Beiträge von Keller-Kicker

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    Seit langem bin ich radikal hinter die Kulissen schauender Systemkritiker: da mir ein anderer, freierer Fußball vorschweben würde, da Systeme immer die in ihrer möglichen Selbstbestimmung konkret menschlichen Menschen zu verschlingen suchen. Fußball ist ein Spiegelbild der Gesellschaft, aber in deren 'sozialer' Scherenentwicklung ein extremes! Ganz unten, im KiFu gibt es kein Honorar, keine Qualitäts-/Leistungskontrolle oder offenes Klima bzgl. der Anbieterseite: wer Glück hat findet für seine Kinder einen der letzten hochengagierten Idealisten als Betreuer, sonst läuft es mehr o. weniger suboptimal. Denn mal ehrlich: im Ausgleich gegen kostenloses Tätigsein genießt man als Trainer relative Narrenfreiheit, darf willkürhaft u. für Dritte (Eltern wie Kinder) fast unhinterfragbar verfahren, wie man lustig ist: der eine nutzt den KiFu als private Schreitherapie o. für den eigenen Ehrgeiz, will mal irgendwo das Sagen, Macht haben, sich im Kleinen profilieren, andere wollen ihr Kind protegieren, ihre sozialen Kreise im Vereinsheim pflegen. Also: nur wer KiFu zu "seinem" Hobby erklärt, eigene Interessen hat u. verfolgt, wird sich vom System honorarfrei ausbeuten lassen. Davon gibt es immer weniger, folglich sinkt mangels Angebot das Niveau reeller Be-treuung. Von wegen "echte Profis"! Herrschen verdrängt als Denkansatz immer öfter das soziale Dienen, und es gilt: Hauptsache, wir finden irgendwen Dummes, der diesen Job macht, sich fraglos ins System eingliedert etc. Der Rest, Betreuungsqualität: fast egal, aber wehe dem, der sie zu hinterfragen, für Kinder, die Kleinen da unten mehr zu wollen wagte!
    Ganz oben aber lebt man in ner grundlegend anderen Welt. Da verdient man nebenbei Millionen wie jüngst Götze 3,7 Mio.,10% seiner Ablöse. Ein ungeheurer Sieger- bzw. Ich-Kult herrscht vor. Verlierer aber führt man gnadenlos am Nasenring durch die mediale Arena. Loser werden wie Abfall behandelt. Trainer wie grad beim HSV müssten unter massiven Schleudertraumen leiden, bekommen hier entsprechend viel Schmerzensgeld wie Über-Gewicht. Man hält es nur aus, weil es zuerst nüchternes Geschäft, nicht menschlich Bewegendes mehr bedeutet? Als mutmaßliche, per Erfolg vorbildhaft wirkende 'Vereine' entstehen Retortenclubs durch 1 Mann wie in Hoffenheim o. Firmen wie in Wolfsburg. Auch zur WM fährt man nicht nur für die Ehre, will neben allen Werbewert noch direkte Geldprämien, falls man Erfolg hat. Doch wer bemerkt, welch vom Sportsgeist weg abgedrehter Wahnsinn dies alles ist? Worum geht es da?


    Dies hat aber Methode, ist kein Zufall! Und das System duldet niemand, der ausschert, etwa von Herzen Kindern etwas mehr als das ihnen Zugedachte geben wollte: seit 8 Jahren versuche ich, ein wenig selbstbestimmt freieren Fußball für Kinder zu initiieren wie mit den Coolen Kidz, Team unter Freunden, Klassenspiele o. ein einst unter Vereinsdruck dann vor Ort verbotenes Schulturnier für 1.- u. 2.-Klässler. Man wird als "nicht normal" o. - was hier gar nicht der Denkansatz war - "nicht besser wie alle anderen" angegriffen, es wird gedroht: wenn sich meine" Spieler da verletzen, dann wirst du dein blaues Wunder erleben, dann passiert was... Mangels Nerven für so etwas rundum hatte ich dies Engagement für kindgerechteren Fußball denn auch fast eingestellt. Aber der Eindruck bleibt: die unten, Kinder sind für sich selbst genommen praktisch nichts wert. Und wer nichts wert ist, der kann schnell sehr wütend werden, wenn er groß geworden, dann evtl. Verlierer ist, sich unbewusst wieder ganz unten fühlt, aufm Platz zudem u.U. noch ungerecht behandelt, 'verpfiffen' u.ä. Denn der eigentliche Schmerz reicht ins Frühkindliche zurück, ist für ihn rational nie erreichbar: unbesiegbar! Klar, das System hat da seine Antwort: raus, abstrafen, weg mit denen, ihrer Wut im wie auf "den Fußball" - unter sich bleiben als die Guten. Plötzlich beklagt man gar, dass es keine Grenzen mehr gebe? Wo die Politik dies doch grad stets als schöne neue Welt fordert und will!? Alles eine Lebenslüge? Aber auch darüber redet man nicht, das darf niemand hinterfragen, es rutscht nur mal so in solch notgedrungenem Brief heraus...

    für mich ist dieser Brief ein rumdoktern an den Symptomen. Nicht an den Ursachen. Schließen wir Leute aus ( Spieler, Trainer, Zuschauer ), die sich falsch verhalten, dann beseitigen wir wieder einmal nur die Symptome


    ...all die sog. Einzelfälle wie sog. Fans o.ä. - und bestätigen nebenbei unser System! Pure Symbolpolitik mittels leerer Appelle, die im günstigen Fall grad mal 6 Monate halten dürften. Aber man hat ja vorzeigbar was getan, sich u. pro forma Flagge gezeigt. Immerhin: offen ungeschminkte Worte, aus der Not heraus! - Wir sind nun doch alle "echte Profis" - diese Kampagne ist für mich aktuell "echt" der Gipfel, man sollte nach ihren oberflächlichen Spots immer jenen Brief vorlesen, um die Verhältnisse wieder realistischer zurecht zu rücken, s.o.

    Bereits bei der F Jugend habe ich es erlebt das ein Trainer als Grund für die Niederlage seiner Mannschaft die Bestechlichkeit des Schiedsrichters gegenüber seinen Kindern anführte.
    Der selbe Trainer der nach meinem Wissen zuvor 6 Monate wegen Tätlichkeit gegenüber einem Trainerkollegen gesperrt war.



    Hier drängt sich doch immer wieder die Frage auf: wieso können solch Personen überhaupt Kindertrainer sein? Gibt es da einen Freibrief, da es ja nur Kinder sind, man erst über ein Jahrzehnt später die Folgen bemerken muss? Dass solch Vorbilder für kleine Kinder viel in deren Köpfen anrichten, müsste auch jedem der hohen Herren im DFB klar sein, oder? Immer nur Jammern, beschwörendes Integrations-Gerede, Beschwichtigen, Appellieren, so viel Fassaden- oder Symbolpolitik, doch kann die ja nie weiterbringen, wo man Probleme an der Wurzel nur weiter wachsen, echt kritische Stimmen nur außen vor lässt, ignoriert, wenn wer von unten den Finger in die Wunden legt: da es zu unbequem wäre, mal wirklich "in sich" zu gehen? Die Missstände sind m.E. alle hausgemacht! Jeder Verein wie Verband hätte die absolute Ehrenpflicht, das Wohl von Kindern in der Betreuung 100% absichern zu wollen statt nur weg zu schauen und zu hören, wenn jemand den Mund auftut, auf psychosoziale Misshandlungen von Kindern intern hinzuweisen sucht. Doch das Gegenteil ist der Fall: der Überbringer der schlechten Nachricht wird zum Sündenbock und Prügelknaben, isoliert u.nur abgeschmettert. Nichts schützt ihn dagegen, nirgends fände man im DFB-System ein offenes Ohr - jedenfalls war dies in 10 Jahren KiFu bei mir so, dies kann ich für meinen Fall gern bezeugen: hab x Briefe, Bitten geschrieben, alles fruchtlos, oft ohne jede Reaktion! Daher les ich solch Briefe, mögen sie auch offen u. positiv ambitioniert sein, ungern. Mal sollen sie nur augenblicksbezogen von Untätigkeit zuvor ablenken, stets verhallen stets im Nirvana, bleiben ein Ruf in der Wüste... Und wer lauter ruft, der wird diffamiert, erhält schnell Anwaltsbriefe o.ä. Drohungen: stapeln sich bei mir!


