Andre: Auch wegen der von dir beispielhaft genannten Vorbehalte setze ich bei der Gruppe an: zum einen ist da die Gruppendynamik, zum anderen aber die Chance, sich jederzeit herauszuziehen und 20 Augenpaare plus 2 o. 3 Trainer sehen, spüren mehr, was gut ist. Ob dies dann genauso psychodynamisch von Erfolg gekrönt sein kann, wäre nun die große Frage. Denn mental bedeutet hier ursprünglich-teambezogen grad nicht: top-down, von oben herab, sondern völlig basisdemokratisch im Miteinander: jeder kann, soll jederzeit opponieren. Ich geb zu: das macht es sehr schwierig u. auf manchen wirkt es - wie aufm Platz - erstmal nur chaotisch (Resultat erster Teamsitzungen), weshalb auch ich meine methodischen Selbst-Zweifel habe.... Doch denk ich: Vertrauen ist gut als Anfang, Kontrolle besser bzgl dem guten Ende ![]()
Beiträge von Keller-Kicker
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der Beweggrund etwas zu tun, kann nur aus jedem selbst herauskommen. Letztendlich hilft jedem Einzelnen nur das, was er selbst für sich als gut erkennt
Jeder verhält sich so, wie er meint, dass ihn andere akzeptieren, ihn einbinden, ihn lieb haben...
Das unterschriebe ich individuenbezogen sofort. Spannend bleibt aber, ob ein Ansatz beim Team - als "Sozialkörper" - möglich wäre. Es stimmt sicher, dass es den so wie besprochen (noch) nicht gibt u. eine persönliche Betroffenheit als "Beweggrund", ihm nachzuforschen, denkbar ungünstig ist. Daher auch dieser Thread: damit ich mir nicht im stillen Kämmerlein irgendeinen Mummpitz ausdenken kann, an den dann vielleicht dank gedanklicher Verdichtung in Konzeptform ich fest glauben, im gefährlichen Fall diesen Glauben sogar, obwohl falsch, andere z.T. überzeugend rüberbringen könnte. Positive Gruppendynamik, aber auch negative, wie entsteht die "soziologisch"? Nun bin ich weder psycho- noch soziologisch ausgebildet und eher gehirnwissenschaftlich orientiert. Von daher aber komme ich dann zur Frage: wo ist, sitzt das Gehirn des Teams, seine Schaltzentrale als Dreh- und Angelpunkt? Die gängigen Antworten darauf sind für mich nicht hinreichend, wenn sie individuenbezogen bleiben, also vor allem Trainer, Kapitän als Spielführer, der Star, aber auch: der Clown im Team, das "Kampfschwein", der nach dem 0:2 nochmal alle mitzureissen versteht. Wie läuft dies ab? - Ja, ich kann da erstmal für mich nur viele - vllt wegführende - Fragen suchen und meine experimentellen Antworten zurückhalten, da die unausgegoren sind. Falls ich aber jemand wie dich eine Spur überzeugen könnte, vom Ansatz als Idee, die in ein Neues weist (oder eben ein Altes, dessen Untersuchungen o. Anwendungen ich aber nicht kenne), wäre viel gewonnen. Natürlich muss ich als Sportler an den Sieg dabei glauben, nicht an die Niederlage: dass mein Idee nur Mummpitz bliebe. Ich hoffe, wir bleiben in Kontakt
PS: Deinen letzten Satz habe ich irgendwie nicht verstanden: soziales Umfeld, oder materiell? Motivation erwächst doch immer auf ein Ziel hin, dies kann in einem selbst liegen o. eben im äußerlichen Umfeld, oder nicht?
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Bei den Jungen ist es so, das ein Großteil der bereits seit der F-Jugend geförderten Kreisauswahl-Kinder den Sprung in den DFB-Stützpunkt schaffen
Mir fehlen jetzt hier die Bezüge etwas, da die Diskussion schon etwas zurück liegt u. zB Zamorra und ich die Dinge privat geklärt hatten, es daher so aussehen könnte, als wären Fragen ignoriert worden. Thema war aber in unserem Fall das Sichten in der F zur E hin. Wenn schon in der F-Jugend Kreisauswahlen gebildet werden, deren Kinder dann dank Extra-Förderung zum Großteil den Sprung zum Stützpunkt schaffen (was ja genau meine Rede ist, Bezug dabei: die Fußballalter-Theorie), ginge das noch einen Schritt weiter u. mich würde wie sicher Zamorra (der ja von D sprach) sehr interessieren, wo dies der Fall ist. Nicht um da anzurufen o. sonstwas, nur um es mal zu erfahren. Gemäß og Theorie würde gelten: jede Trainingsstunde zählt. Fürs Sichten würde dies dann genau o.g. Beobachtung bestätigen, dass die, die einmal drin sind in der Förderung, einen enormen Vorteil hätten, sich dann auch in selbsterfüllender Prophezeiung weiter durchzusetzen. Was aber auch umgekehrt gelten würde: wer einmal hintendran ist, hat kaum mehr Chancen, noch entdeckt zu werden, da ihm schlicht die förderlichen Trainings fehlen. Lt. (Theorie: 10.000 "gute" Tr-.Stunden sind minimal nötig, Talent reicht allein eben nicht.) Ich bin also nicht gegen Fördern, nur dafür, jene kontraproduktiven Auswirkungen für Talente mehr zu beachten. Danke! -
deshalb hat es aber auch etwas mit Mentalität zu tun
