Beiträge von Keller-Kicker

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    nochmal: Du weisst nie, was die Kinder von diesen "Katastrophentrainern" lernen...


    Tja, was meinst DU denn (anders als die Kids selbst?), was sie da lernen. Ich hatte gestern ein aufschlussreiches Gespräch mit meinem 12-jährigen bzgl. 'autoritären' Trainern. Plötzlich kam er mit seiner Erinnerung an den "Katastrophentrainer", den er mit 6 Jahren zu erdulden hatte: da musste ich eine Extrarunde zur Strafe laufen. da ich zu stark geatmet hatte. Dabei hatte er Tränen in den Augen, wie meine Frau beobachtet - hilflos nicht wissend, was sie tun solle. Ein anderer Junge musste damals ein komplettes Training Rundenlaufen, nachdem er zu irgendwas "Nein" zu sagen gewagt hatte. Und die Eltern bekamen nen Brief vom Vereinsbüro: 2 Wochen Trainingsausschluss wurden verfügt wg. "ungebührlichem Verhalten" - des Kindes. Danach ward es nie mehr beim "KiFu" gesehen... Was hat es wohl gelernt? Ich meine: dieser KiFu ist Riesenmist! Aber natürlich hat nie wer diese Meinung nachgefragt, ich hatte nur beobachtet, wie ehemalige, ältere Spieler diesen Trainer schon nach 4 Wochen nicht mal grüßten... - Ich versuchte auch dagegen vorzugehen, 2 andere sog. Trainer solidarisierten sich mit ihm per Falschaussage, ich böser Mensch habe dies 6-jährigen eingeredet, verleumdne sozial vorbildliche Ehrenämtler, ich bekam ne Strafanzeige plus Schmerzensgeldforderung von .... Euro. Wen ich auch kontaktierte, im DFB, Landesverband, DOSB etc.: man - bezahlte Kräfte - könne sich nicht in vereinsinterne Querelen einmischen! Klar, wozu auch, wenn die eigene Ruhe viel bequemer ist u. unmündige Kinder sich nicht von selbst gegen sadistische Kindertrainer zu wehren wissen, so Schweigen vorherrscht (die Politik spendet eben nur Beifall, wenn ein links o. rechts verortbarer Trainer an den Pranger gestellt wird: Sadisten: egal, interessiert uns nicht!?) - erstmal. Mein Sohn meinte nun, dass er es dem später heimzahlen wolle: wenn er größer sei. Ich konnte es nicht kommentieren, da ich sein Gefühl zu gut verstand -


    Auch er hat offenbar was gelernt: gegen Gewalt gab's im Verein für mich kein Recht, also muss ich selbst per Selbstjustiz o. Faustrecht dafür sorgen, dass auch mal jene bestraft werden, die Strafe wirklich verdienten. Dass er in weiteren 6 Jahren einen alten Mann verprügelt, glaube ich aber nicht: seine innere Wut aber sucht sich längst Ventile, zB in der Schule, wo er gern Lehrer attackiert: mit geschossenen Papierkugeln, frechen Bemerkungen, Stören, weshalb wir schon 2mal zur Schule hin mussten.... Danke, ihr KiFu-Verantwortlichen, für eure Lernerfolge, kann ich da nur zynisch sagen. Der Bruder ist nämlich friedlicher, hatte auch nie so prägende Einflüsse.



    sitzten die schlimmsten Betonköpfe auch im Vorstand.


    Die hatten bei uns auch alle offenbar ne Maurerausbildung: Null Interesse für nichts außer ihrer 1.Herren, wo sie kein Spiel ausließen, bei Bier, Würstchen, Labern, Intrigieren - oh Sport, du bist u. bleibst im Verein immerdar am schönsten! Und wer das Gegenteil behauptet, der wird nen Kopf kürzer gemacht - dolle!

    als Spieler gibt es schon Möglichkeiten auf die unfaire und zu harte Gangart der Gegenspieler zu reagieren



    sitzten die schlimmsten Betonköpfe auch im Vorstand.



    Wenn man weiß, was das Team erwartet, könnte man meinem zivilen Ungehorsam folgen: ich habe 'mein' Team ja mal gegen nen bekannten Treterverein vom Anstoß weg gleich 3 Eigentore schießen lassen, die anderen kamen so Null zum Zug und an den Ball, verstanden ihre kleingeistige Welt nicht mehr: deren Trainer kam "entsetzt" zu mir, fragte was das soll - ganz einfach, ihr wollt gewinnen, möglichst hoch, dafür kämpfen, unsere Jungs wegtreten, Verluste egal, heute wird es ein hoher Sieg, aber wir erzielen ihn und ihr könnt nur zuschauen, setzt euch am besten gleich auf den Rasen, so in etwa meine bewusst lauten Worte, die alle hörten, die meisten auch verstanden. Leider ließ ich mich dann breitschlagen, normal u. fair weiter zu spielen, da es für die Kids ja besser war. Die Schlagzeile wäre sonst einmalig geworden, ein 100:0 in 60 Minuten war der Plan, danach einige Skandalberichte, ne Diskussion, ob Team gegen unfaire Tretertruppen nicht ein Recht aufs Schießen von Eigentoren haben, um die eigenen Knochen zu schützen - vielleicht brächte das wie innerlich gefrorenes Eis den Beton vieler Köpfe zum Platzen - leider vergab ich diese Chance, da die Kids nunmal doch lieber spielen wollten... 8o

    viel in praktisch allen Spielern zu bewegen, sie so auch als Team zusammenwachsen (nicht: 'heranbilden'! - wie man ja gern meint)zu lassen verstehen. Solche Trainer sind äußerst selten, in der Jugend fast kaum einmal längere Zeit anzutreffen, so meine 11-jährige Erfahrung. So gilt umgekehrt: es ist für Kinder fast immer besser, ohne sog. Trainer zu spielen und zu trainieren. So benötigen über früheren 'Straßenfußball' hinaus nur einen Betreuer, der in Situationen des Streits o.ä. moderat zu vermitteln weiß, das Spiel in Fluss hält, mehr nicht. Wieso? Kinder können alles von selbst erlernen, nur trauen die Möchte-gern-Großen ihnen dies am liebsten gar nicht mehr zu, da sie selbst diese Gabe längst verlernt haben. Der Trainer also, der es optimal versteht, sich selbst in Training u. erst Recht im Spiel abzuschaffen, zurückzunehmen, der ist in aller Regel der beste - aber äußerst selten! ;) :(


    PS: Wie man testet, ob man selbst ein guter Trainer ist? Nicht direkt fragen, in die Augen schauen: leuchten sie oft vor Begeisterung? Keinen Druck machen o. Disziplin fordern: kommen trotzdem alle stets zum Training, wollen noch mehr? Andere Trainer als Alternativen zulassen, als besser empfehlen: protestieren die Kinder, wollen sie nur ihren Trainer als den besten, den sie sich vorstellen wollen u. können? Erzählen sie anderen Kids von sich aus, wie prima ihr Trainer sei, dass sie ihn lieben? Dann muss man gut sein....

    guenter: Keine Sorge, wir sind weit entfernt u. unsere beiden Söhne sind grad sehr im Zweifel, weiter in diesem Fußball mitmachen zu wollen - der eine spielt lieber Gitarre, der andere fing mit Tennis an. Ich hoffe, sie hören wie ich schon seit 1,5 Jahren auf, dann gehe ich garantiert nie mehr hin, hake diesen Fußball wie früher in meiner Kindheit so viele Eltern wie die meinen als Proletensport ab, dann ist er nurmehr für sich selbst das Problem - leider ist er zu dem wieder verkommen, als was er früher galt, aller TV-Inszenierung zum Trotz, der die meisten als sog. Fans noch folgen. Die FPL ist bei uns auch nie angekommen, schützt per se nur kosmetisch kleine Kinder statt mal echt zu fragen: woraufhin entwickelt sich unser Fußball, um was geht es, was macht Spieler wirklich stark bzw. sollte es: Treten, Bolzen, Schreien, defensives Mauern - oder echt intelligentes, dh auf menschliche statt tierhafte Weise im Team kreatives Zs-Spielen?


