Lass dich von Negativ-Stimmungsmache nicht kirre machen. Im Kreisliga-Verein meines Sohnes erhielt der letzte 1.Herren-Trainer 1500 Euro im Monat, der neue eher noch mehr, da er mal Profispieler war. Das ist zwar hier eine viel dirkutierte Ausnahme, denn beim in unserem Kreis höchsten Verein (Aufstieg von BL in die LL) verdient der Trainer nur unwesentlich mehr, dennoch kein Grund, nur Trübsal zu blasen: ist ja niedrig. Ein auch mit mir befreundeter LA-Trainer (mit 3 Kids) trainiert in 3 Vereinen zs 7 Gruppen und dazu privat (personal coaching), was zwar im Fußball nicht so üblich ist, aber zu Unrecht, s. Kneter TW-Schule (20 Euro 1 Stunde/4er Gruppe, sie kann nicht mal alle Nachfrage befriedigen). Die Familie kann passabel von leben, da er umtriebig ist. Ich selbst gab z.B. VHS-Kurse für kleines Geld für Fußballkinder o.a. Andere bieten Fördertraining o. FFS an, jobben im LZ etc. Notfalls geht man mal abends kellern. Reich zu werden kann u. sollte nicht das 1.Ziel sein, wer flexibel ist u. sich mehrere Standbeine aufbaut, dürfte gut über die Runden kommen, vorausgesetzt natürlich, er kann was! Denn gute Trainer sind eher selten, viele mag es geben, aber dein Können ist entscheidend - keine Angst!
Beiträge von Keller-Kicker
Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung
-
-
Habt ihr Probleme, so gegen andere pöbeln zu müssen! Bleibt doch 1mal bei der Sachthematik o. schweigt einfach zur Sache, statt euch so spekulativ gegen andere o. die FPL zu ereifern, in Missgunst persönlich Stimmung zu machen: Da werden mir völlig wildfremde Teams aufgelöst, ein Verein verliert in 2011 über 100 Mitglieder, nur die Trainer (bzw. ihre ins LZ sich als Erste verdünnisierenden Jungs) profitieren, das ist doch traurig genug für die Betroffenen, unsere Kinder, und ihr meint, ihr könntet aus der Ferne mal eben feststellen, dass das an mir liegen muss, weil ich Querulant bin - alles klar! Wie denn, wenn die Verantwortlichen ganz andere sind, eben die Ex-Trainer, denen ihr so gern mit Heiligenschein u. Perilschein ausstatten wollt.
Wer da negativ drauf ist, mag jeder selbst beurteilen. Da ich schrieb, dass nach allem erlebten Mist nun wieder ich selbt Trainer werde, muss in eurer heilen Welt dennoch ganz viel im Argen liegen: jeder Querulant kann also nun zum wiederholten Male ganz einfach nun arme wehrlose Kinder mit Fremdwörter quälen... Bitte stänkert nicht weiter derartig unsachlich negativ hier rum, Thema ist: Teamgelder!!! Leiter bitte dazu reell positive Beiträge (Taten, nicht Worte!), von denen es schon viele hier gab u. macht nicht stets Stimmung gegen die FPL, verhaltet euch erstmal fair gegen Leute, die grad schon genug Mist verarbeiten müssen, von dem ihr offenbar zu eurem Glück keine Ahnung habt, danke vorab!PS: Fairplay bedeutet auch: Andere derart beurteilen, kann u. darf man nur, wenn man die Sachlage kennt: tut ihr das?
-
Es ist normal, dass ein 8jähriger von der Nationalmannschft träumt, aber grobe
Fahrlässigkeit wenn dieser Traum von Trainer und vor allem Eltern gefördert wird.Als Trainer hat man die Verantwortung die Jungs die Realität zu zeigen, je früher desto besser.
Deine "Realität"? Wenn jeder Trainer so Ambitionen herunter stutzen würde wie du, gäbe es kein motiviertes Talent mehr bei uns, das - mit seinem unterstützenden Umfeld - glauben dürfte, mal mehr als Mittelmaß erreichen zu können. Das hielte ich für grob fahrlässig. Natürlich soll man Kinder in ihren Träumen fördern (nur ihnen nie eigene Träume aufokktroyieren!). Übrigens ist es in der Realität für Spieler durchaus wichtig, ob sie Kreisklasse, Bezirk- oder Oberliga spielen, sogar schon Kinder o. meinst du, die LZ könnten Kinder so gut abwerben, nur weil Eltern von der Bundesliga träumen? Weit gefehlt, mein älterer Sohn weiß genau, wo er hin will: weil die besser sind, nächstes Jahr Kreisliga statt -klasse pielen, wobei mir der passable Kreisklassist lieber wäre: er ist nämlich um die Ecke, zu den "Besseren" hin darf ich 3mal die Woche Fahrdienst machen.