Mental wäre wichtig: was bewegt einen TW, diese Rolle im Team einzunehmen. Will er selbst dies wirklich - oder wurde er dazu irgendwann "verdonnert"? Was sagt das Persönlichkeitsprofil seiner Motive genauer? Dann: Wie bringt er sich konkret ins Team ein, als "wer"? Entspricht dies seinem inneren Wer o. ist er aufm Platz, also äußerlich "ein anderer"? Dann gäbe es einen Rollenkonflikt, der belastend als Stressfaktor wirken dürfte. Ein TW steht immer quasi dem gegnerischen Team als ganzem gegenüber. Will er dies, mit der damit indirekt verbundenen Last an Verantwortung? Ein Verteidiger muss nur Mann gegen Mann stehen, hat immer noch uU einen "letzten Mann" sowie eben den TW im Rücken als Absicherung. Stürmer wiederum definieren sich völlig anders: Bälle fordern, egozentrisch nutzen, Tore machen müssend. Und Mittelfeldler haben eigene Beanspruchungen (zu komplex für hier). Nun kann man sagen, dass es doch nur Kinder seeni, daher nicht lohne, sich so intensiv mit Fragen zu befassen, aber hier aufm Platz, im Team findet eine wesentliche Persönlichkeitsprägung fürs weitere Leben statt: so oder so, entweder "verklemmend", fehlbesetzend oder "befreiend" und sich verstärken könnend. Gefragt wäre aber in erster Linie die Eltern, Trainer, die in 1,5 o. 3 Stunden pro Woche minus Fehlzeiten 20 Kinder betreuen müssen, können das nicht so im Vorübergehen leisten, wie es bei Profiteams längst geschieht, so wird methodisch in der Regel höchstens sog. "Encouraging" konsequent eingesetzt, doch auch dabei kann schon viel schiefgehen (etwa per Setzen falscher Anreize: äußerer, psychisch belasteter u.v.m.)...Nachträgliche Ergänzung:
Mentala: Danke noch für deinen Hinweis auf die Reissprofile. Hört sich lesenswert an. Das wäre auch was für guenter (du weisst dann schon, welchen Job ich mein), oder? Schau dir dazu mal was an, kann man so nicht an die schwierigen Fälle auch gut rankommen, ran finden? - Ganz interessant wäre, wie du, Mentala, Sichtungen und Auswahlen schon in der F-Jugend "mental" beurteilen würdest. Sind alle "Talente" dem gleich "mental" gewachsen, wenn etwa dazu ins auswärtige Stadion eingeladen wird, wobei Vereinstrainer zuvor die geeigneten 7- o. 8-jährigen Kandidaten auswählten (was Auswertung hier, Ausschluss u. Abwertung dort bedeutet - nur um vorzubeugen: unsere Kinder waren jeweils beim Sichten zugelassen, schieden dann aber aus, da sie plötzlich keinen Ball mehr richtig zu treffen schienen...) Kann jedes Kind damit gleich umgehen, kann man erwarten, dass sie sich im Talent zeigen o. verzerren sich die Perspektiven nicht notwendig gemäß Motiven, aber auch Charakteren? Kann man sagen: wer da versagt, nervlich o. anders, der hat auch nicht das Zeug, später was aus sich zu machen? (Von all den Tränen danach mal ab, die ja auch irgendwie wirken: demoralisierend?) Für Antworten danke ich dir sehr, da mich diese Fragen seit vielen Jahren beschäftigen: ist das kindgerecht! Klar, ich sehe das kritisch, ok, vielleicht nur aus persönlichen Gründen - oder doch berechtigt?
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von Millionen so akzeptiert
KiFu ist für viele Kinder total wichtig zur Identitätsfindung! Ich habe welche menschlich völlig auseinander fallen sehen, nachdem ihnen "ihr" Fußball genommen (vgl. Deissler's Buch, der sich beklagt, dass es den Fußball, der seiner war, nirgends gab - weshalb er - eins der größten Talente des deutschen Fußballs - dann eben aufgab, denn die Verletzungsmisere war stark psychischer Ursache, so in Interviews...), verdorben wurde. Das waren zT so tolle Jungs und heute hocken sie mit 13 - bezeichnend in einer Ecke des Vereinsheims - rauchen, trinken schon Alkohol, glotzen wie Abhängige auf Handys, machen nurmehr "coole" Sprüche: Fußballerisch am Ende, und menschlich irgendwie auch, will mir scheinen: mit 13!!! 2 waren genau von denen, die vor ca 6 Jahren aus der Ersten in meine sog. Loser-Zweite wollten, freiwillig, aber sie dürften nicht, ja, und so fühle ich: ich konnte sie vor dem, was sie heute sind, nicht bewahren* - und das tut unendlich weh im F-Herz, denn es waren so tolle Jungs o. auch ein Mädchen: nicht nur als Fußballer!) Das tut einfach weh. Melonen vor den TVs sind nicht so meins...
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Montags Stützpunkttraining, an den folgenden 4 Wochentagen 2x Vereinstraining, samstags Vereinsspiel, sonntags oft Stützpunkttermine (Vergleichsspiele, Funktionsspieltag, NFV-Sichtung etc.). Zusätzlich gibt es bei uns noch einige Schulen, die nachmittags AGs im Rahmen der DFB-Talentförderung anbieten. Auch hier wird vor der Teilnahme gesichtet; die lassen also nicht jeden Schüler teilnehmen...
Im Extremfall....
