Das ist eben latent vielerorts die wahre Realität des KiFu und zeigt, um wen und was es dabei oft zuerst geht. Leider dürfte es in Zukunft nur immer schlimmer, nicht besser werden, da sich um tiefere Ursachen und echte, alle Erwachsenen 'zivilisierende' Abhilfe ja kaum einer kümmern mag... ![]()
Beiträge von Keller-Kicker
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Anna: Klingt interessant, ist der im Netz zugänglich? Generell kann jeder, der auch hinter die Kulissen blickt, wissen, dass unsere schöne neue Welt voller Märchen ist, Fußball - das Sommermärchen, grausig - längst dazugehört (als 'Opium fürs Volk', wie Marx sagte). Fragt sich nur: wer will's auch wissen, mehr als das massenmedial sonst so Vorgekaute verstehen, nicht lieber an schön entspannende Märchen glauben, da das besser kommt

PS: Hier noch ein (hoffentlich nutzbarer) Link (von gestern) zum Fall Kevin - einem von ganz vielen in unserem "Rechts-"Staat, der eben nicht nur aus Fußball besteht: http://rtl-now.rtl.de/rtl-aktuell/rtl-aktuell.php?film_id=117625&player=1#.UdFdsm2GAGE.facebook ...
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@g, oT: Etwas Persönlichkeitsspaltung kann geistig gesunden Menschenverstand beeinträchtigen u. neo-paradiesisch therapeutische Wirkung entfalten (ohne dass Serdar's "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" - in ZDFneo, sorry - an Dostojewski's Original o. echte Kellerkicker heranreichte, die subversiv das Tabellenende zum wahren Ziel erklären u. damit Erfolg haben)? Und wann stellen WIR Fußball zurück vom Kopf auf die Füße?

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Individuen haben eigene Vorstellungen u. wesentliche Traineraufgabe ist neben dem Training, diese kooperativ zu koordinieren, so ein Teamplay heranzubilden. Was einfach klingt, ist dabei (voll möglicher Störimpulse durch die nicht stromlinienförmig eigenwilligen Köpfe der Anderen) "hyperkomplex", dh eigentlich gar nicht von einem Kopf zu bewältigen, vielmehr ist der authentisch in jedem Einzelnen eksistente Team-Geist entscheidend. Ihn kann jeder dafür sensibilisierte Trainer (auf) zu spüren versuchen. Erstmal muss er also das Mentale als Grundproblem an-erkennen und mit bearbeiten wollen, zugleich wissend, dass dies sich stetig verändern kann und so sein Job nie zu Ende gebracht werden kann, jeden Tag von Neuem zu beginnen hat - eine typisch menschliche "Sisyphosarbeit" also (Credo quia absurdum - wie Theologen daher fordern). So erstrebt zB jeder einerseits eine feste Position (aufm Feld, im Leben und der Welt) für sich (als Sicherheit), andererseits breitet sich in dieser irgendwann Routine als Langeweile aus, lässt sie ermüden, steht wider naürlichem Bewegungsdrang als (endlichen) Antrieb, vice versa.
Rotation im KiFu ist daher ein zweischneidiges Schwert, mit dem Kinder zwar dank ihrer relativ flexiblen Wildwüchsigkeit noch leichter wie Erwachsene umzugehen, klarzukommen wissen, die aber dem pädagogischem Ansinnen entspringt, also nicht jedem Kindes-Selbst per se: Denn es muss da immer neu anfangen, sich einzufinden, einzugewöhnen, einzuordnen - und das kann auch belasten vs nur befreien. Der Preis von Freiheit ist ja das Risiko zu scheitern, das Ungewisse, Unsichere. In der Praxis nicht jedermann's Sache, im Gegenteil: Freiheit als lebensechte macht den meisten eher Angst!
Man sollte also nie von sich (als Ich) oder theoretischen Werte und Zielen empirieblind auf andere, aufs Ganze rückschließen. Man kann eben nicht jeden Spielen mal eben hier und dann dort hin stellen o. sofortiges Umschalten erwarten, da dies grad eine entscheidende Fähigkeit im Teamplay, nicht selbstverständlich ist. Je komplexer, schwieriger eine Position ist, auf die jemand sich umstellen soll/will, desto mehr Zeit wird dafür benötigt und der außenstehende Trainer darf da nicht ungeduldig etwas Unmögliches abfordern - was du im Nachhinein ja auch erkannt hast. Auf der Strecke bleibt da immer der Spieler, der dann zu versagen scheint, deplaziert erscheint u. oft irgendwann nur wegwechseln will o. kann, da sein (individueller) Karren zu tief in Mist gefahren wurde, nun konträr gegen den Teamgeist wie sich selbst im Weg steht. So gibt es psychoanalytisch Fälle, wo auf absehbare Zeit Hopfen u. Malz verloren, sind, Therapieansätze nur auf Granit stoßen und daher ärztlicherseits äußerliche Medikationen (per Psychopharmaka) erfolgen. Ein Team ist eben ein hochsensibel fragil/labiles Menschengebilde, das zu oft noch nur mit dem Holzhammer bearbeitet wird (gerade im KiFu). Was folgt, dafür gibst du ein aufschlussreiches Beispiel: zum Glück hörte der sicher auch in sich problembehaftete Spieler (also kein Vorwurf an dich!) nicht frustriert ganz mit Fußball auf. So bot er dir eine Lernchance, die du als Fragender auch ergreifst - gratuliere!
