Beiträge von Tom Bombadil

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    Könnte sicherlich funktionieren.
    Allerdings hebt sich dieses System nicht wirklich vom S/S ab und die Frage der Machbarkeit bleibt.
    Egal was Du machst, es erfordert schnelle Reaktionszeiten bei den Kreisen und den Vereinen.
    Wenn ich da allein an meinen Verein denke... ?(


    eigentlich schade, weil sehr interessant.

    dem Bild nach zu urteilen, gehört Andre noch zur alten Schule. Ich auch, vertrete auch vollkommen
    seine Ansicht

    Hallo Günter,
    erstmal willkommen im Club. Bist ja noch recht neu hier.


    Als ich dein Statement las, bekam ich so leichte Beklemmungen. Mir fehlte in deiner Auflistung der disziplinarischen Maßnamen noch der saubere Haarschnitt ;)
    Ich hatte früher auch so einen Trainer, der extremen Wert auf Einhaltung von Regeln legte. Klar, haben wir das alle gemacht, aber glaub mir, nicht allzu gerne.
    Wir wollten ja spielen und hätten sonst auf der Bank geschmort.


    Was klare Richtlinien und gegenseitiger Respekt im Jugendfußball angeht, ich glaube, da sind wir d'accord.


    Aber Zwangsbegrüßen und Verabschieden möchte ich von meinen Jungs nicht. Das sollen sie freiwillig machen oder lassen. Bei letzterem frage ich mich natürlich wieso.
    Disziplin kann man auch übertreiben. Aber villeicht klappt das ja bei euch. Ist keine persönliche Kritik.
    Leider weiß ich bis heute nicht, was ein in die Hose gestopftes Trikot zu Erziehung und Wertevermittlung beiträgt.
    Oder spielt man dadurch besser Fußball? ;)

    So eine Fairplayliga funktioniert, wenn alle sich einig sind.


    Hatte sowas ähnliches für unser diesjähriges F- und E-Turnier vereinsintern vorgeschlagen:

    • Schweizer System
    • mit einem Fairplay-Team (aus verschiedenen Mannschaften)
    • ohne Schiris

    Punkt 1 und 2 fanden absolute Anerkennung. So werden wir es also machen.


    Ohne Schiris traute sich keiner der anwesenden Trainer zu spielen. Schade eigentlich...

    Eine Möglichkeit wäre sicherlich, wenn man die Mannschaften vor der Saison durchnummeriert. Am ersten Spieltag haben alle ungeraden Mannschaften Heimrecht und am zweiten Spieltag die geraden Mannschaften

    Hm, und was ist, wenn zwei ungerade Teams gegeneinander spielen, weil die Tabelle es so will?
    Irgendwie muss das doch zu lösen sein. ?(

    Man kann so auch keine Spiele mehr frühzeitig verlegen, weil man gar nicht weiß gegen wen man spielt.

    Guter Punkt. Allerdings werden die Spieltage im Voraus festgelegt. Jeder kennt die Samstage, an denen gespielt wird. Und jeden Samstagabend sehe ich im Netz,
    wohin die Reise am nächsten Wochenende geht.


    Aber Du hast natürlcih Recht. Dieses System setzt auf Flexibilität in den Vereinen. Wenn Du da irgendwo ne Schlaftablette hast, dann wird's schwierig. Obgleich das auch bei unserem gegenwärtigen System der Fall ist.

    Hallo zusammen,


    wir hatten diverse Themen in der jüngeren Vergangenheit bis zum, sagen wir mal, Abwinken diskutiert.
    Zum einen war das 'die Forderung, Tabellen in den Bereichen G-E abzuschaffen' und zum anderen das viel gelobte Schweizer System.


    So, was ist nun also naheliegender, als beides zu kombinieren?


    Man nehme einen Fußballkreis. In diesem befinden sich...na...40-60 Mannschaften (E-Jugend alt und jung).
    Der Staffelleiter legt vor der Saison die Anzahl der Spielrunden fest. Sagen wir 20 für die ganze Saison.


    Was passiert nun? Die Spiele der 1. Runde werden ausgelost. Anschließend greift nur noch das Schweizer System(hoffe, jeder hier weiß, wie es geht)


    Vorteile:

    • sehr homogene Paarungen
    • keine extrem hohen Spielergebnisse
    • keine offizielle Tabelle, außer beim Staffelleiter
    • weniger Druck für die Trainer
    • mehr Mut zur Rotation
    • eine starke Mannschaft aus einem jungen Jahrgang wird gegen ältere Teams spielen und umgekehrt

    Nachteile: Ich sehe keine. Vielleicht guck ich ja nicht richtig hin ;)


    Man könnte sowas sogar in der D-Jgd spielen, und zwar auf Kreisniveau. Die Leistungsklasse bleibe davon unberührt.


    So, genug gesponnen. Wenn ich meinen Staffelleiter mal treffen sollte, werde ich das mit ihm besprechen.


