Beiträge von Keller-Kicker

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    Jetzt mal das Problem von der ganz anderen Seite betrachtet: Wie bringt man Trainer dazu, TW-Training anzubieten, anbieten bzw. sich unterstützen zu lassen? Ich habe es versucht, sogar der TW der 1.Herren bzw. der Leiter einer hiesigen kommerziellen TW-Schule wären (gegen eine Einladung zum Grillen unter Freunden) gekommen, es wäre mehr als nötig, aber nichts fruchtete... Kann man irgendeine Strategie, Argumente etc. vorbringen, die etwas bewirkt? (Grundproblem: wir haben toptorwarte, aber die müssen im Feld spielen, damit die Trainersöhne im Tor einen Stammplatz behalten, obwohl sie weder im Tor noch im Feld wettbewerbsfähig sind: aber per Training wären vllt Verbesserungen bei Technik u. Motivation drin, denn beide stehen immer nur rum, träumen oft, lassen dann Kullerbälle durch die Beine gleiten usw. Man will sie wohl vor Konkurrenz o. kundigen Blicken beim TW-Training "schützen", schadet ihnen zuerst so aber immer weiter, da sie nichts lernen, die anderen Eltern sie hinter vorgehaltener Hand bzw. nicht mal das als Fliegenfänger beschimpfen, auch vor anderen Kindern etc.) So gut rein ideomotorisches Training, das ich mal nebenbei "heimlich" vermittle, auch ist, reicht es ja bei weitem nicht. Wie also verkauft man/ihr Trainer TW-Training als sinnvoll u. nötig, das es ja zweifelohne ist?

    hängt es von der Veranlagung ab, genau wie bei der Schelligkeit, die auch nur schwer trainierbar ist und man höchstens 10% Erfolge erzielen


    Wo hast du denn diese Info her? Gerade nicht! Es stimmt nicht mal bzgl. Schnelligkeit (Lauf- o. Handlungstempo?), da gibt es viele empirische Feldstudien zu. Natürlich ist jedes echte, zum Plus gegenüber dem Mittelmaß führen sollendes Training schwer, wäre es leicht, würde ja jeder ein Superstar, aber das ist nur in bestimmten TV-Formaten scheinbar anstrengungslos möglich. Natürlich gibt es viele, die meinen, sie buchen mal eben nen MC, reden 2mal drüber u. schon folge der Quantensprung. Von daher muss man MC/MT und erst Recht MTC schon wie PHysis- u. Techniktraining angehen. Auf diesem Gebiet haben Vereine - gegen den Preis, keinen u. nichts kritisch hinterfragen zu dürfen - eine "Umsonst-und-draußen"-Kultur etabliert, die grad für die Jugend oft fatale Folgen zeitigen kann. Es ist im Leben fast immer so: wer nichts bezahlen will, ist entweder ein Schnorrer, ein Zechpreller, ein Utopist o.ä.: wir Menschen wurden aus dem Paradies aber verbannt, daher ist Arbeit das halbe Leben, Leistung auch wichtig, nicht immer nur Spaß wie in der totalen Freizeitgesellschaft. Ich möchte meine Kinder auch nicht so erzogen haben, dass alles Spaß sei, die Spieler, die trotz 0:3 noch ackern, sind für mich die, auf die es ankommt, die anderen könnten ebenso im Wald joggen gehen u. dabei tratschen, denn dies ist ihnen meist das Wichtigste. Es gibt eben Freizeit- und Wettkampftypen... Wer soziale Arbeit kostenfrei leisten will u. kann, super, der normale Mensch muss aber seinen Lebensunterhalt verdienen u. immerzu darüber zu diskutieren, ist witzlos. Ok für alle?

    dass jeder nur etwas aus "egoistischen" Beweggründen tut ist sicherlich richtig. Er möchte vielleicht "Freude" gewinnen oder aber "Schmerzen" vermeiden. Ob man nun z. B. will, dass der Verein in dem man selbst groß geworden ist reichlich Nachwuchs hat und für seine gute Jugendabteilung bekannt wird oder vermeiden will, dass der selbe Verein aufgrund mangelnden Personals unter geht.