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Noch ein Nachsatz zu Bunte-Liga-Prinzipien: Mi.-Abend war unser Team nur zu siebt, darunter noch mein 13-jähriger Sohn u. sein Freund, die nur zuschauen wollten, der Gegner (Tabellenführer, bei dem auch 2 Frauen - sonst aber 2. Bundesliga, also nicht just for fun - spielen) schlug mit 22 Leuten auf. Kein Problem: 5 Gegner spielten bei uns u. bis wenige Minuten vor Schluss lagen wir nur 5:6 hinten, bevor wir alles riskierten, so noch 2 Treffer zuließen! Man stelle sich das im KiFu des DFB vor, wo es doch eigentlich nur um Spaß u. Fördern gehen soll: einfach mal Spieler abgeben o. austauschen, so eigene Siege (positive "Ergebnisse" vs Erlebnisse für Kids) riskierend... Was würde alles möglich: schwächere Spieler könnten bei ihren Freunden im zu starken Team trainieren, aber in einem ihnen angemessenen Team anderer Vereine mit um Punkte spielen, wo ohne sie vllt dies Team mangels Masse aufgelöst würde. Alle Kids wären glücklich, ihr Wohl würde optimal gefördert, sie wie Eltern von schwersten Entscheidungen o. viel (Fahr-)Aufwand entlastet - das wäre "revolutionär". Aber leider ist dies (freies Spielen, Sich-auswählen o. Entscheiden von Kindern) nie das Maß, sondern es geht um etwas ganz anderes: um was muss ich ja keinem sagen, jeder weiß es, nur wer es offen zu sagen wagt, um Kinderinteresse pro-aktiv zu schützen, der fliegt eben - fast immer - sogleich raus


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Danke guenter für die herausfordernde Antwort! Es geht ins Philosophische, ans Menschenbild: was wollen o. sollen Menschen können, wie verhalten sie sich real? Regeltreu, werterhaltend, fair, selbstlos-sozial - oder brauchen sie Institutionen eines Guten, um selbst gut zu sein (so System- o. Institutionentheorien - im Umkehrschluss: "schlechte" Institutionen wie im 3.Reich o. der DDR lassen auch die breite Mehrheit der Menschen recht widerstandslos in Assimilation sich verschlechtern)? Dazu ein paar Gedankensplitter, mehr nicht, um den großen Erfolgsdruck (oder was er kaputt macht) schon bei den Kleinsten systemisch einzuordnen:
1. Millionen kaufen Sarazin's Anklage "Deutschland schafft sich ab", jubelten dazu, aber fast keiner geht für seine Thesen auf die Straße, zeigt sein Gesicht, da es a. in vielfacher Hinsicht sinnlos bliebe und b. das Wort meines Tennistrainers stimmt: der Mensch ist faul, träge, inaktiv, er benötigt (zumal in der Menge: Herdentrieb) wen, der ihn antreibt ins vorm nahen Tode enggeführte Leben. "Führung (durchs eigene Subjekt) - letztlich stets Trugschluss! Geist "befindet" sich nicht im Kopf, lebt grad "in ex-zentrischer Positionalität" (vgl. Anthropologie: nie wie in Schulen gelernt egozentrisch). Revolten/-utionen bleiben so auch i.d.R. bloßer Massenaffekte u. die von deren Führern versprochenen blühenden Landschaften bloße Märchen. Dennoch gilt wohl in etwa: wer mit 20 nicht rot/sozial ist, gegen die Welt derer oben aufsteht und revoltiert, ist ohne Ideal/Herz, wer mit 50 noch rot ist, ist unten und unverbesserlicher Idealist....(Der Spruch im Original fiel meiner Senilität zum Opfer.)
2. Was die Leute am Fußball so fasziniert, verstehen die meisten selbst nicht, ist daher rational unhintergehbar unbewusst, unaufklärbar. Daher haben es Blatter & Co doch so leicht, ihn als ihre Ware allen zu verkaufen, - ohne dass dies bereits für ihr System o. Gut spräche. Zigaretten, auch Drogen o. Doping verkaufen sich auch in Massen, ohne wirklich "gut" zu sein. Menschen erwerben scheinbar gern, was ihnen objektiv-rational schadet - und Kinder können sich ohnehin dagegen nicht verwahren, da Ich-Bewusstsein als innere Grundlage fehlt.
3. Fußball ist systemisch (in seinen ersten Vorbildern) längst Einzelsportart: jeder verkauft sich so gut er eben kann. Danach kommt das Gerede vom Team. Mitunter gelingt es Profitrainern tatsächlich, aus lauter egozentrischen Individualisten Teams heranzubilden, die mehr als bloß pragmatische Zweckverbindung sind, da Menschen irrational sein, sich selbst u. ihr Interesse vergessen können, s.o. Wie das übers Kybernetische hinaus "funktioniert", ist quasi ihrer sozialen Magie geschuldet, fasziniert uns äußere Zuschauer daher...
4. Die Ausrichtung "des Fußballs an reell menschlichen Bedürfnissen kann kaum in konsumerischer Massenexistenz in Stadien ("panem et circenses") liegen, auch nicht in der Delegation von Teamgeist an Trainer als "Kopf" aller im Team, der das Spielerische eben vom Platz weg an den Rand verlagert (mit 1em Spiel-Führer aufm Platz als verlängertem Arm). Es gibt ein Leben neben der militärischen Grundaufstellung in den Köpfen, das es jedem erlauben sollte, ja es erfordern würde, aus der Reihe zu tanzen. Doch grad "wir Deutschen" haben dazu seit jeher ein verqueres Verhältnis, unsere "Disziplin" macht uns berühmt wie berüchtigt, wir marschierten u. folgten (eben in Mehrheit) unseren Führer scheinbar stets auch gern in den Tod, Revolution entpuppte sich wie 1989 als bloß affektive Reflexblase ...
5. Erwachsene können sich anderweitig orientieren, so was wie Bunte Ligen auf die Beine stellen o. zu meist fernen wilden Wiesen fahren, wo 'man' sich dann noch zum reinen Spiel (mit allen Nachteilen individueller Willkür) treffen kann - wo ich ja stets glücklicher spielte als im Verein. Kinder aber sind den Verhältnissen vor Ort ausgeliefert, daher argumentierst du von erwachsenen-typischer Position aus, als ob jeder im Entscheiden frei, mündig, mobil u. sein eigener Herr sei u. keiner Verantwortung für andere, Schwächere o. Kinder, tragen müsse in unbestimmter Verpflichtung u. Fürsorge. Das verwundert mich etwas...
6. bis 128. lasse ich mal weg...