    PS: Wobei ich einräumen muss, dass wir selbst desöfteren 'bestechliche Heim-Schiris' in F-Jugendspielen erleben mussten: eben Trainer u. Eltern der Heimteams, die gnadenlos fürs eigene Team pfiffen u. alles andere denn "Unparteiische" waren! Folge: in totaler Wut schreiende Trainer, so animierte Eltern, Handgreiflichkeit, Androhen von Schlägen vor allen Kinder - eben der "ganz normale" Amateur-KiFu, auf den der DFB in seiner aktuellen Kampagne so "stolz" ist. NEIN, werter DFB: unsere Kinder sind grad keine Profis, auch wenn ihr schon ab 7, 8 Jahren das Sieben startet, aber ihre Trainer oft 0 Cent kriegen u. dementsprechend eure Be-treuung dann in der Breite ausfällt! Wobei dann noch schnell der evtl. Bessere o. Mehr-tun-Wollende den selbsternannt Guten nur Todfeind, nur raus fliegt - von wegen offene Grenzen, Toleranz, Respekt, freier sportlicher Wettbewerb gemäß Leistung und so: hier hört dies alles auf. Trainer wird, wer oben gefällt, Kinder u. Eltern werden meist nie wie "Kunden" gefragt.Ok, ist ja auch nicht kommerziell, nur "sozial", was dürfte man da erwarten!? Leider habt ihr, werter DFB, mir nicht ein einziges Mal auf Kritik mit vielen Fallbeispielen geantwortet, obwohl ihr euch so gern weltoffen gebt (wo keine Grenzen moralisch real hinführen, steht ja übrigens im wohl aus purem Notstand her geschriebenen Brief). Tja, da bleibt mir jedesmal die Spucke weg, wenn ich ständig lese, wie erfolgreich u. toll KiFu in jedem Verein o. insgesamt ist, dass unsere Amateure echte Profis seien: welch Behauptung so totalneben aller Realität! Oder leide ich unter massivsten kollektiven Halluzinationen o. Lebenslügen dieses KiFu? Vermutlich ist aber auch deine Schilderung sowie der Offene Brief mit seinen Inhalten nur in meinem Kopf, Einbildung, falscher Film, wenn er nur nicht so real rüberkäm... ;)

    DSV: Erstmal vielen Dank für dein Interesse! Ich hab zwar mir einiges angelesen, aber es flimmert nur wild im Kopf herum. Wo im 'gemeinnützigen' Verein der kompletten Jugend - fast 50 % der Mitglieder - weder aktives noch passives Wahlrecht zugestanden wird, dafür lt. Satzung zwecks Pragmatik o.a. ein eigens zu wählender, ihr Wohl u. Interesse gesammelt vertretender Jugendwart vorgesehen ist, den ich auch nach 1 Jahr Suche noch nicht hab auffinden können, dessen Wahl scheinbar auch in Zukunft nicht geplant ist, wogegen mir als bereitwilliger Kandidat für diesen Posten nun zur HV Hausverbot erteilt werden soll, damit es dort nicht im Nachfragen zur Sprache komme u.v.m.: Da frage ich mich eben, ob dies alles rechtens ist! Ob ein Verein (genauer ne paar Leute, die ihn ausmachen) so nicht irgendwie das Recht verlieren sollte, könnte, sich weiter Verein: für alle gleichermaßen da! nennen, massiv Steuervorteile wie Subventionen genießen zu dürfen. Stell dir nun noch vor, Vorstände planen, das gesamte Vereinsvermögen (eigene Plätze, Gebäude, Hallen) für sagen wir mal 7 Mio. Euro zu verkaufen (als Bauland u.a.), dies auf jener HV absegnen zu lassen, was im Herdentrieb ohne kritische Nachfragen auch gelingen dürfte, dann erklärt sich u.U. manches, was nicht offen zutage liegt... Letztlich ist diese Sache wohl gelaufen, ich kann auch nur abtauchen, dennoch frage ich mich: kann man nicht irgendwas tun, um dies alles auffliegen zu lassen, oder ist das Vereinsrecht letztlich so, dass man als kritische Stimme nur verstummen u. außen vor bleiben kann? Natürlich mache ich mir solch Gedanken nicht gern, das ist hoffentlich auch klar, aber als echter Sportler aufm Platz hab ich mich ja auch nie von dannen geschlichen, wenn ich 3-, 4-mal von hinten umgetreten wurde, sondern solch fies foulende Gewalt hatte meinen Kampf- u. Widerstandswillen eher gestärkt, so dass ich zB mal eine Halbzeit trotz Bänderriss einfach weiter spielte: und wir gewannen mit 5:4! Ein tolles Erlebnis. Wobei all die Ehrverletzungen sicher noch weiter tiefer reichen als körperhaft äußerliche Schmerzen, aber dies weiß evtl. nur, wer beides erlebte... Ich will jedenfalls irgendwie aufm Platz, im Spiel bleiben!

    Das bedeutet, dass hier nicht mehr das sich negativ von der Gesellschaft absetzende Recht entscheidend ist, dass man sich intern selbst verliehen hat, sondern wie Vereine nach außen im Recht ist, vom Staat als gesellschaftlich führendem Rechtsführer behandelt wird, also zB steuerlich oder bzgl. Subventionen: Zuteilung von Trainingsgelände, Sporthallen, Sponsorengeld u.v.m. Damit ein Verein rechtsgültig besteht, müsste er gemeinnützig sein, dies gewährleisten u. im Zweifelsfall nachweisen: oder? Daher muss es doch laut Satzung jedes Vereins auch aktives u. passives Wahlrecht für alle Mitglieder geben, nur kann dies repräsentativ vertreten werden, warum auch immer: damit nicht 1000 Eltern herumtoben vielleicht, sollen die vorab einen Jugendwart wählen, der dann die Stimme der Jugend sei... Nun denn, mir wurde zur HV mal eben Hausverbot mitgeteilt, obwohl es keine nicht selbst als Teufel an die Wand gemalten, handfesten Gründe gibt: so kann man vermeintlich freie Wahlen auch für sich entscheiden! Tja, nennt man das etwa typische Vereinskultur, q.e.d.?


    DSV: ich kann dich beruhigen, ich hatte seit über 1 Jahr versucht, mit allen im Guten zu reden, doch dies lehnt man rigoros ab. Ich hatte sogar ein TW-Training für Kinder mit einem Nationaltorwart in petto, wurde nur abgeblockt. Klar, man musste die armen Kleinen wohl auch vor dem beschützen. Oder ist der "Unterbau" nur keine Versöhnung unter Großen wert? Aus rechtlichen Gründen kann ich nicht mehr o. alles haarklein be-schreiben, sorry, man weiß ja nie...


    @bailey: Man bedrohte mich massiv mit Anwälten, Strafanzeigen, streut massiv Gerüchte, damit ich mich um kein Amt als Kandidat bewerbe. Ich reagiere nur: abtauchen, abhauen o. gegen halten. Wer Sportsgeist u. zudem sich mit Freunden wohlfühlende Kinder hat, der bleibt. Wer mit Fouls von hinten andere vom Platz vertreiben will, hat nicht verdient, dass man dem folgt.

    Quatsch, Blödsinn, "alles falsch" sagt sich immer schnell, doch so undifferenziert redet man meist selbst nur Quatsch ;)


    Im Ernst: am besten zerlegt man solch Doppelwort erstmal, um zu erkennen, wo das eigene Verstehensproblem steckt: in der Vokabel Spiel, Intelligenz oder beider Kombination? Intelligenz erscheint zunächst als individuelle, gut vermessbare Eigenschaft; das Spiel findet in einer Gruppe statt: wie kommt man also spielerisch von sich selbst als Individuum zum Teamplay? Ist der individuell intelligente Spieler zwangsläufig auch kollektiv intelligenter - oder steht sich seine individuelle Intelligenz in der Gruppe grad selbst im Weg? Viele meinen heute, darauf schon klare Antworten ge-, erfunden zu haben. Prima, dann bräuchte man sich selbst da nichts mehr fragen, nur mehr nachschlagen. Oder? ;)

    Deswegen haben wir auch die Macht, etwas zu ändern, oder?