    Tja, warum haben speziell wir Deutsche denn noch Nachwuchs: meist nur aus Angst vorm Altern, für die Rente, da es normal aussieht, aus Tradition u.ä. Eins aber soll immer öfter reichen, wozu mehr Stress, - Kinderliebe, es war einmal... Doch Egozentrik ist eher anerzogen bzw. im Team eintrainiert, wogegen ich daran glaube, dass der Mensch im Wesenskern schon weiter "am Leben", dh "ein soziales Tier" - angewiesen auf Stoffwechsel - geblieben ist, dazu folgendes Zitat von HD Trosse (Die erfolgreiche Mannschaft/Uni HH) zum Teamplayer, der grundsätzlich Können, Einsatz und Leistung in den Dienst der Mannschaft stellt... Leider ist dieser Typ selten, weil der Grad der persönlichen Motive u. Bedürfnisse (Anm.: i.S.v. Privatinteressen) nicht zu unterschätzen ist. Dieser Spieler ist besonders gefährdet bei Manipulationen... insbesondere durch den Trainer" (110). Will sagen: Es gibt diesen Teamplayer, ich behaupte sogar, dass jedes noch unverdorbene Kind ein solcher wäre, aber er wird im üblichen Fußballalltag enttäuscht, zurecht gebogen und gemäß Teamaufstellung o. Gleichmacherei stromlinienförmig gemacht. Er erodiert am Ende in seinem ursprünglichen Charakter o. hört mit Fußball auf. Und dann wundert man sich, dass es immer mehr in ihrer Moral käufliche Wandervögel o. eben "Mitläufer" (109) gibt?
    Da kann/soll MTC versuchen realistisch anzusetzen, um das Verschüttete für sich wie freies Teamplay wieder zu entdecken. Ist denn authentisch "soziale Praxis" soweit weg, dass man sie bereits für bloße Theorie hält? Wie sollte man sich dann noch bloß aus Ehre statt für Bezahlung engagieren? Das wohl ist das Dilemma derer, die sozial sein wollen, aber mental kaum mehr können: wo man Geld für seine Arbeit erhält, wird man respektvoll behandelt (bei mir Kvhs-Kurse für Kids), da wo man sich "umsonst" engagiert (Jugendvereinssport), oft alles andere als das, als sei man nichts wert! Muss, sollte man sich letzteres da noch antun o. auch auf "Geld regiert die Welt" setzen, aus Selbstschutz?

    Freizeitkicker hatten jedoch die Sorge, dass sie jetzt bei jeder Grätsche Angst haben müssen


    Sind doch wirklich witzig die Leute: statt Angst um ihre Knochen zu haben - da passiert jedes WE ja jede Menge an Unheil, muss man nur mal in Krhs fragen - haben sie Angst ums liebe Geld: weil 1mal alle paar Jahre ein übler Treter doch tatsächlich für mutwillige Körperverletzung zur Kasse gebeten wird :) zum Schadensersatz!!!), fühlen auch sie sich bedroht.... Verstehe einer die Menschen u. ihre verkehrte Welt ;):rolleyes::P

    keine Selbstjustiz


    Genau, denn die ist aktuell oft Usus, etwa wenn nach dem Foul ein Faustschlag erfolgt o. eben der Ellenbogen ins Gesicht wandert. Das sind zT gar keine "Fouls", einfach nur Körperverletzung - daher wie im normalen Leben zu behandeln! Und aufm Platz wird auf Spieler schon mal Jagd gemacht, habe ich selbst eben mitunter erlebt: einmal wurde ich 3mal in 15 Minuten von hinten brutal umgesenst, bis ich dann raus musste. Ärztlicher Befund rein körperlich: Bänderanriss, tiefe Fleischwunde... Die Aktionen waren klar Absicht, aber in "konzertierter Aktion", jedes Mal ein anderer Gegenspieler. Und als ich nach dem 3. Foul aus Frust dem Schieri sagte, wie blind er denn sein wolle (da er nicht mal gepfiffen hatte), fasste er natürlich schon an die hintere Hosentasche, sah aber kurz vorm Kartenzücken gegen das Gewaltopfer noch die lange Wunde und ließ es daher. Als ich längst per Krankenwagen weg war, kam es dann noch zu einem Revanchefoul unsererseits, einer Rangelei und 2mal Rot, tja, ist dies unser Fußball? Aber dieser Fußball schafft es ja offenbar nicht aus sich heraus für Ruhe u. Fairplay zu sorgen, daher muss man das Eingreifen der Justiz dann begrüßen, denn manchmal, ganz selten, kann man die Absicht u. willentliche Körperverletzung eben nachweisen... (Dank noch an die Ü40 aus W. ;))

    bisher dachte ich auch immer, das es mehr als Unfall gilt, wenn man beim Sport auch durch jemand anderen verletzt wird


    Das denken nur Menschen, die nie selber mit etwas mehr Ehrgeiz gespielt haben. Ich habe als Spieler oft Trainer in Halbzeitpausen erlebt, die forderten "das Team" auf, jetzt aber mal richtig dazwischen zu gehen, wörtlich" und wenn ihr einem die Beine brecht, ist es mir auch egal". Meist folgte durch bestimmte Spieler direkt in den ersten Minuten danach eine üble Blutgrätsche von hinten, versteckt grinsend. Mitunter wurde wer vom Platz getragen. Genauso laufen vor allem am Freitagabend völlig unentspannte Aggros herum, die den ganzen Frust der Woche abreagieren wollen/müssen, denen da jedes Mittel Recht ist. Jeder kennt solche Typen u. sollte sich freuen, wenn endlich mal Zeichen gesetzt werden, die sie evtl. ins Nachdenken bringen. Dass viele Trainer o. Eltern schon Jugendliche u. Kinder derart "heiss" machen, ist besonders tragisch, nimmt aber auch stark zu. Wenn man da Mitleid mit den Tätern hat u. die Opfer -wie so oft in unserer Gesellschaft - nur ausblendet, ihre zT lebenslangen Schäden (s.o.: Berufsunfähigkeit), fällt mir nichts mehr ein: die sollten mal selbst aufm Platz gegen bestimmte Aggros auch nur ein Spiel im Duell bestreiten! Etwas mehr Opfer-Solidartät aus Gespür für Fairplay o. Gerechtigkeitssinn würde ich mir schon wünschen, damit der Fußball nicht weiter in Gewalt u. Willkür ausartet, insbesondere in unteren Klassen o. der Jugend...