129. Alles hat 1 Ende, nur die Wurst hat 2. Hier geht's um die Wurst! Oder wo läge das 1e Ziel des heutigen Fußballbetriebs? ( Ralf: In Aachen gibt's wie bei uns ne Bunte Liga - 'einfach' als Pilotprojekt dort ne Bunte Liga für Kids initiieren, also revolutionär sein, würde das nicht - die Oberen des Fußballbetriebs herausfordernd ihre Not sodann wenden lassend - mehr im KiFu bewegen? Man einigt sich im Geiste von wahrem Fairplay und Respekt voreinander selbst; Teams stellen sich selbst auf; läuft's wo 'schei...", da wer allein den Trainer machen will o. Grüppchen eigene Interessen: Vorteile o. Vorrang durchdrücken, kann jeder in der Saison frei wechseln; alle stehen im Prinzip auf einer Ebene... - das wäre für Kinder ein Paradies, wo sie selbst entscheiden lernen, "wer" sein dürfen etc. Leider ist's hier wie dort Erwachsenen vorbehalten, die sich so ihr Spiel zurückgeben...)Noch ein PS: War früher Unternehmensberater, da gilt die "Selbstabschaffung" als des (Geburts-)Helfers 1. Ziel. Unentbehrlich zu sein o. zu werden, würde da Scheitern bedeuten. Doch seien wir ehrlich: Halten sich nicht fast alle Trainer halten für unentbehrlich, - bis sie entlassen werden, was im KiFu aber nie qua Kindesinteresse/wohl vorkommt, nur qua vereinsinternen Querelen "unter" Erwachsenen (in unserem aktuellen Verein habe ich dazu in den letzten Jahren ca. 10 Fälle gesammelt). - Selbstabschaffen hatte ich stets auf den Trainerjob übertragen: sich überflüssig machen, Kinder ihr Training früh allein entscheiden u. ausgestalten, jeden möglichst ohne übliche Korsette und Krücken auf seinem Lebens-Weg allein laufen lassen; gemäß diesem Ziel nur da führen, mal einen Ton angeben, unterstützen o. als Großer helfen, wo jenes grad nicht funktioniert. Aber schnellstens wieder das Spiel in jener Autonomie vom eigenen Leib und Seele, statt vom fremden Kopf her (wo alles Spielerische sich zumeist verliert) ermöglichen, sich zurückziehen, die Kids selbst machen lassen statt sie auf Positionen aufzustellen, fremd zu bestimmen, unnötig zu bevormunden o. gar aus eigenem Frust o. Ehrgeiz als "Erzieher" abzustrafen, ohne ihre demotiviert verstörten, enttäuschten, verquälten Augen auch nur zu sehen, wie es im Trainingsalltag fast überall üblich ist: ein Kopf, viele von ihm dirigierten Glieder statt zs. ein Leib mit Seele und Herz als "Interface", statt körperfixiert in jedem Einzelnen qua Ich verborgen. Ein enorm schwieriges Konzept für Teamplay, das will ich zugeben, so schwierig wie sich ein Wort leicht von jedem aussprechen lässt: Freiheit!
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Wie sagte Otto Rehagel: Die Wahrheit liegt auf dem Platz! (daneben wird nicht gespielt, da wird nur geredet)
Andre hat mal etwas tolles über Fairplay gesagt:
"Die wichtigste Reise unseres Lebens könnte diejenige sein,
bei der wir jemand anderem auf halbem Wege entgegenkommen".
Das 1.Motto ist meins: das Team gehört dem Team, alle u. jeder sich selbst, nie 1em Trainer am Rand: daher gelte ich ringsum längst als geächteter Trainerfeind. (Einziger Trost das Bonmots der in zu Beginn steter Niederlage verzweifelt für Fortschritt Streitenden: viel Feind, viel Ehr.) Das 2.Motto ist unvollständig: jeder Mensch versucht schon aus eigener Seinsschwäche, anderen entgegenzukommen, um sie als Persönlichkeitskrücke für sich zu gewinnen - gerade auch die mit dem größten Charisma. So entstehen dann aber auch die faulen Kompromisse, die Hinterstubenverbandelungen u. -absprachen, die denen, die nicht dazugehören sollen, für sich allein statt nur im Schulterschluss der Menge gerade stehen wollen, vor allem: kritisch wahrnehmende und sich "anders" als "allgemein" gewollt einbringende Stimmen, dann schnell den Garaus machen. Vielmehr gölte es also, jedem anderen, insbesondere auch sog. Gegnern entgegenzukommen - und am besten mehr als auf halbem Wege, vor allem bei Schwächeren, Kleineren, Ängstlichen, Kindern. Die reale Praxis ist aber fast überall in meiner Umgebung so, dass wie schon gesagt die Kinder eine Art Bringschuld haben sollen, während viele Trainer kostenfrei ihre sich privat verordnete Schreitherapie, Machtdemonstrationen, Abbau eigenen Frustes, Ehrgeizes oder Missmutes auf deren Rücken genießen. Das dann der Preis, den Kinder für den für ihre Eltern billigen Kinderfußball im Verein bezahlen! Und die eigenen Eltern schauen zumeist weg, damit alles so bequem u. billig bleibe, sie per Abschieben der Fürsorgepflicht eine kurze Zeit an Ruhe für sich genießen können.Im "Selbst-Genuss" also ist "man" sich unter Erwachsenen i.d.R. gern einig: dies erwachsene Einigsein ist das Problem dabei im Verein: für stimm- und wehrlose Kinder. Wohin fliehen - bleibt nur die Unlust an ihrem KiFu, das Aufhören mit ihm, sobald sie im Kopf mündiger o. mobiler sind - zwischen mit 11 bis 14! Wer schaut, hört schon hin, was alles genauer so abläuft, wer würde sich schon den Mund verbrennen wollen durch Widerworte gegen den, der alle Fäden in der Hand hält: meist praktisch niemand. Dass man so gern niemand ist (der auf-, ins Visier des stromlinienförmig gleichen Man fällt), das ist die Falle o.g. Reise! Und so bleibt alles beim "Alten", indem sich alle aufeinander zu bewegen als Kumpels und Kumpane, jeder, der abweicht, heraustritt aus dem 1em Glied, als Antipode definiert wird... Wer also etwas wirklich verändern will, bleibt meist nur die Wunden lecken plus ein wenig zynische Vernunft im Betrachten dieser KiFu-Szenerie, ihrer kleinen Marionetten am Gängelband fremdbestimmender Interessen: die werden alle mal genauso wie die, die sie heute als verhasste Oberlehrer ablehnen, so die psychologisch bekannte Mechanik menschlichen '(Un-)Geistes' - genau darum geht's, das ist bei Kindern noch natürlich möglich und für uns zu lernen: sich auch mal nicht einfältig entgegenkommen, sondern konflikt- und kritikfähig "auseinanderzusetzen" u. doch sogleich wieder versöhnlich miteinander umzugehen....