Du hast immer eine rege Fantasie oder woher hast du deinen Zahlen (0,01 vs 99,9 %)? Nachdem, was ich hier nun über Monate so gelesen habe, ist es zwar auch nicht umgekehrt, aber sicher ist nicht überall deine heile Welt im Vormarsch, sonst würden sich nicht fast alle für die FPL erwärmen. Ich finde es einfach wieder fahrlässig, so zu tun, als sei eigentlich alles gut und toll, gäbe es nur ganz, ganz wenige Ausnahmen, im Grunde nicht der Rede wert. Das will Status quo erhalten, blockiert den Fortschritt u. ist daher mir viel zu pessimistisch in Bezug auf die menschlichen Möglichkeiten, eine nicht perfekte Welt etwas zu verbessern. Oder ist sie etwa perfekt? Dann bräuchten wir ja gar nicht weiter reden, nur schweigen und diese Perfektion genießen
Also bitte nicht alle realen Probleme, die andere sehen bzw. erleben müssen, verleugnen: es gibt sie, wir sollten uns ihnen stellen, auf Kinder selbst achten bzw. hören, statt ihnen in den Mund zu legen, was wir subjektiv meinen. Es sind ihre Träume, nicht deine oder meine, man sollte Kinder in dieser positiven Energie nach vorn unterstützen statt ihnen ihre Träume (da man selbt sie nicht teilen kann/will) ausreden und zerstören, oder? Genauso wie es ihre Teamkasse/fahrt wäre... Danke! -
Es gibt solche und solche, offenbar auch numerisch je nach Landkreisen (d.h. Grund-Stimmung vor Ort) sehr verschieden, doch wieso diese Angst vor der Verwechslungsgefahr? Ich finde dies ist menschlich doch klar, die Bandbreite reicht eben von Hitler bis Jesus, das ist es ja, weshalb schon altgriechische Philosophen festhielten: Leben ist ein wenig geheures Wesen, das ungeheuerlichste aber ist der Mensch. Er kann Leben schenken (eben Kindern), er kann Leben rauben oder morden, alles ist möglich, letztlich jederzeit, auch im Fußball: hier echtes Engagement für Kinder o. Schächere, dort brutale Fouls o. Randale bzw. Bereicherung. Dies irgendwie gegeneinander aufzurechnen o. auszuspielen, hat fatale Auswirkungen, da sich die, die dem Fußball wie dem Leben (z.B. von Kindern als schwächsten Gliedern) schaden, so umso besser verstecken könnten. Meister der Fassadenpolitik sind sie in aller Regel eh: immer nach vorn freundlich, immer heiter u. nett sich gebend, das eben das Unheimliche, Gefährliche, weshalb man ihnen geradezu gern auf den Leim geht: auf sie fliegt (wie auf die Retter in der großen Politik, die m.E. nur unser Land in einen totalen Ruin treiben, ohne dass wir als Volk aufstünden, von wenigen Occupy-Bewegten abgesehen).
Nun denn, um die Guten braucht man sich in aller Regel keine großen Sorgen zu machen, meist wollen sie ihren guten Taten gar nicht an die große Glocke hängen wie jene anderen, die uns allen jederzeit gefährlich werden können. Nun ist bei uns wieder mal "nur" ein Kinderteam ruiniert worden, da Trainer sich im ehr-geizig eitlen Erfolgshunger über das Team stellten, statt ihm umgekehrt zu dienen, wie es sein sollte, im Ideal.
Draufzahlen sollte man aber nicht, das ginge zu weit, umgekehrt aber das aktiv erlebend, was dabei Freude bereitet, die Sinne "belebt" statt nur Nerven, Zeit, Geld zu kosten (wie man uns oft suggeriert): Kinder! Ich darf sonach im neuen Verein wieder Kindertrainer sein und freue mich drauf, wieder Kindern was fürs Leben geben zu können, so in ihnen einen Tick weiterleben zu dürfen, da sie mir ihr Vertrauen, ihre Zeit schenken. Im alten Verein, wo jeder sich alles heraus-nehmen will/kann/darf, war ich genau wegen dieser positiv lebensbejahenden Einstellung eben Feind, ja Hassfigur, da ich pro-aktiv anderen im Sinne von Kindern eben diese vermitteln wollte, mithin auch abforderte. Was ich zu wenig sah u. einkalkulierte: Profilneurotik ist heute Volkskrankheit im (Team-)Geiste, jeder wird ganz auf sich als Einzelnen reduziert, fixiert u. wer nicht stets zuerst als Ego denkt u. handelt, der geht schnell unter, verliert, wird ausgenutzt, passt vielerorts nicht ins System u. zahlt eben drauf. Schade, sehr schade, denn wo bewegen wir uns so hin?