Das 'kenn' ich auch so: Extreme - teils gar 3 Vereinstrainings. Deine Aufzählung verdeutlicht den Unsinn aufreibender Mehrfachorientierung: Vereinsteam (2 Tr.) o. lokales LZ (3-4 Tr.), Stützpunkt, NFV-Auswahl (gar Kreis + Land bzw. DFB), Schulmannschaften - und vllt noch Gastspielerstatus in einem NLZ? Die einen dürfen nur 1 Training die Woche haben (zB die "Zweite" im lokalen LZ, wo die - oft nur wg. Formschwäche, Wachstums-/Schul-/Familienproblemen u.ä. - Ausgemusterten hin sollen), andere werden so sehr überfordert, da alle sich um sie reissen... Was steckt dahinter? Wollen nicht nur alle vom sog. Talent als Kuchen begierig ihr Stück ab haben, den Kuchen dabei bei all seinem Mitwachsen mitunter im Zerschneiden verletzend, verzehrend? Und die anderen, die Aussortierten, wer will die? (Und oft wird dann von denen noch aus Ehrgeiz vor Ort erwartet, dass die mit jenen, die dafür mitunter mental kurz vorm Burnout sind o. schulisch absacken, da nurmehr Fußball im "Kopf", 1:1 mithalten (das erwartet zB ein Trainer aktuell vom Team unseres Kindes, was für mich eben - so - illusorisch ist bzgl. "Fußballalter".) Was soll das alles, soll es Kindern dienen, sie voranbringen o. eher aussaugen? Waltet da Vernunft - oder sollten sich die "Förderer" doch besser abstimmen, also NLZ/LZ-Kinder erstmal einfach da lassen, wo sie schon optimal mit 3-4 Trainings u. min. 1 Spiel die Woche gefördert werden, sich auf die vielen konzentrieren, die deren Privilegien nicht haben? Nur ne einfache, ja ok ketzterische Frage: kindfördernd oder förderer-zentriert denken?Die Bewertung der "Hierarchie" zwischen Verbands- u. Vereinsmacht - geht die nicht übers Wesentliche: die betroffenen Kinder auch oft eher hinweg? Nicht böse sein, will mir so scheinen. Mir würde es da einfach ums Fördern, Trainieren gehen, völlig gleich, wer wo mit wem, Hauptsache angemessen oft und gut: möglichst vielen möglichst viele, gute Trainings ermöglichen als 1.Ziel, oder nur anderes Thema? Wenn alle mehr ans "Objekt" des Förderwollens dächten, gäbe es dann überhaupt diesen ja altbekannten Konflikt, wer nun das Hoheitsrecht übers Talente ausübe, wem es zuerst "zur Verfügung stehen müsse? Kind entscheiden lassen, wo es mehr Lernspaß bringt, Problem gelöst bzw. freie Ressourcen für bisher unberücksichtigte Kinder - wäre da der gordische Knoten nicht gelöst? Oliver, man beachte das Wort "Zuwiderhandlung": ja wo sind wir eigentlich, ganz normaler KiFu, wo Kinder wg Zuwiderhandeln bestraft gehören? Wo's nur um Kids, ihren Spaß o. Fördern geht? Wer glaubt denn an so Märchen bei solch Wortungetümen?
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Oberlehrer
Also da weiß ich jetzt nicht, wie du das Zitat meinst: per Feuerzangenbowle wurde der Oberlehrer doch grad zur sprichwörtlichen Witzfigur, o. seh ich das falsch? Denn: ich finde einen Gang durch den Urwald viel spannender als den durch die säuberliche Schonung der immer gleichen Fichten, die nur einen Zweck erfüllen sollen: man will sie möglichst bald zu möglichst hohem eigenen Ertrag fällen, oder?
Tja, soll man nun im Teamsport alle auf einen Nenner bringen o. jeden als Individuum integrieren, ein somit "authentisches" Zusammenspiel verschiedener Teile zu komponieren versuchen? Ok, guenter, du hast hier Recht: das ist eine in Frageform gestellte These, aber aus Überzeugung, dass man Teamgeist auch nicht per "Zusammenschweissen" o.ä. erzeugt, daher ja der MT-Thread, um diesem "Komplex" etwas auf den Grund zu gehen
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bitte die Abmeldeetikette beachten
Klar, hier ging es nur um die generelle Priorität, wie "ernst" man Fußball nehmen solle... Differenzieren: Hobby o. Beruf, Herren o. Kinder, ("lebenswichtiges"?) Spiel o. Training etc. Umgekehrt: Frau des Lebens vs Affäre etc. Und um die 20 ist man noch kein altes Ehepaar, da hat ein Mädel viele Angebote und kann auch schnell, mal nen Fehler machen, wenn der Freund viele Kilometer weit weg ist, auf Wünsche der Frau nicht reagiert, die unzufriedenen Beschwerden nicht hören will etc.Wem Training auf Kreisniveau, das andere auch mal ausfallen lassen, wichtiger ist als die Frau des Lebens, die extra von weit anreist, der hat die dann evtl. nicht verdient o. sollte eben besser nachdenken, bevor alles finito ist: was in dem Alter eben über Nacht passieren kann. Der Rest ist eher schöne Theorie, find ich, daher: entscheiden, was mir mehr wert ist - und ich wüsste es (FALLS man die Freundin für Fußball begeistern kann: umso besser!)...
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warum die Zeit nicht etwas verkürzen, wenn ich die Möglichkeit dazu habe?