PS: Ich habe vor jedem Reformer Respekt, denn im konkreten Erleiden gilt für Betroffene: besser als nichts, bloßes Untätigsein. Doch verhindern Reformen in aller Regel auch revolutionäre Stimmungen, dh echten Wandel per Revolte von unten, sind daher den oberen Systembewahrern nach kurzer Abwehr meist willkommen, werden bei etwas Rückgrat ins System des Bestehenden "integriert" u. machen ihre Apologeten sodann beliebt - ohne dass sich etwas Wesentliches verändern, bewegen müsste. (Wo die oben nur dicht machen, entlädt sich die Stimmung dann wie aktuell - hierzulande quasi unvermerkt - in Brasilien o. 1989 in der Ex-DDR. Solch 'ur-sprüngliche' Ereignisse fesseln, faszinieren mich eben mehr als Reformen.) Bitte nicht böse sein, wenn ich hier mal dafür die Augen zu öffnen versuche, ohne dass ich die guten "Absichten" negiere o. torpedieren wollte - mich würde einfach interessieren, wie ein erfolgreicher Reformer sich sieht, wenn sich jemand als Möchte-gern-Revolutionär von ihm entfernt, sein Werk also indirekt bedroht statt sich wie gewohnt auf ihn anerkennend nur zu bewegt bzw. ihm halbwegs entgegenkommt... Also: bitte nicht böse sein u. nichts für ungut

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Da war/bin ich anderer Ansicht: menschliches Sein ist In-der-Welt-sein u. Kinder entwickeln sich in, auf Welt hin. Beim momentan profiliertesten Gehirnforscher G. Hüther kann man hören/lesen, wie umweltinstruiert sich (Spiel- u Team-)Intelligenz im Kind fortlaufend heranbildet, nach dem lebensenergetischen Motto: wo nichts mehr rein kommt, keine Impulse, keine vorgeführt-vorbildhafte Aktion, kommt bald auch nichts heraus. Irgendwann kann natürlich auch Eigendynamik einsetzen u. "fulgurativ" (d.h. in etwa "per Geistesblitz") vorantreiben, doch gerade Fußball bleibt immer Team- vs Einzelsport. Daher bietet Schach, Laufen, Schwimmen, Tennis etc. dem Einzelnen auch ganz andere Chancen zur eigentätig forcierten Selbstentwicklung als Fußball: stell dir vor, 10 Mitspieler spielen dir nie den Ball zu, da der Trainer dies nicht will o. gar verbietet, zB beim TW: wie sollte er so je ein aktiv mitspielender TW werden? Selbst wenn er es wollte, irgendwie in ihm angelegt wäre, würde er irgendwann resignieren, sich die Passivität als richtig einprägen, die später kaum mehr zu korrigieren wäre: wäre verdorben!
Dies ist das wesentliche Problem beim Kindertraining, wenn Erwachsene es nach ihren Handlungsmustern (Positionsspiel, taktische Disziplin, dirigiert von draußen, mehr Gegen- statt Miteinander als defensive Grundeinstellung etc.) ausrichten. Denn jeder, der sich dann nicht danach richtet, nicht der fremden vs eigenen Stimme gehorcht, Disziplin wie gefordert vs Kreativität wie zu fördern zeigt, wird bei den meisten typisch erwachsen ichfixierten Trainern ausgewechselt, erlebt dies negativ etc. Denn Erwachsene mussten ihre eigene lange Jugend lernen, sich nach anderen, Zensuren, Machtworten etc. richten und nur darin ein (den meisten viel zu) kleines Ich zu erhalten, das stets mal sich vergrößern, mal auf dem Sockel sitzen, anderen mehr vorgeben dürfen möchte... Oder? Wer das nicht selbstkritisch reflektiert, findet bei Kinder als viel kleineren Menschen die perfekten Objekte dieser Begierde, auch etwas zu sagen/melden zu haben. Gleiches ist oft in Mimik, Gestus, Tonalität und Dominanzstreben bei unterklassigen Schieris zu beobachten: endlich müssen mal alle nach meiner Pfeife tanzen. Für solch irrationale Vehaltensmuster kann keiner persönlich etwas, daher wird Kiritk an ihnen auch fast immer unbewusst abgewehrt, mit Empörung gekontert, sie sind (gerade bei uns Deutschen) zu tief gesellschaftlich angelegt, als dass man sie mal eben beiseite, ab-legen könnte. Ein junges, kleines Talent ist daher im wahrsten Sinne des Wortes "schutzbefohlen": wo "man" lieber sich selbst auslebt statt all die Talente in einem Kind wie Team als zart fragile Pflänzchen mühsam schützend heranzuziehen - so, wie es von selbst her wächst, da zerbrechen eben viele inner- o. auch äußerlich, viele einst von Erwachsenen "ausgewählte" und "bearbeitete" Talente hören urplötzlich sogar ganz mit Fußball auf - weil es nicht der ihre war!