(Sorry für diesen Exkurs, er erläutert aber, wie es dazu kommt, dass Teamgelder nicht mehr jedem heilig sind, viele sich aus der Verantwortung stehlen - bei Geld höre Freundschaft ja auf, obwohl sie da eher anfangen sollte - auch nach x Mahnungen nichts einzahlen o. dafür leisten, gar sich direkt bedienen, falls möglich: wie die Randale mehr ein Gesellschaftsproblem, aber mittelbar eben auch im Fußball.)
-
In 5 Jahren mussten 4 Teams meiner Jungs mangels Masse aufgelöst werden, in den jüngsten Jugenden. Das einzig Gute: nun ist auch das letzte kind, sind wir ganz aus diesem Verein raus u. können endlich zur Ruhe finden. - An Uwe: Das ist doch ganz klar, dass es hier immer nur um den Austausch privater Erfahrungen, keine Rechtsberatung geht. Ersteres kann aber helfen, letztere - RA sind ja nicht grad billig u. soll man mit Kanonen auf Spatzen schießen? - durch Hinweise, die mündiger machen, zu vermeiden. Beim Nachbarverein wurde auch grad ein Trainer rausgeworfen, der Gelder für die Teamfahrt veruntreut haben soll. Das Problem liegt also allgemein nahe, umso erstaunlicher, dass man kaum (verbindliche) Infos zum Thema "Mannschaftsgelder" und der Verantwortung für sie recherchieren konnte. Daher hilft nur Erfahrungsaustausch... Dass es immer gute u. schlechte Leute gibt, ist hingegen klar, aber was macht man, wenn man grad die schlechten trifft?
PS: Besondere Pointe ist ja, dass beide Trainer längst in Nacht- u. Nebelaktionen zurücktraten, nun aber allein entscheiden...
-
Da sind doch interessante Infos dabei; Vereinsvermögen, Auftragsbindung etc. Die Paragrafen entstammen dem BGB, oder? Man vertraut eben, es bleibt ja nichts anderes übrig - was aber, wenn sich zeigt, das es falsch war zu vertrauen, inwiefern hat der Verein hier Pflichten. Konkret habe ich nun erfahren, dass bei uns 90% der Buchungsgebühren fällig würden: unsere Ex-Trainer haben sich offenbar die AGBs gar nicht durchgelesen vor ihrer Entscheidung im Alleingang. Aber die Kosten sollen dann andere tragen, wie in der großen Politik...
-
Wäre es Vereinsvermögen - schließlich sind Trainer auch verantwortlich im Namen des verein, also auch beim Geldeinsammeln, müsste also der Verein zu solch finanziellen "Unregelmäßigkeiten" Stellung beziehen, was er bisher bei uns ablehnte: "das ist nun wirklich eure Privatsache" war mal die Aussage. Ansonsten erhält man keinerlei Info, ob die Fahrt bereits - bevormundend dann in aller Namen entgegen z.B. unerem ausdrücklichen Willen - bereits storniert wurde, aber so habe man entschieden. Als ich heute vormittags sagte, wir seien nicht einverstanden, hieß es nur lapidar: "musst du aber" u. "mit dir dikutiere ich nicht" - tja, weil man Unrecht hat, das ist praktisch immer so, wenn man nicht diskutieren mag. Man kassiert also von allen Geld ein für eine Fahrt und macht dann damit, was einem grad beliebt, wie schon seit jeher.
Ich überlege nun, einen Offenen Brief zum leider in aller Regel nur belanglos genommenen Tod eines Kinderteams zu schreiben. Das Diktat der Kostenverteilung war nur der ultimative Gipfel nach jahrelangem Protegieren des eigenen Kindes o. vermeintlicher Stars, was nur zum Ergebnis hatte, dass genau die als Erste Team und Verein im Stich ließen dank besserer Angebote - was ich immer sagte. Schon daher ist strikte Gleichbehandlung aller und Schließen statt Aufbau von Leistungsscheren die beste Chance für gesunde, für alle faire wie erfolgreiche Teams statt kurzfristiger Siege und bösem Ende! Danke jedenfalls für jeden Tipp o. Erfahrungen: Teamkasse it eben oft am Ende ein Problem, irgendwer reisst sich das Geld unter den Nagel o. hat sich schon vorher stets bedient, alles schon erlebt!
-
hohle Phrasen "das bekommen die im Rückspiel zurück".
Die habe ich auch oft gehört - ein Teufelskreis für die Kinder, die so den Schieri rein als Repräentant einer höheren Gewalt (Willkür verbreitend!), statt als Garant für Fairplay grad fürs Gegenteil!, kennenlernen, Wie soll diese frühkindliche Erfahrung später wieder raus aus ihren Köpfen? Gar nicht: sie wird bestenfalls tief vergraben, verdrängt per Lernen, wie man vorn heraus fair, hinten herum unfair ist: nur nie erwischen lassen.