    Diese Macht hat doch nur der, der das Sagen hat, das sind bei uns 3 - 4 Männer an der Macht. Da kann, muss ich mich ausschließen. Man könnte höchstens als Mitläufer, Schulterklopfer klein wenig Einfluss zu nehmen versuchen, indem man sich als Gefolgschaft krumm buckelt, ist aber nichts für mich: entweder demokratisch alle gleichberechtigt im reellen Sachdialog, Sportsgeist miteinander o. gar nicht. Da faule Kompromisse eben selten Erfolg bringen! Was ja Thema war: Nun hören alle wieder von Prof. Hermann bei Olympia im Rahmen der Rubrik "Kopfsache" worauf es im Wesentlichen anzukommen hätte. Doch: wer kümmert sich auch in der Praxis darum? Mir als freiberuflichem Mentalcoach will es so erscheinen, dass nur ganz wenige Trainer o. Vorstände bisher bereit sind, Sportpsychologie, Mentaltraining/-Coaching, Neurowissenschaft als Erfolgsfaktoren zur Kenntnis zu nehmen, einzubeziehen, von Bundesligisten sicher mal abgesehen.


    Wie Kollegen erzählen: Man blockt schon kostenfreie Vorgespräche nur ab, obwohl die durchaus Top-Referenzen haben, bei mir Uni o. ein Tennis-Bundesligist. Ich bot gar kostenlos Kurzschulungen an, wofür an der Vhs 15 Euro fällig werden. Das ist erstaunlich wie ermüdend: wo sonst soviel für den Erfolg verbraten wird! Woran mag's liegen, dass die Türen so abwehrend zugehalten werden? Materialismus, Körper-, Technik- o. Taktikfetischismus contra Team-Geist? Selbst geringste Neugier scheint oft zu fehlen: was denen, die weiter sind, umso mehr Chancen einräumt! So bestimmt neben den hochklassigen Clubs ein Dorfverein bei uns seit Jahren die Jugendszene, hat auch überregional diverse Erfolge, da er mit den Kids ab 7, 8 Jahren schon mental arbeitet, wie es Experten empfehlen, vgl. etwa die Schulung von Kollegin S.Eich im hessischen Fußballverband: bezeichnenderweise im Frauenbereich! Sind Männer etwa blockierter, wollen lieber mit'm Kopf durch die Wand? Wieso? Wo doch die Nationalmannschaft vorbildhaft auf Prof. Hermann setzt, die Medien das Thema geradezu pushen, da im Hintergrund wohl obere Funktionäre so was verbessern wollen, dies steuern? Gibt mir Rätsel auf... Wer von hier Anwesenden setzt denn auf Erfolg per Mental-/Psycho-Techniken etc.?

    Hallo, eine wichtige Frage treibt mich seit langem um. Fallbeispiel: in einem Verein wird die gesamte Jugend lt. Satzung von einem einzigen "Jugendwart" (in Personaldifferenz zum Jugendleiter, der Administratives u.ä. regelt) vertreten. Auf der Homepage fungiert seit Jahren der 1.Vorstand formal als solcher, war in dieser Funktion jedoch seit ca. 1 Jahr nie bzgl. Problemen für mich als Elternteil ansprechbar. Er hat immer wieder jegliche Diskussion nicht nur zu Kritikpunkten, sondern überhaupt abgelehnt, indem er Fragen nur als Blödsinn, mich als abnorm etc. abkanzelt, auch vor Dritten, wodurch auch meine ganze Familie inkl. Kindern sehr in Mitleidenschaft geriet. Daher suchte nun meine Frau den Dialog über den Sportwart, was auch gelang. Ihr wurde nur vermittelt, dass jener Vorstand NICHT Jugendwart sei, der Eintrag auf der Homepage eigentlich seit langem verändert werden solle. Sie gab sich damit zufrieden, obwohl sie weder erfuhr, wer denn nun dann als JW fungiere, noch wie, wo, wann er gewählt würde, ansprechbar sei. Ich aber bin nun mal gern lästig: wo es um Wohl, Interesse 'schutzbefohlener' Kindern geht, contra deren mögl. Unterdrückung, Ausbeutung (inkl. direkter Transfers von der Jugend- in die Herrenkasse u.v.m.). Zudem mein ich mal erfahren zu haben, dass jedes Mitglied u. sein Interesse im Verein vertreten werden MUSS, sonst der Verein rechtlich gar keiner ist: da er eben nicht sozial allen gleich, sondern nur bestimmten Gruppen o. wenigen dient, auf deren Vorteile hin arbeitet! Natürlich leugnet man dies auf den direkten Vorwurf hin rigoros ab, droht mit Anwälten u. Strafverfahren, so dass auch mir Angst u. Bange werden könnte, aber andererseits sage ich mir: wer so blocken, drohen, bellen muss, hat der nicht einiges zu verbergen?


    Deshalb würde ich gern einmal bei denen, die sich besser in der Praxis des Vereinsrechtes auskennen u. evtl. mein Interesse am Jugendwohl per Tipp o. Rat nachvollziehen, unterstützen würden, nachfragen: Muss ein Verein nicht real einen Jugendwart vorhalten, wenn Kinder in Vertretung ihrer Eltern lt. Satzung keinerlei Stimm- o. Wahlrecht eingeräumt wird? Was wären Folgen, wenn er dies nicht unterlässt? An wen könnte man sich konkret wenden, wenn man sich nicht einschüchtern lassen, weiter Jugendinteressen verfolgen bzw. sich beim nächsten Termin zur JW-Wahl (den ich bisher seit über 1 Jahr nicht erfuhr) als Kandidat präsentieren will, um o.g. Dinge positiv für Kids verändern zu können: damit es wenigstens 1 Stimme für sie real gäbe, wovor "man" offenbar panische Angst hat, dem Verhalten nach zu urteilen (was mich auf einige Leichen im Keller schließen lässt: zur Zeit will man zB das gesamte Vereinsgelände verkaufen...)? Vielen Dank für jeden Hinweis, der weiter führen könnte!!!

    dass Lästern nicht sehr "edel" daherkommt.
    Mutig ist es nicht.


    jede Menge übler Beispiele


    Hhm, man unterstellt Andre, dass es ihm nur ums Ablästern gehe, urteilt dann seine Idee ab: ist nicht genau dies beliebtes Schema im Lästern, Anprangern, Verdächtigen? Ich denk, ihm geht's um Aufklärung, Veränderung. Sicher auch für Opfer um Frustbewältigung: ein Podium, wo man endlich mal zur Diskussion stellen kann, was im Fußball jenseits Totschweigespiralen wirklich ungut, empörend, vorgestrig, skandalös ist. Die Meinung kann sich immer noch jeder selbst bilden, nicht nur die BLÖD-Zeitung! Alle, die's betrifft, könnten sich natürlich frei äußern: ihnen will Andre sicher keinen Maulkorb verpassen! Es könnte aber sein, dass grad sie dies wollen, lieber abtauchen, offenen Dialog über problematische Vorfälle o. eigene Intentionen fürchten wie Teufel das Weihwasser. Genau da könnte ein Schandepokal mehr Bewegung in sonst von oben per Mauern fest verfügte Fronten bringen, Hierarchien der Macht mal umkehren, denen Konter erlauben, die sonst nur nichts gelten: oder? Fälle gibt's viele: nur bleiben sie stets im Kleinen, totgeschwiegen, unbedeutend. Wer in der Tat son Pokal ins Leben rufen will, benötigt viel Mut: denn viele, sehr viele dürften sich in den Weg stellen, dabei nicht zimperlich sein. Andre, hau rein! ;)


    PS: Mein Mut wurde grad mal wieder erstickt, s.o.

    Erfolg ist, seine persönlichen gesteckten Ziele zu erreichen.


    Wenn ein Verein seine gesteckten Ziele erreicht, ist es ein erfolgreicher Verein.


    Und wer ist ein Verein "persönlich"? Der Vorstand, Sponsoren, Trainer, Spieler, Erwachsene, Kinder? Ziele werden immer individuell, in (1er) Person erreicht: dies genau ist doch der Denkfehler am Konstrukt "Verein", man redet immerzu von ihm u. jeder meint dabei vor allem sich selbst (insbesondere, je höher man im internen Personen-Ranking zu stehen glaubt: weshalb dann jeder oben, über andern stehen will, der was auf sich hält), oder?

