Beiträge von Keller-Kicker

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    mehr als überrascht, als einer meiner schlechtesten Spieler, der immer ausgesprochen phlegmatisch über's Feld schleicht, die zweitbeste Zeit hatte


    Ganz viel ist eben eine Frage der (befreiten o. gehemmten) Motivation. Mein eines Kind galt auch immer vielen (im aktuell allgewärtigen Tempo-Kult) als zu langsam und sein "Phlegma" wurde nur negativ abgewertet, wogegen nun merkwürdigerweise in der älteren "D" mehrere Trainer verschiedener Vereine um ihn warben, seine Gelassenheit und Übersicht im konsequenten Abspielverhalten unbedingt in ihrem Team haben wollten, da die meisten anderen das schnelle, genaue und sichere Passen in Spielen immer noch nicht vermögen. Und im reinen Sprinten war er immer ganz vorn, also auch gar nicht per se zu langsam: er spielte eben nur anders, intelligenter, als seine (von der Bildung her ihm unterlegenen) Trainer meinten, dass jeder spielen müsse.. Daher meine ich: Intelligenz und Esprit gehören unbedingt in jeden Leistungstest, gerade weil viele Trainer selbst da nicht so gut abschneiden würden, oft schlaue und gewitzte Akteuere nicht grad lieben...


    Daher finde auch ich es wichtig, transparent u. differenziert diese Leistung zu erfassen, statt dass fachlich blind auf "Lieblinge" von Trainern gesetzt wird (kritisches Nachfragen der Eltern tabuiert): Jeder hat seine eigenen Stärken, nur wissen Trainer in ihren subjektiven o. modisch fixierten Bewertungskriterien oft nicht, dass man jeden erstmal so sehen sollte, dass er als stark erscheinen kann: der eine mag schnell im Antritt (Körper), der andere im Passen (Kopf) sein, aber eben gerade der "Kopfspieler" (pejoratives Vorurteil vom Rasenschach oder auch "Ballett" o. Rum-"Tänzeln" als Aversion der Grobmotoriker gegen das feingliedrige, inspirativere Play) wird schnell negativ abgewertet. - Hat da jemand Vorlagen zur "Messung", damit es nicht auch bei subjektiven Willkürurteilen von der Trainerautorität her bleibt? Danke!!!

    Ein Vatertrainer kann immer nur zweitbeste Lösung: da Vater von wem, befangen. Sonst richtig: Väter sind irgendwie auch Menschen, so gern viele Trainer auf sie herabblicken ;) Die Fortbildungen für Trainer habe ich oft besucht, die sind fachlich/didaktich oft ein Witz. Gute Trainer = gute Menschen : in dem, dass sie nie aufhören, selbstkritisch sich verbessern zu wollen - eher selten. Daher mein Vertrauen zu "Profis", egal wie lt. Papieren "qualifiziert": Hauptsache in der Leistung FÜR Kinder gut!

    Danke für die Antwort! Eine Auswahl erfolgt ja immer nach irgendwelchen Kritertien, fragt sich nur, ob man die benennen kann oder will, sie bewusst sind etc. Es ist korrekt, was da so an äußeren Kriterien im Umlauf ist, aber viele - auch für Kinder voll "verantwortliche Entscheider" können gar nicht recht differenzieren, wenn man fragt, werfen alles nur durcheinander: Talent, Potential, Leistungsstärke etc. Vieles ist per definitionem "unsichtbar" an Menschen. Wer meint, er könnte und dürfte Kinder, fremde Menschen von außer vollends besichtigen", auf- o. abwertend, "auserwählend" sichten, ist für mich irrational auf sich fixiert (auch wenn man darauf ein Wertystem errichtet hat, das man uns allen überzustülpen die Macht hat).


    Andere beurteilen ohne klare Kriterien, das eben wäre völlig vermessen und als respektlos zu beanstanden (Diktat vs Dialog): ohne dass das leider was bewegen könnte.Denn man ist ja im Zweifel immer nur der unzufriedene Vater (daher ja o.g. Beispiel von zs 4 Trainern), andere haben "einen die Einbildung dann fördernden TR-schein" (oder -schatten?). Über Meinung o. Werturteile muss man in Fremd-Verantwortung übereugend streiten können. Wer es nicht vermag, dillettiert, ob er dann die Macht und Posten dazu hat, ist in der sache irrelevant, auch wer Vater und wer toller Trainer sei: es geht um Respekt vor Kindern, Vernunftgründe, Fairplay. Mich interessiert immer die reelle Leistung, bei Kindern wie anderen Menschen, denn nur sie kann wenn überhaupt - Bevorzugungen rechtfertigen. Reelle Leistung aber ist rational, also "diskursiv", vermittelbar. Irren ist menschlich, die faire Konsequenz daraus: keine Urteile über andere "fällen", die sich zum subjekt, sie zum Objekt erklärten. Oder wo ist da ein Denkfehler?