Diese alltägliche Erfahrung zeigt, wie nötig eine wahrhaftig/reell durchgeführte FPL wäre, in der beide Trainer gemeinsam Spiele leiten, in Ein- statt Zwietracht. Dass dies zunächst den meisten fast ganz unmöglich erscheint, zeigt nur, wie weit es in Wahrheit her ist mit dem Fairplaygedanken im Herzen, oder? Offenbar gibt es gegen Kinder fairere Landstriche als den unseren: da bräuchten wir grad deren Fürsprache bzgl. FPL, nicht Gegenrede á la "Ist doch alles gar nicht so schlimm", Herbeigerede etc. Denkt doch nicht nur an euch, von euch aus, da es bei euch beer ist. Ich sehe die Exzesse seit Jahren - und ihre Folgen: viele Kinder hören auf, andere werden immer ängtlicher o. eben "härter", wofür sie dann mitunter sehr gelobt werden, die, die weinend auf dem Platz liegen gar nicht beachtend.
Welches Klima im Fußball dürfte sich am Ende ohne mehr Fairplay, die FPL als Signal, am Ende durchsetzen? Die Zeichen stehen doch auf verhärtet aggressiven "Kampf" statt heiteres Spiel, jedenfalls bei uns. Ich denke dies könnte sich aubreiten u. eines Tages auch verstärkt in den heilen Welten Einzug erhalten, die meinen, sie brauchen keine FPL als Schutz für Kinder... Wären alle Entscheider gutwillig, wäre die FPL-Idee wohl nie entstanden: sie hilft ihnen, sich Fairplay bewusster zu machen!
-
Ein Konflikt, den auch schon andere im Umfeld hatten: da zahlen alle in die Teamkasse, da wird Geld für eine Teamfahrt als "Leistungsversprechen" von jedem zweckgebunden eingesammelt, doch wem gehört es, wer darf wie darüber verfügen, entscheiden, sich bedienen (z.B. um von ihm allein mutwillig verursachte Kosten zu begleichen)?
Konkreter Fall: Die Trainer unseres Kinderteams schlugen eine Teamfahrt nach x. vor. Wir meldeten uns an, bezahlten dafür. Dann trat der 1. Trainer zurück, angeblich, da er keine Leihpieler vom jahrgangsälteren Team mehr bekam (waren vermutlich nicht spielberechtigt, d.h. spielten u.U. auf fremde Pässe) u. so die ersehnte "Meisterschaft" unmöglich schien, vielleicht aber auch, da er zweigleisig dachte, denn etwas später ging er mit Sohn zum LZ-Training, dann Talenttag, womit sein Sohn nun als Erster wechselte, so dass unser Team endgültig zu wenig Spieler hat (war vorher schon eng). Egal, im Grunde allein seine Sache, da gibt es ja keine Info-Pflicht. Wenig später trat dann nach herbem Ausrasten (wohl extreme Kinderbeschimpfung, war nicht dabei) u. viel Elternkritik der 2.Trainer zurück , der 1.Trainer übernahm für die letzten 3 Spiele, Training fiel aus. Auf Fragen nach dem Fortgang o. Fahrt (um die sich keiner mehr kümmere, worauf ich mehrfach anbot, dass ich dies tun würde, nur die Infos & Unterlagen bräuchte) hieß es stets, es gäbe ein Elterntreffen.
Nun haben einfach die Ex-Trainer allein in ihrer bekannten Willkür entschieden, das Team aufzulösen u. die für uns wie alle Kinder (nur beide Trainer eher nicht) schöne Teamfahrt, die sie wollten u. verantwortlich planten, als Saionabschluss zu stornieren. Die Stornokosten aber sollen all die Eltern (ohne jedes Mitprache) gemeinsam haftend tragen, die mitfahren wollten. Das finde ich unglaublich: uns wurde eine Leistung versprochen, die wir sehr gern - auch mittels eigenem Einsatz - erhalten hätten, für die wir in Treu und Glauben bezahlt haben und nun verfügen die, die eigentlich chon längst gar nicht mehr Trainer sind, gar keine Funktion haben, allein, aber einige Eltern sollen gemeinsam die Kosten, also die Verantwortung für sie tragen, nachdem sie schon das Team ruinierten, indem sie über Nacht zurücktraten? Ist das so rechtens oder nicht strafbar: entweder die zugesagte Leistung o. Geld zurück, das wäre mein Rechtsverständnis, denn stornieren wollen, können und tun hier nur die Ex-Trainer, um der für sie unangenehmen Situation zu entgehen! BBei Teamkassen ist es generell ja die Frage, wem sie juristisch gehört, wer über die Gelder auf welcher Basis verfügen darf. Letztes Jahr wurde sie - wieder wegen Teamauflösung dank der Trainer, die kaum mal zum Trainieren kamen, aber Geld kriegten (Grund: Umstellung von Stundensatz auf Monatspauschale wg. der Abrechenbarkeit!) - einfach so verteilt, dass die, die schon vorher gehen wollten, nichts bekamen. Rechtens? Mein vorläufiges Fazit: am besten nichts einzahlen, erst wenn man weit in Rückstand, bevor wer sich willkürlich bedient.... Teamgeist gibt's eben meist nur aufm Papier, in der Theorie. Oder?
