaub dir ja Vieles, aber nicht alles.
    Auch der liebe Andre würde versuchen, seine Jungs zu schützen und sie eben nicht, weil es ihm egal ist, 12:0 verlieren lassen. Oder irre ich mich?


    Manche Kinder müssen zu ihrem Glück gezwungen werden.. ;)


    Nein, im Ernst, Einteilung nach Leistung deshalb, weil ansonsten keine homogenen Mannschaften entstehen und kein sinnvolles Training möglich ist.

    Nee, schon klar. Jeder wie er meint und kann. Das einzige Glück, zu dem Du sie zwingst, ist dein persönliches Glück


    Ich sehe absolut 0 (in Worten Null) Gründe, warum man diese Lütten nach Leistung einteilen sollte.


    Und inwieweit ein, wie sagtest Du so schön, homogenes Training in einer Bambini-Truppe und F-Jgd überhaupt erforderlich ist, lass ich mal dahin gestellt.
    Trainiere ganzheitlich, lass die Freunde zusammen und Du wirst sehen, dass das schon klappt.


    Eine Einteilung nach Leistung (in diesem Alter) bringt eine entsprechende Erwartung bei Trainern und Eltern mit sich. Also Leistungsdruck. Das kannst Du in so ziemlich jedem von Andres 1000 Threads zu dem Thema nachlesen.