Ich wage mal zu behaupten, dass man diese Resilienz überhaupt nicht eingeimpft bekommt.
Das legt seriöse Wissenschaft m.E. nahe: die sog. Resilienz ist Charaktereigenschaft, nicht beliebig manipulativ von außen anerziehbar, wie man populärwiss. grad gern nahelegt o. guruhaft verkaufen will, s. Die-Welt-Link dazu oben. Daher fragte ich auch insistierend nach konkret resilienten Maßnahmen, die von peripheren Wirkungen ab wohl eher ins Reich der Macher-Fantasie vom Homunculus gehört ![]()
Allerdings fördern gewisse Funktionen wie die eines exklusiven Spielführers vermutlich die, die über mehr Resilienz verfügen, wogegen die mit weniger darunter leiden dürften...
Alles anzeigenvielleicht helfen die ein paar wiederkehrende Aussagen von Profis, die den Weg bis ganz nach oben geschafft haben?
Hier ein paar wiederkehrende Sätze, die mir besonders wichtig erschienen?
1. In meiner Jugend gab es eine Reihe von Leuten, die sehr viel mehr Talent besaßen als ich
2. Ich habe mich nicht vom Weg abbringen lassen. Ein negatives Feedback hat mich nicht demotiviert, weil ich an meine Chance geglaubt habe
3. Meine Eltern haben mich sehr unterstützt, denn ohne sie wäre es gar nicht gegangen. Sie haben mich aber nie unter Druck gesetzt.
4. Als der Fussball zu meinem Lebensinhalt wurde, vermisste meine Freunde schon sehr. Aber die Wichtigsten sind mir geblieben
5. Der Fussball hat mir später sehr viel mehr zurück gegeben, als ich mir erträumt hatte.
6. Ich hatte das Glück zufällig zum richtigen Zeitpunkt an der richtigen Stelle zu sein.
Weil es sich um Einzelschicksale handelt, ist ein Fazit auf Basis dieser Aussagen nicht möglich. Sie helfen jedoch diesen immer schmaler werdenden Weg wachsender Herausforderung ein wenig zu beleuchten. Erschreckend ist es, wie wenig zuverlässig Leistungen sind...
Gleichwohl wird aber doch vom DFB (Stp) an abwärts nahezu ausschließlich nach Leistungskritierien sichtend "ausgewählt statt etwa tiefergehend nach Eigenmotivation, Spielintelligenz (die im unpassenden Team o. kurzfristigen Sichtungstagen unsichtbar bleiben muss) u.ä. im Kind selbst beruhenden "Potentialen", oder? - Eine objektiv valide Sammlung solcher Aussagen, die die Realität von Talent mehr aus Kindersicht verdeutlichen ließe, fehlt meines Wissens, ebenso jede "Reihenuntersuchung", wer es warum bzw. wo/wann wirklich zur Spitze schaffe. Denn ich gehe davon aus, dass auch deine mir sehr plausibel erscheinende Aufzählung subjektiv einem Erinnern entspringt, aber nicht in den Quellen transparent gemacht werden kann, oder? Diese wären wichtig, um überzeugend breiter verdeutlichen zu können, dass man oft falsch Kinder eigenem Konkurrenzdenken unterwirft statt wirklich sie im Selbst zu fördern, stärkend zu unterstützen. Dies aber müsste kindgerecht das Ziel sein, auch in der Breite, denn jeder verdient eine, seine Chance. Hier gäbe es m.E. viel zu verbessern; Mehr o. tiefere Bewusstseinsbildung täte also Not, damit KiFu auch reell KiFu sei statt zu sehr dominiert vom Erwachsenen-Hobby, falschen Ansprüchen, fremdbestimmenden Ehrgeiz, von "Schreitherapien" Einzelner, egal ob im Konkreten als Trainer, Fan o. Eltern, mal ab...