    Noch ein Beispiel: haben den 5. Torwart vom LZ-Vereine bekommen (da keine Einsätze), die haben regelmßig TW-Training gehabt: um Längen besser, souveräner als die beiden alten. Doch sind die darum auch per se als schwächer, "schlechter", untalentierter als der 5. zu beurteilen, der dort wiederum zu schwach war, also offenbar nach Expertensichtung ohne Talent - oder nur ungeübter, "jünger" im Fußball-/Trainingsalter?

    nicht mit einem Dorfverein zu vergleichen, der Breitensport in den unteren Kreisklassen anbietet. Hier gibt es eine große Trainernachfrage, aber aufgrund der geringen sportlichen Attraktivität zieht es dorthin kaum Trainer nur aufgrund der "schönen Gegend"! Weil weder Geld noch sportliche Attrativität vorhanden sind, bleibt gar keine andere Möglichkeit, als sich an ehrenamtliche Trainer zu wenden. Das dies in den meisten Fällen gleichzeitig Väter machen, liegt vornehmlich daran, weil es sonst gar keine machen würde!


    Warum nicht kombinieren: Basis/Breitensport für alle, professionelle Förderung obendrauf für Interessierte, die das im Wert zu schätzen wissen? Warum (außer den Fremdselektierten) allen Kindern (als zu schlecht dafür!) Letzteres versagen, da viele Erwachsene ein verkehrtes Wertgefühl haben, lieber schicke Autos, Reisen usw. bezahlen als eine bessere Förderung für (ihre, so sie noch welche haben) Kinder? Wieso müssen Kinder für ein breites krankes Wertempfinden in unserer Gesellschaft den Preis zahlen, sogar wenn ihre Eltern es besser wissen, den reellen Wert des Förderns begleichen wollten?

    Ja, nur dass ich als Trainer der Zweiten ja nicht unbedingt "Co" sein muss, im Gegenteil: ich würde den z.Z. eher unmotvierten, sich zurückgesetzt fühlenden Kindern bzw. mehr noch: Eltern gern beweisen, wie die noch so verschmähte Zweite auch mal Staffelsieger werden kann, dann evtl. Kinder ganz gern dort mitmachen und nicht nur unzufrieden maulen... Jetzt haben wir 25 Spieler, aber eben 2 Teams, wobei unser Jüngerer in die Erste kommt (ich ihn aber gern auch mal bei mir hätte aber er rennt eben 60 Minuten übers Feld um zu gewinnen, da kann man ihm es nicht antun).
    Einige wundern sich, andere schauen schon auf mich herab, da ich ja nur die "zu schlechten" habe, noch die Guten zuliefern will, aber egal: irgendwann wird schon verstanden, wie sinnvoll das ist, denn es stimmt: zwei 11er-Teams in der "C" im gleichen Jahrgang, keine Abgänge der "Zu-schlechten", sondern Begeisterung für den Fußball noch bei Niederlagen, das hat auch hier kaum einer... Ich habe schon manch Blitzen in Kinderaugen gesehen, allein, da die "Zweite" nun die Reserve, keiner mehr zu schlecht ist u. alle ein Team sein dürfen: auch die stärkeren freuen sich da mit!!! (Gegenwind der Hierarchisten könnte aber bald kommen: glücklich mit einer Zweiten sein, trotz Niederlagen zu lachen und fröhlich sein, das mögen viele ja gar nicht, wirkt im Kult um Star, Sieg etc. provokant...)

    Nun mal ehrlich: Mein Anlass hier war der Frust darüber, dass andere Trainer unseren Ältesten oft zurücksetzten, er es daher nie zu seinem mutmaßlichen Leitungsvermögen (bzw. Auswahl) schaffte. Da bin ich nun froh, dass nun im Zuge der Neuorientierung gleich jeweils 2 gute (DFB-qualifizierte) Trainer von Vereinen unabhängig voneinander genau meine Ansicht teilten, ihn unbedingt (leider muss dafür ein schwächerer zu mir, aber besser als viel Wechselei für alle o. "Bankdrücken" für ihn) als 10er haben wollten. Das belegt aber nur die subjektiv blinde Willkür statt echter, vermittelbarer Beurteilungs-"Kriterien" zuvor und die Eingangsthese - und daher schreibe ich es noch hier rein: Kinder werden eben oft ohne rechte Ahnung der "verantwortlichen Entscheidungsträger" (auch oft mit "C-schein") auf falsche Positionen hin gestellt bzw. gar nicht aufgestellt, so dass sie dann versagen, in der Folge ihre Chancen einbüßen... Und plötzlich schauen andere beim Probetraining vllt genauer hin u. plötzlich wird aus "Aschenputtel" die Prinzenbraut? Kann das ein gutes, kindgerechtes "Fördersystem" des Fußballs sein? Die verlorenen Jahre des Versauerns kriegt man eh nie wieder...