    Leider kann ich mir aber einen kleinen Kritikpunkt nicht verkneifen, weil ich deine Antwort etwas realitätsfremd betrachte.
    Zitat von »Mentala« Kein Mentaltrainer wird ehrenamtlich sein Wissen und seine Fähigkeiten einsetzen.
    Schade, dass jeder Mentaltrainer nur $-Zeichen vor den Augen hat. Gerade für die Kinder setzen sich einige mir bekannte Fußballtrainer ein ohne einen eigenen Nutzen davon mit zu nehmen (eigenes Kind - Geld...).


    Ich kann zwar niemand (Ungenannten) konkret aus der Ferne beurteilen, behaupte aber: jeder nimmt irgendwie Nutzen mit, will dies auch (vgl. die wiss. Diskussion zum "Helfersyndrom" o. Ehrgeizbefriedigung, die anders unmöglich ist). Selbstlos tätige Menschen sind mir stets suspekt, denn wer ist ein Mensch ohne Selbst? Daher bezahle ich lieber offen u. direkt als hintenherum, dann habe ich auch das Recht, die Leistungsqualität kritisch zu prüfen, Fragen zu stellen, mich uU zu beschweren etc. Die $-zeichen vor den Augen sind eher Fantasie entsprungen, sonst müsste man sie jedem Arbeitnehmer o. Selbstständigen unterstellen. Entscheidend ist immer nur: ist die Leistung das wert, was man in Gegen-Leistung geben soll, gibt es auch eine soziale Komponente für die, die den fairen Preis jener Leistung nicht aus eigener Kraft begleichen können (Sozialpaten/Nachlässe o . Naturalrabatte etc.)? Denn jeder sollte eine Chance haben, sich weiterzuentwickeln, vor allem da, wo es Kinder betrifft. Was umsonst ist, sei auch nichts wert, so leider der (auch hier schon zitierte) Volksmund. Daher sollte sich jeder, der eine Leistung kostenfrei hergibt, auch überlegen, wie lange er in Vorleistung geht, wann er faires "Geben und Nehmen" (das muss nicht an Geld hängen) braucht, zum eigenen Wohlbefinden vs Selbstausbeutung.


    Die Metapher vom "Seelenklempner" (bzw. deine Analogie zum Chirurgen) ist bekannt u. hält viele vom MC ab, da man hier passiver Patient (angefangen mit "Analyse" u. Therapie von außen bis hin zu Fremdsuggestion o. Hypnose) denn mündiger aktiver Mitmensch, i.d. Souverän im eigenen Haus (Körper) ist. Hier sollte man humanistische u. behavioristische Methoden streng differenzieren, wobei letztere wohl gängig sind, daher auch die breite Basis an Vorurteilen, denen man dann als hmanistischer MC begegnet: Die Leute wollen erstmal gar nicht glauben, dass man von Mensch zu Mensch, von Ich zu Du miteinander redet, statt in seinen Seelentiefen analysiert zu werden, da im allgemeinen Bewusstsein jedes MC mit Freud & Co, quasi einer Fundamentalmethodik (die Subjekt-Objekt-Beziehung) parallelisiert wird. So kommt es zu den Missverständnissen, wobei die "Masse" der Leute durchaus ganz gern passiv, eben Mitläufertyp ist, sich durchaus lieber behandeln lassen möchte, als selbst die Last ihrer Freiheit zur vollends möglichen Selbstentwicklung als eigendynamisch-kreative Persönlichkeit in eigener Verantwortung zu tragen. Jedem, der zur o.g. "einsamen Masse" zu zählen wäre, kann ein humanistischer MC daher nicht umstandslos helfen, nur ermutigen (Hintergrund der aktuell populären Encourage-Ansätze). So zeigt sich also MC als ein weites Feld...



    Noch ein PS: Ein MC arbeitet für Kinder, nicht auf ihre Kosten. Bezahlen sollten ja Eltern, insbesondere die, die von ihrer Villa aus im dicken Mercedes vorfahren, aber nur 1mal im Jahr, wenn es bei der Weihnachtsfeier gut zu futtern gibt, aber keine 5 Euro für eine Turnierteilnahme o. eben was Besonderes haben wollen... ;)

    Ich hinterfrage die Justiz. Ja!