    Und jetzt...zereisst mich

    Hätten diese Jugendlichen, von denen ich erzählte, von ihren Eltern mal was an die Latten bekommen, als es darum ging, sich als Elternteil in der Frage durchzusetzen, ob man nun um 12.oo Uhr oder zum Frühstück mit 15 Jahren zu Hause ist, ...dann gäbe es vermutlich das ganze Thema nicht.

    Oder sie hätte dadurch gelernt, dass 'etwas an die Latte geben' eine geeignete Möglichkeit ist, sich durchzusetzen.


    Ich sehe es im Prinzip genauso. Der Verstand sollte die Emotionen im Zaum halten. Nur manchmal klappt das eben nicht.
    Aber auch wenn ich genauso denke, so muss ich nicht so handeln. Ein Erwachsener sollte immer noch Vorbild sein für einen Jugendlichen.

    Und jetzt kommt der Hammer die Eltern des Jungen haben Anzeige wegen Körperverletzung gestellt.

    Das Anfassen eines Spielers ist natürlich ein NoGo. Keine Frage. Aber der Hang zum Überreagieren nimmt immer mehr US-Züge an.
    Sehr peinlich.


    Der Junge nimmt sich wichtiger, als er ist. Pubertät eben. Aber der Vater ist die typische 'Ich-kenne-meine-Rechte-und-hab-ne-Rechtsschutzversicherung-Pfeife'.
    Wegen sowas sind unsere Gerichte überlastet.

    Ich empfinde das Erstellen eines festen Trainingsplans als unnötige Zeitverschwendung, unflexibel und ehrlich gesagt auch als "wichtigmacherei", sorry.

    Nun, das ist aber jetzt nicht ganz fair, lieber Andre. Du tust die Sache etwas 'von' oben ab.
    So lernt man es nun mal auf den Lizenslehrgängen.
    Das heißt nicht, dass ich mich wichtig machen möchte, nur weil ich den Schwerpunktplan ebenfalls verwende.


    ich lasse mir aber immer ein Stückchen davon frei, damit ich der Situation entsprechend reagieren kann.



    Ich kenne die Ziele einer D


    http://www.training-wissen.dfb.de/index.php?id=508129


    und mehr brauche nicht zu wissen.

    hmmmmm, das ist eine Pauschalaussage, die ich von dir nicht erwartet hätte.

    Mist, hab gerade erst Chris' alten Beitrag gelesen.
    Fand diesen sehr interessant bis einleuchtend.


    Auf der anderen Seite frage ich mich, was mit einem Ronaldino bei Bauern München passieren würde.
    Wäre er dort ein schlechterer Spieler, weil er weniger Zeit mit dem Ball und mehr ohne verbringen würde?


    Was ist mit den Millionen Läufern in diesem unserem Land ;)
    Die stärken doch ihren Körper und ihren Kreislauf, oder nicht? Laufen kann also nicht schlecht sein. Vielleicht nicht so förderlich für den Fußball, wie
    wir uns das wünschen.
    Welcher spanische Konditionscoach sagt denn, dass Jugenliche auch so trainiert werden können, wie diese Profis?


    Naja, und der Felix hat eben nur Hausmannskost in seinen Reihen. Also fördert er das, wofür der deutsche Fußball auch zum Teil steht:
    Kämpfen bis zum Umfallen. Je nach dem, was zuerst eintritt 8|

    Interessantes Thema, bei dem keiner so recht weiß, ob das, was er glaubt, auch Fakt ist.


    Und auch ich gehöre zu denen, die nur glauben... :(


    Andre, was spricht dagegen, dass Lauftraining nicht auch beim Fußball unterstützt? Auch ich geh Laufen und trete unter Meinesgleichen 1x in der Woche gegen den Ball. Du hast Recht, wenn Du sagst, dass das Laufen nicht die Kondition bringt, die Du beim Kicken brauchst.
    Jedoch behaupte ich einfach mal, dass es mir eine für mein hohes Alter ganz passable Grundkondition bringt. Und zwar immer dann, wenn ich nicht den Ball habe und z.B. Passwege öffne.


    manne, also meine Jungs sind Couch-Potatoes, die eben nicht so Groß werden, wie wir. Ich stelle immer wieder fest, dass, verglichen mit manch anderem Team, meinen Jungs doch erheblich früher die Luft ausgeht.


    Nein, bei mir gibt's kein Konditionstraining. Alles nur mit Ball, wie es sich für eine E gehört ^^
    Außerdem ist mir die Trainingszeit viel zu schade für sowas.


    Jedoch, was ich mir für die D vorstelle, ist ein freiwilliges Lauftraining 1x pro Woche mit anschließendem lockeren Kicken.
    Nein, ich bin nicht so naiv zu glauben, dass 100% der Jungs mitmachen. Schon gar nicht, wenn es regnet.
    Laufen heißt auch nicht bis zum Umfallen klotzen. Man kann das auch ein bisschen netter gestalten. Pausen zwischendurch. Mit den Jungs sprechen. Vielleicht ein paar Spiele, ein bisschen Teambuilding eben. Und das alles im Wald nebenan. Ob's klappt? Keine Ahnung. Ich werde es versuchen.