Dazu gibt es das Sprichwort "Jeder muss seine Erfahrungen selber machen". Wir wollen sie Kindern gern "abnehmen", ihnen ihr Leben "erleichtern", aber schnell erleichtern wir sie dabei um "ihr" Leben: der Vater, der will, dass sein Sohn es leichter habe, direkt seinen tollen Beruf übernehme zB. Dein Fall hört sich wirklich komplex an, hat ja wohl auch weniger was mit der TW-Position zu tun, eher vllt mit dem Elternhaus? Wenn ein Kind wirklich derart "verklemmt" wirkt, auch in der Gruppe Gleichaltriger, dann ist das sehr bedenklich und gut, dass du dir Gedanken machst. Was aber dahinter stecke, kann man sogar aus der Nähe her nur erahnen, wenn ein Kind nicht spricht. Aber das muss im Nahumfeld begründet sein, fällt so wie beschrieben nicht einfach vom Himmel. Daher ist es sehr heikel, dem nachzuforschen, gleichwohl wichtig fürs Kind. Wie du es schilderst, sollte eigentlich ein professiomeller Therapeut hinzugezogen werden u. wenn die Eltern das nicht wollen, fände ich es nur verdächtig: vllt wissen sie mehr,als du erahnst? Mehr sage ich zu so Fall aber nicht, hier soll es ja auch eher um MT im allgemeinen gehen, aber als Beispiel, an was man im Team alles denken sollte, ist es gut: jeder ist eben individuell... -
Erst mit der Zeit kam die Geduld und somit auch die nötige Gelassenheit.
hatte einen TW ähnlich wie Peter Pan. wahrscheinlich noch schlimmer. obwohl ich ihn privat gut kannte, musste ich jedes Wort mit dem Korkenzieher aus ihm herausziehen.
jetzt in der B-Jugend ist er deren Kapitän und dirigiert lautstark seine Abwehr
Geduld ist immer ein guter Anfang, aber - für mich mehr noch nicht. Gelassenheit geht noch weiter, tiefer, sie ist schon im Ziel, Geduld nur Weg. - Man weiß nie, wie es in einem Menschen aussieht, nicht mal bzgl. einem selbst. Oft grübelt und rätselt man: Warum hab ich dies u. jenes gemacht, wieso krieg ich den A nicht hoch, bleib einfach stehen, die Chance war doch da etc. Das lähmt dann u. ist zugleich doch not-wendig. Und die Lautstarken sind oft die, die sich am meisten an innerer Not zu verbergen haben, aber keinen (mehr) ranlassen: zwar nun ein Ventil gefunden haben nach außen, aber ihr Innenleben wandert vielleicht dabei nur noch mehr ins Dunkel und Untiefe eines mental Unterbewussten, das irgendwann zuschlägt, auf nie geahnte Weise. Da gibt es viele Ausformungen u. Untersuchungen. Statistik! Einzelfälle kann man nie beurteilen; merkwürdig erscheint es mir schon, wenn jemand sich so verwandelt. Alles gut, möchte man hoffen, sorry, hab heute wohl einen "psychologischen" Tag... -
ernst gemeint?
Musst nur mal den 1.Beitrag lesen, von 3Zi: andere lassen auch mal nen Training sausen, um lieber... Bin also so allein nicht. Und ein Mädel sieht auch, wie andere sind, macht sich ihre Gedanken, wenn sie extra von weither kommt, aber der Freund irgendein Training vorzieht. Verantwortungsgefühl sagt 3Zi ja, aber was, wer sollte wichtiger sein? Ich wüßte es und jene anderen auch - da dürfte das Mädel bald gleich in der Ferne sein, eine Party, ein netter Typ, und schluss mit lustig, so ist das Leben, und dann bereut man es oft, kapiert, was mehr wert gewesen wäre - zu spät! Nur mein Tipp, egal, jeder liest eh, was er hören will, 3Zi wird schon sein Ding machen, wissen, was ihm "lieber" ist. Andere haben sein Mädel da sicher schon im Visier
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"ich nehme den Partner wie er ist"?
Wie ist man denn? Heute so, morgen so, jeder Tag verändert unser Leben, uns, nur merkt man's kaum und sagt einfach: Ich bin Ich. Und wenn ein wir entstehen vllt fürs Leben andauern soll? Versteh euch echt nicht (wie oft, sorry, aber: Fußball ist nicht alles, gibt echt Wichtigeres!) Also Lebensberatung: Eher verwunderlich, dass das Mädel 3zi noch nicht auf den Mond geschickt hat. Bei der nächsten Uni-Party am Ort aber vllt kommt schon ein Studi-Stenz u. nach der 3. Piccolo von ihm schaltet ihr Uterus auf Grips: über Nacht ne andere, auch ne solide treue Frau (die Mann sich wünscht, o. mag er Kuckuckseier zum Frühstück?) suchen letztlich die 4-5-Zi-Whg für später, den Papa für Kids - und will Frau da wen, der ihr, der Familie, die das Höchste sein sollte, ein Kreiskickertraining vorzieht, es mehr liebt? Ich als Mädel tät den längst jeden Tag schon trainieren lassen, würde mich mit andern amüsieren, aber 3zi, du hast Glück: sie hängt an dir! Merke: noch, denn das Leben geht weiter, wenn du Pech hast, ist sie morgen ne andere und jede gemeinsame Identität passé. Also aus Erfahrung: lieber jetzt schon mal daran denken, hab schon so einige Kicker nachher bitter weinen u. zT dann mit Fußball aufhören gesehen - ist ja nur als Tipp gemeint;-)ps Wenn in 4 Jahren das Baby schreit, sie Migräne hat, total erschöpft ist, rennste dann von der Arbeit direkt tschüss zum Training, das muss frau sich ja heute fragen, oder?
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nehmen wir das "hobby" fußball zu ernst und beschränken dadurch den freiraum der kinder
Altes Thema, aber weiter aktuell! Ich sag lieber "man", nicht "wir", denn alle sind ja nie gleich, viele aber evtl. doch. Fußball = gegenseitige Akzeptanz: +, zuviel Ernst bzgl. Erfolg: - . Da finde "man" die Balance!@3zi: Ups, gar nicht beachtet - ist es Liebe, geht die Freundin (wie Familie) immer vor, sonst... Vllt hat sie längst das Gefühl von "sonst"? Dann finde die Balance: Familie vor Verein! Denn auf dieser Balance basiert "Zuverlässigkeit", verwechsle da nie, nicht länger die Prioritäten. Immer vorausgesetzt: Fussi ist nicht ihr Ding, so dass du sie auch nicht dafür begeistern kannst, denn dann würde es dich auch tierisch nerven, wenn ihr Häkelclub immer wichtiger, mehr "wert" als du bist - da würde ich dann irgendwann den Kicker auswechseln...