    Die Verwaltung der Jugendabteilung ist deutlich besser aufgestellt als vorher


    Darum geht es ja im Kern bzgl. Professionaliierung. Ich möchte da etwas Zukunftträchtiges initiieren, da wir im KiFu einfach fast nur unprofessionellen Mist erlebten u. es das nicht sein kann und darf! Im neuen Verein läuft alles nach Gusto der Erwachsenen, vor allem der Trainer sowie einzelner Eltern. Trainingsmaterial außer Tore (nur große) gibt es fast nicht, jeder Trainer hütet gut weg geschlossen für die anderen ein paar Pylonen ebenso wie "sein" Team: es gibt zwar bis D komfortabel je 2 Teams je Jahrgang, aber wild gemixt, so dass die Meldung gemäß Staffelstärke eher willkürlich wird. Eltern scheint es nicht zu interessieren, wenn ihr Junge der 2. o. 3. im Jahrgang ist, aber in der Zweiten spielt, wo er dann alle spielerich überragt... Für mich als Fußballer/Trainer nicht sinnvoll. Da der Verein nichts bezahlt, haben wir nun zu zweit 25 Akteure zu betreuen, wobei mein Kollege in 4 Wochen 4mal nicht konnte (1. Mal abgesagt, ab danach mach ich es allein, kaum machbar bis zu 25 Kids zu betreuen). Usw.
    Komplett auslagern würde schwer. Ich plane nun, als Vorbild die Zweite zu übernehmen u. erstmal freiwillig alle starken Akteure in die 1. abzugeben, um ein Zeichen zu setzen, zugleich mit der so geschwächten Zweiten Staffelsieger zu werden u. für bessere Motivation/Stimmung wie vor der Abgeabe zu sorgen, um die leistungsfördernde Struktur im Verein zu vereinheitlichen. Parallel aber will ich Fördertraining für alle eigenmotivierten Kinder aller Jahrgänge der A- u. B-Teams anbieten. Das aber kann gar nicht kostenfrei geschehen, denn schon jetzt herrscht ja Trainermangel. Es sollen ja auch keine Papas (die sich ihren Lohn übers eigene Kind, Anerkennung unter Eltern, Ehrgeizbefriedigeung via Teamerfolg etc. holen), sondern Profis machen: einen für die Akteure guten Job eben, der sie weiter bringt. Eltern, die immer alles fast umsonst haben, dann oft noch motzen wollen (logische Konsequenz der Entwertung durch den Umsonst-Anpruch), lehne ich eh ab.


    Wie aber das Ganze aufziehen? Kann man trotzdem ein wenig über die Ehre mit bezahlen, damit der Rahmen nicht gesprengt würde? Es müsste ja am besten mobile Förderteams mit Profi-Equipment geben, damit ich das nicht auch noch organisieren muss. Und der möglichen Missgunst anderer muss vorgebeugt werden bzw. man muss sie animieren, dass sie mitmachen statt blockieren... Erfahrungsberichte sind da wertvoll!!!!

    Kicker, ....du hinterfragst mir zuviel....ich beneide dich nicht dafür, dass du das machst. Es wird dich krank machen...


    Nö, dadurch dass ich wie E.Fromm im gleichnamigen Buch schon vor langer Zeit von einer "kranken Gesellschaft" ausgehe, kann ich alles perfekt externalisieren ;) Nur wie krank mir mitunter diese Gesellschaft erscheint, das stresst mich mitunter, aber eins ist ja gewiss: die Erlösung ist nahe, vita brevis, der Tod ist viel näher, als jeder privat denkt. Daher: wozu aufregen und sich mit sisyphos' seinem Problemberg anlegen statt sich einfach über Probleme als intellektuelle Herausforderung freuen: diese Gesinnung hätte auch ihm Erlösung verschafft... Geld für Trainer - dann könnten die sich professionell drum kümmern, alles viel intensiver planen, vorbereiten - keine kindbezogene Leistungsgarantie, aber eine Chance!
    Manch Papatrainer dürfte trotzdem besser auf Kinder eingehen o. trainieren, aber jener Profi wäre darauf angewiesen gut zu sein - oder schnell weg und aus dem Geschäft: ein Riesenvorteil, denn er muss was bringen, der Papatrainer kann es ohne Muss - und es gibt dann nunmal viele, die nicht tun, was sie weder müssen und oft auch nicht wirklich wollen (eben jene, die eher narzisstische Gründe haben, wie du andernorts sagtest). Qualität müsste aber sichergestellt werden um der Kinder willen, daher meine Meinung: wer bzgl. Lebensunterhalt o. Geldverdienst muss, der wird auch qualifiziert trainieren, andere nur per Zufall!

    Der Schein ist für Aussenstehende eine Qualifizierung und für Neulinge.... Die die den Charakterzug und die menschlichen Eigenschaften in Richtung "Narzissmus" aufweisen (was im Vereinssport für mich nicht selten ist)....bringt der Schein nichts anderes als eine Stärkung ihres Ich`s und leider auch noch eine in ihrer Aussendarstellung!