Das ist individuell stets eine Tragödie - im kleinen, die doch kaum wen näher interessiert. Und wer kommt durch? Ich meine, eben kaum jemals die sensiblen, die innerlich-kreativen, die sozialen, viel eher die robusten, die aggro-durchsetzungsfähigen, stumpf-ehrgeizigen - nach Hüther: die blauen, nicht die grünen Männchen (Video-Link s. Mentalcoaching-Thread). Doch wer den KiFu radikal pro Kinder verändern will im Denken, Fühlen, Handeln von ihnen statt dem eigenen Ich her, der hat in den üblichen Vereinen ganz schlechte Karten, man verbündet sich gegen ihn wie unausdrücklich-latent zuvor gegen die Kinder und ihr wahres Wohl, sprich: man wird entfernt! So ging's mir einige Male, da mag man mir Frustreaktionen nachsehen - und ein neidisches Schauen nach Brasilien, wo das einfache Volk sich seinen Fußball zurückholen will von denen oben, die - wie das Buch "FIFA-Mafia" zeigt - in Wahrheit nur nehmen, nur pro forma für ihre PR, nicht echt geben. Ganz unten aber, da stehen die Kleinsten: außer sie haben Glück, einen Trainer mit Seele u. Herzblut für sie! Das System gibt dies Glück aber nicht her, nur die individuelle Person, die noch wahren Fußball im Herzen trägt u. weitergeben möchte (so sie darf).
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Gutes Engagement, aber: Wer auf Teamplay setzen will, sollte die Inhalte lieber per interaktiver Kommunikation offen-dynamisch erarbeiten statt top-down u. statisch zum Lesen/Einpauken verteilen ? Ob es dann gelesen, dann verstanden, dann beherzigt wird - eine andere Frage, denn wer will wirklich noch mehr Schule, aufm Fußballplatz, in der Freizeit, wo man sich abreagieren will etc. - eher wenige: manch gut Gemeintes geht nach hinten los...

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Ich glaube dass Kinder das nicht allzusehr beeinflusst. Ich glaube dass Kinder die Welten besser auseinander halten können als Erwachsene.
So mag es sein, aber m.E. eifern zwischen je nach Vereinsgüte 50 und 90 % der KiFu-Trainer unbewusst ihren "großen" Vorbildern nach, wogegen sich Kinder, auch Eltern für sie (mangels Vertretungsrechten (bei uns zB vertritt lt. Satzung nur eine Person alle ca. 200 Fußball-Kids pauschal: der sog. Jugendwart alias 1. Vorstand, nicht aber ja Eltern ihr Kind) nie wehren können. So wurde bei uns grad wieder mal ein Team ausgelöst mangels Interesse Erwachsener für sie, die gleichwohl "Rettungsaktionen" (wie ich sie 'ehrenamtlich im Geiste', aber nicht auf dem Papier, da den Vorständen zu kritisch zB anbot, obwohl unsere Kinder gar nicht betroffen waren: für Kids als solche!) blockierten u. torpedierten.
Konkret: Schon im Winter gab's in der "Truppe" kein Hallentraining mangels Zeit des Trainers, obwohl ich gern geholfen, eingesprungen wäre, auch ohne "Amt" als Belohnung - denn so denkt man, obwohl's keinerlei Geld, nur eigene Unkosten dafür gab, es sollte halt ein Gnadenakt des Vorstand/JO sein, wenn man seine Zeit opfern, diesen Kindern helfen hätte dürfen, was ich - z.T. als Kritiker der Qualität - nicht verdiente: du musst draußen bleiben, auch wenn dann für 12 Kids das Team kaputt geht... Und nun "rissen" sich die Trainer anderer Teams wie von Vereinen ringsum um die Filetstücke, die 5 Leistungsträger dieses Teams (immerhin Sechster in der 1. Staffel), 1er geht in die C1, 2 in die C2, 1er in die D1 u. 1er zum Kreisliga-Nachbarvereinsteam. Diese Spieler mussten sich im Poker wie ein Lewandowski fühlen, die altmodische Einstellung aber, als KiFu-trainer vorrangig den, allen Kinder etwas vermitteln u. beibringen zu wollen - Fehlanzeige: der Rest der 6, 7 weiteren Kinder steht auf der Straße, weil sie kein Trainer will, auch vom für diesen Jahrgang zuständigen Trainer offen gesagt wurde: die will ICH nicht, die müssen sich einen anderen Verein suchen. Nur: wohin sollen sie denn, wo die anderen entweder auch schon ihre Teams geplättet haben o. auch nicht wollen, da sie "zu schlecht", "keine Verstärkung" für "ihr" Team seien? Und spielen dürfen die Teams unserer Kids auch nur auf dem Rumpelacker, der gute Platz 1 ist den Herren vorbehalten, wo Trainer eben auch auf 400-Euro-Basis "arbeiten", wo gutes trainingsmaterial erworben wird, was für Kinderteams dann weggeschlossen bleibt, wo es bezahlte und so richtige, faire Schieris gibt (statt bis zur D bei uns nur Eltern & Co, so meist parteiisch, unfair...) etc.
Fußball gibt's für diese 12-/13-jährigen nun nur noch auf der Playstation o. passiv als Fan/Zuschauer vorm TV o. im Stadion (gegen Eintrittsgeld). Weil keiner, kein Trainer sie will, sie es nicht für ihn bringen, als unnütz gelten... Mit einigen lief ich am Fr. beim KiGa am Platz unseres Dorfvereins vorbei u. etliche begannen spontan 'aggro-mäßig' zu schimpfen: "Scheiß-XYZ-Verein!" Da zeigte sich mit 13 schon arg viel Wut, da sie nun dumpf bemerken, wer in "ihrem" Fußball stets die Hauptrolle spielte: nie sie selbst! Tja, später wird man auf sie als schlimme Jugend, Randale-Chaoten o. rechte Skins schimpfen, weiter seine "Respekt"- u. Fairplay-Plakate vor sich her tragen - und sich fragen, wie unsere Jugend nur so sein kann??? Der Fußball, gegen den man in Brasilien grad auf die Straße geht, der von oben her nur nimmt, wo alle anderen, all die unten (natürlich auch die Trainer, die sich unten im Kinder- u. Jugendbereich kostenlos engagieren sollen, dafür natürlich sich auch ihr Mini-Stück vom Kuchen herausnehmen wollen: ein wenig Macht, ein wenig Ruhm, ein wenig Spaß, Siegesjubel u. Ehrgeiz für sich vor Ort, ist ja auch verständlich) nur geben sollen, spielt da eine der Hauptrollen - meine ich! Oder? Spieler in die Pflicht nehmen...?