    Das ist auch richtig so, daher hat jeder aber auch die Chance dazu, einen eigenen RA zu haben, in Berufung zu gehen, Prozesskostenhilfe zu erhalten. Zu dokumentieren sind immer gute Gründe, aufs Geratewohl alles anzuzweifeln, ist schon zynisch, oder? Mehr als Recht, totale Gerechtigkeit ist aber nicht drin: weil Menschen urteilen! (Jedermanns Selbstgerechtigkeit, sprich Anarchie u. Selbstjustiz wäre die Folge.) Italien - ein Thema für sich, wenn Berlusconi zu uns kommt, werde ich auch mehr zweifeln... Ich bin Fußballer u. habe definitiv keinerlei Angst, weil ich fair bin!

    Ich habe zwei Torhüterinnen wobei die eine ganz stark ist und die andere etwas schwächer.Wir haben vor der Saison klar besprochen das die stärkere im Tor spielt und die schwächere setzte ich im Feld ein .Ich finde alle sollen spielen und sich entwickeln , der Erfolg kommt .Bei dem einen macht es früher klick im Kopf und bei den anderen etwas später


    Ergebnistechnisch richtig, pädagogisch gemäß deinen Grundsätzen genau falsch: die stärkere hat Selbstbewusstsein, kann es leichter vertragen, sich mal im Feld auszuprobieren, wogegen die schwächere dringend mehr Spielpraxis bräuchte, bis ihr gemeinsam merkt, ob TW ihr Ding ist oder nicht. Nun kann sich die stärkere weiter entwickeln, den Abstand zur schwächeren weiter vergrößern bis zur Uneinholbarkeit, auch im Team, das das Signal ja klar verstehen wird. Wir hatten auch 2 TW in der D, der eine spielte schon KL, wurde auf Turnieren von allen Trainern als bester Turnier-TW gewählt, brennt aufs Tor, der andere patzt ständig, wollte bei meinen Trainings nie ins Tor u. gibt sich keinerlei Mühe, sich zu verbessern, ist aber der beste Läufer im Team. Wen sollte man da ins Tor stellen. In diesem Fall würde ich den stärkeren dann vorziehen, es ist aber umgekehrt, warum? Da der schwächere Trainersohn ist u. Papa ihn im Tor sieht und will. Der TW mit Talent muss ins Feld u. dürfte von mir sogar nie im Tor trainiert werden. Ihr aber seid im Prinzip alle offenbar unentschieden bzgl. dem Talent, daher wäre bei dir bis zur Entscheidung (in der älteren D zB) die schwächere zu stärken, ohne dass die stärkere geschwächt wird: was im Training o. Testspielen gut sichergestellt werden kann, da ein TW gegen schwächere Gegner oft kaum etwas zu tun bekommt, profitiert die stärkere TW uU sogar fußballerisch (als mitspielende TW)... @TRP: Du hast ja provoziert, da habe ich auch mal etwas übertrieben: Fußball ist nicht Joggen im Wald ;)


    PS: Wieso soll Gewinnenwollen behindert/nd sein? Versteh ich nicht. Ich kenn viele, die grad dafür über sich hinauswachsen, auch u. besonders im Behindertensport, ohne jetzt Pistorius' Buch zu zitieren. Spieler von sich, ihren Zielen ablenken? Die, die Gewinnenwollen motiviert, sollte man sie selbst sein lassen: das wäre doch ein gelassener Trainer... Oder?

    Ich lenke meine Spieler vom Gewinndenken ab.

    Versucht das Wort: Gewinnen, Resultat und Tabelle aus dem Vokabular zu streichen. Da kommen viele Trainer an Ihre Grenzen.
    Aber stell Dir mal vor; man kann auch ohne diese Worte, Erfolg haben (ja, sogar kurzfristige).


    Dann müsste ich auch Duell, Rivalität, Aufstellung, Wettbewerb, Leistungssteigerung, Sport, Fußball aus dem Vokabular streichen: Also all das, was auch Kindern in ihren Spielen Spaß bereitet, u. die Realität als solche, oder? Wozu? Ich habe noch kein Kind erlebt, dass nicht am Ende gewinnen wollte, fragen wir also lieber: wie ermöglichen wir ihm und allen anderen dies?! Wie gewinnen möglichst alle übers nackte Ergebnis hinaus, wo es nunmal Sieger gibt u. jeder Sieger sein will? Denn Fußball ist Fußball, auch wenn Kinder ihn spielen. Lies mal den FIFA-Kodex, da könnte man mal schön drüber diskutieren: richtig o. nicht (in eigenem Thread)? Ansonsten bin ich aber ganz bei dir, habe auch immer möglichst (wenn die Kinder es wollten, aber nicht: weil ich es will u. gut finde!) auf Rotation gesetzt und in etwa gleiche Spielzeiten.