    PS: Schon Deissler wusste, dass die echten Fußballer gegen die Brutalos, die den rechten Sport kaputtmachen, keine Chance haben, da das System schon früh darauf abzielt - lies mal sein Buch! Leider sind echt faire Sportler unterlegen, werden so zur Minderheit: da sie eben immer früher resignieren, aufhören, zu bloß zuschauenden u. Artikel für sie kaufenden Fans mutieren...

    @Jenny: Härte nimmt schon in jüngsten Jahrgängen immer mehr zu, von außen gefordert, eingesteuert, hat so wg. der Hoheit auch solch unverständiger 'Trainer' übers Teamplay der Kids System: ist dieses nur ein Spatz, wie das? Sachlich haben Ich-, Brüll- o. Gewalttrainer ja per se, per Aufsteller-Posten das System stets hinter sich, wie da gegen sie argumentieren: die lachen eben nur!


    Was lächerlich sei, sollte jeder eigenverantwortlich mit sich situativ ausmachen, sich nicht von all den anderen Kopfnickern abnehmen lassen, wenn er Meinung, Ich-Status o. eine eigene Sicht für sich beansprucht. Was ist dies sonst wert, wenn man relativ untätig bleibt, nur wie alle von außen ins Spiel rein schreit statt sich reell einzumischen? Es passiert nichts, beruhigt nur das eigene Innenleben: doch Trainerfrau scheint sich damit nicht zufrieden geben zu wollen - daher der Rat: es gibt nichts Gutes, außer man tut es! Wie andere dies nachher bewerten, muss da gleichgültig sein - außer das oben erwähnte eigene Kind! Es ist zu bedenken, wie es dies sieht, zumal mit 13, was für Folgen - negativ wie positiv - Elternverhalten für es hätte etc., ob man es dahin erziehen will, dass jeder eilig sich selbst peinlich wird, wenn er aus Herdentrieb o. Üblichen ausschert: pro Fairplay, konkret, direkt, persönlich...


    All dies muss jeder für sich selbst entscheiden, sollte aber nach dem Warum :) unser KiFu-System bestraft die Falschen, hat darin eben 'System'? Dann mach kaputt, was Kinder kaputt macht, in ihrer spielerisch-sozial-offenen Intelligenz: dies System zu ihrem Nachteil, Schmerz, Verderb...) weniger andere, sondern sich fragen. Klar, die Mutter stünde dümmer da als ihr Mann, der Trainer - 99% würden evtl. aus Unreife lachen: und diese Vorstellung lähmt schon vorab im Kopf! Aber ich zB hätte höchsten Respekt vor ihr - da ist an jedem selbst zu entscheiden, wer ihm wichtiger ist: die 99% Lemminge o. der eine, der ausschert, Rückgrat zeigt - und sei dieser Eine nur man je selbst. Wie gesagt: ich hab dies oft getan, nie bereut, aber das viele Einstecken tut schon auch weh, insbesondere, wo eigene Kinder die Zeche bezahlen (hinterrückses Rausekeln), es nicht verstehen, als peinlich befinden, sich ab- u. der Herde zuwenden: da sie eben jenes Rückgrat o. im Gewissen sich abzulegende Rechenschaft noch gar nicht in sich spüren können ;)


    PS: Das wesentlichere Problem ist doch, dass der, der solch Brutalo-Spiele abbricht, nicht mal nen Zeigefinger für sich hat, ohnmächtig ist UND noch verfolgt würde von der system-eigenen Privat-Justiz: da das System die Falschen unter Strafe stellt, diese Brutalität so schützt. Egal wie hoch die Strafe für einen Spielabbruch oä wäre: die Symbolpolitik entscheidet hier über das allseitige Gefühl, was recht u. fair sei: brutale Fouls sind ok, sofern ein blinder o. eben pro Gewalt parteiischer Schiri nicht pfeift, sich dagegen zu wehren, körperliche Unversehrtheit von Kindern zu schützen, echtes Fairplay, das ist Unrecht, da der bestimmt, der allen anderen obenauf vorgesetzt wurde: Nachfragen, gar Protest o. nur der Gewalt ausweichen sind tabu.... X(

    die Frage: was hielt dich vor mehr Zivilcourage ab als nur etwas rumzuschreien, was eben nutzlos bleibt? Jeder könnte einfach auf den Platz gehen, so das Spiel stören, für eine Unterbrechung sorgen u. die gewaltsame Eigengesetzlichkeit des sog. Vereinslebens durchbrechen: man wird dich des Feldes verweisen wollen, du könntest dennoch bleiben. Dann könnte man die Polizei holen, du könntest dich auf "Gefahr im Verzuge", grob fahrlässig unterlassene Hilfeleistung etc. berufen, wenn diese wg. "Hausfriedensbruch" käme, parallel die Presse anrufen - ein viel Aufmerksamkeit erregender Skandal wäre den Verursachern gewiss u. dir würde am Ende garantiert nichts passieren... So etwas wünschte ich mir, aber ich weiß, dass es extrem schwer ist, zu viel Mut kostet, sich so zu exponieren, quasi allein auf der Straße gegen die Regierung zu protestieren. Dann müsste man eben andere animieren, mitzumachen, um ein privatives Rechtssystem auszuhebeln, dass diese Form der Gewalt gegen Kinder positiv sanktioniert, vor Protest per Strafe gegen Zivilcourage schützt - dies ist auch jenseits des sog. Vereinsleben klar geregelt u. völlig egal, wie in ihm "Kinder" nach Gusto definiert werden sollen. Was hast du zu verlieren, du könntest sogar langfristig zu einer Art Heldin werden, die gegen Unrecht aufstand? Oder waren die brutalen Fouls, das Weinen eher subjektive Einbildung statt real? Es gibt nichts Gutes, außer man tut es - da man sonst Ausflüchte sucht, ohne Überzeugung ist etc. -