PS: Beim Fall in Holland war doch auch ein 51-jähriger "mit von der Partie", also die Jugendlichen ganz offensichtlich nicht alleinige Täter, eher unter Anleitung und unter vielen - nur passiven - Zuschauern: Erwachsene! Wegen all denen, die gar nicht Fußball spielen, ist der Fußball hinter all seinen Fassaden und Kulissen längst sowas von kaputt, leider! Danke ans brasilianische Volk, uns stets neunmal schlaue Deutsche darauf hinzuweisen!!! FPL - das müsste doch zuerst in den Köpfen all derer anfangen, die die Misstände seit vielen Jahrzehnten zu verantworten hätten und produzierten. Kann man sie mit Samthandschuhen anfassen - oder machen es die Brasilianer nicht viel besser??? Mir reicht eine FPL als Kurieren an bloßen Symptomen längst nicht, sorry. Auch wenn die Richtung ja stimmt, geht es absolut nicht weit genug: Kinder würden eine umfassende Entmachtung derer oben in FIFA, DFB, den Verbänden und Vereinen benötigen, damit sie ihren Fußball, ihre Wiesen als Sportflächen, ihre Freiheit, einfach zu spielen, endlich wieder zurück bekämen contra all die Beeinflussungen, Berechnungen etc. ihrer selbst: gebt Kindern das Kommando (Grönemeyer) - sie sollten freiwillig in Vereine gehen dürfen (wie wir Erwachsenen auch mit Alternativen von Wiesenkick o. Studi-/Bunte-Liga). Nicht, weil es außerhalb von dem Vereinsfußball gar nichts gibt, wodurch sie denen, die dort allein das Sagen beanspruchen und haben, nach Sein o. Nichtsein "ihres" Kinder-Fußballs ausgeliefert sind! Sorry, auch wenn's keiner der in Vereinen tätigen Erwachsenen hören will, diese 'Erinnerung', um wessen Fußball u. Wohl es gehen soll, müsste, aber kaum jemals tut, musste sein. ich hoffe, dass die Brasilianer, das Volk, die FIFA zwingt, die WM in Brasilien abblasen zu müssen, dass wäre ein historischer, der größte Sieg des Fußballs, den es jemals gab: eine echte Revolution...

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Ganz starkes Plädoyer für den grundlegend notwendigen Mentalitätswandel, wenn auch in unserer Gesellschaft illusionär*: http://www.schule-sorglos.de/2…n-kindern-lernen-koennen/ .
*Schade, denn das Interesse Erwachsener an einer (tendenziellen) Umkehr der Verhältnisse zugunsten von Kindern und dem ihren möglichen "einfachen Gelingen" (noch in einem Stadium, wo Team- und Ich-Denken eins ist) scheint fortdauernd allzu gering bzw. 'unerschütterlich' zu sein: zu sehr verankert ist längst die Wahl der blauen statt des grünen Männchens (vgl. Link oben zu Hüther).
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@all: Unser Jüngster hätte sogar die Option, beim Nachbarverein in der Stadt mitzutrainieren, da dort sein Freund und deren Trainer nett bzw. langfristig an einem Wechsel ("C") interessiert ist, - aber denkste: Sohne-Mann weigert sich. Klar, guenter, hast schon Recht, aber 1. hockt er grad statt Training schon 3 Stunden am PC beim Skypen u. Chatten (ich hab's für heute nämlich aufgegeben, ihn "zu motivieren", da die Nerven vor seiner Verweigerungshaltung kapitulierten, ich weiß, Mist von wegen Verantwortung, aber bevor ich durchdrehe...) u. 2. will er dann wieder ständig mit mir (aber natürlich nie mit dem Bruder, da gib's nach 2 Minuten Riesenstress, jedesmal) im Garten bolzen, wozu a. oft Zeit o. auch Lust fehlen oder b. auch die Bälle, die er in Windeseile übern Zaun schießt u. der Nachbar schon zurückzugeben sich mitunter weigert...Nun denn, ich scheine ja nicht ganz allein mit dem Problem dazustehen, immerhin. Hier noch die Antwort unseres Vereins im Dorf auf meine Anfrage bzgl. Nutzung der (abgesehen von Schildern wie "Betreten durch Unbefugte verboten",Schlösser o. Zäune eigentlich) öffentlichen, vom zZ ohne Vorstandsvorsitz (für den ich vor 2,5 Jahren noch kandidieren wollte, bevor die beiden Teams unserer Jungs recht mutwillig "plattgemacht" wurden) dastehenden Verein nur mit Vorrang benutzbaren Sportanlagen der Gemeinde:
"Moin Herr n.n.,da die Mail an den "Verein" ("Moin xyz Verein") gerichtet ist, überlegen wir, die Mail allen Mitgliedern (einschl. der Antwort) zur Verfügung zu stellen.
Ein weiterer Hinweis:
Auch wenn das Amt des 1. Vorsitzenden vakant ist, bleibt der Verein über den gesch. Vorstand handlungsfähig. Die Mitglieder des Vorstandes sind Ihnen ja bekannt bzw. können Sie aus dem Internet ersehen. Eine persönliche Anrede dürfte Ihnen daher - auch aus Gründen der Höflichkeit - möglich sein. Dessen ungeachtet hier die Antwort zur gestellten Frage:
Dem Verein ist das Nutzungsrecht an der gesamten Sportanlage zur Verfügung gestellt worden. Jeder Bürger kann die Anlage betreten und auch nutzen. Eine Nutzung ist jedoch aufgrund der Planungen des Vereins vorher mit dem Verein (in diesem Fall: Mit dem geschäftsführenden Vorstand) abzusprechen. In diesem Fall werden auch vor einer beabsichtigten Nutzung folgende Angaben erforderlich sein:
- Anzahl der Personen, die die Sportanlage oder Teile der Sportanlage (näher zu definieren, welche Teile der Anlage genutzt werden sollen) nutzen wollen
- Aussagen zur Anzahl der Personen, die die Anlage oder Teile nutzen wollen
- Aussagen zur Uhrzeit und zum Datum der beabsichtigten Nutzung, da der Sportverein die Anlage in erheblichem Maße selbst nutzt
- Aussage zu welchem Zweck die Anlage genutzt werden soll (sportliche Zwecke - kein Camping, keine Geburtstagsfeier o.ä.)