    Mein 1. Grundsatz beim MTC lautet: die Wahrheit liegt auf dem Platz! Dort bewegen sich 11 (bzw. 22) Spieler, ein Schieri, man hört zugleich viel Schreie, Trainer können von außen eingreifen, Spieler aus- u. einwechseln usw., wogegen hier dies alles ja fehlt (bzgl. dem Geschrei zum Glück!). Hier also kann es nur theoretisch zugehen, oder? Im TV erkennt "man" aber zunächst mal nur komische Verrenkungen und Grimassen der Sportler, wundert sich kurz: suspekt! Dann ordnet man diese unverständlichen Artikulationen als Blödsinn ein, da sie ja, wenn es drauf ankommt, so unsichtbar werden wie der 12. Mann aufm Platz... ;)

    Ich wundere mich ein wenig, wie wenig Vertrauen in unseren Rechtsstaat aus den Kommentaren spricht, sofern man die Schäden des Opfers nicht nur einfach nicht wahrhaben will, da der Fußball seine latent sich dem positiven Recht entziehenden Hoheitsrechte behalten solle. Glaubt ihr ernsthaft, ein Gericht urteile Bürger mal eben so ohne Nach- u. Beweise ab? Wie kommt es, dass man die Entscheidung eines Landesgerichtes, das natürlich zur genauesten Prüfung verpflichtet u. dem sicher nachgekommen ist, einfach so in Zweifel zieht? Verstehe ich nicht o. glaubt man sich so sehr schon in einer Bananenrepublik, wofür sicher auch manches spricht, hier aber doch gerade nicht... (Das positve Rechtsprinzip hatte ich oben ja schon erläutert.)

    E-Junioren müssen spielen um sich zu verbessern. Kein Spiel = Weniger Verbesserung!
    Spieler die weniger spielen, verbessern sich also auch langsamer. Ist ja logsich... dies ist eine mathematische Gewissheit.


    Im Prinzip der Rotation - auch die Positionen betreffend! - hast du ja Recht, auch damit, dass die 08/15-Trainer (die ich hier auch oft kritisierte, wobei sich da merkwürdigerweise auch die angesprochen fühlten, die diese gar nicht zu sein vorgeben - das die Gefahr, von 08/15 zu reden) all die guten Vorsätze der Trainerausbildung o. -instruktionen seitens der Koryphäen ganz schnell über Bord werfen, aber die Gleichung ist zu einfach: Ich habe auch erlebt, dass ich Kinder 5 Minuten vor Schluss bei 2:1 für uns einwechseln wollte u. die nicht wollten: Lass den M. auf dem Platz, sonst verlieren WIR noch.... Auch kenne ich einige sehr schwache Trainersöhne, die immer viel mitspielen, und sich dadurch eher zurück- als entwickeln, da sie spüren o. auch schon von anderen, neuen Spielern direkt - trotz Vater im Hintergrund, der sodann strafend einschritt - gesagt bekamen, dass das Team wegen ihnen (zB grad als TW) verloren habe, dass sie heute aber bitte nicht mitspielen sollten u.ä. Mittlerweile sind die fiesen Mobber unter den Kinder zwar "dank Strafen" verstummt, aber die Stimmung, die Blicke, der Frust im Team bleiben. Ebenso wollte mein Jüngster zu einem Team wechseln, auch weil er immer Abwehr spielen musste; der Trainer setzte ihn nun im Testspiel ganz nett in den Sturm, doch auf dieser Position konnte das Kind sich natürlich gar nicht zurechtfinden u. verlor quasi jeden Ball, da er sich zu langsam bzw. eng drehte usw. Schon zur Halbzeit wollte er mit Tränen in den Augen nach Hause u. der Trainer verstand die Welt nicht mehr. Seitdem will er nie mehr Sturm spielen! Er hätte also besser erstmal einige Zeit trainieren sollen, wie man Sturm spielt statt ins kalte Wasser geworfen zu werden.


    Gut gemeint ist eben nicht immer schon gut gemacht. Daher spielen auch in der Bundesliga selbst Stars oft nicht gleich mit, wer neu o. unbeliebt ist, sich zu schlecht fühlt, Probleme hat, dem tut man uU keinen Gefallen, ihn einfach viel spielen zu lassen. Er muss erst - im Training - sich verbessern, stark "gemacht" werden, da muss man sich als Trainer dann aber auch die Mühe geben: und das tun deine 08/15-Trainer meist gerade nicht, im Gegenteil stehen in ihrem Trainings-Fokus die stärkeren Spieler als Matchwinner, die werden beachtet, verbessert, hofiert, die Schwachen aber links liegen gelassen, so dass sie dann im Spiel immer mehr versagen müssen, bis sie es inkl. Gruppendruck nicht mehr ertragen u. wegbleiben... Oder? Was ich oft gemacht habe: die Stammspieler einfach die 1.Halbzeit spielen lassen (unter Elternaufsicht) u. nebenan mit den anderen intensiv trainiert. Und ganz ehrlich: ich fand es eher ungerecht gegen die Stammspieler, die im Spiel vllt 10mal am Ball waren, wogegen die andern 50mal Tricks u. Finten einüben dürften, die sie dann in 2.Halbzeit (da kamen sie natürlich 100% eingestimmt zu ihrer Spielzeit) oft direkt einzusetzen suchten, oft mit Erfolg u. zum Erstaunen der armen Stammspieler. So wuchs dann das ganze Team, bis wir vom Vorstand ausgebremst wurden: aufgeteilt werden sollten, da plötzlich die Zweite 3mal die Erste schlug - und das ging ja nun mal gar nicht an... ;)