    Kann man aber Gewalt mit Gewalt besiegen, wie hier von Trainern vorgeschlagen, praktiziert? Gibt's gute u. schlechte Aufforderungen durch Trainer zu Gewalt o. ist jede wenig vorbildhaft? Wo wären die Grenzen? In Unwissen o. Fehlen von Mut bzgl. Deeskalation "kodiert" als pädagogisch tätig Verantwortlicher quasi zum Zurücktreten/-schlagen aufzufordern - das ist doch erschreckend, aber ok: auch oft von mir bei Kodewörter wie "Drauf" vermutet bzw. erlebt. Nur gab es nachher nie ein Trainer so offen zu. Wie gesagt: die Polizei rät jedem Bürger in entsprechenden Kursen zum Einschreiten (so gewaltlos möglich), sonst Weggehen, Ausweichen, um so zu beruhigen statt weiter per Austeilen aufzuheizen - nur lässt das KiFu-System genau dies nicht zu, bestraft den, der deeskalierend tätig würde. Plädoyer für Gewaltspiralen als Gegenhalten - das zeigt, wie absurd unsportlich o. unsozial unser KiFu seitens vieler Trainer als Inaktiver (die ja schmerzfrei vom Jenseits des Platzes alles autoritativ einsteuern) in seinen ideologischen Grundfesten de facto ist, leider. Sicher, dagegen einzuschreiten tu auch weh, ich weiß es aus Erfahrung: man wird alsbald zur Unperson, gemobbt, isoliert u. merkt: all das Miteinander ist oft nur hohl, falsch, Blase, Fake - arme Kinder in Deutschland, sie sind uns in Wahrheit kaum was wert, in vielen Köpfen - auch jenseits des Fußballs natürlich, etwa auf die Funktion der Rentenabsicherung o.a. Projektionen - als unser 'Unterbau' in ihrem eigenen Lebe-Wesen reduziert!!! :(

    Mit geht es oft ähnlich: man sollte vielmehr dies 'Kind' beim Namen nennen! Stehst du allein da, erscheinst du isoliert, im Vergleich zu denen, die das Sagen haben: Schiri, Trainer, 'Mannsbilder' - ohnmächtig, aber: es ist zumindest dein Kind! Du könntest einfach auf den Platz gehen, es holen u. nach Hause fahren: nur wird dann vermutlich es als Weichei, Muttersöhnchen o.ä. diffamiert, falls nicht alle im u. als Team zusammenstehen, dies Zeichensetzen begrüßen. Ich selbst wollte mal als Trainer mit gesamter Mannschaft nach Hause fahren, doch wen hätte das dolle DFB-System dann bestraft: mich u. unser Team, nicht die im Grunde mutwilligen Körperverletzer! Muss, soll so Kinder-Fußball sein u. bleiben? Offenbar will man in den Führungsspitzen Gleichgültigkeit heranzüchten, also genau dies, wenn man die bestraft, die sich vor gedemütigte, verletzte u. erniedrigte Kinder stellen. Dies habe ich immer wieder in 11 Jahren so erfahren müssen, leider. Besser wäre es also, wenn eure gesamte Elternschaft den Platz stürmt und so demonstriert: unsere Kinder sind kein Freiwild in einem z.Z. abartigen System, das sie, ihre Unversehrtheit nicht immer obenan stellt. Doch dies braucht offenbar viel Mut: obwohl es im Grunde so einfach wäre, habe ich es noch nie erlebt u. selbst nie zu initiieren geschafft. Sollte ein erwachsener Trainer o. Elternteile aktiv zu Körperverletzung und Gewalt auffordern, könnte mal wer Strafanzeige stellen, dies dann der Presse zukommen lassen o.ä. , nur die Erfolgsaussicht? Zwar sind übliche laute Kommandos wie "Geht drauf!", Aggressiv, Druck, macht Druck" o. "Jetzt holt die mal von den Beinen" mitunter als Aufträge zum unlauter Verletzung einkalkulierendem Foul gemeint, nur wie will man dies beweisen? Wichtig: sich nie einschüchtern lassen von denen, die selbst ihre Knochen nicht hinhalten, aber daraufhin arbeiten, dass es auf sie geht, vor allem bei wehrlosen Kindern. Ich kenne Dutzende Jugendliche, die mit ihrem Fußball aufhörten, die Lust verloren, da sie die Treterei und Ringerei zu Recht nicht als ihren Sport sahen.


    Die sog. Verantwortlichen wollen nicht hinsehen, bagatellisieren entschuldigend o. amüsieren sich gar wie pervers Kranke mittels Sprechblasen vom Mädchenpensionat, das ist die Tragödie im Jugendfußball: Daher dir viel Mut u. Rückgrat, mach weiter den Mund auf, um Kinder zu schützen! Vielleicht kapieren es irgendwann mehr Eltern, was ihre Verantwortung in solch Situationen wäre: den Verderbern des KiFu die Rote Karte zu zeigen, am besten lebenslänglich!

    DSV: Lautstärke ist immer relativ, daher kommt sie aufm weiten Platz mitunter vor, ohne aggressiv Druck ausüben zu wollen: dem Wind, der Ferne, der A20, der Unruhe etc. geschuldet. Generell aber gilt: wer laut schreit, hat meist Unrecht o. keine anderen Argumente. Die Schreitherapie lässt zudem grüßen: was mich aber befreit, kann andere (ver-)stören. - Dass hier neuerdings mehr "systemisch" gedacht wird - prima! Viel kann man in "Erfolgreiches Teamcoaching" nachlesen - die Balance liegt als Coaching-Daueraufgabe für Trainer zwischen dem ihr eigentliches Metier darstellendem Trainieren im u. zum Kollektiv (Schwarmintelligenz o. Herdentrieb) wie Individuum auch per Reden (als Silber) - und ihrem weitgehenden Schweigen im Spiel als Gold: um das nun dank Training als harmonisch mögliche Teamplay aufm Platz nicht ichbezüglich zu stören (oft nur um eigene Anspannung, Stress auf Kosten des Teams abzubauen, es so natürlich belastend, gern im faulen Kompromiss zur Tarnung als Schelte von Gegnerattacken, Schieri o.ä., als Hilfe o. Appelle an höhere Mächte inszeniert). Bei mir verfängt nur längst alles Tarnen nicht mehr, wobei ich durchaus weiß: spiegelneuronal kann ein Trainer, Eltern, Fans gar nicht anders als mitzufiebern, sich dann - grad zur spielbezogenen Inaktivität verurteilt Luft zu verschaffen, unbewusst aufzuschreien etc. Umso entscheidender aber langfristig für Spielkultur o. Teamgeist, wie sie nur aufm Platz zu veranlagen sind, dass ein Trainer Ruhe ausstrahlt. Denn per Trainerkopf mit Druck, Gewalt, Zwang erzielte Disziplin reicht eben nie an die echte, die Selbst-Disziplin heran, die verantwortlich wollend Teamgeist trägt, der alle Köpfe befreit, freiwillig wie als frei erlebt wird...