    Hart, aber danke. Kriegt man den Schein so easy? Ich hätte mir wg. Nicht-Besitz dein Urteil natürlich nie anmaßen dürfen, aber du als Besitzer beruhigst da mein schlechtes Gewissen als dafür zu faulen Nicht-Besizter dieses corpus delicti bzgl. Eitelkeit o. gar "Narzissmus" ;) Wer aber sich die Mühe macht, sder zeigt doch zumindest einen Ernst bei der sache, oder? Es ist aber eben wie bzgl. Lernen & Noten: manch Kind paukt stundenlang, aber ohne innere Einstellung, Konzentration, Motivation, was zu schaffen, tönt daher viel rum, und schreibt doch immer eine 5 - tragisch! Andere tun nie was fürs Abi, aber scheinbar läuft alles von selbst: da der Ehrgeiz groß ist, man ganz intensiv lernt u. arbeitet, eine 1 oder 2 unbedingt will, was dann auch klappt: Fokussierung eben!


    Das Opfer müsste aber meine Frau bringen, da ich als 2.Mann die Trainingzeit nicht verlegen kann. Mal schauen, noch ist ja Zeit u. vllt kommen noch Gegenmeinungen zu dir...

    Im Verein um die Ecke haben beide Trainer die C-Breitensport-Lizenz und "höhere Ansprüche" (wollen gutes Training machen, ich konnte zeitlich aber keines sehen, auch kein Spiel); sie wirken wie wohl auch das Team ganz nett und ich werde da auch Trainer (2001er), aber beim letzten Training standen beide offen mit Zigarette auf dem Platz und es befinden sich mehrere Jahrgangsjüngere 2001er, die aber nicht grad herausragend erscheinen (keine Auswahl z.B.) im 9er-Team, bei schon 15 Spielern...
    Im Verein am 11 km entfernten Ort der Schule unseres 12-jährigen empfangen ihn die Spieler quasi jubelnd und er fühlte sich sichtbar sauwohl, schoss im Testspiel gleich in den ersten 5 Minuten 2 Tore, dirigierte danach spielerisch das Team u. ist von den sehr netten Trainern (auch ambitioniert bzgl. Kreisliga als höchste Liga vor Ort, aber ohne Schein) gleich fürs mittlere Mittelfeld als Spielmacher vorgesehen (da auch nur 13 Spieler)... Riesennachteil: viel zeitlich-organisatorischer u. fahrtechnischer Aufwand für ihn (als nicht grad "Musterschüler im Gymnasium, wo es in der 7.Klasse richtig abgehen soll) wie uns Eltern. Angeblich aber hätte ich meinem Sohn versprochen, ihn zu fahren und er will definitiv dorthin, nicht zum Verein um die Ecke...
    Wie nun entscheiden? Viele offene Fragen: Sind Trainer mit C-Lizenz per se als besser anzusehen o. was darf man von ihnen mehr erwarten? Oder kriegt den Breiten-Schein quasi jeder, soll man dies eher nicht zum Kriterien machen (obwohl in den meisten Vereinen ja der per Lizenz - und sei es nur C-Leistungs- vs Breitensport - "höherqualifizierte" Trainer automatisch der 1. Mann wird)? Da ich selbst keinen Schein habe, kann ich es nicht beurteilen, erwarte mir von so qualifizierten Trainern aber im Zweifel mehr, obwohl die beiden ohne Schein auch ambitioniert wirken. Wie kommt es, dass unser Kind im 2.Team gleich so dominant und selbstbewusst auftreten konnte, liegt das an der intrinsischen Motivation, an der höheren Stimmung bzw. der Selbstsicherheit dort? Sollte es uns das dann wert sein (auch wenn er evtl. dann nur 1mal die Woche zum Training könnte) o. würde die Herausforderung, sich im 1. Team seine Rolle erst erkämpfen zu müssen, + die größere Entspanntheit beim Hinfahren mittelfristig sogar besser sein? Was würden da das ganz neutral beurteilende Trainer gutheißen? Was tun? Danke für euren Rat!

    Berichte bitte, wie lange Trainer bzw. Team diese Maßnahme überleben. Herrlich, bestätigt mich mal wieder darin, dass offenbar vielerorts völlig untaugliche o. ahnungslose Leute zu Jugend-Trainern (E?)ernannt werden können: wie kommt so wer zum Job???

    aber gering qualifizierte Leiharbeiter buckeln und buckeln wie die letzten Ärsche, machen sich die Knochen kaputt und haben teils 800-900 ? im Monat. Und ihr haltet 200 Tacken für eure Tätigkeit als gerechtfertigt? Da würde ich anstelle des Leiharbeiters oder des Fensterputzers aber rasch umsatteln, eifrig lesen und gleich 4 Mannschaften betreuen, da stünde ich aber finanziell glatt besser da.


    Jeder darf in freien Märkten sein eigener Herr, seines Glückes Schmied werden. Berufsfreiheit nennt man das. Einzige Voraussetzung: er muss was können und reell leisten. Im der LA kenne ich genau so wen, der hat sich so aus Hartz-4 befreit, trainiert etwas im Fitness-Studio, dann in 2 Vereinen als Jugendtrainer und als personal coach ein paar Privatleute, die ihn als Motivator wollen. Wer sollte da nun vor Neid erblassen, ihm Kommerz oder Profitdenken vorwerfen, weil er Kinder nicht nur gut betreut, sondern auch Geld dafür bekommt, benötigt, fordern muss: um leben zu können? Wäre wohl aberwitzig! Doch im Fußball scheinen viele das zu vertreten? Wie gesagt, habe ich selbst erlebt, als ich was Neues an unabhängigen, freien Förderdienst aufbauen wollte. Ich habe auch nichts gegen Leute in LZ, die da ihren Lebensunterhalt verdienen dürfen, nur was gegen deren systembedingter Monopolstellung, die bei all ihrem "sozialen Engagement" keine Privatinitiativen neben sich, keine Freiheit für andere dulden will: weil da ihr Soziales schon endet...