- Aussagen zur Dauer der beabsichtigten Nutzung; was ist in Bezug auf die Hygiene (Toilettenanlagen außerhalb der Öffnungszeit des Vereinsheimes) geplant?
- Aussagen zur Frage einer ggf. auftretenden Schädigung / Beschädigung von vereinseigenen Geräten / Gegenständen und der Haftung dafür (wer ist "Verantwortlicher" der geplanten Nutzung?)
- Findet nach einem beabsichtigten Fußballspiel auch eine Rasenpflege statt?! Wer führt diese durch?
Hinweis: Es ist seitens des Vereins nicht geplant, für Nicht-Mitglieder vereinseigenen Geräte / Ausrüstung zur Verfügung zu stellen. Dies betrifft insbesondere auch die Tore in allen vorhandenen Varianten und auf allen Plätzen der Gesamtanlage. Mit Ihrer Aussage, dass Sie "dafür offen sind, in Zukunft wieder Mitglied im Verein zu werden, falls es sich ergibt“, kann der gesch. Vorstand nichts anfangen.
Es wäre dann auch zu prüfen, ob der Verein dafür "0ffen" ist bzw. wäre!!!
Mit sportlichen Grüßen
i. A. n.n. für den geschäftsf. Vorstand"
Wie würden die darauf reagieren, die ja hier zum Großteil Funktionen in ihrem Verein wahrnehmen u. würde der genauso schreiben? Man kann sich vorstellen, dass hier Bedenkenträger sich noch (wie damals vor o.g. Kandidatur) neben angedeutet umfangreichen Antragsformularen vorher so manches ausdenken würden, was mir und ebenso den teilnehmenden Kindern das Leben so schwer wie möglich machen, für viel Stress und Streit oder böses Gerede im Dorf sorgen würde. Da ich dies Kindern nicht zumuten kann, habe ich (wie sicher beabsichtigt) von möglichen weiteren Schritten abgesehen - wollte ja nur mit ein paar Kindern auf der einzigen öffentlichen Wiese ein bisschen in den Ferien o. beim (Kinder-)Geburtstag kicken, kein riesiges Politikum draus machen.* Schäden würden sicher zudem nachher teuer geltend gemacht, sicher unter x Zeugen, die sich dann dafür unter meinen 'Feinden' fänden (hab ich im Negativen früher schon erlebt). Fußballspielen mit Kindern, um die sinnvoll zu beschäftigen - im Grunde ein schweres Kapitalverbrechen, oder???
Daher meine 'versöhnliche' Andeutung, ja uU auch irgendwann wieder einzutreten, was merklich eher als Drohung aufgefasst wurde. Also bleibt nur der häuslich enge Garten mit einem armen schon stinksauren (kinderlosen) Nachbarn... 


*Gelernt: Wer alles, sogar eine harmlose Anrede, negativ sehen will, wird es immer auch so verstehen o. darstellen und seinen mutmaßlichen Gegner als Sau vor sich her durchs Dorf treiben können, also: besser alles lassen, untätig sein.
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Eine Urkunde mit "Möchtegern Profitrainer" wird sich wohl niemand gerne aufhängen.
Die würde ich da aber evtl. (ohne Profi) ausstellen u. beim nächsten Turnier, Betreuer-/Abteilungstreffen o.ä. als "Zensur" (so war's ja gemeint) verleihen: die Reaktion wäre dann spannend, ob er wenigstens Humor zeigt, Denn dein Kind dürfte seinen Stempel im Team jetzt weg haben, einzige Gegenmaßnahme, falls es Ehrgeiz hat: in den Ferien viel joggen u. danach...
PS: So Leistungsfetischisten sollten immer erst selbst was leisten, und zwar pädagogisch.
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So sind unsere schon nicht mehr drauf, sind auch 11 - 13, da locken Skype und FB leider oft mehr. Eltern dabei als Aufpasser geht schon gar nicht mehr, aber allein wissen sie dann nichts mit sich anzufangen und stehen nach ner halben Stunde wieder in der Bude, wenn die mutter sie mal rausscheuchte.... Ich dachte da eher an Spielformen oder -ideen wie Fußballtennis, die man mitgeben o. aufbauen kann, danach auch nur 2 oder 3 Kinder ("familiärer Rahmen" eben) Spannung empfinden lässt, die in den Ferien etwas länger fesselt.
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So, nun kommt in vielen kleinen Vereinen wieder die lange trainingsfreie Zeit - und das gerade, wo jetzt Kinder viel zu viel freie Zeit. also Langeweile, wg. Familienreisen wenig noch in der Nähe vorhandene Freunde oder Spielkameraden, überschüssige, sich aufstauende Triebkräfte und Bewegungsdrang hätten... Jedes Jahr dieselbe Frage: wie sie - möglichst sinnvoll statt nur per Training der Daumen auf PC-Maus o. Nintendo - beschäftigen, wie sie raus vor die Tür bekommen, ohne Leine? Ja, es gibt auch bei uns ein paar - zT sündhaft teure - Fußballferiencamps, vor 2 Jahren machte der örtliche Verein gar mal ein Fußballzeltlager, leider einmalig geblieben, aber sonst, im familiären Rahmen und Umfeld, wie kriegt man die Kinder (ohne Zwang, was ja nur irgendwann negative Aversionen wecken würde) o. "extrinsische" Motivationsreize dazu, fit zu bleiben? Hat wer Ideen, denn ich gestehe: ich vermisse den "Wiesenfußball", mit dem wir früher teils 10 Stunden in den Ferien zubrachten, gerade jetzt am meisten und bin da - meine Frau als Nichtsportlerin zuhause natürlich noch viel mehr - relativ einfallslos...