    Erfolgreich kann nur sein, wer über das nachdenkt, im freien Feedback offen diskutieren lässt, was Erfolg sein soll, was o. wer diesem rational hinterfragbarem Erfolg dann im Wege steht. Wer also Kritik u. Konflikte ohne Scheuklappen zulasst, wäre von innen, der Quelle heraus schon erfolgreich, er ließe echte Dynamik vs Statusdenken zu: Konkurrenz, die über reelle, für alle u. nicht nur wenige positive Leistung Geschäft wie Geist belebt (Geschäft wird ursprünglich ja von Schaffenskraft her gedacht). Alles Weitere ergibt sich dann - wie von selbst, einem 'höher(strebig)en' Selbst - lebensechtem Teamgeist. Er ist heute selten geworden im Lande, Familie bedeutet oft nurmehr: 2 Erwachsene mit Hund o. Katze. Kinderarm sind wir, ja das älteste Volk auf Erden, vergreisend - und doch feiert man dies, uns in den Massenmedien als toll, als Spitze und super - hhm. So kann Erfolg frei definiert, relativiert werden - und mancher schießt sich evtl. erfolgreich eine Kugel in den Kopf, die Nadel in die Ader etc. Das Gespür fürs Lebensechte kann auch keiner als Basis für Erfolg denen beweisen, die ihn anderswo verorten wollen. Nachfragen, nachdenken, Neues zulassen, das Kindliche als Basis anerkennen - vieles wäre für mich erstmal im zukunftsoffenen Dialog aller als Basis für Erfolg, für wahren Gewinn zu sichern. Und oft ist der Erfolg von gestern Grund der Niederlage morgen, da alles entsteht wie vergeht, jeder werden wollen sollte, was er ist: Stolz auf Erfolg ist, wer ihn als Krückstock benötigt: dieser Erfolg frisst bald seine Kinder... ;)

    Solch "Auszeichnungen" gibt's heute in fast allen Gesellschaftsbereichen, um nicht immer nur alles positiv, sondern auch mal Missstände, Fehlentwicklungen und Übeltäter zu brandmarken, aber nicht im Sport bzw. Vereinsleben: warum bitte nicht? Weil alles schön u. toll sein soll und darf, da man sich nur so bestens verkauft? Das Grundproblem aber: wer würde sich trauen, Betreffende beim Namen zu nennen. Mir wurde grad letzte Woche wieder vereinsintern mit Strafbehörden und Staatsanwalt gedroht, genauer: unsere Haus würde morgens um 7 Uhr von einer Schar Polizisten gestürmt, ich würde schon sehen.... Alles nur, da ich einigen gegen Kinder äußerst rigide herrschenden statt - wie zur Ego-Show angeblich - dienenden "Vereinsmeiern" den Spiegel vorhielt und es wagen wollte, ganz demokratisch zur Jugendwart-Wahl anzutreten und lax formulierte, bei der HV "zurückschießen" zu wollen. Wie dies gemeint war, ist auch jedem klar, aber nun will man im inneren Kollektiv aussagen, es so darstellen, dass ich auf der HV alle erschießen wolle - das muss man sich mal vorstellen! Doch was gegen diese nett wachsamen Leute tun, wenn man allein steht, nach langem Mobbing nurmehr die Macht des wahren Wortes für sich hat, um vielleicht mit letzter Überzeugungskraft u. anhand klarer Fakten doch Eltern für sich bei der Wahl für diesen von ihnen gewählten Posten zu gewinnen? Da hat man offenbar große Angst vor echten Veränderungen, dass jemand jahrelanger üble Nachrede nun Lügen strafen könnte, da muss so mit Kanonen auf Spatzen geschossen, ein Teufel an die Wand gemalt werden.
    Doch leider gilt nun: selbst ich würde mich nicht mehr trauen, hier die klar zu benennen, die dahinterstecken - die Folgen wären angesichts faktischer Gewaltstrukturen in Vereinen für mich u. meine ganze Familie völlig unabsehbar, da man vor nichts zurückschreckt. Meine Kandidatur habe ich zurückgezogen u. ganz kleinlaut Abbitte geleistet. Meine Frau versucht nun, mit denen zu reden, damit unsere Kinder nicht zur Geisel genommen, für mich abgestraft werden. Tja, das ist ein Verein in Deutschland, der selbst meint, dass es überall so und man selbst voll in Ordnung sei. Wem sollte man aber dann einen Schandpokal verleihen, allen? Ja, ich weiß, es gibt auch andere, bessere Verein, nur leider nicht in unserer Nähe für unsere Kinder, da sind solch Sitten "normal" u. man steht auf verlorenem Posten, wenn man für Kinder was positiv bewegen, die Umverteilung der Gelder aus ihrer Kasse ändern, eine Trainerqualitätskontrolle einführen, so die Besitzstände u. Reviere der Oberen angreifen u. für etwas "Unruhe" sorgen will. Ich würde also Ross u. Reiter tierisch gern hier u. überall benennen, aber erst, wenn unsere Kinder da raus sind u. ich einen Rechtsbeistand bekäme, der mich bzw. uns vor denen effektiv beschützt. Einzelheiten gern per PM/Mail: zum Nachforschen u. -prüfen der Sache. Für einen Hitze war's leicht mutig zu sein, der Beifall war ja vorher gewiss, für mich ist's unmöglich, mein Mut wurde mal wieder erstickt. Bei der JW-Wahl dürfte es nun keinen Gegenkandidaten, keine demokrat. Opposition mehr geben: nur abnicken u. gut ist alles... :(

    Sie werden dann "aussortiert"


    Das ist ja eben gang und gebe. Daher müsste man Kinder- und Trainer-Fußball genau trennen. Nach meiner Beobachtung gibt's in der Regel letzteren u. die Kinder sind hinterm Vorhang als Fassadenpolitik "Spielermaterial", meist auch schon in der F. Mein Jüngster wurde zB 1,5 Jahre gezwungen, in jedem Spiel den Torwart zu machen. Er wollte am Ende nur ab u. an mal in Spielen, wo Gegner keinmal aufs Tor schossen u. es 15:0 stand, raus ins Feld dürfen - no chance. Als er sich dann weigerte das TW-Trikot anzuziehen: 3 Monate nur Ersatzbank als Strafe. Protest im Verein verpuffte: dies galt allen als gut u. normaler Kinder-Fußball! Und der Trainer: wenn es euch nicht passt, er nicht ins Tor will, zieht doch 6 km weiter... Werden dafür, für diese Art Sozialität Vereine von Gemeinden massiv unterstützt? Und was nützt es, wenn der DFB neunmalschlau "Positionsidiotie" geisselt, de facto aber sich Null drum kümmert, wenn Kinder so behandelt werden: denn ich schrieb ihn zwecks Hilfe an: alles sei Vereinssache! Merke: man muss also nicht mal behindert sein, um rausgekickt zu werden.
    Es reicht, wenn ein Kind eigenen Willen hat, nicht in den Plan passt - leider. Und in "Leistungsvereine" kommt bei uns eh nur das von Sichtern/Trainern selektierte Kind. Spielt es dann trotz deren Superförderung nach 1 Jahr zu schlecht - tschüss, der nächste bitte. Die Schulen geben dies unter fremdem Blick ein- u. aussortierende Leistungsprinzip vor. Dass KiFu für Kinder zuerst Teil ihrer wenigen Freizeit ist, daher! Spaß, Entspannung, Selbstbestimmtheit obenan stehen sollte - wer bedenkt das schon. Vor allem ist dies letztlich Privatsache jedes einzelnen Trainers! Keiner kontrolliert es im ach so sozialen Verein, ob wer wie bei uns zB geschehen den sog. "Hinke- o. Klumpfuß" solange lautstark vor allen anderen malträtiert, bis ihm dann endlich sein geliebter Fußball ausgetrieben, er aussortiert ist... Sein neu kreierter Name aber hat sich längst in den Köpfen festgesetzt, so dass er zudem in der Schule für alle der Prügelknabe wird: dank KiFu!
    Doch wehe wer benennt sowas mal beim Namen: nicht der Täter steht am Pranger, sondern der, der mehr Inklusion als reell gelebte Sozialität forderte - und alles bleibt wieder beim Alten: so wie es auch schon in meiner Jugend war, als ich spät mit 13 im Verein anfangen wollte. Zwar war ich im Schulteam, aber ach 3 Monaten nur Laufen um den Platz, Null Einsatzzeit sogar in Test/Trainingsspielen hatte mich der große Bezirksligatrainer soweit: ich hörte auf! Dass es besser wäre, erstmal in der Kreisklasse oder -liga zu starten, da ich das Grätschen, verdeckte Drücken u. Foulen noch nicht gelernt hatte, sagte mir leider keiner aus Fürsorge... Seitdem hatte ich einen tiefen Groll gegen Vereine u. sogar Fußball, hörte wie auch heute soviel ganz auf. Nun anhand eigener Kinder das Deja vu: alles noch praktisch genauso wie vor 30 Jahren... Kann man dies nicht endlich mal in der Tat, aufm Platz statt aufm Papier ändern? Wo sind da denn all die angeblich so mutigen Leute u. stellen sich den oft nur passiven Platzhirschen vor Ort entgegen?:(