    dieses ausflippen vor den Kindern nicht in Ordnung


    Da darf man ja nicht Ursache u. Wirkung verwechseln. Dennoch weinen Kinder von sich aus eher selten nur, weil sie nicht mitspielen. Sie akzeptieren dies meiner Erfahrung nach eher demütig und stumm. Weinen ist nämlich eine exzentrische Reaktion (kann man beim Anthroplogen Plessner gut nachlesen: "Lachen und Weinen"), die einem unbewältigbaren psychosozialem Konflikt entspringt. Bzgl. Trainern arrangieren sich Kinder wie gesagt, oft zu ihrem Leidwesen, da sie sich eben nie trauen, ihre Gefühle offen zu bekunden (außer bei direkter, massiver Schmerzwirkung), sich zu verteidigen o. ihre Interessen erfolgreich durchzusetzen. Ich kannl die Diagnose natürlich nur dir überlassen, aber psychologisch dürfte es hier um mehr gehen, könnte der Vater selbst viel Druck aufs Kind ausüben u. so das Weinen verursachen. Gleichwohl sind Trainer, die nicht alle E-Kinder einigermaßen - bei 2:1 o. 1:2 fünf Minuten vor Schluss kann man mal Ausnahmen machen, da letztlich alle Kinder eben auch gewinnen wollen, Erfolg als Motivationsspritze brauchen - gleichberechtigt mitspielen lassen, auch negativ wirksam. In der Sache hat der Vater ergo Recht, im Bezug auf die Kinderseele aber: ?( Sehr zwiespältig also, da der Vater Kritik an sich nur als Reaktanz deinerseits abblocken dürfte, oder? Sonst bieten sich als Ausgleich mehr Spielzeiten gegen schwächere Gegner o. in Testspielen u. Turnieren an.

    ist dementsprechend die entscheidung des schieris -rot, oder nicht rot- schon massgebend für eine mögliche schadensersatzforderung???


    Sicher nicht, denn juristisch ist er eben kein "Richter", nur ein Laie u. Zeuge wie jeder andere auch, außer, dass er explzit die Aufgabe hatte, das Spiel zu beobachten. Das macht gerade den Unterschied: der Schieri hat etwas falsch o. übersehen, urteilt sodann uU falsch - und hat trotzdem immer Recht... In einem positiv demokratischen Rechtssystem kann es solch Willkürakte gerade nicht geben, da sind alle gleichberechtigt und es bestehen genau Prüfpflichten! Daher sollte man bei Urteilen auch immer vorrangig Gerichten vertrauen, obwohl auch die irren können, da letztlich stets Menschen die Urteile fällen. Ein Recht auf genaue u. faire Prüfung, das also ist der wesentliche Inhalt bzgl. positvem Recht: keine in irgendeiner Autorität absolut verbürgte Gerechtigkeit. Wo man dies vorgibt, herrschen in der Regel de facto Diktaturen. Doch im Fußball helfen ja zB nicht mal klare Fernsehbeweise, die zeigen, dass eine Rote Karte unberechtigt war: der Spieler wird einfach trotzdem 2 Spiele gesperrt... Kann man darauf als Errungenschaft des Schieri-Wesens eigentlich stolz sein o. indiziert das nur die irrationalen Verkrustungen des Systemganzen? Reformen täten m.E. dringend, dringendst Not! Doch Reformkräfte fehlen, werden klein gehalten, ausgegrenzt, - bis dann ein Zwanziger zu(rück)schlägt, sobald er nicht mehr "dazugehört"...

    mit fehlt zunehmend der Praxisbezug


    Kritische Theorie reflektiert immer Praxis, ist als Reflexion auf sie bezogen u. kann in ihren Ergebnissen auf sie bezogen werden (erschwert im Bezug natürlich dadurch, wie weit und tief man "greift"). Konkrete Praxis aber findet vor Ort statt u. da möchte ich mir kein Urteil zu Mitmenschen erlauben, so sehr Lebensberatung vielleicht vonnöten wäre, wo jeder allein vor den Dingen steht. Gut ist es aber, dem nachzufragen, was "in" Kindern "mental" vorgehe, warum sie uU so und so sind. Diese Praxis kann man nur per Zustimmung gutheißen und pauschal unterstützen. Die Antworten kann man nur - bloß annäherungsweise - auffinden, wenn man diese Menschen auch kennt. Die Einschätzung, dass man auf einem richtigen Weg sei, kann aber in der Praxis hoffentlich das Rückgrat stärken und zu Lösungsversuchen motivieren. Grundlegend lt. Transaktionsanalyse wäre für Kinder immer das (eltern/erwachsenen-)freie Spiel, soviel lässt sich sagen.