Danke! -
Es scheint eine große Herausforderung zu sein, selber mit den Jahren nicht auch unangenehme Eigenschaften zu entwickeln, die man zu Anfang heftig abgelehnt hätte.
Das u.a. meinte ich. Umgekehrt gibt's aber auch Leute, die am Anfang in jedes Fettnäpfchen tappten, aber dazu lernten - hoffe zu denen gehört zu haben, bis auf das, was man so Vereinspolitik o. "Radfahrer-Werden" (bzw. Machtbalance: nach oben buckeln, nach unten treten) nennt: das hab ich nie gelernt, weil's ja nur Hobby bzw. kostenlose Arbeit war
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miho: So ist es - je netter du bist, desto mehr tanzen dir viele auf der Nase herum, bist du aber ein arrogantes Ekel, kriecht man dir in den A. Das ist doch nicht nur im Fußball so, oder? Trotzdem ein Netter bleiben, immer an die Kids statt deren Eltern denken, das ist die große Kunst, in diesem Leben sauber zu bleiben. Kritik von Eltern habe ich mir aber immer gewünscht: offene und sachliche (also nicht nur "der Blödmann")! Denn wo es die nicht gibt, tummelt man sich im Hintenrum u. das ist doch am ätzendsten, oder? PS: Da ich zZ nurmehr Papa bin u. die Trainer Weltmeister im Mauern sind, lass auch ich - leider, notgedrungen aus Ärger - mal hintenrum Dampf ab, zB wenn lt. Trainer an jeder Niederlage einzelne Kids Schuld sein sollen, aber nie er selbst. Nun soll der Obertrainer das Amt abgegeben und ehrlich: ich jubele, nun werden unsere Kids endlich vllt wieder Fußball lernen dürfen! Denn mitunter ist "Trainersein" (inkl. der Macht über alle anderen) auch der eigene Sport und das eigene Hobby, oder? So hat alles immer 2 Seiten...

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Patentrezepte gibt es nicht, wer sie anbietet, hat die Individualität der Menschen schon verkannt. Also bleibt nur, auf jeden Einzelnen zu- und einzugehen. Wenn man zB das jüngste Express-Interview von Uwe Seeler, das FIFA-Mafia-Buch u.v.m. reflektiert zur Kenntnis nimmt, ahnt man, dass es um den Fußball u. seine "spielerische Mentalität" im Miteinander z.Z. gar nicht so gut gestellt ist, wie uns stets unterm Motto "alles Spaß und Party" suggestiv erzählt wird. Gerade im KiFu ist es eine echte Aufgabe, das wahre Wohl aller zu berücksichtigen: des Talentes wie des dicken Paules, der angepassten Mitläufers wie des ewigen Störenfrieds, des Emotional- wie des Rational-Gestrickten etc. - aus allen mental ein Team werden zu lassen, ist eine enorme Leistung, die man ohne psychosoziologische wie pädadagogische Ausbildung eigentlich gar nicht leisten kann. Viele gehen somit einfach von sich aus, übertragen ihre Persönlichkeit aufs Team, dem sie oft ganz unbewusst und ungewollt ihren Stempel aufdrücken. Also fängt MTC beim Trainer als "Kopf" des Teamganzen an, bei seiner Selbstreflektion. Dazu sind jedoch nicht gar so viele Bereit, denn: man ist ja "erwachsen", will sagen: ausgereift, im Charakterbild fix u. fertig, perfekt? Diesen Lack abzukratzen vom Selbstbild, ist wohl gleich zu Beginn die schwerste Challenge...
Der Rest ergibt sich dann oft "wie von selbst": Man muss nur den "(Un-/Miss-)Mut" (Mut, gegen sich selbst zu pro-agieren - pro Team-Geist) haben, "de-konstruktiv" mit sich selbst umzugehen, sich also innerlich zu bewegen, dies mit Leidenschaft vorzuleben, dann geht es Schritt für Schritt voran. Daher kann man als MTC nur appellieren, sich selbst nie auf einen Sockel zu stellen, Niederlagen als Lernchance statt Katastrophe vorzuleben, keinen nach seinem eigenen Bilde "aufzustellen - schon ist manches mental gewonnen, was andernorts nicht positionell ek-sistieren dürfte... Das klingt vllt abstrakt, aber ich kann es nicht anders sagen, sorry. Mentalitätsbildung, systemisch, mit 6 - 12 Monaten, mal ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=MrYcRzN91eE !
PS: Hervorzuheben ist dein (Ent-)Schluss-Satz - der Trainer (als der Große, Machvollere, Tonangebende) kann und sollte mehr von Spielern/Kindern lernen (wollen) als umgekehrt, sich stets dafür offen zeigen (vs starres 'meine Linie vorgeben': wer fragt, der führt - besser). Das legt sich schon rein numerisch nahe

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Fair foulen - das Wort "Heuchelei" sollte man im og Zitat (bzgl Sozialisation im Verein) groß u. fett hervorheben

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die Ausbldungsentschädigung wurde seinerzeit eingeführt zum Schutze der kleinen Vereine
Dazu die alte Frage: auch die kleinen Personen, die Kinder, oder in der Praxis stets zuerst und zumeist die großen, die oben den Ton angeben, sich das Kleine wie den Spaß aller gern auf die eigene Fahne schreiben, wobei der Rest nach ihre Pfeife tanzen soll? Wer profitiert reell von all dem "Spaß", der immer gemäß unserer Spaß- (vs- Wohl-)Gesellschaft gern in fremdem Namen beschworen wird: die Schwächsten, die Kinder, die die Zeche per Sperre o. Geldtransfer (ihrer Eltern: was nur Reiche per Portokasse mal eben tun) bezahlen müssen? Witzig!