-
Am Wochenende dürfte ich wieder einen ganz normalen echten Pseudo-Schieri erleben. Es ging um alles, die Meisterschaft unserer Bananen-Kinderliga, sie oder wir, das war die ganz große, für gut 1 Stunde weltbewegende Frage unseres Seins. Unser Pech: Auswärtsspiel, bedeutet in der D bei uns: Heimteam stellt den sog. Schieri, der eigentlich Trainer der Heimteams war. Wie es ausging, muss ich es noch erzählen? Vorm Spiel erzählte mir noch der Co, wie übel sie im Spiel gegen den weiteren Mitkonkurrenten verpfiffen wurden, das sie überraschend klar verloren. Grund: bei einem Tor schoss der Stürmer dem Torwart einfach den Ball aus der Hand, sie wegtretend, sie mussten das Spiel zu fünft beenden, x Spieler mussten verletzt vom Platz getragen werden, konnten ohne jede Konsequenz immerzu reintreten...
So schlimm war's bei uns nicht, nur das Übliche: Umtreten im Strafraum - war nichts, dafür mal hier, mal da Fehleinscheidungen, Abseits. Am Ende verloren unsere frustrierten Jungs sang- und klanglos, hatten nur noch "Redebedarf" und keinen Nerv mehr aufs Spiel, aber eines gelernt: scheiss Schieris, das schimpften sie alle wütend. Hätte man ihnen erklären sollen, dass es in diesem Spiel mal wieder gar keinen echten Schieri gab, die eigentlich ja auch nicht in Jeans und cooler Pose nur das Ziel haben, dass ihr Team gewinnt? Solange dem System Kinder keine echten Schieris (geld)wert sind, sie ständig verpfiffen werden, bei bewusst ungeahndeten groben Fouls nur weiter Repekt vor den Pseudo-Schieri haben müssen, wird sich dies wohl in fast jedem Auswärtsspiel in ihren Kopf einbrennen - und später wundert man sich über Unfairness, Gewaltneigung, Hinterhältigkeit? Ich nicht! Schade, schade, würde doch überall die FPL Pflicht, dann würde ihnen dies unwürdige Gewürge erspart!
-
Wo stand, dass keiner was lesen soll? Nein, nur Vorsicht war erbeten von denen, die nicht so "masochistisch" veranlagt sind, auch! das Schlechte dieser Welt (das man gern verborgen hält) offenen Auges zu sehen: Damit nachher nicht drüber geschimpft wird! - Politisch wird's da, wo Wahrheit unter die Teppiche gekehrt wird, statt Ziel ist, wenn man vor lätigen Fragen und "Kameras"
als sehenden Augen) eilends davonläuft... Weinrich ist ja kein erfolgreicher Politiker wie Herr Blatter & Co, denen letztlich natürlich jede Talentsichtung/förderung (aus dieser Ecke stammen gedanklich auch die üblichen Kriterien), jede Fixierung der Jugend auf "den Fußball" (möglichst ohne kritisches Nachfragen welchen denn) etc. dient. Ich würde sagen: W. ist ein Philosoph
Freund des Wahren/Weisen), der es schwer hat, sein (grad reell erarbeitetes) Geld zu "verdienen" 
-
Mir machte als Kind Fußball tierisch viel Spaß, es war auf der wilden Wiese für mich schon damals das beste Betäubungmittel gegen den täglichen Schulstress. Göttlich die Sommer: 8 Stunden Fußball am Stück, voll Entpannung, Chill-out ohne Worte - gab es Schöneres auf der Welt? - Doch es gab einen Ort, wo Fußball für mich zur Hölle wurde: der örtliche Verein! Runden laufen, bei Spielen nicht dazugehören, auf der Bank sitzen müssen statt spielen zu dürfen, urplötzlich alle oder einen Einzelnen anschreiende Trainer, Stress pur: du musst dies, du musst das - nach 3 Wochen schon ging mein Freund, nach 3 Monaten wurde ich diesen Horror los, aber auch er blieb im Herzen: ein finsterer böser Schatten. Es gab meinen, den kindlichen Fußball - und einen ganz anderen: dies Ding hatte 2 ganz verschiedene Seiten, viele andere auch - so befruchtete "der" Fußball dann doch wieder meinen Geist mit Fragen, mit Zweifeln, mit Interesse an dieser "Hinterwelt", die das zuvor so vordergründig Heitere innerlich zerrissen hatte...