    Man muss die Praxisbezüge also selbst herstellen, wenn zB die schon zitierten Frester/Wörz Befragungen von 120 Spitzensportlern, also in der Praxis Aktiven - sowie vice versa 68 Trainer ihrer - durchgeführt haben u. ihre empirischen Befunde den Trainern quasi den Boden unter den Füßen wegziehen müssten. Sich damit auseinandersetzen?So erschließt sich dann vom Ansatz her das, was Praktik verbessern ließe. Ihre Untersuchungen kann man hier nicht in toto wiedergeben, nur soviel zusammenfassend: 80% der Sportler bemängeln seitens ihrer Trainer den einseitigen Informationsfluss, also das auf sie zielend Performative daran, das authentische Kommunikation (die mentale "communio") blockiert, ja wohl oft direkt abblocken soll (vgl. den gesamten Komplex des "Helfersyndroms"). Hierauf zielte die Bemerkung zum Entsagen von Macht o. Interessen Einzelner, die im Team ja oft gefordert wird (Abspielen), aber erstmal glaubwürdig von oben kommen müsste, wobei eigentlich gar kein "Oben" erlebt werden dürfte, da es das Flow-Erleben downgradet. Weiter haben Ferster/Wörz festgestellt, wie sehr Anspruch und Realität von Trainerarbeit divergieren: "Die zwischenmenschliche Resonanz... wird von den Sportlern noch über die fachliche Kompetenz des Trainers gestellt und gegenüber den übrigen Merkmale für erfolgreiches Coaching favorisiert. Bei Traineraussagen zum gleichen Sachverhalt dominiert die sportmethodische Fachkompetenz" u.v.m. Fazit: Trainer arbeiten also ganz wesentlich an den Aktiven vorbei! Auch der rein sportpsychologisch geprägte MT-Prof Schweer äußert sich übrigens in der Summe all seiner Veröffentlichungen ganz ähnlich: die Vernachlässigung dessen, worauf es vor allem anzukommen hätte vs die Fixierung der Trainer auf Technik- u. Physis-Verbesserung....

    Im Rechtsstaat kann man vor Gericht (OLG!) nie einfach anderen etwas wie Absicht unterstellen, sondern muss dies beweisen. Wenn ein Gericht die Beweise für stichhaltig befindet, folgt eine Verurteilung des Täters, in der Regel eher zwecks Resozialisierung etc. zu milde als zu hart. Dass man oft aufm Platz mit Angst vor bestimmten Aggros herumlaufen muss, denen es praktisch ganz egal ist, ob sie anderen die Beine brechen, ist das Übel, nicht ihre Verurteilung, für Schäden an anderer Körper ein wenig geradestehen zu sollen! Wenn wer berufsunfähig getreten wird, ist das kein Witz, keine Bagatelle! In diesem Sinne begrüße ich jedes Urteil, das für mehr Fairness sorgt und den Fußball u. seine Plätze in den Rechtsstaat zurückzuholen hilft, statt zusätzlich zu allem vorherrschenden Korpsgeist quasi rechtsfreie Räume zu konstruieren (wie zT bzgl. Kirchen Fakt). Letztlich kommt dies dem Fußball zugute, schützt Aktive vor Willkür o.der besagten vom Fußball gern hier "intern" belassenen, dort (bei Kosten o. Verantwortung) dann an die böse Gesellschaft delegierten "Gewalt", sofern er ein sportlich faires Spiel bleiben soll. Es wird höchste Zeit, dem Fußball rechtsstaatlich mehr Grenzen zu setzen u. ihn gesellschaftlich einzugliedern, was das positive Recht (mit der Hoheit des Staates) o. demokratische Sitten betrifft. Denn ein System, das schon 12-jährige Kinder von ihrem freien Fußball als Sport aussperrt wg. Geld u. zugleich vorgibt, doch alle nur "sozial engagiert" fördern zu wollen, missfällt mir zutiefst u. zieht letztlich fehlendes Unrechtsbewusstsein bei Erwachsenen auf wie neben dem Platz, oben wie unten nach sich,mit fatalen Folgen, wie jedes WE irgendwo in Deutschland zu erleben ist. Das sollte sich endlich ändern u. ohne Rechtsstaat als externen Souverän geht es offenbar nicht. Intern reinigende Kräfte haben gegen die Interessen-Realpolitik keine reelle Chance. Meine Meinung, sorry, denn längst geht es nicht mehr nur um einzelne schwarze Schafe, es gibt einen klaren Trend, wie gestern wieder in allen Medien zu lesen...

