guenter: Wäscht man sich nicht über Bauernopfer "Kinder der Täter raus aus dem Verein" rein u. geht dann als Saubermänner in die Öffentlichkeit, nutzt die Massenschlägerei sogar noch, um sich so über lokale Medien zu profilieren? Und der KSB-Vertreter nimmt nur fotogen das dargebotene Geld statt nach denen zu fragen, die unter allem nun doppelt zu leiden haben: erst unter den eigenen Eltern bzw. ihrem Familien-Clan, dann unter dem mit ihnen unsolidarischen Team/Verein, die sie für andere bestrafen (klassisch ist das Sippenhaftung, die wir gern anderen als rückständig u. primitiv unterstellen...) Was dürften diese Kinder, aber auch alle anderen daraus lernen? Nicht zum Team stehen, miteinander über Probleme reden u. sie echt/nachhaltig lösen, nur wegschieben der über Eltern lästigen Kindern als Sündenböcke: also alles wie gehabt u. x-mal im sog. Kinderfußball" erlebt! Erwachsene dominieren, geben den Ton an, streiten sich u. verfügen über deren Köpfe hinweg über Kinder, ohne faire Verfahren für sie und ihre Rechte. Prima Vorbilder. Und der lokale KSB-Vertreter klatscht lächelnd-nickend Beifall, man geht damit auf die Straße seine "Gewaltlosigkeit" demonstrieren u. merkt gar nicht, wie man grad jenen Kindern Gewalt antat, sie für Dritte beschämt u. ihnen so ebenfalls moralisch ins Gesicht schlägt - denn alle Erwachsenen bejubeln ja sich selbst, schwache Kinderstimmen, traurige Blicke, ihre tragischen "Ich muss draußen bleiben"-Gefühle nimmt man nicht wahr, die schaffen es ja nie demonstrativ in Zeitungen - toll!
Aber ich rege mich nun nicht mehr auf, nützt eh nichts, auf Einsicht, auf mehr Beachtung von Kindern, ihrer Rechte zu hoffen, auf die latent strukturellen Gewaltakte gegen wehrlose Kinder als Verlierer bei all diesen Selbstdarstellungsspielen wie hier durch die sich laut abfeiernden, aber eigentlich sich schämen sollenden "Verantwortlichen" hinzuweisen. Bin scheinbar der Einzige, der bereit ist, sich in die Kinderherzen einzufühlen: Oder was glaubst du, wie, was die betroffenen Kids hier fühlen, wie sich dies auf Später auswirkt - positiv? Wohl nicht: darüber will nur niemand nachdenken! Echt traurig, wie man Kinder stets vergisst, Verfügungs-Gewalt gegen sie ausübt u. es nie bemerken will: dass JEDER für Kinder verantwortlich ist, kein Jugendverantwortlicher seine Verantwortung grad bei denen abladen dürfen sollte, von denen als "verantwortungslos" er sich ja stolz distanzieren will: er ist keinen Deut besser wie sie, im Gegenteil, so wie er sich Verantwortung o. Gewaltlosigkeit in Differenz zu ihnen auf die Fahne schreibt, u.U. sogar viel schlimmer . meine Meinung, dh die Ansicht aus Kindersicht, von ganz "unten" bzw. draußen. Aber du bemühst dich immerhin, denkst drüber nach - das bedeutet schon viel, einen Anfang, um Kinder irgendwann mehr als Mitmenschen wahrzunehmen, reicht nur - leider - noch nicht hin, hilft Betroffenen noch nichts: sich schützend vor sie stellen, mit Rückgrat nachhaken, wer traut sich das denn noch, wo alle so laut gegen Gewalt marschieren: nicht mal ein Kinderschutzbund-Typ! Alle schauen nur weg...:(