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sind Torleute ganz normale Menschen
Danke für deine guten Worte zum Lachen! Das Normale soll ja nun neuerdings nur gesellschaftliches Konstrukt gemäß Machtanspruch sein, aber ich bin - nach der Tragödie um Enke - grad bei TW sehr zwiegespalten. Ein TW muss schon mehr abkönnen, hat besonderen Druck, da kann so ein Kind früh "lernen", in sich reinzufressen statt rauszulassen. Und wo das hinführen "könnte", spekulieren möchte ich da nicht, aber eine gewisse Angst befällt mich schon, wenn ich mich da mitfühlend in so einen Menschen reinzufühlen versuche...


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Jedem seine Meinung, das ist ja das, was Menschen ausmacht, uns vorantreibt im (Un-)Wissen per offenen Dialogen: Dinge anders betrachten, sich austauschen! Und in der Praxis, aufm Platz, im Leben beweist sich dann evtl., wer (zeit-, ort-, also umständebedingt) richtig liegt. Natürlich verarbeitet jeder dann auch anders, wenn er anders wahr-nimmt, das eben ist ja die Krux mit dem Teamgeist, der berühmten Kabinenansprache etc.: Was ist mit den Anderen, die sich da nicht gepackt, betroffen fühlen, vllt gar unter Druck gesetzt, aus ihrer inneren Ruhe u. Konzentration gebracht, gar in Panik o. Angst vor Fehlern, Kritik, Versagen versetzt statt zB "heiss gemacht", "aufgeweckt" aus vermeintlichem Tiefschlaf (der von innen her nur Tiefenentspanntheit ist zwecks Energiekontrolle)?
Und nun mit dem Lachen: Ne, die Kids lachten von sich her herzlich über ihr kurioses Eigentor, das sie zu viert produzierten, zum 0:4. Das eben war ihr (!) "natürliches Verhalten" - obwohl ich direkt daneben stand u. natürlich lieber ein Anschlusstor für uns gesehen hätte, zuvor auch dazu motivierte etc. Ich hätte sie nun zusammenschreien können aus ehrgeizerfüllter Wut auf sie, wie ich es schon oft - neben dem Platz (wo dann das "Energiezentrum des Teams sich verlagert!) beobachtete: und sie dann so vom natürlichen Verhalten abbringen können... Ergebnis bei uns war: nach dem Lachen spielten sie befreit auf,hatten - dabei immer in Unterzahl gegen die Zweite des LZ - noch etliche Chancen, viel spielerisch freie Dynamik, sie machten ihr Ehrentor, ohne selbst weitere zu bekommen (s. den dazu mal veröffentlichten Spielbericht). Man sollte diese wahre Realität bitte beachten: Lachen ist reell ein Zeichen von Entspanntheit; genau das hilft, um im energetischen Kreislauf dann neu durchzustarten
Ich glaub, da gibt's sogar extra "Lachtherapien" in Kliniken, wo Krebspatienten wieder Lachen lernen sollen, um innere Abwehrkräfte zu stärken und so - von KK bezahlt u. im Heileffekt anerkannt... Ich nehme es keinem übel, sich mit den Energien noch nie befasst zu haben, denn ich schreibe hier ja, damit dies allererst geschehe, Kinder aufm Platz wieder lachen dürfen zB, aber bitte öffnet auch mal den Blick für das geschilderte, auch wenn's nur ein Beispiel ist, ich keine Reihenuntersuchungen machen kann, da ich eben nur privat Dingen nachforschen, ohne jede Geldmittel, dafür aber Familie, nicht an ner Uni o.ä. Daher kann ich vieles nur spekulativ erschließen, eben als im hoffentlich "echtem" (natürlich nicht: für alle rechtem) Erahnen suchend Fragender statt Wissender, immer nah am Abgrund der uns Menschen wesentlichen Irre...)Egal, da ja oft "machen" statt "nur reden" gesagt wurde, hier mal mein aktuell konkretes Volkshochschulen-Angebot (wobei Alter, Klassenhöhe u.ä. dann irreleant: nur je vom Trainer zu entscheiden ist). Das kann auch öffentlich bezuschusst werden (zB bei "Kinderteams", wobei ich von der Volkshochschule auch nur so wenig krieg, dass man davon bei allem Idealismus, sprich materiellen Verzicht finanziell nicht überleben könnte, daher auch max. 2 Teams je Halbjahr: "Geld" verdient nur meine Frau. Bitte kein Neid, in anderem zahl ich eh genug drauf...). Also Kritik zum Angebot selbst? Präsentationstext:
"Mental-Training für Teams: Das Spiel gewinnst du im Kopf!
- Von ca. 12 bis 66 Jahre -
Mit diesem frei in Kvhs-Räumen* buchbaren Angebot bietet sich im Rahmen offener Kapazitäten jedem Team die Chance, das zu trainieren, was sonst Profis oder LZ-Teams wie der Bundesliga-.... vorbehalten bliebe. Im Sinne von Meistertrainer Klopp, der mal sagte, er wäre als Fußballer viel erfolgreicher gewesen: wenn er schon als Kind mehr über Dinge wie Taktik, mentale Stärke, Stellungsspiel, echten Teamgeist usw. hätte lernen dürfen (Methodik: erst kognitiv, dann ?manipulativ?).