    Den Schaden haben eh stets die kleinsten, schwächsten Glieder in der Kette: daher bemerken Trainer fast nie, was sie anrichten, wenn ihre Lautstärke zB die individuelle, clusterhafte o. kollektive Selbst-Aufmerksamkeit aufm Platz behindert. Fördern tut sie die in aller Regel weniger, überlagert o. erdrückt eher Kommunikativität wie Kreativität der im Team Aktiven. Neu lernen dürfte ich selbst dies erst mit 45 im Individualsport Tennis (wo es auch Doppel, Teams gibt): endlich Ruhe, volles Spüren der eigenen Konzentration u. Kraftquelle von innen her und siehe: man trifft von 10 Bällen 8 genau in den Winkel der Linien, wo man selbst wie die Kinder heute beim Fußball min. 8mal vorbeischießen. Welch Unterschied im Erfolgs- u. Flow-Erleben seiner selbst! Wieso sollte man dies im Team aufgeben: da hier Misserfolg jedes Individuums das Ziel wäre o. da fast alle Trainer nicht verstehen, nie adäquat erlernten, wie sportlich Erfolg reell möglich wird? ;)

    DSV: Lautstärke ist immer relativ, daher kommt sie aufm weiten Platz mitunter vor, ohne aggressiv Druck ausüben zu wollen: dem Wind, der Ferne, der A20, der Unruhe etc. geschuldet. Generell aber gilt: wer laut schreit, hat meist Unrecht o. keine anderen Argumente. Die Schreitherapie lässt zudem grüßen: was mich aber befreit, kann andere (ver-)stören. - Das hier neuerdings mehr "systemisch" gedacht wird - prima! Viel kann man in "Erfolgreiches Teamcoaching" nachlesen - die Balance liegt als Coaching-Daueraufgabe für Trainer zwischen dem ihr eigentliches Metier darstellendem Training im u. zum Kollektiv (Schwarmintelligenz o. Herdentrieb) wie Individuum auch per Reden (als Silber) und ihrem weitgehenden Schweigen im Spiel: um das nun dank Training als harmonisch mögliche Teamplay aufm Platz nicht ichbezüglich zu stören - oft nur um eigene Anspannung, Stress auf Kosten des Teams abzubauen, es so natürlich belastend, gern im faulen Kompromiss zur Tarnung als Schelte von Gegnerattacken, Schieri o.ä., als Hilfe o. Appelle an höhere Mächte inszeniert Bei mir verfängt nur längst alles Tarnen nicht mehr, wobei ich durchaus weiß: spiegelneuronal kann ein Trainer, Eltern, Fans gar nicht anders als mitzufiebern, sich dann - grad zur spielbezogenen Inaktivität verurteilt Luft zu verschaffen, unbewusst aufzuschreien etc. Umso entscheidender aber langfristig für Spielkultur o. Teamgeist, wie sie nur aufm Platz zu veranlagen sind, dass ein Trainer Ruhe ausstrahlt. Denn per Trainerkopf mit Druck, Gewalt, Zwang erzielte Disziplin reicht eben nie an die echte, die Selbst-Disziplin heran, die verantwortlich wollend Teamgeist trägt, der alle Köpfe befreit, freiwillig wie als frei erlebt wird...


    Den Schaden haben eh stets die kleinsten, schwächsten Glieder in der Kette: daher bemerken Trainer fast nie, was sie anrichten, wenn ihre Lautstärke zB die individuelle, clusterhafte o. kollektive Selbst-Aufmerksamkeit aufm Platz behindert. Fördern tut sie die in aller Regel weniger, überlagert o. erdrückt eher Kommunikativität wie Kreativität der im Team Aktiven. Neu lernen dürfte ich selbst dies erst mit 45 im Individualsport Tennis (wo es auch Doppel, Teams gibt): endlich Ruhe, volles Spüren der eigenen Konzentration u. Kraftquelle von innen her und siehe: man trifft von 10 Bällen 8 genau in den Winkel der Linien, wo man selbst wie die Kinder heute beim Fußball min. 8mal vorbeischießen. Welch Unterschied im Erfolgs- u. Flow-Erleben seiner selbst! Wieso sollte man dies im Team aufgeben: da hier Misserfolg jedes Individuums das Ziel wäre o. da fast alle Trainer nicht verstehen, nie adäquat erlernten, wie sportlich Erfolg reell möglich wird? ;)

    @FB: Wollte DSV nicht direkt widersprechen: Weckrufe, Signalworte oä könnten schon mal nötig erscheinen, helfen... Würde mich auch als Vater der Trainerschreierei gern mal verweigern, da es so nervt: Ohropax? Nur wie sollen sich Kinder verweigern? Kein Mensch soll müssen müssen, aber sie ja schon, sonst wären sie sofort draußen - alternativlos! Ergo gehorchen, funktionieren sie unter diesem Druck: Aber offiziell schreibt man sich als Verein dies als soziales Engagement im Ehrenamt zugute? Wieso aber decken fast alle all die "Förderlügen" im KiFu? Trainer, um Selbstbild o. eigene Position nicht zu riskieren, da es sonst i.d.R. ja kein Honorar gibt, Eltern aus Stress wie Gleichgültigkeit gegen die eigenen Kinder, oder auch: aus Angst, negativ aufzufallen, aus der systemisch zugedachten passiv-Rolle zu fallen o. mit Ärger bzw. individueller Diskriminierung gegen das Kind bestraft zu werden, da nunmal meist nur einer die Aufstellungsmacht hat, so das Revier autokratisch beherrschen kann. Es gibt viele Facetten für einen strukturell in etwa jahrhundertalten Stillstand im Vereinsleben, der dazu führt, dass der sog. Kinderfußball mir persönlich in Wahrheit eher als Kinder-Trainerfußball erscheint, wo Druck von oben, vom Großen, vom Mündigen (Lauten) als total normal gilt...


    Grad gestern wieder erlebt: der Gegnertrainer macht nach dem 1:0 15 min vor Schluss für uns den Schieri an, man könne doch nicht alles pfeifen, wobei seine Jungs schon zuvor unter seinen steten lauten Kommentaren wie Drauf! o. Druckmachen! sehr rüde zu Werke gingen (wie mir nachher einzelne Klagen unserer Kids über Tritte, Ellenbogen o. Schläge bestätigten). Ich ermahne ihn, doch den Schiri zu respektieren, der auch nah an der Foulszene dran war statt 30 m entfernt - und was machen unsere Trainer: redet mich namentlich an, ermahnen mich vor allen Kindern - den Brülltrainer als Kollegen solidarisch in Schutz nehmend - Ruhe zu geben, gehen nachher mit dem demonstrativ Arm in Arm. Und wer gewann: der Gegner noch 4:2 - Tore plötzlich am Fließband, da ein Tohuwabohu aufm Platz unter den Kindern ausbrach. Übrigens war der Gegner zu Beginn hochüberlegen, ließ den Ball prima laufen, wurde unter den steten Kommentaren aber immer fahriger, unkonzentrierter, härter, bolzte nurmehr... Für mich kausal klar zu ersehen: der Trainer machte mal wieder das Teamplay aufm Platz kaputt, projiziert wurde dies dann auf einen sehr gut , eher zu wenig denn zu viel pfeifenden Schieri. Erst als allg. Chaos auch bei uns ausbrach, kam sein Team zum Zuge: leider ein Lehrstück...