Diese Erinnerungen habe ich mir also im Herzen bewahrt, wollte sie unseren, allen Kindern gern auch ermöglichen. Heute gibt es aber den Wiesenfußball praktisch nirgends mehr mangels Platz wie anderen Kindern, der Schulstress aber hat sich potenziert u. die Welt ist für Kinder extrem unfair geworden: die meisten werden eh "verhütet", viele weitere "abgetrieben" und viele derer, die dann noch auf die Welt kommen dürfen, ind nicht wirklich gewollt, eher "Statussymbol" neben Eigenheim, Auto und Fernreise, gern als Einzelkind, leichter zu "händeln", mit simplen Machtworten zu beherrschen, fernzusteuern o. "runterzumachen". Mit meiner Intention merkte ich bald: die meisten anderen Erwachsenen mochten das: sie und dann auch mich dafür gar nicht gern leiden, ja ich wurde zum Feind erklärt, in allem nur blockiert, sabotiert... Wie konnte mich dies Wunder nehmen, wo in unserer Welt - jenseits all der Lippenbekenntnisse - nicht nur per Zufall so wenig Platz für Kinder ist? o stand ich allein, wie damals im Verein, wie heute die Kinder, wenn sie "zusammengefaltet" (statt in ihrer Selbst-Entfaltung reell gefördert) werden - mehr Solidarität mit ihnen war letztlich nicht drin, als ihr Leid wie mein früheres Leid zu teilen: das der Passivität, der Ohnmacht...
FPL - ein kleiner Schimmer des Hoffnungsvollen im Herzen, einer Hoffnung, die nicht nur zuletzt, die nie sterben sollte, auch wenn in einem alles zu zerreissen droht: Veränderung bleibt möglich, immer!
-
die welt im allgemeinen und der fußball im besonderen sind schlecht
Wieso sollte grad ich so einseitig sein? Umgekehrt wird (für uns Menchen als Weltengestalter o. gar "Macher") ein Schuh draus: wer stets nur den Status quo bejaht, gegen kritische Änderung zum Positiven kämpft, der verleugnet, dass die Erde eine sich drehende Kugel ist, sich bewegt wie Dinge sich per se verändern, eben immer entweder zum Positiven o. Negativen, aber nie einfach so auf ewig in allem nur positiv ist. Wer also den Wandel verleugnet und die offenbare Chance jedes Menschen sich per offener Diskurs in einer zwischenmenschlich dynamischen Vernunft ins Wandlungsgeschehen einzubringen, der muss im Selbstbezug extrem pessimistisch, negativ gepolt sein, oder? Man sieht so Menschen als nur schlecht, unfähig zur Verbesserung an, daher die statuarische Einstellung zur Welt: Alles gut! Wer das in einer Welt wie unserer vertritt, der will all die verhungernden o. nie geborenen (weggeplanten) Kinder, zerstörte Regenwälder, die durch unsere Schuldenökonomie verspielte Zukunft... nicht sehen, leugnet das Offensichtlichste u. kann so bequem untätig bleiben, im Kopf wie im Handeln.
Keine Frage, wer letztlich die politikbestimmende Mehrheit unter uns Menschen ist!?Daher macht es wenig Spaß, an die Realitäten zu erinnern, die gar nicht so ideal sind, wie man meinen möchte. Dafür wird man schnell zum Prügelknaben gemacht, da man die (selbst)kritische Minderheit gern bis zum eigenen Exitus
nach mir die Sintflut, solange möge es noch gut gehen) zum Verstummen bringen würde. Diesen schrecklich vereinfachenden Pragmatismus erlebe ich schon täglich bei meiner Ehefrau, aber am Ende nützt er eben gar nichts, s. Griechenland, Spanien, Irland. Dort geht die heile Welt längst schon unter...Warum steht D aktuell so super da, kriegt Geld gar für einen Zins unter Null? Weil man uns grad so zum letzten Offenbarungseid bringen will: das Ende des Euros als Währung! Denn dann würde die Herrschaft des Geldes an sich, der imaginären Druckerpresse, die uns z.Z. noch stets zu retten scheint, total: die Börsen, alles, das ganze Kartenhaus uneres Pseudo-Wohlstandes bräche komplett zusammen u. die Finanzmärkte bekämen vollends das Sagen, könnte sich die gesamte "Realwirtschaft" für nen Appel und Ei einverleiben. Wie es dazu kommen wird, kann ich hier nicht weiter erläutern, klar, nur mal dieser kleine Exkurs dazu. Die totale Pleite kommt auch noch zu uns, garantiert - aber solange reden wir drüber, solange ist Fußball als Opiat für die Mengen die schönste Nebensache der Welt, aber mitunter auch "Menetekel" - lasst uns dies Privileg genießen, solange es in D noch geht, bevor uns dann unser Himmel auf den Kopf fällt

PS: Das war zu philosophisch, obwohl es doch Kabarett aus der alt. Anstalt sein soll, bitte mich dafür nicht schlagen, jeder ist, wie er ist! Geld als latentes, nicht gleich einleuchtendes, da unterschwellig wirkendes Kriterium bei der Talentauswahl - man mag es akzeptieren o. nicht, es dikutiert haben wir nun, haken wir es ab u. wenden uns nach den äußerlichen den weiteren innerlichen Kriterien zu, oder?