    Andre, genauso ist es! Manch Kinder haben viel überschüssige Triebenergie, wollen "toben" und Quatsch machen, da sie oft ihr Drumherum nicht so recht verstehen, da zB familiäre Probleme; andere verarbeiten ebendies langsamer, tiefer, sensibler, wirken so geistesabwesend: pflücken wie berüchtigt Gänseblümchen mitten im Spiel. Dies passt Erwachsenen natürlich nicht in den Plan/Kram, also muss dies Kind doch krank sein, vergiftet doch zB die schön ausgedachte Leistungsdrill-Atmosphäre der Schule, auch im Training. Die Industrie liefert dann Mittel dagegen: hier Tranquillizer, dort Aufwecker, damit diese Kinder nicht mehr im Stromlinienförmigen auffallen: Ende gut, alles gut. Nur nicht für die Kinder, die werden nämlich meist abhängig von den Mittelchen, "funktionieren" dann ohne noch schlechter, zB: morgens wird die Pille eingeworfen, "für" die Schule; nachmittags dann wirkt sie kaum noch u. der Bewegungs- oder Reflektierdrang schlägt doppelt durch. Ich hatte mal eine Zweite der Aussortierten aus 3 Jahrgängen mit 3 ADHS-Kindern plus nem "auditiv Gestörten", denen ich allein gegenüber stand. Ich ließ meist viel spielen, übersah bewusst so dies und das. Und dann kamen die Eltern u. jene Kollegen (die - ihr Team zu zweit betreuend - sie aussortiert hatten) an, schließlich auch die Vereinsführung: so geht das nicht, wie sieht das denn aus. Hilfe (zweiter Trainer) gab's aber keine. Tja, es ging, nur eben etwas anders, aber so zerbrach dies Team bald: obwohl alle 6- bis 8-jährigen durchaus glücklich u. zufrieden waren! Damals entstand zuerst meine These: KiFu ist in der Regel real zuerst Erwachsenen-Fußball... :(

    Aus bestimmten Gründen würde ich gern mal die 1.Lernstufe zur Team-Kommunikation einstellen: wie lange bräuchtet ihr, um damit durch zu sein? Zu kompliziert, was, wieso? Zu schwer verständlich? Danke! :] Anhang:


    5 TIPPS FÜR EFFEKTIVERE KOMMUNIKATION (angelegt an S.Eich) von Trainern als Coach im Teambuilding:


    Viele während Spielen an der Seitenlinie herumtobende Trainer artikulieren vor allem ihren eigenen Unmut und Frust. Dann hört man oft: „Leute, doch nicht so! Was macht ihr nur? Spielt endlich vernünftig, wie ich es euch beigebracht habe...!“


    Was löst dies in Spielern als Kollektiv aus? Weiß jeder, was, ob bzw. inwiefern er selbst gemeint ist? Oder denken alle: wen meint er denn? Mich nicht! Dass sie - sich unter Druck gesetzt, negativ fühlend - denken statt zu spielen, da fängt die Misere schon an: im Kopf. Und nur der einzige, der schon selbst alles richtig erkennt oder machte, aber intelligenter, selbstkritischer und sensibler ist, gerät nun evtl. auch noch ins Grübeln und verliert seinen spielerischen Faden. Oder alle verfallen in Hektik, ja, dann kämpft man wie wild, ungestüm: kopflos. Doch keiner erfuhr, wie es richtig, besser geht, keiner fühlt sich sicherer, findet zur Ruhe, in der die Kraft ruht!


    Die Form vor allem selbstbezüglicher ‚Kommunikation‘ ist zwar für jeden normal, erscheint für Trainer aber unproduktiv, sollte sich ihr Coaching doch aufs Team beziehen, also von sich selbst gerade absehen! Wer die TIPPS beachtet, kann eine kommunikativ positivere Herangehensweise entwickeln, dh mehr erreichen:


    Nr.1: ZIELORIENTIERUNG Als erstes sollte ich mir überlegen, was ich von meinem Gegenüber überhaupt möchte: Was genau soll er/sie tun oder lernen? Das von mir angestrebte Ziel sollte für ihn/sie ebenso attraktiv und erreichbar sein wie für mich. Welchen Nutzen hat es für ihn/sie das Ziel zu erreichen? Wie baue ich methodisch/didaktisch auf? Damit zum


    Tipp Nr.2: Woraufhin? Mein Gegenüber soll zu etwas hin bewegt werden. Wörter wie ‚nicht‘ ‘kein‘ ‘ohne‘ sollten in der Formulierung weg gelassen werden. So ist es für den anderen motivierender und klarer.


    Tipp Nr. 3 MOTIVATION Weiß jeder, wohin er will, kann ich ihn leichter motivieren. Benutze dabei verstärkend Wörter, die hinführend wirken, setze die Stimme gezielt ein sowie die Körpersprache. Deine Motivation überträgt sich unterbewusst auf andere. Denke über den Tellerrand hinaus und stelle den Zusammenhang und Folgen für Spielverläufe/Wettkämpfe/Arbeitsalltag etc. her und klar dar.


    Tipp Nr. 4 LÖSUNGSORIENTIERUNG Durch die Hin-zu-Kommunikation biete ich lösungsorientiert Handlungsoptionen, bewege mich wie andere weg von ‚Problem-Fixierung‘. Zeige, was funktioniert, mach es vor! Was du nicht vorzeigen kannst, vermittelst du kaum: such dir Vorturner für alles, was du nicht vormachen kannst. Aber versuche nie, es beredt zu erklären! Sei aber experimentell, probiere es auch mal aus oder andersherum. Habe, vermittle so Mut zum Risiko, zu Fehlern, analysiere diese nachher nüchtern und lerne vorbildhaft daraus - das Ziel im Visier.


    Tipp Nr. 5 POSITIVE VERSTÄRKUNG Auf ein gewünschtes Verhalten hin setze ich positive Reize. In Komplexen verdichten sie sich. Z.B. beim Loben die Schulter oder den Arm des anderen berühren oder nochmals in der Bewegung führen. Somit setze ich einen „Anker“ und erhöhe die Wahrscheinlichkeit, dass das gewünschte Verhalten häufiger gezeigt wird. Mein Lob wird so per neuronaler Spiegelung oder auch Störung verstärkt auf- und wahrgenommen („körperlich abgespeichert, was zuvor im Gehirn produziert werden musste“).


    Deine positive ebenso wie negative Grundhaltung spiegelt sich im Team wider. Per Überzeugungskraft kann sie sich in Spielern abbilden, per Gruppendynamik überträgt sie sich vom ersten, der Feuer fängt, auf alle anderen. Eine Grundvoraussetzung, um mit Menschen – egal in welchem Kontext – zusammen zu arbeiten: „Ich bin der absoluten Überzeugung, dass WIR es schaffen werden!“ Insgesamt ist diese Form der Kommunikation enorm stabilisierend für alle gruppal Beteiligten: WIR setzen uns positiv vom Rest ab.