    Zudem ist der DfB gemeinnützig


    Wie das bei den Summen, die er z.B. allen Nationalspielern/-trainern pauschal fürs Weiterkommen bei einer EM bezahlen kann und will? Für die Ehre kickt da längst keiner mehr beim DFB, nur den Profit. Und all die Werbeverträge dank Popularität gibt's noch obendrauf - eine reine Geldmaschine. An ihr irgendwie zu partizpieren: das Ziel, das alle treibt, sich hoffnungsbesoffen unterwerfen lässt, wenn auch viele eher unbewusst und ferngesteuert. Nur unten soll man ganz bescheiden bleiben, daher steht Gemeinnutz drüber - auf dem Papier! Das Ganze (inkl. kostenfreier Internetdienste bzgl. Ergebnisse wie Training) hat eben "System" , das müsste doch jeder klar sehen. Nur wie soccerdrills uns hier ohne Cash-Überbau so viel kostenfrei bieten kann, das ist mir ehrlich gesagt ein kleines Rätsel...

    Das System des Dfb...vom Ausbildungskonzept, über die Stützpunkte....die Trainerqualifizierung und was weiss ich nicht alles...ist professionel angelehnt und für jeden machbar. Ich schicke meine vier D Spieler zum Stützpunkt...im Wissen die kriegen dort ein prima Training bei guten Trainern in ihrer Leistungsgruppe. Die können dort ihre Ziele verfolgen...die mir scheiss egal sind...


    Nichts ist wirklich umsonst, wer arbeitet, aber nichts dafür bekommt/bekommen soll, der wird immer irgendwo für dumm verkauft, gleich wie schön man es sich redet, denn s.o. Und die eigentliche Frage hast du ignoriert: was machen die, die der holde DFB nicht auserwählt und denen es nicht wie dir "scheissgal" ist, die aber in Abhängigkeit gebracht werden, wo es keine Alternativen gibt? (Auch die jungen Förder-Opfer müssen sodann natürlich stets alles für die Systemziele mit ihnen geben, dürfen nicht etwa etwas hinterfragen o. schwächeln, denn dann gilt: raus!) Aktuell können die meist gar nichts tun außer Däumchendrehen. Ich kenne viele, die kriechen den Stp/LZ-Trainern geradezu in den A., damit ihre Kinder vllt doch gefördert werden: so arm werden diese Eltern gemacht, obwohl sie u.U. bereit wären, reell etwas zu bezahlen. Denn es gibt (hier bei uns) keinerlei Angebote für sie, ihre Kinder freien Willens zu fördern, keinerlei freie Angebots-Märkte jenseits der "Vereinskollektive", die auch die Verbandsinteressen verfolgen, es unter Strafe müssen: Wehe, das Ergebnis wird nicht gemeldet, jemand spielt ohne gültigen Pass, benimmt sich nach Spielleiter-Meinung rotwürdig daneben etc.: dann wird abkassiert, meist ohne Chance auf Widerspruch, fast diktatorisch richtend und sein ganz eigenes "Recht" sprechend!


    Alles, da DFB bzw. FIFA de facto der systematisch einsteuernde, omnipräsente "Herr" über fast allen Fußball (Ausnahme: Bunte Ligen o. wilde Wiesen - aber in der Regel nur für mobile Herren/Erwachsene!) sein soll. Also: Der DFB will, duldet da im Grunde keine Rivalen/Konkurrenten in seiner Sache: "dem Fußball". Denn Fußball, der gehört in Deutschland ihm, Schluss, keine Diskussion zu diesem Besitzstand. Es gibt keinen freien Leistungswettbewerb der Anbieter (Trainer: nur mit DFB-Lizenz!), die sein nicht immer gegen alle Kinder faires Geschäft beleben könnte, keine Systemvielfalt, nur wie in einem funktionalen Kommunismus (= ein System, das sich alle Menschen vergemeinschaften will: wer nicht will, dem wird ein Recht auf die Sache abgesprochen, der muss so ganz draußen bleiben etc.!) die Systemherrschaft! Und das ist der eigentliche Grund, wieso freie Märkte im Fußball jenseits des gestaffelten Systems mit aller Kraft der Machtinhaber sabotiert und blockiert werden, denn nur er soll auch weiter massiv aus Steuermitteln alimentiert u. privilegiert werden: als sei er noch immer vollends gemeinnützig...
    Geld o. Kommerz ist dabei nur das pharisäerhafteste Argument gegen Systemvielfalt derer, die frei was in Sachen F. bewegen wollen, dafür nun mal auch was mit Fußball verdienen müssten: um ökonomisch überleben zu können. Die sollen "Knechte" bleiben, denn: das ginge letztlich zulasten des großen Fressnapfes, den der DFB (in dem sicher unten auch viele Idealisten wie du und ich ohne systematische Geldfixierung arbeiten) okkupiert hält... Macht wie Finanzmittelverlust - nein. Arbeitsteilung dabei: einige ältere Herren wirken ehrenamtlich, aber die GF, Manager, Mitarbeiter: alle, die oben in der Hierachie arbiten, verdienen Geld (von den verschachtelten Strukturen zwischen FIFA, DFB, Landesverbänden, Vereinen und allen ausgelagert angegliederten, auf Gewinn ökonomischer statt sportlicher Art fixierten und tonangebenden GmbHs mal ab: all dies dient einem im Prinzip "kommunistisch veranlagten" Systemfußball, der in Wahrheit denen zugute kommen soll, die "gleicher als gleich" seien, alles jenseits der sich marktlich-frei gegebenden Ablenkmanöver wie gehabt). So sieht es aus!