Unser Kopf spielt immer mit, steuert Handeln ?entscheidend?. Doch wie viel Trainingszeit widmet man gemeinhin dem, ?wer? dieser Kopf sei ? individuell wie im Team?! Gute Trainer halten sich mental zurück, beschränken sich aufs Sportliche; doch oft wird jene Frage schon im Kindesalter blockiert: Man muss erlernen, dass alle nach einer Pfeife zu tanzen, folgsam zu tun haben, was die nie ?aufm Platz? mitspielende Trainerautorität lautstark fordert. Die will dann, dass jede eigendynamische Initiative und Abweichung als negativ gilt: Strafe folgt für Ungehorsam auf dem Fuße! Versagensängste wandern so in Köpfe, das Mentale erscheint dann später suspekt, ist erst wieder anzuerkennen als eigenste Chance: auf positiv gelingendes Teamplay, dessen Erfolg per freiem Mut zum Risiko und Fehler, ohne dass sich darin gleich eine unbewusste Revolte contra innerem Druck artikulieren müsste. So können Teams sich leichter in ihre Mitte, ihren Geist einfinden, was zB alle in spielintelligentem Entscheidungs-handeln, Intuition fürs situativ angepasste selektive vs periphere Wahrnehmen u.ä. beschleunigt. (max. 3 Termine je Semester möglich, bitte um Verständnis)
*Teamreisen nach W'ooge n.V."Zielgruppe sind nurmehr Teams, keine Einzelpersonen: die klagten nämlich, dass 1. im Team hernach nur sie mental reifer spielten, dies frustrierend sei (als dann kontraproduktiv!) oder 2. es eben um Team-, nicht Einzlsport ginge, sie einfach gern alles "im Team" erlebt hätten... Daher kam ich zum Ansatz direkt beim Team statt wie im MT üblich beim Einzelnen (seiner "Energiesteuerung" mit zB "Flow" als Zielmaß - hier also: "Flow" (optimale Energieflüsse - materialisiert im Ball) im Teamplay, also: der sog. spielerisch-kreative Fluss... - Danke für jedes inhaltliche Feedback u. schreibt ruhig, wenn ihr was im sachlichen Wort-sinn suspekt findet etc., ist ja unfertig, als Praxis noch ganz viel nur "Projekt"!!!!
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unterstützen
- genau, und das heisst dann zuerst: sich als stützend unterzugeben... Ist man aber ehrlich, realistisch, dann sieht man, das die Gesinnung "Ich diene" nicht immer üblich ist, dass nicht jeder (schulische Beanspruchung ist ja enorm) fähig bzw. willens (zB meine Frau
) ist, sich im weiteren Umkreis nach nem guten Verein/Team/Trainer, die "dienen möchten", genau umzusehen. Dann dorthin 3mal die Woche das/die Kinder (zu verschiedenen Zeiten auch noch) als Taxi hinzukutschieren... (Fürs LZ aber machen es dann plötzlich - aus eitlem Vaterstolz? - Leute, die früher Bitten um bessere Trainings, Zulassen von "Unterstützung" wie fairer Positionswechsel statt "-idiotisierung" von Kids oder eben jene LZ verspotteten: ja, die werden da wohl alle BuLi-stars, sagten sie dann mal, und heute träumen sie selbst davon... Anderes Thema: Kinder als "Anhängsel" vs Individuum.)
- Kinder wollen lernen, das ist biopsychlogisch so vorgesehen, man muss sie nur so lassen, wie sie es sich vorstellen u. wollen, nicht sogleich uns, unseren Erfahungsvorsprung (der eben unserer Vergangenheit statt ihrer Zukunft entstammt u. auch Macht bedeutet) zur on oben herab festen - Vorgabe erklären: auf fragendes Kinderverlangen hingegen, das ist kindbestimmt, für mich ok, aber bitte nicht: Alle Ruhe, jetzt rede ich, und nur ICH...Kinder lernen auch "wildwüchsiger", dh für mich: (im Trial and error viel eigen-)dynamischer, denn nur so können sie, könnten auch wir!, wirklich Neues für sich entdecken. Da sie noch fast alles zulassen! Dieser Gabe sie durch "Vorbilder"/Erfahrungszwänge allzu rigide zu berauben, wäre also dann eher kontraproduktiv, völlig egal, wie reell großartig wir als Vorbild sind. Nicht umsonst waren Genies (s. Biografien) oft vaterlos o. gar Waisen: so genossen sie bei aller Vernachlässigung o. materiellen Not auch mehr Freiheit (im Geiste). Und fast jeder "gesunde" Filius versucht eben spätestens ab der Pubertät sich von "väterlichen" Vorbilder zu befreien, loszumachen. Doch ich persönlich meine, dass es schon für 2- o. 3-jährige wichtig ist, Freiräume zu kriegen, daher sind ja Krippenkinder nachher "intelligenter" (vgl. Buch "Dichter, Denker, Schulversager - über 40% wird da emprisch zitiert). Ich beobachte es auch bei unseren Kids: der Jüngere - mit gut 1em Jahr in der Krippe, weg von häuslicher Enge - ist in der Schule ne Leuchte, obwohl er kaum mal Hausaufgaben, sich dafür aber schon mit 11 über Papa, Trainer, Lehrer köstlich lustig macht, der Ältere, erst mit 3,5 Jahren in KiGa mangels Platz: viel schwerfälliger, träger im Kopf... Nur Zufall. Möglich, aber seit ich o.g. Buch las, glaub ich da nicht mehr dran!
Bitte sei nicht sauer, wenn ich dir nicht 1:1 folge. Ich habe ja diesen Thread eröffnet, da ich anders denke als üblich, da kann ich es nun nicht einfach verleugnen, ok? Zumal ich die Position in statu nascendi erst grad entwickle bzw. sie sich u. mich: sie innerlich zerbrechlich ist...