    Das schweisst dann zusammen - und zusammengeschweisst wächst teamgeistig wieder neue Leistungskraft nach! Sein oder Nichtsein, das ist immer die Frage, außer im wie perfekt (i.d. Eigendynamik entfaltend) selbstaffirmativen Seinszirkel, in dem der Spielwitz per Flow-Erleben zwischen den Teilen mental rotieren kann, ohne dass dies bewusst vor Augen geführt werden könnte. Gerade deshalb funktioniert er, führt idealerweise alle im Team mindestens eine Klasse über sich (im "Teil") hinaus, lässt behindernde alte Verhaltens-Muster ablegen o. neu definieren u.v.m.! Plötzlich ver-mag man positives Wissen, Energie o. Lob statt Tadel o. Schuld u. natürlich den Ball gern an andere weitergeben, erfreut sich ehrlich, wenn ihnen mehr gelingt, will inspirieren wie inspiriert werden, läuft auch für andere nach hinten Löcher zu und reisst nach vorn Lücken auf, bringt Unruhe ins gegnerische Stellungsspiel, lässt Rückschläge einfacher auf sich beruhen, um seine Fassung schneller wieder zu erlangen etc. (soweit dies Textmodul eines auf 90 min angelegten Grundseminars + 30 min Fragen)

    Toleranz gegenüber Intoleranz


    Andre: Das sind so Leerformeln, die jedem, der noch widersteht, wo alle nur einig sein müssen, apathisch-indifferenter Monolog vorherrschen soll, Angst einimpfe. Aufhetzen gegen sog. "Homphobe", alles vermengen, Diffusion schaffen, bis alle abnicken. Natürlich sind nun auch homophile, offen o. latent homosexuelle Eiferer auf den Plan gerufen: die jeden Hetero vordergründig im Namen von Fußball, Teamgeist zu gemeinsamem Nacktduschen verpflichten wollen, da er sonst ein böser Homophober u. ewig Gestriger sei? Abwegig! Ich find dies absurd, widerwärtig, ne Verkehrung von Leben, Natur, Schöpfung. Moderne Wissenschaft erklärt gern viel u. weiß doch nichts: Maß u. Mitte ist ihr der Mensch allein. In der Antike war Knabenliebe "normal": zurück in diese Zukunft, im Namen der Moderne? Alles geht...? Grüne hatten's bekanntlich schon im Parteiprogrammm, von Trttin unterschrieben: freie Liebe mit Kindern!


    Thomas: vielleicht ist's mein Pech, dass Schwule, die ich kennenlernen musste, vor allem zwischen Pubertät u. Studium, durchweg "dauergeil u. pädophil" erschienen, ok. Ja, mag sein, dass biologisch bei Schwulen "nur" die fürs männliche Geschlecht, eine geistseelische Fortpflanzungsfähigkeit gesunde Löschung "epigenetischer Markierung" fehlt: von Natur selbst quasi vergessen, so dass eine Fehlleitung entsteht. Ein Versehen, das m.E. am besten zu korrigieren statt zum neuen Maß zu erklären wäre. Aber wieso stand H. dann so lang auf Frauen? Passt nicht. Ich (Atheist) erkläre Schwule auch nicht mittelalterlich zu Teufeln o. Sündern, aber denke: auch sie sind vor allem Leben! Und Leben, das sich nie fortpflanzen mag, sich nie nachhaltig weiter gibt an eine nächste Generation der eigenen Art, ist nicht echt gesund, vor allem für sich selbst: Degeneration, Ab-Leben, ohne eigene Zukunft, nicht nachwachsend. Noch nie haben Schwule eigene Kinder gezeugt: biologisch ein Unding, das ist Fakt. Ja, sie könnten Kinder adoptieren: fremde! Merke: sie mögen auf Papier dann ihre sein, aber nicht vom Leben her.


    Ok, heute gilt Leben oft nichts u. die Erde wird schamlos ruiniert, so gesehen: anything goes, alles ist jedem erlaubt, zu erlauben. Das ist konsumdiktatorische Doktrin totaler Triebbefriedigung für alle. Ich weiß, ich widersinne dem politisch korrekten Dogma, nach dem jeder Mensch alles selbst bestimme, entscheide u. sich jedes Recht herausnimmt, aber an Pflichten nicht mehr denken mag, inkl. moderner Befreiung des Sexus von seiner Lebensfunktion. Früher hat der Homosexuelle erstmal familiär gedacht, evtl. denken müssen, seine nicht dem Leben dienende Neigung der Pflicht untergeordnet u. so das Leben gerettet, sein Ego geopfert. Das passt in unsere "laizistische" Epoche nicht, wo jeder machen, sich aus-leben soll, wie er will und beliebt. Sieht unsere Welt dadurch nun besser aus? Man will nicht mehr, dass da wer Zweifel anmeldet. Auf dieser Welle surfen heute viele "Bekenntnisse", Coming-outs, deren tautologisch-obsessiver Missionskern lautet: ich bin ich. Fußball ist Sport in Männerbünden, selbstredend mit a-sexuellem Agreement, von Theweleit bestens analysiert! Wer dies nicht verstehen will, sich lieber in Gerede ergeht, hat entweder verborgene eigene Motive o. ihm ermangelt es an Bildung. Biete die ja fürs Volk an, wie ich schrieb: kostenfrei, da vom Staat finanziert. Wer wollte, könnte sich also politisch bilden, gegen den Strom schwimmen statt sich nur von den massenmedialen Einpeitschern treiben zu lassen. Bitte melden! Oder mehr lesen, oder den neuen Film "das radikal Böse" (Vorgänger: Die Fälscher) sehen - anstelle üblicher Trash-Unterhaltung: mal in sich gehen, nachdenken, was die Erkenntnis contra Normaldenker dabei ist. Ambivalenz pur! Ich kann dies vielen nur empfehlen.


    Hitzelsperger unterstelle ich gar nichts: daher fragte ich ja an, nach, wie es wohl wär mit Unrechtsbewusstsein, Scham gegenüber jahrelang hintergangenen Teamkameraden. Dass das auch offen zu diskutieren wär, wenn nicht nur Manipulation Ziel sei: keinerlei Antwort! Sagt doch alles! Ja, ich bin kein Freund derer, die meinen, jedem stünde ein von seinem Ego, seiner Neigung, oft auch Niedertracht selbstbestimmtes Leben zu. Da sie sich i.d.R. als lebensfeindlich erweisen, echte Opfer totschweigen, Leben, sein gesundes Wachstum ruinieren, durch künstliches ersetzen: das auf dem Papier, das nur vorgetäuschte, errechnete Rendite, das von Fremden adoptierte, abgezogene, so wie wir grad Spaniern o. Griechen ihre Nachwuchs abwerben, abjagen, per ökonomischer Power, die sie in die Knie zwingt, aber als Hilfe verkauft wird - tolldreistes Bubenstück! Wann wir kinderfeindlich vergreisenden Schrumpfgermanen merken müssen, wie unser Leben zuinnerst ruiniert ist, zu Ende geht: bald! Wo führt's "uns" hin, dass jeder seiner Lust frönt? Wann käme da mal ein Outing, ich würd's gern liefern...


    PS: Natürlich könnte man die Geschlechtertrennung im Fußball aufheben, alle vereinen, per Quote wie überall sonst auch. Das wäre nur fair, aber: man will es nicht! Aber man will Hetero-Männer in Zukunft namens Toleranz zwingen, mit Schwulen nackt zu duschen, das normal zu finden? Dann wechsle ich lieber ins Frauenteam, dusch da mit, ist doch alles normal: ich kann schließlich auch sexuelle Selbstbestimmung fordern :thumbup:

    Meine Nachbarin gegenüber ist sehr übergewichtig und in fortgeschrittenem Alter, trotzdem spreche ich ihr nicht das Recht ab im Sommer im Bikini in ihrem Vorgarten die Blumen zu gießen.


    Also sind hier gar keine realen Fußballer? Es geht doch nicht um Blumengießen! Klar, manch Leute stehen auch auf FKK, schleppen da ihre kleinen Kinder mit, machen auch dies u. das, ähnlich bei CSD-Paraden, anything goes... Aber: Würdest DU gern 3mal die Woche mit dieser Dame nackt duschen, dabei in intimer Sphäre plaudern, dich uU "unabsichtlich" berühren lassen etc: nur, weil ihr gemeinsam Fußballt spielt, sie im Team dein Vertrauen genießt, dich irgendwie (Hypnose, Drogen, Ko-Tropfchen, was weiß ich, simple Lügen würde hier ja nicht genügen) Alter, Übergewicht o. Hässlichkeit hinwegtäuschte? "Normal" würde man da von Belästigung oä reden, sie nachher nicht als mutige Helden dafür feiern: Es tolldreist finden, wenn sie dich - das eigentliche Opfer ihrer Täuschungsmanöver - vorbeugend mal verbal als böse Gestrigen u. Heterophoben etc. attackiert, falls du ihr Verhalten ex post verurteilen, anderen ihrer Gesinnung verwehren wolltest! Oh du verkehrte Welt...

    Nicht jeder meint das, was du so tiefgründig bedenkst, auch nur im Ansatz böse. Diejenigen denken darüber halt nicht so nach wie du. Damit mußt DU klar kommen und es akzeptieren.