    Mir ist das alles zu "kommunistisch" im Denken und damit eben: realitätsfremd, wenn gleich im Fußball noch sehr wirkmächtig. Verklärst du nicht den DFB, ist er so kommunardenartig gut? Er hat keine überzeitlich personale Identität, d.h. den von dir belobigten DFB gibt es nicht! Es gab früher andere bestimmende Leute wie heute. Die sitzen aber vor allem bei der FIFA, wo grad gestern wieder Millionenzahlungen an korrupt "gleicher als gleiche" Spitzen-Funktionäre bekannt wurden...


    Da hocken m.E. komplett anders gepolte Menschen wie früher: ohne die Ideale, die den Fußball o. einen DFB mal nach oben brachten! Das ist ganz ähnlich wie bei politischen Ein-Parteien-Systemen: am Anfang war es basisdemokratisch, die "Revolution" als Bewegung einer breiten Mehrheit, am Ende aber gibt es nur noch einen obersten Großen Vorsitzenden* und viele eifrige Radfahrer um ihn herum: nach oben buckeln, nach unten treten... das ist dem Wandel der Zeit geschuldet und daher gehen Systeme immer an sich selbst zugrunde, wenn sie radikale, d.h Erneuerungen von Grund auf wollende Kräfte unterdrücken, so den authentischen Kontakt zu ihrer "Basis" verlieren, sich nicht mehr durchweg zu dynamisieren verstehen: unbeweglich "im Kopf" eben werdend. Der Fußball könnte sich längst in solch einer Todesspirale befinden, d.h. es scheint immer nur bergauf zu gehen: dank dienstfertigen "Radfahrer-Mentalitäten" alles super, in Wahrheit aber... Wir leben in Demokratie und freien Märkten, im Nachwuchs des Fußballs soll aber nur einer den Ton angeben und alle anderen dem im Prinzip folgen, indem die Kosten - eben für Kinder: Qualitätsmängel, psychische Schäden für ihren Elan etc. - verschwiegen werden müssen?? Mehr Freiheit täte da Not, da Verantwortung für Gemeinschaft, Kinder als künftige generation, eben in der Praxis oft fehlt (Ausdruck davon: die diese Kinder-Not abwenden müssende/sollende FPL)!


    "Diesen Vorsitz aber führt das Geld, das seine Macher lenkt u. sich dank guter alter Tradition nach unten "kommunistisch", "gemeinnützig" verkauft - wer kann das denn immer noch glauben???

    Siehst du, aber wehe ein Jugendtrainer soll für qualifizierte, sehr anstrengende Förderarbeit qua Marktfreiheit ein paar Euro erhalten! Das ist unser Star-Inzenierungs-System: die einen kriegen Tausende Euro für ein paar Unterschriften o. bloße Namensabgabe für ein paar sehr förderliche Kindersticker, andere sollen sich jahrelang als Trainer aufreiben, ihr nötiges Geld aber bitte nebenbei verdienen, was sie dann zeitlich natürlich äußerst beschränkt. Aber man ist eben selbst Schuld wenn man sich so manipulieren lässt, Stars so anhimmelt, dass die - obwohl auch nur Menschen - im Schlaf Millionen "verdienen", die aber, die echt Honorierung verdient hätten, gelten als raffgierig, wo sie ein paar Euro für reelle Arbeit nehmen würden.