    Na wat ham wa dann hier für nen schönen Faden.
    Und die üblichen Verdächtigen sind auch wieder dabei ;)


    Meine Meinung? Na gut, wenn ihr sie dann unbedingt lesen wollt:


    Sperren für Bambini sind ja wohl vööööööllig daneben. Wer ist denn auf so einen Schwachsinn gekommen?


    Hier und da hab ich das Wort 'Planungssicherheit' gelesen. Muhaaaa, wat soll datt dann bei den Minis?
    Wenn Familien umziehen, dann ist das eben so. Ich kann doch nicht ernsthaft erwarten, dass der Papa seinen neuen Job so legt, dass die Wartezeit
    seines Sohnis möglichst kurz ist.


    Wir können doch kein Kind zwingen bei uns zu bleiben. Wer gehen will, geht eben. Ich würde mir dann allerdings verstärkt Gedanken machen, was ich
    zu dieser Entscheidung beigetragen habe, sprich falsch gemacht habe.

    Eher habe ich mich unwohl gefühlt,wenn wir extrem stärker waren. Die anderen Kinder taten mir schon leid.Und meinen tat es nicht gut

    Das ist das schöne an Frauen. Während wir Deppen uns über die Pros und Cons des Dribbels in der Abwehr unterhalten, sieht Andrai auch die soziale Komponente.
    Finde ich gut.
    Aber wahrscheinlich meint Mattes das gar nicht so böse.
    Und wer hat schon Spaß daran, wenn Gegner auseinander genommen werden?
    Vielmehr müsste man sich die Frage stellen, ob man sich in der richtigen Gruppe befindet.

    Tom, ...nun fängt eigentlich die alte Diskussion wieder an. Neben Mattes wäre ich dann der Zweite, der das so akzeptieren würde, dass die Spieler in der Abwehr dribbeln, statt das Passen zu fordern....ich spreche von einer F

    Hey Andre,


    Tömchen is gut. :D
    Nee, keine Sorge. keine neue Grundsatzdiskussion.


    Jedoch, Mattes und ich sprechen von einer E.
    Insofern...

    Es ist mir sehr wichtig, das kein Ball unkontrolliert nach vorne geschlagen wird. Die Kinder entwickeln sich übrigens hervorragend.

    Na, da sind wir zwei ja einer Meinung. Letzteres ist besonders schön.



    Meine Kinder dürfen, ja sollen sogar ganz bewusst in der Abwehr dribbeln. Ganz wichtig dabei: Ich sage den Jungs immer, das sie Fehler machen dürfen, und ich es ihnen nicht übel nehme, wenn mal ein Dribbling schief geht und wir dann ein Tor kassieren sollten.

    Mattes, alter Forumsgenosse, ich hab ja schon viel gehört. Gerade hier im Forum :D
    Aaaaaaaber, dass ein Trainer seine Spieler ganz bewusst dazu animiert, in der Abwehr zu dribbeln, halte ich für, sagen wir mal, eine Ausnahme.
    Wenn Du gut damit fährst. Super.

    Aber in der E-Jugend geht es um die spielerische Entwicklung der Kinder. Spieler, die in der Lage sind, den Ball auch unter Druck gezielt nach vorne zu spielen, sind auf lange Sicht die wesentlich besseren Fussballer.

    Große Worte, lieber Mattes ;)


    Wenn ich mich recht erinnere, dann hatte ich geschrieben, dass ich Dribblings in der Abwehr eher nicht sehen möchte. Natürlich weiß ich, dass es sich nicht immer verhindern lässt.


    Da muss ich widersprechen. Auch und gerade in der Abwehr müssen die Kinder lernen, sich durchzusetzen und den Ball gezielt zum Mitspieler passen. Dazu müssen die Kinder natürlich auch in der Abwehr 1-1 Zweikämpfe bestreiten, weil nicht immer ein Mitspieler freisteht.

    Darfst Du, darfst Du.
    Hm, lass mich mal kurz überlegen, was ich so meinen Jungs sage, wenn sie in der Abwehr spielen.
    Richtig, ich sage ihnen, dass sie vorne möglichst viele Tore schießen sollen. Nochmal ;)

    Dank Zw3rg hab ich's dann doch verstanden.


    Für mich sind folgende Vorteile entscheidend, es bei unserem Turnier mit dem Schweizer System zu versuchen:


    • nur eine einzige Gruppe
    • unabhängig von der Anzahl der teilnehmenden Teams kann ich die Anzahl der Spiele (Runden) sehr gut planen (s. maximale Spieldauer von Junioren)
    • abgesehen von der ersten Runde, schwindet die Wahrscheinlichkeit für schwache Teams auf ein zu starkes Team zu treffen. Und andersherum.
    • relative ausgeglichene Spiele dürften zu erwarten sein
    • auch nach einem schlechten Start kann sich ein Team 'hocharbeiten'
    • mehr Teams können eingeladen werden, dadurch mehr Geld in der Jugendkasse