-
Für mich war dies Kriterium eigentlich (seit jeher) so banal, dass kaum der Erwähnung wert, soviel wie ich davon hörte, weiß - daher war ich verwundert, wie vehement einige sich dagegen verwahrten. Es ist da nur immer die Frage: was ist eher Ausnahme, was eher Regel: Anstand o. Korrumpierbarkeit? Wobei letzteres viele Aspekte hat, nicht nur finanzielle, auch menschliche: Anerkennung durch (vermeintliche) Freunde, Druck, Präsenz o. Stimmungsmache autoritärer Eltern (in Kombi mit Konfliktscheu, so dass Trainer nachgeben u. lieber wunschgemäß aufstellen) etc. Nun denn, hat mit der Sache - Fußball als Sport - aber nichts zu tun, wenngleich das Bonmot gilt: Sports? It's just economics!"
-
es war kein Vatertrainer, es war der örtliche Pastor
Ups, das bedient ja noch mehr Klischees (obwohl es ja kein sexueller Missbrauch war), Pastor möchte ich heutzutage echt nicht sein! Blind trauen sollte man wirklich keinem mehr, leider. Wie(so) wird man denn als Pastor "sexy Erfolgstrainer" - und wozu? -
Am Ende kann jeder hieraus hoffentlich was für sein privates "Sichten" mitnehmen. Mir geht es erstmal ums allgemein Beobachtete, wobei jeder anderes sieht... Zum TW hat ich auch mal Erlebtes mitgeteilt, weiß nicht, ob das "repräsentativ" wäre. Und was hat ein Auswahltrainer der Mutter eines Mädchen seines Teams grad empfohlen, damit sie größer würde: eine Hormonbehandlung! DDR läßt grüßen... Die Mutter hat das zum Glück sofort abgelehnt: "Fußball ist nicht alles"!
-
Beim gesamten Talentfördersystem geht es weniger um hehre Ideale als Geld: es ist verbandsseitig ein je Jahr (nur) 10 Mio teures Investment in die eigene Zukunft, or? Interessant dabei, wieviele Talente man für eine Summe fördern kann, die ein einzelner mittelprächtig guter BuLi-Spieler an Ablöse kostet. Rentabilität legt sich da nahe. Und Erfolg macht sexy (s. Uwe's Beitrag an anderer Stelle), wirkt auf jeden Menschen "bestechend", steigert immer auch den Profit, dasist doch banal, darüber braucht man gar nicht streiten, was bei allem Engagement auch Faktor wie Motiv ist.
Ich versteh diese Empfindlichkeiten gar nicht, in anderen Ländern redet man ganz offen darüber, in Deutschland tut man immer bieder so, als gäbe es das nicht, redet gleich dramatisierend von Verschwörung, Bestechlichkeit, unterstellt dem da offen Ansprechenden irgendwelche böse Absichten - vielleicht plagt da kollektiv ein schlechtes Gewissen: dass man zuinnerst sehr wohl ahnend weiß, wie es läuft, das aber vor sich verdrängt?Der Psychologe würde es evtl. so deuten, bitte nicht gleich böse reagieren, ist ja nur eine Frage. Auf jeden Fall ist doch auffällig, welch Abwehrreflex das Thema Geld (eben auch als "Kriterium" bei allem "Auswählen") wieder auslöst: will man unbedingt so tun, als ginge es beim Fußball immer noch nur (o. vor allem) um Fußball, trotz Hoffenheim & Co??? Egal, in meinem Radar ist Geld mit drin, in dem manch anderer eben nicht, lassen wir es eben so stehen, jedem das Seine, ok?