    Zu erlernen, auf die eigene, innere Stimme zu hören, ist für jeden als Individuum essentiell, grad Heranwachsende! Im Binnenverhältnis des Trainers als Großen, per Aufstellungsmonopol Übermächtigen zu 'seinen' Spielern als Kleinen, bei Kindern zudem Unmündigen, kann Dominanz schnell erdrückend werden, fatal für die Selbst-Entwicklung! Wie wenig es 'das System' in seinen organisatorischen Spitzen kümmert, was hier oft im KiFu angerichtet wird bzw. gar per Professionalisierung für Abhilfe zu sorgen, ist beschämend für alle, die in ihm zu Werke gehen: die einen machen aktiv mit, die anderen schauen passiv weg... Ich weiß, dass solch Ansicht schnell kollektiv als Beleidigung genommen wird, um sodann alles von sich weisen zu können, da danach wieder Ruhe für einen-selbst herrscht, Kinder selbst ihre Rechte eben nie zur Geltung bringen können u. der Ich-Kult gesellschaftlich als normal definiert, entproblematisiert wird: denn als Ich ist man viel schneller konsumptiv auf Vorgaben angewiesen, dem Marketing hörig etc. Dies bedenkt kaum einer, der so gern auf seinem Menschen-Recht als Ich beharrt.* Dies alles im Kopf zu entwirren, ist ungemein schwierig, keine Frage: da ich mal Philosophie studierte, waren mir tiefere Einblicke ins eigene Selbstsein möglich, aber Philosophieren ist heute ebenso wie Geist als Thema die Ausnahme statt Regel. Dies aber ist von den Systemen durchaus so gewollt, um kritische Vermögen zum wahrhafteren Selbst vor allem Erwachen zu blocken, jeden alltäglich einzuschläfern - selbst da, wo man eigentlich doch zwecks Eigennutzen fördern wollen sollte... Nun denn.


    *Bei Kindern, Ureinwohnern (wie aktuell in Ecuador, wo letzte wild lebende Indianer grad platt gemacht werden: für Öl!), Mobbing- o. Mordopfern schaut 'man' aber einfach nur weg: da verendet so zwar die sog. Menschlichkeit ganz schnell, nur: wo dies keiner bemerkte, an ne große Glocke hängt, wo mangels Macht kein Kläger, da auch kein Richter - und alles kann weiter als voll in Ordnung inszeniert, unter Druck gehalten werden. Fußball interessiert mich persönlich da nur am Rande, wg. unserer unter seinen Strukturen leidenden Kids, leider ist es im Wesentlichen ja viel schlimmer um uns als globale u. im Grunde im Selbstbezug ruinöse Gesellschaft bestellt...

    Manche Sichter sind unglaublich beeinflussbar. Durch klar geäußertes Lob an die Spieler kann man manchen auf die Zettel loben. Man sollte die Sichter übrigens unbedingt per Lob an den Spieler darauf hinweisen, dass der Spieler beide Füße benutzt




    Dito! Mein Jüngster hatte sich wg. Fremdtrainer als Feldspieler ins Team gemogelt, obwohl TW. Er fiel natürlich Null auf. Ich kontaktierte dann - als Vater - einen Sichtungstrainer, den ich kannte. Danach wurde unser Sohn nochmal im älteren Jahrgang gesichtet, sollte danach "einsortiert" werden, obwohl die Torwarte schon ausgewählt waren, sprich: einer von den Ausgewählten wäre wieder rausgeflogen. Doch der hatte dann Glück: da unser Sohn in seinem starken Team trainerseits stets ins Tor musste, auch wo es z.T. im gesamten Spiel für Gegner Null Torchancen gab, lehnte er die Offerte nur ab, verweigerte kurz später vorm Spiel dann auch das Anziehen des TW-Trikots (wofür er dann monatelang nur auf der Bank schmoren musste). Hätte der Sichtungstrainer nicht nur auf die Leistung geschaut, auf den Papa gehört, sondern sich dafür interessiert, warum das Talent nicht ins Tor wollte, hätte es gefördert statt zerstört werden können. Aber dies war wohl zuviel Arbeit im Kopf: er will nicht, weg damit u. sauer auf den Vater sein - das hättest du mir vorher sagen müssen... Klar lernt man diesen Förderbetrieb nachher ab, teilt die Einschätzung "DFB-Beamte". Dass der Junge heute längst wieder gern ins Tor wollen würde, nun aber wiederum dies nicht mehr darf, setzt die Geschichte fort - ihn hatte es ja nur angeödet, in Spielen völlig beschäftigungslos zur Passivität verurteilt ne komplette Stunde rumzustehen: was aber nur ich als Vater verstand! Sämtliche Trainer gingen von sich aus u. meinten: wenn wir wollen, dass der Balg ne Stunde dumm im Tor steht, hat er zu gehorchen, das zu tun.


    Mit dieser selbstfixierten Einstellung fördert man talentierte Kinder in ihrer Entwicklung sicher bestens, q.e.d. Einsicht wäre der 1.Schritt zur Systemverbesserung! Ich versuche nun schon seit ca 5 Jahren den Blick vom Trainerkopf weg aufs Ganze auszuweiten: Kinder rein den Mittelpunkt rückend! Aber wer wollte eigene Verfehlungen schon gern einsehen, daraufhin ganze Systeme im Blick korrigieren: dies Interesse kann dann wohl nur ein Vater haben, der bei seinem Kind auch mal nach innen schaut, sein Innenleben statt bloß ne "sichtbar" äußere Hülle (eben als Spielermaterial - diesen Fokus natürlich stets verleugnend) beachtet. Dass ohnedies jeder Mensch andere Ansichten hat, Welt wie Mitmenschen oft grundweg anders bewertet - dies sollte jedem vernünftigen Menschen eh klar sein, ist es im System aber kaum jemand - jeder scheint eitel zu glauben, sein Blick sei das Maß schlechthin, stünde per se über allen anderen, eben den Talenten, über deren Werdegänge der Sichter, nicht die Kids selbst entscheiden sollen. Urteilt bitte selbst - um wen geht es also vorrangig in diesem Betriebssystem wirklich: Kinder o. Trainer... ?( :(


    PS: Ich kann für unsere Kids nur feststellen - dies System allfälliger Eitelkeiten hat unsere Kinder allzu früh wie Müll ein- bzw. aussortiert. Da sie aber kein Abfall sind, ist es eben dieses dies produzierende System, dass bestimmten Leuten soviel Macht über Kinder, ihre sportliche o. motivationale Entwicklung gibt! Der Trainer unseres Jüngsten meinte kürzlich: da lass ich mal den Diktator raushängen - Diktator, diese unfreiwillig offenbarte Selbstbeschreibung passte gut ins System...

    Lautstärke ist kein direktes Synonym für schlecht, aber indirekt stets suboptimal: es sorgt dafür, dass alle aufm Platz, nicht in sich ruhen, weniger Kraft aus sich beziehen können, abgelenkt werden: sie schauen dann nach draußen, werden aus ihrer je eigenen Balance gebracht etc. Natürlich kann ein Signal, der berühmte Weckruf zB, not-wendig erscheinen, falls ihr Teamplay gar nicht funktioniert, alle zB wg. Hitze träge, schlafend zu sein erscheinen, aber man sollte das Kommentieren, Dirigieren, Schelten o.ä. als primäres Sich-produzieren des 12.Mannes, also trainerseits erkennen u. reflektieren können. Die wenigsten Mängel lassen sich von draußen per Lautstärke abstellen, oft erzeugt sie als die einzig wahren Akteure fremdbestimmendes Druckmachen vor allem unkonzentrierte Hektik, auch Härte: schlechtes Spiel...