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Und was hälst du vom kreativen Chaos. Da ist nicht einfach "antiautoitär" gemeint o. "alles nur Freizeitspaß", nein: das, was Teams in den letzten 5 Minuten zu leisten willens sind, wenn sie knapp hinten liegen, alles herausholen, ihr Herz in die Hand nehmen - und dann jubeln dürfen, da aus dem wilden Chaos plötzlich eine ursprüngliche Kreativität "wieder aufersteht": wie aus Ruinen fernster Kindheit das Tor sich öffnet für sie, ihnen Einlass gewährt ins Höchste des Fußballglücks...
Das ist es, was mich packt, wo jeden im Rund Gänsehaut befällt, im Positiven, ohne Randale - und dagegen das lahme taktisch auf- und eingestellte Alltagsgekicke, wo dann nur noch auf den Tribünen was passieren kann, aufm Platz: tote Hose...
Wo liegt die Wahrheit unseres Fußball, bei diesen "Herren" - oder bei jenem Fußball von Kindern, je jünger, je wilder, je chaotischer, je lebendiger, je echter? Ok, rhetorische Frage: wer könnte da von wem mehr an Wert lernen? -
Paradigmenwechsel
Unsere Paradigmen, ihre als (ganz) andere - wie können wir uns dann aber einfachhin als Vorbilder fühlen u. ihnen abfordern, uns quasi widerstandslos folgen zu müssen in allem, was wir vorgeben: "du stehst da, du darfst bzw. musst viel laufen, du machst keinen Mist mehr, sonst... und du, nein, du bist zu schlecht und "erstmal" draußen? Was bedeuten diese Vorgaben nun für Kinder? Bloß "unrelevant"? Ganz ehrlich: ist das die Einstellung, mit der man Kinder in ihrem "selbst", als Werden, fördern kann? Ich find's gut, sich dazu zu bekennen, keine Frage, denn so agieren - gemäß meiner subjektiven! Beobachtung - ca. 80, 90% ganz real ja auch. Doch was mich interessiert: ganz unveränderlich? Wenn man "sich fragt", tut man es denn auch real - oder ist's nur rhetorische Geste? Als Geist ein suchender zu sein, mehr ist Menschen im irdisch-endlichen Wesen m.E. gar nicht möglich...
Haben wir unsere "Paradigmen" im Grunde schon mit ca. 30 fixiert, dh Null Bock auf weitere Veränderung, Erneuerung im Geiste? Wäre das nicht fatal: wie könnte man da Kindern noch offen begegnen: von Ich zu Du? Könnten sie uns dann trauen, wenn wir meinen, nur ihr Wohl zu wollen? Können wir da noch Kumpel, ihr Freund werden, oder eben nur "Autorität"? Auf Lachen als Vertrauenszeichen (o. andere?) ging noch keiner ein. Hhm, komisch. Jeder kann ja behaupten, beliebt zu sein, dass bei ihm alle Lern-spaß hätten etc., wobei Menschen oft auch denen nach dem Mund reden, die so zu sein vorgeben, aber: Wie beweist es sich in der Tat, wie kann man reelles Vertrauen von Kindern darin beobachten, dass man ihnen nicht nur seine "Paradigmen" aufdrücken wolle? Mein Ziel dabei: "Fußball total", d.h. möglichst 100% freie Teambewegung - aufm Platz, dh alles/alle daneben vergessen können, nur: spielen, spielen, spielen! Nur wenn Kids fragen, von sich her kommen: lernen wollen, dann was zeigen, sagen als Tipp! ZB einfach für sich Tricks machen, dann kommen die, die wollen: wie geht das, wie machste das? - Vielleicht sieht man "Fußball total" bei Herrenteams so selten, da es schon in Kinderteams verloren ging (ihr freier Wiesnfußball)? Gesetzt, die Frage sei bloß ne verpackte These, na und? Wo ist die anti- und die mögliche synthetische Entgegnung, die sie dann fraglich macht?