-
Mythos oder Verwechslung? Ich habe das in Studienzeiten mal irgendwo gelesen, wo aber Nazis das Thema waren, ihr Ärger über JC als Olympiastar 1936. Das 1.Mal, wo er auffiel, war er gemäß Homepage dann aber schon 15, so dass es durchaus hinkäme, dass er mit 12 noch gehandicapt war - egal, ich war jedenfalls kein Augenzeuge, kann eh nur vom Hörensagen/Lesen unbekannter Quellen her dazu was sagen. "Wilma" kannte ich als Beispiel, wie man trotz Handicap kraft eigenen Willens ganz viel Erfolg mehr als all die sog. "Talente" realisieren kann, hingegen nicht, könnte aber notfalls JC ersetzen. Denn Wilma wäre sicher auch mit 10 oder 12 wegen ihrer Schnelligkeit in kein LZ/Stp des DSV o.a. aus all den anderen heraus sortiert worden. Danke für dies Beipiel - hoffe, es stimmt

Verschwörungstheorien - das Wort benutzt man ja immer gern, wenn es darum geht, Zweifel o. einen Verdacht mal eben rasch abzutun. Das mit den Umschlägen ist nur eine Erzählung Dritter, aber man hat ja auch viel Eigenes erlebt. Ich war z.B. mal "Co" - extra, da ich als Vater weder Teamaufstellung noch generelles Coaching beim Spiel machen wollte (das eigene Kind rutscht so immer in eine Sonderrolle, meist privilegiert, aber auch mal strenger behandelt, also diskriminiert) - und der (auch Vater-)Trainer brauchte mich dringend. Mein Sohn spielte (altersbedingt, da jüngerer Jg) m.E. oft nicht gut, blieb aber über 2 Jahre stets Stammspieler - warum wohl? Ihm in den Rücken fallen, wollte ich natürlich auch nicht, aber meinen Teil gedacht habe ich mir schon. Zusammenhänge mit der LZ-Auswahl von Spielern und Sponoren-/Trainer-Engagements kenne ich vor Ort auch. Geld ist bei allem heute eben "das Kriterium" schlechthin, so o. so....
Für mich weder verwunderlich noch illegitim, nur wohl aus Gründen der Wahrung "humanethischen" Erscheinens nicht transparent wie in anderen Ländern. Diese Unoffenheit ist wohl dem deutschen Michel geschuldet (. auch das sog. "Handgeld"). Offen hätte ich mich seinerzeit evtl. auch "eingekauft", aber lügen u. den Zirkus mag ich nicht, denn er hat eben was "Verschörerisches" in seinem nur zur Show gestellten Gemeinschaftssinn u. Teamgeist: ich liebe es gefühlsecht u. authentisch...
-
@Na ja, ich hatte mal ein ähnliches ganz reales Angebot, aber darüber schweige ich lieber. Owens hatte ja Kinderlähmung, konnte noch mit 12 kaum/schlecht laufen und räumte dann sehr zum Unmut der Nazis bei ihrer Heim-Olympia die Medaillien ab: die beste Parabel darauf, dass Talent als Begabung von innen kommt und im Wesentlichen eben "unsichtbar" wie ein göttlicher Gnadenakt ist. Mag natürlich auch heute kaum wer unter den Widergöttern hören, wo jeder Stars sichten, machen will statt sich mehr in Demut zu üben...
-
Erfolg ist heute ja auch immer mehr "Selbst-Inszenierung" - vor sich selbst wie anderen. Viele Vatertrainer stehen offenbar zuerst familienintern unter dem Druck, dass ihr Kind immer und überall als der Beste andere überragen soll, auch wo es nur um gemeinsamen Spaß gehen soll. Dann wollen sie selbst sich übers Kind (da sie selbst sich erfolglos u. unbeachtet fühlen?) gern in den lokalen Medien produzieren. Viele - von den Massenmedien wie "Tabellen" so suggeriert - meinen, das gehe nur öffentlich über Tore, Titel, Siege o. Auszeichnungen als Erste/Beste/Tollste. Die meisten haben nicht die Begabung, sich unabhängig für sich gut fühlen zu können, benötigen mangels innerer Überzeugung das Klatschen anderer, den Beifall von oben etc. Das wird dann so aufs Team, die Kinder übertragen, die so immer "bissiger" u. aggressiver werden (sollen), Bessere als Feinde statt Vorbild für die eigene mögliche Zukunft sehen, Freiere u. Fremde mit Argwohn betrachten usw., was dann letztlich zu unfairer Verschlagenheit bis hin zu Weltkriegsstimmung in Miniformat auf den Rängen der "fanatisierten Fans" (Gewinn-Muss als Falle, da keiner ewig alles gegen alle gewinnen kann) hin führt...
Eine FPL müsste so auch diesen sozialpsychologischen Zuammenhängen (zuinnerst meist zwanghafte Minderwerigkeitsgefühle - das gefährlichste Gift in Menschen, das chronisch nach Kompensation "schreit") begegnen, sie didaktisch klarer werden lassen. Oder?PS: Du hättest Strafanzeige stellen sollen, aber ich weiß: schwierig, wenn alle anderen aus Angst vor der Gewalt plötzlich nichts gesehen haben, dann du ins Fadenkreuz gerätst als Verleumdner etc.