    So kann sich an der Basis, in der Jugendarbeit vor Ort wenig verbessern lassen, da alles von Idealismus abhinge, der nunmal immer seltener wird (s. allein die Geburtenrate: Kinder sind offenbar gesellschaftlich total "out"!). Dennoch wäre ein "stimulierendes Sammelsystem" von Stickern, Punkte-Karten o.ä. auch für Ältere vllt gar nicht so übel u. würde Abnehmer finden... (fantasy-Idole?)

    unterscheiden, ob wir über Beitragserhöhungen für die Eltern reden oder ob wir über eine Umverteilung aus dem Profifußball reden


    Unterscheiden, differenzieren wäre wirklich gut, um sich nicht in "Kommunismen" zu verheddern:
    1) "etwas kosten" tut KiFu in jedem Fall, nämlich erstmal Trainer (o. auch einen JL, Schieri, Eltern) Zeit, Nerven, viel Aufwand (inkl. KFZ-/Bekleindungs-Kosten etc.): Arbeit! Die Frage ist dann nur: soll dies finanziell vergolten werden, durch wen? Aktuell fließt Geld von oben nach unten nur für auserwählte sog. Talente, da diese gefördert werden sollen, laut DFB System allein diese offiziell erklärten Talente eine (für Eltern "kostenfreie") Förderung verdienen sollen...
    2) Gibt es nur o.g. Aspekte (auf Basis von Entmündigung durch Systemdiktate des Rahmens im ökonomischen Prozess: wie bei Staatswirtschaft)? Nein. Wieso am Verband, an Vereinen kleben, als wäre KiFu ohne sie per se undenkbar? Wieso sollte es nicht bundesweit irgendwann (im marktwirtschaftl. Sinne) frei zugängliche Förderung für jedes Kind geben dürfen, etwa in Form einer McFußball-Kinderförderungs-Kette, die inhabergeführt unter kontrollierter Lizenz angeboten würde? (Über reale privatwirtschaftlich geführte KiFu-Schulen u. ihre Konzepte erfährt man leider wenig! Wegen Konkurrenzdenke? Reich wird man damit aber sicher nicht, kann vllt grad so ökonomisch überleben...) Über Identitäts-Transfers angeworbene Paten o. Mentoren könnte auch sozial Schwachen ein Zugang ermöglicht werden, erst Recht, wenn F-Stars dies per Präsenz unterstützten... Aktuell sehe ich eine Umverteilung von unten nach oben, einen profitökonomisch abgezweckten Elitarismus am Werk, der nicht unbedingt Kinder als Kinder, ihr Wohl, sondern ihren Nutzwert fürs System im Blick hat. Hier für faire Verteilung zu werben, dürfte eher illusionär sein.
    3) Qualität hat gemeinhin immer ihren Preis - nur im KiFu soll das wider die aktuelle Faktizität (die eine FPL nötig macht) nicht gelten? Für mich absurd, obwohl es zweifelsohne der Fußball mehr Fans als andere Kulturgut hat, es so auch mehr "Spendenbereitschaft", d.h. viele kostenlose KiFu-Trainer (aus idealistischen Engagement werktätig) gibt: aber eben für flächendeckende Versorgung mit bester Förderung bei weitem nicht genug...
    4) Was kosten Kinder überhaupt? Was ist heute noch ihr Wert für uns, worin liegt er, wem sind sie diese Kosten noch wert? Wer gibt, opfert noch freiwillig was für Kinder, wo es immer weniger gibt? Sind sie uns kontrolliert gute Betreuung wert oder geben wir sie stumm einer Willkür des Systems preis, das sie zuerst als Kostenfaktor sieht, eben "minimieren" u. ansonsten zwecks eigenem Profit o. Sieg Ministars heranzüchten will (wie in der Gesellschaft durch DINKS: "double income, no kids" als Ideal der privat-konsumerisch orientiert ökonomischen Erfolgstypen)? ...


    (Bitte ergänzen)


    PS: Als ich vor Jahren ein semiprofessionelles Jugendförderzentrum initiieren wollte, wurde auch gleich "Kommerz" und lauter böse Absicht unterstellt (Urteil: Trainer offen mit etwas Entgelt o. Profilierung per öffentlicher Hervorhebung zum Engagement animieren - ganz böse kommerziell!) - Ergebnis: Scheitern schon vor den ersten Versuchen, weiter keine Chance auf Förderung auch nur eigenmotivierter, begeisterter Minikicker, von denen seitdem viele mit Fußball bzw. Sport im Verein aufhörten. Da freut sich die Playstation nun größter Beliebtheit, klasse, oder? (Zukunft: der bezahlende, passiv abhängige statt aktiv sich bewegende "Fan", zwar aggressiv u. degeneriert, aber dank fehlender poitiv besetzter Eigenidentität manipulierbar) Alles, da Förderung aktiven Fußballs für Kinder ja nichts kosten darf!? Spekulation, klar, beweisen kann man nichts... Nun denn, so ist das Leben eben leider dank bedenkenloser Missgunst, Neid, Rivalität bei Erwachsenen (zulasten von Kindern: ist das dann noch idealistisch motiviert). Was nichts kosten soll/darf, ist nichts wert: sind uns Kinder nichts wert?