    diese versteckt miesen Eigenschaften auch in mir


    Trotz deiner prohibitiven Selbstgeisselung widersprech ich dir: diese miesen Eigenschaften sind genau die, warum uns allen Sport als Leistungswettbwerb Spaß macht (bzw. vice versa Kriege entstehen, denen Sport somit vorbeugt). Jeder Mensch will gewinnen, gut erscheinen u. möglichst exklusiv dastehen, jeder, der nicht mehr mit Haut u. Haaren in ein Kulturwesen eingebunden, verstrickt ist, wird latent zum egozentrischen Narzissten. Die Frage bleibt so nur, wie bewusst man sich diese Grundbefindlichkeit seiner selbst als "lonely crowd" (Riesman, deutsche Übersetzung sinnig: einsame Masse) geworden ist. Denn Bewusstsein seiner selbst hilft, sich zu verhindern, andere mit seinem notorischen Ego/Sieger/Star-Kult zu verschonen. Klar, wer zu den kleinen Leuten (dein "Volk") gehört, kann diesen Ersatzkult nur in Stellvertretern bzw. im Kleinen miterleben, nur simulativ teilnehmen o. sich ein Minirevier zimmern. Das eben ist ja der grundlegende Trick unserer "Massenmedien": Du gehörst dazu, du bist Deutschland, du bist Adidas, Nike, Puma, Werder o. Bayern: wenn du diese Marke teuer einkaufst u. stolz vor dir her trägst (um dich selbst in deinem wahren elendig einsamen Zustand zu fliehen)! Tun brauchst du dann fast nichts mehr, nur eine Eintrittskarte, eine teurere Marke o. eine Mitgliedschaft kaufen. Daher meine ich, man muss Sport o. Fußball immer gesellschaftskritisch einordnen, denn wir alle sind "von Hause aus" Getriebene, da immer noch Lebewesen, und umso vereinzelter, desto mehr in Seele o. Herzen. Und natürlich gibt es viele, die unseren Bedürfnisse kostenpflichtig "dienen" wollen. MC setzt da natürlich auch an, so o. so. Für mich entscheidend ist: will das wer zuerst, behavioristisch orientiert und Geld ver- oder aber humanistisch anderen als Menschen kostenfrei o. bestenfalls unkostendeckend (aus Ehre, aber nicht unbedingt in Amt) dienen. Nur dann kann ich als MC auch glaubwürdig zu. Entsagung von Macht u. Interesse der Einzelnen als solcher zwecks Teamgeist fordern...


    : TW-Trainer: Zertifizierungen o. Lizensierungen verfolgen meiner freien Meinung nach stets zuerst, aber unterschwellig obrigkeitliche o. Sales-/Kommerz-Ziele, sofern nicht seitens Staats vorgeschrieben. Natürlich kommen NLZ intensive Prüfkontrollen als immanentes Qualitätsmanagement (QM) schon zugute u. so werben sie meist auch aus kleineren Vereinen nicht nur die stärksten Spieler, sondern ebenso die Toptrainer ab. Doch man sollte nicht verallgemeinern, denn genau dies wollen die erwerbsorientierten Lizenz- o. Zertfikatgeber ja u. auch in LZ begegnet man durchaus anständigen Mitmenschen. Daher habe ich mich stets geweigert, einen "Trainerschein" zu erwerben, wohl aber jedes Fortbildungsseminar besucht, das ich kriegen konnte: Hauptsache, man wollte mir dafür keine "offizielle" Bescheinigung aufdrängen, denn offiziell sind für mich nur staatliche Vergabestellen o. Anbieter wie Schulen, Uni, VHS, An-Institute u.ä. Schon der DFB wird nicht hoheitlich vom Staat kontrolliert, ist eher wie ein Staat im Staate, aber nicht demokratisch kontrolliert, denn die Führungszirkel bleiben und wählen sich unter sich, die kleinen Leute können nichts kontrollieren (und sei es per einem zahnlosen Petitionsausschuss wie im Bundestag)... Ankommen tut es mir so auf die Menschen, die Spieler: lernen sie was von mir, fühlen sie sich wohl, bleiben sie dem Sport treu, denken sie fair und auch: haben sie sportlich Erfolg. In einer Obrigkeit aber heben viele Menschen ab, entfernen sich von der Basis und stets die Kleinsten, die Stimm- und Machtlosesten haben dann darunter am meisten zu leiden - die Profis ja nicht gerade, denen rollt man einen roten Teppich nach dem anderen aus, den Fußballsöldnern der 1.Herren aber in den kleinen Vereinen vor Ort auch schon längst (jüngst bei fussball.de wieder nachlesbar). - Coaching und Training werden normalerweise differenziert. Um das von mir gemeinte MC unterscheidbarer zu machen, rede ich dann nun von (humanistisch statt gemäß Subjekt-Objekt-Spaltung behavioristisch orientiertem) Mentalem Teamcoaching (MTC)... ;)