    Sicher, das Böse ist auch nur eine Erfindung der sog. selbsternannt Guten, die die Bösen als Projektionsfläche benötigen. Aber das ist genau das, was mich bei Hitze's Statements stört, s. mein 1.Beitrag: Er selbst hat seinen Teamkameraden jahrelang seine sexuelle Veranlagung verheimlicht, die ihm mit 25, 27 o 28 Jahren klar gewesen sein dürfte. Indem er ihnen was vorspielte, wurde er zum Spanner. Doch er sagt: nicht ich hab dies, mich zu verantworten, ich brauch kein Unrechtsbewusstsein, bin kein Täter, sondern Opfer! Grund: bin homosexuell! Es gibt sog. "Gestrige", die sind Schuld: Homophobe. Wer war dies denn in der konkreten Situation bei ihm? Bleibt im Dunkeln, er benennt sie nicht. Ist das ein Outing? Gab es sie also real in seiner Kabine? Was hätten sie ihm Böses angetan bzw. befürchtete er? Oder sind die in heutiger Zeit, im Fußball nur seine Einbildung, oder gar psycholog. Ablenkungsmanöver: frei erfunden, damit man sich selbst eben mit Recht verstecken kann, da man sich gar nicht outen wollte während der Aktiven-Zeit (über Motive kann ich nur spekulieren: vllt Angst, vllt anderes)? Opfer, Täter: Grenzen verschwimmen hier...


    So wie ich zB im Verein keinem mehr mit Philosophie kommen mag, da ich ja nur Spott ernten würde (Religion, Politik, Sexualpräferenz - tabu als Thema ist da doch vieles). Ich muss mich darin nicht permanent outen, denn: ich bin kein Missionar einer Sekte, jene anderen sind in keiner Weise "Objekt" für mich, schon gar nicht sexuell. Da könnte es wen eben sehr stören, als Sexualobjekt gemeinsam mit jemand zu duschen, der auf Männer steht: so wie es die meisten Frauen störte, wenn ständig ein Mann mit ihnen duschte, in der Kabine guckte etc: nur weil er auch mit ihnen Fußball aufm Platz spielt! Ja, sie würden ihn vermutlich anzeigen, wo er sie heimlich hinter der Kabínentür als Spanner belästigt. Aber nun soll man für ne Beichte nur Beifall spenden dürfen oder verfällt unters Dekret, "homophober Gegner": böse zu sein! Ok, dann bin ich dies! Aber ich würd dem, der mich öffentlich dazu machen will, um von sich abzulenken, gern mal zur Rede stellen. Aber kein Anschluss unter dieser Nummer! Ok, bin ja nicht direkt betroffen, war es aber vllt unwissend schon desöfteren, wer weiß, u. nach kindlichen unschönen Erfahrungen mit Leuten dieser Art kommt mir da echt ein ungutes Gefühl hoch: Also "fühle" ich mich hier von Hitze, der einseitigen Darstellung in der Öffentlichkeit per vorurteilsvoll anklagenden Begriffen irgendwie angeklagt bzw. verarscht. Hingegen hielte ich es für ne unbedingte Pflicht, sich im Team zu outen, statt einfach in die Intimsphäre aller Mitspieler einzudringen, indem man den Hetero vorspielt. Das es nicht immer ganz leicht ist, ok, geschenkt, aber es gibt Situationen, wo man zu sich stehen muss, oder man macht sich schuldig am Vertrauen anderer, missbraucht es, meine ich.
    Mit Fußball, ungenannt bösen Homophoben o. Vorurteilen Gestriger in ihm hat dies alles in Wahrheit gar nichts zu tun, sondern mit fairem Umgang miteinander, damit sexuelle Selbstbestimmung aller gewahrt bleibt! Wer meint, er darf sich darüber hinwegsetzen, nur da er schwul sei, sich per se als Opfer fühle, inszenieren könne, falls Spannen oä herauskäme, den sollte man in Schranken weisen. Denn wo hört Mangel an Unrechts- o. Schamgefühl sonst auf? Man müsste vorbeugend weitere Grenzüberschreitung befürchten. Insbesondere, wo Kinder mit im Spiel sind, die sich kaum wehren können, eben vor Scham uU 30 Jahre u. mehr schweigen, falls mehr passiert, als man so denken mag, hielte ich dies für grob fahrlässig. WENN es dir (wie du oben sagst) gleichgültig ist, wer deinen Jungs in Kabinen beim Anziehen, gar Duschen hilft, ok, erstmal dein Ding als Erziehungspflichtiger, solange nicht bekannt wird. Mir wär's nicht gleich! Und ich würd es gern selbst frei entscheiden dürfen, nicht belogen werden. Hätte ich Mädchen, wäre mir dies auch nicht Recht, wenn der Trainer sie beim Duschen beobachtet. Jeder, der da in die Kabine geht, während sie sich umziehen, nackt sind, wäre mir verdächtig: da sich dies mE nicht gehört! Aber da wüsste wenigstens jeder: Mädchen o. Frauen sind im Prinzip Sexualobjekte, könnten sich ab 13, 14 unwohl fühlen, wenn ER "hilft", guckt, anfasst... Sie könnten also eher selbst Nein sagen, aufs Duschen verzichten, Unwohlsein äußern o. Rechte einfordern. Was aber, wo er sich als Frau verkleidet hätte, erst nach Jahren herauskäme o. sie sich outet: die "Sie" war ein Mann, die aufs weibliche Geschlecht stand und steht. Wie fänden Betroffene dies? Würden alle Leuten klatschen, dies Outen nur mutig finden, gratulieren? Ich nicht, mir würde übel, ich wär erstmal fassungslos.


    Daher: Sich-outen ist keine Heldentat für mich, sondern allererste Pflicht gegenüber den Teamkameraden! Ausnahme: wenn man seine Veranlagung selbst noch nicht kennt, sich noch nicht bewusst ist, homosexuell zu sein. Wir hatten einen Fall, wo ein Trainer bei 8-jährigen das Duschen einführte, dann kam raus: er duschte mit, half auch kleinen Kindern anderer Teams beim Anziehen, war in ihren Kabinen. erst große Aufregung, dann die Wende: er behauptete, man diskriminiere ihn, da er schwul sei. Alles sei Verleumdung. Der mutmaßliche Täter war also nur Opfer, hhm. Am Ende: Freibrief, man bat man ihn, bettelte fast, doch um des Friedens willen zu gehen. Man würde auch nichts mehr behaupten: Weg des geringsten Widerstands. Er zog 12 km weiter, betreut nun dort - kleine Jungs. Da ich dies nur dem Hörensagen mit bekam, kenne auch ich die Fakten nicht wirklich, aber ein ungutes Gefühl blieb, denn: das, was wahr war, wurde nie aufgeklärt, keiner der Erwachsenen in Amt u. Würde hatte daran Interesse, es hätte ja so o. so nur peinlich geendet. Ist das Verantwortung? Ich hätte am liebsten..., aber ohne alle Fakten wäre dies nur Verleumdung gewesen. Selbstbestimmung, schönes ideologisches Wort, fragt sich eben immer nur im Konkreten: wessen, oder?! Also: für mich wichtiges Thema, aber bitte ehrlich diskutieren, nicht so selbstgerecht o. ohne Nachdenken einseitig und das totschweigend, wo Probleme wirklich lägen. Enttäuschend: Ich habe da schon selbst als Kind viel erlebt, und wirklich geändert hat sich bis heute - nichts!!! Insofern ist Hitze's Outing ein guter Anfang o. Anstoß, das gute Ende bzw. Spiel, in dem nicht nur einseitig gepfiffen wird, aber fehlt mir...

    @paulwurf: dies Problem hatten wir früher schon mal: man antwortet, der Fragesteller will die Antwort aber nicht verstehen, als solche akzeptieren, in andere Bahnen lenken... Die beste Antwort ist übrigens meist ne Gegenfrage, so sagen Philosophen untereinander - oder man lässt die Positionen für sich stehen, da eben zwei nie deckungsgleich zusammen finden: den gesunden Menschenverstand gibt's halt ebensowenig wie "das Normale", beides ist u. bleibt post-modern strittig (ja, Hitze proklamiert auf seiner Homepage noch mittels Moderne, mag da leider nicht auf aktuellem Stand sein), s. "Der Widerstreit" (Lyotard): der kommt u. geht, aber nichts bleibt davon. Was willst du denn hören, ja o. nein? So einfach ist's nie! Daher: ich bin raus, ok? Danke!!!