    Genau, oben fließen Riesensummen und unten, d.h. eben beim DFB: für Kinder!, soll alles kostenfrei gestaltet werden! Folge: Mangel an qualifizierten Trainern, d.h. viele unqualifizierte, teils für Kinder u. ihre Teams sehr schädliche Trainer (quasi Normalfall: meckern darf ja keiner, da die nichts kosten!). Den Preis bezahlt so natürlich schon wer, nämlich: die Kinder! Nur können die sich nie wehren, kann so alles von interessierter Seite (die, die oben das große Geld machen) immer weiter totgeschwiegen o. bagatellisiert werden, kann man so kritische, für ihre Kinder bessere Qualität fordernde Eltern nur als Problem darstellen: ausgrenzen oder vertreiben.
    Eine traurige KiFu-Welt ist das, höchst unprofessionell geführt, weil Geld nur nach oben fließen darf... Aber wer hätte denn die Zeit, nicht Geld zum Lebensunterhalt verdienen zu müssen, sich ganz dem guten KiFu zu widmen statt nur ein wenig nebenbei und immer unter Stress? Nur qualifizierte Profis, die ihr Hobby zum Beruf machen, also auch Geld zum Lebensunterhalt damit verdienen dürfen!!! Oder soll, darf es die nur für die "auserwählten" Supertalente, die selektiert Starken in Stp o. LZ als von oben her visionär herangezüchtete Ministars geben? Das wäre m.E. sehr unsozial gegen wehrlose Kinder (bzw. die sie gleichberechtigt mit Lebenschancen versorgen wollenden Eltern) gedacht, die "man da oben" (wo das einzig berechtigte Geld ja verteilt wird) als nicht zur spätere Cash-cow taugliche Kinder abwertet! Für mich eine recht absurd geführte, sowohl kinder- wie trainerfeindliche Diskussion, sorry, denn: Trainer sind im Wesen Fußballlehrer, eigentlich wäre dies ein Beruf, der hohe Qualifikation verlangte - doch die kann es nicht einfach in großer Menge umsonst geben! Die, die das aktuell fürs KiFu-System umsonst leisten, sind echte im marktökonomisch selbstausbeuterische Idealisten,d.h. leider selten. (Ein Romanautor schreibt auch, da er gern schreibt, anderen was Geistvolles mitteilen will: Geld verdienen, davon leben können, muss er - leider - trotzdem, will er Profi sein statt nur nebenbei Hobbyautor, oder?!)

    nur der Fußballtrainer darf nichts bekommen, dann ist es schon geldgier und er macht es nicht wegen der Kinder


    Genau, da wären dann alle Lehrer etc. auch nur böse Abzocker und nur Topbanker wie Ackermann über alle Zweifel erhaben, da sie ja nicht direkt mit Kindern ihr Geld verdienen (wollen) - Mann, Mann, da fasst man sich an den Kopf. Natürlich ist es toll, wenn es Leute gibt, die sich ganz ohne Bezahlung für Kinder engagieren, aufopfern wollen (sich das zeitlich auch leisten können: per Verzicht auf eigene Hobbies, Faulenzen, Familienzeit etc.), aber wieviele? Wenn es anderen Leute Spaß macht, Kindern etwas Positives zu vermitteln und auch sie nun mal nicht nur von Luft und Liebe auf Dauer leben können, ihnen daraus einen Strick drehen zu wollen, nur weil man selbst Geld zum Lebensunterhalt nicht benötigt, das ist ganz schön arrogant im Reichtum an Zeit bzw. Geld. So gut haben es aber viele nicht, müssen die sich wegen ihrer Armut nun ein Büßergewand überwerfen? Oder steckt dahinter nicht eher Neid für den Fall, dass andere damit Geld verdienen - müssen wie wollen, wofür man selbst nichts erhält? Also ich gönne es jedem u. nicht nur Herrentrainern, mit Fußball Geld zu verdienen: sofern sie echte Sportler mit echtem Teamgeist, Leistung, Qualität und Sinn für Kinder sind! Mehr solche Leute bitte in Deutschland!!!

    Mit den 150? hättest Du in Deinem Verein also praktisch die komplette Beitragserhöhung in die "Aufwandsentschädigung" für Dich als Trainer gesteckt. Das finde ich vollkommen daneben. Viel wichtiger ist, dass genug Geld für Material, Turniere usw. da ist.


    Ich halte ja Menschen für wichtiger als Material u. die üblichen Turniere eh für Quatsch: langes rumlungern statt sich viel bewegen und spielen. Für den marketingtechnisch uns auferlegten "Urlaubszwang" bezahlen die Leute alle gern 2000 o. 3000 Euro im Jahr, locker! Ich würde das Geld lieber einem Trainer wie Andre geben, also wie bei der Schülerhilfe (die man sich so u.U. sparen kann!) 150 Euro je Kind, nicht fürs ganze Team!, wenn dafür meine Jungs bei ihm mit Spaß kreatives Spielen, Teamgeist, Respekt, fairen Sport uv.m. lernen dürften! Gibt aber nirgendwo ein Angebot dafür...


    Wieso bitte ist das creti u. pleti nichts wert, darf nie was kosten: ist die Masse so blöd nicht zu kapieren, das man in der Regel nur das kriegt, was man auch bezahlt, Geschenke pure Glückssache wären??? Klar, wenige fühlen, dass auch die Kindern Trainern viel geben an Freude, aber eher wenige: das reicht für Breitensport eben nicht hin! Also muss man angemessen bezahlen, wenn man Leistung will o. fordert!