Noch Links dazu: http://www.gutefrage.net/frage/trau-keinem-ueber-30 / http://de.wikipedia.org/wiki/Harder_Literaturpreis o. http://www.manager-magazin.de/…es/0,2828,674155,00.html: "Das ewige Werden und Vergehen haben die Berater in einer schlichten Lebenszykluskurve aufgezeichnet. Die Leistung (hier die Ebit-Quote) steigt bis Anfang 20, dann lässt sie allmählich nach, und kurz vor 40 wird sie negativ.... Wer sich auf Heiraten, Kinderkriegen, Hausbauen einstellt, im Job erfolgreich ist, wird kaum noch so abenteuerlustig sein wie zuvor. "Esprit und Pionierarbeit" lassen nach, beobachten die Berater. Aber der Wettbewerb der neuen Generation verzeihe diese innere Ruhe nicht. Die "Senioren der Branche" liefen Gefahr, "schneller zum Sanierungsfall zu werden...längst arriviert... Was der halbstarke Google (11) da treibt, wird IBM wohl in diesem Leben nicht mehr verstehen..." :
Nur Glosse von Mini vs Dino? Was tun als "Erwachsener": gegen bedrohliche Abenteuerlust o. geistige Beweglichkeit der Jugend? Nun, was fängt man mit Negativem in sich an, vllt zuerst mal anerkennen: wir sind negativ, nicht einfach im leeren Raum, negativ vllt für die, die noch fast nur positiv wären (für sich gelassen), noch klein sind, wachsen: sich selbst zu? Oder eben die in unsere Bahnen gezwungen: seid, wie wir wollen!? Und nun also wollen wir einfach, wie selbstverständlich Vorbild für die sein, die verdonnern, unsrem Wort in allem zu folgen? Keine Frage zulassen? Ihr sollt im euch eigenen Positiven unserem Negativ folgen, da Negatives eben nie vom Positiven, Groß nie von Klein lernen will? Wozu hinschauen, was von Kindern zu lernen wäre? Ich weiß, klingt hart, wo doch jeder echt meint, ihr Bestes - zu wollen! Nur für wen? Darf man nicht fragen? Da gibt's was tolles, www.theater-laboratorium.org/.…ich-wieder-klein-bin.html - wiederentdeckt, dem Vergessen entrissen: "Wenn ich wieder klein bin...": passt ja zu deinem Text, guenter: Kennst du es? Wem da nicht Tränen kommen, dem ist nicht mehr zu helfen - in diesem Leben: "...Am 5. August 1942 begleitete er seine 200 Zöglinge freiwillig aus dem Warschauer Ghetto ins deutsche Vernichtungslager Treblinka, wo sich seine Spur verliert: "Wenn ich mit Kindern zusammen bin dann leiste ich ihnen Gesellschaft und sie mir. Wir sprechen miteinander oder auch nicht. Es ist meine und ihre Stunde, wenn wir zusammen sind; unsere gemeinsame gute Lebensstunde die meine und die ihre. Und eine, die nie wiederkehrt..."So ein Mensch ist mein Maßstab an Lebensführung: seine menschliche Größe! Die doch nichts nutzen konnte, wie unsere nutzenfixierte Welt heute wohl bemerken würde... Da hatte ich es mit "Comedy für Kids"-Kursen o.ä. golden: Paradiese des Lachens, des schönsten, reinsten: von Kinderlachen! Und zurück zum KiFu: Also hab ich 20 Jahre Buntliga gekickt, 13 im Verein, nie größere Probleme, Konflikte, ABER: seit ich im KiFu hinschau, als Anwalt von Kindeswohl Fragen stell, seit ca. 4 Jahren gar ernsthaft was ändern wollte, da bin ich plötzlich Gejagter, Verfemter, rausgemobbt, rausgekickt, bedroht, verhasst: Vereinsfeind, gar "kinderschädlich"? Merkwürdig, die oft persönl. Aversionen, wo es doch nur um harmlosen KiFu, nichts sonst gehen soll, man dazu fair sachlichen Dialog erbittet: dafür fliegt man aber dann gleich raus? Muss ich's ehrlich nur auf mich beziehen (ok, 'faule' Kompromisse wollt ich nie machen) - oder doch eher aufs unbequeme Fragethema bzw. Interessen dahinter? Nur ne Frage, Günther, nicht bös gemeint! Bin nur Kind geblieben, frag gern statt immer Antworten parat zu habn: Keine heimlich versteckten Thesen also, ehrlich: Hab Humor...!

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keinen Zusammenhang mit dem Kinder- und Jugendfußball
Nein, keine Politik! Habe ne Mail von nem User bekommen, der mir schrieb, dass ich keinen ändern könne, da über 35 keiner mehr zu ändern sei. Ähnliches hat mir meine Frau auch oft gesagt: sinnlos, wie du deine Lebenszeit verschwendest, du wirst keinen (von denen im Umfeld o. sonst) verändern. Das erinnerte mich an jenes Motto, das in meiner Jugend gang und gäbe war (ich meine, die sog. 68er hätte das aufgebracht - wo die noch unter 30 waren!). Umgekehrt kennt man vllt Ü30-Parties (nur ein Reflex, oder wieso Jüngere ausschließen statt intergenerativ feiern - können, wie in südlichen EU-Ländern ja üblich...)Gilt das also, sollte die Jugend keinem von uns trauen? Man könnte doch mal drüber nachdenken, was es für Kinder bedeutet, unter Großen Älteren zu trainieren, als "Vorbild" (das man als Erwachsener ja lieber freiwillig o. in sich selbst: seinen eigenen Vorstellungen sucht, statt per disziplinarisch verschulenden Zwang - vs freier Wiesenfußball - im Lernen "hören" zu müssen, selten mal was fragen o. selbst sagen: mitreden zu dürfen). Oder eben gehorchen zu sollen o. müssen... Das ist hier das gemeinte Thema: Trainer als Pädagogen, ok, aber wie erscheinen wir eigentlich den Kindern (je nach Alter), als wer, in unserer Rolle suspekt, gar bedrohlich wie o.g. Frage als Vorbehalt nur beispielhaft ausdrückt? Trauen Kinder uns eigentlich immer, oder zittern welche eher vor ihren Trainern? Trauen wir uns selbst, dürfen wir das? Ich hoffe, nun ist's deutlicher - ?
Eine Antwort von mir: wo Kinder mit ihren Trainern frei lachen können, gar im "Versagen", der Niederlage, einem Eigentor, Fehlern, da scheint Vertrauen - der Anfang von allem (Lernen) - zu sein... stefan: genau so ist es in etwa meiner Ansicht nach.
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Dies 68er Motto kennt sicher fast jeder. Was soll es ausdrücken, was uns mitteilen? Klar, ich habe da meine Antwort u. Hintergründe, möchte hier aber erstmal nur in die Runde fragen, um nichts vorzugeben, was dann in eine bestimmte Richtung lenken könnte. Warum soll die Jugend keinem über 30 trauen? Was bedeutet das für ihre Trainer, wenn die über 30 sind, mit welchen Konsequenzen? Kann man dem Diktum entgehen, trotz höherem Alter? Ich hoffe, andere (über 30 o. darunter) finden diese Anschlussfragen o. viele weiter mögliche auch spannend.... Die offenen Hintergründe erläutere ich dann später, ok?