    "Qualität setzt sich irgendwann durch."


    Dies stimmt im Jugendbereich leider nicht: weil diese Qualität erstmal heranwachsen müsste, nie schon fix u. fertig vorliegt. Dies ist im leistungsbezogen zugespitzten Talentsichten auch Grund-Irrtum: man geht von sich aus statt von Kindern, will letztlich primär den Nutzen für sich, ist derweise subjekthaft interessengeleitet statt Talente als Selbstzweck vs Objekt anzusehen. So sucht man Mini-Stars als Nadel im Heuhaufen getrieben von der Fantasie, als ihr Entdecker mit groß raus zu kommen, findet aber nur die aktuell Besten. Dies gibt natürlich kaum wer zu. Ich beobachte es aber, wo aus dem trainierten Kind später - per Zufall - ein Star wurde: plötzlich gibt es ganz viele, die dies in privater Lebenslüge schon früh erkannt, ihn gefördert haben wollen, damit stolz sich verkaufend hausieren gehen. Sich in diesem Motiv zurückzunehmen kann den Blick dafür befreien, worum es in Wahrheit zu gehen hätte: junge Heranwachsende eben, an die Visionen von späterer, sie über alle anderen stellender Größe o. Güte gar nicht so, wie aktuell praktiziert, herangetragen werden dürften!!


    Das og Vergessen dieses mutmaßlichen Talents ist hier ein treffendes Beispiel, da doch eher frustrieren als schmunzeln lassen sollte, wenn man das Innenleben des vergessenen Talents selbst bedenkt, die Folgen für es: es wird so eben aussortiert, ohne gesehen zu werden, u. nicht gefördert, wie es ihm vom Selbst her zukäme. Ohne Zuspruch Dritter schrumpft es mangels Ermutigung in der Zurückweisung/-setzung zusammen, für äußere Beobachter unmerklich, da eben nie aufs Schild gehoben. Wer also später nie groß herauskommt, den bemerkt man auch nie, bleibt in der 'Masse' der Erfolglosen ohne besonderen Blick: so sind die, die scheitern, bevor sie wahrgenommen wurden, schlicht nur "weg", sie sind in ihrer möglichen Qualität nie aufgetaucht, existieren somit öffentlich gar nicht, nur für jeden Einzelne seine private Tragödie. Von ihnen aber dürfte es mangels Talentfördern in der Breite sehr viel mehr Betroffene geben, als man meint... ;(


    Zutreffend - nur, dass nach meiner 10-jährigen Beobachtung von G-Jugend an bis zum Profi-Fußball dieser 12.Mann vor allem der Trainer war. Wie kommt es, dass er in seiner Rolle - im KiFu zudem meistens ein Papa - so unkritisch sakrosankt fast immer ausgeklammert wird? Hat man so sehr die Normalität verinnerlicht, dass es nahezu ausschließlich an ihm als Taktikfuchs, Animator, Antreiber liege, ob ein Team gewinnt? Woher kommt dieser Mangel an Selbstreflexion im Fußball, einer Sehnsucht nach einem Macher, Teambuilder, Ordnungshüter, lenkend-führenden Positionsinhaber über allen anderen...

    "Qualität setzt sich irgendwann durch."


    Dies stimmt im Jugendbereich leider nicht: weil diese Qualität erstmal heranwachsen müsste, nie schon fix u. fertig vorliegt. Dies ist im leistungsbezogen zugespitzten Talentsichten auch Grund-Irrtum: man geht von sich aus statt von Kindern, will letztlich primär den Nutzen für sich, ist derweise subjekthaft interessengeleitet statt Talente als Selbstzweck vs Objekt anzusehen. So sucht man Mini-Stars als Nadel im Heuhaufen getrieben von der Fantasie, als ihr Entdecker mit groß raus zu kommen, findet aber nur die aktuell Besten. Dies gibt natürlich kaum wer zu. Ich beobachte es aber, wo aus dem trainierten Kind später - per Zufall - ein Star wurde: plötzlich gibt es ganz viele, die dies in privater Lebenslüge schon früh erkannt, ihn gefördert haben wollen, damit stolz sich verkaufend hausieren gehen. Sich in diesem Motiv zurückzunehmen kann den Blick dafür befreien, worum es in Wahrheit zu gehen hätte: junge Heranwachsende eben, an die Visionen von späterer, sie über alle anderen stellender Größe o. Güte gar nicht so, wie aktuell praktiziert, herangetragen werden dürften!!


    Das og Vergessen dieses mutmaßlichen Talents ist hier ein treffendes Beispiel, da doch eher frustrieren als schmunzeln lassen sollte, wenn man das Innenleben des vergessenen Talents selbst bedenkt, die Folgen für es: es wird so eben aussortiert, ohne gesehen zu werden, u. nicht gefördert, wie es ihm vom Selbst her zukäme. Ohne Zuspruch Dritter schrumpft es mangels Ermutigung in der Zurückweisung/-setzung zusammen, für äußere Beobachter unmerklich, da eben nie aufs Schild gehoben. Wer also später nie groß herauskommt, den bemerkt man auch nie, bleibt in der 'Masse' der Erfolglosen ohne besonderen Blick: so sind die, die scheitern, bevor sie wahrgenommen wurden, schlicht nur "weg", sie sind in ihrer möglichen Qualität nie aufgetaucht, existieren somit öffentlich gar nicht, nur für jeden Einzelne seine private Tragödie. Von ihnen aber dürfte es mangels Talentfördern in der Breite sehr viel mehr Betroffene geben, als man meint... ;(


    Zutreffend - nur, dass nach meiner 10-jährigen Beobachtung von G-Jugend an bis zum Profi-Fußball dieser 12.Mann vor allem der Trainer war. Wie kommt es, dass er in seiner Rolle - im KiFu zudem meistens ein Papa - so unkritisch sakrosankt fast immer ausgeklammert wird? Hat man so sehr die Normalität verinnerlicht, dass es nahezu ausschließlich an ihm als Taktikfuchs, Animator, Antreiber liege, ob ein Team gewinnt? Woher kommt dieser Mangel an Selbstreflexion im Fußball, einer Sehnsucht nach einem Macher, Teambuilder, Ordnungshüter, lenkend-führenden Positionsinhaber über allen anderen...