    @uzun (dein Link): Danke! Aufklärung über "die Welt" als reale (dh Moderne) ist Selbst-Verklärung überheblicher 'Menschungestalten' - Beweis für den, der (menschlichen Niedergang ein-)sehen mag: die Welt, wie sie unter der Menschheit heute hinter den auf Glanz polierten Fassaden aussieht. Jeder, der in Massenmedien mit dieser gewissen Selbstherrlichkeit auf die große Bühne vors breite Publikum tritt, dies "politisch" will, lenkt vom tieferen Einsehen ab, auch wenn er vorgibt, eine Nische aufzuhellen, in Finsternis dem Licht zu dienen, bedient er sich in aller Regel zuvor dessen, der Publizität, für die "höchste, dh breiteste Auflage" Ziel ist. Auch Post-Moderne klebt am Licht der eigenen Vernunft, die doch bloß Verstand ist (vgl. Kant). Der Wahrhafte kommt nie "mit dem Hammer": aus Prinzip in der Armut des nackten Wortes, ohne designte Titel, blendende Über-Schrift, großes Image daher, da er so nichtig ist, dessen stets gewiss bleibt, - aber wer schafft's schon, immerzu im Wahren zu existieren, ich nicht, s.o. ;)


    PS an Andre, nur ihn: Glaube hatte vor tausenden von Jahren eine stabilisierende Funktion, längst obsolet. Daher erodiert er in alle Richtungen, unten, oben, innen, außen. Was bleibt ist Leben, oder auch das Ab-Leben, wo es sich nicht mehr fruchtbar zeigt. Dies sollte die "Religio" pro Kollektiv absichern helfen, die Frucht ist als ihr Wesenskern. Das ist unser Problem heute: wir sollen angeblich ne Wachstumsgesellschaft sein, seit Jahrzehnten nur Wachstum, Wachstum, Wachstum, per def. zwecks Rendite-Ab-Schöpfung, zwecks Luxus-Existenzen. Früher gab es solch künstliche Konstrukte wie "Rente für alle sicher", per Umlage zulasten der Jungen, nicht: wer sich nicht gesund fortpflanzte, dem drohte im Alter die Quittung. Heute nicht, das soll modern sein. Daher müssen immer weniger Nachwuchs immer mehr ..., tja, wie soll man all die Alten nennen, die sich auf Kosten der Jungen einen feinen Lebensabend bescheren lassen wollen - per "Umlage"? Doch die Jungen, falls höher qualifiziert, fliehen längst in Scharen davor, also: es müssen neue ran, die sog. Südländer der EU werden ökonomisch an den Rand gedrängt, aus- u. abgepresst, das heimische Volk betört - und schups haben wir "unseren" Nachwuchs wieder und "Deutschland" ist Spitze, nur halt zunehmend mit weniger echten Abstammungs-Deutschen. Ohne Zuwanderung aber könnten wir uns nicht so betrügen: wären längst lebenstechnisch bankrott, rentensystemisch pleite, biologisch insolvent, und zwar irreversibel. Man muss also nicht eine bestimmte Religio o. ihre enge Auslegung bemühen, um zu sehen: "geistlich" sind wir Deutschen in der Sackgasse, ein Holzweg ohne Kehre, denn wir werden unsere Geschicke nie mehr umwenden! Also hat man die Not zur Tugend erklärt, und das erst ermöglicht solch Outing wie von Hitze. Ob er diese Hintergründe selbst verstanden hat, mal abgesehen von oben erwähnten Gender-Queren, die völlig unbedacht blieben? Aufgrund diverser Erfahrungen kann ich bekennen: ich bin wohl "homophob" - und auch das ist gut so! Wer dies offen bekennt, bekennen darf, der nämlich kann dies rationalisieren, wäre bereit miteinander zu reden - statt am liebsten zuzuschlagen wie die, die Hitze wohl mit seiner Hetzpropaganda meint: Und so garantiert gar nicht bzw. im falschen Sinn, tiefsitzende Aggressionen verstärkend, trifft. Daher meine Anfrage an ihn, oder andere. Er kennt keinen anderen schwulen Fußballer? Nun, das dürfte sich nun ändern, s. Artikel oben von DSV. ABER: unter sich bleiben, Seinesgleichen bzw. Anhänger u. Claqueure. Das ist grad keine wahre Demokratie, bringt auch nie IN den Positionen weiter o. voran: So wächst ein Lagerdenken, jeder treibt sich in seine Ecke, will Gegner verbal isolieren, hässlich als böse kontern, liquidieren statt herauszufordern, zwecks fairer Auseinandersetzung, dh "Sportsgeist". Aber am Ende erntet man nur eins, das, was man sät: Hass, und nochmal Hass! Muss man denn seit 30 Jahren Philosophie studieren, um dies verstehen zu können? Dann sollte man wenigstens jetzt damit anfangen, um in 30 Jahren weiter zu sein... Klingt vllt arrogant, ist aber nur ehrlich: dafür arbeite ich nämlich all diese Jahre intensiv an mir, dafür gebe ich Kurse (meist miserabel besucht, oft abgesagt, da sich keine 7 Teilnehmer finden mit Interesse, mehr zu erfahren, wobei die, die kamen, nur gute Noten verteilten, und dennoch oft nie wieder kamen: keine Zeit, zuviel Stress... Hinterm Vorhang aber steht: ich bin zu faul, zu träge, das ist ja klar. Denn allein, für sich, per Lesen bildet sich ja auch kaum ein Erwachsener mehr weiter im Kopf, obwohl jeder von denen dies von Kindern ständig fordert. Ne Zeitlang gab ich nurmehr für Kinder Seminare, da die zuhören, sich im Kopf bewegen wollten, allem !Quatschmachen", Nerven zum Trotz am Ende fragten: wann geht's weiter, wir wollen wiederkommen... Leider kann ich als authentischer "Attraktor" nervlich wilde Haufen nicht mehr zusammenhalten, sie in toto zwecks "Lernen mit u. über Spaß" inspirieren etc, musste so diese Kinder-Seminare aufgeben, mit schwerem, blutendem Herzen. Erwachsene: Mit gutem Beispiel vorangehen!? Tja, wär ein Anfang, aber da rede ich mir den Mund fusselig, auch bei Trainern natürlich. Da startet am WE ein Seminar, man könnte für 30 Euro ein fundamental besserer Trainer, ein ganz anderer, aus der Mitte (seiner selbst, des Teams, des Lebens, aber auch: der Irre als selbsteigenstem Geschick) lebender Mensch werden, doch es bleibt trotz VHS als seriöser Prüfinstanz über diesen Weiterbildungs-Angeboten ein Glücksspiel, ob sich genug Erwachsene dafür finden, denn ich trete ja nicht als Lautsprecher, als Führer o. Missionar auf die Szene, mache keine Promotion o. PR, produziere schließlich im Wesenskern nicht gewaltsam mich, sondern demutsvoll Gemeinschaft - in einem transzendentalen Geiste, der sich von selbst finden müsste. Wo nicht, bleibt Ent-täuschung, dann wieder aufstehen, neuer Versuch, wieder hinfallen, oder - gern von hinten - abgeschossen, nächster Versuch, tja, jeder reell Gute ist eben nach Pascal nie mehr als nur "Halbgebildeter", per se auf verlorenem Posten, Loser, und trotz diesem Gewiss-sein schmerzt es, da man Mensch ist, dh Miteinander be-nötigt im psychosozialen Wesen, oder im Obdachlosen zu verdursten, zu verhungern meint. Das ist nur Meinung, Doxa, der Eremit wäre der glücklichste Mensch, oder doch Sysiphos mit seinem Stein, der ihn irgendwann überrollen wird, damit sein Elend als Winzling, als aufgeblasener Staub (Abkömmling der Moderne, wo jedem das Seine sei, "nichts" Höheres mehr gelte, nacktes Leben ganz nach unten sinkt im Wert...) sein nun ehrlich verdientes Ende finde....

    @paulwurf: Genau, im Fußball s. dazu Theweleit, zwar per def. nicht auf dem Platz, aber "dahinter"... Wollte man das Problem angehen, würde man darüber auch reden: aber offenbar geht's nicht um echte Problemlösungen, sondern "Politik" (dh wie stets: nur konstruierte vs echte Gegner, Gerede...)!


    PS: Ich provoziere ja gern zwecks Nachdenken - warum dürften trotz Emanzipation niemals Frauen in der Herren-Bundesliga mitspielen (in Bunten Ligen schon: weil man Fußball dort nicht so ernst nimmt)?