    also lautstärke ist kein synonym dafür, ob das gut ist oder nicht

    Problem ist doch, dass im KiFu fast nur Erwachsene laut zu hören sind, dh er ist erwachsenendominiert, mal nur durch Trainer, mal auch o. sogar nur durch bestimmte einzelne Eltern - ist auch egal. So zeigt sich wem der KiFu gehört, dass sein Name schon ein Riesen-Etikettenschwindel ist. Denn wenige Große, nicht alle Kleine bestimmen, wie er läuft. Und ist es nicht symptomatisch, dass man dies ungleiche Verhältnis zwischen Groß u. Klein trainerseits praktisch nie gern reflektieren mag? Wer beim gegenseitigen Drcukmachen, wo eh einseitiges üblich ist, unterliegt, sich aber noch entwickeln dürfen sollte, ist klar. Daher sollte sich Druckmachen von Groß gegen Klein statt nur der Kleinen untereinander aufm Platz verbieten, vielmehr im Gegenteil: Trainer hätten Druck von den Kids u. auf sich zu nehmen, zB bei Niederlagen: nicht der Peter o. Leo ist dann Schuld, sondern stets zuerst ihr Trainer, da er für alle per se Verantwortung trägt. Dies befreit dann Kids, so dass sie eher heranwachsen in dem, was sie stark machen kann: ihren Potentialen u. Talenten. Nur: wer will dies unter Erwachsenen schon hören, wo fände der Mitstreiter, der die Kids selbst, ihre Nöte u. Sorgen in den Mittelpunkt stellen statt wie alle sonst - Schule, Eltern, Trainer - ständig Druck auf sie ausüben wollte, sich gegenseitig bestätigend, dass dies durchaus positiv zu werten sei? Kaum einer, und das ist das Traurigste in dieser Art üblichen KiFu. Da Kids selbst keine Chance haben, sich mündig zur Wehr zu setzen u. per Gegendruck adäquat zu verteidigen: wie in jedem Erwachsenenteam, wo daher m.E. kaum einer der Kindertrainer zurecht käme, die ich ringsum so beobachte u. die sich eben alle auf dem Rücken der Kids gern groß fühlen:vorherrschend, wo sie dienen sollten, zu dienen ...

    guenter: bei uns war es seinerzeit so, dass unser "Talent" im höheren Jahrgang spielte, die Trainer sich nicht grün waren, er so nicht zum Sparkassencup kam, da sicher auch kein Vermerk der Trainer des Jg-Teams kam. Mir hatte es die irre Idiotie solch einer stets als ganz toll inszenierten Sichtung bewiesen: andere Trainer wollten ihr Talente verstecken u. ließen nur schwächere Kids da auflaufen: Denn Trainer des örtlichen JLZ waren auch stets vor Ort, notierten fleißig, wen sie abwerben wollten. Jeder machte unter der Hand "sein Ding" gemäß seiner Willkür, wie üblich. Gesichtet aber wird nach Leistung vs Talent, letzteres ist die werbliche Mär!


    Und das ganze KiFu-System ist doch primär von Erwachsenen für Erwachsene erstellt: zB ehrgeizgetriebene Überlandfahrten für 10- o 12-jährige wg. diffiziler Leistungsklassen o. Auswahlen - dies dient primär nicht Kids, schadet ihnen: viel NICHT förderlicher Stress, Zeitaufwand, bewegungsloses Rumsitzen statt Trainieren etc., sondern nem Trainerbetrieb so, dass die Köpfe der Kinderteams sich miteinander messen, um Vorrangstellung streiten o. sich abreagieren wollen. Und wer dazu als strukturell bloßer Eltern-Fan nicht nur sich auf Abstand halten lässt, alles mit Ja u. Amen blanko absegnet, gar wahrem Kinderwohl o. Talentsein nachzufragen wagt, der ist schon ganz unten durch, wo ein Trainer-Ich als sich auf seinen Posten bei den Kleinen oft Großes einbildendes "primus inter pares" in der vorgeblich Kindern dienen sollenden Amtsfunktion de facto vorherrschen will/darf vs echt in Teamgeist/play vereintem Miteinander.


    Dabei ginge alles so leicht für die Talente (in allen Kids) viel besser u. freier: sich als Trainer etwas zurücknehmen, mit etwas Geduld auf reelle Selbst-Entwicklung der Kids statt für Trainer sichtbare, nützliche Leistung setzen etc. Vor 12, 13 Jahren ist jedes 'mythische' Aus-Selektieren im Prinzip nicht nur eine Verachtung von Kindern als erst heranwachsend werdenden Persönlichkeiten, sondern auch Unsinn, was die hohe Fluktuation unter den Talenten belegt: tomorrow, a day, that never comes - heisst es für 99%. Alles egal? Warum wohl? Dürfte der Fußball mehr, viele Facetten haben, schön wär's: wie du weißt, wurden alle meine kinderfreundlicher denkenden Initiativen wie die Coolen Kidz von Systemoberen aus Erwachsenen-Missgunst, Konkurrenzangst (obwohl ich damit eh kaum ne Chance, Null Mittel hatte) sabotiert, tabuiert, zerstört - will ich aber nicht alles nochmal aufzählen. Und die letzten Spiele unserer Jungs waren alle geprägt von Schreierei, Dirigieren von außen, Treterei, Bolzerei - so ist der ganz normale KiFu, die Ausnahme ist so die Regel, dass man sie kaum mehr bemerkt, außer es kommt gar noch zu Prügelszenen... :( ;)

    guenter: bei uns war es seinerzeit so, dass unser "Talent" im höheren Jahrgang spielte, die Trainer sich nicht grün waren, er so nicht zum Sparkassencup kam, da sicher auch kein Vermerk der Trainer des Jg-Teams kam. Mir hatte es die irre Idiotie solch einer stets als ganz toll inszenierten Sichtung bewiesen: andere Trainer wollten ihr Talente verstecken u. ließen nur schwächere Kids da auflaufen: Denn Trainer des örtlichen JLZ waren auch stets vor Ort, notierten fleißig, wen sie abwerben wollten. Jeder machte unter der Hand "sein Ding" gemäß seiner Willkür, wie üblich....


    Und das ganze KiFu-System ist doch primär von Erwachsenen für Erwachsene erstellt: zB ehrgeizgetriebene Überlandfahrten für 10- o 12-jährige wg. diffiziler Leistungsklassen o. Auswahlen - dies dient primär nicht Kids, schadet ihnen: viel NICHT förderlicher Stress, Zeitaufwand, bewegungsloses Rumsitzen statt Trainieren etc., sondern nem Trainerbetrieb so, dass die Köpfe der Kinderteams sich miteinander messen, um Vorrangstellung streiten o. sich abreagieren wollen. Und wer dazu als strukturell bloßer Eltern-Fan nicht nur sich auf Abstand halten lässt, alles mit Ja u. Amen blanko absegnet, gar wahrem Kinderwohl o. Talentsein nachzufragen wagt, der ist schon ganz unten durch, wo ein Trainer-Ich als sich auf seinen Posten bei den Kleinen oft Großes einbildendes "primus inter pares" in der vorgeblich Kindern dienen sollenden Amtsfunktion de facto vorherrschen will, darf vs echt in Teamgeist/play vereintem Miteinander... Dabei ginge alles so leicht für die Talente (in allen Kids) viel besser u. freier: sich als Trainer etwas zurücknehmen, mit etwas Geduld auf reelle Selbst-Entwicklung der Kids statt für Trainer sichtbare, nützliche Leistung setzen etc. Vor 12, 13 Jahren ist jedes 'mythische' Aus-Selektieren im Prinzip nicht nur eine Verachtung von Kindern als erst heranwachsend werdenden Persönlichkeiten, sondern auch Unsinn, was die hohe Fluktuation unter den Talenten belegt: tomorrow, a day, that never comes - heisst es für 99%. Alles egal? Warum wohl? Dürfte der Fußball mehr, viele Facetten haben, schön wär's: wie du weißt, wurden alle meine kinderfreundlicher denkenden Initiativen wie die Coolen Kidz von Systemoberen aus Erwachsenen-Missgunst, Konkurrenzangst (obwohl ich damit eh kaum ne Chance, Null Mittel hatte) sabotiert, tabuiert, zerstört - will ich aber nicht alles nochmal aufzählen. Und die letzten Spiele unserer Jungs waren alle geprägt von Schreierei, Dirigieren von außen, Treterei, Bolzerei - so ist der ganz normale KiFu, die Ausnahme ist so die Regel, dass man sie kaum mehr bemerkt, außer es kommt gar noch zu Prügelszenen... :( ;)

    Danke GC, du bestätigst erneut meine - aus jahrelanger Erfahrung erwachsenen - "Vorurteile": Das Maß bei diesem Sichten sind es vorgegebende Passive jenseits des Platzes, die erwachsenen Sichter, ihr Ego (im Schulterklopfer-Ringelreihezirkus, sorry für meine zynische Vernunft), nicht die Aktiven, die jugendlichen Gesichteten, etwa ihr Teamspirit (vs bloße Robustheit/Physis/Technik). Dies ist zwar ne grundverkehrte Welt des Regelns von Oben und Unten, aber schließlich sind das im DFB-Lizenzsystem alles 'verbeamtete' Experten, welch Unwissender von außen wollte, dürfte da etwas anzweifeln?


    Nach der Auswahl u. sog. Superfördertrainings geht aber das Selektieren ja weiter, in nächsten Jahren fallen viele der sog. besten Talente trotz bester Betreuung heraus, was natürlich stets nur an ihnen (Physis/Lernwille/Kontingenz) u. praktisch nie den verantwortlichen Trainern liegt, andere ohne die vormalige Aufwertung u. Verstärkung rücken nach: da sie sich besser entwickelten o. schon stets die besseren Talente waren. Deine Spielerin wird also sicher demnächst rein rutschen, wenn sie so viel kann u. dies will, entscheidender aber sollten nicht nur Zufall u. Präsenz, sondern die Frage: hat sie evtl. nur schon einige Jahre früher als andere mit dem F-Training begonnen, ist sie Januargeborene o. größer, schneller bzw. weiter im Kopf u. wirkt so leistungsfähiger, ist sie daher technisch besser, erfahrener, auffälliger, oder hat sie innerlich mehr Ressourcen? Klar, letzteres ist als ihr wahres Talent per se nicht "sichtbar", woraus logisch zu folgen hätte: Sichter können gar nicht zugespitzt einzelne auswählen, müsste in Förder-Aussieben viel breiter bzw. an Kids selbst, ihrer intrinsischer (aber auch wieder oft sozial situativ verschütteter) Eigenmotivation, ihrer Intelligenz, ihrer Offenheit für so etwas wie Teamgeist/Play, also ebenso Sensibilität statt nur Durchsetzungsstärke ansetzen. Dies bedeutet viel mehr Leistung, forderte zuerst VON IHNEN viel mehr Einsatzwille - und den bringen "Beamte" eben ungern auf: daher wurden Telekom, Post, Energie ja privatisiert, so dass jeder sich freiem Wettbewerb stellen muss, von der Spitze weg, die es zumindest im Prinzip sodann nicht mehr als statisch fixierte gibt: auch der oberste Boss, Vorstand kann morgen weg sein, wenn Geschäft wie Geist nicht funktionieren, Missstände auftreten, Leistung unten abfällt etc. würde es nicht auch im Fußball Zeit, mehr Konkurrenz: im Team-Geiste zuzulassen, statt mit Papieren - von C- bis A-Lizenz u. F-Lehrer - Verhältnisse zu zementieren, die jeden abschrecken, der solch Tretmühle unmenschlich findet?


    PS: Ich wollte seinerzeit direkt die A-Lizenz erwerben, fragte nach Lern-Unterlagen (ähnlich wie Fernuni), hatte keine Bedenken, in der Praxis zu versagen - so etwas darf es im DFB aber nicht geben: dass wer einfach Leistung erbringen kann, ohne die von ihm umständlich verliehenen "Scheine", für die man dröge, devot Unterricht absitzen o. Übungen ableisten muss, wo mir - wie ich gestehen muss - vieles arg gegen den Strich ginge, meinen Widerspruch hervorriefe: da es m.E. eben auch Grundfalsches einbleut. Es geht Trainern also ganz ähnlich wie in deinem Beispiel SpielerInnen: nicht die objektive Leistung entscheidet, sondern ein Dazugehören, ein Mitmachen im Strom aller, eine Befolgen dessen, was andere im Handlungsrahmen als (ihr)Maß vorgeben, anerkennen... Das Schöne am Fußball aufm Platz aber war doch: wer das Tor macht, und zwar immer wieder, sportlich, hat stets Recht, auch wenn alle anderen nie verstehen, wie er dies macht u. schafft: pures Sein statt zuviel Schein. Leute wie ich werden sich somit niemals in diesem System ein- bzw. zurechtfinden u. ne Sehnsucht nach alternativem, authentisch weltoffenerem Maß in sich spüren... ;)

    Karl: Na ja, in Köln gilt: Jeder Jeck ist anders! Gerade deshalb gibt's eben überall, wo fremde, wehrlos ausgelieferte Kinder von (professionellen) Erwachsenen betreut werden, zum Schutz vor Willkür, fatalen Fehlern, Misshandlung, Missbrauch eine strenge Kontrolle der Qualifizierung o. Verantwortlichkeit - außer oft im Vereinswesen... Wenn hier zB Christian ehrlich (s)ein ganzes Team als respektlos bezeichnet, aburteilt, zeigt sich für mich wieder die häufig latent anzutreffende Opposition der Autorität "Trainer vs Team", also hier Selbst-Projektion, dort Abhängigkeit. Dies hat jedoch seit altersher System - ähnlich dem Militär: der Vorgesetzte u. Aufsteller der Formation, Gehorsam statt freier Team-Geist, Disziplinierung per Straf-/Schmerz-Angst etc. Diese Struktur ist jedoch einem eigendynamischen Spiel nicht förderlich, verursacht oft Hektik, innere Reaktanz, Chaos per individueller Auflehnung, Totschweigen von Konflikten o. Kritik vs Hintenherum etc. Daher meine MTC-Offerte - zuerst mal an Trainer, damit sie jene Opposition als innerlich von ihnen hervorgerufene u.U. erkennen, selbstanalytisch reflektieren, so kritik- u. konfliktoffener werden etc. Sich auf den Weg teamorientierter Selbstverbesserung wie Christian zu machen, erfordert also, bei sich als Vorbild anzufangen, nicht nur anderen, dem Team von sich (als Fixpunkt) her "Lektionen" erteilen zu wollen - das würde ich ihm hier gern vermitteln...